Kongresse


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Musik berührt, aktiviert, verbindet
Vortragsreihe u. Workshops

Beschreibung:
Die Fachtagung wendet sich mit der Vortragsreihe vorrangig an Führungskräfte, die für die Rahmenbedingungen in Alteneinrichtungen verantwortlich sind, die es den Mitarbeitenden auch ermöglichen können, Musikelemente in den Alltag einfließen zu lassen. Es soll deutlich werden, dass es sich lohnt, im Wettbewerb um die besten Fachkräfte auf ungewöhnliche Projekte zu setzen, mit Alleinstellungsmerkmalen sein Image zu verbessern. Musik kann ein Alleinstellungsmerkmal sein. Untersuchungen zeigen, dass das psychische und physische Befinden der Bewohner gebessert wird, wenn in den Einrichtungen fachlich fundiert gesungen, getanzt, bewegt und musiziert wird. Aber auch die Zufriedenheit aller, der Bewohner, der Angehörigen und der Mitarbeiter steigt, wenn die Musik den Ton angibt. Best-Practice-Beispiele werden das belegen. Auch Fachkräfte und Studierende sind herzlich willkommen.

Ein Schwerpunkt wird der Rhythmikansatz nach Jaques Dalcroze sein, der sich beim Einsatz in Kliniken und Alteneinrichtungen in der Schweiz sehr bewährt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hören Vorträge, Praxisberichte, sollen durch eigenes Erleben die positiven Wirkungen der Musikangebote erfahren und erhalten Hinweise, wie sich diese Projekte in die Tat umsetzen und finanzieren lassen.

In den Workshops können in Alteneinrichtungen erfolgreiche Musikangebote unter Anleitung erfahrener Praktiker selbst erlebt werden.

Themen und Referenten:
- Musik in Alteneinrichtungen - Ziele, Projekte und Praxiserfahrungen (Prof. Dr. Theo Hartogh, Vechta)
- Musikarbeit als Alleinstellungsmerkmal - Best-Practice-Beispiele und ihre positiven Wirkungen (Anke Franke, Lindau)
- Der Zusammenhang zwischen Gehen und Hirnleistung sowie wie die Jaques-Dalcroze Rhythmik bewegt (Dr. med. Stephanie A. Bridenbaugh, Basel)
- Rhythmik nach Émile Jaques-Dalcroze in Alters- und Pflegeheimen (Gabriela Chrisman, Genf)
- Rhythmik nach Émile Jaques-Dalcroze mit mobilen Senioren (Gabriela Chrisman, Genf)
- Remembering through music - Musik und Demenz (Hanne Deneire, Antwerpen)
- "Wir tanzen wieder" - machen Sie mit! Erste praktische Tipps zur Gestaltung von Tanznachmittagen für Menschen mit und ohne Demenz (Stefan Kleinstück, Köln)
- "Trommeln macht Spaß!" - Drum Circle für Menschen mit und ohne Demenz (Ricarda Raabe, Berlin)
- Interkulturelle Liederwerkstatt - musikalische Möglichkeiten in kulturell gemischten Altenheimen, Praxisbericht (Käthe Krokenberger, Ludwigsburg)
- Neues Lernen macht Mut, wenn Vertrautes weniger wird. Musikalische Gruppenarbeit mit pflegebedürftigen und dementiell veränderten Menschen (Marlis Marchand, Münster)
- Konzeption und Finanzierung von Musikprojekten mit Senioren (Kerstin Jaunich, München)
- Musikalische Interaktionen mit verschiedenen Menschen in einer Alteneinrichtung (Kerstin Jaunich, München)
- Sentire la musica - Hören, Empfinden, Verstehen; Impulse zur Vertiefung des Musikerlebens von hochbetagten Menschen durch Aktivitäten, die sich am gewählten Musikstück orientieren (Christine Schönherr, Salzburg)

Info (ab Oktober 2015): Landesmusikrat Hamburg e.V.
Änderungen vorbehalten!

Termin:
13.02.2016 - 14.02.2016

Veranstaltungsort:
Hauptverwaltung der Techniker Krankenkasse
Bramfelder Straße 140
22305 Hamburg

Veranstalter:
Landesmusikrat Hamburg e.V.

Partner:
In Kooperation mit Verband deutscher Musikschulen (VdM), Deutscher Musikrat (DMR), Deutsche Gesellschaft für Musikgeragogik, Hamburger Konservatorium; mit Unterstützung durch die HOMANN-STIFTUNG Hamburg und die Techniker Krankenkasse

Kosten:
€ 95 (regulär), € 50 (ermäßigt)

Anmeldung:
Siehe Formular auf Webseite
Landesmusikrat Hamburg e.V.
Moorkamp 3, 20357 Hamburg
Telefon: 040 645 2069
Fax: 040 645 2658
post@landesmusikrat-hamburg.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.landesmusikrat-hamburg.de


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Musik berührt, aktiviert, verbindet
Fachtagung Musik in Alteneinrichtungen

Beschreibung:
Anhand von Vorträgen und Praxisberichten haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit mehr über die positiven Auswirkungen von Musik auf das psychische und physische Wohlbefinden der Bewohner von Alteneinrichtungen zu erfahren. In Workshops können bereits erfolgreich umgesetzte Musikangebote unter Anleitung von erfahrenen Praktikern selbst erlebt werden. Dabei können Anregungen gesammelt werden, wie Musik in Alteneinrichtungen konkret eingesetzt werden kann.

Die Fachtagung wendet sich mit der Vortragsreihe an Führungskräfte, die für die Rahmenbedingungen in Alteneinrichtungen verantwortlich sind, die es den Mitarbeitenden auch ermöglichen können, Musikelemente in den Alltag einfließen zu lassen. Es soll deutlich werden, dass es sich lohnt, im Wettbewerb um die besten Fachkräfte auf ungewöhnliche Projekte zu setzen, mit Alleinstellungsmerkmalen sein Image zu verbessern. Musik kann ein Alleinstellungsmerkmal sein. Untersuchungen zeigen, dass das psychische und physische Befinden der Bewohner gebessert wird, wenn in den Einrichtungen fachlich fundiert gesungen, getanzt, bewegt und musiziert wird. Aber auch die Zufriedenheit aller, der Bewohner, der Angehörigen und der Mitarbeiter steigt, wenn die Musik den Ton angibt. Best-Practice-Beispiele werden das belegen. Auch Fachkräfte und Studierende sind herzlich willkommen. Ein Schwerpunkt wird der Rhythmikansatz nach Jaques Dalcroze sein, der sich beim Einsatz in Kliniken und Alteneinrichtungen in der Schweiz sehr bewährt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hören Vorträge, Praxisberichte, sollen durch eigenes Erleben die positiven Wirkungen der Musikangebote erfahren und erhalten Hinweise, wie sich diese Projekte in die Tat umsetzen und finanzieren lassen.

Termin:
13.02.2016 - 14.02.2016

Veranstaltungsort:
Techniker Krankenkasse (Hauptverwaltung)
Bramfelder Str. 140
22305 Hamburg

Veranstalter:
Landesmusikrat Hamburg

Partner:
Deutscher Musikrat, Verband deutscher Musikschulen

Kosten:
€ 95/50

Anmeldung:
Siehe Formular auf Website
Landesmusikrat Hamburg e.V.
Felix-Dahn-Str. 3, 20357 Hamburg
Telefon: (040) 645 20 69
Fax: (040) 645 26 58
post@landesmusikrat-hamburg.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.landesmusikrat-hamburg.de/in...


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The Analysis, Performance and Editing of Eighteenth-Century Instrumental Music beyond Haydn and Mozart

Beschreibung:
Keynote speaker: Professor Robert O. Gjerdingen (Bienen School of Music/Northwestern University)

Recent years have seen increasing interest in the Italian, Austrian, and German contexts of works by Haydn, Mozart, and Beethoven. Biographies and editions of works by their (relatively unknown) contemporaries undoubtedly provide a broader view about musical life and composition in the classical period. This repertory, however, is still underrepresented in musicological research, mainly due to insufficient or inadequate analytical and aesthetical categories and criteria. Studies in analysis, performance, and the editing of instrumental music from the second half of the 18th century still concentrate ‒ at least implicitly ‒ on works by the classical triad.

The purpose of this conference is to explore new analytical and aesthetical approaches to the ‘classical’ repertory as well as to ‘new’ ones.

Suggested topics for papers are (not an exhaustive list):
- New perspectives on the creation of modern editions
- Aspects of performance practice
- Instrumental works by ‘unknown’ composers, especially from Italy
- New analytical approaches (e. g., computer-based)

Termin:
18.02.2016 - 19.02.2016

Veranstaltungsort:
Universität des Saarlandes, Institut für Musikwissenschaft
Campus C5-2
66123 Saarbrücken

Veranstalter:
Universität des Saarlandes

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Dr. Stephanie Klauk
Universität des Saarlandes, Institut für Musikwissenschaft, Campus C5-2, 66123 Saarbrücken
s.klauk@mx.uni-saarland.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe


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Populäre Musik und Identitätspolitiken. Radio machen, überliefern und rezipieren
Tagung

Beschreibung:
Donnerstag, 18.02.2016 – Hörsaal F 117

ab 12 Uhr Registrierung – Tagungsbüro vor dem Hörsaal

13.30 Uhr – Begrüssung und Einleitung
Thomas Hengartner (Universität Zürich/Collegium Helveticum), Golo Föllmer (Universität Halle-Wittenberg)

14.00–15.30 Uhr – Radio-Praktiken I: Klänge und Identitätspolitiken
Moderation: Alec Badenoch (Utrecht University)

Hans-Ulrich Wagner (Hans-Bredow-Institut, Universität Hamburg)
Sounds like Hamburg. Historische «Hamburg»-Radiodokumente und kommunikative Figurationen raumbezogener Identitätsbildungen

Kathrin Dreckmann (Universität Düsseldorf)
«ohne daß er überhaupt merkt, daß er durchtränkt wird …» Die mediale Produktion der «Volksgemeinschaft» in der Rundfunkpolitik des Nationalsozialismus

Johannes Müske (Universität Zürich)
«Collecting and revitalizing» folk music: towards the relation between folklore studies [Volkskunde] and the radio (1950s–60s)

15.30–16.00 Pause

16.00–17.30 – Radio-Praktiken II: Ästhetik
Moderation: Heinrich Grebe (Universität Zürich)

Golo Föllmer (Universität Halle-Wittenberg)
Radioästhetik komparativ. Quantitative und qualitative Methoden in der Analyse von Morning Shows aus vier Sprachgruppen

Roland Jäger (MDR/Hochschule Magdeburg)
Radio: Bilder hören. Das Zusammenspiel sprachlicher und nicht-sprachlicher Zeichen im Hörfunk – auditive Transkription als Strategie der Erzeugung von Vorstellungsbildern

Robert Małecki (Universität Warschau)
Wort – Text – Klang. Strategien zur performativen Anwendung des Textuellen im auditiven Bereich

17.30–18.00 Pause

18.00 Uhr – Keynote: Erika Brady (Western Kentucky University)
Howdy, Friends and Neighbors: Radio and the Cultural Politics of US Southern Identity

Moderation: Johannes Müske (Universität Zürich)

19 Uhr – Apéro und Vernissage - Lichthof
Vernissage der Begleitausstellung zur Tagung von Studierenden der Universitäten Basel und Zürich
Moderation: Fanny Gutsche (Universität Basel), Thomas Järmann (Universität Zürich)

Freitag, 19.02.2016 – Hörsaal F 117

9.00 Uhr – Keynote: Morten Michelsen (University of Copenhagen)
Radio, spaces, imaginations, 1925–1960

Moderation: Golo Föllmer (Universität Halle-Wittenberg)

10.00–10.30 Pause

10.30–12.00 Uhr – Radioprogramme: Facts und Fiction
Moderation: Walter Leimgruber (Universität Basel)

