Kongresse


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Populares und Popularität in der Musik
XLII. Wissenschaftliche Arbeitstagung

Beschreibung:
Die Tagung beschäftigt sich mit der Musikkultur der Frühen Neuzeit:
Ein Anliegen ist es, für die Musikkultur von der Mitte des 16. bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts die Phänomene des Popularen und der Popularität in der Musik hinsichtlich ihrer Kontrast- und Assimilationsfelder zu hinterfragen. Und das Populare – im Sinne der Aufnahme von Elementen volksmusikalischen Ursprungs in die artifizielle Musik – mit der Popularität – im Sinne der dem Werk, Akteuren und Musizierformen durch Kommunikationsprozesse und mediale Verbreitung am freien Markt zugewachsenen allgemeinen Gefälligkeit – in Diskurs zu bringen. Dabei können musikwissenschaftliche mit medienwissenschaftlichen Ansätzen, ästhetische mit rezeptionsbezogenen Konzepten konfrontiert werden. Auf Grund dynamischer Wechselbeziehungen von Popularem und Popularität in der Musik mit sozial differenzierten Lebensentwürfen versucht der Tagungsdiskurs auch, mit kulturgeschichtlichem Zugriff das weiter gefasste Erkenntnisinteresse auf die historische Aufführungspraxis als Kulturpraxis zu lenken.


Zusatzinformationen:
Die Anmeldung zur Konferenz ist auch im Konferenzbüro möglich. Die Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte dem Konferenzablauf. Vom Bahnhof Blankenburg können Sie das Kloster Michaelstein mit dem Bus (Linie 253 oder 21) in Richtung Wernigerode und vom Bahnhof Wernigerode in Richtung Thale oder Quedlinburg (jeweils bis zur Haltestelle „Michaelstein“) erreichen. Für Konferenzteilnehmer stehen in unseren Gästehäusern leider keine Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Übernachtungsmöglichkeiten vermittelt die Tourist- und Kurinformation Blankenburg, Schnappelberg 6, 38889 Blankenburg, E-Mail: touristinfo@blankenburg.de, Tel.: +49 (0)3944–2898.

Termin:
06.05.2016 - 08.05.2016

Veranstaltungsort:
Kloster Michaelstein
Michaelstein 15
38889 Blankenburg (Harz)

Veranstalter:
Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis

Kosten:
25,00 € / erm. 10,00 €, Tageskarten 10,00 € / erm. 5,00 €.

Anmeldung:
Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis
Marina Salomon
Michaelstein 15, 38889 Blankenburg (Harz)
Telefon: (03944) 90 30 46
Fax: (03944) 90 30 30
marina.salomon@sds-kloster-michaelstein.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.kloster-michaelstein.de


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Max Reger – ein nationaler oder ein universaler Komponist? Zum 100. Todestag des Komponisten
Internationale Musikwissenschaftliche Konferenz

Beschreibung:
Mittwoch, 11. Mai 2016, Grieg-Begegnungsstätte, Talstraße 10
15 Uhr: Gesprächskonzert mit Markus Becker, Klavier
Bach/Reger, Orgelchoralvorspiele:
Komm, heiliger Geist BWV 651, Herzlich tut mich verlangen BWV 727, Ich ruf zu Dir BWV 639
Max Reger, Episoden op. 115: 1 Andante, 3 Allegretto
Max Reger, Variationen und Fuge über ein Thema von Bach op. 81

Donnerstag, 12. Mai 2016, Institut für Musikwissenschaft, Raum 302
1. Sektion – Das »Deutsche« im Werk
9-12 Uhr
Prof. Dr. Wolfram Steinbeck, Universität zu Köln: Max Reger und die »deutsche« Tradition des Komponierens
Prof. Dr. Thomas Seedorf, Hochschule für Musik Karlsruhe/Max-Reger-Institut Karlsruhe: Max Reger und die deutsche Liedtradition
Prof. Dr. Siegfried Mauser, Universität Mozarteum Salzburg: Max Regers »Träume am Kamin« als deutsche Charakterstücke
Prof. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen, Universität Zürich: »... aus Bachischem Geiste geboren«. Wie deutsch ist Regers Bach?
Prof. Dr. Stefan Keym, Universität Hamburg: Bekenntnis- oder Gelegenheitswerk? Max Regers »Vaterländische Ouvertüre« und die Tradition politischer und religiöser Liedzitate in der Instrumentalmusik

14-17 Uhr
Prof. Dr. Susanne Popp, Max-Reger-Institut Karlsruhe: Max Regers »Romantische Suite« – ein impressionistisches Nachtstück?
Dr. Stefan König, Max-Reger-Institut Karlsruhe: Musikalische Innerlichkeit? Regers »Hymnus der Liebe«
Dr. Susanne Schaal-Gotthardt, Paul Hindemith-Institut Frankfurt: Rhein oder Mississippi? »National« und »Universal« bei Hindemith
Prof. Dr. Hartmut Krones, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien: Max Reger und Arnold Schönbergs »Deutsche Musik«

Freitag, 13. Mai 2016, Institut für Musikwissenschaft, Raum 302
2. Sektion – Reger, ein internationaler Komponist? Rezeptionsperspektiven
9-12 Uhr
Prof. Dr. Matjaž Barbo, Universität Laibach/Ljubljana: Reger in Slowenien
Prof. Dr. Damien Ehrhardt, Université d’Évry Val d’Essonne, Évry: Kulturtransfer zwischen Frankreich und Deutschland zu Regers Zeit
Prof. Dr. Walter Frisch, Columbia University, New York City: Reger, Brahms, and Historicist Modernism
Prof. Dr. Christopher S. Anderson, Southern Methodist University Dallas (Texas): Reger unter den amerikanischen Organisten oder Regers Orgelwerke in Amerika 1916–2016
Prof. Graham Barber, University of Leeds: Parallels between the organ music of C. Hubert H. Parry and Max Reger

14-17 Uhr
Prof. Dr. Albena Kechlibareva, New Bulgarian University: Max Reger. Sakrale Dimensionen und Universalität der Gattung „Lied“
Tully Potter, Hildenborough (Kent): Fritz and Adolf Busch and Rudolf Serkin export Reger: Max Reger’s Violin Concerto and Piano Concerto in America
Dr. Jürgen Schaarwächter, Max-Reger-Institut Karlsruhe: »Inmitten des Programms spielen Sie meine Telemannvariationen« – von der Uraufführung bis heute: Internationale Interpretationsdokumente aus hundert Jahren

3. Sektion – Reger als Pädagoge
Professor Dr. Peter Franklin, University of Oxford: Reger and Film Music
Nikolaos Beer M.A., Universität Paderborn, Projekt DARIAH/Max-Reger-Institut Karlsruhe: Digitale Edition (und Online-Publikation) von Max Regers »Beiträgen zur Modulationslehre« – vollständige Kodierung von Text und Notenbeispielen

Samstag, 14. Mai 2016, Institut für Musikwissenschaft, Raum 302
4. Sektion – Reger-Rezeption in Osteuropa
9-12 Uhr
Prof. Dr. Marina Raku, Staatliches Institut für Kunstwissenschaften Moskau: Reger und Russland (Premieren, Presse, Kontakte etc.)
Prof. Dr. Vladimir Gurewitsch, Russische Staatliche Pädagogische Alexander HerzenUniversität Sankt Petersburg: Max Reger in der »Russischen Musikzeitung« (1894–1918)
Dr. Jeana Kniazeva, Russisches Institut für Kunstgeschichte Sankt Petersburg: Jacques Handschin als Reger-Schüler
Prof. Dr. Valentina Sandu-Dediu, Musik-Universität Bukarest: Max Regers Einflüsse auf die moderne rumänische Komposition
Dr. Florinela Popa, Musik-Universität Bukarest: Mihail Jora, der prominenteste rumänische Schüler Max Regers

14-17 Uhr
Prof. Dr. Luba Kijanowska, Nationale Musikakademie Mykola Lyssenko Lemberg/Lviv: Wie gut ist Max Reger in der Ukraine bekannt?
Dr. Jana Lengova, Slowakische Akademie der Wissenschaften Preßburg/Bratislava: Reger-Rezeption in der Slowakei
Marietta Kaskötő-Buka, Franz Liszt Musikakademie Budapest (Beitrag verlesen): Der ungarische Reger-Schüler Dezső von Antalffy-Zsiross
Biljana Milanović MA., Institute of Musicology of the Serbian Academy of Sciences and arts Belgrade/Beograd: Voice from musical periphery: Reger's Student Milenko Paunović

Kursleiter:
Prof. Dr. Susanne Popp und Prof. Dr. Helmut Loos

Termin:
11.05.2016 - 14.05.2016

Veranstaltungsort:
Universität Leipzig, Institut für Musikwissenschaft
Neumarkt 9-19, Treppenaufgang E, 3. Stock
04109 Leipzig

Veranstalter:
Universität Leipzig, Institut für Musikwissenschaft

Partner:
Max-Reger-Institut Karlsruhe

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Universität Leipzig, Institut für Musikwissenschaft
Katja Jehring
Telefon: (0341) 97 30 45-01
Fax: (0341) 97 30 45-9
muwi@uni-leipzig.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.reger-in-leipzig.de/index.ph...


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WIRKLICHKEITEN
Kongress, Musik, Interventionen

Beschreibung:
Fast jeder Mensch hört ‚Musik‘. Sie ist Zeitvertreib und Emotionsverstärker. Sie schafft Identität. Sie unterstützt als Soundtrack oder formt gesellschaftliche Ereignisse. Ganz nebenbei und fast unbemerkt prägt sie so zutiefst unser ästhetisches und gesellschaftliches Verhalten. Deutlich wird dies beispielhaft, wenn eine Musik angeblich nicht passt. Oder wenn sie nicht passen will.

Aber auch jede andere Art von ‚Schall‘ trägt vielfältige Aussageebenen in sich. Klänge unseres alltäglichen Lebens, denen wir normalerweise nicht besonders viel Aufmerksamkeit schenken, enthüllen in fremder Umgebung die ihnen innewohnenden physikalischen oder sozialen Merkmale. Die Raumakustik eines Ortes, die Energie einer Maschine oder die soziale Hierarchie eines Business-Meetings sind ihrem Schall eingeschrieben.

Im Rahmen des Projekts WIRKLICHKEITEN an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart werden diese beiden Grundannahmen konkreter Ausgangspunkt für ‚künstlerische Arbeit‘ und ‚wissenschaftliche Forschung‘. Exemplarisch wird die Landeshauptstadt und ihre Region musikalisch und akustisch untersucht. Kurz gesagt: „So hört Stuttgart“ und „So klingt Stuttgart“.

