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Kunst der Oberfläche - Operette zwischen Bravour und Banalität

Beschreibung:
Die Operette genoss und genießt auch heute noch in der Musiktheaterpraxis einen mitunter zweifelhaften Ruf – zu leicht, zu albern, zu kitschig und vor allem zu oberflächlich. Flankiert wird diese Haltung von einer Opern- und Theaterforschung, die dieses Genre nach wie vor eher stiefmütterlich behandelt – nicht zuletzt aufgrund Theodor W. Adornos immer noch nachwirkender Charakterisierung der Berliner Operette als »abscheuliche Ausgeburt«. Seit einigen Jahren kann jedoch eine Veränderung in dieser Wahrnehmung, eine regelrechte Renaissance der Operette beobachtet werden – nicht zuletzt an der Komischen Oper Berlin unter der Intendanz von Barrie Kosky. Hier widmet sich vom 31. Januar bis zum 02. Februar 2015 ein Symposium unter dem vieldeutigen Titel Kunst der Oberfläche. Operette zwischen Bravour und Banalität dem allzu lang missachteten Genre. Renommierte Musik-, Theater- und Kulturwissenschaftler und Philosophen aus Europa und den USA sowie namhafte Operettenkünstler diskutieren an drei thematisch gegliederten Tagen über das kreative und diskursive Potential, das in der Arbeit an und mit der Oberfläche steckt.

Programm

Samstag, 31. Januar 2015, Probebühne 3


Sektion 1 – Hochkultur und Entertainment: Operette zwischen E und U
Die historischen, vor allem durch Adorno geprägten Diskurse über das »Ernste« und das »Unterhaltsame/Leichte« werden kritisch beleuchtet und hinsichtlich ihrer Relevanz für die kulturellen Praktiken der Gegenwart befragt, sowie Formen des Populären in der Operette genauer in den Blick genommen.

11-11:15 Uhr
Begrüßung und kurze Einführung ins Tagungsthema durch Ulrich Lenz (Chefdramaturg Komische Oper Berlin) sowie Prof. Dr. Bettina Brandl-Risi und Prof. Dr. Clemens Risi (beide Universität Erlangen-Nürnberg)

11:15-13 Uhr E und U? Wovon reden wir da überhaupt?
Podiumsdiskussion mit Barrie Kosky (Intendant und Chefregisseur Komische Oper Berlin), Georg W. Bertram (Freie Universität Berlin), Wayne Heisler (The College of New Jersey) und David J. Levin (University of Chicago); Moderation: Ulrich Lenz

15-15:30 Uhr Katharine Mehrling liest und singt Adorno

15:30-16:15 Uhr So müssten Operetten sein – Adorno über Revue und Bordell
Doppelvortrag von Iris Dankemeyer (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg) und Rainer Simon (Referent des Intendanten der Komischen Oper Berlin)

16:45-17:30 Uhr Populäre »afroamerikanische« Musikformen in Operette und Revue, Deutschland 1900-1925
Vortrag von Jens Gerrit Papenburg (Humboldt-Universität zu Berlin)

19:30 Uhr Filmvorführung Der Kongreß tanzt (1932)
Ort: Kino Central, Rosenthaler Straße 39, 10178 Berlin
Eintritt: 8,- Euro/7,- Euro ermäßigt, Tickets für die Filmvorführung können Sie im Kino kaufen
Ort: Kino Central, RosenthalerStraße 39, 10178 BerlinEintritt:8,- Euro/ 7,- Euro ermäßigt
Vorab:
1. Operetten-Filme als »vernacular avant-garde«? Vortrag von Carolyn Abbate (Harvard University)
2. Filmeinführung von Rainer Rother (Leiter der Deutschen Kinemathek Berlin)

Im Anschluss:
Gespräch mit Carolyn Abbate und Rainer Rother


Sonntag, 01. Februar 2015, Foyer und Probebühne 3

Sektion 2 – Stars und Diven: Genregrenzen und der Charme der Überforderung
Der Forderung nach der Überschreitung von Genregrenzen und nach performativen Hybridformen, die in der experimentellen, zeitgenössischen Musiktheaterpraxis immer wieder laut wird, folgt ihr scheinbarer Gegenpol, die Operette, seit jeher. Derlei Grenzüberschreitungen sind Gegenstand einer eingehenderen Betrachtung und Analyse, gerade in Hinblick auf die besondere Qualität der Stars der Operette.

11:00-11:45 Uhr Diven-Talk
mit den Hauptfiguren aus Clivia,Eine Frau, die weiß, was sie will! und Die Herzogin aus Chicago: Clivia Gray (Christoph Marti), Manon Cavallini (Dagmar Manzel) und Edith Rockefeller (Gayle Tufts); Moderation: Ulrich Lenz

11:45-12:30 Uhr Die extravagante Frau. Über die Treue der Operette zu einer Kunstfigur
Vortrag von Ethel Matala de Mazza (Humboldt-Universität zu Berlin)

14:30-15:15 Uhr »Eine Sünde wert«: Operette als künstlerischer Seitensprung.Die genreüberspringenden Grenzgänger Käthe Dorsch und Richard Tauber
Vortrag von Stefan Frey (Ludwig-Maximilians-Universität München)

15:30-17 Uhr Was braucht’s zum Operettenstar? Wie lässt sich heute Operette inszenieren?
Podiumsdiskussion mit Tobias Bonn (Geschwister Pfister), Helmut Baumann (Schauspieler und langjähriger Intendant des Theaters des Westens), Agnes Zwierko (Sängerin), Marion Linhardt (Universität Bayreuth), Ryan Minor (Stony Brook University); Moderation: Johanna Wall (Dramaturgin Komische Oper Berlin) und Prof. Dr. Clemens Risi (Universität Erlangen-Nürnberg)


Montag, 02. Februar 2015, Foyer

Sektion 3 – Operette als gesellschaftlicher/kultureller/technologischer Seismograph
Die Verflechtung von theatralen Praktiken der Operette mit neuen Medien und Technologien (Tonfilm, Schallplatte etc.) sowie der Umgang mit Körpern und Geschlechtern auf und vor der Bühne soll ebenso näher beleuchtet werden wie die Verortung des Genres Operette in der Metropolenkultur der 1920er und 30er Jahre bzw. im Spannungsfeld von Ideologie und Politik der 1930er und 40er Jahre.

11-11:45 Uhr Operetta’s Critical Engagements? #1: Bodies and Gender
Podiumsdiskussion in englischer Sprache mit Bonnie Gordon (University of Virginia), Tobias Becker (German Historical Institute London); Moderation: Pavel B. Jiracek (Dramaturg Komische Oper Berlin)

12-13:15 Uhr Operetta’s Critical Engagements? #2: Mediation and Circulation
Podiumsdiskussion in englischer Sprache mit Christopher Morris (National University of Ireland Maynooth), Arman Schwartz (University of Birmingham), Heather Wiebe (King’s College London), Flora Willson (King’s College Cambridge); Moderation: Prof. Dr. Bettina Brandl-Risi

15:00-15:45 Uhr »Solang noch Untern Linden...«
Vortrag von Daniel Morat (Freie Universität Berlin)

15:45-16:45 Uhr Konkav und Konvex: Operette als Spiegel der Zeitläufe 1933-1945
und »... die Liebe hat uns gleichgeschaltet.« – Volksgemeinschaftliche Ideologie und Operette im NS-Staat
Doppelvortrag von Kevin Clarke (Operetta Research Center Amsterdam) und Matthias Kauffmann (Ludwig-Maximilian-Universität München)

17:15-18 Uhr Operettokratie
Kollektive Feldforschung zur Zukunft der Operette mit der Performancegruppe Interrobang (Probebühne 1)

22:30 Uhr Renaissance eines vernachlässigten Genres – warum?
Abschlussdiskussion mit Carolyn Abbate, Bettina Brandl-Risi, David J. Levin, Clemens Risi, Kai Tietje (Dirigent und Musikalischer Leiter von Clivia) Moderation: Ulrich Lenz

Änderungen vorbehalten

Termin:
31.01.2015 - 02.02.2015

Veranstaltungsort:
Behrenstraße 55-57
10117 Berlin

Veranstalter:
Komische Oper Berlin

Kosten:
Tickets: Eintageskarte: 5,- Euro Dreitageskarte: 9,90 Euro

Anmeldung:
Telefon: 030- 47 99 74 00
karten@komische-oper-berlin.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.komische-oper-berlin.de/spie...


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Wort - Ton - Gestalt
9 Settings of Celan, Harrison Birtwistle

Beschreibung:
Ein Symposion unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. Violetta L. Waibel, Institut für Philosophie der Universität Wien, in Kooperation mit dem Klangforum Wien, dem ESSL MUSEUM und der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7).

