Eine Ausstellung mit Musikinstrumenten
Ausstellung „KlangZeitRaum“ im Kloster Michaelstein  
Foto:  Ulrich Schrader  /  Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
Das Selbstverständnis von Musikermuseen und Instrumentensammlungen hat sich in jüngerer Zeit stark verändert. Insbesondere soll das zur Verfügung stehende Wissen möglichst vielen Interessierten zugänglich gemacht werden. Daraus ergeben sich neue Anforderungen an die Häuser.

Über 150 Museen in Deutschland befassen sich mit Musikerpersönlichkeiten oder Musikinstrumenten, mit regionaler Musikgeschichte oder musikethnologischen Aspekten. Zu ihren Zielen gehören die Sammlung, Bewahrung und Vermittlung von Nachlässen berühmter Komponisten oder Interpreten, die Präsentation, Dokumentation, Kontextualisierung und Erforschung von Zeugnissen des Musikinstrumentenbaus sowie die Beleuchtung regionaler und kulturhistorischer Aspekte des Musiklebens. Die Wahrung, Erschließung und Vermittlung von Nachlässen maßgeblicher Komponisten wie Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven oder Johannes Brahms resultiert aus ihrer musikhistorischen Bedeutung nicht nur für Deutschland, sondern auch aus dem Stellenwert, den ihre Werke im Kanon des internationalen Musiklebens heute einnehmen. So gehört es zu den Aufgaben der Museen, das Andenken an herausragende Persönlichkeiten zu pflegen und Einblicke in ihre Arbeits- und Lebenswelt zu geben. Denn erst eine Heranführung an ihr Werk durch pädagogische Angebote, Sonderausstellungen und Veranstaltungen kann Verständnis und Wertschätzung des eigenen Kulturerbes und damit ein Interesse an der beständigen Pflege, Bewahrung und Neuinterpretation von Zeugnissen musikalischer Kultur bewirken.

Innenraum mit dunklem Flügel, Polstermöbeln und Vorhängen
Musiksalon mit Bechstein-Flügel im Liszt-Haus Weimar  
Foto:  Jens Hauspurg  /  Klassik Stiftung Weimar

Das Schaffen vieler Komponisten wurde nicht zuletzt durch den Musikinstrumentenbau inspiriert, der mit seinen Entwicklungen historische Maßstäbe gesetzt hat. Den Museen fällt somit neben der Dokumentation von Leben und Werk wichtiger Musikerpersönlichkeiten ebenfalls die Aufgabe zu, traditionsreiche und wertvolle Musikinstrumentensammlungen, die oft bereits im 19. Jahrhundert oder früher begründet wurden, zu bewahren und zu beleben. So stellen Musikermuseen und Musikinstrumentensammlungen gleichermaßen Objekte, Quellen und Erkenntnisse zur Verfügung, die für die Musikwissenschaft unentbehrlich sind. Häufig betreiben Museen heute neben der Betreuung und Dokumentation ihrer Sammlungen auch intensive Forschungen, die so vielfältig sind wie die vorhandenen Quellen und Objekte selbst, sich also von der Material- bis hin zur Provenienzforschung erstrecken.

„Eine gemeinsame Herausforderung aller Musikmuseen ist die konservatorisch angemessene Aufbewahrung und Präsentation ihrer Objekte.“
Autor
Heike Fricke

Musikermuseen

Rund 55 Musikermuseen und -gedenkstätten in Deutschland zeigen Objekte, die Leben und Schaffen meist von Komponisten dokumentieren. Oft befinden sich die Einrichtungen am Wirkungsort oder im Geburtshaus eines Künstlers und beleuchten dessen soziales wie kulturelles Lebensumfeld, indem sie persönliches Mobiliar oder Möbel der Zeit sowie Gemälde, Büsten, Erinnerungsstücke, Musikinstrumente, Autografe, Briefe und andere Originaldokumente präsentieren. Hinter den Aktivitäten der Musikermuseen stehen häufig gemeinnützige Vereine, die gelegentlich auch als Träger der Einrichtungen fungieren.

In den letzten Jahren sind durchaus neue Musikergedenkstätten entstanden, so beispielsweise die Scharwenka Stiftung mit Kulturforum, Archiv und Museum in Bad Saarow. Das Haus, das Xaver Scharwenka 1910 errichten ließ und bis zu seinem Tod bewohnte, wurde zwischen 2012 und 2014 von der Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Scharwenka Stiftung rekonstruiert und ist das erste Musikermuseum Brandenburgs. Wie auch das Archiv mit Notendrucken, Schriftwechseln und weiteren Zeugnissen des Wirkens von Xaver, Philipp und Walter Scharwenka wird es überwiegend aus Spenden finanziert. Eine Neugründung ist auch das Ostrockmuseum Kröpelin, das mit einer Sammlung von Tonträgern, Originalinstrumenten und Musiktechnik der DDR im Jahr 2015 eröffnet wurde. Geplant ist derzeit eine umfassende Sanierung des einstigen Wohnhauses von Robert und Clara Schumann in Düsseldorf. Hier soll künftig ein modernes Museum zum Leben und Wirken des Künstlerpaares entstehen. 