Kursleiter:
Prof. Martin Schüttler, Christof M Löser, Prof. Dr. Christian Grüny

Termin:
19.05.2016 - 21.05.2016

Veranstaltungsort:
Konzertsäle und Seminarräume
Urbanstr. 25
70182 Stuttgart

Veranstalter:
Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
kongress.wirklichkeiten@mh-stuttgart.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.mh-stuttgart.de/wirklichkeiten


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Musikunterricht und Multimedia 2016
Fachtagung für Musiklehrkräfte

Beschreibung:
Zum zweiten Mal wird die Landesmusikakademie Niedersachsen in enger Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium und im Zusammenwirken mit dem Institut für Musik und ihre Vermittlung der TU Braunschweig die Fachtagung für Musiklehrkräfte »Musikunterricht und Multimedia (MuM2)« in Wolfenbüttel veranstalten. Die erste Tagung im Mai 2014 stieß auf große Resonanz: Mehr als 100 Musiklehrer aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen an rund 60 Workshops, Debatten und Referaten teil. Dazu gesellten sich Experten aus Wirtschaft, Verlagen, Schul- und Hochschulwesen.
Die Veranstaltung machte deutlich, dass die Einbindung digitaler Medien in den Musikunterricht und ihre Berücksichtigung in den Fach-Curricula trotz ihrer Bedeutung im Alltag Jugendlicher erst in Ansätzen stattfindet – die didaktische Theoriebildung steht ganz offensichtlich noch am Anfang. Immerhin hat das Niedersächsische Kultusministerium im neuen Kerncurriculum Musik in der gymnasialen Oberstufe die Einbindung digitaler Medien vorgesehen. Fachdiskussionen wurden bisher isoliert und regionalisiert an vielen Orten ohne Vernetzung geführt. Seit dem erfolgreichen ersten Kongress »Musikunterricht und Multimedia« im Jahr 2014, der sich zu einem guten Teil auf die Präsentation gelungener Praxisbeispiele konzentrierte, wächst in der fachdiskursiven Öffentlichkeit nun das Interesse an der Theoriebildung. Aus diesem Grunde sollen unter dem thematischen Dach von »Musikunterricht und Multimedia« erstmals zwei Veranstaltungen, Didaktik-Symposion (veranstaltet von der TU Braunschweig in den Räumen der Landesmusikakademie) und Fortbildungstagung, sowohl inhaltlich als auch organisatorisch ineinandergreifen.

Beide Veranstaltungen richten sich in erster Linie an Lehrkräfte der Universitäten, Hochschulen und Schulen, Referendarinnen und Referendare sowie Studierende der ästhetischen Unterrichtsfächer.

Ziele dieses Symposions und des Kongresses sind:
• Raum für Diskussion didaktischer Grundfragen zur Einbindung digitaler Medien in den ästhetischen Unterrichtsfächern zu schaffen,
• Wechselwirkungen zwischen digitalen Medien und ästhetischen Prozessen didaktisch zu reflektieren,
• kompetente Akteure zunächst in den deutschsprachigen Ländern zu vernetzen.
• die Fachdiskussion in das Spannungsfeld zwischen Medienrezeption – aus psychologischer und soziologischer Perspektive - und Fachdidaktik zu stellen,
• didaktische Thesen unmittelbar in Fortbildungskonzepte einfließen zu lassen und zu reflektieren, um die Verknüpfung von Unterrichtstheorie und –praxis zu fördern,
• elementare Methoden anhand von gelungenen Praxisbeispielen vorzustellen und erfahrbar zu machen, um so den Mehrwert digitaler Medien herauszuarbeiten,
• konkrete Impulse für die Unterrichtspraxis zu setzen und
• die im Kongress 2014 begonnene Diskussion, die auf große Resonanz stieß und um deren Fortsetzung ausdrücklich gebeten wurde, weiterzuführen.

Kursleiter:
Sven Stagge (MK), Tom Ruhstorfer (LMA)

Zielgruppe/Teilnehmer:
Musiklehrer_innen

Termin:
19.05.2016 - 21.05.2016

Veranstaltungsort:
Landesmusikakademie Niedersachsen
Am Seeligerpark 1
38300 Wolfenbüttel

Veranstalter:
Landesmusikakademie Niedersachsen

Träger:
Landesmusikakademie Niedersachsen

Partner:
Niedersächsisches Kultusministerium (MK); Institut für Musik und Vermittlung der TU Braunschweig

Kosten:
kostenfrei (exklusive Übernachtung und Verpflegung)

Anmeldung:
Kursnr.: TA 16001
Tilman Koenig
Telefon: (0511) 3940281
koenig@bismarckschule.de

Anmeldeschluss: 01.05.2016

Webseite:
www.hauptsache-musik.org/index.p...


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Mehr als willkommen!
Kulturarbeit mit, für und von Geflüchtete(n) in der Soziokultur

Beschreibung:
Die Kulturarbeit von, für und mit Geflüchtete(n) fordert soziokulturelle Zentren und Initiativen trotz ihrer Expertise und langjährigen Erfahrung mit interkultureller Arbeit in besonderem Maße. Engagement und Unterstützung stehen unter dem destabilisierenden Einfluss von rechtlichen Bestimmungen, Fremdenhass in der Gesellschaft und fehlenden Strukturen für die Grundversorgung der ständig wachsenden Zahl von asylsuchenden Männern, Frauen und Kindern.

Die Tagung will Akteur/-innen aus der Soziokultur und der kulturellen (Bildungs-)Arbeit zusammenführen, Praxiserfahrungen und Handlungsempfehlungen zusammentragen und mit der Bundespolitik ins Gespräch kommen. Dabei sollen auch Verantwortung und Möglichkeiten der Soziokultur hinsichtlich der Polarisierung der Gesellschaft thematisiert werden. Die Veranstaltung gibt Gelegenheit, spezielle Fragestellungen zu diskutieren und sich mit Gleichgesinnten bundesweit zu vernetzen.

Freitag, 20. Mai 2016, 10 –21 Uhr
• Mehr als willkommen! Eröffnung durch den Vorstand der BV Soziokultureller Zentren
• Positionen. Podiumsdiskussion mit den kulturpolitischen Sprecher/-innen der Bundestagsfraktionen
• Wege gehen. Projektparcours
• Workshop 1: Gewusst wie – Neue Methoden in der Kulturarbeit mit Geflüchteten
• Workshop 2: Werte und Wertschätzung – Demokratische Errungenschaften in der gesellschaftlichen Diskussion
• Workshop 3: Willkommenskultur versus Xenophobie – Strategien zur Stärkung von Engagement in der Kulturarbeit mit Geflüchteten
• Auf Augenhöhe. Salongespräch

Sonnabend, 21. Mai 2016, 10–14 Uhr
• Ehrenamt mit, für und von Geflüchtete(n). World Café
• Case Clinics. Kollegiale Beratung in kleinen Teams
• Gesellschaft im Umbruch. Impuls und Diskussion

Termin:
20.05.2016 - 21.05.2016

Veranstaltungsort:
KulturBrauerei
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin – Prenzlauer Berg

Veranstalter:
Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.

Partner:
Capoeira Angola e.V.

Anmeldung:
Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V.
Telefon: (030) 3 97 44 59-0
bundesvereinigung@soziokultur.de

Anmeldeschluss: 22.04.2016

Webseite:
www.soziokultur.de/bsz/node/2072


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Zeiten des Aufbruchs: Der lange Sommer populärer Musikkulturen und der gesellschaftliche Wandel 1965–1985
Tagung

Beschreibung:
Seit den 1960er Jahren wurde populäre Musik in bis dato noch nicht gekannter Weise zu einer Klammer, die die Ansprüche aufeinanderfolgender Generationen auf eigene Zeitregie, neue Lebensformen und -entwürfe miteinander verband und ihnen, vor allem seit den 1970er Jahren, eine gesellschaftliche Verbreitung verschaffte. Diese Verbindung von Musik, einer Alternativkultur und politischem Emanzipationsstreben entfaltete eine Sogkraft, die noch lange fortwirkte. Kultursoziologisch ist der spezifische Beitrag der populären Musik zu den gesellschaftlichen Wandlungsprozessen in diesem Zeitraum noch kaum thematisiert worden. In der Popularmusikforschung werden diesbezüglich zumeist der Form- und Genrewandel oder die Identitätsbildungsprozesse von Akteuren und Rezipienten untersucht. Die Tagung widmet sich der populären Musik als einem sich seit den 1960er Jahren weltweit verbreitenden kulturellen Phänomen, das auch aufgrund seiner transformativen Effekte interessant ist. Statt der in vielen kultursoziologischen Arbeiten im Vordergrund stehenden Abwertung oder Verteidigung populärer Musik (Kritische Theorie versus Cultural Studies) geht es also um die Kultursoziologie der populären Musik als einem Faktor des gesellschaftlichen Wandels der 1960er bis 1980er. Die Tagung soll damit auch dazu beitragen, die vielfältigen Beziehungen von Ästhetischem und Sozialem in konkreten Fallstudien mit Bezug auf populäre Musik zu analysieren.

Die – nicht eben zahlreichen – kultursoziologischen Auseinandersetzungen mit populärer Musik standen bislang vor allem im Zeichen zweier entgegengesetzter Positionen: Für Adorno und andere stellte sie den Paradefall von ›Kulturindustrie‹ dar, betont wurde die Bezogenheit auf ein Massenpublikum und die musikindustriellen Verwertungsinteressen wurden als ihr wesentliches Merkmal angesehen. Für die Cultural Studies hingegen, prominent v.a. bei Paul Willis, manifestierte sich in der alltäglichen Rezeption populärer Musik eine ›symbolische Kreativität‹, aufgrund derer sie als emanzipativ bewertet wurde. Mit Bourdieu schließlich wurden die Gebrauchsweisen von populärer Musik als Reproduktion von Klassenstrukturen in den Blick genommen.

Allerdings, so die Ausgangsüberlegung des Tagungskonzepts, hat populäre Musik seit den 1960er Jahren darüber hinaus eine sehr bedeutsame Rolle in den zunächst die westliche Welt prägenden gesellschaftlichen Transformationen und kulturellen Umbrüchen gespielt: Sie ist, so die Annahme, ein Kulturphänomen, das diese nicht nur zum Ausdruck bringt, sondern selbst (mit)bewirkt. Deutlich wird dies besonders in den späten 1960ern und den 1970ern, als populäre Musik zu einem wesentlichen ästhetischen Mittel und Ausdruck jugendlicher Sub- und Gegenkulturen wurde: Mit Diskotheken, Konzerten, Kneipen u.a. entstand ein dichtes Netz von Orten und Ereignissen für diese Szenen. Populäre Musik prägte die Biografien dieser Generationen, sie schuf, so die im Forschungsprojekt der Tagungsorganisatoren verfolgte These, Eigenzeiten und -räume, die mit vielfältigen (auch außermusikalischen) Bedeutungen aufgeladen, als soziale Räume genutzt wurden und dadurch auch gesellschaftliche Wirkungen entfalteten. Zu fragen ist damit auch, wie populäre Musik dazu beitrug, vermittelt durch ästhetische Erfahrungsweisen neue soziale Praxisformen und gesellschaftliche Tendenzen zu moderieren oder sogar zu ermöglichen.

Autoren wie der Poptheoretiker Diedrich Diedrichsen vertreten die Auffassung, dass die Bedeutung von Musik für Jugendkulturen spätestens seit den 1990er Jahren wieder abnehme – sie sei in eine ›postheroische Phase‹ übergegangen –, wobei sie die Bedeutung der populären Musik daran messen, inwieweit sie politisch-emanzipative Tendenzen befördern können. Demgegenüber lässt sich die These vertreten, dass Musik in der Jugendphase nach wie vor zeitlich sehr intensiv genutzt wird und mehr denn je Alltagsbegleiter ist, so, dass ihr heute lediglich eine andere Bedeutung zukommt als vordem. Es sind daher auch Beiträge erwünscht, die Beispiele solcher ›postheroischer‹ Nutzungen populärer Musik untersuchen und an ihnen aufzeigen, inwieweit sich die gesellschaftliche Bedeutung von populärer Musik seit den 1980er Jahren verändert hat.

