Die Aufnahme der Wissenschaftlichen Bibliotheken, Archive,
Forschungsinstitute und Gedenkstätten orientiert sich u.a. an
der Zugehörigkeit zur Fachgruppe Freie Musikwissenschaftliche
Forschungsinstitute der Gesellschaft für Musikforschung sowie
an den verschiedenen Nachschlagewerken zum Musikbibliothekswesen,
insbesondere dem Handbuch der Musikbibliotheken in Deutschland".
Darüber hinaus wurden weitere überregional bedeutende
Archive und Dokumentationsstätten aufgenommen. Akademien der
Wissenschaften werden aufgeführt, soweit sie
musikwissenschaftliche Forschungsprojekte durchführen bzw.
betreuen. Akademien der Künste sind in der Rubrik
Verbände, Vereinigungen, Gesellschaften verzeichnet.
Die folgende Liste zeigt einen thematischen Auszug aus unseren
Daten. Alle Einträge der Rubrik Wissenschaftliche
Bibliotheken, Archive und Forschungsinstitute erhalten sie
über unsere Datenbank Musikleben in Deutschland.
Ltg: Dr. Susanne Rappe-Weber Tr: Hessisches Staatsarchiv Marburg. Hist: Gegr. 1922. Aufg: Sicherung u. Sammlung der Unterlagen der deutschen Jugendbewegung v. 1890 bis heute. Liederbücher der Jugendbewegung, Laienspiel-Hefte, Tanzanleitungen. Nachlässe v. August Halm, Erich Bitterhof u. Georg Götsch. Dauerausstellung zur Geschichte der Jugendburg Ludwigstein im Kontext der regionalen Wandervogelbewegung; Sonderausstellungen. Öffentl. Zugang: Möglich. Publ: Jb. des Archivs der deutschen Jugendbewegung, 1969-2003, seit 2004 fortgeführt als: Historische Jugendforschung. Jb. des Archivs der deutschen Jugendbewegung. - Schriftenreihe "Edition Archiv der deutschen Jugendbewegung", 1986ff.
Letzte Aktualisierung: 01.06.2012
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Archiv der Jugendmusikbewegung Archiv der deutschen Jugendbewegung
Burg Ludwigstein, 37214 Witzenhausen
Tel.: (05542) 501720
Vors. des Trägervereins: Walter Waidosch; L. des Archivs: Dr. Susanne Rappe-Weber Tr: Archiv der Jugendmusikbewegung e.V., Hamburg/Wolfenbüttel. Hist: Gegr. 1959 als e.V. in Hamburg v. Fritz Jöde mit weiteren führenden Persönlichkeiten der Jugendmusikbewegung. Unterstützt durch die Stadt Hamburg. Auf- u. Ausbau bis 1986 unter Leitung v. Heinrich Schumann. 1986 durch Beschluss der Mitgliederversammlung Verlagerung der Bestände nach Wolfenbüttel. Seitdem mit Unterstützung durch das Niedersächsische Ministerium f. Wissenschaft u. Kultur als Depositum in der Bundesakademie f. kulturelle Bildung Wolfenbüttel. 2009 Umzug u. Anschluss an das Archiv der deutschen Jugendbewegung in Witzenhausen. Aufg: Erfassung u. Sammlung des gesamten Schrifttums der Jugendmusikbewegung. Herstellung eines Gesamtkatalogs des Archivs u. ähnlicher Sammlungen, einer Bibliographie u. einer umfassenden Dokumentation der Jugendmusikbewegung mit dem Ziel entsprechender Veröffentlichung. Best: Personen- u. Sachakten, Zss. (insgesamt ca. 200 Titel), Zentralbücherei (Liederbücher u. -blätter, Tänze, Instrumentalmusik, Schrifttum u.a.), Schulmusikabt. (musikpädagogisches Schrifttum, Schulliederbücher, Instrumentalmusik u.a.), Dissertationen, Examens- u. Prüfungsarbeiten, Bildarchiv, Tonarchiv. Öffentl. Benutzung: Nach Anfrage möglich. Publ: Mitt. des Archivs der Jugendmusikbewegung, Wolfenbüttel 1993ff. - Franz Ganslandt: Jugendmusikbewegung u. kirchenmusikal. Erneuerung, München 1997.
