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Datum:
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Veranstaltungsort:
Heek
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- Anmeldeschluss:
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Veranstaltungsnummer:
26KS0341
Beschreibung
Interesse, einmal in die Klangwelt der Renaissance und des Frühbarock einzutauchen? In der Alte-Musik-Werkstatt machen wir genau das! Gemeinsam entdecken wir, wie schwungvoll, facettenreich und überraschend lebendig die Musik des 16. und 17. Jahrhunderts klingt – ob im Ensemble oder als Instrumentalist:in.
Wer kann mitmachen?
Du spielst ein (historisches) Instrument und möchtest Neues ausprobieren? Dann bist du hier genau richtig! Vorkenntnisse mit der Spielweise Alter Musik brauchst du nicht. Egal ob Jugendliche:r oder Erwachsene:r – alle, die gerne musizieren und offen sind für frische Klänge aus vergangenen Jahrhunderten, sind herzlich willkommen. Historische Instrumente dürfen ausprobiert werden, eigene sind kein Muss. Auch Studierende und Lehrkräfte sind herzlich willkommen.
Welche Instrumente sind dabei?
Violine, Viola, Violoncello, Viola da Gamba, Blockflöte, Cembalo (auch für Pianist:innen!), Fagott, Barockposaune ... Und natürlich auch die historischen Instrumete wie Dulzian, Zink und so weiter ... die Stimmtonhöhe ist 440 Hz.
Was erwartet dich?
Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Musizieren. Wir proben, improvisieren und entdecken den Generalbass, die Artikulation und den Ausdruck – all das, was Alte Musik so lebendig macht. Nach deiner Anmeldung wirst du einem passenden Ensemble zugeteilt. Die Noten erhältst du rechtzeitig, sodass du gut vorbereitet starten kannst.
Zum Abschluss präsentieren wir die erarbeiteten Stücke beim Konzert am 21. Oktober 2026 um 17:30 Uhr im Konzertsaal der Landesmusikakademie NRW. Während der Werkstatt wohnst, musizierst und isst du gemeinsam mit den anderen Teilnehmenden in der Akademie. Du wirst von erfahrenen Musiker:innen der Alte-Musik-Szene unterrichtet und von Musikstudierenden betreut.
Erlebe, wie vergangene Jahrhunderte plötzlich ganz nah klingen – frisch, lebendig und voller Spielfreude!
Veranstaltungsleitung
– Blockflöte, Fagott –
leitet seit 2013 den Fachbereich Blockflöte an der Rheinischen Musikschule. Nach ihrem Blockflötenstudium an der Folkwang Hochschule Essen und am Konservatorium in Utrecht folgte ein Studium der historischen Fagotte bei Lorenzo Alpert in Genf. Sie konzertiert als Solistin, Kammermusikerin und im Orchester mit zahlreichen bekannten Formationen der Alten Musik wie Collegium Cartusianum, Concerto Köln, Capella Augustina, Neue Düsseldorfer Hofmusik und Concert Royal.
Jenny Heilig
– Trompete, Zink –
studierte Instrumentalpädagogik mit dem Hauptfach Trompete an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf und Zink bei Lambert Colson am Königlichen Conservatorium in Brüssel. Sie ist vor allem im Bereich der Instrumentalpädagogik für Blechblasinstrumente tätig und gründete mehrere Bläserensembles für Jugendliche. Sie ist Gründungsmitglied von THE ORPHEUS CONSORT sowie Vorsitzende des Eurydike e. V. und leitet das von ihr ins Leben gerufene Alte-Musik-Jugendensemble „Duck&Goose Consort“, für das sie das Eurydike-Stipendienprogramm entwickelte.
Frederik Heilig
– Chorleitung, Cembalo –
studierte katholische Kirchenmusik und Chorleitung an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf (Orgel: Prof. Jürgen Kursawa, Chorleitung: Prof. Anders Eby, Prof. Steffen Schreyer, Prof. Dennis Hansel, Prof. Martin Berger). 2014 wurde ihm das Deutschlandstipendium der Ewald-Horbach-Stiftung verliehen. Bei internationalen Masterclasses (u.a. bei Anders Eby, Stephen Layton, Zoltán Pad, Matthias Bartsch, Arno Paduch, Franz Vitzthum und Jan Scheerer) setzte er einen chorleiterischen Schwerpunkt. Beruflich war Frederik Heilig (geb. Punsmann) neben verschiedenen nebenberuflichen kirchenmusikalischen Tätigkeiten Assistent von Prof. Raimund Wippermann beim Mädchenchor am Essener Dom und von Susanne Blumenthal beim Philharmonischen Chor Bochum. Diese Tätigkeiten gab er auf um 2016 Seelsorgebereichsmusiker in Haan und Gruiten (Kreis Mettmann) zu werden. Vertretungsweise unterrichtet er an der Bischöflichen Kirchenmusikschule die Fächer Chorleitung, Musiktheorie und Gehörbildung. Von 2016 bis 2017 war er dort Dozent für Chorleitung, seit Oktober 2017 unterrichtet er hier Orgel. 2019 war er Mitbegründer und ist seitdem Mitglied des Ensembles „The Orpheus Consort“, das sich auf Alte Musik spezialisiert hat.
