Zum UNESCO-Welttag der Kulturellen Vielfalt am 21. Mai 2026 gibt der Deutsche Musikrat ein Positionspapier heraus, dessen zentrale Forderungen lauten: 

  1. Die Vielfalt musikalischer Ausdrucksformen muss sowohl im professionellen als auch im Amateurbereich stärker anerkannt, gefördert und wertgeschätzt werden.
  2. Die Ausbildung, Fort- und Weiterbildung muss stärker vernetzt und die Vielfalt existierender Musikkulturen als Chance genutzt werden.
  3. Die Mobilität von internationaler Kulturarbeit muss ermöglicht werden.

Einleitend weist der Deutsche Musikrat darauf hin, dass die Gesellschaft in Deutschland von Menschen geprägt ist, die eine Vielzahl sehr unterschiedlicher musikalischer Traditionen, Formen und Praktiken pflegen und damit das kulturelle Leben vor Ort bereichern. Diese Form der musikalischen Begegnung und kreativen Weiterentwicklung gebe es bereits seit Jahrhunderten und sei Teil des hiesigen kulturellen Erbes.