Letzte Aktualisierung: 04.09.2012
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Archiv und Forschungsstelle der Gesellschaft der Klingenden Brücke (Sepp-Gregor-Haus)
Vors: Gert Engel Tr: Ges. der Klingenden Brücke e.V. Aufg: Förderung des Kennenlernens, Verstehens u. Singens v. Volksliedern aus Europa, Nord- u. Südamerika in den jeweiligen Originalsprachen. Slg. v. ca. 20.000 Liedern, z.T. bearbeitet u. übersetzt; Spezialbibl. zum Volkslied mit ca. 1.800 Liederbüchern sowie Tonaufnahmen als Aussprache- u. Melodiebeleg. Herausgabe v. kommentierten Liederbüchern, Veranstaltung v. Seminaren, Liedstudioabenden u. musikal. Begegnungsreisen. Nachlass Josef (Sepp) Gregor. Öffentl. Benutzung: Möglich.
Letzte Aktualisierung: 07.05.2012
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Bibliothek der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung e.V.
Dir. der Bundesakademie: René Schuh; L. der Bibliothek: Lilian Fuchs Tr: Bundesakademie f. musikal. Jugendbildung, Trossingen. Aufg: Spezialbibliothek f. das Laienmusizieren u. f. die musizierende Jugend; Institutsbibliothek mit der Aufgabe, die Literaturversorgung der in der Akademie stattfindenden Lehrgänge zu sichern. Notenbestand: über 65.000 Exemplare, daneben Bücher, Zss. u. AV-Medien. Spezialsammlungen: K. Wölki u. Zupfmusikarchiv H. Ambrosius, Musikzss. ab 1920, Archiv David Whitwell, Archive der Mitgliedsverbände (EGTA/Sektion Deutschland, DZB, DHV, DMR/BuJazzO, VdM/Medienpreis Leopold, DVG, VdM/Neue Kammermusik), Bundesbigbandarchiv (s.d.). Nachlässe: Lukas Haug, Hans M. Hauswirth, Paul Kühmstedt. Öffentl. Benutzung: Möglich (Präsenzbibliothek). Publ: Schriftenreihe "Aus der Arbeit der Bundesakademie", Trossingen 1987ff. - Repertoireverzeichnisse der Bundesakademie, Trossingen 1994ff. (Nr. 1: Literatur f. Blechblasinstrumente (2. Aufl.), 1998; Nr. 2: Literatur f. Holzblasinstrumente (2. Aufl.), 1998; Nr. 3: Literatur f. Streichinstrumente, 1997; Nr. 4: Literatur f. verschiedene Instrumente (Blas-, Streich- u. Zupfinstrumente, auch mit Klavier), 1998; Nr. 5: Literatur f. Kammermusik mit Akkordeon, 2000; Nr. 6: Literatur f. Kammermusik mit Schlagzeug, 2002; Nr. 7: Literatur f. Kammermusik mit Blockflöte, 2002). - Die Bibliothek in der Bundesakademie. Aufgaben, Bestand, Angebote, Trossingen 1996. - Archiv Hermann Ambrosius, Hamburg 1998. - Manuskripte-Archiv Akkordeon-Solo u. Akkordeon-Kammermusik (Bestellkatalog), 2010.
Letzte Aktualisierung: 16.05.2013
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Bibliothek der Landesmusikakademie Nordrhein-Westfalen - "Burg Nienborg" in Heek/Kreis Borken e.V.
L. der Bibliothek: Sabine Lahl Tr: Landesmusikakademie NW "Burg Nienborg" in Heek/Kreis Borken e.V. Hist: Gründung mit der Landesakademie 1989. Eröffnung 1994. Best: 12.000 Noten (Unterrichtsmaterialien, Partituren u. Klavierauszüge, Liederbücher, Chormusik, Kammermusik-Noten u. solistische Spiellit.). 6.000 Nachschlagewerke, Fach- u. Lehrbücher zu Musikgeschichte, Musiktheorie, Musikpädagogik etc.; 60 Zss. zum aktuellen Musikgeschehen; ca. 700 historische Schallpl. Öffentl. Benutzung: Bücher u. Zss. im Präsenzbestand. Ausleihmöglichkeit v. Noten; Überäume zum Probieren v. Notenmaterial.