Programm
9.15 Uhr Eröffnung

9.30 Uhr Barbara Wiedemann (Tübingen)
„Stunden – maifarben“: Paul Celans Dichtung im Zeichen des Akut

10.30 Uhr Axel Englund (Stockholm)
Between/Across
Interlingualism and Intermediality in Birtwistle’s Settings of Celan

11.30 Uhr Kaffeepause

12.00 Uhr Violetta L. Waibel (Wien)
Zeit und Raum in Dichtung und Musik
Philosophische Betrachtungen zu Celan und Birtwistle

Mittagspause

14.30 Uhr Evelyn Dueck (Neuchâtel)
Poetik und Vielfalt der Übertragung im Werk Paul Celans und seinen Übersetzungen

15.30 Uhr Sonja Huber (Wien)
Zur Kompositionstechnik von Harrison Birtwistles Pulse Shadows

16.30 Uhr Kaffeepause

17.00 Uhr Jonathan Cross (Oxford)
„Es sind noch Lieder zu singen jenseits der Menschen“
Birtwistle’s music at the threshold

19.19 Uhr Interventionen: Jonathan Cross (Oxford)

Konzert: Klangforum Wien
ein tag und eine stunde in urbo kune/ intermezzo no. 2
Harrison Birtwistle – 9 Settings of Celan
Bas Wiegers (Musikalische Leitung); Katrien Baerts (Sopran)

Termin:
04.02.2015

Veranstaltungsort:
ESSL MUSEUM, Klosterneuburg bei Wien
An der Donau-Au 1
3400 Klosterneuburg

Veranstalter:
Institut für Philosophie der Universität Wien

Kosten:
Kostenlose Teilnahme gegen Voranmeldung bis 26.01.2015 per E-Mail an celan.philosophie@univie.ac.at

Anmeldung:
celan.philosophie@univie.ac.at

Anmeldeschluss: 26.01.2015

Webseite:
philosophie.univie.ac.at/aktuell...


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Städtisches Musikleben im gemeinsamen Kulturraum des nördlichen Europa
44. baltische musikwissenschaftliche Konferenz

Beschreibung:
The conference is dedicated to urban musical life in Northern Europe, understood as a common cultural space around the Baltic and the North Sea. The conference papers focus on the following topics: continuities and changes in urban musical life through the centuries and under different political regimes; cultural transfer; the role of professional musicians and amateurs. As for the time-period addressed, a special focus would be on the 17th and 18th century, however, presentations discussing later time-periods are also present. Many of the discussions include methodological issues.

The time limit of conference presentations is 20 minutes each. Every presentation will be followed by 10 minutes discussion. The conference languages are English and German.

Program
Thursday 5 February

5:00–8:00 PM Registration, Coffee (room C209)

Friday 6 February
(9:30 AM – 06.00 PM, all sessions in room A402)

Keynote lecture:
Hermann Danuser, Prof. Dr. Dr. h. c. (Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft Berlin)
“datum – factum – fictum: On Possibilities of Music Historiography”

Presentations:
Toomas Siitan, Prof. Dr. (Head of the Musicology Department, Estonian Academy of Music and Theatre)
“Frühe Geschichte der baltischen Musik – Quellen, Methoden, Perspektive”

Andreas Waczkat, Prof. Dr. (University of Goettingen, Department of Musicology)
“Mobilities and Early Modern Musicking in the Baltic Sea Region”

Martin Elste, Dr. (Staatliches Institut für Musikforschung; Musikinstrumenten-Museum, Berlin)
“Reciprocal Dependencies: Music History is Media History”

Guntars Pranis, M.A. (Jāzeps Vītols Musikakademie Lettlands)
“Das Missale Rigense und seine Rezeption im Spätmittelalter“

Ilze Šarkovska-Liepiņa, Dr. art. (University of Latvia, Institute of Literature, Folklore and Art / Jāzeps Vītols Latvian Music Academy, Research Centre)
“Burkhard Waldis (~1490–1555 or 1557), his Psalter and Latvian Hymnals”

Rūta Skudienė (Lithuanian Composers Union / Vilniaus kolegija, University of Applied Sciences, Faculty of Arts)
“Music of the Grand Duchy of Lithuania: The early decades of the 17th century”

Aleksandra Pister (National Museum – Palace of the Grand Dukes of Lithuania, Vilnius)
“Music life of 17th century Vilnius under the reign of Vasa”

Aleksandra Dolgopolova, M.A. (Estonian Academy of Music and Theatre, postgraduate)
“Musikalische Lokaltradition der Stadt Narva im Kontext des Ostseeraums in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts”

Gesa zur Nieden, Juniorprof. Dr. (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
“Das Musikleben der Exulantenstadt Glückstadt im 17. und 18. Jahrhundert”

Folke Bohlin, Prof. em. Dr., (Lund University)

Opera:
07:00–09.30 PM Performance of “Liblikas” (“Butterfly”), an opera by Tõnu Kõrvits, at the Estonian National Opera. See www.opera.ee/en/lavastus/liblikas-2
Tickets are provided by the organizers.

Saturday 7 February
(9:30 AM – 06.00 PM, all sessions in room A402)

Lolita Fūrmane, Prof. Dr. (Jāzeps Vītols Musikakademie Lettlands)
„Kirchenmusik in einer kurländischen Stadt Ende des 18. Jahrhunderts: Beispiel die Sammlung von Liepāja”

Heidi Heinmaa, M.A. (Estonian National Library / Estonian Academy of Music and Theatre, postgraduate)
“Die Spiegelungen der kulturellen Beziehungen Deutschlands und des Gouvernements Estland in den Musiksammlungen der Revaler Organisten im 18. Jahrhundert”

Anne Reese Willén, Ph.D. (Uppsala university, Department of Musicology)
“Stockholm, the core of musical life in Sweden”

Kamilė Rupeikaitė, Assoc. Prof. Dr. (Researcher at the Lithuanian Culture Research Institute / Lithuanian Academy of Music and Theatre)
"Musical education at Vilnius Teacher Training Institute in 1875–1900: Ideological and Professional Aspects”

Jeanna Kniazeva, Dr. phil. (Russisches Institut für Kunstgeschichte, St. Petersburg)
“”Liedertafel” in St. Petersburg des 19. Jahrhunderts”

Kristel Pappel, Prof. Dr. (Estonian Academy of Music and Theatre)
“Opernaufführungen der Wandertruppen in Reval um 1800: Performative Aspekte”

Owe Ander, Assoc. Prof. (Stockholm University, SMI – University College of Music Education, Department of musicology and performance studies)
„Opera as a Showcase for the Modern“

Beata Baublinskienė (Lithuanian Composers’ Union, Musicology section)
“Pierre Bourdieu’s Concept of the Field through the investigation of operatic culture of interwar Lithuania”

Baiba Jaunslaviete, Assoc. Prof. Dr. (Jāzeps Vītols Musikakademie Lettlands)
„Das Musikleben einer Stadt (Riga) in der Kriegszeit: die gemeinsamen und unterschiedlichen Tendenzen zwei verschiedener Perioden des 20. Jahrhunderts“

Rimantas Gučas (Musikwissenschaftler / Orgelbauer, Vilnius)
„Die Orgel als Symbole baltischen Städten“

Kevin C. Karnes, Prof. Dr. (Winship Professor of Music History, Department of Music Emory University)
“Who sings the song of the Russian soldier? Inscription and absence in the Baltic theatre of the Crimean War”

Urve Lippus, Prof. Dr. (Estonian Academy of Music and Theatre)
“Diffused national identities in a liminal cultural area”

Discussion
08:00–11.00 PM

Reception

Termin:
05.02.2015 - 07.02.2015

Veranstaltungsort:
Estnische Musik- und Theaterakademie
Rävala pst. 16
10143 Tallinn

Veranstalter:
Estnische Musikwissenschaftliche Gesellschaft

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.muusikateadus.ee/en/rubriik/...


