• Datum:
  • Veranstaltungsort:
    Köln
Veranstalter: Hochschule für Musik und Tanz Köln

Beschreibung

Die Werke und Schicksale von Eduard Erdmann und Maria Herz verkörpern die Kontinuitäten, Auf- und auch Abbrüche der neuen Musik in Köln der Zeit von 1925 bis 1935. Erstmalig widmet sich eine wissenschaftliche Tagung ihrem Wirken im Kontext der 1925 gegründeten Staatlichen Hochschule für Musik Köln und des damaligen Kölner Musiklebens.
Gleich zur Eröffnung der Hochschule wurde Eduard Erdmann – Pianist und Komponist der Avantgarde – zum Professor für Klavier berufen. Zeitgleich hatte die jüdische Komponistin (Albert) Maria Herz mit ihren spätromantisch-modernistischen Werken in und außerhalb Kölns Erfolg. Die fest im Stadtleben verankerte neue Musik wurde unter der Herrschaft der Nationalsozialisten
ausgegrenzt: Erdmann wurde als Komponist mit Aufführungsverbot belegt und kündigte 1935 seine Kölner Professur. Maria Herz
musste ins Ausland emigrieren und geriet als Komponistin in Vergessenheit. In zwei Konzerten gelangen nun zentrale Werke ihrer Kölner Schaffensjahre wieder zur Aufführung.

Weitere Informationen: www.hfmt-koeln.de/highlights

Kostenlose Anmeldung zur Tagung unter: musikwissenschaft@hfmt-koeln.de

Veranstaltungsleitung

Leitung: Prof. Dr. Sabine Meine, Prof. Dr. Rainer Nonnenmann

Zusätzliche Informationen

Unter Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Henriette Reker

Veranstaltungsort

50.9475211, 6.9612187

Veranstaltungsort
Hochschule für Musik udn Tanz Köln, Kammermusiksaal
Unter Krahnenbäumen 87
50668 Köln

Kooperationspartner

Eduard-Erdmann-Gesellschaft e.V., Akademie der Künste Berlin, Arbeitsgemeinschaft Rheinische Musikgeschichte