Letzte Aktualisierung: 06.07.2012
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Deutscher Musikrat Deutsches Musikinformationszentrum (MIZ) Deutscher Musikrat gGmbH (DMR)
Vors. des Projektbeirats: Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard; Projektltg: Margot Wallscheid; Wiss. Mitarbeiter: Stephan Schulmeistrat Tr: Deutscher Musikrat gGmbH. Finanzierung durch Mittel des Beauftragten der Bundesregierung f. Kultur u. Medien, der Kulturstiftung der Länder, der Stadt Bonn, der GEMA u. der GVL. Hist: Gegr. 1996. Aufg: Bereitstellung v. Informationen über Strukturen u. Entwicklungen des Musiklebens in Deutschland, v. der musikal. Bildung u. Ausbildung über das Laienmusizieren, die professionelle Musikausübung u. das Veranstaltungswesen bis zu den Medien u. der Musikwirtschaft. Anlauf- u. Clearingstelle f. Musikinformation. Vernetzung v. Informationssammlungen der kommunalen, Landes- u. Bundesebene, Bereitstellung v. Datenbanken zum Musikleben. Zusammenarbeit mit Musikdokumentationsstellen u. -archiven, Verbänden, Bildungs- u. Ausbildungsstätten, Forschungsinstituten, Medieninstitutionen u. anderen relevanten Einrichtungen. Spezialbibliothek zum Musikleben. Informationszentrum zum Musikleben in Deutschland im Verbund der International Association of Music Information Centres (IAMIC). Öffentliche Benutzung: Möglich. Publ: Deutscher Musikrat (Hrsg.): Musik-Almanach 2007/2008 - Daten u. Fakten zum Musikleben in Deutschland, Regensburg (7. Ausg.) 2006. - Deutscher Musikrat (Hrsg.): Musical Life in Germany - Structure, Facts and Figures, Regensburg 2011.
Vors: Manfred Bender; stv. Vors: Monika Gößwein Hist: Gegr. 1988. Seit 1996 unter der jetzigen Bezeichnung. Aufg: Partiturenbibliothek (Präsenzslg.) mit ca. 270.000 Chorwerken, ergänzt durch Chorwerke auf Tonträgern. Erfassung der deutschen u. internat. Chormusik durch EDV in Zusammenarbeit mit anderen nationalen Chormusikzentren u. der Internat. Föderation f. Chormusik (IFCM). Möglichkeit der systematischen Literatursuche unter verschiedenen Gesichtspunkten; Datenbestand ca. 160.000 Werke. Unterstützung bei der Beschaffung v. Chorliteratur. Durchführung v. Workshops u. Fortbildungsveranstaltungen. Öffentl. Benutzung: Möglich (nach Anmeldung).
Letzte Aktualisierung: 11.05.2012
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Deutsches Volksliedarchiv Forschungseinrichtung des Landes Baden-Württemberg zu populärer Kultur und Musik
L: Dr. Michael Fischer (komm.) Tr: Land Baden-Württemberg. Hist: Gegr. 1914 v. Prof. John Meier, seit 1956 staatl. Behörde. 2010 Übernahme des Deutschen Musicalarchivs. Aufg: Erforschung populärer Musikkulturen v. der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart mit den Schwerpunkten Lied, Song, Musical; Slg. u. Edition populärer u. traditioneller Lieder aus dem deutschsprachigen Raum. - Best: 20.000 Arbeitsmappen mit Lieddokumentationen, 15.000 Liedflugblätter u. Liedflugschriften (15.-19. Jh.), ca. 600 handschriftliche Liederbücher, umfassende Spezialbibliothek (ca. 70.000 Bde.), Schallaufzeichnungen u. eine Spezialslg. v. Liedpostkarten u. Bilddokumenten zum volkstümlichen Singen u. Musizieren. Deutsches Musicalarchiv (s.d.) Öffentl. Benutzung: Möglich. Publ: Lied u. populäre Kultur/Song and Popular Culture. Jb., 2000ff. - Volksliedstudien, Münster 2001ff. - Populäre Kultur und Musik, 2010 ff. - Historisch-kritisches Liederlexikon (http://www.liederlexikon.de). - Songlexikon. Encyclopedia of Songs (http://www.songlexikon).