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Das schweizerische Musikwesen im frühen 19. Jahrhundert

Beschreibung:
Aus einer musikhistoriographischen Perspektive auf die Schweiz sticht das frühe 19. Jahrhundert durch einen enormen Aufschwung musikalischer Aktivitäten hervor. Im Zuge der politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen des späten 18. Jahrhunderts verändern sich die Formen bestehender Musikpflege und es entstehen neue Zweige der Musikpraxis.
Mit Hans Georg Nägeli steht eine der prägendsten und vielseitigsten Persönlichkeiten (nicht nur) des schweizerischen Musiklebens jener Epoche im Mittelpunkt des ersten Tagungsteils. Die Auseinandersetzung mit seinem musikpädagogischen Wirken und seiner Musiktheorie und -ästhetik rückt gleichermassen Fragen nach der gesellschaftlichen Relevanz von Musik in den Blick, wie solche nach den Kriterien einer Musik, die den Anspruch erhebt, absolute Kunst zu sein.
Neben Akteuren wie Hans Georg Nägeli wurde das schweizerische Musikwesen insbesondere in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in hohem Masse durch Akteure aus dem benachbarten deutsch- und französischsprachigen Ausland geprägt. Dieser Befund zeigt sich nicht nur in der institutionellen Verfestigung eines regelmässig konzertierenden Musikbetriebs, sondern auch in der Verwendung von Klangidiomen, die als spezifisch schweizerisch aufgefasst und kompositorisch verarbeitet worden sind. Das zweite Panel richtet deshalb den Blick aus einer transnationalen Perspektive auf das schweizerische Musikwesen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Programm

FREITAG, 06. Februar 2015


09.00 Uhr | Cristina Urchueguía (Bern)
Begrüssung

PANEL 1 – Hans Georg Nägeli
09.15 Uhr | Miriam Roner (Bern)
Was wir über Hans Georg Nägeli wissen, was wir nicht wissen, und was wir gerne wissen möchten.
Einführung in den ersten Tagungsteil

09.45 Uhr | Eckhard Nolte (München)
Hans Georg Nägelis Konzept einer « Kunstbildung » und dessen grundlegende Theoreme

10.30 Uhr | Kaffeepause

11.00 Uhr | Daniel Tröhler (Luxemburg)
Singen als Alchemie zur menschlichen Tugend: Pfeiffers und Nägelis «Gesangsbildungslehre» vor dem Hintergrund der Pestalozzischen Methode

11.45 Uhr | Mittagspause

13.30 Uhr | Thomas Kabisch (Trossingen)
Nägelis Mozart-Kritik, seine Virtuositäts-Theorie und die Autonomie des Musikalischen

14.15 Uhr | Friedhelm Brusniak (Würzburg)
Die «Gesangbildungslehre für den Männerchor» von Pfeiffer und Nägeli (1817)

15.00 Uhr | Kaffeepause

PANEL 2 – Transnationale Perspektiven auf das Musikwesen der Schweiz
15.30 Uhr | Philipp Küsgens (Strassburg)
Bedingte Reichweite: Organisationen und Netzwerke des schweizerischen Musiklebens

16.15 Uhr | David Koch (Luzern)
«Einem Schweizer bei gleicher Tüchtigkeit den Vorranggeben» — die Berufung Gustav Arnoldszum städtischen Musikdirektor. Ein Ausblick auf die Luzerner Verhältnisse um dieJahrhundertmitte.

SAMSTAG, 07. Februar 2015

08.45 Uhr | Thomas Schibli (Bern)
Von Hofwyl nach Lenzburg. Berufliche Stationen ausländischer Musikschaffender am Beispiel einer aargauischen Kleinstadt

09.30 Uhr | Irène Minder-Jeanneret (Bern)
International oder transkulturell? Räumliche Einflüsse auf die Musik der Genfer Komponistin Caroline Boissier-Butini (1786 –1836 )

10.15 Uhr | Kaffeepause

10.45 Uhr | Mathieu Schneider (Strassburg)
Eine verklärte Volkskultur. Liszts Umgang mit Schweizer Themen und ihre programmatische Rolle als Träger einer im Ausland rezipierten Schweizer Identität

11.30 Uhr | Abschlussdiskussion

12.00 Uhr | Ende der Tagung

Termin:
06.02.2015 - 07.02.2015

Veranstaltungsort:
Universität Bern
Schanzeneckstrasse 1
3012 Bern

Veranstalter:
Schweizerische Musikforschende Gesellschaft

Kosten:
Die Tagung ist kostenfrei.

Anmeldung:
Universität Bern, Institut für Musikwissenschaft
Miriam Roner
Hallerstrasse 5, 3012 Bern
miriam.roner@musik.unibe.ch

Anmeldeschluss: 30.01.2015

Webseite:
www.smg-ssm.ch/de/smg/Veranstalt...


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Klang-Kontakte. Kommunikation, Konstruktion und Kultur von Klängen

Beschreibung:
Klänge sind ständig präsente Bestandteile der vergangenen wie gegenwärtigen Lebenswelt und dringen auf sehr unterschiedlichen Ebenen – beispielsweise alltagskulturell, künstlerisch, musikalisch – in verschiedene Lebensbereiche ein. Die Allgegenwärtigkeit der Klänge bringt ein beständiges In-Kontakt-Treten und Kommunizieren zwischen Klingendem und Hörenden hervor.

Das interdisziplinär ausgerichtete Symposium der Isa Lohmann-Siems Stiftung fragt, was in diesem »Dazwischen« passiert, was das Potential des Klangs ist und welche Verhältnisse entstehen. Es betrachtet das ephemere Phänomen Klang als Übermittler, als Berührungspunkt und Interpretationsraum. Dem »Dazwischen« soll sich unter verschiedenen Blickwinkeln angenähert werden – Schwerpunkte sind dabei Konstruktionen und Gestaltungen von Klängen, Übersetzungen in andere Medien und damit einhergehende Rezeptionsprozesse.

Termin:
06.02.2015 - 07.02.2015

Veranstaltungsort:
Warburg-Haus
Heilwigstraße 116
20249 Hamburg

Veranstalter:
Isa Lohmann-Siems Stiftung, Hamburg

Anmeldung:
Isa Lohmann- Siems Stiftung

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.isa-lohmann-siems-stiftung.d...


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Politisches Musiktheater heute
Ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne ...

Beschreibung:
Es gibt wohl kaum eine Frage, von der die Kunstform Oper so hartnäckig verfolgt wird wie jene nach ihrer gesellschaftspolitischen Relevanz. Nicht selten mündet die Frage in eine Forderung nach der Rechtfertigung ihrer Existenz.

Zwar beweist die Oper/das Musiktheater mit ausverkauften Vorstellungen von Die Zauberflöte, La traviata oder Carmen vielerorts Abend für Abend ihre ungebrochene Popularität und Attraktion beim Publikum, doch diese Popularität definiert sich über einen eng umgrenzten Kanon von Meisterwerken einiger weniger großer Komponisten, die mehrheitlich im 18. und 19. Jahrhundert gelebt haben. Mit der Verarbeitung von Themen jenseits der großen universellen und zeitlosen Menschheitsfragen, mit der künstlerischen Anverwandlung drängender Fragen mit spezifischem Gegenwartsbezug dagegen tut sich das Musiktheater und sein Publikum im Unterschied zum Schauspiel und auch zum Tanz aus verschiedenen, auch strukturell und institutionell bedingten Gründen schwer.

Dieses Symposion hat sich zum Ziel gesetzt, entlang des künstlerischen Entstehungsprozesses – von der Konzeption und Komposition einer Oper über die musikalische und szenische Interpretation bis zum Premierenabend und dessen Rezeption durch Publikum und Fachpresse – zu untersuchen, welches die handlungsleitenden Prinzipien bei der Entstehung von Musiktheaterwerken mit gesellschaftspolitisch relevanter Intention sind. Als »Kraftwerk der Gefühle« wurde die Oper von Alexander Kluge umschrieben, aber wie politisch ist sie heute im 21. Jahrhundert, und worüber definiert sich ein genuin zeitgenössisches politisches Musiktheater? Gibt es allgemeingültige Strukturen einer Ästhetik politischer Musik? Kann im 21. Jahrhundert Musiktheater noch im Sinne einer moralischen Anstalt im Sinne Lessings funktionieren? Im Anschluss an die Uraufführung von Johannes Harneits Abends am Fluss/Hochwasser in der Inszenierung von Peter Konwitschny, einer Musiktheaterproduktion, deren Konzeption während der Arbeit an Luigi Nonos hochpolitischer Oper Al gran sole carico d'amore für die Staatsoper Hannover 2003|04 entstand, wird Operndirektor Heribert Germeshausen diesen und anderen Fragen gemeinsam mit renommierten Künstlern und Journalisten nachgehen. Zu den weiteren Teilnehmern zählen neben Peter Konwitschny und Johannes Harneit die Regisseure Achim Freyer, Lydia Steier und Florian Lutz, die Komponisten Chaya Czernowin und Marko Nikodijević, Holger Schultze, Intendant des Theaters und Orchesters Heidelberg, sowie Albrecht Thiemann, Chefredakteur der Fachzeitschrift OPERNWELT.

