Glückwunsch und dreifacher Tusch! Heute gibt der Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. seine drei Ehrenpreis-Träger des Jahres 2026 bekannt! Ehrenpreise verleihen die Juroren des PdSK e.V. an Persönlichkeiten aus der Musikwelt, die in ihrem jeweiligen Wirkungskreis mit ihren Einspielungen neue Maßstäbe gesetzt haben.
In diesem Sinne werden ausgezeichnet: die in der historischen Aufführungspraxis Meilensteine setzende Akademie für Alte Musik Berlin für ihre stets ansteckende Neugier auf barockes Repertoire; Anouar Brahem, dem Grenzgänger, der seine Erkundungen auf der Oud gängigen Kategorien wie Weltmusik oder Jazz entzieht und die Magie des Augenblicks geschehen lässt; „angry woman“ Jennifer Weist mit ihrer außergewöhnlich vielseitigen und starken Gesangsstimme, welche sie erhebt gegen sexualisierte Gewalt und das Patriarchat, in ihren Texten über unbeugsam (weibliche) Wut, Selbstbestimmung und, auch das, Verletzlichkeit.
Die Preise werden in festlichem Rahmen mit Publikum überreicht. Zeitpunkt und Ort gibt der PdSK e.V. jeweils zeitnah bekannt.
Hier die Begründungen des Jahresausschusses:
www.schallplattenkritik.de/ehrenpreise/2026
Im Jahresausschuss 2025 arbeiteten folgende Kritiker-Juroren mit: Helge Grünewald (Jury Musikfilm), Julia Kaiser (Jury Klassisches Lied und Vokalrecital), Kai Luehrs-Kaiser (Jury Oper I), Joachim Mischke (Jury Filmmusik), Regine Müller (Jury Chor und Vokalensemble), Carsten Niemann (Jury Alte Musik), Sabrina Palm (Jury Folk und Singer/Songwriter), Petra Rieß (Jury R&B, Soul und Hip-Hop), Nastassja von der Weiden (Jury Club und Dance)