Brandenburg stellt im kommenden Jahr 2021 zum zweiten Mal nach 2005 die Präsidentin der Kultusministerkonferenz. Die brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst wurde während der virtuellen 372. Kultusministerkonferenz zur Präsidentin der KMK für die Amtszeit 2021 gewählt. Sie folgt im Amt auf die rheinland-pfälzische Bildungsministerin, Dr. Stefanie Hubig, die jetzt 3. Vizepräsidentin wird.

Die künftige Präsidentin Britta Ernst sagte: "Die Corona-Pandemie hat weltweit derart einschneidend in unser aller Leben eingewirkt und damit vieles verändert, aber nicht alles. Eine der großen Herausforderungen und Aufgaben, liegt nach wie vor in der Digitalisierung. Bereits 2016 hat die KMK Strategie "Bildung in der digitalen Welt" einen strategischen Rahmen für die Entwicklung der Bildung in Deutschland vorgelegt. Darauf aufbauend soll der Focus im Jahr 2021 auf den Unterricht unter den neuen Bedingungen gelegt werden. Darum habe ich für das kommende Jahr als Schwerpunktthema "Lernen und Lehren – guter Unterricht in Zeiten der digitalen Transformationen“ gewählt. Angesichts der rasanten Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung möchte ich den Blick darauf lenken, wie Unterrichtsqualität im Zeitalter der Digitalisierung gedacht, gestaltet und umgesetzt werden muss. Es geht um eine Verzahnung von Theorie und Praxis des ,guten Unterrichts‘ sowie des ,Lernens mit digitalen Medien‘, die das bisher Erreichte weiterentwickeln.“

Zu Vizepräsidenten für das Jahr 2020 wählte die Kultusministerkonferenz:

1. Vizepräsidentin: Ministerin Karin Prien (Schleswig-Holstein)
2. Vizepräsidentin: Senatorin Sandra Scheeres (Berlin)
3. Vizepräsidentin: Ministerin Dr. Stefanie Hubig (Rheinland-Pfalz)

Staatsminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz (Hessen, B-Länderkoordinator) und Senator Ties Rabe (Hamburg, A-Länderkoordinator) gehören dem Präsidium der Kultusministerkonferenz als kooptierte Mitglieder an sowie als ständiger Gast der Vorsitzende der Kultur-MK.

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