Am 13.05.2026 wird die offizielle Vertragsunterzeichnung der neuen Kooperation „MusiCare“ im Rahmen eines internen Festakts an der Hochschule für Musik Würzburg gefeiert. Zu diesem Anlass wird auch der bayerische Wissenschaftsminister Markus Blume erwartet. Mit der Unterzeichnung besiegeln die Hochschule für Musik Würzburg, das Universitätsklinikum Würzburg und die Julius-Maximilians-Universität Würzburg ihre enge Zusammenarbeit im Bereich Musik und Gesundheit.
Die Kooperation „MusiCare“ verfolgt das Ziel, die Schnittstelle zwischen Musik, Medizin und Forschung systematisch auszubauen und nachhaltig zu stärken. Im Mittelpunkt steht dabei sowohl die gesundheitliche Förderung von Musikerinnen und Musikern als auch die Erforschung der Wirkung von Musik auf den Menschen über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
Bereits in der Vergangenheit haben die HfM und das UKW erfolgreich im Bereich „Musik und Gesundheit“ kooperiert, etwa durch gemeinsame Vorlesungen und Veranstaltungen. Diese bestehenden Synergien werden durch „MusiCare“ nun institutionell gebündelt und erweitert.
Die neue Kooperation schafft eine einzigartige Plattform, um musikermedizinische Fragestellungen interdisziplinär zu bearbeiten. Durch die Verbindung künstlerischer Ausbildung mit medizinischer Expertise entstehen innovative Ansätze in Prävention, Therapie und Forschung. Gleichzeitig sollen neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Bedeutung von Musik für körperliche und psychische Gesundheit gewonnen werden.
Ein zentrales Ziel von „MusiCare“ ist der Aufbau eines Kompetenzzentrums für Musikergesundheit in Würzburg. Damit soll nicht nur die Versorgungssituation für Musikschaffende verbessert, sondern auch die Position Würzburgs als führender Standort für Forschung und Lehre im Bereich Musik und Gesundheit in Bayern gestärkt werden. Bislang existiert ein derartiges Zentrum im Freistaat nicht.