In einigen Fällen sind den Musikermuseen auch spezialisierte Archive und Forschungsinstitute angegliedert, die das musikalische Erbe des Künstlers dokumentieren, pflegen und verbreiten, Handschriften und andere Quellen sammeln und wissenschaftlich erschließen, kritische Gesamtausgaben und Editionen herausgeben, Schriftenreihen veröffentlichen, Publikationen anregen oder Digitalisierungsprojekte durchführen. Zu diesem Typus gehören Häuser mit internationaler Ausstrahlung wie das Beethoven-Haus in Bonn, das Bach-Archiv Leipzig, das Händel-Haus Halle, das Robert-Schumann-Haus Zwickau, das Richard-Strauss-Institut in Garmisch-Partenkirchen und das Richard Wagner Museum mit Nationalarchiv und Forschungsstätte in Bayreuth. 

Die Bewahrung und den Wiederaufbau historischer Wirkungsorte bedeutender Musiker haben sich zahlreiche Privatpersonen, Gesellschaften, Stiftungen und Bürgerinitiativen auf die Fahnen geschrieben, die mit ihren Anliegen Unterstützung in der Kulturpolitik suchen. Der Verein Bach in Weimar beispielsweise setzt sich für die Errichtung einer Gedenkstätte in der thüringischen Stadt über dem noch heute erhaltenen Renaissance-Keller der einstigen Bach-Wohnstätte ein. Damit will der Verein ein größeres öffentliches Bewusstsein für die Bedeutung von Weimar als Wirkungsort Johann Sebastian Bachs schaffen und die Identifikation der Weimarer mit ihrer Stadt stärken sowie Touristen ansprechen. Diese beiden Gesichtspunkte, nämlich die Schaffung kultureller Identität einerseits und kulturtouristische Vermarktung andererseits, sind für viele Musikermuseen von zentraler Bedeutung.

Außenansicht eines gelben Gebäudes, davor eine Beethoven-Büste
Beethoven-Haus in Bonn  
Foto:  Beethoven-Haus Bonn
Außenansicht eines hellen, modernen Gebäudes
Kurt Weill Zentrum im „Meisterhaus Feininger“ in Dessau-Roßlau  
Foto:  Robert Unger  /  Kurt Weill Fest Dessau
Außenansicht einer Villa mit Garten
Richard Wagner Museum in Bayreuth  
Foto:  Gudrun Föttinger  /  Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung, Bayreuth

Im Zuge ihrer Bemühungen um größere öffentliche Wahrnehmung haben viele Musikermuseen ihre Ausstellungskonzepte überarbeitet und ihre Gebäude modernisiert bzw. erweitert. Die in neuerer Zeit erfolgten Um- und Neubauten spiegel sowohl einen Wandel in der Museumspädagogik als auch den Stellenwert, der diesen Häusern heute beigemessen wird. So sanierte das Wagner-Museum in Bayreuth die Villa Wahnfried und schuf in unmittelbarer Nähe der Wohnstätte Wagners ein transparentes Museumsgebäude aus Glas und Stahl, das architektonisch einen deutlichen Kontrapunkt zur benachbarten Villa darstellt. Anliegen des Museums ist es, die Aura des authentischen Lebens- und Schaffensorts erlebbar zu machen und zugleich an dessen ambivalente Wirkungsgeschichte zu erinnern.

Zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens 2020 bereitet das Beethoven-Haus Bonn eine neue Dauerausstellung vor. Das räumlich erweiterte Museum wird 2019 eröffnet. Das Konzept sieht neben einer zeitgemäßen themengebundenen Annäherung an Beethoven auch einen eigenen Bereich für Wechselausstellungen, eine Schatzkammer mit Originalhandschriften, ein Musikzimmer für Museumskonzerte sowie einen Seminarraum für pädagogische Angebote vor.
 