Programm des Symposiums
13. Februar 2015

Vorstellung Abends am Fluss/Hochwasser (UA)
19.30 Uhr, Marguerre-Saal
Zwei Opern von Johannes Harneit
Musikalische Leitung: Johannes Harneit, Co-Dirigent Dietger Holm; Regie: Peter Konwitschny
Werkeinführung vor der Vorstellung (Peter Konwitschny / Bettina Bartz)

14. Februar 2015
Podiumsdiskussionen

10.30 bis 18 Uhr, Alter Saal

Form, Botschaft, intendierte Wirkung – Komponisten
10.30 bis 12 Uhr, Alter Saal
Teilnehmer: Johannes Harneit, Chaya Czernowin, Marko Nikodijević u. a.
Moderation: Patrick Hahn

Bilder, Räume, Sprache – Regie, Dramaturgie, Bühne
12.15 bis 13.45 Uhr, Alter Saal
Teilnehmer: Lydia Steier, Peter Konwitschny, Johannes Harneit, Achim Freyer, Klaus-Peter Kehr, Tobias Kratzer, Florian Lutz
Moderation: Albrecht Thiemann

Gesang, Spiel, Körpertheater – Sängerdarsteller
15.15 bis 16.30 Uhr, Alter Saal
Teilnehmer: Franz Mazura, Irina Simmes, Yuko Kakuta u. a.
Moderation: Stephan Mösch

Chancen, Risiken, Perspektiven – Institution und Rezeption
16.45 bis 18 Uhr, Alter Saal
Teilnehmer: Irene Constantin, Chaya Czernowin, Johannes Harneit u. a.
Moderation: Holger Schultze, Heribert Germeshausen

Vorstellung In meiner Nacht: Twice through the heart | Death knocks | Erwartung
20 Uhr, Zwinger1
Kammeropern von Mark-Anthony Turnage, Christian Jost, Arnold Schönberg
Musikalische Leitung: Gad Kadosh; Regie: Clara Kalus

15. Februar 2015
Sonderkonzert
11 Uhr, Alter Saal
Werke von Luigi Nono, Bernd Alois Zimmermann, Chaya Czernowin und der Uraufführung eines Auftragswerkes von Johannes Harneit
Musikalische Leitung: Johannes Harneit; Philharmonisches Orchester Heidelberg


Termin:
13.02.2015 - 15.02.2015

Veranstaltungsort:
69117 Heidelberg

Veranstalter:
Theater und Orchester Heidelberg

Kosten:
Tageskarte Podiumsdiskussionen 7 Euro Alter Saal Kammeroper In meiner Nacht 23 Euro Zwinger1 Sonderkonzert 16 Euro Alter Saal Kombitickets Tageskarte Podiumsdiskussionen und Kammeroper 25 Euro Kammeroper und Sonderkonzert 33 Euro Tageskarte, Kammeroper und Sonderkonzert 38 Euro

Anmeldung:
Theaterkasse
Theaterstraße 10, 69117 Heidelberg
Telefon: 06221-5820 000

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.theaterheidelberg.de/sparten...


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13. Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme
Vorträge und Workshops - Thema "Stimme - Leistung - Gesellschaft"

Beschreibung:
In allgemein verständlichen Vorträgen und Workshops wird der Leistungsgedanke in der Stimmentwicklung, -therapie und in der Gesangspädagogik sowie im gesellschaftlichen Kontext beleuchtet. Zentrale Themen sind die Bewertung stimmlicher Leistungen in verschiedenen Ausbildungs-Ebenen, kognitive und organische Voraussetzungen für eine Stimmtauglichkeit sowie der Vergleich mit dem Leistungssport. Aus psychologischer Sicht soll dargestellt werden, wie sich Leistungsdruck, z.B. in Wettbewerbssituationen, auf Kinder und Jugendliche auswirken kann und welche Möglichkeiten der Förderung seelischer Gesundheit durch sängerische Aktivitäten bestehen.

Die international anerkannten Referent_innen richten ihre Beiträge an das interdisziplinäre Publikum, das sich aus Mediziner_innen, Logopäd_innen, Chorleiter_innen, Stimmbildner_innen und Sprechwissenschaftler_innen zusammensetzt. Diese berufliche Vielfalt ermöglicht, in einen intensiven wissenschaftlichen Diskurs und praktischen Austausch zu treten und neue Verbindungen in einem wachsenden Netzwerk zur Kinder- und Jugendstimme zu knüpfen.

Anmeldungen bitte nur über das Online-Formular unter
http://kinderstimme.uniklinikum-leipzig.de/
Anmeldungen über die AMJ-Seite können leider nicht berücksichtigt werden.


Vorträge (Auswahl):

Auf der Suche nach der eigenen Stimme – innere Meisterschaft oder Leistung als Lebensform? (Dr. Ina Schmidt, Hamburg)
Wechselgespräch: "Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf" - Kinder stärken durch mentales Training in Sport und Musik (Prof. Dr. Dorothee Alfermann, Leipzig und Judith Kamphues, Berlin)
Miteinander singen – miteinander reden. Gesprächsräume öffnen durch Fragen und Zuhören (Barbara Haack, Nürnberg und Yoshihisa Matthias Kinoshita, Wolfratshausen)
Auditive und stimmliche Voraussetzungen für sängerische Leistungsfähigkeit bei Grundschulkindern (Prof. Dr. Michael Fuchs, Leipzig)
Das Gewicht der Stimme in unserer Gesellschaft - Bietet Deutschland gute Rahmenbedingungen für sängerische Leistungen und Stimmgesundheit? (Dr. Regina Görner, Saarlouis)
Glauben, singen, lernen – Grundlagen und Ziele musikalischer Bildung (Christian Wolff, Leipzig)
Wechselgespräch: „Die Stimme klingt doch gut...!“ - Subjektive und objektive Kriterien der Stimmbeurteilung (Prof. Dr. Michael Fuchs und Prof. Berthold Schmid, beide Leipzig)
Musikprojekte mit Kindern: cool UND rundum gesund! Warum sie die denkbar beste gesundheitliche, soziale und kompetenzfördernde Zeitinvestition sind (Prof. Dr. Marguerite Dunitz-Scheer, Graz/Österreich)
Leistungsorientierung bei Kindern und Jugendlichen zwischen Flow und Burnout (Dr. Michael Kroll, Leipzig)

Workshops

SHOWTIME - A Hands-On Gesangs-Performance-Workshop (Prof. Jeralyn Talia Glass, Orange/USA)
Den Gesang auf die Füße stellen - mit „Feldenkrais“ im Kopf (Hanna Margarethe Schilling, Hamburg)
Kinder stimmen! – Stimmspiele zur Entdecken der (Sing-)Stimme für Vorschulkinder (Silke Hähnel-Hasselbach und Prof. Stefan Schuck, beide Berlin)
Ich bin der Wind - Kinderlieder von 1750 bis heute - Recherche, Erarbeitung, Aufführung (Prof. Kai-Uwe Jirka und Gudrun Gierszal, beide Berlin)

Die vier Workshops finden in vier Durchgängen parallel statt. Daher ist für jeden die Teilnahme an jedem Workshop möglich.

Das Symposium wird vielfältig musikalisch umrahmt, so durch ein Konzert des Ensembles „amarcord“ in den Räumen der Leipziger Hochschule für Musik und Theater. Den thematischen und musikalischen Abschluss gestaltet der MDR Kinderchor unter Leitung von Ulrich Kaiser.

Ausführliche Informationen zu allen Vorträgen und Workshops im Programmflyer oder im Internet: http://kinderstimme.uniklinikum-leipzig.de/

Kursleiter:
Gesamtleitung : Prof. Dr. Michael Fuchs, Leiter der Sektion für Phoniatrie und Audiologie, Universitätsklinikum Leipzig AöR, Klinik und Poliklinik für HNO-Heilkunde

Termin:
20.02.2015 - 22.02.2015

Veranstaltungsort:
HMT „Felix Mendelssohn Bartholdy“
Grassistraße 8
04107 Leipzig

Veranstalter:
Arbeitskreis Musik in der Jugend e.V. (AMJ)

Kosten:
AMJ- und BDG-Mitgl. 150,- € / Nichtmitgl. 180,- € / Studierende 110,- € Die Gebühren beinhalten den Besuch sämtlicher Vorträge und Workshops, die Pausenversorgung an allen Tagen, einen Mittagsimbiss und das Konzert am 21.02., außerdem den Preis für die Buchveröffentlichung aller Vorträge im Band 10 der Reihe „Kinder- und Jugendstimme“ (Logos-Verlag, Berlin).

Anmeldung:
Bitte nur über Anmeldeformular auf der Homepage http://kinderstimme.uniklinikum-leipzig.de

Anmeldeschluss: 15.01.2015

Webseite:
http://kinderstimme.uniklinikum-...