Patricia Jäggi (Hochschule Luzern/Universität Basel)
Mit dem Mikrofon durch die Schweiz: Auditiv-narrative Techniken der Faktizität im internationalen Radio der Nachkriegszeit

Andreas Zeising (Universität Siegen)
Dürer 1928. Radiokunstgeschichte zwischen Bildungsreligion und Identitätspolitik

Felix Wirth (Université de Fribourg)
Die Zukunft auf Sendung: Science-Fiction-Hörspiele am Radio Beromünster (1934–1984)

12.00–14.00 Mittagspause

14.00–15.30 Uhr – Musik und Identität I: Populäre Musik im internationalen Radio
Moderation: Marc-Antoine Camp (Hochschule Luzern)

Alec Badenoch (Utrecht University)
Re-sounding Dutchness: Light Music and Radio Nederland Wereldomroep

Karoline Oehme-Jüngling (Universität Basel)
Lightly Swiss: Unterhaltungsmusik und transnationale Kulturvermittlung bei Schweizer Radio International

Rüdiger Ritter (FU Berlin)
Das Radio: Ein Musikinstrument, das mit amerikanischem Jazz europäische Identität stiftete

15.30–16.00 Uhr Pause

16.00–17.30 Uhr – Musik und Identität II: (Trans-)Nationale Klänge
Moderation: Maximilian Jablonowski (Universität Zürich)

Thomas Järmann (Universität Zürich)
Blasmusik als Vermittlerin von Heimatgefühlen: Eine Fallstudie zu «Swissness» am Radio

Martina Novosel (Universität Zagreb)
Tamburica und nationale Identität: Populäre Musik im kroatischen Rundfunk

Thomas Felfer (University of Sussex)
Anachronistic practice, or active protection of culture [Kulturpflege]? Church bells in the Austrian Radio

18.00 Uhr – Abendvortrag: Christine Burckhardt-Seebass (Universität Basel)
Identitätsspiele

Moderation: Thomas Hengartner (UZH/Collegium Helveticum)

19.30 Uhr – Lebewohlfabrik: Apéro riche
20.30 Uhr – Konzert mit Hans Hassler
Moderation und Einleitung: Daniel Häusler (SRF Musikwelle/Hochschule Luzern)
Die Lebewohlfabrik befindet sich im Seefeld, Fröhlichstrasse 23, 8008 Zürich; es wird eine gemeinsame Anfahrt mit dem Tram von der Tagung angeboten.

Samstag, 20.02.2016 – Hörsaal F 117

9.45–10.15 Uhr – Kaffee und Gipfeli

10.15–11.45 Uhr – Beyond Radio: Rezeption und (soziale) Medien
Moderation: Patricia Jäggi (HSLU/Universität Basel)

Thomas Wilke (Universität Tübingen)
Zur Strategie und Intermedialität von Netzidentitäten: Radioauftritte in Sozialen Medien

Fanny Gutsche (Universität Basel)
«A Symbol of Friendship»? Utopien, Assoziationen und Identitätsprojektionen in Hörerpraktiken um das Schweizerische Auslandsradio

Johannes Rühl (Hochschule Luzern)
«Geschmacklose Verkitschung und charakterlose Ausbeutung»: Konflikte um die Volksmusik in der Nachkriegszeit

11.45–12.00 Kurze Pause

12.00–13.00 Uhr – Keynote: Markus Tauschek (Universität Freiburg)
«Populäre» Musik als Kulturerbe?

Moderation: Karoline Oehme-Jüngling (Universität Basel)
Abschlussdiskussion: Thomas Hengartner (UZH/Collegium Helveticum)

13.00–14.00 Uhr – Ausklang bei Sekt & Brezeln

Termin:
18.02.2016 - 20.02.2016

Veranstaltungsort:
Universität Zürich
Rämistr. 71
8006 Zürich

Veranstalter:
Forschungsgruppe Broadcasting Swissness (Universität Zürich, Universität Basel, Hochschule Luzern)

Partner:
Studienkreis Rundfunk und Geschichte

Kosten:
Die Veranstaltung ist kostenlos und öffentlich.

Anmeldung:
Thomas Järmann
thomas.jaermann@uzh.ch

Anmeldeschluss: 08.02.2016

Webseite:
www.isek.uzh.ch/forschung/projek...


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14. Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme: Die Stimme im pädagogischen Alltag

Beschreibung:
(Stand: 02.10.2015)

Vorträge:

Bedarfsgerechtes Lehren und Lernen
Pädagogik der Zukunft
N. N.

Problemstellung
Stimmauffälligkeiten vor und nach Aufnahme der Berufstätigkeit als Lehrer / -in
Dr. Siegrun Lemke (Leipzig)

Konsequenzen stimmlicher Qualität und Leistungsfähigkeit
Auswirkungen der Stimme von Pädagogen auf die Leistungen von Kindern
Dr. Susanne Voigt-Zimmermann (Magdeburg)

Stimmliche Tauglichkeit
Grenzen und Möglichkeiten der Stimmleistungsbewertung in der Lehrerausbildung
Prof. Dr. Berit Schneider-Stickler (Wien, Österreich)

Risiko Stimmerkrankung
Welche Faktoren beeinflussen die Gesundheit der Pädagogenstimme?
Dr. Sylvi Meuret (Leipzig)

Klinische Aspekte von Stimmerkrankungen bei Pädagogen
Fallvorstellung und Diskussion
Dr. Sylvi Meuret, Dipl.-Sprechwiss. Birke Peter,
Prof. Dr. Michael Fuchs, Dr. Siegrun Lemke (Leipzig)

Neurophysiologische Aspekte des Singens
Neuronale Grundlagen des motorischen Lernens – Relevanz für die Gesangsausbildung
Dr. Daniela Sammer (Leipzig)

Hauptvortrag: Schwerpunkt Sing- und Sängerstimme
„Sing doch, was du willst!“ – Vorder-, hinter- und tiefgründige Aspekte der Vorbildwirkung von Pädagogen-Sing-Stimmen
Prof. Robert Göstl (Köln)

Psychologische Grundlagen
Pädagogen wirken über ihren persönlichen Einsatz, nutzen sich als Instrument. Wie achtsam sind sie dabei?
Dr. Michael Kroll (Leipzig)

Psychische Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern
Wechselwirkung von Stimme und Psyche im Lehrerberuf – eine empirische Untersuchung in Baden-Württemberg
Prof. Dr. Claudia Spahn (Freiburg/Br.)

Die Stimme im Multikulturellen Lernen
Salut – Salam – Sayonara: Bereicherungen und Herausforderungen im interkulturellen Singen
Hayat Chaoui (Köln/Wuppertal)

Lärm als Stör- und Risikofaktor
Erzieherinnen im Lärm: Untersuchungen zu Stimme und Hören von pädagogischen Mitarbeiterinnen in Kindertagesstätten
Dr. Vera Oelze (Halle/Saale)

Akustische Grundlagen
Optimierte Raumakustik für künstlerischen, pädagogischen und diagnostischen Stimmgebrauch
Prof. Dr. Malte Kob (Detmold)

Fachärztliche Betreuung der Pädagogenstimme
Stimme und Hören in der zweiten Hälfte des Berufslebens – Konsequenzen und therapeutische Möglichkeiten
Prof. Dr. Michael Fuchs (Leipzig)

Stimmliche Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern – Prophylaktische und therapeutische Aspekte
Die Lehrerstimme in Ausbildung und Beruf – eine empirische Untersuchung in Baden-Württemberg
Prof. Dr. Bernhard Richter (Freiburg/Br.)

Workshops:
Improvisieren als didaktisches und therapeutisches Element
Vokal-Improvisieren im pädagogischen und therapeutischen Kontext
Johanna Seiler (Berlin)

Professionelles Handeln in Unterricht und Therapie
Kommunikation in (pädagogischen) Konfliktsituationen
Micaëla Grohé (Berlin)

Arbeit mit der jungen Erwachsenenstimme
Spielend in den Pop/Jazz – Warm Up in drei Phasen
Juan M. V. Garcia (Halle/Saale)

Neue Optionen für die Praxis der Stimmtherapie und -pädagogik
Stimmt’s? – Integrative Stimmtherapie und -pädagogik bei Kindern und Jugendlichen unter Einbeziehung komplementärer Verfahren, wie Qigong.
Evemarie Haupt (München)

Leitung / Organisation:
Prof. Dr. Michael Fuchs
Assistenz: Madeleine Sorg

Beratender Kreis:
• Prof. Robert Göstl (Hochschule für Musik und Tanz Köln)
• Ulrich Kaiser (MDR-Kinderchor Leipzig)
• ChA Dr. Michael Kroll (Asklepios Fachklinikum Stadtroda)
• Dr. Sylvia Meuret (Universitätsklinikum Leipzig)
• Nils Ole Peters (Knabenchor Hannover)
• Prof. Bertold Schmid (Hochschule für Musik und Theater Leipzig)
• Prof. Christina Wartenberg (Hochschule für Musik und Theater Leipzig)
• Prof. Sascha Wienhausen (Hochschule Osnabrück, Institut für Musik)

Zertifizierung:
Am Ende der Veranstaltung erhält jeder Teilnehmer eine Zertifizierung seiner Teilnahme.
• Für Ärzte wird die Veranstaltung von der Sächsischen Landesärztekammer mit insgesamt 20 Punkten auf die zertifizierte Fortbildung angerechnet: 26.02.2016: FZ 6 (A), 27.02.2016: FZ 9 (A), 28.02.2016: FZ 5 (A).
• Für Gesangspädagogen vergibt der Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen (BDG) 20 Fortbildungspunkte.
• Für Logopäden, klinische Sprechwissenschaftler, Sprachtherapeuten werden nach den Fortbildungsrichtlinien für die gesamte Veranstaltung 18 Punkte vergeben (Heilmittelbereiche ST1, ST2, SP1, SP2).
• Für Erzieher und Lehrer in Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz ist das Sym posium als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Anträge in weiteren Bundesländern sind gestellt und werden erfahrungsgemäß auch anerkannt.


Zielgruppe/Teilnehmer:
Mediziner und Therapeuten (Phoniater/Pädaudiologen, HNO-Ärzte, Kinder- und Jugendärzte, Psychologen, Logopäden, Sprechwissenschaftler), Gesangspädagogen (Stimmbildner, Chorleiter, Musiklehrer, Musikschullehrer), Gesangsstudenten und darüber hinaus alle anderen der Kinder- und Jugendstimme verpflichteten Personen.

Zusatzinformationen:
Für die Teilnahme an einigen Workshops ist eine bequeme Kleidung empfehlenswert, um bewegungsintensive Körperübungen durchführen zu können.

Termin:
26.02.2016 - 28.02.2016

Veranstaltungsort:
Universitätsklinikum Leipzig
Liebigstr. 20
04103 Leipzig

Veranstalter:
Universitätsklinikum Leipzig AöR - Sektion Phoniatrie und Audiologie

Partner:
Arbeitskreis Musik in der Jugend e.V. (AMJ), Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig

Kosten:
180,- € (AMJ- und BDG-Mitglieder: 150,- €, Studierende: 110,- €, Studierende und Lehrende der Hochschule für Musik und Theater Leipzig: Unkostenbeitrag 60,- (ohne Veröffentlichung)). --- Die Gebühren beinhalten den Besuch sämtlicher Vorträge und Workshops, die Pausenversorgung an allen Tagen sowie ein warmes Mittagessen und einen Abend mit den Referenten und Workshopleitern sowie und Konzert am 27.02.2016. Außerdem enthalten die Gebühren den Preis für die Buchveröffentlichung aller Vorträge im Band 11 der Reihe „Kinder- und Jugendstimme“ (Logos-Verlag, Berlin) inklusive der Versandkosten. --- Die Bezahlung der Gebühren nehmen Sie bitte erst nach dem 15.01.2016 vor, wenn Sie vom Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ) eine Anmeldebestätigung mit weiteren organisatorischen Informationen und Angaben zum Zahlungstermin sowie zur Kontoverbindung erhalten haben.