Die Tagung soll vor diesem Hintergrund kultursoziologische Perspektiven erstens auf die spezifisch musikalischen bzw. ästhetischen Formen der populären Musik sowie die sich mit ihnen verbindenden generationalen Lagerungen, kulturellen Praxen, politischen Artikulations- und Geselligkeitsformen entwickeln. Zweitens soll die Rolle der populären Musik in den gesellschaftlichen Wandlungsprozessen der 1960er bis 1980er Jahre, aber auch danach in den Blick genommen werden. Ausdrücklich werden dabei auch Beiträge aus der Musikwissenschaft, der Geschichtswissenschaft und verwandten Gebieten erbeten, in denen gerade zur Ästhetik der populären Musik und den sie tragenden Orten und Gruppen bereits Arbeiten vorliegen. Im Fokus soll dabei zunächst die Situation in der Bundesrepublik stehen, wobei auch Beiträge zu anderen Regionen denkbar sind.

Als Keynote Speaker konnten der Historiker Detlef Siegfried und der Kulturwissenschaftler Jochen Bonz gewonnen werden: Siegfried hat mit »Time is on my side« (2006) die einschlägige geschichtswissenschaftliche Monographie zum Thema vorgelegt, Bonz‘ Arbeiten stehen für einen sowohl kulturtheoretischen als auch ethnographischen Zugang zur Popkultur.

Kursleiter:
Dominik Schrage, Holger Schwetter, Anne-Kathrin Hoklas

Termin:
26.05.2016 - 28.05.2016

Veranstaltungsort:
TU Dresden, Philosophische Fakultät, Institut für Soziologie
Helmholtzstraße 10
01069 Dresden

Veranstalter:
TU Dresden, Institut für Soziologie, Lehrstuhl für Soziologische Theorien und Kultursoziologie, Projekt »Time has come today«

Anmeldung:
Technische Universität Dresden, Institut für Soziologie Lehrstuhl für Soziologische Theorien und Kultursoziologie
Projekt »Time has come today«
Chemnitzer Straße 46a, Zi. 225, 01062 Dresden
Telefon: (0351) 463 37453
dominik.schrage@tu-dresden.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
tu-dresden.de/die_tu_dresden/fak...


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Fachtagung Musik und Alter

Beschreibung:
Musik kann wesentlich zur Steigerung der Lebensqualität, ja Lebensfreude von Menschen im Alter beitragen. Musik kann aber auch in der Begleitung Schwerstkranker und Sterbender eine wichtige Funktion übernehmen.

Die Fachtagung lotet die Spannbreite musikalischer Anwendungsformen vom eigenen Musizieren über Gruppenangebote in Senioren- und Pflegeeinrichtungen bis zur Betreuung demenziell Erkrankter und Sterbender aus. Dabei werden neben einleitenden Vorträgen in Workshopangeboten Einblicke in die musikalische Praxis vermittelt, die zur späteren Vertiefung einladen.

Detaillierte Informationen gibt es online ab Ende Februar 2016.

Kursleiter:
N. N.

Zielgruppe/Teilnehmer:
Beschäftigte in der Altenpflege, Interessierte

Termin:
27.05.2016

weitere Termine:
27.05.2016: 9-17h

Veranstaltungsort:
Landesmusikakademie Berlin
Straße zum FEZ 2
12459 Berlin

Veranstalter:
Landesmusikakademie Berlin

Kosten:
€ 50

Anmeldung:
Kursnr.: 331/16
Landesmusikakademie Berlin
Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin
Telefon: 030 53071203
Fax: 030 53071222
welcome@landesmusikakademie-berlin.de

Anmeldeschluss: 12.05.2016

Webseite:
www.landesmusikakademie-berlin.de


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Art in Motion - Training for Excellence
5. Internationales interdisziplinäres Symposium

Beschreibung:
Spitzenmusiker und -sportler unterscheiden sich von Laien in ihren Trainingsstrategien und ihrer mentalen Einstellung. In München präsentieren international renommierte Wissenschaftler, Musiker, Tänzer und Sportler fortschrittlichste Trainings- und Übestrategien aus Musik- und Sportwissenschaft und führen die Teilnehmer in die praktische Umsetzung dieser Methoden ein. Call for Posters bis 31.03.2016: Musikmediziner und Physiotherapeuten sind eingeladen, aktuelle Forschung zu gesunden Übestrategien zu präsentieren, die die Leistungsfähigkeit von Spitzenmusikern ermöglicht und aufrecht erhält.

Termin:
24.06.2016 - 25.06.2016

Veranstaltungsort:
Hochschule für Musik und Theater München
Arcisstraße 12 und Luisenstraße 37a
80333 München

Veranstalter:
Hochschule für Musik und Theater München

Kosten:
Siehe Website.

Anmeldung:
Siehe Formular auf Website
Lukas Voith & Sebastian Peschke
Arcisstr. 12, 80333 München
Telefon: (089) 28927860
Fax: (089) 28927859
info@t4x.eu

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.t4x.eu


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Changes?! Elementare Musik- und Tanzpädagogik im Wandel der Medien
9. Internationales Orff-Schulwerk Symposium

Beschreibung:
Im medialen Zeitalter sehen sich Musik- und Tanzlehrende neuen Herausforderungen, Chancen als auch Gefahren gegenüber. Der zunehmenden Technologisierung des Alltags und der Erweiterung der medialen Möglichkeiten scheint die Elementare Musik- und Tanzpädagogik diametral gegenüber zu stehen. Welche Bedeutung erhalten körperorientiertes Musizieren, die Sensibilisierung der ästhetischen Wahrnehmung, die Differenzierung der individuellen musikalisch-tänzerischen Ausdrucksmöglichkeiten angesichts technologischer Veränderungen in einer digitalen Gesellschaft? Welche Medien unterstützen und bereichern unsere Arbeit?

Das 9. Internationale Symposium des Orff-Instituts bietet Anlass, solchen Fragen nachzugehen. Vielfältige Ansätze und Angebote mit Medien unterschiedlichster Art geben Impulse für Auseinandersetzung und Diskussion.

Kursleiter:
Sonja Stibi, Micaela Grüner, Shirley Salmon

Termin:
07.07.2016 - 10.07.2016

Veranstaltungsort:
Universität Mozarteum und Orff-Institut
Mirabellplatz 1 und Frohnburgweg 55
5020 Salzburg

Veranstalter:
Carl-Orff-Institut Salzburg

Partner:
Orff-Schulwerk Forum Salzburg

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Siehe Formular auf Website
Carl-Orff-Institut Salzburg
Frohnburgweg 55, 5020 Salzburg
Telefon: +43 676 88122432
orff.symposium.salzburg@moz.ac.at

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
uni-mozarteum.at/apps/stud/osw


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Musikpraxis im Film
XI. Symposium zur Filmmusikforschung

Beschreibung:
Das XI. Symposium zur Filmmusikforschung wird am Zentrum für Populäre Kultur und Musik Freiburg stattfinden und sich der filmischen Repräsentation musikalischer Praxis widmen. Szenen und Sequenzen, in denen filmische Figuren Musik machen, gehören seit jeher zu den zentralen Attraktionen des Films.

Was bedeutet es also, wenn in einem Film Figuren beginnen zu singen und/oder zu spielen? Welche Topoi, Konventionen und Stereotype lassen sich über Musik- und Filmgenregrenzen hinweg feststellen? Welche Sicht auf den Akt des Musikmachens bieten Filme und Fernsehformate? Welche populären Auffassungen über Bedingungen, Regeln und Besonderheiten der Musikausführung in historischen, ökonomischen und politischen Zusammenhängen prägen die filmische Darstellung? Welches Bild wird von den Handlungen auf der "Hinterbühne" (Proben, Aufnahmen, Kompositionsprozess, Management etc.) gezeichnet?

Im Zentrum der Tagung stehen daher Analyse und Interpretation von Szenen und Sequenzen, in denen musiziert und/oder der Akt des Musizierens vorbereitet wird. Diese sollen in narratologischen, ästhetischen, stilistischen, musikanalytischen, performance- und gender-theoretischen Kontexten untersucht und zur Diskussion gestellt werden. Es geht dabei keineswegs nur um "Musikfilme" oder filmische Biographien von Musikern, sondern um jedes filmische Format, in dem musiziert wird.

Die unten angeführten Themenvorschläge sollen den inhaltlichen Rahmen der Tagung abstecken und der Orientierung und Inspiration für eigene Themenvorschläge dienen. Auch davon abweichende Vorschläge sind durchaus erwünscht.

Neben dem thematischen Schwerpunkt wird es wie gewohnt auch einen thematisch offenen Teil geben, zu dem sämtliche Fragestellungen zum Thema Filmmusik prinzipiell willkommen sind. Insbesondere junge ForscherInnen werden ausdrücklich ermutigt, ihre Projekte bzw. Abschluss- und Qualifikationsarbeiten vorzustellen.

Termin:
21.07.2016 - 23.07.2016

Veranstaltungsort:
Universität Freiburg, Zentrum für Populäre Kultur und Musik
Rosastraße 17-19
79098 Freiburg

Veranstalter:
Zentrum für Populäre Kultur und Musik

Partner:
Kieler Gesellschaft für Filmmusikforschung

Anmeldung:
Tarek Krohn und Willem Strank
filmmusik@email.uni-kiel.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.filmmusik.uni-kiel.de/tagung...


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Symposium Musik und Medizin auf dem Bardentreffen Nürnberg

Beschreibung:
„Das klingt gut“ – „In der richtigen Stimmung sein“ oder „über etwas verstimmt“. Der Zusammenhang zwischen Sprache und Musik ebenso wie physiologische und psychologische Erkenntnisse zeigen, wie eng Gesundheit und Musik zusammengehören. Bereits bei der Geburt ist das Hörorgan fertig ausgebildet, im Gegensatz zum Sehen. Es ist also nicht „hergeholt“, dass Musik und Medizin zusammen gehören! Eine medizinische Wirkung von Musik ist Jahrtausende bekannt, und dennoch - die Anwender tun sich schwer. Die Musik-Therapie beginnt mancherorts erst, sich akademisch zu verankern, Mittel für die Wissenschaft sind schwer aufzutreiben, die Forschungs-Methodik ist komplex, und obwohl so naheliegend, ist die Integration von musikmethodischem Vorgehen selbst in Psychotherapie und Psychosomatik eher noch eine Herausforderung. Zudem fehlt bisher die Plattform des Austauschs der Disziplinen, die sich mit Musik, und den Musikern in der Medizin beschäftigen. Das soll sich ändern!

Unser Symposium hat die praktische Fortbildung, den wissenschaftlichen wie persönlichen Austausch und die konkrete Vernetzung von Menschen zum Ziel, bei denen Beziehung und Interaktion im Zentrum ihres Berufes stehen – und: für die Musik dabei eine wesentliche Rolle spielt oder spielen soll. Zu den Vorträgen, praktischen Workshops, Gesprächen, dem gemeinsamen Erarbeiten und Musizieren sind ReferentenInnen eingeladen, die zum Thema Musik und Medizin maßgeblich in ihren Disziplinen forschend und lehrend tätig sind. Das Weltmusik-Festival Bardentreffen von Freitag bis Sonntag Abend bleibt nicht daneben im Hintergrund des Kongresses, es bringt diesen vielmehr als Impulsgeber mit zum Klingen! Genügend Zeit dafür ist eingeplant, die Tagungsräume liegen unmittelbar fußläufig am Rand der attraktiven Nürnberger Altstadt.