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Symposium Musik studieren und Abitur machen
Doppelbelastung im gesundheitlich-gesellschaftlichen Kontext

Beschreibung:
Jungstudierende an den Pre-Colleges der Musikhochschulen sehen sich häufig einer Doppelbelastung ausgesetzt. Einerseits studieren sie bereits an einer Musikhochschule, andererseits sollen sie an ihrer jeweiligen Heimatschule das Abitur machen. Mögliche Lösungswege finden, um erfolgreich mit dieser Herausforderung umzugehen – dieser Aspekt steht im Fokus des Symposiums „Musik studieren und Abitur machen“, das vom 20. bis 21. Februar 2015 an der Hochschule für Musik Detmold stattfindet. Veranstalter sind das Detmolder Jungstudierenden-Institut der Hochschule sowie das Institut für Begabungsforschung in der Musik der Universität Paderborn.
Die eingeladenen Referentinnen und Referenten werden aus interdisziplinären Blickwinkeln u.a. die Frage beleuchten, welche Bewältigungsstrategien möglich sind und wie eine stärkere Vernetzung zwischen den Hauptzielgruppen – Studierenden, Lehrern, Eltern u.a. – stattfinden kann.
Neben Lehrenden und Studierenden an Begabtenförderungsinstituten und Musikschulen richtet sich das Symposium auch allgemein an Vertreterinnern und Vertreter aus dem Schuldienst.

Kursleiter:
Zu den Referentinnen und Referenten gehören: Dr. Magdalena Bork (Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien) Prof Dr. Holger Noltze (Professor für Musik und Medien, TU Dortmund) Prof. Dr. Claudia Spahn (Leiterin des Freiburger Instituts für Musikermedizin) u.a.

Termin:
20.02.2015 - 21.02.2015

Veranstaltungsort:
Hochschule für Musik Detmold, Brahmssaal
Neustadt 22
32756 Detmold

Veranstalter:
Detmolder Jungstudierenden-Institut der HfM Detmold

Anmeldung:
Information und Anmeldung unter: 05251 – 60-5210, dagmar.goette.weiss@uni-paderborn.de
dagmar.goette.weiss@uni-paderborn.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.hfm-detmold.de/dji


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MUSIC IN TELEVISION SERIES
International Conference at Kiel University, Germany

Beschreibung:
Quality TV, the third golden age of television – these are the terms that define the recent developments of television series in the age of the internet. Television takes more risks, is no longer dependent on the biggest audience possible, but on specific target groups within a highly diversified market. These circumstances together with new modes of reception (binge viewing, streams etc.) made the age of quality televison possible. From the aesthetic freedoms of pay TV to series produced by online distributors – TV series are the new big thing (again).

Even more than in the past, the music of these series plays an important part on many levels: from the production to the narration to the marketing. TV series have turned songs into hits, music supervisors have become important people for the TV and music industry. Music is identified with the show, from the jingles and title themes to the musical choices of preexisting music.
But the new level of televison series is not restricted to the US. British and Scandinavian series have become popular and spawned several adaptions in the process. The musical differences in these 'remade' shows (compared to the originals) are in many cases worth investigating.
The music of this new quality TV is as diverse as the shows themselves. The depiction and use of music in TV series has become far more important and complex than in the past, and, due to its new multifunctionality, approaching (and possibly even surpassing) the qualities of film music. The higher production values and importance of coherence have led to filmic compositional techniques and a unique mixture of onscreen and offscreen music that has yet to be described in scientific terms.
The field to be invested is wide: from the narrative functions of music, to the TV presence of musicians, the commercial aspects, extra- and intra-diegetic use of music, the play with connotations of music, with star images both on the screen and on the stage. The global exchange of music in US- and non-US series, the differences in US adaptions of non-US series and the specific demands of seriality in narration and music are only some of the topics we are interested in discussing.
The conference sets out to shed light on the theory and practice of music in contemporary television series. We welcome submissions that deal with the narrativity of music, the filmmusical roots of television music, performances in television series and close readings of particularly striking examples. Although the main focus will be on more recent television series, papers about online formats such as music in digital media series or online series will also be considered.

Termin:
27.02.2015 - 28.02.2015

Veranstaltungsort:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Leibnizstr. 8
24118 Kiel

Veranstalter:
Kieler Gesellschaft für Filmmusikforschung

Anmeldung:
Kieler Gesellschaft zur Filmmusikforschung
Medienwissenschaftliches Institut der CAU Kiel
Leibnizstr. 8, 24118 Kiel
filmmusik@email.uni-kiel.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.filmmusik.uni-kiel.de/tagung...


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Warum ist Musik erfolgreich?
IX. Weimarer Tagung „Musiktheorie und Hörerziehung“

Beschreibung:
Im Fachbereich „Musiktheorie und Hörerziehung“ geht es oft um die Qualitäten eines Werkes: Diese werden aufgeschlüsselt und differenziert dargestellt. Der Erfolg spielt indirekt eine Rolle. Nicht immer aber zeichnen sich erfolgreiche Stücke durch hohe Qualität aus – und nicht immer erleben qualitativ hochwertige Werke großen Erfolg. Qualität und Erfolg bilden also ein natürliches Spannungsfeld, in dem sich die IX. Weimarer Tagung „Musiktheorie und Hörerziehung“ bewegen wird. Die Tagung findet vom 6. bis 8. März 2015 im Saal Am Palais der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar statt. Anmeldeschluss ist der 15. Februar 2015.

Das Tagungsthema „Warum ist Musik erfolgreich?“ enthält vielfältige Bedeutungsschichten. „Wir untersuchen Meisterwerke, die ins häufig gespielte Repertoire gelangt sind, und Komponisten, die berühmt wurden“, erläutert der Weimarer Musiktheorie-Professor Jörn Arnecke. „Wir beleuchten aber auch Komponisten, deren Qualität mutmaßlich höher ist als ihre Bekanntheit und solche, deren Rezeption zu Lebzeiten anders ausfiel als heute. Und wir fragen nach Erfolgsstrategien in der U-Musik und in der Filmmusik.“ Ein besonderer Höhepunkt der Tagung wird die Verknüpfung von Analyse und Interpretation sein, die Peter Gülke – Siemens-Preisträger und Ehrensenator der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar – in einem Workshop demonstrieren wird.

Der Wert eines reflektierten Umgangs mit Musiktheorie und Hörerziehung für das praktische Musizieren wird auf diese Weise anschaulich und hörbar gemacht. Wie immer wendet sich die Tagung vor allem an MusiktheoretikerInnen und PädagogInnen. Um der neu gegründeten „Arbeitsgemeinschaft Musikschulen“ der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH) eine Plattform zu bieten, stellt eine Podiumsdiskussion die Relevanz der Musiktheorie für Jugendliche zur Debatte.

Kooperationspartner für die Tagung sind das Zentrum für Musiktheorie der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, die Fachrichtung Komposition / Tonsatz der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und das Institut für Musik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Musiktheorie. (GMTH). Mit von der Partie ist auch die Internationale Louis Spohr Gesellschaft.

Freitag, 06. März 2015
16:00 Uhr
Begrüßung im Orgelsaal
Grußwort: Prof. Dr. Christoph Stölzl, Präsident der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
16:45 Uhr
Prof. Dr. Felix Diergarten, Basel/Luzern
„Unerhört!“ Die Zauberflöte im Gehörbildungs- und Theorieunterricht
17:30 Uhr
Prof. Maren Wilhelm, Leipzig
La petite phrase – die Tonsprache Gabriel Faurés
18:15 Uhr
Prof. Jens Marggraf, Halle
Musik der Verführung – harmonische Strategien in Karol Szymanowskis „Insel der Sirenen“ op. 29 Nr. 1
20:00 Uhr
„Vergessene Sinfoniker“
Abendveranstaltung, konzipiert von Studierenden der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
Leitung: Dr. Stephan Lewandowski, Weimar/ Dresden