Anmeldung:
Ausschließlich über die Webseite.
Arbeitskreis Musik in der Jugend
Grüner Platz 2, 38302 Wolfenbüttel
Telefon: 05331 9009595
Fax: 05331 9009599
kurse@amj-musik.de

Anmeldeschluss: 15.01.2016

Webseite:
kinderstimme.uniklinikum-leipzig.de


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Kultur der Schule - Schule der Kultur
Herausforderungen und Möglichkeiten musikalisch-kultureller Bildung in der Grundschule

Beschreibung:
Musikalisch-kulturelle Bildung an der Grundschule wird heute immer stärker von außerschulischen Bildungsträgern mitgestaltet. Durch die Ausweitung des Bildungsprogramms »JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen« auf ganz Nordrhein-Westfalen erfährt diese Entwicklung derzeit einen weiteren Schub und gibt Anlass, neue Wege zu beschreiten, um einem veränderten Bildungsauftrag gerecht zu werden.

Im Rahmen der Tagung sollen im Dialog von Schule, Kunst und Wissenschaft Ziele, Herausforderungen und Möglichkeiten musikalisch-kultureller Bildung in der Grundschule ausgelotet und visionäre Perspektiven für die Zusammenarbeit von schulischen und außerschulischen Trägern entwickelt werden.

Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und sozialräumlicher Entwicklungen, die vor den Türen der Grundschule nicht Halt machen, werden im Verlauf der Tagung drei Dimensionen kultureller Bildung in der Schule fokussiert und mit Blick auf die praktischen Herausforderungen schulischer Wirklichkeit diskutiert: »Kulturelle Schulentwicklung«, »Unterricht und Selbstbestimmung« und »Inklusion«.

Einen wichtigen Bezugspunkt der Tagung bilden die Erfahrungen aus den Grundschulprojekten und JeKits-Kooperationen der Offenen Jazz Haus Schule. Die Offene Jazz Haus Schule führt seit vielen Jahren Kooperationsprojekte mit Grundschulen durch, in denen sie kompositorische, experimentelle und improvisatorische Ansätze, inklusive didaktische Konzepte und eine selbstbestimmungsorientierte Öffnung des Unterrichts verfolgt und die Kooperation mit Schule vielschichtig entwickelt.


Zielgruppe/Teilnehmer:
Die Tagung richtet sich gleichermaßen an Lehrer und Schulleiter, Musik- und Tanzpädagogen, vermittlungsinteressierte Musiker und Tänzer sowie an alle, die an kultureller Bildung in der Grundschule interessiert sind.

Zusatzinformationen:
10:30 - 18:00 Uhr

Termin:
03.03.2016

Veranstaltungsort:
Bildungswerkstatt der TH Köln, Campus Südstadt
Ubierring 48
50678 Köln

Veranstalter:
Offene Jazz Haus Schule e.V.

Partner:
TH Köln, Rheinische Musikschule der Stadt Köln, Landesverband der Musikschulen in Nordrhein-Westfalen e.V., ON – Neue Musik Köln

Kosten:
30 € (erm. 20 € für Studierende, Arbeitslose, Referendare von Studienseminaren)

Anmeldung:
Offene Jazz Haus Schule e.V.
Wiebke Schumann (Tagungskoordination)
Eigelsteintorburg, 50668 Köln
Telefon: (0221) 130 565-23
tagung@jazzhausschule.de

Anmeldeschluss: 15.02.2016

Webseite:
www.tagung.jazzhausschule.de


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Jahrestagung der Karg-Elert-Gesellschaft e.V.
Max Reger & Sigfrid Karg-Elert - Begegnungen & Konfrontation

Beschreibung:
Freitag, 4. März 2016, 19 Uhr
Reger & Karg-Elert - Parallelen
Choralfantasien, Rhapsodien, Charakterstücke
Johannes Michel (Mannheim), Orgel
St. Petri Dom, Eintritt: € 8,-/5,- (nur Abendkasse)

Samstag, 5. März 2016, 11 Uhr
Karg-Elert & Reger - Ein Alptraum?
Vortrag mit Musik und anschließender Podiumsdiskussion
Dirk Mühlenhaus, Bonn, Vortrag
Michael Zieschang, Düsseldorf, Klavier
Chorsaal St. Petri Dom (Zugang über den Bibelgarten), Eintritt frei

Samstag, 5. März 2016, 16 Uhr
Die expressive Orgel
Vorstellung des Kunstharmoniums
Winfried Dahlke, Bremen
Galerie der Hochschule für Künste (Eintritt frei)

Samstag, 5. März 2016, 19 Uhr
Reger & Karg-Elert - Gegensätze
Karg-Elerts Sinfonie für Orgel
Arvid Gast (Lübeck), Orgel
St. Petri Dom, Eintritt: € 8,-/5,- (nur Abendkasse)

Sonntag, 6. März 2016, 10 Uhr
Kantatengottesdienst
Max Reger: O Haupt voll Blut und Wunden
Karg-Elert: Missa brevis
Corinna Kaiser (Sopran), Stephan Leuthold (Orgel)
Liturgie & Predigt: Henner Flügger
St. Petri Dom


Zielgruppe/Teilnehmer:
Kirchenmusiker, Musikstudierende

Termin:
04.03.2016 - 06.03.2016

Veranstaltungsort:
St. Petri Dom, Bremen
Sandstraße 10-12
28195 Bremen

Veranstalter:
Karg-Elert-Gesellschaft e. V.

Träger:
Karg-Elert-Gesellschaft e.V.

Partner:
St. Petri Dom, Bremen

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Karg-Elert-Gesellschaft e.V.
Dirk Mühlenhaus
Königswinterer Str. 399, 53227 Bonn
Telefon: 0228/53455726
dirk.muehlenhaus@googlemail.com

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.karg-elert.de


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Musizieren im Alter – Wege zur kulturellen Vielfalt
Fachtagung Musikgeragogik

Beschreibung:
Älteren Menschen eine Teilhabe am musikalischen Leben zu ermöglichen, birgt aufgrund der Heterogenität dieser Lebensphase große Herausforderungen. Im Blick auf die gesundheitliche Situation z.B. physischer und psychischer Beeinträchtigungen – wie etwa Demenz – ist ein breites Repertoire methodischer Zugänge erforderlich. Aber auch die musikalisch-kulturelle Prägung eines älteren Menschen ist in den Blick zu nehmen: Fast jeder fünfte Einwohner in Deutschland verfügt über einen Migrationshintergrund, mit kulturellen Einflüssen, die auch im höheren Lebensalter ihre Wirksamkeit entfalten können.

Möglichkeiten kultursensiblen Musizierens mit und von älteren Menschen stehen im Vordergrund dieses Fachtags Musikgeragogik. Mit einleitenden Fachvorträgen werden Prof. Dr. Mirko Sporket und Prof. Dr. Kulkanti Barboza das Thema auffächern. Eine Vertiefung schaffen die sechs Workshops mit konkreten Praxisbeispielen und Anregungen für den Transfer auf das eigene Tätigkeitsfeld.

Referenten:
Prof. Dr. Kulkanti Barboza, Fachhochschule Münster
Melisa Elgün, Dipl.-Musikpädagogin, Köln
Ivan Milushev Ivanov, Musikpädagoge, Dipl.-Musiktherapeut, Frankfurt
Prof. Johanna Kaiser, Alice-Salomon-Hochschule, Berlin
Bernhard König, Komponist, Stuttgardt / Köln
Dr. H. Elisabeth Philipp-Metzen, Dipl.-Gerontologin, Dipl.-Sozialpädagogin, Laer
Britta Schütz, Musikethnologin, Musikgeragogin, Köln
Prof. Dr. Mirko Sporket, Fachhochschule Münster
Prof. Dr. Hans Hermann Wickel, Fachhochschule Münster

Kursleiter:
Maria Kröger (Tagungsleitung)

Zielgruppe/Teilnehmer:
Die Fachtagung richtet sich an professionell und ehrenamtlich Tätige und Interessierte aus Sozialer Arbeit, Altenhilfe und Pflege, Bildungsbereich, Senioreneinrichtungen, Musikschulen und Kulturarbeit mit älteren Menschen.

Zusatzinformationen:
9:30 - 17:30 Uhr

Termin:
09.03.2016

Veranstaltungsort:
Akademie Franz Hitze Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster

Veranstalter:
Akademie Franz Hitze Haus

Partner:
Deutsche Gesellschaft für Musikgeragogik, Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen/Weiterbildung

Kosten:
45 € / erm. 35 €

Anmeldung:
Akademie Franz Hitze Haus
Marie-Luise Niederschmid
Kardinal-von-Galen-Ring 50, 48149 Münster
Telefon: (0251) 9818 444
Fax: (0251) 9818 480
niederschmid@franz-hitze-haus.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.franz-hitze-haus.de/info/16-405


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Tage der Bayerischen Schulmusik 2016
Plan|mä|ßig - Schulmusik unter den Vorzeichen von Bildungsstandards und Kompetenzorientierung

Beschreibung:
Zu dieser musikpädagogischen Biennale, die der vbs mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus seit rund 30 Jahren organisiert, werden rund 50 Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland sowie 500 Musiklehrkräfte aller Schularten erwartet. Die Veranstaltung wird in den Räumen der Hochschule für Musik und Theater in München stattfinden.

In den vergangenen Jahren wurden in allen deutschen Bundesländern die schulischen Lehrpläne aktualisiert. Eine neue Generation von Richtlinien – in Bayern trägt sie den Namen „LehrplanPLUS“ - folgt einem Beschluss der Kultusministerkonferenz: Schulischer Unterricht soll Schülerinnen und Schülern dazu verhelfen, bestimmte Kompetenzen zu erwerben, um mehr oder weniger klar umrissene Bildungsstandards zu erreichen. Die Vermittlung erweiterungsfähigen, vernetzten Wissens ist erklärtes Ziel, auf isoliertes Detail- und Abfragewissen soll demgegenüber verzichtet werden.

Dies zieht Fragen nach sich, die auch für die Schulmusik von zentraler Bedeutung sind, zum Beispiel:
- Welche Überlegungen und Konstrukte liegen den bayerischen (Musik-)Lehrplänen zu Grunde? In welchem Verhältnis stehen sie zur musikdidaktischen Fachdiskussion, in welchem Verhältnis zu Lösungen in anderen Bundesländern?
- Inwiefern eignen sich die Lehrpläne dazu, spezifische Potentiale von Musikunterricht zur Geltung zu bringen? Wo liegen die Grenzen?
- Welche Kompetenzen werden eingefordert? Welche Kompetenzen werden aus welchen Gründen als „grundlegend“ und „zentral“ festgelegt, welche nicht? Welche Ziele, Inhalte und Methoden werden aus welchen Gründen favorisiert, welche nicht?
- Was sind kompetenzorientierte Aufgaben, und wie stellt man sie im Musikunterricht?
- Welches Profil von Schulmusik bilden die Lehrpläne ab? Welche Folgen ergeben sich für den Musikunterricht in den einzelnen Schularten, für Aus- und Weiterbildung von Musiklehrkräften, für den Status von Musiklehrkräften, für deren Beurteilung?

Die „Tage der bayerischen Schulmusik 2016“ möchten solche Fragen aufgreifen. Ziel ist es, das Lehrplankonzept zu diskutieren und an konkreten Beispielen zu zeigen, ob und wie sich die Vorgaben in der schulischen Unterrichtspraxis realisieren lassen.

