UNISONO begrüßt die angekündigte Erhöhung der Theater- und Orchesterpauschale des Landes Brandenburg von bislang 22 auf künftig 30 Millionen Euro ab dem Jahr 2027. Die zusätzlichen Mittel eröffnen insbesondere den Brandenburger Symphonikern die wichtige Perspektive, den mit Lohnverzicht verbundenen Haustarifvertrag zu verlassen und in den Flächentarifvertrag für Musiker in Kulturorchestern (TVK), zurückzukehren.
„Das ist eine sehr gute Nachricht für die Musiker:innen der Brandenburger Symphoniker und ein starkes kulturpolitisches Signal“, erklärt Julia Hofmann, die Geschäftsführerin von UNISONO. „Eine verlässliche öffentliche Finanzierung muss sich auch in fairen, tariflich abgesicherten Arbeitsbedingungen widerspiegeln. Die Rückkehr in den TVK ist deshalb ein bedeutender Schritt für das Orchester und für die Beschäftigten.“
Die Musiker:innen haben mit ihrem Lohnverzicht seit inzwischen 17 Jahren maßgeblich zum Erhalt des Brandenburger Theaters und des Orchesters beigetragen. Dass nun die Rückkehr in den TVK ermöglicht werden soll, ist eine wichtige Anerkennung dieses Engagements und ein großer Erfolg für alle Beteiligten.
Die Erhöhung der Theater- und Orchesterpauschale stärkt nicht nur die Planungssicherheit der kommunalen Kulturinstitutionen. Sie ist zugleich ein klares Bekenntnis zur kulturellen Infrastruktur und zur Verantwortung der öffentlichen Hand für angemessene Beschäftigungsbedingungen.
UNISONO wird den weiteren Prozess konstruktiv begleiten und setzt darauf, dass die angekündigte Perspektive nun zeitnah und verbindlich umgesetzt wird.
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Quelle
https://uni-sono.org