Das Rennen um den junge ohren preis 2010 beginnt. Bewerbungen sind in drei Kategorien möglich – neu ist die experimentelle Sparte „LabOhr“. Erstmals erfolgt die Bewerbung im Online-Verfahren. Der Wettbewerb richtet sich an professionelle Projekte der Musikvermittlung im gesamten deutschsprachigen Raum. Medienpartner des junge ohren preis ist Deutschlandradio Kultur.

Bewerbungen für den junge ohren preis (jop!) 2010 können ab sofort eingereicht werden. Der jop! wird in drei Sparten vergeben. Neben „Best Practice“ und „Musik & Medien“ lädt die neue Kategorie „LabOhr“ experimentelle Projekte zur Bewerbung ein, die auf phantasievolle Weise junge Ohren für die Welt der Klänge und Geräusche begeistern und dafür innovative Formate und Ansätze entwickeln.

In diesem Jahr findet das Bewerbungsverfahren zum ersten Mal online statt. Bis zum 15. September 2010 läuft die Bewerbungsfrist. Die Preisträger werden am 18. November 2010 beim Bayerischen Rundfunk in München bekanntgegeben und wie im Vorjahr finden an diesem Tag Präsentationen der nominierten Projekte statt. Auch der folgende Tag steht mit einem Symposium ganz im Zeichen der „jungen Ohren“ und bringt Experten und Praktiker sowie Schüler in einen lebendigen Austausch.

Im vergangenen Jahr erlebte der junge ohren preis einen regelrechten Ansturm. Rund 120 Kandidaten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie den Benelux-Ländern hatten sich beworben. In einer festlichen Preisverleihung, die ein internationales Fachpublikum aus Musikbetrieb, Wirtschaft und Kulturpolitik ins Kölner WDR Funkhaus führte, wurden die Gewinner im Dezember 2009 bekanntgegeben.

Ehemalige Preisträger des jop! sind inzwischen auf verschiedensten Podien gefragt: so wurde das Schweizer Projekt „Windrose“ (jop 2007) in Hamburg adaptiert, die Schurken präsentieren ihren Musikkrimi „Kommissarin Flunke“ (jop 2008) u. a. in der Philharmonie Essen sowie der Elbphilharmonie und die Luxemburgische Botschaft fördert eine Tournee des Traffik Theaters Luxemburg mit „Wanja“ (jop 2009).

Die Kategorien:

„Best Practice“
ist die Kategorie für Projekte im Bereich konzertbezogener Musikvermittlung, die sich an Kinder und Jugendliche als Publikum richten und die einen kreativen und innovativen Beitrag zum Musikleben leisten.

Musik & Medien“
Für Projekte, die durch den kreativen Einsatz audiovisueller Medien oder Internet das Spektrum von musikalischen Angeboten für Kinder und Jugendliche über den Konzertbereich hinaus erweitern.

NEU: „LabOhr“
Die experimentelle Kategorie regt dazu an, Hören als kulturelle Praxis künstlerisch zu erforschen. Gesucht sind kreative Formate und Ansätze, die neue Dimensionen der musikalisch-auditiven Umwelt vermitteln.

Die Online-Bewerbung sowie detaillierte Informationen zu den einzelnen Kategorien, der Fachjury und bisherigen Preisträgern stehen im Internet bereit unter http://www.jungeohren.de/jop

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