Abbildung 1
Museen, Archive und Forschungsinstitute mit Schwerpunkt Musikerpersönlichkeiten
Deutschlandkarte der Musikermuseen
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Eine bislang einzigartige Bündelung von Kräften gelang mit dem Komponisten-Quartier Hamburg, einem Ensemble aus Museen für die Komponisten Johannes Brahms (seit 1971) und Georg Philipp Telemann (seit 2011) sowie Carl Philipp Emanuel Bach und Johann Adolph Hasse (beide 2015 eröffnet); 2018 wurde der Komplex mit Ausstellungen zu den Geschwistern Fanny und Felix Mendelssohn sowie Gustav Mahler erweitert. Der Trägerverein KomponistenQuartier Hamburg wurde von der Carl-Toepfer-Stiftung in Kooperation mit mehreren Komponistengesellschaften initiiert; Schirmherr ist der Dirigent Kent Nagano. Ziel der Initiative ist es, die musikhistorische Bedeutung Hamburgs zu vermitteln und ihre Ausstrahlung auf das aktuelle Musik- und Kulturleben der Stadt darzustellen, von der Elbphilharmonie bis hin zum Reeperbahnfestival. Das KomponistenQuartier wird durch zahlreiche Förderer und einen Freundeskreis unterstützt. Ganz ähnlich möchte der Verein Notenspur in Leipzig als Interessengemeinschaft von Privatpersonen, Vereinen, Institutionen und lokaler Wirtschaft die Musikgeschichte des Orts im Stadtraum erlebbar machen. 2012 wurde ein Wegeleitsystem zwischen authentischen Erinnerungsorten im Zentrum der Stadt eröffnet; nach weiteren Projekten, die alle dazu dienten, das Thema Musik im Rahmen spezifischer Entwicklungsaspekte in der Stadt zu verankern, war die Initiative schließlich maßgeblich an der Bewerbung von neun Musikerbe-Stätten Leipzigs für das Europäische Kulturerbe-Siegel beteiligt, das im März 2018 u. a. an vier Komponistenhäuser verliehen wurde.

Im Nationalsozialismus vertriebene oder ermordete Künstler und Komponisten werden in Deutschland hingegen noch kaum bedacht. Ausnahmen sind neben der Leipziger Notenspur, die auch das Thema „Jüdische Musikkultur“ aufgreift, die BrüderBuschGedenkstätte in Siegen und das Kurt-Weill-Zentrum in Dessau. Initiativen wie „Violins of Hope“, die Geigen aus Konzentrationslagern und jüdischen Ghettos im Foyer der Berliner Philharmonie zeigte (2015), die kommentierte Rekonstruktion der Düsseldorfer Ausstellung „Entartete Musik“ von 1938 (1988/2010) sowie die Wanderausstellung „Verstummte Stimmen – Die Vertreibung der Juden aus der Oper 1933 bis 1945“ (seit 2006) sind Solitäre.

Musikinstrumentenmuseen

Während die Musikermuseen in der Regel eigenständig organisiert sind, firmieren die meisten Musikinstrumentensammlungen als Abteilungen größerer Institutionen, seien dies Landes-, Regional- oder Stadtmuseen, Museen mit einem technischen, kulturhistorischen oder künstlerischen Schwerpunkt, Universitäten oder Forschungsinstitute. Die Musikinstrumentenmuseen lassen sich nach ihrer Ausrichtung unterscheiden. So verfolgen einige einen umfassenderen Ansatz und zeigen ein breites Spektrum von Musikinstrumenten der europäischen und teilweise auch außereuropäischen Musik. Ihre Aufgabe besteht darin, ihre Sammlungen zu bewahren, zu erschließen und zu erweitern, ihre Bestände in einen musik- und kulturgeschichtlichen Zusammenhang zu stellen sowie Funktion, Gebrauch und Bau der Musikinstrumente zu erforschen und zu vermitteln. Andere Museen befassen sich ausschließlich mit bestimmten Instrumentengruppen – etwa Tasten-, Blechblas- oder mechanische Musikinstrumente – und betrachten die technische Entwicklung der jeweiligen Instrumentengattung, ihre Fertigung oder Verwendung häufig unter lokalgeschichtlichen Gesichtspunkten. So ist beispielsweise im Umfeld des historisch gewachsenen Geigenbauzentrums Mittenwald im Jahr 1930 das Geigenbaumuseum Mittenwald gegründet worden, das die 300-jährigeTradition des Gewerbes im Zusammenhang mit der Ortsgeschichte darstellt. Das Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen befasst sich heute in ganz ähnlicher Weise mit der Kulturgeschichte des Vogtlands als dem „Musikwinkel“ Deutschlands. Dieses Museum wurde bereits 1883 vom Gewerbeverein
Markneukirchen initiiert, hatte jedoch unächst einen ganz praxisnahen Hintergrund: Als „Gewerbemuseum“ sollte es sowohl den ortsansässigen Musikinstrumentenbauern Muster für die Fertigung ihrer Instrumente bereitstellen als auch Anschauungsmaterial für den Unterricht der Fachschule für Instrumentenbau liefern und so den Anschluss an internationale Entwicklungen sichern.