Zielgruppe/Teilnehmer:
Ärzte(innen) und Psychotherapeuten(innen), die Musik therapeutisch einsetzen oder einsetzten möchten (Fortbildungspunkte bei der ÄK beantragt). Alle, die Musiker(innen) medizinisch, therapeutisch, psychologisch behandeln, MusiktherapeutenInnen, tätige oder in Ausbildung befindlich Musiker(innen) und Musik-Lehrer(Innen). Alle am Thema beruflich Interessierten oder anders Engagierten.

Termin:
29.07.2016 - 31.07.2016

Veranstaltungsort:
Ringhotel Loew's Merkur
Pillenreuther Str. 1
90459 Nürnberg

Veranstalter:
GeWISS e.V.

Partner:
Stiftung Bewusstseinswissenschaften, Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft (DMTG), Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM), Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGFMM), Singende Krankenhäuser - internationales Netzwerk zur Förderung des Singens in Gesundheitseinrichtungen e.V., Hochschule für Musik Nürnberg (HfMN)

Kosten:
Basispreis pro Teilnehmer (extern): 250,- EUR, respektive ermäßigt für Mitarbeiter der kooperierenden Einrichtungen / Institutionen und Verbände 220,- EUR, Pausengetränke (Mineralwasser, Apfelschorle) inklusive. Frühbucher zahlen bis zum 31.3.2016 200,- EUR (ermäßigte 170 EUR). Bei Rücktritt bis zum 1.6. wird der Betrag rückerstattet.

Anmeldung:
Thomas Loew
Fax: (0941) 9447377
info@gewiss.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
musik-und-medizin.de


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Christian Artists Seminar 2016

Beschreibung:
Beim diesjährigen Interdisziplinären Kongress für Künstler wird die ansteigende Arbeitslosigkeit von Künstlern in allen Sparten das Grundthema sein. Neben Vorträgen, die helfen wollen, diese Problematik zu lösen werden 60 professionelle Künstler in 80 Workshops (für Laien bis zur Meisterklassen) aus allen künstlerischen Bereichen (Tanz, Musik, Grafik, Malerei, Skulptur, etc.) weitere Lösungen unter dem Motto "lebenslanges Lernen" anbieten. Neben Zeiten des Austausches werden die Abende mit außergewöhnlichen Konzerten bereichert.


Zielgruppe/Teilnehmer:
Professionelle Künstler aller Richtungen und welche die es evtl. werden wollen.

Zusatzinformationen:
Unterkunft im KSI oder für den kleinen Geldbeutel Zelten vor Ort. Die Verkehrssprache ist Englisch, alle Vorträge werden ins Deutsche simultan übersetzt.

Termin:
30.07.2016 - 05.08.2016

Veranstaltungsort:
Katholisches Soziales Institut (KSI) Bad Honnef
Selhofer Str. 11
53604 Bad Honnef

Veranstalter:
Christian Artists Vereniging, Niederlande

Anmeldung:
Siehe Formular auf Website

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.christianartists.org


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Fidula-Tagung 2016
Arbeitskreise - Plenum - Chor

Beschreibung:
ARBEITSKREISE VORMITTAGS
1.) Tjark Baumann: "Stell dir vor, du bist ein Baum" - Stimme, Atem und Klang formen durch Stimmbilder.
2.) Daniel Giordani und Yela Brodesser: "Das Rhythmusorakel" - kreatives Trommeln an der Djembe
3.) Johanna Niegl: Gospeltänze
4.) Werner Rizzi: "Wenn es groovt" (Typische Afro-Latin-Rhythmen erleben und selbst erfundene mit Body Percussion und Instrumenten gestalten)
5.) Gabriele Westhoff: Hexen-Cancan und Windgeister-Tanz (Vor- und Grundschulkinder singen, tanzen, musizieren und gestalten herbstliche und andere Lieder aus vielen Ländern in unterschiedlichen Ton- und Taktarten)

ARBEITSKREISE NACHMITTAGS
6.) Daniel Giordani und Yela Brodesser: "Das Rhythmusorakel" - kreatives Trommeln an der Djembe
7.) Johanna Niegl: Tänze für Feste und Feiern
8.) Werner Rizzi: "Musikwerkstatt für Kinder" (mit Stimmgeschichten experimentieren, Ideen zum Lauschen und Hören erproben, ...)
9.) Andreas Schmittberger: Musicals in der Schule (u. a. praktische Übungen im Tin-Whistle-Spiel für Anfänger/innen und Fortgeschrittene, Erproben typischer Spielweisen: Irish Folk und Kwela)
10.) Gabriele Westhoff: Hexen-Cancan und Windgeister-Tanz (Vor- und Grundschulkinder singen, tanzen, musizieren und gestalten herbstliche und andere Lieder aus vielen Ländern in unterschiedlichen Ton- und Taktarten)

PLENUM
9 Uhr
Sing! Warm Ups für Körper und Stimme mit Werner Rizzi

17.30 bis 18.30
Chorsingen / Chorarbeit mit Tjark Baumann

20 Uhr
Abendveranstaltungen (Einzelheiten s. unter Termine weiterer Kursbestandteile!)

Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten unter www.fidula-tagung.com

Kursleiter:
Tjark Baumann • Yela Brodesser • Daniel Giordani • Johanna Niegl • Prof. Werner Rizzi • Andreas Schmittberger • Gabriele Westhoff • ... und als Gäste: Titlá - Neue Volksmusik aus Südtirol • Tagungsleitung: Georg Holzmeister und Katharina Holzmeister, FIDULA

Zielgruppe/Teilnehmer:
Alle, deren berufliche oder nebenberufliche Aufgabe die Musik- oder Tanzerziehung ist: Lehrerinnen, Lehrer und Dozenten, Referendarinnen und Referendare aller Schul- / Fachschul-(akademie-) / Musikschul- und Hochschularten, Studentinnen und Studenten

Termin:
30.07.2016 - 06.08.2016

weitere Termine:
20 Uhr Abendveranstaltungen SA 30. Juli Tagungseröffnung: Vorstellung der Referenten und Empfang SO 31. Juli Mitmachtänze für größere Gruppen (Leitung: Johanna Niegl) MO 1. August Rhythmusspiele mit Trommeln und dem ganzen Körper (mit Yela Brodesser und Daniel Giordani) Der 2. August steht als freier Tag zur Verfügung: Stadtbesichtigung Innsbruck • leichte Bergwanderung • Gipfeltour • oder anderes MI 3. August Konzert der Gruppe TITLÁ Titlá („tut nur!“) war vor zwanzig Jahren die Antwort eines Wirtes auf die Frage, ob man hier Musik machen könne. Seit dieser Zeit ist die Gruppe Titlá das Aushängeschild für Neue Volksmusik aus Südtirol. Nach keltischen und jiddischen Einflüssen haben die Fünf zu ihren Wurzeln zurückgefunden: vom Jodler über Landler bis hin zur Polka, mit alter und neuer Musik aus Tirol, urig und innig, mit Liedern im Pustertaler Dialekt. DO 4. August Andreas Schmittberger: Die Tin Whistle im Schulunterricht‘ Vortrag und Mitmachaktionen: • musikalische Wurzeln (afrikanische „Kwela“-Musik, irischer Folk) • die besondere Eignung der Tin Whistle für den Schulunterricht • Neue Kurzfilme aus der Schulpraxis • Ausschnitte aus dem Musical KWELA • besonders geeignete Stücke aus Klassik, Folk und Jazz FR 5. August Festliches Büfett, danach Abschlussabend mit Beiträgen aus den Arbeitskreisen

Veranstaltungsort:
Bildungshaus St. Michael oberhalb Matrei am Brenner (bei Innsbruck)
Schöfens 12
6143 Matrei am Brenner

Veranstalter:
Fidula Verlag

Träger:
Fidula-Verlag Holzmeister GmbH Boppard am Rhein

Kosten:
Kursgebühr: 290 € (Studierende und Referendare 99 €); die Kosten für Unterkunft und Vollpension (320 € bis 460 €) zahlen Sie bitte direkt an das Bildungshaus nach Ihrer Ankunft.

Anmeldung:
Fidula-Verlag Holzmeister GmbH
Katharina Holzmeister
Ahornweg 21, 56154 Boppard
Telefon: 06742 - 2488
Fax: 2661
tagung@fidula.de

Anmeldeschluss: 25.07.2016

Webseite:
www.fidula-tagung.com


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SoundTrack_Cologne 13
Fachkongress für Musik und Sound in Film, Fernsehen, Games und Medien

Beschreibung:
SoundTrack_Cologne ist der größte deutsche Fachkongress für Musik und Ton in Film, Games und Medien und Impulsgeber der wachsenden europäischen Festival- und Kongresslandschaft. In rund 40 Diskussionsrunden, Panels, Workshops und Networking Events stehen aktuelle Entwicklungen in Kultur, Recht, Markt und Technik der Medienmusik im Fokus, sowie Business-Cases, Professionalisierung und Vernetzung.


Zielgruppe/Teilnehmer:
Filmkomponisten, Sounddesigner, Regisseure, Studenten aus dem Bereichen Film und Musik, Film- und Musikinteressierte

Termin:
24.08.2016 - 28.08.2016

Veranstaltungsort:
Fritz Thyssen Stiftung
Apostelnkloster 13
50672 Köln

Veranstalter:
SoundTrack_Cologne 11

Träger:
TelevisorTroika GmbH

Kosten:
Vollakkreditierung: € 100 (€ 40 Studenten)

Anmeldung:
Kursnr.: 13
SoundTrack_Cologne
TelevisorTroika GmbH
Trajanstraße 27, 50678 Köln
Telefon: 0221 93 18 44 0
Fax: 0221 931 844 9
akkreditierung@televisor.de

Anmeldeschluss: 24.08.2016

Webseite:
soundtrack.cologne


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Brain & Voice
12th International Voice Symposium Salzburg

Beschreibung:
Keynotes / Workshops / Free Papers:
- Introduction in Neuroscience
- Holistic Approaches in psychoemotional Voice Disorders
- Biophonetic Tools in Voice Coaching and Voice Medicine
- Care of the high professional Voice
- Diagnostic Trails and non-surgical Treatment-Options for benign vocal fold Lesions
- Manipulation – Streeching – Releasing / Osteopathic Trials in Voice Therapy

Workshop and Masterclass:
- Act - Perform - Project your Voice
- Teaching the combine Elements of pop Music with Classical

Social Events:
Voice Beer Party, Visit to the Salzburg Festival

Termin:
26.08.2016 - 28.08.2016

Veranstaltungsort:
Konferenzzentrum Heffterhof Salzburg
Maria-Cebotari-Straße 1-7
5020 Salzburg

Veranstalter:
Austrian Voice Institute

Kosten:
- Physicians: 420 Euro (after 30 May: 480 Euro) - Speech-Language Pathologists, Allied Heath Care Professionals, RN, NP, PA: 330 Euro including the preconference (after 30 May: 390 Euro) - Clinical Speech Language Pathology Fellows, Grad Students, Voice Teachers: 170 Euro including the preconference, no CME/CEU credits (after 30 May: 250 Euro)

Anmeldung:
Austrian Voice Institute
Fax: +43 (0) 6216 403020
voicesymposium@sbg.at

Anmeldeschluss: 30.05.2016

Webseite:
www.voicesymposium.com


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13th Sound and Music Computing Conference and Summer School

Beschreibung:
The conference motto is S.T.R.E.A.M.
(Sound – Technology – Room – Emotion – Aesthetics – Music).