Samstag, 07. März 2015
09:00 Uhr
Richard Siedhoff, Weimar
Stummfilmmusikpraxis damals und heute
hervorgegangen aus dem Symposium „Was ist gute Musik?“ (Weimar 2014) des Dachverbands der Studierenden der Musikwissenschaft
11:00 Uhr
Dr. Raphael D. Thöne, Hannover
Professionelle Orchester-Sample-Mockup-Erstellung im Film- und Eventbereich: Qualitätsanforderungen an den heutigen Komponisten von funktionaler Musik
11:45 Uhr
Frank Riedemann, Hamburg
Musik- und textimmanente Konventionen erfolgreicher Charthits
14:00 Uhr
Workshop: Analyse und Interpretation
Peter Gülke mit Studierenden der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
16:00 Uhr
Prof. Dr. Gesine Schröder, Leipzig/Wien
Volksnähe ohne Volk. Paradoxien der DDR-Musik, dargestellt am Beispiel von Kurt Schwaen
16:45 Uhr
Prof. Jörn Arnecke, Weimar
Erfolgstext = Erfolgsstück? Zur Familienoper „Ronja Räubertochter“
17:30 Uhr
Gisela Schreiber, Halle
Musiklehre – tieferes Eindringen in die Musik
19:30 Uhr
Streitgespräch: Musiktheorie für Jugendliche – vom Aussterben bedroht?
Leitung: Prof. Dr. Kai Martin, Weimar
mit Eugenie Erhard, Weimar; Dr. Gernot Grohs, Weimar; Petra Laue, Weimar; Arvid Ong, Hamburg und Dr. Stephan Lewandowski, Weimar/Dresden („Arbeitsgemeinschaft Musikschulen“ der GMTH); Annette Schicha, Weimar; Gisela Schreiber, Halle

Sonntag, 08. März 2015
09:00 Uhr
Florian Kleissle (Weimar)
Erfolgsmodell Sequenzbildung – Vielfalt, Verschleierung und Variation bei J. S. Bach
09:45 Uhr
Dr. Karl Traugott Goldbach (Kassel)
„Weil er hätte aufhören müssen Spohrisch zu schreiben“ – Louis Spohrs Personalstil als Grund für das Vergessen seiner Musik?
11:00 Uhr
Juliane Brandes (Freiburg)
Kitschkomponist und Epigone? Zu Werk und Wiederentdeckung von Ludwig Thuille
11:45 Uhr
Johannes Kretschmer (Weimar)
Konstruktion und Intuition. Die Komponistin Sofia Gubaidulina
12:30 Uhr
Schlussplenum (bis ca. 13:00 Uhr)

Termin:
06.03.2015 - 08.03.2015

Veranstaltungsort:
Klostergebäude Am Palais
Am Palais 4
99423 Weimar

Veranstalter:
Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar

Kosten:
Tagungsgebühren 90 EUR | Schüler und Studierende 45 EUR Einzeltage Freitag: 20 EUR | ermäßigt 10 EUR Samstag: 70 EUR | ermäßigt 35 EUR Sonntag: 20 EUR |ermäßigt 10 EUR Einzelveranstaltung 5 EUR | Mitglieder der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar haben bei allen Veranstaltungen freien Eintritt

Anmeldung:
HfM Franz Liszt Weimar, Zentrum für Musiktheorie
Manuela Jahn
Telefon: 03643-555186
Fax: 03643-555187
manuela.jahn@hfm-weimar.de

Anmeldeschluss: 15.02.2015

Webseite:
www.hfm-weimar.de/fileadmin/user...


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Musik und Humor
Interdisziplinäres Symposion

Beschreibung:
Musik und Humor treten häufig gemeinsam auf, sei es im Musiktheater, Schauspiel oder Kabarett, in Film und Fernsehen, in der Live-Situation oder in konservierter Form. Dabei kennt der musikalische Humor verschiedene Spielarten: Er kann kontrapunktieren, persiflieren, parodieren, überraschen, übertreiben und vieles mehr. Auch thematisch sind ihm keine Grenzen gesetzt. So greifen Komponisten und Musiker auf humorvolle Weise den Staatsmann an, spielen mit gesellschaftlichen Stereotypen, nehmen andere Komponisten auf die Schippe oder gar das eigene Publikum. Es scheint, als eigne sich Musik ausgesprochen gut, um humoristische Inhalte zu transportieren.

Dabei ist zwischen einem wort- und textgebundenen Humor und einem objektgebunden Humor in der Musik zu unterscheiden. Ersterer vermittelt Komik durch Sprache, letzterer beruht auf nicht-sprachlichen Lauten, z. B. wenn die Musik einen Tierlaut imitiert oder wenn sie aus rein musikimmanenten Gründen komisch wirkt. An dieser Stelle wäre zu fragen, ob Musik an sich überhaupt komisch sein kann und wenn ja, wie. Weiterhin gilt es, die Zeichensysteme verschiedener Epochen, Genres und Stile zu berücksichtigen, die nicht zu jeder Zeit und von jedem Rezipienten gleich verstanden werden. Außerdem können Beiträge aus anderen Disziplinen dazu beitragen, das Phänomen »Humor« besser zu erfassen.

Das Symposium will einen Überblick über das Forschungsfeld »Musik und Humor« bieten. Damit ist das Thema nicht weiter eingeschränkt. So soll ein Austausch zwischen verschiedenen Projekten und Forschungstraditionen angeregt werden.

Termin:
13.03.2015 - 15.03.2015

Veranstaltungsort:
Hochschule für Musik und Tanz Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig
04107 Leipzig

Veranstalter:
Hochschule für Musik und Tanz Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig

Anmeldung:
Telefon: +49 03 41 2144 55
musik-und-humor@gmx.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.hmt-leipzig.de/de/home/fachr...


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69. Frühjahrstagung des INMM
Überblendungen. Neue Musik mit Film

Beschreibung:
Die Frühjahrstagung des INMM widmet sich einem wichtigen Teilaspekt der Gegenwartsmusik, der durch die gewachsenen digitalen Möglichkeiten - und die leichte Handhabbarkeit von verschiedensten Videoformaten - erkennbar an Bedeutung gewonnen hat, aber bislang nur unzureichend diskutiert wurde. Es geht in dieser Tagung um einen Blick auf Referenzbeispiele der letzten Jahrzehnte, aber vor allem um Strategien der mittleren und jüngeren Generation sowie um das Nachdenken darüber, in welche Relationen Hören und Sehen gebracht werden können. Der als Titel gewählte Begriff „Überblendungen“ steht dabei für unauflösliche Verknüpfungen der Ebenen Musik und Film bzw. Video – und um originelle Ansätze, die über ein bloßes Nebeneinander weit hinausgehen.
_____________________
Mittwoch, 08. April 2015

15 – 17 Uhr
Workshop für Schulmusiker:
Die Spur des Tons. Analytische Betrachtungen zur Funktion und Bedeutung der Tonspur im dokumentarischen Film.
Leitung: Matthias Handschick

ERÖFFNUNGSABEND
19:00 Kurzfilme von Hannes Seidl/ Daniel Kötter, Johannes Kreidler, Jennifer Walshe / Turf Boon, Norbert Pfaffenbichler, Simon Steen-Andersen

anschließend Apéro

20:30 Uhr im Programmkino REX, Wilhelmstr. 9, Darmstadt:
Die Weihnachtswölfe (Teil 7 aus dem Zyklus „Die zweite Heimat“) von Edgar Reitz
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Donnerstag, 09. April 2015

10:00 -13:00 Uhr
Themenblock 1:
Hören und Sehen

Jörn Peter Hiekel (Dresden):
In neuer Selbstverständlichkeit? Musik mit Film/Video

Dieter Mersch (Zürich):
Entgrenzung, Durchkreuzung, Vermischung. Intermediale Praktiken in Neuer Musik

Wolfgang Heiniger (Berlin): Von den "Klassikern" lernen? Neue Musik mit Film bei Kagel, Paik und anderen

14:30-17:30 Uhr
Themenblock 2:
Warum Film?

Henry Keazor (Heidelberg):
Vom ‚Scope-a-tone‘ zur ‚Visual Music‘: Das Spektrum des Musikvideos

Johannes Kreidler (Berlin):
Musik + Video als Dissonanz

Workshop:
Simon Steen-Andersen: Kompositorischer Umgang mit Film

18:00-18:45
Posterpräsentationen: „Vermittlungsinitiativen zu Neuer Musik“
Vorschläge / Bewerbungen für Präsentationen senden Sie bitte an Matthias Handschick (matthias.handschick@web.de) oder an das Institut.

KONZERT I
19:00
Konzerteinführung

19:30 Uhr
Ensemble ascolta
Leitung: Steffen Tast
Werke von Carola Bauckholt und Martin Smolka zu einem Stummfilm von Hans Richter
sowie musikalische Beiträge von Clemens Gadenstätter, Neele Hülcker, Malte Giesen und filmische Beiträge von Daniel Kötter und Lillevan aus dem Projekt „Gebrauchsanweisungen. Audiovisuelle Dialoge“
__________________
Freitag, 10. April 2015
9:30-13:00
Themenblock 3:
Doppelportrait Carola Bauckholt / Cornelius Schwehr

Carola Bauckholt (Freiburg):
Über die Dosierung von visueller und akustischer Information

Cornelius Schwehr (Freiburg):
Was macht das Bild mit dem Ton?