Abbildung 2
Musikinstrumentenmuseen und -sammlungen
Deutschlandkarte der Musikinstrumentenmuseen
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Die meisten der heute namhaften Sammlungen sind tatsächlich zwar erst im 19. Jahrhundert gegründet worden, die Herkunft der Objekte in Musikinstrumentenmuseen geht allerdings oft auf private Sammlungen oder auf Übernahmen von ehemaligen Höfen und Adelshäusern zurück. So kam beispielsweise die einzigartige historisch gewachsene Sammlung von Instrumenten aus dem Besitz einiger Wittelsbacher Kurfürsten des 17. und 18. Jahrhunderts an das Bayerische Nationalmuseum in München.

Zu den „Global Playern“ unter den Musikinstrumentenmuseen zählt – wie auch das Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig und die Musikinstrumentensammlung im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg – das Musikinstrumenten-Museum Berlin. Seine Geschichte reicht zurück bis in das Jahr 1888, als an der damaligen Königlichen akademischen Hochschule für Musik unter der Federführung von Joseph Joachim und Philipp Spitta die „Sammlung alter Musikinstrumente“ gegründet wurde. Zu einem Grundstock von 34 Musikinstrumenten aus dem Bestand der preußischen Kunstkammer kamen in den Jahren bis 1902 zwei Sammlungen des Leipziger Verlegers und Musikalienhändlers Paul de Wit und die Privatkollektion des Genter Advokaten César Snoeck. Zurzeit besitzt das Museum rund 3.200 Instrumente der Kunstmusik des 16. bis 20. Jahrhunderts. Das Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig geht ebenfalls auf Sammlungen von Paul de Wit zurück. Heute umfasst die Sammlung mehr als 9.000 Objekte zur Entwicklung des europäischen Musikinstrumentariums von der Renaissance bis zur Gegenwart, mechanische Musikinstrumente und historische Toninformationsträger sowie außereuropäische Musikinstrumente und eine ikonografische Sammlung. Sowohl die Berliner als auch die Leipziger Bestände wurden ursprünglich als Studiensammlung für Hochschule bzw. Universität angelegt und verfolgen bis heute einen forschenden Ansatz, der auch Themen wie historisch informierte Aufführungspraxis und Interpretationsforschung einschließt. Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg, gegründet 1852, sammelte von Anfang an auch Musikinstrumente, die beispielsweise aus Nürnberger Kirchen stammten. Die Sammlung enthält heute vornehmlich europäische Musikinstrumente aller Gattungen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert und umfasst 3.000 Objekte.

Ein Ausstellungsraum mit zahlreichen historischen Tasteninstrumenten
Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung (Berlin)  
Foto:  Anne-Katrin Breitenborn  /  MIM

Andere, kleinere Sammlungen, wie die Stiftung Historischer Tasteninstrumente der Sammlung Neumeyer Junghanns-Tracey im Schloss Bad Krozingen, haben überregionale Bedeutung wegen der Exklusivität ihrer Objekte. Wie in zahlreichen vergleichbaren Fällen handelt es sich auch hier um von privaten Sammlern zusammengetragene Musikinstrumente.

Neun europäische Museen kooperierten von 2009 bis 2011 im Forschungsprojekt MIMO – Musical Instrument Museums Online, dessen Ziel es war, sämtliche Instrumente der Sammlungen online zugänglich zu machen. Aus Deutschland beteiligten sich das Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig, das Germanische Nationalmuseum Nürnberg und das Ethnologische Museum der Staatlichen Museen zu Berlin. Heute sind mehr als 65.000 Objekte online zu recherchieren [1] Als ein weiteres gemeinschaftliches Forschungsprojekt ist MUSICES zu nennen, ein von 2014 bis 2018 von der DFG geförderter und vom Germanischen Nationalmuseum gemeinsam mit dem Entwicklungszentrum Röntgentechnik des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen erstellter Leitfaden für die dreidimensionale Röntgen Computertomografie von Musikinstrumenten. [2] Mitantragsteller waren das Musikinstrumenten-Museum und das Ethnologische Museum in Berlin sowie das Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig.

An einigen deutschen Universitäten und Hochschulen wurden zu Studienzwecken ebenfalls Musikinstrumentensammlungen angelegt. Die Spanne der Einrichtungen reicht von sehr umfangreichen Sammlungen historischer Musikinstrumente – etwa die des musikwissenschaftlichen Seminars der Georg-August-Universität in Göttingen mit 1.700 europäischen Instrumenten ländlicher Volksmusiktraditionen sowie europäischen Kunstmusikinstrumenten – bis zu Musikinstrumenten der Moderne. Zur Sammlung der Folkwang Universität der Künste in Essen gehören auch elektronische, mechanische oder elektromechanische Musikinstrumente vom Synthesizer bis zum Mischpult. Dem universitätseigenen Institut für Computermusik und elektronische Medien (ICEM) ist daran gelegen, elektronische Musik beispielsweise der 1950er Jahre klanglich rekonstruieren zu können, wozu die originalen Geräte der Zeit unabdingbar sind