Keynote speakers will be John Chowning, Trevor Pinch and Cat Hope. A music festival with a total of 8 concerts will accompany the conference, featuring a special concert on real-time composition/notation and animated scores as well as a concert showcasing music by John Chowning. The opening day of the conference will present the past and present of computer music in Hamburg, home of two of the earliest and most influential digital audio workstations (Cubase and Logic), and long-time residence of new music visionary György Ligeti. The conference will also host a summer school on the topic of “Neurons and Networks” from August 26 to 30, 2016.

Sound & Music Computing is supervised jointly by several European countries. The countries currently involved are:
France [AFIM – Association Francaise d’Informatique Musicale]
Italy [AIMI – Associazione Italiana di Informatica Musicale]
Germany [DEGEM – Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik]
Greece [HACI – Hellenic Association of Music Informatics]
Portugal and Spain [SITEMU – Sociedad(e) Iberica de TEcnologa MUsical]

Termin:
31.08.2016 - 03.09.2016

Veranstaltungsort:
HAW Hamburg - Fakultät DMI
Finkenau 35
22081 Hamburg

Veranstalter:
Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Partner:
Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg, Universität Hamburg, Leuphana Universität Lüneburg

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Rolf Grossmann
paperchair@smc2016.net

Anmeldeschluss: 15.04.2016

Webseite:
quintetnet.hfmt-hamburg.de/SMC2016


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Stimmungen und Vielstimmigkeit der Aufklärung
Interdisziplinäre Tagung

Beschreibung:
Noch heute beruft man sich auf Errungenschaften und Grundwerte der Aufklärung, wobei meist auf sehr ausgewählte Diskurse oder Formeln zurückgegriffen wird. Unser Anliegen besteht darin, nicht nur einer epistemisch-transzendentalen Tradition zu folgen, sondern vor allem auch die monistisch-naturalistische Diskurslinie der Aufklärung neu zu sichten. In dieser Linie wird der Mensch als Einheit innerhalb der Natur verstanden – als denkendes und handelndes, aber vor allem auch empfindendes Wesen. Dabei maßen die Aufklärer gerade dem Akustischen eine besondere Rolle zu: Im Ohr sitzt die „Seel’“ – heißt es etwa bei Barthold Hinrich Brockes. Ausgehend von diesem ‚acoustic turn‘ der Aufklärung fokussieren wir bei unserer Tagung mit der ‚Stimmung‘ und der ‚Vielstimmigkeit‘ zwei musikalische Paradigmen, die es als diskursive Bündelungspunkte inter- und transdisziplinär zu untersuchen gilt.

Historisch besehen trifft man in der Frühaufklärung, d.h. ab dem ausgehenden 17. Jahrhundert, auf eine intensive musiktheoretische Debatte um Fragen der richtigen musikalischen ‚Temperatur‘. Im Spannungsfeld zwischen Tonartencharakteristik und Modulierbarkeit propagiert fast jede Theorie mit ihrer jeweils eigenen rhetorischen, metaphorischen oder naturwissenschaftlichen Argumentation eine individuelle Lösung. Trotz der Heterogenität der einzelnen Ansätze zeichnet sich in den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts ein Paradigmenwechsel ab, in dessen Verlauf sich das Harmoniemodell zusehends von einer äußeren, als statisch aufgefassten Sphärenharmonie ablöst und sich in den einzelnen Menschen verlagert, dessen sinnliches Vermögen fortan den Bezugspunkt für die ‚richtige‘ Stimmung bildet. Neben den andauernden Versuchen, Stimmungen mathematisch und physikalisch exakt – und in diesem Sinn objektiv – zu berechnen, rückt die Stimmung somit immer stärker in einen Schwellenbereich zwischen Innen- und Außenwelt und eröffnet dadurch eine diskursive Schnittstelle, an deren Theoretisierung Physiologie, Medizin und Philosophie gleichermaßen partizipieren.

Man kann also davon ausgehen, dass sich das Aufkommen der neuen physiologisch begründeten Ästhetik der späteren Aufklärung zu einem wesentlichen Anteil auf dem Rücken des Stimmungsparadigmas (und damit verwandten Paradigmen wie etwa jenem der ‚Resonanz‘) vollzog. Der beschriebene Paradigmenwechsel im Stimmungsdiskurs der Aufklärung bedingte jedoch eine zweite Frage, die zunächst einen Spannungspol bildet: Die Frage nach der Organisation von Vielstimmigkeit. Denn gerade die Loslösung des Stimmungsparadigmas von der Vorstellung der prästabilierten Sphärenharmonie und – damit einhergehend – die Pluralisierung verschiedener Stimmungssysteme, verlangte nach neuen Koordinations- und Organisationsoptionen. Was im ersten Moment innermusikalisch nicht in den Blick kommt, wird über die Disziplinverschränkung mit den politischen Anliegen der Aufklärung augenfällig. So ist eine der beliebtesten literarischen, aber auch philosophisch-ästhetischen, ja sogar ökonomischen Debattierform der Dialog. Mehrstimmigkeit ist in einer Diskussionskultur des Salons paradigmatisch.

Die Frage nach dem Verhältnis zwischen Harmonik und Melodie, wie es Rousseau in vermeintlicher Absetzung von Rameau darstellt, macht deutlich, dass der einzelnen Melodie die klangliche Qualität der menschlichen Stimme zugesprochen wird. Der musikalische Kontrapunkt wie die Form des Dialogs zielt auf eine zumindest intendierte Gleichwertigkeit aller Stimmen, welche sich in die Diskussion einmischen und das Ihre beitragen. So werden im Laufe des 18. Jahrhunderts äußerst dynamische Modelle entwickelt, welche nicht auf eine Essenz abzielen, sondern den Dialog in Figuren der Selbstreflexion und Suspension immer offenhalten.

Aus der Sicht der musikalischen Paradigmen von Stimmung und Vielstimmigkeit kann man nur unterstreichen, wie sehr die pluraliter verstandenen „Lumières“ im Prozess des „Enlightenments“ zu verstehen sind. Damit werden die Stimmen nicht zu einer Syntheseleistung gezwungen, sondern in einem Stimmungssystem zueinander in Beziehung gesetzt, zueinander ‚temperiert‘ – wie es im Fachjargon der Zeit und darüber hinaus lauten könnte. Das Prozessuale äußert sich zusätzlich im Wechselspiel zwischen künstlerisch vermitteltem Inhalt und künstlerischer Form – was in den literarischen Gattungen der Komödie, der Satire, der Poesie etc. besonders zum Ausdruck kommt.

Wenn sich die Tagung für ästhetische Produktionen und Reflexionen interessiert, so immer auch mit Blick auf die Gegenwart – doch weniger im Sinne eines postmodernen Nebeneinanders als vielmehr im Sinne einer Aktualisierung der musikalischen Parameter der Aufklärung und deren sozialpolitischen Dimensionen selbst. Die Beschäftigung mit der historisch eingrenzbaren Aufklärung sucht den Anschluss an eine unabgeschlossene Aufklärung der Gegenwart. Die Anschlussfähigkeit konzentriert sich auf Fragen der Unabschließbarkeit und des Prozessualen heutiger Diskussionen und Diskurslinien, aber auch auf Fragen nach dem Menschen selbst – in seinem Denken, Handeln und Fühlen.

Wenn Stimmung und Polyphonie als Parameter der heutigen Kultur Urständ feiern, so ist deren Profil aus der Sicht der Aufklärung zu schärfen. Dafür bilden ästhetische Modelle und Kunstwerke die Grundlage zur heutigen Diskussion. In der Konfrontation der historischen mit der gegenwärtigen Aufklärung ist gerade durch den ästhetischen Fokus ein Mehrwert zu erwarten, welche wiederum auf weitere Felder von Interkulturalität, Politik und Umwelt übertragbar sind.

Um das breite Diskursfeld von Stimmung und Vielstimmigkeit möglichst facettenreich auszuleuchten, ist die Tagung betont interdisziplinär und transdisziplinär angelegt. Experten aus Musik- und Literaturwissenschaft, aber auch aus der Philosophie und der Musikpraxis sollen in einen Dialog zueinander treten. Darüber hinaus bietet das zeitgleich stattfindende Lucerne Festival einen idealen Rahmen, um die Diskussion mit ästhetischen Erfahrungen zu bereichern. In einem Lecture Recital lässt der Cembalist Johannes Keller verschiedene Stimmungen aus der Warte der historischen Aufführungspraxis sinnlich erfahrbar werden. Die Relevanz der Paradigmen von Stimmung und Vielstimmigkeit für das aktuelle Komponieren wird in einem Werkstattgespräch mit dem Komponisten Michel Roth diskutiert, dessen Oper „Die künstliche Mutter“ beim Lucerne Festival ihre Uraufführung erlebt.

Kursleiter:
Prof. Dr. Boris Previšić, Laure Spaltenstein (postdoc), Silvan Moosmüller (MA)

Zusatzinformationen:
Die Konferenz wird vom 1. bis 3. September 2016 an der Universität Luzern und Aufführungsorten des Lucerne Festivals stattfinden. Die Vortragsdauer sollte 30 Minuten nicht überschreiten. Um die Einreichung eines Themenvorschlags mit kurzer Erläuterung (maximal eine halbe Seite) wird per Mail an silvan.moosmueller@unilu.ch bis zum 30. Oktober 2015 gebeten. Die Ergebnisse der Tagung sollen möglichst zeitnah publiziert werden. Für Unterkunft (Hotel) und Verpflegung wird gesorgt. Ökozertifizierte Reisekosten von Bahnfahrten werden voraussichtlich übernommen.

Termin:
01.09.2016 - 03.09.2016

Veranstaltungsort:
Universität Luzern, Lucerne Festival
Frohburgstrasse 3
6002 Luzern

Veranstalter:
Universität Luzern

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Silvan Moosmüller
silvan.moosmueller@unilu.ch

Anmeldeschluss: 30.10.2016


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Chorkongress des ChorVerbandes NRW
Markt der Möglichkeiten

Beschreibung:
Workshops, Vorträge, Ausstellungen und Konzerte - der ChorVerband NRW präsentiert eine Vielfalt von Themen für Sängerinnen, Sänger, Chorleiterinnen und Chorleiter...

Kursleiter:
diverse...

Zielgruppe/Teilnehmer:
Sängerinnen, Sänger, Chorleiterinnen und Chorleiter

Termin:
03.09.2016 - 04.09.2016

Veranstaltungsort:
Stadthalle Hagen
Wasserloses Tal 2
58093 Hagen

Veranstalter:
ChorVerband NRW e.V.

Träger:
ChorVerband NRW e.V.