Torben Klaes
– Cembalo, Viola da gamba –
begann schon früh, sich für Musik zu interessieren. Nach acht Jahren Klavierunterricht entdeckte er seine Vorliebe für die Alte Musik und somit auch für das Cembalo und die Viola da gamba. 2008 begann er sein Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Ketil Haugsand (Cembalo) und Rainer Zipperling (Viola da gamba). Außerdem studierte er dort Kammermusik.
Er ist vor allem als Continuospieler und Gambist in verschiedenen Ensembles und regelmäßig auch bei der Philharmonie Südwestfalen aktiv, wodurch er die Möglichkeit hat, mit namhaften Solisten wie unter anderem Friedemann Immer und Dan Laurin zusammenarbeiten zu können. Neben der praktischen Arbeit am Instrument widmet er sich ausgiebig der Wiederentdeckung vergessener Werke des 15. bis 18. Jahrhunderts mit besonderem Augenmerk auf die Kompositionen Jan Dismas Zelenkas. Eine weitere Leidenschaft ist die Consortmusik der englischen und französischen Renaissance. Außerdem ist er seit 2008 als Cembalostimmer bei den Sommerkursen der Academia de Música Antiga de Lisboa und seit 2013 in Sund (Norwegen) als Generalbassspieler tätig.
Andreas Klingel
– Barockvioline, Ensembleleitung –
Studium der Musikpädagogik an der Staatlichen Hochschule für Musik Westfalen-Lippe, Institut Münster; Examen in Allgemeiner Musikerziehung und Instrumentalpädagogik; privates Studium parallel dazu in Essen.Seitdem hauptamtlicher Musikschullehrer an der Musikschule Beckum-Warendorf mit den Fächern Violine, Viola, Orchester und Alte Musik. Seit 1982 intensive Beschäftigung mit Alter Musik (Barockgeige, Barockbratsche und Viola d'amore), zunächst Kurse an der Akademie für Alte Musik Bremen (Thomas Albert), dann 1984-1987 Mitglied des Ensembles Fiori Musicali, Bremen, mit Konzerten, Aufnahmen und Reisen zu Festivals u. a. in die USA und Finnland , Konzerttätigkeit in verschiedenen Ensembles, Gründer des Ensembles La Finetta für Musik des 17. Jahrhunderts, 1992 Gründung des Barockorchesters Münster und seitdem dessen Konzertmeister.
Mara Scholl
– Barockcello –
begann schon früh, sich mit Barockmusik zu beschäftigen und gewann im Jahr 2006 den Fritz-Busch Förderpreis mit ihrem ersten Barock-Ensemble „BaRock-Band“. 2011 begann sie ihr Cello-Studium an der Musikhochschule Utrecht (NL) bei Ran Varon und Viola de Hoog, das sie mit Auszeichnung abschloss. Im September 2015 folgte ein Studium der Musikwissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, während dessen sie mitarbeiten durfte bei der Organisation der Schwetzinger Festspiele. 2017 organisierte sie den Workshop "Musica Sine Terminis - Musikalische Reisen im alten Europa", der mit dem Förderpreis der Sparda-Bank ausgezeichnet wurde. Sie studierte Historische Interpretation mit Hauptfach Barockcello bei Rainer Zipperling und einen zweiten Master mit Hauptfach Kammermusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. An der Landesmusikakademie NRW unterrichtet sie seit 2018 als Dozentin für Barockcello und Basso continuo. Im Winter 2020 gründete sie zusammen mit 10 Mitstreiter:innen den gemeinnützigen Verein Audite Musicam e.V., der seit 2021 Ensembleworkshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene organisiert und veranstaltet. Sie ist als Lehrkraft für Violoncello an der Ludwig-van-Beethoven-Musikschule der Stadt Bonn tätig.
Diese Veranstaltung richtet sich an
Weitere Termine
Veranstaltungsort
Landesmusikakademie NRW e. V.
Ansprechpartner
Kosten
250,00 € Ermäßigter Gesamtpreis Jugendliche inkl. Vollpension im DZ (Haus 2 & 3)
510,00 € Gesamtpreis Erwachsene inkl. Vollpension im DZ (Haus 7)
Einzelzimmeraufpreis pro Nacht jeweils 15,00 €