Museen mit Schwerpunkt regionale Musikgeschichte

In rund 20 deutschen Regionalmuseen werden – oft auch neben weiteren Sammlungen – Musikinstrumente und Musikalien gezeigt, die sich auf die lokale Musik- oder Kulturgeschichte beziehen. Zu den vielen musikalischen Zentren, die sich aufgrund der Gliederung Deutschlands in zahlreiche Fürstentümer ausprägen konnten, zählten etwa die Thüringer Residenzen Sondershausen und Rudolstadt. Bereits nach 1600 gab es in Sondershausen die ersten an einem Hof angestellten Instrumentalisten; den Aufbau einer Hofkapelle verantwortete ab 1617 Michael Praetorius. Das daraus entstehende Loh-Orchester gehörte im 19. Jahrhundert zu den bedeutenden Orchestern Deutschlands und hatte großen Einfluss auf die Erfolge Richard Wagners und Franz Liszts. Heute befinden sich die Instrumente der ehemaligen Fürstlichen Hofkapelle ebenso im Schlossmuseum wie eine Sammlung von Notenhandschriften aus dem 18. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert schuf ein erstarkendes Bürgertum Musikzentren außerhalb des höfischen Lebens. Aus diesen kulturgeschichtlichen Zusammenhängen haben sich im Braunschweiger Städtischen Museum Musikinstrumente aus dem Besitz der Braunschweiger Brüderkirche und der Bürgergarde erhalten. Auf die Bedeutung urbaner Strukturen für die lokale Musikkultur besinnt sich das Märkische Museum der Stiftung Stadtmuseum Berlin und präsentiert seine mechanischen Musikinstrumente als Zeugen des Berliner Musiklebens zwischen Straßenmusik und bürgerlichem Salon. In einigen Landesmuseen finden sich neben Instrumentensammlungen auch Dokumente zum Musikleben und -schaffen in der Region, darunter Notenbestände, Theaterzettel und Konzertprogramme verschiedener Institutionen.

Aufsteller mit Bildern berühmter Komponisten vor einem roten Backsteingebäude
KomponistenQuartier Hamburg  
Foto:  Ulrich Perrey

Ethnologische Museen und Sammlungen

Musikinstrumente außereuropäischer Kulturen bewahren vor allem ethnologische Museen. Objekte dieser Sammlungen werden nach geografischen Großräumen oder Kontinenten gegliedert oder auch unter universellen Aspekten der Lebensgestaltung der verschiedenen Kulturen vergleichend nebeneinander ausgestellt. Vor dem Hintergrund zunehmender kultureller Vielfalt gewinnen ethnologische Museen an Bedeutung, denn sie vermitteln das Musikleben mannigfacher Kulturen und bewahren immaterielles wie materielles kulturelles Erbe. Prominente Beispiele sind das Museum am Rothenbaum (bis 2018 Museum für Völkerkunde) in Hamburg und die Musikinstrumentensammlung des Rautenstrauch-Joest-Museums in Köln. Die Abteilung Musikethnologie des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin ragt heraus, da sie das von Carl Stumpf und Erich von Hornbostel gegründete Berliner Phonogramm-Archiv beherbergt. Dies verfügt über mehr als 150.000 Musikaufnahmen, die sowohl außereuropäische Musikkulturen als auch europäische Volksmusik beinhalten. Mit etwa 3.000 Objekten verfügt die Sammlung außerdem über einen bedeutenden Bestand außereuropäischer
Musikinstrumente in Deutschland, zu denen noch eine Vielzahl weiterer Instrumente in den Sammlungen der regional gegliederten Fachreferate des Ethnologischen Museums kommt. Der vorgesehene Umzug dieser Sammlungen in das neu errichtete Berliner Stadtschloss sorgte für heftige Debatten, da etwa Aufnahmen des Klangarchivs aus Kriegsgefangenenlagern und Objekte aus ehemaligen deutschen Kolonien stammen.

Weitere Museen

Eine relativ neue Erscheinung in der deutschen Museumslandschaft sind Museen für Popmusik. Sie vereinen den Gedanken des Musikermuseums mit soziokulturellen Aspekten. Außerdem wird hier der Tatsache Rechnung getragen, dass das Instrumentarium der Rock- und Popmusik – von der E-Gitarre über die Hammondorgel bis zum Moog-Synthesizer – untrennbar mit der Entstehung und Entwicklung dieser Musik verbunden ist. So hat die Stadt Gronau als Geburtsstadt des Musikers Udo Lindenberg ein Museum ins Leben gerufen, das sich der Kulturgeschichte der Popularmusik im 20. Jahrhundert widmet.

