GEMA, Creative Commons & Co, rechtssicherer Umgang mit Musik: In der Medienarbeit mit Jugendlichen spielt Musik eine wichtige Rolle. Den Jugendlichen dient sie als identifikationsstiftende Referenz. Mit ihr werten sie ihre Medienproduktion auf. Das kostet Geld für Lizenzen, doch Mittel sind nur begrenzt vorhanden. Zudem schrecken schwer verständliche Verfahren vom Rechteerwerb ab. Auch wenn Jugendliche und ihre Betreuer aus der Jugendarbeit alles richtig zu machen versuchen, verspüren sie oft eine Rechtsunsicherheit im Umgang mit Musik.

Auch Musikschaffende müssen sich im Umgang mit Rechten, Lizenzen und Vergütungsfragen auskennen, denn sie sind existenziell auf die Erlöse aus Lizenz- und Nutzungsvergütungen angewiesen. Das geltende Urheberrecht bietet den Rechteinhabern Verfügungsrechte und Vergütung. Und den Akteuren der Jugendarbeit ermöglicht es den rechtssicheren Zugang zur Musik - wenn sie sich hinlänglich auskennen.

Welche Rechte gilt es zu berücksichtigen, wen muss man fragen, was kostet was? Welche Probleme lösen "Creative Commons“-Lizenzen und welche neuen werfen sie auf? Was ist GEMA-frei und was ist GEMA-Repertoire?

Diese Fragen möchten die Veranstalter die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht der FH Köln, die Landesarbeitsgemeinschaft Lokale Medienarbeit NRW e.V., der Landesmusikrat NRW und Vertreter der GEMA mit Fachkräften der (Medien)pädagogik klären und diskutieren. Ein Tag mit Expertinnen, Experten und Betroffenen, eine Gelegenheit zur Information und zum Austausch.

9. September, 2015, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Forschungsstelle Medienrecht FH Köln, Claudiusstr. 1, Raum 284.

Anmeldung und Programm unter www.medienarbeit-nrw.de

Die Veranstaltung ist kostenlos.

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