Namhafte Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland haben ihr Kommen zugesagt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein spannendes, vielfältiges und thematisch breites Angebot an Workshops und Vorträgen, Praxiskursen und Foren, Kabarett und Konzert. Ob Pop oder Problemlösen, IPad-Apps oder Percussion, Grundschulliederbuch oder Chorarrangement, Komponieren oder Konzipieren: Bis zu sieben parallele Veranstaltungsschienen stellen das passende Angebot für Musiklehrkräfte aller allgemein bildenden Schularten zur Wahl – zum Teil schulartspezifisch, zum Teil schulartübergreifend.


Zielgruppe/Teilnehmer:
Fachberater, Fachbetreuer, Fachlehrer, Fachmitarbeiter, Lehrer, Seminarlehrer

Termin:
10.03.2016 - 12.03.2016

Veranstaltungsort:
Hochschule für Musik und Theater München
Arcisstraße 12
80333 München

Veranstalter:
Verband Bayerischer Schulmusiker e.V.

Kosten:
Für Mitglieder des VBS: Do - Sa: 40 Euro Fr - Sa: 30 Euro Sa: 20 Euro Für Nichtmitglieder: Do - Sa: 90 Euro Fr - Sa: 80 Euro Sa: 70 Euro Studenten und Referendare erhalten eine Ermäßigung von 50 % der Teilnehmergebühr. Schwerbehinderte erhalten eine Ermäßigung von 50 % der Teilnehmergebühr. Bei Bezahlung nach dem 08.03.2016 wird eine Bearbeitungsgebühr von 10 Euro erhoben.

Anmeldung:
Verband Bayerischer Schulmusiker e.V.
StDin Heidi Speth
Omptedastraße 7, 81243 München
Telefon: (089) 82979321
speth@vbsmusik.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
fibs.alp.dillingen.de/suche/deta...


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42. Jahrestagung für Akustik - DEGA

Beschreibung:
Vorkolloquien

Am Montag, den 14. März 2016, finden drei Vorkolloquien statt:

- Virtuelle Akustik - Grundlagen und Technologien
- Auditive Kognition unter komplexen Hörbedingungen mit Störschall
- Fahrzeugakustik

Vortrags- und Posterprogramm

Schwerpunkte des Tagungsprogramms werden wieder die angemeldeten Vorträge und Poster zu den unten genannten Themenkreisen sein. In einigen Arbeitsgebieten werden darüber hinaus strukturierte Sitzungen angeboten, bei denen die Beiträge von den Organisatoren initiiert werden.

Fachgebiete

Aktive akustische Systeme, Arraytechnologie (Beamforming, Holografie, etc.), Audiologische Akustik, Binauraltechnik, Elektroakustik und Audiosignalverarbeitung, Geräuschbeurteilung Hydroakustik, Lärmbekämpfung, Lehre der Akustik,
Musikalische Akustik, Physikalische Akustik, Psychoakustik, Schwingungstechnik, Sound Design, Strömungsakustik, Ultraschall in der Medizin, Wasserschall, Akustische Messtechnik und Sensorik,
Arraytechnologie für 3D-Audio, Bauakustik, Bioakustik,
Fahrzeugakustik, Geschichte der Akustik, Körperschall,
Lärmwirkung und Lärmpolitik, Maschinenakustik,
Numerische Akustik, Physiologische Akustik, Raumakustik, Soundscape, Sprachverarbeitung,
Ultraschall, Virtuelle Akustik

... und alle anderen Gebiete der Akustik.


Zusatzinformationen:
Sollten Sie eine Kinderbetreuung vor Ort benötigen, kontaktieren Sie uns bitte frühzeitig.

Termin:
14.03.2016 - 17.03.2016

Veranstaltungsort:
Eurogress Aachen
Monheimsallee 48
52062 Aachen

Veranstalter:
Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V.

Kosten:
Siehe Webseite

Anmeldung:
Siehe Formular auf der Webseite
DEGA-Geschäftsstelle
Voltastraße 5, 13355 Berlin
Telefon: 030 340 603 803
tagungen@dega-akustik.de

Anmeldeschluss: 31.01.2016

Webseite:
www.daga2016.de


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Kongress Urheberrechtspolitik 2016
Die aktuelle Urheberrechtspolitik in Deutschland und Europa - Führende Köpfe aus Politik, Recht und Wirtschaft im Dialog

Beschreibung:
Das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, die Senatskanzlei des Landes Berlin und das Erich Pommer Institut laden ein zum 2. Kongress Urheberrechtspolitik 2016. Unter dem Thema "Die aktuelle Entwicklung der Urheberrechtspolitik in Deutschland und Europa“ treffen sich namhafte Urheberrechtsexpert_innen aus Politik, Industrie und Wissenschaft.

Geplant sind Vorträge und Panels zu brandaktuellen Themen:
- aktuelle Entwicklungen im europäischen Urheberrecht, z.B. Portabilität
- Nationales Urheberrecht: Veränderungen im Urhebervertragsrecht wie Rückrufrecht, jährliche Informationen und Rechnungslegung, angemessene Vergütung und gemeinsame Vergütungsregeln sowie Tarifverträge

Die Referent_innen:
u.a.
- Maria Martin-Prat, Directorate General Internal Market, Head of Unit D1 – Copyright, European Commission (angefragt)
- Matthias Schmid, Leiter Referat Urheber- und Verlagsrecht, Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (angefragt)
- Dr. Philipp-Christian Thomale, Senior Legal Counsel, Digital & Data Law, Axel Springer SE
- Dr. Jürgen Kasten, Geschäftsführer, Bundesverband Regie e.V. (BVR)
- Victoria Ringleb, Geschäftsführerin, Allianz deutscher Designer (AGD) e.V, Initiative Urheberrecht
- Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer, Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V.

Durch die Veranstaltung führen die juristischen Direktoren des Erich Pommer Instituts Prof. Dr. Jan Bernd Nordemann, LL.M. und Prof. Dr. Ulrich Michel.

Termin:
15.03.2016

Veranstaltungsort:
Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund
In den Ministergärten 3
10117 Berlin

Veranstalter:
Erich Pommer Institut gGmbH

Partner:
Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, Senatskanzlei des Landes Berlin

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Bettina Kamps
Telefon: (0331) 721 28 87
kamps@epi-medieninstitut.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.epi-medieninstitut.de/nl_new...


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Für Auge und Ohr - die Chorbücher der Bayerischen Staatsbibliothek
Internationale Fachtagung

Beschreibung:
Die Münchener Chorbücher zählen zu den wichtigsten Quellen für die Musik am Hof der Wittelsbacher Herzöge im 16. und 17. Jahrhundert. Als Aufführungsmaterial der Hofkapelle sind sie entscheidende Dokumente für das künstlerische Wirken von Komponisten wie Ludwig Senfl, Orlando di Lasso und Ludwig Daser. Die Handschriften spiegeln darüber hinaus die kulturelle Vernetzung im Europa der Renaissance wieder und dokumentieren Wirken und Werk einer Vielzahl der bedeutendsten Vertreter dieser Epoche wie Cipriano de Rore, Heinrich Isaac oder Josquin des Prez.

Die Tagung bildet den inhaltichen Abschluss eines durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts zur Digitalisierung und Online-Katalogisierung dieses speziellen Handschriftenbestands.

Die Chorbücher der Bayerischen Staatsbibliothek stehen im Rahmen der Tagung im Fokus verschiedener Wissenschaftsdisziplinen: Neben musikwissenschaftlichen und aufführungspraktischen Fragestellungen werden ebenso kunsthistorische und restauratorische Apekte des Bestands thematisiert.

Für ein Konzert am 18. März in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz konnte das renommierte Brabant Ensemble gewonnen werden. Dabei wird die erklingende Musik durch Videoprojektionen aus den reich illuminierten Chorbuchhandschriften untermalt.

Kursleiter:
Prof. Dr. Christian Leitmeir (University of Oxford)

Termin:
17.03.2016 - 19.03.2016

Veranstaltungsort:
Bayerische Staatsbibliothek
Ludwigstraße 16
80539 München

Veranstalter:
Bayerische Staatsbibliothek

Partner:
S.K.H. Herzog Franz von Bayern, Ludwig-Maximilians-Universität München, Universität Augsburg, Bayerische Akademie der Wissenschaften, Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Siehe Formular auf Website
Dr. Veronika Giglberger
chorbuch2016@bsb-muenchen.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.chorbuch2016.de


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Musikkulturen und Lebenswelt
Jahrestagung der Gesellschaft für Musikpädagogik

Beschreibung:
Die pädagogisch motivierte Frage nach einer Begegnung mit anderen/fremden Musikkulturen ist antagonistisch verknüpft mit einer Vergegenwärtigung des Eigenen. Der eigene musikalische Horizont wird zum Prüfstein für Fremd- oder Vertrautheit, insofern liegt es musikpädagogisch nahe, Kinder und Jugendliche mit einem weiten Musikbegriff bekannt zu machen und sie zum Umgang mit Musik unterschiedlichster Stile anzuregen. Dies kann allerdings nicht bedeuten, Unterschiede und die Erfahrung von Fremdheit einzuebnen. Was wäre vom Blickpunkt ästhetischer Bildungsbemühungen gesehen schlimmer als Schüler, die sich nicht mehr aus ihrer Hörroutine aufschrecken lassen und bei musikalischen Angeboten müde abwinken mit dem Hinweis, „habe ich schon mal gehört, kenne ich schon“. Für Bildungsprozesse ist die verunsichernde Herausforderung durch das Fremde unabdingbar. Die Beschäftigung mit Musikkulturen hebt darüber hinaus ins Bewusstsein, dass in der Begegnung mit Musik nicht nur Musik, sondern auch konkrete Lebensformen und Menschen begegnen. Diese wiederum besitzen mitunter gänzlich andere Vorstellungen davon, was Musik ist bzw. wie sie sein sollte. Die Ziele interkulturellen Lernens werden in diesen sozialen Zusammenhang gestellt: es geht um eine Öffnung für das Fremde und damit verbunden um die Fähigkeit, den Anderen/Fremden anzuerkennen, „sich selbst in Beziehung zu ihm zu sehen und vom Anderen her zu denken“ (Holzbrecher).

Die Unterscheidung zwischen dem Eigenen und dem Fremden ist nicht objektiv greifbar, sondern hat ihren Ort in einem jeweils spezifisches Hier und Jetzt konkreter Individuen. Diese Konkretheit und Subjektivität ist Bestandteil des Lebenswelt-Begriffes, der daher sinnvollerweise auch nur im Singular verwendet werden kann: „Insofern ruft die Rede von Lebenswelt im Plural Missverständnisse hervor. Wir haben es nicht zu tun mit einem Neben- und Nacheinander getrennter Lebenswelten, sondern mit einem einzigartigen Ineinander eigener und fremder Lebensformen.“ (Waldenfels) Die Begegnung mit (anderen) Musikkulturen bzw. die Thematisierung von Musik als Kultur im pädagogischen Kontext kann dabei helfen, den eigenen Erfahrungshintergrund als „Ineinander eigener und fremder Lebensformen“ zu vergegenwärtigen und dabei die Fähigkeit zur Selbstdistanz zu entwickeln.

Die Tagung soll Gelegenheit geben, musikpädagogische Ansätze und Projekte vorzustellen, in denen die Begegnung mit fremden/anderen Musikkulturen zum Gegenstand gemacht wird. Dies kann einerseits unter dem Vorzeichen geschehen, Beispiele für gelungene Praxis – aus schulmusikalischen, instrumental- und gesangspädagogischen, sozialpädagogischen sowie aus konzertpädagogischen Kontexten – zu liefern. Ob dabei Begegnungen mit Musikkulturen anderer Länder oder aber mit musikkulturellen Phänomenen aus dem geografischen Nahbereich in den Fokus genommen werden, ist nicht festgelegt. Andrerseits sind Forschungsperspektiven von Interesse, die sich auf Aspekte individueller Bildungsprozesse im Zusammenhang interkultureller Begegnungen richten. Hier könnte auch die Frage nach der ästhetischen Selbstbestimmtheit jugendlicher Akteure thematisiert werden.