Ebenfalls aus dem traditionellen Museumskanon heraus heben sich Museen zur Musikvermittlung, die sich weniger als Institutionen begreifen, die Objekte sammeln, bewahren, dokumentieren oder erforschen, sondern den Lern- und Experimentieraspekt für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung in den Vordergrund ihrer Arbeit stellen. Im Zuge einer Museumspädagogik, die insbesondere jungen Besucher*innen die musealen Inhalte durch körperlich-sinnliches Erleben und Erfahren vermitteln möchte, sind in Deutschland einige Musikmuseen entstanden, die das Ausprobieren verschiedener Musikinstrumente unter musikpädagogischer Anleitung anbieten. Das ausschließlich privat finanzierte Klingende Museum in Berlin verfügt beispielsweise über Busse, die in Schulen und Kindertagesstätten sowie bei Veranstaltungen zum Einsatz kommen. Einen vergleichbaren Ansatz verfolgt das Mobile Musik Museum in Düsseldorf. Die „Lern- und Experimentierwerkstatt“ musiculum in Kiel fördert Kinder und Jugendliche durch Schulprojekte sowie mit Kursen, in denen Instrumente entdeckt, Klangobjekte gestaltet oder auch eigene Songs produziert werden können.

Konservierung und Restaurierung

Eine gemeinsame Herausforderung aller Musikmuseen ist die konservatorisch angemessene Aufbewahrung und Präsentation ihrer Objekte, die, da ihnen in der Regel ein klanglicher Aspekt innewohnt, nicht wie andere Kunst- oder Gebrauchsgegenstände aufbewahrt und gezeigt werden können. Musikinstrumente in Museen werden tatsächlich auch zum Musizieren benutzt, sei es in Konzerten, bei Führungen oder für Audio-Aufnahmen. Dazu müssen sie spielfähig gemacht, gestimmt, geölt, gepflegt und gesäubert werden. Solchen Eingriffen in ihre Substanz sollten Museumsobjekte nur unterzogen werden, wenn dadurch ihre Wahrnehmung, ihre Wertschätzung und ihr Verständnis gefördert werden. Dabei muss im Museum stets abgewogen werden, ob eine Veränderung des Objekts, die im Falle von Musikinstrumenten nicht immer reversibel ist, ethisch vertretbar ist. Im Berufsfeld Restaurierung hat in den letzten Jahren eine zunehmende Standardisierung und Akademisierung der Ausbildung stattgefunden. Da allerdings aufgrund der heterogenen organisatorischen Strukturen nicht allen Museen festangestellte Fachkräfte für Restaurierung zur Verfügung stehen, sind zahlreiche Institutionen auf traditionelles Handwerk und den freien Markt angewiesen.

Herausforderungen der Museen im  digitalen Zeitalter

Da Dokumente und Objekte geschont werden, wenn zur Ansicht auf Digitalisate anstatt auf die Originale zurückgegriffen werden kann, gab es in den letzten Jahren bedeutende Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung von Dokumenten und Quellen. Zudem rückt der freie Zugang zu wissenschaftlicher Information, das Bereitstellen von Digitalisaten der Museumsobjekte per open access in den Fokus des öffentlichen Interesses.

Fünf Kinder schauen sich eine Animation in einem Museum an.
Animationstheater im Händel-Haus (Halle/Saale)  
Foto:  Uwe Köhn

Im Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig beispielsweise werden zurzeit in Kooperation mit der Abteilung für Bild- und Signalverarbeitung der Universität im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Digitalisierungsprojekt „TASTEN“ historische Tasteninstrumente in Maßreihen-Matrizen erfasst, auditiv digitalisiert und fotografisch dokumentiert. Ziel ist es, künftig über maschinenlesbare beschreibende Daten zu verfügen und den Klangvorrat nicht nur zu digitalisieren, sondern darüber hinaus durch Emulation zu rekonstruieren. [3] Die Verfügbarkeit von Forschungsergebnissen und Exponaten im Netz hängt stark von der finanziellen und personellen Ausstattung der Institutionen und ihrer Vernetzung ab. Besonders in jüngerer Zeit werden daher entsprechende Projekte durch die öffentliche Hand gefördert, beispielsweise mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft, durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch Länder, Städte und Gemeinden, aber auch durch Fördervereine und private Spender. Aus eigener Kraft sind Digitalisierungsprojekte für die meisten Museen nicht zu stemmen.