Rainer Nonnenmann (Köln):
Bilder hören, Klänge sehen. Strategien zur Schärfung der Sinne bei Carola Bauckholt und Cornelius Schwehr

14:30 – 18:00
Themenblock 4:
Auf Musik reagieren?

Jürg Stenzl (Wien):
Alain Resnais und Hans Werner Henze. Neue Musik in neuen Filmen

Gespräch mit Edgar Reitz (München)

Workshop: Neue Musik und Film. Beispiele aus der Praxis
Leitung: Cornelius Schwehr

KONZERT II
19:00
Konzerteinführung

19:30 Uhr
Ensemble Aventure und Simon Steen-Andersen
mit Werken von Carola Bauckholt, Johannes Kreidler, Bernhard Lang, Simon Steen-Andersen, Cornelius Schwehr sowie einem Film von Martin Arnold

NACHTKONZERT
22:30 Uhr
im und um den Gewölbekeller des Jazzinstituts Darmstadt
Das Lied der Dinge – work in process
filmisch/musikalisch/künstlerische Interventionen mit CAMP [collaborative arts and music project] mit Silvia Pfändner, Luise von Rohden, Hubl Greiner, Thomas Maos, und Helmut Bieler-Wendt
___________________
Samstag 11. April 2015
9:30-12:30
Themenblock 5:
Doppelportrait Bernhard Lang / Simon Steen-Andersen

Bernhard Lang (Wien):
Dreammachines: über Kinematografische Strategien in der Monadologie-Serie

Simon Steen-Andersen (Aarhus):
Dinge, die zu mehreren Kategorien gehören

Marion Saxer (Frankfurt):
Die List des Visuellen. Komponieren mit Film bei Bernhard Lang und Simon-Steen-Andersen

13:00 Uhr
Musikalische Präsentation von Interpretationskurs, Musikwerkstatt und Wiesenkonzert

14:00 Uhr
Finiro
________________
Workshopangebote
Mi 08.4.2014, 15 -17 Uhr (Workshop für Schulmusiker)
Die Spur des Tons. Analytische Betrachtungen zur Funktion und Bedeutung der Tonspur im dokumentarischen Film. Leitung: Matthias Handschick

Do 09.04.2014, im Themenblock 2
Kompositorischer Umgang mit Film
Leitung: Simon Steen-Andersen

Fr 10.04.2014, im Themenblock 4
Neue Musik und Film. Beispiele aus der Praxis
Leitung: Cornelius Schwehr
______________________________________________
Kursangebote für Kinder, Jugendliche und Studierende
Interessierte Instrumentallehrende und Studierende sind für alle Kurse zur Hospitation eingeladen.

Wiesenkonzert für Kindergartenkinder (geschlossene Gruppe, 4-5 Jahre)
Eine Mischung aus Improvisation, musikalischer Elementarbildung und zeitgenössischen Experimentalklängen in freier Natur.
Leitung: Susanne Köszeghy
Mi-Sa 9:00-12:00 Uhr

Musikwerkstatt BilderMusik
für Kinder und Jugendliche (ab 7 Jahre)
Leitung: Anne-Kathrin Wagler und Verena Wüsthoff
Mi – Fr: 10-13, 14-17 Uhr, Sa: 10-14 Uhr

Interpretations- und Improvisationskurs Neue Musik
für Jugendliche und Studierende
Leitung: Wolfgang Rüdiger
Mi – Fr: 10-13 Uhr, 15-18 Uhr, Sa: 10-14 Uhr


Termin:
08.04.2015 - 11.04.2015

Veranstaltungsort:
Akademie für Tonkunst (wenn nicht anders angegeben)
Ludwigshöhstraße 120
64285 Darmstadt

Veranstalter:
Institut für Neue Musik und Musikerziehung (INMM)

Kosten:
Tagungsgebühren: Mitglieder Tagung: 57 € / 28 € erm., Tageskarte 23 € / 12 € erm.; Nicht-Mitglieder: Tagung 82 € / 41 € erm., Tageskarte 28 € / 15 € erm.; Konzertkarten: 10 € / 5 € erm. (Nachtkonzert, 10.04.2015, 22:30 Uhr: Eintritt frei).

Anmeldung:
Institut für Neue Musik und Musikerziehung e.V.
Olbrichweg 15, 64287 Darmstadt
Telefon: 06151 – 46667
Fax: 0615146647
inmm@neue-musik.org

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.neue-musik.org


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Kinder singen! Berliner Symposium Kinderchor 2015

Beschreibung:
Vom 17. bis 19. April 2015 findet das »Berliner Symposium Kinderchor« statt. Die jährliche Veranstaltung bringt Musikpädagoginnen, Kirchen- und Schulmusiker, Chorleiterinnen sowie Musik- und Sprachtherapeuten in einem Vortragsprogramm sowie in Workshops, Hospitationen und Übungen zusammen. Abgerundet wird das Symposium durch ein attraktives Rahmenprogramm, unter anderem mit Konzerten des Staats- und Domchors Berlin.

Kursleiter:
Prof. Dr. med. Michael Fuchs, Gudrun Gierszal, Prof. Kai-Uwe Jirka, et. al.

Termin:
17.04.2015 - 19.04.2015

Veranstaltungsort:
Universität der Künste Berlin
Bundesallee 1-12
10719 Berlin

Veranstalter:
Berlin Career College

Kosten:
98 Euro

Anmeldung:
UdK Berlin Career College
Halka Freund
Bundesallee 1-12, 10719 Berlin
Telefon: 030 – 3185 2239
Fax: 030 - 3185 2690
ziw@udk-berlin.de

Anmeldeschluss: 18.03.2015

Webseite:
www.udk-berlin.de/ziw/kurse


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Musikschulkongress 2015

Beschreibung:
Arbeitsgruppen, Foren, Plenum, Konzerte usw.

Termin:
08.05.2015 - 10.05.2015

Veranstaltungsort:
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
48155 Münster

Veranstalter:
Verband deutscher Musikschulen

Anmeldung:
Verband deutscher Musikschulen
Plittersdorfer Str. 93, 53173 Bonn

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.musikschulen.de


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Jazzmeeting Niedersachsen

Beschreibung:
Niedersachsen ist ein Flächenland. In vielen Regionen findet der Jazz auf unterschiedliche Weise eine Plattform. Aber, was findet in den einzelnen Regionen tatsächlich statt? Wie ist die regionale Jazzszene aufgestellt? Welchen Bedarf gibt es in den Regionen? Wie kann man voneinander profitieren und lernen? Welchen Status hat der Jazz in der Pädagogik?

Die Landesmusikakademie Niedersachsen lädt Musiker_innen, Pädagogen_innen, Studenten_innen, Veranstalter, Vertreter des Jazz aus Niedersachsen ein, um Perspektiven des Netzwerk Jazz in Niedersachsen unter Gleichgesinnten zu diskutieren.

Der Kongress will regional geprägte Jazzszenen zusammenführen, einander vorstellen und aktuelle Problemstellungen erörtern, um Visonen und Ideen für weiterführende Projekte zu formulieren. Kern des Tagesprogramms sind zwei Panels, die sich mit Nachwuchsförderung und der niedersächsischen Konzertlandschaft auseinandersetzen: Genügend Raum sich aktiv in die Diskussion einzubringen. Der Kongress will den Jazz in Niedersachsen auch musikalisch präsentieren. So werden Künstler_innen aus verschiedenen niedersächsischen Regionen ein Rahmenprogramm zwischen und nach den Gesprächsrunden gestalten.

An dem darauffolgenden Wochenende findet zudem die Niedersächsische Landesbegegnung „Jugend jazzt mit dem Škoda Jazzpreis“ in der Landesmusikakademie statt, die 2015 Schüler-Jazzorchester im Fokus hat.