Über diese im engeren Sinne musikpädagogischen Perspektiven hinaus interessieren musikethnologische Forschungen, die sich Phänomenen kultureller Überschneidungen zuwenden und Einblicke in Prozesse musikkultureller Amalgamierungen bieten.

Termin:
18.03.2016 - 19.03.2016

Veranstaltungsort:
Institut für europäische Musikethnologie, Universität zu Köln
Gronewaldstr. 2
50931 Köln

Veranstalter:
Gesellschaft für Musikpädagogik e.V. (GMP)

Kosten:
GMP-Mitglieder: 30,- Euro Nicht-Mitglieder: 45,- Euro StudentInnen: 25,- Euro; StudentInnen der Universität zu Köln: entfällt

Anmeldung:
Dr. Elke Szcepaniak
Telefon: 0931 318 6820
elke.szczepaniak@uni-wuerzburg.de

Anmeldeschluss: 08.03.2016

Webseite:
www.gmp-vmp.de/cms/website.php


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Body sounds. Aspekte des Körperlichen in der neuen Musik
70. Frühjahrstagung des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung

Beschreibung:
Die 70. Frühjahrstagung des INMM widmet sich einem Thema, das erst in den letzten Jahren innerhalb der Musikwissenschaft und Musikpädagogik zu einem wichtigen Teilaspekt geworden ist. Dieser Aspekt verweist oft – und dabei auf unterschiedlichste Weise – auf andere Kunstbereiche. Und er gibt Gelegenheit, sich mit einer faszinierenden Vielfalt kompositorischer Ansätze der letzten Jahrzehnte zu beschäftigen.

Zu Gast sein und miteinander diskutieren werden u.a. die KomponistInnen Nicolaus A. Huber, Heinz Holliger, Gerhard Stäbler, Jennifer Walshe, Alexander Schubert, Robin Hoffmann, der Philosoph Bernhard Waldenfels sowie viele andere namhafte KünstlerInnen und Wissenschaftlerlnnen unterschiedlicher Bereiche. Teil des Tagungsprogramms sind natürlich auch dieses Mal wieder verschiedene Workshops und mehrere Konzerte.

Im Rahmen der Tagung wird erneut ein dreistufiges Modell zur altersgerechten Vermittlung Neuer Musik durch praktische Arbeit angeboten, das mehrere Altersstufen umfasst.


Zusatzinformationen:
Das ausführliche Tagungsprogramm finden Sie auf der Website.

Termin:
30.03.2016 - 02.04.2016

Veranstaltungsort:
Akademie für Tonkunst
Ludwigshöhstraße 120
64285 Darmstadt

Veranstalter:
Institut für Neue Musik und Musikerziehung e.V.

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Siehe Formular auf Website
Telefon: 06151 466 67
inmm@neue-musik.org

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.neue-musik.org/2015/10/13/ta...


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70. Frühjahrstagung des INMM
Body Sounds: Aspekte des Körperlichen in Neuer Musik

Beschreibung:
Die Tagung widmet sich einem ebenso wichtigen wie aktuellen Thema der Gegenwartsmusik, das dazu verhelfen kann, deren Perspektivenreichtum zu vermitteln. Es geht dabei ebenso um Referenzbeispiele der letzten Jahrzehnte wie um Strategien von Komponistinnen/Komponisten der mittleren und jüngeren Generation. Ziel ist die gemeinsame Reflexion darüber, in welcher Weise sich Aspekte des Körperlichen in Musik konkret artikulieren und welche Wege der Aufführung und des Erlebens dabei wesentlich sein können. Bewusst werden in den Vorträgen, Workshops und Konzerten der Frühjahrstagung sehr unterschiedliche Ansätze erfahrbar gemacht.

Mittwoch, 30. März 2016
19 Uhr Apéro
19:30 Uhr Gesprächskonzert mit Christian Dierstein
Werke von Robin Hoffmann, Vinko Globokar, Marc Applebaum, Dieter Schnebel, Manos Tsangaris, François Sarhan, Georges Aperghis

Donnerstag, 31. März 2016

Themenblock 1: Körperkonzepte
Vorträge von Jörn Peter Hiekel, Bernhard Waldenfels, Wolfgang Lessing, Wolfgang Rüdiger

Themenblock 2: Überschreitungen
Vorträge von Stefan Drees, Alexander Schubert, Uwe Rasch; Lecture Performance von Gerhard Stäbler

Konzert 1
Ensemble Phorminx (Werke von Heinz Holliger, Nicolaus A. Huber, Robin Hoffmann, Georg Friedrich Haas)

Freitag, 1. April 2016

Themenblock 3: Doppelportrait Nicolaus A. Huber und Heinz Holliger
Vorträge von Heinz Holliger, Nicolaus A. Huber, Martin Zenck.

Themenblock 4: Entfesselung und/oder Bändigung des Körpers
Vorträge von Jennifer Walshe, Clemens Gadenstätter, Lars Oberhaus; Lecture Performance von Eva Zöllner.

Konzert 2
mit Magali Sander-Fett (Tanz), Jonathan Shapiro (Schlagzeug), Jennifer Walshe (Performance), mit Werken von Uwe Rasch, Alexander Schubert, Jennifer Walshe

Anschließend: Nachtkonzert im Gewölbekeller des Jazz-Instituts Darmstadt

Samstag, 2. April 2016

Themenblock 5: Bitte berühren
Vorträge von Annesley Black / Robin Hoffmann, Wilfried Gruhn, Sasha Waltz; Lecture Performance von Pavlos Antoniadis

Musikalische Präsentation von Interpretationskurs, Musikwerkstatt und Wiesenkonzert

14 Uhr Finiro

Workshop für Schulmusiker Termin: Mittwoch, 30.3.2016, 15-19 Uhr
Leitung: Matthias Handschick

Posterpräsentationen: "Vermittlungsinitiativen zu Neuer Musik"; Vorschläge / Bewerbungen für Präsentationen senden sie bitte an Matthias Handschick (matthias.handschick@web.de) oder an das Institut.

Stipendienprogramm für Studierende
(formlose Bewerbung mit Begründung bis 01.02.2016 an inmm@neue-musik.org)

Kursleiter:
Pavlos Antoniadis, Peter Ausländer, Annesley Black, Stefan Drees, Stephan Froleyks, Clemens Gadenstätter, Wilfried Gruhn, Matthias Handschick, Jörn Peter Hiekel, Robin Hoffmann, Heinz Holliger, Nicolaus A. Huber, Susanne Köszeghy, Wolfgang Lessing, Lars Oberhaus, Uwe Rasch, Wolfgang Rüdiger, Alexander Schubert, Gerhard Stäbler, Bernhard Waldenfels, Jennifer Walshe, Sasha Waltz, Martin Zenck, Eva Zöllner

Zusatzinformationen:
Stipendienprogramm für Studierende: Um Studierenden die Teilnahme an der Frühjahrstagung zu ermöglichen, vergibt das Institut für Neue Musik und Musikerziehung in diesem Jahr erneut eine begrenzte Anzahl von Stipendien in Höhe von je € 100. Zusätzlich werden die Tagungsgebühren erlassen. Bitte richten Sie Ihre formlose Bewerbung mit Begründung bis zum 01.02.2016 an inmm@neue-musik.org.

Termin:
30.03.2016 - 02.04.2016

weitere Termine:
Kursangebote für Kinder, Jugendliche und Studierende (Mi., 30.3. - Sa., 2.4.2016) - Interpretationskurs für Schüler und Studierende (Leitung: Stephan Froleyks) - Musikwerkstatt für Kinder (Leitung: N.N.) - Wiesenkonzert für Kindergartenkinder (Leitung: Susanne Köszeghy)

Veranstaltungsort:
Akademie für Tonkunst (wenn nicht anders angegeben)
Ludwigshöhstraße 120
64285 Darmstadt

Veranstalter:
Institut für Neue Musik und Musikerziehung (INMM)

Kosten:
Mitglieder: Tagung € 57 / € 28 erm., Tageskarte € 23 / € 12 erm.; Nicht-Mitglieder: Tagung € 82 / € 41 erm., Tageskarte € 28 / € 15 erm.; Konzertkarten: € 10 / € 5 erm. (Nachtkonzert, 1.4.2016, 22:30 Uhr, Eintritt frei).

Anmeldung:
Institut für Neue Musik und Musikerziehung e.V.
Olbrichweg 15, 64287 Darmstadt
Telefon: 06151 – 46667
Fax: 0615146647
inmm@neue-musik.org

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.neue-musik.org


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Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien in der Gesellschaft für Musikforschung

Beschreibung:
Die Arbeitstagung soll allen im Bereich der musikwissenschaftlichen Genderforschung arbeitenden oder daran interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit zur Vorstellung und Diskussion ihrer Forschungsprojekte und -ergebnisse bieten, wobei Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler (DoktorandInnen und ExamenskandidatInnen) ebenso willkommen sind wie schon etablierte KollegInnen – angestrebt ist keine reine Nachwuchstagung, sondern ein geschlechter- und generationengemischtes Diskussionsforum. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen nicht Mitglieder der Fachgruppe sein.

Die themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe bietet die Chance, in einem relativ kleinen, aber dennoch vielfältig erfahrenen Kreis auch neue Themen, Methoden oder frische Gedanken zur Debatte zu stellen und sich darüber hinaus auch über die aktuellen Tendenzen und Positionierungen der musikwissenschaftlichen Genderforschung auszutauschen.

Termin:
01.04.2016 - 03.04.2016

Veranstaltungsort:
Hochschule für Musik und Tanz Köln
Unter Krahnenbäumen 87
50668 Köln

Veranstalter:
Fachgruppe Frauen und Genderforschung der GfM, Hochschule für Musik und Tanz Köln

Anmeldung:
Gesellschaft für Musikforschung, Fachgruppe Frauen- und Genderstudien
Dr. Katharina Hottmann
katharina.hottmann@baumgart-hottmann.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.musikforschung.de/index.php/...


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Kinder.SINGEN.Lieder
Fachtagung für ErzieherInnen

Beschreibung:
Unter dem Motto "Kinder.SINGEN.Lieder" werden die FachteilnehmerInnen dazu eingeladen, interessante Workshops an der musikalischen Schnittstelle zwischen Kindergarten und Grundschule zu besuchen und dabei wichtige Impulse für ihre praktische Arbeit zu sammeln. Ein offenes Singen im Anschluss gibt den Fachtagungsteilnehmer_innen Gelegenheit, den Liederkanon zu erproben.

Hintergrund
Musikpsychologische Forschungen weisen darauf hin, dass es für die Stadien der frühkindlichen und vorschulischen Stimm- und Singentwicklung sensible Phasen gibt, die es in höchstem Maße professionell zu begleiten gilt.

Die in diesen Phasen vermittelten basalen Erfahrungen im Umgang mit der eigenen Stimme bilden die Grundlage für spätere stimmliche Aktivitäten im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter. In diesem Zusammenhang ist erwiesen, dass ein Großteil der Erwachsenen, die in einem Chor singen, ihre ersten stimmlichen Erfahrungen in einem Kindergarten- und/oder Schulchor gesammelt haben.

Daher gilt für die Bereiche Kindergarten und Grundschule: Kindern muss die Entdeckung der Lust am eigenen emotionalen Ausdruck mit der Stimme unbedingt ermöglicht werden. Es ist zu bedenken, dass diese Entwicklungsphase irreversibel ist und es daher einer besonderen Qualifizierung der PädagogInnen bedarf. Dabei geht es um die Vermittlung grundlegender Kenntnisse über die Bedeutung des Singens für die kindliche Entwicklung, die Physiologie der Kinderstimme, die Methodik der Liedvermittlung und ein Repertoire an geeigneten Kinderliedern (didaktisch/methodisch abgestimmt auf die Stimmentwicklung).