Vermittlungsarbeit und Museumspädagogik

Musikmuseen verstehen sich zunehmend nicht nur als Orte des Dokumentierens und Aufbewahrens, sondern werden auch als Bildungseinrichtungen aktiv. Bei den Musikermuseen steht die Verlebendigung von Leben und Schaffen des Künstlers im Mittelpunkt des museumspädagogischen Programms, die Musikinstrumentensammlungen legen zunehmend Wert auf die musik- und sozialgeschichtliche Kontextualisierung ihrer Exponate. Deshalb bieten beinahe alle Musikmuseen spezielle Führungen und Programme – insbesondere für Kinder und Jugendliche – an, die berücksichtigen, dass kulturelle Bildung und Lernen im Museum am besten über eigenes Erleben und aktive Erfahrung geschieht. Hier werden immer öfter die Möglichkeiten neuer und interaktiver Techniken genutzt. So gilt es im „Toccarion“ in Baden-Baden beispielsweise ein virtuelles Orchester zu dirigieren, ein „Walking Piano“ mit dem ganzen Körper zu bespielen oder am Spieltisch „Rhythmus-Radar“ Rhythmen zusammenzubauen.

Ausstellungen in Musikmuseen können von den Möglichkeiten der Audio-Guides und/oder „Klangduschen“ profitieren, mit denen die Gäste selbst entscheiden, welches Werk eines Komponisten sie sich anhören oder zu welchem Objekt sie Näheres erfahren möchten. Einige Museen verknüpfen ihre Guides über Funksignale auch mit den Objektstandorten, sodass der Besucher immer Informationen zu den Objekten hört, vor denen er sich gerade befindet.

Video-Clips und Computer-Animationen können komplexe akustische Vorgänge, die diffizile Konstruktion eines Objekts, aber auch die kulturhistorische Bedeutung eines Komponisten oder Auftritte eines gewürdigten Musikers vor Augen führen. Heute werden Medien jedoch zum größten Teil interaktiv eingesetzt, da passives Beobachten weder von Besucher*innen noch von Ausstellungsmacher*innen gewünscht scheint. Hier gilt es die Balance zu halten zwischen Aktionismus und Exploration.

Ein weiteres Angebot zur Vermittlung der Forschungsinhalte von Musikmuseen sind (Gesprächs-)Konzerte, die den Originalklang von Instrumenten berücksichtigen und über Aspekte der historischen Aufführungspraxis informieren. Sonderausstellungen, Kataloge und Symposien, Vorträge sowie Seminare auch in Zusammenarbeit mit Universitäten, Forschungsinstituten oder Besucherakademien runden die Vermittlungsarbeit dieser Einrichtungen ab. Außerdem veranstalten einige Museen Interpretenwettbewerbe, deren Ziel es ist, Werke bestimmter Komponist*innen in das Repertoire einzuführen. 

Musikmuseen als Tourismusfaktor

Nach Angaben des Instituts für Museumsforschung sind im Jahr 2016 knapp die Hälfte der kulturgeschichtlichen Museen in Deutschland vornehmlich von Touristen besucht worden. [4] Der Kulturtourismus, der Besucher*innen mit einem höheren Bildungsanspruch in die Städte führt, ist somit in jüngerer Zeit auch für die Museen ein wesentliches Arbeitsfeld geworden. In den Fokus rücken dabei immer deutlicher eine Zusammenarbeit mit der Tourismuswirtschaft sowie die Verbesserung der lokalen Infrastruktur (öffentliche Verkehrsmittel, Ausschilderung, Restaurants, Cafés), eine Anpassung der Öffnungszeiten, Serviceorientiertheit und Mehrsprachigkeit der Aufsichtskräfte oder das Thema Barrierefreiheit. Für viele Besucher*innen sind insbesondere auf Kinder zugeschnittene Programme, Konzerte oder Workshops von großem Interesse. Auch profane Dinge wie das Vorhandensein eines Museumsshops können für die Besucherfrequenz eines Museums entscheidend sein. Hier gilt es, mit Besucherbefragungen und Evaluationen die Stärken und Schwächen der eigenen Institution in Erfahrung zu bringen und entsprechend zu agieren. 

Hängende Sessel mit Kopfhörern in einem Museum
Foto:  André Nestler  /  Bachhaus Eisenach
Außenansicht eines älteren Gebäudes neben einem modernen Gebäudeteil
Bachhaus Eisenach  
Foto:  André Nestler  /  Bachhaus Eisenach
Treppenaufgang in einem Museumsinnenraum
Foto:  Ulrich Kneise  /  Bachhaus Eisenach
Detailansicht einer Cembalo-Tastatur
Foto:  André Nestler  /  Bachhaus Eisenach

Verbandsstrukturen

Verschiedene Verbände vertreten die Interessen von Museen auf nationaler und internationaler Ebene: Der Deutsche Museumsbund ist der Interessenverband aller Museen Deutschlands. Das Institut für Museumsforschung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist eine bundesweit tätige Forschungs- und Dokumentationseinrichtung und vertritt die Belange der Stiftung, des Bundes und der Länder im europäischen Raum. Bei der Deutschen Gesellschaft für Musikforschung gibt es eine Fachgruppe Musikinstrumentenkunde, die sich als Forum der Information und des Austauschs der an Forschungsinstituten und Universitäten angegliederten Musikinstrumentensammlungen versteht. Die Arbeitsgemeinschaft Musikermuseen in Deutschland wiederum repräsentiert eine Reihe bedeutender Häuser, die sich der Bewahrung des Erbes herausragender Komponisten und Künstlerinnen verschrieben haben.

