Veranstaltungen mit Übersetzung in Gebärdensprache, bedürfnisangepasste Content Notes, Rollstuhlplätze natürlich, soweit das historische Gebäude das zulässt, Induktionsschleifen für die Hörverstärkung, Übertitel zum Mitlesen, Relaxed Performances, mixed-abled Ensembles im Community Theater – das Staatstheater Regensburg bemüht sich vielfältig um mehr Inklusion. Ab Juli 2026 erhält das Haus nun schubkräftige Unterstützung: Das Staatstheater Regensburg wurde von Un-Label „aus einer Vielzahl von hoch engagierten und qualifizierten Anträgen als eine von insgesamt drei Kulturorganisationen ausgewählt“ und darf im Zeitraum Juli 2026 bis Juni 2027 am Access-Maker-Qualifizierungsprogramm „Mehr Diversität in Kultur“ teilnehmen, das durch das inklusive Kultur- und Beratungsunternehmen Un-Label qualifiziert begleitet wird. Die anderen beiden ausgewählten Kulturorganisationen sind das Rheinische Landestheater Neuss und das Theater der Jungen Welt Leipzig.
Qualifizierung für mehr Inklusion
Das Projekt „Access Maker – Innovationshub“ von Un-Label ist im Juli 2024 gestartet und läuft über drei Jahre als bundesweites Qualifizierungs- und Beratungsangebot zur Förderung von Inklusion und Barrierefreiheit im Kunst- und Kultursektor. Die geförderten Kulturorganisationen erhalten Schulungen und individuelles Mentoring, um Inklusion in den Bereichen Programm, Personal, Publikum, PR und Partnerschaften nachhaltig zu verankern. Unterstützt werden sie dabei von einem erfahrenen Team aus Berater*innen mit verschiedenen Behinderungsperspektiven und Expert*innen der inklusiven Kulturarbeit.
Wir freuen uns sehr über die Förderung und die Auswahl und vor allem darauf, hier gemeinsam zu lernen, inklusiver zu werden und Barrieren nachhaltig abzubauen - für ein Mehr an Miteinander.