Kosten:
ab € 20

Anmeldung:
Kursnr.: CK2016
ChorVerband NRW e.V.
Gallenkampstr. 20, 47051 Duisburg
Telefon: 0203/2988401
geschaeftsstelle@cvnrw.de

Anmeldeschluss: 22.07.2016

Webseite:
www.cvnrw.de


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Die Militärmusik der Bundeswehr und ihr Repertoire
Symposium Militärmusik im Diskurs 2016

Beschreibung:
Immer wiederkehrend stand und steht das Repertoire von Militärorchestern in der Diskussion. Den einen war es vom ästhetischen Anspruch her zu „seicht“, anderen fragwürdiges Imitat „hoher Kunstmusik“ und Dritten als zu eindimensional auf Traditionspflege hin festgelegt. Außerdem erscheint es heute wiederum unter dem Begriff symphonische Blasmusik als etwas vermeintlich Beliebiges, was den militärmusikalischen Ansprüchen eher abträglich und dem Publikumsinteresse entgegen zu laufen scheint.

Doch waren es u.a. Militärorchester, die scheinbar zeitüberdauernd Musiken popularisierten und im kollektiven öffentlichen Bewusstsein (mit) verankerten. Zum einen als Gebrauchsmusiken zu zeremoniellen Funktionalitäten benutzt und zum anderen aus eigenem militärmusikalischem Kunstverständnis als artifizieller eigenständiger Beitrag von Bläsermusik angeboten, stimulierte Militärmusik gerade durch und mittels ihres besonderen Repertoires Vorbehalt und Wertschätzung gleichermaßen.

Ein breites und zumeist bläserspezifisches Repertoire (u.a. militärische Funktionsmusik wie z. B. Märsche) bildet jenseits politischer Systembrüche den sog.
Traditionsbestand deutscher Militärmusik, und hieran entzünden sich relativ wenige Diskussionen. Der Militärmusikdienst leistet zudem die fachliche Verankerung gegenüber der Bundeswehr, indem er einen maßgeblichen Gestaltungsrahmen dazu setzt. Doch sind mittlerweile auch Tendenzen spürbar, bei dem die „klingende Symbolik der Traditionsmärsche“ auf ein schwindendes Geschichts- und Traditionsverständnis trifft und so zu kontroversen Bewertungen der jüngeren und jüngsten Soldatengenerationen jenseits von militärischen Hierarchien führt.

Die Konzertliteratur der Musikkorps der Bundeswehr pendelt also zwischen traditionell verfestigten sog. „klassischen Werken“ und zeitaktuellen Musikstilen, so wie dies für Militärmusik immer zutreffend war. Die Frage der Orchesterleiter: „Was spiele ich für wen und wann?“ bildet(e) dabei bis heute den künstlerischen Orientierungsrahmen zur erfolgreichen Musikvermittlung in militärischen Kontexten.

Das 90jährige Jubiläum des Donaueschinger-Blasmusik-Experiments von 1926, bei dem erstmals Originalkompositionen für Militärorchester zur Uraufführung bei den damals zeitgenössischen Kammermusik-Aufführungen kamen, eröffnet für die hier kurz angezeigte Thematik einen sinnvollen historischen Bezugsrahmen.

Das diesjährige Symposium soll sich daher mit der dienstlich notwendigen und künstlerisch frei gewählten Literatur und ihren Schnittstellen zwischen Traditionspflege und Konzerten für den Militärmusikdienst und seine Musikeinheiten befassen.

Termin:
06.09.2016 - 07.09.2016

Veranstaltungsort:
Gustav-Stresemann-Institut e.V
Langer Grabenweg 68
53175 Bonn

Veranstalter:
Zentrum Militärmusik der Bundeswehr, Bonn

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Zentrum Militärmusik der Bundeswehr
Robert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn
Telefon: (0228) 43320 310
Fax: (0228) 43320 420
ZMilMusBw@bundeswehr.org

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.kommando.streitkraeftebasis....


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AIBM-Jahrestagung 2016

Beschreibung:
Die Tagung soll verschiedene Themen mit musikbibliothekarischer Relevanz behandeln, u.a.
- Erschließungs- und Präsentationsformen für physische bzw. digitale Musikbibliotheksbestände
- Approval Plans für Musikbibliotheken
- urheberrechtliche Fragestellungen
- Musik-Streaming-Dienste in Musikbibliotheken
- Musik-Apps
- aktuelle Projekte in Musikbibliotheken

Termin:
06.09.2016 - 09.09.2016

Veranstaltungsort:
Hochschule für Musik Detmold
Hornsche Str. 39
32756 Detmold

Veranstalter:
Bibliothek der Hochschule für Musik Detmold, Lippische Landesbibliothek / Theologische Bibliothek und Mediothek, Musikwissenschaftliches Seminar Detmold/Paderborn

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Dr. Katharina Talkner (Sekretärin AIBM Deutschland)
Hochschule für Musik und Theater Hannover
Emmichplatz 1, 30175 Hannover
sekretaerin@aibm.info

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.aibm.info/tagungen/2016-detmold


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Akustik und Musikalische Hörwahrnehmung
32. Jahrestagung der DGM 2016

Beschreibung:
Unter dem Tagungsthema "Akustik und musikalische Hörwahrnehmung" soll es darum gehen, die Entstehungs-, Übertragungs- und Wahrnehmungsprozesse beim Musizieren und Musikhören aus den Perspektiven der Musikpsychologie, der Psychoakustik und der musikalischen Akustik zu betrachten. Durch die Verknüpfung dieser und anderer Fachbereiche sollen neue, zukunftsweisende und die Fächer verbindende Fragestellungen aufgeworfen werden.

Keynotes von Prof. Dr. Wolfgang Auhagen (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Prof. Gregor Widholm (Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien) werden bestehende Anknüpfungspunkte zwischen den Disziplinen aufzeigen und Impulse für neue Ideen und Diskussionen setzen.

Erwünscht sind Einreichungen aus den Bereichen Klang- und Geräuschwahrnehmung, Musikinformatik, Music Information Retrieval (MIR), Instrumenten-, Raum- und Psychoakustik, Auditory Scene Analysis (ASA) und Wirkung von Musik. Darüber hinaus sind Beiträge willkommen, die den Nutzen von neuen Messmethoden sowie Mathematik und Informatik für die Musikpsychologie und die musikalische Akustik demonstrieren. Wie immer sind auch freie Beiträge aus anderen Themengebieten willkommen.

Kursleiter:
Prof. Dr. Christoph Reuter

Termin:
09.09.2016 - 11.09.2016

Veranstaltungsort:
Universität Wien, Hörsaalgebäude C2
Spitalgasse 2-4, AAKH Campus Hof 2
1090 Wien

Veranstalter:
Deutsche Gesellschaft für Musikpsychologie e.V.

Anmeldung:
Deutsche Gesellschaft für Musikpsychologie e. V.
Michael Oehler (MHMK)
Richmodstr. 10, 50667 Köln
Telefon: (0221) 5101141
Fax: (0221) 5626732
kontakt@michaeloehler.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
music-psychology.de


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Wege der Musikwissenschaft
Internationaler Kongress der Gesellschaft für Musikforschung 2016

Beschreibung:
Die Beschäftigung mit der Geschichte des Faches Musikwissenschaft hat in den letzten beiden Jahrzehnten stark an Bedeutung gewonnen. Die Konferenz möchte daher nun ein Forum bieten, die Erkenntnisse und Diskussionen um Vergangenheit und gewordene Gegenwart der Musikforschung als akademische (universitäre und außeruniversitäre) Disziplin zu bündeln und im Sinne einer Selbstreflexion als primär wissensgeschichtliche Debatte zu vertiefen. Ausgehend von den neueren Forschungen um personelle und institutionelle Strukturen (einzelne Protagonisten, Netzwerke, Hierarchien, Generationen, etc.) sollen dabei vorrangig thematisch-inhaltliche Phänomene verfolgt werden, weshalb Fragen nach jeweiligen Traditionen und gewachsenen Tendenzen in Themensetzung, Forschungsschwerpunkten und Interessensfeldern, Fragestellungen, Methodiken und Erkenntniswegen des Fachs im Fokus stehen. Ausgehend von einer solchen Standortbestimmung ist auch die Diskussion zukünftiger Wege der Musikwissenschaft bezogen etwa auf Inhalte, Methoden, Medien und technische Weiterentwicklung sehr erwünscht.

Zu der Tagung sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingeladen, sich mit eigenen Beiträgen in freien Symposien, Round tables, Postersessions sowie mit freien Referaten zu beteiligen.

- Freie Symposien können halbtägig (dreieinhalb Stunden = zwei Sitzungen zu je 90 Minuten plus zentraler Kaffeepause) oder ganztägig (achteinhalb Stunden = vier Sitzungen zu je 90 Minuten plus zentraler Pausen) durchgeführt werden. Bewerbungen hierzu sollen Thema, Fragestellung und Arbeitsformen (z.B. Referate, Podiumsdiskussionen, etc.) in einem Abstract von etwa 500 Worten Umfang deutlich machen. Zudem ist eine Liste der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler inkl. Kontaktdaten und Arbeitsthemen sowie die Angabe der benötigten Konferenztechnik beizufügen. Eine verantwortliche Kontaktperson ist zu benennen.

- Round Tables verstehen sich vorwiegend als Diskussionsforum. Sie können eine Sitzung von 90 Minuten Dauer umfassen. Bewerbungen sollen das Thema in einem Abstract von etwa 500 Worten Umfang darstellen. Beizufügen ist eine Liste der beteiligten Personen inkl. Kontaktdaten; eine verantwortliche Kontaktperson ist zu benennen.

- Postersessions dienen der Vorstellung und Diskussion von Forschungsprojekten aus allen Bereichen der Musikwissenschaft. Sie können eine (in begründeten Ausnahmefällen maximal zwei) Sitzung(en) von je 90 Minuten dauern. Bewerbungen sollen das Thema in einem Abstract von etwa 500 Worten Umfang darstellen. Beizufügen ist eine Liste der beteiligten WissenschaftlerInnen inkl. Kontaktdaten; eine verantwortliche Kontaktperson ist zu benennen sowie die benötigte Konferenztechnik anzugeben.

- Freie Referate sollen einen Eindruck von der Vielfalt aktueller musikwissenschaftlicher Forschung vermitteln und sind daher explizit nicht an das Rahmenthema des Kongresses gebunden. Es können neben Vorträgen von 20 Minuten Dauer mit 10 Minuten für Diskussion auch Lecture recitals von 30 Minuten Dauer vorgeschlagen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit für die Präsentation individueller Poster. Bewerbungen sollen Thema und Fragestellung in einem Abstract von etwa 250 Worten Umfang darstellen und Angaben zur benötigten Konferenztechnik sowie die Kontaktdaten der Bewerberin bzw. des Bewerbers enthalten. Das Abstract soll die Arbeitsform (Referat, Lecture Recital, Posterpräsentation) klar benennen.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass freie Symposien, Round Tables, Postersessions und freie Referate keine finanzielle Unterstützung durch die Kongressveranstalter erhalten können.


Zusatzinformationen:
Die Benachrichtigungen über die berücksichtigten Bewerbungen für die Symposia, Round Tables und Postersessions erfolgt bis zum 10. November 2015, die über die berücksichtigten Bewerbungen für die freien Referate bis 31. März 2016. Kongresssprachen sind Deutsch und Englisch.

Termin:
14.09.2016 - 17.09.2016

Veranstaltungsort:
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Jakob-Welder-Weg 18
55128 Mainz

Veranstalter:
Gesellschaft für Musikforschung e.V. (GfM)

Anmeldung:
Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft, Abteilung Musikwissenschaft der Uni Mainz
Programmkomitee GfM 2016
gfm2016@uni-mainz.de

Anmeldeschluss: 15.10.2015

Webseite:
www.musikforschung.de/index.php/...