Auf internationaler Ebene sind Museen im International Council of Museums (ICOM) organisiert, welcher dem Erhalt, der Pflege und der Vermittlung des kulturellen Welterbes verpflichtet ist. So wird in den weltweit geltenden Ethischen Richtlinien für Museen (Code of Ethics for Museums) eine Dokumentation von Museumssammlungen „nach allgemein anerkannten professionellen Standards“ gefordert. Die inhaltliche Arbeit der ICOM wird in zahlreichen spezialisierten Gremien und Komitees geleistet; die Musikmuseen sind im Fachkomitee CIMCIM (Comité international pour les musées et collections d’instruments de musique) organisiert. 

Ausblick

Die Aufgaben der Musikmuseen haben sich in den letzten Jahren sehr verändert und sind erheblich erweitert worden. Sammeln, Bewahren und Vermitteln als klassische Museumsaufgaben sind durch moderne Anforderungen an Katalogisierung, Dokumentation, Standortverwaltung und Provenienzforschung transparenter, aber auch komplexer geworden. Ebenso werden die Bereiche Konservierung und Restaurierung zunehmend standardisiert, professionalisiert und auf eine wissenschaftliche Basis gestellt.

Unter dem Einfluss amerikanischer und angelsächsischer Vorbilder ist die Museumspädagogik in Deutschland einem Wandel unterworfen, der den Besucher und dessen aktive Rolle im Museum in den Mittelpunkt stellt. Viele Museen haben erkannt, dass Thema und Inhalt eines Museums, die Architektur des Gebäudes, seine Innenausstattung und das Ausstellungsdesign von großer Bedeutung für die Attraktivität eines Hauses sind. Ausdruck dieses Wandels sind zahlreiche Museumsum- und -neubauten, Neukonzeptionen von Dauerausstellungen, ansprechende Sonderausstellungen sowie überarbeitete Internetpräsenzen und Datenbanken.

Da sowohl Bund, Länder und Kommunen als auch Stiftungen, Vereine und Privatpersonen als Träger dieser Institutionen fungieren, ist die Finanzierung der Museen jedoch äußerst heterogen gestaltet. So ergibt sich für manche Häuser eine ungesicherte Situation, die sich nicht nur in mangelnder personeller Ausstattung und wenig flexiblen Öffnungszeiten niederschlägt, sondern auch die Bereitstellung von Museumspädagog* innen sowie eine konsistente Vermittlungsarbeit, eine angemessene Konservierung und nachhaltige Forschung zu den Museumsobjekten erschwert. Welche Wege den einzelnen Häusern zur Bewältigung dieser Schwierigkeiten zur Verfügung stehen, hängt nicht zuletzt stark von lokalen und regionalen Gegebenheiten ab. 

Über die Autorin

Heike Fricke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig. Tätig war sie auch am Musikinstrumenten-Museum SIMPK in Berlin, für die Musikinstrumentensammlung der Universität Edinburgh und am Metropolitan Museum of Art in New York.

Fußnoten

  1. Vgl. „MIMO – musical instrument museums online“ unter http://www.mimointernational.com (Zugriff: 14. September 2018).
  2. Vgl. die Projektdarstellung unter http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/248476191 (Zugriff: 14. September 2018).
  3. Vgl. die Projektdarstellung unter http://mfm.uni-leipzig.de/dt/Forschung/ Tastenprojekt.php (Zugriff: 24. September 2018).
  4. Vgl. Institut für Museumsforschung: Statistische Gesamterhebung an den Museen der Bundesrepublik Deutschland für das Jahr 2016, Berlin 2017, S. 31. Online unter: https://www.smb.museum/fileadmin/website/Institute/Institut_ fuer_Museumsforschung/Publikationen/Materialien/mat71.pdf (Zugriff: 9. Oktober 2018). Die Gesamtzahl der Besuche in kulturgeschichtlichen Spezialmuseen lag bei rd. 11 Mio., dies entspricht etwa 10 Prozent aller Museumsbesuche in Deutschland 2016 (vgl. ebd., S. 27).

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