• Datum:
    -
  • Veranstaltungsort:
    Hamburg
  • Anmeldeschluss:

Beschreibung

Der Kurs besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Sessions.

Die Musikbranche zeigt sich immer sehr aufgeschlossen und divers. Doch schaut man genauer hin, sieht man: In Deutschland arbeiten kaum BIPoC in der Branche, es gibt immer wieder Rassismusvorfälle auf Festivals und Initiativen beschäftigen sich ausschließlich mit der Gender Thematik. Doch Rassismus ist alltäglich und allgegenwärtig. Aber in welchen Formen zeigt er sich eigentlich in der Musikbranche und was können wir dagegen tun?

Tag 1 - Cultural Appropriation in der Musikbranche

Festival Outfits lehnen sich gerne an andere Kulturen an, Dreads sind unter weißen Menschen immer noch eine beliebte Frisur und Künstler*innen schauen sich gerne musikalisch mehr in anderen Ländern als in ihrem eigenen um. Kulturelle Aneignung ist für eine kritische Auseinandersetzung mit Rassismus in der Musikbranche ein Thema, an dem man nicht vorbeikommt. Aber wo fängt kulturelle Aneignung an und wo hört die individuelle Freiheit auf?

  • Was ist eigentlich kulturelle Aneignung und worauf muss ich achten?
  • Künstlerische Freiheit vs kulturelle Aneignung vs interkulturelle Zusammenarbeit
  • Wie erkenne ich kulturelle Aneignung und wie spreche ich sie an?
  • Wie kann ich meine eigenen Rassismen in dem Bereich aufarbeiten?

Tag 2 - White Saviourism & Charity Work in der Musikbranche

Viele westliche Hilfs-Organisationen engagieren sich mit guten Absichten im globalen Süden und wollen den Menschen vor Ort auf verschieden Art und Weise helfen. Dabei ziehen sie sich oft Künstler:innen heran, um eine größere Aufmerksamkeit zu generieren. In diesem Zuge werden teilweise unabsichtlich diskriminierende und koloniale Bilder – in Form von Texten und Fotos – reproduziert. Die Außendarstellung und Kommunikationsstrategien von Projekten in der

Entwicklungszusammenarbeit können eine bereits bestehende einseitige und problematische Wahrnehmung des globalen Südens im Westen verstärken – oder sie bewusst dekonstruieren und ein anderes Bild zeichnen.

  • Was ist White Saviorism?
  • Welche Art von Darstellungen können schädlich sein?
  • Wie kann die Reproduktion diskriminierender und kolonialer Bilder in Form von Text und Fotos verhindert werden?
  • Wie kann eine machtkritische Dokumentation von Entwicklungszusammenarbeit in Form von Schrift und Fotos aussehen?
  • Wie kann eine Kommunikation auf Augenhöhe mit der lokalen Bevölkerung nach Außen transportiert werden?
  • Wie gehe ich reflektiert mit öffentlicher Kritik an von mir veröffentlichten Inhalten um?
Externer Bildverweis
Foto:  Hamburg Music

Zusätzliche Informationen

Um an einer kostenlosen Weiterbildung des Hamburg Music Boost teilnehmen zu können, müssen folgende Förderkriterien erfüllt sein:

- Teilnehmende müssen einen Bezug zur Musikwirtschaft haben. Hierbei ist egal, ob es sich um Mitarbeiter*innen aus Unternehmen, (Solo-)Selbstständige oder Freiberufler*innen handelt
- der Wohn- und/oder Arbeitssitz muss in Hamburg verortet sein
- das Unternehmen muss der Kategorie “kleine und mittlere Unternehmen” angehören und darf somit nicht mehr als 249 Mitarbeiter*innen beschäftigen
- Teilnehmende dürfen nur in Ausnahmefällen im ALG I oder ALG II Bezug sein – in diesen Fällen bitten wir darum, uns zu kontaktieren

In unserem Fragebogen wird nach der Vorsteuerabzugsberechtigung gefragt. Dies hat folgenden Hintergrund:

- bei Teilnehmenden, die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, wird der Bruttobetrag gefördert
- bei Teilnehmenden, die vorsteuerabzugsberechtigt sind, wird der Nettobetrag gefördert. In diesem Falle wird dem Unternehmen bzw. dem oder der Selbstständigen die anteilige Mwst. für das Seminar in Rechnung gestellt

Teilnehmende können sich einmal jährlich fördern lassen und an maximal 3 Angeboten teilnehmen. Für die Anmeldung für mehrere Angebote ist es erforderlich, dass alle gewünschten Kurse möglichst zum gleichen Zeitpunkt angemeldet werden. Der fertig ausgefüllte Antrag muss zwei Wochen vor Beginn des ersten besuchten Angebots bei Hamburg Music vorliegen.

Nach der Anmeldung prüft Hamburg Music die Angaben formal auf Förderwürdigkeit. Sofern diese besteht, werden die Teilnehmenden mit einem Fragebogen des Hamburger Weiterbildungsbonus Plus ausgestattet, der benötigt wird, um den Bildungsgutschein für die Teilnehmenden auszustellen. Dieser Fragebogen nach Maßgaben des Europäischen Sozialfonds (ESF) ist von den Teilnehmenden verpflichtend auszufüllen. Bitte lies Dir die sich hierin vorhanden Informationen und Angaben genau durch. Den Fragebogen kannst Du Dir hier im Vornherein anschauen. Der Bei Fragen kannst Du dich jederzeit bei uns melden!

Nur im Falle der Möglichkeit einer Förderung werden die Daten an die zwei P PLAN:PERSONAL gGmbH (zwei P), der Trägerin des Projektes HH WB PLUS, weitergegeben. Die zwei P prüft eigenständig anhand dieser Daten und Informationen die Ausreichung von Fördermitteln. Grundlage für die Datenerhebung und Verarbeitung sind Bestimmungen der Freien und Hansestadt Hamburg und der Europäischen Union.

Weitere Termine

Montag, 20.03.2023, 11:00 – 15:00 Uhr
Dienstag, 21.03.2023, 10:00 – 14:00 Uhr

Veranstaltungsort

53.5453107, 9.9871248

Veranstaltungsort
4 Walls Hamburg
Deichstraße 47
20459 Hamburg

Träger

Hamburg Music Business e.V.

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