Organisation & Leitung:
- Markus Brünger, Vorstandsmitglied des AMJ und Musikpädagoge
- Marleen Mützlaff, Generalsekretärin des AMJ
- Kerstin Hädrich, Leitung Programmbereich Musik an der BA

Referenten/Workshopleiter
Unmada Manfred Kindel, Josephine Kronfli, Pit Budde, Friedhilde Trüün, Robert Göstl

Weitere Informationen zum Ablauf der Tagung und zu den einzelnen Workshops auf der Webseite.

Termin:
02.04.2016 - 03.04.2016

Veranstaltungsort:
38302 Wolfenbüttel

Veranstalter:
Arbeitskreis Musik in der Jugend e.V. (AMJ)

Partner:
in Kooperation mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel

Kosten:
135 € bzw. 125 € (erm.) inkl. Tagungsverpflegung, exkl. Ü/V; für Mitglieder des AMJ: 120 € bzw. 110,00 € (erm.) inkl. Tagungsverpflegung, exkl. Ü/V.

Anmeldung:
Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ)
Grüner Platz 30, 38302 Wolfenbüttel
Telefon: 05331 900 9590
Fax: 05331 900 9599
joern.steinmann@bundesakademie.de

Anmeldeschluss: 04.03.2016

Webseite:
www.amj-musik.de/module.php5?fid...


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Empfindliches Gleichgewicht. Beethovens Sinfonik im Spannungsfeld von Analyse, Biografik und Deutung
Internationales Symposion

Beschreibung:
Das Institut für Musik und Musikwissenschaft der TU Dortmund veranstaltet am 4. April 2016 im Dortmunder Konzerthaus ein internationales Symposion zu Ehren von Martin Geck. Die ganztägige Veranstaltung ist öffentlich und gilt dem Thema: "Empfindliches Gleichgewicht. Beethovens Sinfonik im
Spannungsfeld von Analyse, Biografik und Deutung".

Über ein von Martin Geck vorgelegtes Paper werden diskutieren: Eleonore Büning (Frankfurt), Josef Früchtl (Amsterdam), Peter Gülke (Weimar), Hans-Joachim Hinrichsen (Zürich).

Termin:
04.04.2016

Veranstaltungsort:
Konzerthaus Dortmund
Brückstr. 21
44135 Dortmund

Veranstalter:
TU Dortmund, Institut für Musik und Musikwissenschaft

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Mario Dunkel
mario.dunkel@tu-dortmund.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.fk16.tu-dortmund.de/musik


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BDG Kongress
Üben, Üben, Üben!

Beschreibung:
"…denn sehen Sie," sagte er [Anton Rubinstein] lächelnd, "wenn ich eine Zeitlang nicht dazu komme, ordentlich zu spielen, so merke es am ersten Tage bloß ich selbst, am zweiten Tage merkt es die Kritik, am dritten Tage merkt es das Publikum, und am vierten Tage werde ich ausgepfiffen!"

Ersetzt das Üben fehlendes Talent oder wird Begabung gar überbewertet? Der Psychologe K. Anders Ericsson vertrat die Auffassung, dass Menschen mehr als 10000 Übungsstunden benötigen, um außergewöhnliche Fähigkeiten zu entwickeln. Schaut man sich die verschiedenen Studien zu Begabung, Talent und die Entwicklungen zur besonderen Meisterschaft an, kommt man zu dem Schluss, dass die angeborenen Voraussetzungen bestenfalls einen Indikator für eine ganze Reihe von Lebenschancen darstellen. Man hat weder bei Spitzensportlern die besonderen Gene für den Kraft- oder Ausdauerbereich gefunden noch bei Säuglingen besondere Hirnstrukturen, die sie für den Musikerberuf prädestinieren. Aber das regelmäßige Üben, die frühzeitige Beschäftigung und die Auseinandersetzung mit Musik veränderte bestimmte Hirnbereiche. Stefan Koelsch et. al. vom Max-Planck-Institut für kognitive Psychologie in Leipzig entdeckte, dass ein Teil der Hörrinde bei Musikprofis 130 Prozent größer ist als bei Nichtmusikern. "Die Verbindung zwischen linker und rechter Gehirnhälfte ist um etwa 15 Prozent dicker. Ihre Schaltzentrale arbeitet beim Musizieren zudem weit effizienter als die Ungeübter". Einen Beweis für angeborene Unterschiede fanden die Forscher nicht. [Quelle: FOCUS Magazin | Nr.15 (2009)]

So liegt also auch das Geheimnis großartiger Sänger und Sängerinnen im klassischen und Popularbereich in der Quantität und Qualität des Übens begründet. Es wird somit nicht die Frage zu beantworten sein: ob man übt, sondern wie lange und wie intensiv ist Üben von Vorteil. Reichen manuelle Fertigkeiten aus oder ist auch das mentale Training eine Möglichkeit effizient das Leistungsvermögen stetig zu verbessern? Wie übe ich richtig?

Mit diesen und anderen Fragen zur sängerischen Entwicklung befasst sich der Jahreskongress des Bundesverbandes Deutscher Gesangspädagogen 2016 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Dabei werden interessante Aspekte zu ausgewählten Übungsmodellen im praktischen Bereich ebenso im Vordergrund stehen, wie Erkenntnisse der Neurowissenschaft zum Thema Üben und Persönlichkeit. Handwerkliches zu ausgewählten Fragen des Übens sollen die Teilnehmer und Zuhörer anregen nach Lösungen zu suchen, die eigenen methodisch-didaktischen Möglichkeiten im Unterricht auszuloten und zu vervollkommnen.

Wir heißen Sie auf das Herzlichste willkommen in Hannover!


Zielgruppe/Teilnehmer:
Gesangspädagogen / Stimmbildner / Logopäden / Phoniater

Termin:
08.04.2016 - 10.04.2016

Veranstaltungsort:
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Emmichplatz 1
30175 Hannover

Veranstalter:
Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen e.V. (BDG) - Jahreskongresse

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
BDG e.V.
Nordstraße 60, 44145 Telefon: 0231 8632157
Fax: 0231 8632156
andreas.urbanek@bdg-online.org

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.bdg-online.org


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Kulturtourismus neu denken
Trends und Möglichkeiten des kulturtouristischen Reisens im Jahr 2030

Beschreibung:
Wie reisen kulturinteressiere Gäste in Zukunft? Wie sieht das Museum der Zukunft aus? Wie kann Bayern sich für die Zukunft noch stärker als Kulturdestination aufstellen?

Diesen und weiteren Kernfragen stellt sich die Veranstaltung „Kulturtourismus neu denken“, am 13.04.2016 im Literaturhaus. Veranstaltet wird die Tagung von der Kulturgipfel GmbH in enger Zusammenarbeit mit der Bayern Tourismus Marketing GmbH.

Die Referenten der Tagung „Kulturtourismus neu denken“ im Überblick:
- Dr. Bernhard Maaz, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen
- Guido Wiegand, Unternehmensleitung Studiosus Reisen
- Prof. Oliver Scheytt, Kulturexperten GmbH
- Dr. Thomas Girst, Leiter Kulturengagement BMW Group
- Dr. Thomas Schmidt-Ott, Director Entertainment TUI-Cruises
- Wolfram Putz, Gründungspartner GRAFT Architekten, Berlin, Los Angeles, Peking
- Christian Henner-Fehr, Kulturberater verschiedener europäischer Destinationen
- Dr. Martin Spantig, Geschäftsführer der Bayern Tourismus Marketing GmbH

In der abschließenden Diskussion mit Prof. Dr. Birgit Mandel (Kulturmanagement Universität Hildesheim) Dr. Yvonne Pröbstle (Agentur Kulturgold) und Dietmar Müller-Elmau (Schloss Elmau) sollen zukünftige Zielgruppen identifiziert und Chancen für Kultur und Tourismus in den nächsten Jahren aufgezeigt werden.

Kursleiter:
Dr. Bernhard Maaz, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen | Guido Wiegand, Unternehmensleitung Studiosus Reisen | Prof. Oliver Scheytt, Kulturexperten GmbH | Dr. Thomas Girst, Leiter Kulturengagement BMW Group | Dr. Thomas Schmidt-Ott, Director Entertainment TUI-Cruises | Wolfram Putz, Gründungspartner GRAFT Architekten, Berlin, Los Angeles, Peking | Christian Henner-Fehr, Kulturberater verschiedener europäischer Destinationen | Dr. Martin Spantig, Geschäftsführer der Bayern Tourismus Marketing GmbH | Prof. Dr. Birgit Mandel, Kulturmanagement Universität Hildesheim | Dr. Yvonne Pröbstle, Agentur Kulturgold | Dietmar Müller-Elmau, Schloss Elmau

Zielgruppe/Teilnehmer:
Die Tagung richtet sich an alle Entscheidungsträger und Akteure aus den Bereichen Kultur und Tourismus.

Zusatzinformationen:
Ganztägige Tagung. Weitere Infos, Programmablauf und Anmeldung unter www.kulturtourismus-neu-denken.de.

Termin:
13.04.2016

Veranstaltungsort:
Literaturhaus München
Salvatorplatz 1
80333 München

Veranstalter:
Kulturgipfel

Träger:
Kulturgipfel GmbH & Bayern Tourismus Marketing GmbH

Kosten:
179,- € (inklusive Tagungsverpflegung)

Anmeldung:
Kulturgipfel GmbH
Theresa Mösenbacher
Landsberger Str. 72, 80339 München
Telefon: 089 559686-10
moesenbacher@kulturgipfel.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
kulturtourismus-neu-denken.de


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Studientage Chorklasse

Beschreibung:
In Niedersachsen gibt es immer mehr Chorklassen mit teilweise ganz unterschiedlichen Erfahrungen. Um diese Klassen weiter miteinander zu vernetzen und ein Forum zum Erfahrungsaustausch zu bieten, lädt die Landesmusikakademie Niedersachsen Chorklassenlehrkräfte aus Niedersachsen zu dieser Fachtagung ein. Ziel ist dabei natürlich die Weiterentwicklung, den Ausbau und die Vernetzung der Chorklassen voranzutreiben.

Die Teilnehmer_innen erhalten in Workshops, Präsentationen und Diskussionsforen neue Impulse für die Chorklassenarbeit. Sie können sich untereinander austauschen, ihre Chorklassenaktivitäten vernetzen und neue Kolleg_innen bei ihrer Chorklassenarbeit unterstützen.

Es werden aktuelle methodische, curriculare und organisatorische Fragestellungen aus dem schulischen Alltag der Chorklassen aufgegriffen. Außerdem wird der Aufbau von Chorklassen in weiterführenden Schulen durch die Arbeitsgruppe »Chorklasse in der Sek I« unterstützt. Ein Höhepunkt der Studientage sind die bundesweiten Fachexpert_innen auf dem Gebiet der Singbildung mit Kindern: Nachdem Thomas Holland-Moritz, Werner
Beidinger, Robert Göstl und Axel Christian Schullz zu Gast waren, ist es gelungen, Friedhilde Trüün für die Studientage 2016 als Gastreferentin zu gewinnen. Als erfahrene Chorklassen-Dozentinnen sind Silke Zieske und Petra Jacobsen wieder dabei. Aufgrund der stetig wachsenden Chorklassenszene und der großen Nachfrage findet der Studientag an zwei Standorten statt: In der Katholischen Akademie Stapelfeld für die Szene aus Nordwest-Niedersachsen und in der Landesmusikakademie Niedersachsen in Wolfenbüttel für Interessent_innen aus Südost-Niedersachsen. Der Studientag Chorklasse dient dem fachlichen Austausch unter erfahrenen und
angehenden Chorklassenlehrkräften aller Schulformen.