Letzte Aktualisierung: 20.09.2012
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Forschungstelle für fränkische Volksmusik der Bezirke Mittel-, Ober- und Unterfranken
Dir: Dr. Armin Griebel Tr: Bezirke Mittel-, Ober- u. Unterfranken. Aufg: Sammlung u. Archivierung v. Zeugnissen popularen Musizierens, Singens u. Tanzens in Franken (historisch u. gegenwartsbezogen). Untersuchungen u. Feldforschungen zu volksmusikal. Phänomenen u. ihren Trägern in Franken u. angrenzenden Regionen. Ausstellungen (mit Katalogen). Notenarchiv mit Gebrauchsmusik aus Nachlässen u. Sammlungen v. Einzelpersonen u. Musikkapellen (Hss. u. Drucke). Fachbibliothek (speziell Liederbücher). Lieddatenbank mit ca. 170.000 Liedstrophen. Medienarchiv mit Tonträgern, Videos u. Bildmaterial. Instrumentensammlung zur Volksmusik. Öffentl. Benutzung: Möglich. Publ: Horst Steinmetz u. Armin Griebel (Hrsg.): Militärmusik u. "zivile" Musik (Bericht zum Symposium), Uffenheim 1993. - Horst Steinmetz u. Armin Griebel: Franz Wilhelm v. Ditfurth - Literat u. Liedersammler, Bd. III: Die Lieder des Nachlasses, Teil 1-3, Walkershofen 1992-1994. - Armin Griebel u. Heidi Schierer (Hrsg): Wann mir beisamme sitze. Gesellig Lieder vom Untermain, Miltenberg u. Walkershofen 1999. - Horst Steinmetz u. Hermann Krottenmüller (Hrsg.): Di Kirwa is kumma. Vierzeiler aus Mittelfranken, Walkershofen (3. Aufl.) 2002. - Heidi Christ u. Armin Griebel (Hrsg.): Die Alte Langenbacher Musik. Volksmusik aus dem Frankenwald, CD, Uffenheim 2003. - Heidi Christ (Hrsg.): Musik verbindet uns. Festschrift f. Marianne Bröcker, Uffenheim 2006. - Heidi Christ: Musikantenhandwerk. Untersuchungen zu musikalischen Traditionen in der Hersbrucker Alb, Uffenheim 2011. - Armin Griebel u. Heidi Christ (Hrsg.): Aufgefrischt. Frühe Tondokumente fränkischer Bauernkapellen 2, CD u. Notenheft, Uffenheim 2012.
Letzte Aktualisierung: 04.09.2012
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Oberpfälzer Volksmusikarchiv (OVA) Bezirk Oberpfalz, Kultur- und Heimatpflege
L: Johann Wax Tr: Kultur- u. Heimatpflege des Bezirks Oberpfalz in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesverein f. Heimatpflege e.V. Hist: Gegr. 1971 v. Adolf J. Eichenseer. Aufg: Sammlung, Bewahrung u. Erschließung v. Zeugnissen der musikal. Volkskultur seit dem 19. Jh., darunter Lieder, Tänze u. Instrumentalstücke insbesondere aus der Oberpfalz u. zu einem kleineren Teil aus Niederbayern. Rd. 1.000 Noten- u. Liedhss., 40 Spulenbänder u. 80 DAT-Bänder mit Tonaufnahmen zum überlieferten Singen u. Musizieren in Ostbayern. Bibliothek zur Volksmusikforschung u. -pflege sowie Diasammlung. Öffentl. Zugang: Möglich nach Anmeldung.
Letzte Aktualisierung: 09.07.2012
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Stiftung Dokumentations- und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens Archiv
Gf: Herbert Meier Rf: Stiftung des öffentl. Rechts. Hist: Gegr. 1989 als Sängermuseum des Fränkischen Sängerbunds in der Nachfolge des 1945 zerstörten Deutschen Sängermuseums in Nürnberg. Seit 2000 in der Trägerschaft der Stiftung "Dokumentations- u. Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens". Aufg: Dokumentation u. interdisziplinäre Erforschung des Laienchorwesens im deutschsprachigen Raum. Best: Archiv der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände mit umfangreichem Notenbestand, Archiv des Deutschen Chorverbands (ehemals Deutscher Sängerbund) mit ca. 3.000 Autographen u. der Deutschen Sängerschaft. Nachlässe bzw. Teilnachlässe: Konrad Ameln, Hans Backer, Valentin Eduard Becker, Alfred v. Beckerath, Josef Behner, Klaus Blum, Fritz Brandt, Carl Gerster, Anton Günther, Waldemar Klink, Hans Lang, Leonhard Meyer, Walter Rein. Slg. v. Persönlichkeiten des Laienchorwesens. Vereinsüberlieferungen, u. a. Protokollbücher v. Chören u. andere Archivalien: Fahnen, Medaillen, Festabzeichen, Requisiten aus Probelokalen aufgelöster Vereine. Fachliteratur zur Geschichte des Laienchorwesens (ca. 20.000 Einheiten), Musikalien (Chorliteratur) des 19. u. 20. Jh. (ca. 100.000 Einheiten), Bild-, Ton- u. audiovisuelle Dokumente (ca. 10.000 Einheiten), Musikinstrumente des 19. u. 20. Jh. Öffentl. Zugang: Möglich nach Voranmeldung.