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3. Bundeskongress Musikunterricht
Musik erleben - Musik reflektieren

Beschreibung:
In diesem Jahr steht das Motto „Musik erleben – Musik reflektieren“ im Zentrum der Aktivitäten. Damit werden zwei grundlegende Begegnungsweisen mit Musik thematisiert: Das Erleben als aktive, lebendige Wahrnehmung, als Hören, Musizieren und Handeln; das Reflektieren als Verbalisieren und Transformieren von Musik, als Erschließen von Bedeutungskontexten, von musikalischem Sinn – immer in Auseinandersetzung mit dem Gehörten und Erlebten. Erleben und Reflektieren gehören für den Musikunterricht aller Schulformen und -arten stets zusammen und werden deshalb bei diesem Bundeskongress vielfältig aufeinander bezogen.

Neben den bewährten Kursformaten, wie z.B. Workshops, Diskussionen, Ausstellungen, Projekte, Konzerte, Preisverleihungen uvm., werden die Teilnehmer/innen erstmalig auch Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte erhalten, die in einem neuartigen Format publikumswirksam dargeboten werden. Ein umfangreiches Programm speziell für junge Kolleg/innen in Schule, Referendariat und Studium präsentiert das Junge Forum Musikunterricht (JFM). Das detaillierte Kursprogramm wird im März 2016 veröffentlicht. Der zentrale Kongressort, die Rhein-Mosel-Halle, bietet einen optimalen Ort für Begegnungen und fachlichen Austausch. Weitere Tagungsorte finden sich fußläufig ganz in der Nähe der Halle.

Sicherlich wird auch der Flair von Koblenz auf die Kongressbesucher positiv ausstrahlen: Am Zusammenfluss von Rhein und Mosel gelegen bietet Koblenz als eine der schönsten und ältesten Städte Deutschlands gleichermaßen Historisches wie Kulinarisches an.

Das Kursprogramm beinhaltet
- rund 400 Kurse an fünf Veranstaltungstagen (Workshops, Vorträge und Arbeitskreise) für alle Schularten und Schulstufen, die von 150 renommierte Kursleitern aus dem In- und Ausland durchgeführt werden
- Podiumsdiskussionen zur aktuellen Bildungspolitik und Grundfragen der Musikdidaktik
- „Junges Forum Musikunterricht“ für Studierende und Referendare
- „Musik in der Kita“ für Erzieherinnen und Erzieher
- Schulpraktisches Klavierspiel
- Kongressensembles
- ein attraktives Rahmenprogramm: Führungen, Konzerte, Preisverleihungen, große Verlags- und Musikalienausstellung

Die Zusammenstellung des Kursprogramms für den 3. Bundeskongress Musikunterricht 2016 ist mittlerweile abgeschlossen. Die Programmvorschau wird im März 2016 auf der Website veröffentlicht.


Zielgruppe/Teilnehmer:
Musiklehrer/innen aller Schularten, Hochschuldozent/innen, Lehramt Musik-Studierende, Referendar/innen sowie Erzieher/innen

Zusatzinformationen:
Für Unterkünfte siehe Website

Termin:
21.09.2016 - 25.09.2016

Veranstaltungsort:
Rhein-Mosel-Halle
Julius-Wegeler-Str. 4
56068 Koblenz

Veranstalter:
Bundesverband Musikunterricht e.V.

Kosten:
Gesamtkongresskarte Mitglieder (BMU, VdM) 130,- EUR*, Nicht-Mitglieder 180,- EUR* *) Anmeldungen ab 1.09.2016: Aufschlag 20,- EUR auf die Gesamtkongresskarte. Tageskarten Do, Fr, Sa (pro Tag, Mitglieder) 50,- EUR Do, Fr, Sa (pro Tag, Nicht-Mitglied) 70,- EUR Mi, So (pro Tag, Mitglieder) 35,- EUR Mi, So (pro Tag, Nicht-Mitglied) 45,- EUR Ermäßigungen - Sondertarif Erzieher/innen 30,- EUR - Gruppenkarte Studierende/Referendare ab 5 Pers. p.P. 45,- EUR - Leiter einer Studierenden-/Seminarsgruppe (Hochschul-/Seminarlehrer) 25 % auf die Gesamtkongress- bzw. Tageskarten - Studierende / Referendare (ohne Gruppenanmeldung) 50% auf die Gesamtkongress- bzw. Tageskarten. In der Teilnehmergebühr sind enthalten: - Eintritt für alle Kursveranstaltungen und die Ausstellung - Kongressmappe und -tasche inkl. Programmheft und Stundenplan (NEU: bei Anmeldungen bis zum 1.09. senden wir Ihnen das Programmheft vorab zu!) - Teilnahme am Rahmenprogramm (gesonderter Eintritt nur für die Kongressparty)

Anmeldung:
Siehe Formular auf Website
Bundesverband Musikunterricht e.V.
Weihergarten 5, 55116 Mainz
Telefon: (06131) 234049
bmu@bmu-musik.de

Anmeldeschluss: 09.09.2016

Webseite:
www.bk-mu.de


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33. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP)

Beschreibung:
Hauptthemen:
1. CMV-bedingte kindliche Schwerhörigkeit
2. Funktionsstörungen bei Kopf-Hals-Tumoren
3. Grenzfälle der Versorgung der frühkindlichen Schwerhörigkeit

Kursleiter:
Prof. Dr. med. Peter Kummer

Termin:
22.09.2016 - 25.09.2016

Veranstaltungsort:
Universitätsklinikum Regensburg
Franz-Josef-Strauß-Allee 11
93053 Regensburg

Veranstalter:
Deutsche Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie e.V.

Anmeldung:
DGPP-Geschäftsstelle
Nikolaistraße 29, 37073 Göttingen
Telefon: (0551) 488 57 601
Fax: (0551) 488 57 79
office@dgpp.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.dgpp.de/cms/pages/de/jahrest...


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3. Würzburger Tagung zur Musiktherapie bei Behinderung und Demenz

Beschreibung:
Auf dieser Tagung präsentieren zum einen Studierende des gleichnamigen Würzburger Masters Ergebnisse ihrer Masterarbeitsuntersuchungen in den Feldern Musiktherapie bei Behinderung und Musiktherapie im Alter und bei Demenz. Zum anderen werden Prof. Dr. Stine L. Jacobsen (Uni Aalborg/DK) und Prof. Dr. Esa Ala Ruona (Uni Javäskalä/FIN), die auch ständige Lehrende im Würzburger Master Musiktherapie sind, als keynote-speaker zum einen die Einbeziehung der Familie in die Musiktherapie für Kinder mit Behinderungen und die neueste Entwicklung zur Musiktherapie bei Schlaganfall vorstellen. Die Themen der Masterarbeitsuntersuchungen reichen von Autismus, Verhinderung seelischer Behinderung und Demenztherapie bei FLüchtlingen, Untersuchung interdisziplinärer Arbeit bis hin zu Musiktherapie bei Demenz, zur Nahrungsaufnahme im Altenpflegebereich, dem wandelndem Vorlksliedgut, bei Parkinson und im Palliativbereich. Die Tagung steht auch mit in einem besonderen Bezug zum Weltalzheimertag 2016, räumlich gerade einmal 20 km vom Geburtsort Alzheimers entfernt.

Kursleiter:
Prof. Dr. Thomas Wosch, Prof. Dr. Stine L. Jacobsen, Prof. Dr. Esa Ala-Ruona, Prof. Dr. Dorothea Muthesius, Dr. Melanie Voigt

Zielgruppe/Teilnehmer:
Interessierte an Musiktherapie bei Behinderung und an Musiktherapie bei Demenz

Zusatzinformationen:
Die Tagung läuft an beiden Tagen von 10-17.30 Uhr. Der komplette Tagungsbesuch wird mit 17 Fortbildungspunkten der DMtG bescheinigt (ist in Beantragung).

Termin:
23.09.2016 - 24.09.2016

Veranstaltungsort:
Museum im Kulturspeicher Würzburg
Oskar-Laredo-Platz 1
97080 Würzburg

Veranstalter:
Campus Weiterbildung

Träger:
Campus Weiterbildung der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

Kosten:
59 € (Tageskarte 30 €)

Anmeldung:
ann-kathrin.folle@fhws.de
MA MT, FHWS, Campus Weiterbildung, Münzstr. 12, 97070 Würzburg
Telefon: +49-(0)931-35116301
ann-kathrin.folle@fhws.de

Anmeldeschluss: 31.07.2016

Webseite:
mmt.fhws.de


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Jubiläumstagung: Beziehungen gestalten
Musiktherapie für Kinder und Jugendliche

Beschreibung:
Der Fachbereich Musiktherapie der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg wird im Herbst 2016 zwanzig Jahre alt. Gemeinsam wollen wir dies feiern
mit unserer Jubiläumstagung Beziehung gestalten. Bereits in den Jahren 2006 und 2010 fanden zwei Fachtagungen zum Thema statt, die bundesweit
auf große Resonanz stießen. Auch diesmal ist es uns wieder gelungen, namhafte Referierende der Musiktherapie und -pädagogik aus Praxis, Lehre
und Forschung zu gewinnen. In Vorträgen und Workshops werden Ihnen Anregungen
und praxisnahe Konzepte der musiktherapeutischen Arbeit vom Vorschulkind bis zum Jungerwachsenen vermittelt.

Kursleiter:
Tagungsleitung Karin Holzwarth

Zusatzinformationen:
Teilnehmerzahl min. 30, Info: karin.holzwarthvonwrochem@bsb.hamburg.de

Termin:
24.09.2016

Veranstaltungsort:
Staatliche Jugendmusikschule, Michael Otto Haus
Mittelweg 42
20148 Hamburg

Veranstalter:
Landesmusikakademie Hamburg

Träger:
Landesmusikakademie Hamburg

Partner:
Staatliche Jugendmusikschule Hamburg

Kosten:
90,- Euro, Studierende 45,- Euro

Anmeldung:
Staatliche Jugendmusikschule
Herr Wichmann
Mittelweg 42, 20148 Hamburg
Telefon: 040 42801 4170
Fax: 040 42801 4133
info@landesmusikakadmie-hamburg.de

Anmeldeschluss: 30.08.2016

Webseite:
www.landesmusikakademie-hamburg.de


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1. Forum Schloss Kapfenburg - Musik & Medizin

Beschreibung:
Musik und Medizin - das zukünftig alle zwei Jahre stattfindende Forum Schloss Kapfenburg fördert den offenen interdisziplinären Austausch zwischen Musikern, Pädagogen, Therapeuten, Ärzten und allen Interessierten.

Nach einer Vortragsreihe am Vormittag haben die Teilnehmer die Möglichkeit, an verschiedenen Arbeitsgruppen teilzunehmen.

Das „1. Forum Schloss Kapfenburg – Musik & Medizin“ ist von der Landesärztekammer mit 6 Fortbildungspunkten zertifiziert.

