Fest steht, dass sich die Musikmesse auch künftig zu ihrem Markenkern bekennt, der Förderung des aktiven Musizierens. So soll der evolutionäre Weg von einer Produktschau hin zu einer umfassenden Veranstaltung für Musikszene und alle Musikbegeisterten, die die Musik selbst in den Mittelpunkt stellt, konsequent weiter verfolgt werden. In diesem Jahr ist aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen dieses in hohem Maße interaktive Konzept für gleichermaßen Einsteiger, Profis, Kinder und Familien jedoch absehbar nicht zu realisieren. Zudem ist das begleitende Musikmesse Festival mit zuletzt 100 Konzerten in ganz Frankfurt wesentlicher Bestandteil des Gesamtevents. Die Rückkehr zu einem internationalen Musikgroßereignis wie der Musikmesse und dem Musikmesse Festival, das auf Vielfältigkeit und außergewöhnlichen Locations aufgebaut ist und im Besonderen von Nähe und Austausch auf engstem Raum lebt, ist noch nicht greifbar. Dies macht belastbare Planungen zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich.

"In enger Zusammenarbeit mit der Branche und den Verbänden haben wir auch in der Vergangenheit schon so manche dynamische Marktlage gemeistert. Wie keine andere Branche lebt Musik vom intensiven persönlichen Austausch, vom gemeinschaftlichen Konzerterlebnis bis zum Instrumentalworkshop. Gerade deshalb fordert die weiterhin angespannte Situation ein verantwortungsvolles Augenmaß - für die Musikwirtschaft und Musikszene genauso wie für uns selbst als Veranstalter. So hoffen wir, eine realistische Perspektive für alle Beteiligten im kommenden Jahr schaffen zu können, sofern es die Situation zulässt“, sagt Stephan Kurzawski, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Frankfurt Exhibition GmbH.

Gleichzeitig möchten alle Beteiligten der Musikmesse nach 40 Jahren aktiver Unterstützung der internationalen Musikbranche und der Schaffung eines zentralen Bestandteils der kulturellen Landschaft weit über Frankfurt und Region hinaus auch neue Chancen nutzen. So werden in den nächsten Monaten gemeinsam mit der Musikwirtschaft tragfähige Möglichkeiten diskutiert, wie die Musikmesse noch besser den situativen Bedarfen aller Anspruchsgruppen gerecht werden kann. Den Kontext hierfür spannen nicht nur bedeutsame strukturelle und branchenspezifische Trends wie zunehmende Medienkonvergenz, Smart und Virtual Instruments, KI-gestützte Musikproduktion und ein verstärkt kompetitiver Zugang zu den Konsumenten auf, sondern insbesondere auch die coronabedingten Verwerfungen im Markt. Darüber hinaus sollen musikpädagogische Themen und der Wert musikalischer Bildung noch intensiver auf der Musikmesse beleuchtet werden.

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Hintergrundinformation Messe Frankfurt

Messe Frankfurt ist der weltweit größte Messe-, Kongress- und Eventveranstalter mit eigenem Gelände. Zur Unternehmensgruppe Messe Frankfurt gehören rund 2.500 Mitarbeitende in 30 Tochtergesellschaften (vorläufige Kennzahlen 2020). Das Unternehmen hat im Jahr 2020 einen Jahresumsatz von rund 250* Millionen Euro erwirtschaftet, nachdem das Jahr 2019 noch mit einem Jahresumsatz von 738 Millionen Euro abgeschlossen werden konnte. Auch in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie sind wir mit unseren Branchen international vernetzt. Die Geschäftsinteressen unserer Kunden unterstützen wir effizient im Rahmen unserer Geschäftsfelder "Fairs & Events“, "Locations“ und "Services“. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der Unternehmensgruppe ist das globale Vertriebsnetz, das engmaschig alle Weltregionen abdeckt. Unser umfassendes Dienstleistungsangebot – onsite und online – gewährleistet Kunden weltweit eine gleichbleibend hohe Qualität und Flexibilität bei der Planung, Organisation und Durchführung ihrer Veranstaltung, Unsere digitale Expertise bauen wir um neue Geschäftsmodelle aus. Die Servicepalette reicht von der Geländevermietung über Messebau und Marketingdienstleistungen bis hin zu Personaldienstleistungen und Gastronomie. Hauptsitz des Unternehmens ist Frankfurt am Main. Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

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