Kursleiter:
Friedhilde Trüün, Silke Zieske, Petra Jacobsen

Termin:
16.04.2016

weitere Termine:
16.04.2016 (Katholische Akademie Stapelfeld) 29.10.2016 (Landesmusikakademie Niedersachsen, Wolfenbüttel)

Veranstaltungsort:
Katholische Akademie Stapelfeld | Landesmusikakademie Niedersachsen
Am Seeligerpark 1
38300 Wolfenbüttel

Veranstalter:
Landesmusikakademie Niedersachsen

Träger:
Landesmusikakademie Niedersachsen

Kosten:
€ 20

Anmeldung:
Kursnr.: TA 16003
Landesmusikakademie Niedersachsen
Am Seeligerpark 1, 38300 Wolfenbüttel
Telefon: 05331 - 90878-19
Fax: 05331 - 90878-29
kursanmeldung@lma-nds.de

Anmeldeschluss: 16.03.2016

Webseite:
www.lma-nds.de


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Ideologie - Identität - Musik
DVSM-Symposium 2016

Beschreibung:
Ideologie, Identität, Musik - was haben diese Phänomene miteinander zu tun? Auf welche Weise bedingen sie sich gegenseitig? Inwiefern sind sie mitunter voneinander abhängig? Können sie sich manchmal sogar ausschließen oder zumindest behindern und zu Reibung und Spannung führen? Wann steht Musik im Dienst von Ideologien und Identitäten, wann trägt sie zu deren Konstituierung und Ausdifferenzierung bei? Wie können andererseits Ideologien und Identitäten Musik und ihre vielfältigen Erscheinungsformen beeinflussen oder gestalten? Gibt es ideologische Musik und musikalische Ideologien? In welcher Form wirkt Musik identitätsstiftend und wie entstehen musikalische Identitäten?

Diesen und vielen anderen Fragen im Spannungsfeld zwischen Musik, Ideologie und Identität wollen wir uns im Rahmen des Symposiums stellen und versuchen, einige Antworten zu finden und sicher noch mehr Fragen aufzuwerfen. Dabei soll sich der Blick nicht nur auf Phänomene der Vergangenheit richten – auch wenn der augenscheinlichste Zusammenhang von Musik und Ideologie in Bezug auf Identitätsbildung in Gesellschaftssystemen besteht, die von diktatorischen oder zumindest autoritären und damit nicht freiheitlichen Strukturen geprägt sind. Auch unser heutiges Leben ist gewiss nicht frei von Ideologien, seien es nun ökonomische, soziale, kulturelle oder ästhetische. Daher wird unser Fokus neben musikhistorischen Ansätzen vor allem auch auf ästhetischen und musiksoziologisch motivierten Fragestellungen liegen.

Auf welche Weise und aus welchen Blickwinkeln wir "Ideologie - Identität - Musik" konkret begegnen werden, habt ihr in der Hand! Ob klassischer Vortrag, Gestaltung einer Diskussionsrunde oder etwas ganz anderes – wir sind für alles offen und für vieles zu haben! Wir freuen uns auf eure Ideen und Vorschläge. Neben der intensiven fachlichen Auseinandersetzung mit der Thematik wollen wir natürlich auch mit euch zusammen einige Leckerbissen aus dem reichhaltigen Angebot des Leipziger Kulturlebens genießen.

Bitte schickt uns eure Vorschläge für einen Beitrag (Studierende bis Postdoktoranden) bis zum 30.09.2015 per Mail an: ideologie-identitaet-musik.2016@dvsm.de. Schön wären eine kurze Darstellung eures Vorhabens (nicht mehr als 500 Wörter) und ein paar Sätze zu euch, eurem bisherigen musikwissenschaftlichen Werdegang und sonstigen in diesen Rahmen passenden Interessensgebieten. Schreibt uns bitte auch, wenn ihr nicht mit einem konkreten Beitrag teilnehmen wollt, aber Fragen oder Anregungen zum Thema habt – viele Geister denken besser als wenige!

Termin:
21.04.2016 - 24.04.2016

Veranstaltungsort:
Institut für Musikwissenschaft der Universität Leipzig
Neumarkt 9–19, Aufgang E
04109 Leipzig

Veranstalter:
Dachverband der Studierenden der Musikwissenschaft e.V.

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Dachverband der Studierenden der Musikwissenschaft e.V.
Goethe-Universität, Institut für Musikwissenschaft
Senckenberganlage 31-33, 60325 Frankfurt am Main
kontakt@dvsm.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.dvsm.de/?p=725


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Berliner Symposium Kinderchor 2016
Kinder singen!

Beschreibung:
Das Berlin Career College der Universität der Künste Berlin lädt in Zusammenarbeit mit dem Staats- und Domchor Berlin und der Sing-Akademie zu Berlin zur 7. Ausgabe des Berliner Symposium Kinderchor „Kinder singen!“ein. Erneut werden internationale Experten aus Lehre, Wissenschaft und Praxis in einen Dialog gebracht, um aus vielfältigen Blickrichtungen zentrale Fragen der Kinderchorarbeit zu beleuchten. Diesjährige Themen: Mädchenchöre, Improvisation, Interdisziplinarität.

Kursleiter:
Prof. Kai-Uwe Jirka, Gudrun Luise Gierszal, Prof. Friederike Stahmer, Prof. Dr. Christopher D. Azzara u.a.

Zielgruppe/Teilnehmer:
Musikpädagoginnen und Kirchenmusiker, Schulmusikerinnen und Chorleiter, Logopädinnen und Musik- und Sprachtherapeuten, Konzertpädagoginnen und Phoniater, Komponistinnen und Kulturmanager

Zusatzinformationen:
UdK-Studierende frei, Studierende anderer Hochschulen 58 Euro

Termin:
22.04.2016 - 24.04.2016

Veranstaltungsort:
Universität der Künste Berlin
Bundesallee 1-12
10719 Berlin

Veranstalter:
Berlin Career College

Träger:
UdK Berlin Career College

Partner:
Staats- und Domchor Berlin / Sing-Akademie zu Berlin

Kosten:
98 Euro

Anmeldung:
UdK Berlin Career College
Halka Freund
Bundesallee 1-12, 10719 Berlin
Telefon: 030 – 3185 2239
Fax: 030 - 3185 2690
ziw@udk-berlin.de

Anmeldeschluss: 22.03.2016

Webseite:
www.ziw.udk-berlin.de/kurse


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Führungsforum Musikschule: Führungsforum-Symposium
bei der Hauptarbeitstagung mit Bundesversammlung in Oldenburg

Beschreibung:
Gliederung der HAT 2016 in Oldenburg:
Plenum
- Spektrum Inklusion im VdM (mit ALMS)
- Inklusion in Musikschul-Praxis und in Kooperationen, in Ausbildung und Fortbildung (mit ALMS)

Workshops
- Fokus Inklusion und kulturelle Vielfalt (mit ALMS)
- Fokus Inklusion und Kooperationen (mit ALMS)
- Führungsforum-Symposium: Fortbildungsbedarfe Mitgliedsschulen
- Führungsforum-Symposium: Positionierung von Musikschule heute

Anschließend Führungsforum-Symposium:
- Grundsatzprogramm
- VdM im Plenum

Termin:
22.04.2016 - 23.04.2016

Veranstaltungsort:
Weser-Ems-Halle Oldenburg
Europaplatz 12
26129 Oldenburg

Veranstalter:
Verband deutscher Musikschulen

Träger:
Verband deutscher Musikschulen

Anmeldung:
Britta Schütz
Verband deutscher Musikschulen
Plittersdorfer Str. 93, 53173 Bonn
Telefon: 0228/95706-18
Fax: 0228/95706-33
fortbildung@musikschulen.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.musikschulen.de


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Hauptarbeitstagung mit Bundesversammlung

Beschreibung:
- folgt -


Zielgruppe/Teilnehmer:
Leitungskräfte an Musikschulen

Termin:
22.04.2016 - 23.04.2016

Veranstaltungsort:
Weser-Ems-Halle Oldenburg
Europaplatz 12
26129 Oldenburg

Veranstalter:
Verband deutscher Musikschulen

Träger:
Verband deutscher Musikschulen

Anmeldung:
Verband deutscher Musikschulen
Plittersdorfer Str. 93, 53173 Bonn
Telefon: 0228/95706-0
Fax: 0
vdm@musikschulen.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.musikschulen.de


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WIRKLICHKEITEN
Kongress, Musik, Interventionen

Beschreibung:
Fast jeder Mensch hört ‚Musik‘. Sie ist Zeitvertreib und Emotionsverstärker. Sie schafft Identität. Sie unterstützt als Soundtrack oder formt gesellschaftliche Ereignisse. Ganz nebenbei und fast unbemerkt prägt sie so zutiefst unser ästhetisches und gesellschaftliches Verhalten. Deutlich wird dies beispielhaft, wenn eine Musik angeblich nicht passt. Oder wenn sie nicht passen will.

Aber auch jede andere Art von ‚Schall‘ trägt vielfältige Aussageebenen in sich. Klänge unseres alltäglichen Lebens, denen wir normalerweise nicht besonders viel Aufmerksamkeit schenken, enthüllen in fremder Umgebung die ihnen innewohnenden physikalischen oder sozialen Merkmale. Die Raumakustik eines Ortes, die Energie einer Maschine oder die soziale Hierarchie eines Business-Meetings sind ihrem Schall eingeschrieben.

Im Rahmen des Projekts WIRKLICHKEITEN an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart werden diese beiden Grundannahmen konkreter Ausgangspunkt für ‚künstlerische Arbeit‘ und ‚wissenschaftliche Forschung‘. Exemplarisch wird die Landeshauptstadt und ihre Region musikalisch und akustisch untersucht. Kurz gesagt: „So hört Stuttgart“ und „So klingt Stuttgart“.

Kursleiter:
Prof. Martin Schüttler, Christof M Löser, Prof. Dr. Christian Grüny

Termin:
19.05.2016 - 21.05.2016

Veranstaltungsort:
Konzertsäle und Seminarräume
Urbanstr. 25
70182 Stuttgart

Veranstalter:
Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
kongress.wirklichkeiten@mh-stuttgart.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.mh-stuttgart.de/wirklichkeiten


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Musikunterricht und Multimedia 2016

Beschreibung:
Zum zweiten Mal wird die Landesmusikakademie Niedersachsen in enger Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium und im Zusammenwirken mit dem Institut für Musik und ihre Vermittlung der TU Braunschweig die Fachtagung für Musiklehrkräfte »Musikunterricht und Multimedia (MuM2)« in Wolfenbüttel veranstalten. Die erste Tagung im Mai 2014 stieß auf große Resonanz: Mehr als 100 Musiklehrer aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen an rund 60 Workshops, Debatten und Referaten teil. Dazu gesellten sich Experten aus Wirtschaft, Verlagen, Schul- und Hochschulwesen.
Die Veranstaltung machte deutlich, dass die Einbindung digitaler Medien in den Musikunterricht und ihre Berücksichtigung in den Fach-Curricula trotz ihrer Bedeutung im Alltag Jugendlicher erst in Ansätzen stattfindet – die didaktische Theoriebildung steht ganz offensichtlich noch am Anfang. Immerhin hat das Niedersächsische Kultusministerium im neuen Kerncurriculum Musik in der gymnasialen Oberstufe die Einbindung digitaler Medien vorgesehen. Fachdiskussionen wurden bisher isoliert und regionalisiert an vielen Orten ohne Vernetzung geführt. Seit dem erfolgreichen ersten Kongress »Musikunterricht und Multimedia« im Jahr 2014, der sich zu einem guten Teil auf die Präsentation gelungener Praxisbeispiele konzentrierte, wächst in der fachdiskursiven Öffentlichkeit nun das Interesse an der Theoriebildung. Aus diesem Grunde sollen unter dem thematischen Dach von »Musikunterricht und Multimedia« erstmals zwei Veranstaltungen, Didaktik-Symposion (veranstaltet von der TU Braunschweig in den Räumen der Landesmusikakademie) und Fortbildungstagung, sowohl inhaltlich als auch organisatorisch ineinandergreifen.