Kursleiter:
Prof. Dr. med. Claudia Spahn, Prof. Dr. med. Annette Limberger, Alexandra Türk-Espitalier MSc, Hardy Müller und Nisma Bux-Cherrat

Zusatzinformationen:
60,00 € inkl. Verpflegung für VdM-Lehrkräfte in BW / 90,00 € inkl. Verpflegung für weitere TeilnehmerInnen

Termin:
24.09.2016

Veranstaltungsort:
Schloss Kapfenburg
73466 Lauchheim

Veranstalter:
Internationale Musikschulakademie Schloss Kapfenburg

Kosten:
60,00 € / 90,00 €

Anmeldung:
https://www.schloss-kapfenburg.de/seite/bildung-gesundheit-forum-schloss-kapfenburg

Anmeldeschluss: 15.06.2016


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11. Internationale Stuttgarter Stimmtage

Beschreibung:
Das interdisziplinäre Forum zum Phänomen Stimme, das seit 1996 alle zwei Jahre zu wechselnden Schwerpunktthemen stattfindet, richtet sich an Sprech- und Sprachwissenschaftler, Musik- und Kulturwissenschaftler, Schauspieler, Sänger und Stimmkünstler, Pädagogen, Ärzte und Logopäden und interessierte Laien.

2016 lautet das Generalthema »Das Phänomen Stimme: Stimmmoden und Sprechstile«.
Nachwuchswissenschaftler sind eingeladen, zu diesem thematischen Schwerpunkt Abstracts für Kurzvorträge (max. 15 Minuten) einzureichen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich für Workshops (90 Minuten) zu bewerben, in denen der Dozent aktuelle künstlerische oder therapeutische Ansätze und Methoden aus der Stimmforschung vorstellt und mit den Teilnehmern erarbeitet.

Das ausführliche Programm finden Sie auf der Webseite.


Zusatzinformationen:
Interessenten reichen ihre Bewerbung (Abstract mit max. 2.000 Zeichen inkl. Leerzeichen und Vita; bei Bewerbung für Workshop mit Angabe der Zielgruppe, z. B. Anfänger oder Fortgeschrittene) schriftlich oder per Mail bis zum 15. November 2015 ein bei: Akademie für gesprochenes Wort Haußmannstraße 22 70188 Stuttgart Telefon 0711 / 22 10 12 www.gesprochenes-wort.de www.internationale-stuttgarter-stimmtage.de stimmtage@gesprochenes-wort.de Die Auswahl der Referenten erfolgt durch das Programmkomitee der 11. Internationalen Stuttgarter Stimmtage: Prof. Dr. Lutz-Christian Anders, KS Sibrand Basa, Prof. Dr. Michael Fuchs, Annikke Fuchs-Tennigkeit, Prof. Dr. Kati Hannken-Illjes, Dr. Gabriele Hinrichs, Eva Kleinitz, Prof. Cornelia Krawutschke, Prof. Uta Kutter, Gisela Lohmann, Prof. Angelika Luz, Prof. Dr. Andreas Meyer, Sergio Morabito, Prof. Dr. Bernhard Richter, Prof. Dr. Hans-Ulrich Schnitzler. Die Bewerber werden im Januar 2016 über den Entscheid des Programmkomitees informiert.

Termin:
29.09.2016 - 02.10.2016

Veranstaltungsort:
Akademie für gesprochenes Wort
Haußmannstraße 22
70188 Stuttgart

Veranstalter:
Akademie für gesprochenes Wort

Partner:
in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und der Oper Stuttgart

Kosten:
€ 120-240, ermäßigt € 70-150 Die genaue Zusammensetzung der Paketpreise finden Sie auf der Webseite.

Anmeldung:
Siehe Formular auf Webseite
Telefon: 0711 221 012
stimmtage@gesprochenes-wort.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.internationale-stuttgarter-s...


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Protestantisch-höfische Musikkultur zwischen 1700 und 1750: Gottfried Heinrich Stölzel (1690–1749) im Kontext seiner Zeit
Interdisziplinäre Tagung

Beschreibung:
Die protestantische Musikkultur an mitteldeutschen Höfen im frühen 18. Jahrhundert bietet nach wie vor Forschungspotentiale hinsichtlich der musikalischen Praxis, ihrer Akteure und Netzwerke sowie nicht zuletzt ihrer historisch-politischen Kontextualisierung. Dies betrifft auch einen der zeitgenössisch bedeutenden, heute jedoch im öffentlichen Bewusstsein vergleichsweise unbekannten Vertreter der protestantischen Musikpraxis in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, den Kapellmeister, Komponisten, Musiktheoretiker und Theologen Gottfried Heinrich Stölzel (1690-1749). Dabei prägte er diese während seiner über dreißigjährigen Tätigkeit als Gothaer Hofkapellmeister (1720 bis 1749) am Hof selbst und darüber hinaus. Er legte ein umfangreiches Œuvre in fast allen musikalischen Gattungen vor, von denen ein Bruchteil in Gotha, Sondershausen und anderen (mittel)deutschen Archiven und Bibliotheken überliefert ist.

Die Tagung soll Stölzels Wirken mittels musikwissenschaftlichen, kultur- und politikhistorischen sowie theologischen Zugriffen erstmals breit im zeitgenössischen Spannungsfeld von Musik, Hofkultur, Politik und Konfession analysieren. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme zum Wirken Stölzels stehen einerseits das Amt, die Funktionen und Netzwerke des Gothaer Hofkapellmeisters und andererseits der Gothaer Hof als Raum konfessioneller Musikkultur im Mittelpunkt. Das Themenfeld ‚Gothaer Hofkapellmeister‘ wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet: Neben den Aufgaben, der Bedeutung und der Reichweite des Kapellmeisteramts im Zeitraum von 1700 bis 1750 steht die Musik als Medium höfischer Kultur in Gestalt von höfischen Strategien, musikalischen Praktiken und ihren Inszenierungsmedien, intermedialen Kontexten sowie der Repertoire- und Musikertransfer zwischen den mitteldeutschen (und italienischen) Höfen der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Zentrum. Im Themenfeld ‚Gothaer Hof als Raum konfessioneller Musikkultur‘ wird der Blick auf die Musik als konfessionell-höfisches Ereignis, als Grundlage konfessioneller Bildung am und durch den Hof (Musiktheorie, Musikästhetik, Musikausbildung an protestantischen Eliteschulen im Herzogtum etc.) sowie als über den Hof hinaus wirkendes konfessionelles Medium (Rezeption der Werke, Verschenken von Abschriften, Ausleihen von Musikern etc.) gerichtet. Die Tagung setzt in besonderer Weise auf die Verbindung von Quellenarbeit mit interaktiven Formaten: Bestandteil der Tagung wird sowohl ein quellenorientierter Workshop, der den interdisziplinären Austausch intensivieren soll, als auch ein Gesprächskonzert mit dem Telemannischen Collegium Michaelstein unter der Leitung von Prof. Ludger Rémy sein.

Kursleiter:
Dr. Erik Dremel, Bert Siegmund, Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt

Zusatzinformationen:
Wir bitten interessierte Nachwuchswissenschaftler/innen um Korreferate aus allen kulturhistorisch arbeitenden Fachrichtungen (z. B. Geschichte, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Musik und Theologie bzw. Kirchengeschichte) zu folgenden Themenbereichen: Themenfeld I: Der Gothaer Hofkapellmeister: Amt, Funktionen, Netzwerke - Höfische Strategien, Musik als Medium höfischer Kultur; musikalische Praktiken und ihre Inszenierungsmedien, intermediale Kontexte, z.B. ausgehend von Bildmedien (Druckgraphik, Gemälde), Gesangbücher - Repertoire- und Musikertransfer zwischen den mitteldeutschen (und italienischen) Höfen der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts Themenfeld II: Der Gothaer Hof als Raum konfessioneller Musikkultur - Musik als konfessionell-höfisches Ereignis (Fokus auf ausgewählte Kompositionen) - Musik als Grundlage von konfessioneller Wissensbildung am und durch den Hof (Musiktheorie, Musikästhetik, Musikausbildung an protestantischen Eliteschulen im Herzogtum etc.) - Musik als über den Hof hinaus wirkendes konfessionelles Medium (Fokus auf Rezeption der Werke) Themenvorschläge für einen Vortrag (Abstract von max. 2.500 Zeichen) sowie eine Kurzvita können bis zum 30. November 2015 an hendrikje.carius@uni-erfurt.de eingereicht werden. Eine Publikation der Tagungsbeiträge ist geplant.

Termin:
30.09.2016 - 03.10.2016

Veranstaltungsort:
Forschungsbibliothek Gotha
Schloss Friedenstein
99867 Gotha

Veranstalter:
Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt

Partner:
Theologische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Stiftung Kloster Michaelstein, Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena

Kosten:
Eine Übernahme der Reise- und Aufenthaltskosten wird angestrebt, kann aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht in Aussicht gestellt werden.

Anmeldung:
Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/Gotha
Dr. Hendrikje Carius
Schloss Friedenstein, 99867 Gotha
Telefon: (0361) 737 5532
hendrikje.carius@uni-erfurt.de

Anmeldeschluss: 30.11.2015


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Musik und Migration
Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft (ÖGMW) 2016

Beschreibung:
Ortswechsel und Migration, auch Pluri- und Multilokalität werden in der jüngeren kultur-, gesellschafts- und geschichtswissenschaftlichen Forschung in zunehmendem Maße zum Ausgangspunkt von Perspektivwechsel und Innovation. Das wachsende Interesse an Themen im Kontext der „kulturellen Mobilität“ (Greenblatt 2009) hat die These eines „new mobility paradigm“ (Sheller / Urry 2006) begünstigt. Vor diesem Hintergrund erweisen sich die Annahmen von Statik, räumlicher Fixierung und Sesshaftigkeit nur für historische Sonderfälle als zutreffend. Struktur und Methode zahlreicher geisteswissenschaftlicher Fächer, meist von der Annahme von Statik geprägt, stehen damit auf der Probe.

Musik gilt aufgrund ihrer physischen und kulturellen Beschaffenheit in der Regel als beweglich. In geschichtlichen Kontexten von Kolonisierung, Migration, Plurilokalität und Vertreibung können musikalische Handlungen als zentraler Gegenstand des Aneignens und Mitnehmens, häufig sogar als Movens sowohl von Arbeits- als auch Fluchtmigration erkannt werden.

In der Forschung blieb Musik bisher weit überwiegend Gegenstand räumlich fixierter Narrative wie lokaler, regionaler oder nationaler Musikhistoriografie, Musikphilologie, Identitätspolitik. Eine Forschungsagenda, die Migrationsphänomene als Gegenstand ernst nimmt, stellt das Fach Musikwissenschaft deshalb vor neue Herausforderungen.

Der Programmbeirat der ÖGMW-Jahrestagung 2016 lädt ein zu Vorschlägen für Referate und Poster-Präsentationen, in denen das Innovationspotenzial einer Migrations- bzw. Mobilitätsphänomene fokussierenden Forschung ausgelotet wird. Fallbeispiele sollten dabei mit der Frage nach Möglichkeiten einer methodischen Neuperspektivierung und zeitgemäßen Theoriebildung verknüpft werden.

Termin:
06.10.2016 - 08.10.2016

Veranstaltungsort:
Universität Salzburg
Erzabt-Klotz-Str. 1
5020 Salzburg

Veranstalter:
Universität Salzburg und Universität Mozarteum

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Wolfgang Gratzer, Nils Grosch, Federico Celestini
oegmw2016@sbg.ac.at

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.musau.org/oegmw/aktuell/


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