Dir: Dr. Andreas Wehrmeyer Tr: Bezirk Oberpfalz. Hist: Gegr. 1991. Aufg: Erforschung u. Dokumentation v. hss. Quellen u. Dokumenten sowie Druckerzeugnissen, Tonträgern u. Bilddarstellungen zur sudetendeutschen Musikkultur (Musikkultur der Deutschen aus Böhmen, Mähren u. Sudetenschlesien) v. Mittelalter bis zur Gegenwart. Durchführung v. Forschungsarbeiten, Herausgabe v. Veröffentlichungen, Veranstaltung v. Symposien, Musiktagen u.a. - Präsenzbibl. (Noten u. Bücher). Archiv der ehemaligen Gerhard-Taschner-Ges. Nachlässe: Peter Brömse, Eduard Chiari, Franz Füssl, Willibald Görl, Reinhold Illing, Rudolf Kunerth, Karl Muck, Karl Rudolf Mayer, Wilhelm Hübner, Klemens Reichl, Magda Rusy, Franz Saase, Paul Sigmund. Öffentl. Benutzung: Möglich (Präsenzbibl.). Publ: Berichte zu den sudetendeutsch-tschechischen Musiksymposien, 1991ff. - Vladimir Slajch: Die Elbogener Orgelbauschule, 1992. - Thomas Englberger: Systematisch-chronologisches Verzeichnis der Werke v. Rudolf Leberl, 1994. - Eduard Höllering: Georg u. Franz Höllering u. die sudetendeutschen Bühnen, 1998. - Lexikon zur deutschen Musikkultur Böhmen-Mähren-Sudetenschlesien, 2 Bde., München 2000. - Axel Schröter: Heinrich Simbriger. Werkverzeichnis, Prag 2000. - Andreas Willscher: Ferdinand (Maximilian) Pfohl (1862 - 1949). Ein Böhme in Hamburg, Prag 2001. - Festschriften. - Eckhard Jirgens: Der Deutsche Rundfunk in der 1. Tschechoslowakischen Republik. Musiksendungen 1925-1938, CD-ROM, 1998. - CD-Produktionen. - neue Wege/nové cesty, Regensburg 2009ff.
Letzte Aktualisierung: 20.09.2012
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Universität zu Köln Institut für Europäische Musikethnologie
Dir: Prof. Dr. Reinhard Schneider; stv. Dir: Prof. Dr. Wilhelm Schepping Tr: Universität zu Köln. Hist: Gegr. 1964 als Institut für Musikalische Volkskunde ; hervorgegangen aus dem Niederrheinischen Volksliedarchiv. Gründer: Ernst Klusen. Bis 1980 in Neuss, v. 1980-86 in Düsseldorf, seit 1986 in Köln. Ab 2010 unter der jetzigen Bezeichnung. Aufg: Erforschung sämtlicher Bereiche der musikal. Volkskultur. Schwerpunkte der Bibliothek u. des Archivs: Lied- u. Tanzforschung, Popularmusik-Forschung, Lied u. Politik, Neues Geistliches Lied; Volksinstrumente, Liederbücher u. Liedarchiv, Buchpubl. aus dem Bereich der Musikal. Volkskunde, Dokumentensammlungen, Schallaufnahmen im Bereich v. Feldforschung u. Fallstudien. Schallplatten-, Tonband-, Film-, Bild-, Video- u. liedmonographisches Archiv. Öffentl. Benutzung: Möglich (Präsenzbibliothek). Publ: Ad marginem. Randbemerkungen zur Musikal. Volkskunde, 1965ff. - Musikal. Volkskunde - Materialien u. Analysen, Köln 1971ff., Stuttgart 1992, Essen 1994ff. - 40 Jahre Institut f. Musikal. Volkskunde 1964-2004, Köln 2004.
L: Ernst Schusser Tr: Bezirk Oberbayern. Hist: Gegr. 1985 durch Zusammenschluss mehrerer privater Volksmusiksammlungen. Aufg: Informations- u. Arbeitsstelle f. alle Erscheinungsformen der regionalen Musiktradition. Sammlung, Dokumentation u. Archivierung sowie Aufbereitung u. Bereitstellung v. Material aus der Volksmusiktradition. Öffentl. Benutzung: Zzt. nur begrenzt möglich. Publ: Informationen aus dem Volksmusikarchiv (3xjl.).
Letzte Aktualisierung: 15.06.2012
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Zentrum für Niederdeutsch Plattdüütschzentrum in Holsteen
Ltg: Volker Holm Tr: Land Schleswig-Holstein. Hist: Gegr. 1994. Aufg: Informations- u. Beratungszentrum zur Förderung der niederdeutschen Sprache u. Kultur im Landesteil Holstein. Sammlung v. Tonträgern mit niederdeutschen Textrezitationen u. Musikproduktionen. Unterstützung v. Veranstaltungen mit niederdeutschem Musikgut. Lesungen u. Musikveranstaltungen.