Beide Veranstaltungen richten sich in erster Linie an Lehrkräfte der Universitäten, Hochschulen und Schulen, Referendarinnen und Referendare sowie Studierende der ästhetischen Unterrichtsfächer.

Ziele dieses Symposions und des Kongresses sind:
• Raum für Diskussion didaktischer Grundfragen zur Einbindung digitaler Medien in den ästhetischen Unterrichtsfächern zu schaffen,
• Wechselwirkungen zwischen digitalen Medien und ästhetischen Prozessen didaktisch zu reflektieren,
• kompetente Akteure zunächst in den deutschsprachigen Ländern zu vernetzen.
• die Fachdiskussion in das Spannungsfeld zwischen Medienrezeption – aus psychologischer und soziologischer Perspektive - und Fachdidaktik zu stellen,
• didaktische Thesen unmittelbar in Fortbildungskonzepte einfließen zu lassen und zu reflektieren, um die Verknüpfung von Unterrichtstheorie und –praxis zu fördern,
• elementare Methoden anhand von gelungenen Praxisbeispielen vorzustellen und erfahrbar zu machen, um so den Mehrwert digitaler Medien herauszuarbeiten,
• konkrete Impulse für die Unterrichtspraxis zu setzen und
• die im Kongress 2014 begonnene Diskussion, die auf große Resonanz stieß und um deren Fortsetzung ausdrücklich gebeten wurde, weiterzuführen.

Kursleiter:
Sven Stagge (MK), Tom Ruhstorfer (LMA)

Zielgruppe/Teilnehmer:
Musiklehrer_innen

Termin:
19.05.2016 - 21.05.2016

Veranstaltungsort:
Landesmusikakademie Niedersachsen
Am Seeligerpark 1
38300 Wolfenbüttel

Veranstalter:
Landesmusikakademie Niedersachsen

Träger:
Landesmusikakademie Niedersachsen

Partner:
Niedersächsisches Kultusministerium (MK); Institut für Musik und Vermittlung der TU Braunschweig

Kosten:
kostenfrei (exklusive Übernachtung und Verpflegung)

Anmeldung:
Kursnr.: TA 16001
Landesmusikakademie Niedersachsen
Tom Ruhstorfer
Am Seeligerpark 1, 38300 Wolfenbüttel
Telefon: 05331 - 90878-14
Fax: 05331 - 90878-29
kursanmeldung@lma-nds.de

Anmeldeschluss: 01.05.2016

Webseite:
www.lma-nds.de


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Zeiten des Aufbruchs: Der lange Sommer populärer Musikkulturen und der gesellschaftliche Wandel 1965–1985
Tagung

Beschreibung:
Seit den 1960er Jahren wurde populäre Musik in bis dato noch nicht gekannter Weise zu einer Klammer, die die Ansprüche aufeinanderfolgender Generationen auf eigene Zeitregie, neue Lebensformen und -entwürfe miteinander verband und ihnen, vor allem seit den 1970er Jahren, eine gesellschaftliche Verbreitung verschaffte. Diese Verbindung von Musik, einer Alternativkultur und politischem Emanzipationsstreben entfaltete eine Sogkraft, die noch lange fortwirkte. Kultursoziologisch ist der spezifische Beitrag der populären Musik zu den gesellschaftlichen Wandlungsprozessen in diesem Zeitraum noch kaum thematisiert worden. In der Popularmusikforschung werden diesbezüglich zumeist der Form- und Genrewandel oder die Identitätsbildungsprozesse von Akteuren und Rezipienten untersucht. Die Tagung widmet sich der populären Musik als einem sich seit den 1960er Jahren weltweit verbreitenden kulturellen Phänomen, das auch aufgrund seiner transformativen Effekte interessant ist. Statt der in vielen kultursoziologischen Arbeiten im Vordergrund stehenden Abwertung oder Verteidigung populärer Musik (Kritische Theorie versus Cultural Studies) geht es also um die Kultursoziologie der populären Musik als einem Faktor des gesellschaftlichen Wandels der 1960er bis 1980er. Die Tagung soll damit auch dazu beitragen, die vielfältigen Beziehungen von Ästhetischem und Sozialem in konkreten Fallstudien mit Bezug auf populäre Musik zu analysieren.

Die – nicht eben zahlreichen – kultursoziologischen Auseinandersetzungen mit populärer Musik standen bislang vor allem im Zeichen zweier entgegengesetzter Positionen: Für Adorno und andere stellte sie den Paradefall von ›Kulturindustrie‹ dar, betont wurde die Bezogenheit auf ein Massenpublikum und die musikindustriellen Verwertungsinteressen wurden als ihr wesentliches Merkmal angesehen. Für die Cultural Studies hingegen, prominent v.a. bei Paul Willis, manifestierte sich in der alltäglichen Rezeption populärer Musik eine ›symbolische Kreativität‹, aufgrund derer sie als emanzipativ bewertet wurde. Mit Bourdieu schließlich wurden die Gebrauchsweisen von populärer Musik als Reproduktion von Klassenstrukturen in den Blick genommen.

Allerdings, so die Ausgangsüberlegung des Tagungskonzepts, hat populäre Musik seit den 1960er Jahren darüber hinaus eine sehr bedeutsame Rolle in den zunächst die westliche Welt prägenden gesellschaftlichen Transformationen und kulturellen Umbrüchen gespielt: Sie ist, so die Annahme, ein Kulturphänomen, das diese nicht nur zum Ausdruck bringt, sondern selbst (mit)bewirkt. Deutlich wird dies besonders in den späten 1960ern und den 1970ern, als populäre Musik zu einem wesentlichen ästhetischen Mittel und Ausdruck jugendlicher Sub- und Gegenkulturen wurde: Mit Diskotheken, Konzerten, Kneipen u.a. entstand ein dichtes Netz von Orten und Ereignissen für diese Szenen. Populäre Musik prägte die Biografien dieser Generationen, sie schuf, so die im Forschungsprojekt der Tagungsorganisatoren verfolgte These, Eigenzeiten und -räume, die mit vielfältigen (auch außermusikalischen) Bedeutungen aufgeladen, als soziale Räume genutzt wurden und dadurch auch gesellschaftliche Wirkungen entfalteten. Zu fragen ist damit auch, wie populäre Musik dazu beitrug, vermittelt durch ästhetische Erfahrungsweisen neue soziale Praxisformen und gesellschaftliche Tendenzen zu moderieren oder sogar zu ermöglichen.

Autoren wie der Poptheoretiker Diedrich Diedrichsen vertreten die Auffassung, dass die Bedeutung von Musik für Jugendkulturen spätestens seit den 1990er Jahren wieder abnehme – sie sei in eine ›postheroische Phase‹ übergegangen –, wobei sie die Bedeutung der populären Musik daran messen, inwieweit sie politisch-emanzipative Tendenzen befördern können. Demgegenüber lässt sich die These vertreten, dass Musik in der Jugendphase nach wie vor zeitlich sehr intensiv genutzt wird und mehr denn je Alltagsbegleiter ist, so, dass ihr heute lediglich eine andere Bedeutung zukommt als vordem. Es sind daher auch Beiträge erwünscht, die Beispiele solcher ›postheroischer‹ Nutzungen populärer Musik untersuchen und an ihnen aufzeigen, inwieweit sich die gesellschaftliche Bedeutung von populärer Musik seit den 1980er Jahren verändert hat.

Die Tagung soll vor diesem Hintergrund kultursoziologische Perspektiven erstens auf die spezifisch musikalischen bzw. ästhetischen Formen der populären Musik sowie die sich mit ihnen verbindenden generationalen Lagerungen, kulturellen Praxen, politischen Artikulations- und Geselligkeitsformen entwickeln. Zweitens soll die Rolle der populären Musik in den gesellschaftlichen Wandlungsprozessen der 1960er bis 1980er Jahre, aber auch danach in den Blick genommen werden. Ausdrücklich werden dabei auch Beiträge aus der Musikwissenschaft, der Geschichtswissenschaft und verwandten Gebieten erbeten, in denen gerade zur Ästhetik der populären Musik und den sie tragenden Orten und Gruppen bereits Arbeiten vorliegen. Im Fokus soll dabei zunächst die Situation in der Bundesrepublik stehen, wobei auch Beiträge zu anderen Regionen denkbar sind.

Als Keynote Speaker konnten der Historiker Detlef Siegfried und der Kulturwissenschaftler Jochen Bonz gewonnen werden: Siegfried hat mit »Time is on my side« (2006) die einschlägige geschichtswissenschaftliche Monographie zum Thema vorgelegt, Bonz‘ Arbeiten stehen für einen sowohl kulturtheoretischen als auch ethnographischen Zugang zur Popkultur.

Kursleiter:
Dominik Schrage, Holger Schwetter, Anne-Kathrin Hoklas

Termin:
26.05.2016 - 28.05.2016

Veranstaltungsort:
TU Dresden, Philosophische Fakultät, Institut für Soziologie
Helmholtzstraße 10
01069 Dresden

Veranstalter:
TU Dresden, Institut für Soziologie, Lehrstuhl für Soziologische Theorien und Kultursoziologie, Projekt »Time has come today«

Anmeldung:
Technische Universität Dresden, Institut für Soziologie Lehrstuhl für Soziologische Theorien und Kultursoziologie
Projekt »Time has come today«
Chemnitzer Straße 46a, Zi. 225, 01062 Dresden
Telefon: (0351) 463 37453
dominik.schrage@tu-dresden.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
tu-dresden.de/die_tu_dresden/fak...


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Fachtagung Musik und Alter

Beschreibung:
Musik kann wesentlich zur Steigerung der Lebensqualität, ja Lebensfreude von Menschen im Alter beitragen. Musik kann aber auch in der Begleitung Schwerstkranker und Sterbender eine wichtige Funktion übernehmen.

Die Fachtagung lotet die Spannbreite musikalischer Anwendungsformen vom eigenen Musizieren über Gruppenangebote in Senioren- und Pflegeeinrichtungen bis zur Betreuung demenziell Erkrankter und Sterbender aus. Dabei werden neben einleitenden Vorträgen in Workshopangeboten Einblicke in die musikalische Praxis vermittelt, die zur späteren Vertiefung einladen.

Detaillierte Informationen gibt es online ab Ende Februar 2016.

Kursleiter:
N. N.

Zielgruppe/Teilnehmer:
Beschäftigte in der Altenpflege, Interessierte

Termin:
27.05.2016

weitere Termine:
27.05.2016: 9-17h

Veranstaltungsort:
Landesmusikakademie Berlin
Straße zum FEZ 2
12459 Berlin

Veranstalter:
Landesmusikakademie Berlin

Kosten:
€ 50

Anmeldung:
Kursnr.: 331/16
Landesmusikakademie Berlin
Straße zum FEZ 2, 12459 Berlin
Telefon: 030 53071203
Fax: 030 53071222
welcome@landesmusikakademie-berlin.de

Anmeldeschluss: 12.05.2016

Webseite:
www.landesmusikakademie-berlin.de


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Fidula-Tagung 2016 in Matrei (Österreich)
Arbeitskreise - Plenum - Chor

Beschreibung:
Das detaillierte Programm und Anmeldemöglichkeiten sind ab Dezember auf der Homepage des Verlages verfügbar (www.fidula.de).

Termin:
30.07.2016 - 06.08.2016

Veranstaltungsort:
Bildungshaus St. Michael in Matrei (Brenner)
56154 Boppard

Veranstalter:
Fidula Verlag

Träger:
Fidula-Verlag

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Fidula-Verlag
Ahornweg 21, 56154 Boppard
Telefon: 06742 - 2488
Fax: 2661
info@fidula.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.fidula.de


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