Termin:
04.06.2015

Veranstaltungsort:
Landesmusikakademie Niedersachsen
Am Seeligerpark 1
38300 Wolfenbüttel

Veranstalter:
Landesmusikakademie Niedersachsen

Kosten:
15 €

Anmeldung:
Landesmusikakademie Niedersachsen
Kursanmeldung
Am Seeligerpark 1, 3 Wolfenbüttel
Telefon: 05331 - 90878-19
Fax: 05331 - 90878-29
kursanmeldung@lma-nds.de

Anmeldeschluss: 10.05.2015

Webseite:
www.lma-nds.de


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Landeskongress Musikunterricht - 7. Forum Musik in der Schule

Beschreibung:
Lassen Sie sich durch das Kongressmotto nicht täuschen: Dahinter verbirgt sich kein "billiges" Pauschalangebot - ganz im Gegenteil!
Ende September 2014 wurde auf dem 2. Bundeskongress Musikunterricht in Leipzig der neue "Bundesverband Musikunterricht (BMU)" gegründet, mit der Intention, die Kräfte der bisherigen Verbände AfS und VDS zu bündeln, um das gemeinsame Ziel eines konstanten und hochwertigen Musikunterrichts an allen Schulformen besser zu erreichen.
Am ersten Tag des Kongresses findet nach einem sich an alle Musik Unterrichtenden wendenden Workshop mit Richard Filz eine öffentliche Mitgliederversammlung des neuen "BMU - Landesverbands Rheinland-Pfalz" statt. Eingeladen sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Landeskongresses.
Die Workshops am 2.Tag spiegeln ebenfalls das Kongressmotto wider, indem einerseits ein breites Spektrum an Schularten angesprochen wird, andererseits in manchen Workshops das Thema Inklusion praxisnah aufgegriffen wird.
Angeboten werden folgende Workshops:

- Lieder/Liedformen für das Singen in Grund- und Förderschule (Manfred Faig)
- Square Dance als Tanzform für Grund- und Förderschüler (Hans-Joachim Hammer)
- Trash-Drumming für alle Schularten (Alex Sauerländer)
- Rhythmusspiele/ -übungen für Schüler ab Sek.I (Richard Filz)
- Inklusion in Praxisbeispielen ab Sek.I (Gaby Grest)
- Musizieren mit heterogenen Schülergruppen ab Sek.I (Ralf Ambros)
- Zugänge zur Musikgeschichte in der MSS (Andreas Hauff)
Folgender zeitlicher Ablauf ist für die Veranstaltung vorgesehen:

1. Tag:
ab 16:00 Anreise
17:00 - 18:00 "Tutti-Workshop" mit Richard Filz (Aula)
18:00 - 19:00 Abendbuffet
19:30 - ca.21:00 "Öffentliche Mitgliederversammlung des BMU Landesverband Rheinland-Pfalz" (Aula)
anschließend geselliges Beisammensein (LMAK)

2. Tag:
7:30 - 9:00 Frühstück
9:00 Anreise für Tagesteilnehmer
9:30 Start in den Tag - Warmup (Gartensaal)
10:00 - 12:00 Workshops
11:30 - 14:00 Verlagsausstellungen (Schloss)
12:00 - 13:30 Mittagsbuffet
14:00 - 16:00 Workshops
16:00 gemeinsamer Abschluss (Gartensaal)

Aktuelle Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie ab April 2015 unter www.landesmusikakademie.de

Kursleiter:
Ralf Ambros, Manfred Faif, Richard Filz, Hans-Joachim Hammer, Andreas Hauff, Gaby Grest, Alex Sauerländer

Termin:
08.06.2015 - 09.06.2015

Veranstaltungsort:
Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz e.V.
Am Heinrichhaus 2
56566 Neuwied-Engers

Veranstalter:
Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz e.V.

Kosten:
115 Euro

Anmeldung:
Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz e.V.
Am Heinrichhaus 2, 56566 Neuwied-Engers
Telefon: 02622 9052-0
Fax: 02622 9052-52
info@landesmusikakademie.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.landesmusikakademie.de


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Fidula-Tagung 2015 in Salzburg
Arbeitskreise / Plenum / Chor

Beschreibung:
1 Verena Brunner
Tanzen mit Mozart – Einfach zum Mittanzen
2 Uli Führe
Stimmbildung für alle Altersgruppen
3 Michael Hepp
Tänze im Kreis – für Fortgeschrittene
4 Christoph Studer
Trommeln und die Kraft des Rhythmischen
5 Eckart Vogel
Vom StundenStück zum VorspielStück
Klassenmusizieren in den Jahrgängen 3-8
6 Verena Brunner
Tanzvergnügen der Mozart-Zeit
7 Michael Hepp
Mitmachtänze und leichte Tänze im Kreis
8 Christoph Studer
„Jambo Afrika“ – Lieder, Tänze und Spiele aus Afrika
9 Eckart Vogel
Kurze Spielstücke und Improvisationen
Klassenmusizieren in den Jahrgängen 3-8
10 Manuela Widmer
Spring ins Spiel – Elementares Musiktheater mit schulischen und außerschulischen Gruppen
11 Michel Widmer
Tolles Rohr – Kreative Boomwhacker-Spiele für Schule und Freizeit
und viele künstlerische Abendprogramme


Kursleiter:
Verena Brunner • Uli Führe • Michel Hepp • Christoph Studer • Eckart Vogel • Dr. Manuela Widmer • Michel Widmer

Termin:
01.08.2015 - 08.08.2015

Veranstaltungsort:
Bildungshaus Virgil in Salzburg, Österreich
Ernst-Grein-Str. 14
5026 Salzburg

Veranstalter:
Fidula Verlag

Kosten:
290,- Euro Kursgebühr, Studenten 99,- Euro, Unterkunft und Verpflegung extra

Anmeldung:
Fidula-Verlag Holzmeister GmbH
Katharina Holzmeister
Ahornweg 21, 56154 Boppard
Telefon: 06742 - 2488
Fax: 2661
info@fidula.de

Anmeldeschluss: 15.07.2015

Webseite:
www.fidula.de


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SoundTrack_Cologne 12
Fachkongress für Musik und Sound in Film, Games und Medien

Beschreibung:
Referate, Diskussionen, Workshops u. "Case Studies" zum Thema Ton u. Musik in den Medien mit begleitendem Filmprogramm. Vernetzung u. Professionalisierung v. Filmmusik-Komponisten u. Medienproduzenten. Im Rahmen der Messe Durchführung der European Talent Competition, Vergabe des European Talent Award, des WDR Filmscore Award u. des Peer-Raben-Music-Award.

Termin:
20.08.2015 - 22.08.2015

Veranstaltungsort:
Fritz Thyssen Stifung
Apostelnkloster 13-15
50672 Köln

Veranstalter:
SoundTrack_Cologne 11

Anmeldung:
SoundTrack_Cologne 12
TelevisorTroika GmbH
Trajanstraße 27, 50678 Köln
Telefon: 02219318440
Fax: 022193184419
info@soundtrackcologne.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.soundtrack.cologne


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Wie kann musikalische Begabung gefördert werden?
Fachtagung

Beschreibung:
Wie kann musikalische Hochbegabung definiert werden? Wie findet man Hochbegabte? Was behindert den Fortgang der Entwicklung junger Talente? Was sind Gelingensbedingungen musikalischer Begabung? Wie sollten wir mit Programmen wie "Jedem Kind ein Instrument" und den dort gefundenen Begabten umgehen? Aussondern oder mitnehmen?
In der Fachtagung geht es um diese und ähnliche Fragen, die in Vortragsform und Podiumsgesprächen behandelt werden. Erörtert wird auch die Rolle der Lehrenden und die Frage, ob wir aus dem Sport Impulse für die Förderung in der Musik ableiten können. Auch Programme wie "Jedem Kind ein Instrument" und ähnliche Ansätze und deren Umgang mit Begabung werden thematisiert.

mit Prof. Andreas C. Lehmann, Würzburg

Termin:
29.08.2015

Veranstaltungsort:
Landesmusikakademie NRW e.V.
Steinweg 2
48619 Heek

Veranstalter:
Landesmusikakademie NRW e.V.

Kosten:
40,- Euro

Anmeldung:
Mit dem Formular auf der Webseite.
Landesmusikakademie NRW e.V.
Steinweg 2, 48619 Heek
Telefon: 02568 93 05 0
Fax: 02568 10 62

Anmeldeschluss: 19.08.2015

Webseite:
www.landesmusikakademie-nrw.de


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14. Symposium der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM)

Beschreibung:
Musikphysiologie, Musikermedizin

Kursleiter:
Prof. Dr. med. Eckart Altenmüller (wiss. Leitung)

Termin:
11.09.2015 - 12.09.2015

Veranstaltungsort:
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Emmichplatz 1
30175 Hannover

Veranstalter:
Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.dgfmm.org


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Führungsforum Musikschule: Spektrum Inklusion - Kulturelle Vielfalt an Musikschulen
Tagung für Führungskräfte an Musikschulen

Beschreibung:
Deutschland ist ein Einwanderungsland. Insbesondere in den Metropolregionen an Rhein und Ruhr, Hamburg, Berlin, München und dem Rhein-Main-Gebiet weist Deutschland eine heterogene Bevölkerung mit vielfältigen kulturellen Prägungen auf. Darüber hinaus werden sich in Zukunft zunehmend die Schwerpunkte der Bevölkerungsstruktur verschieben: denn in den nächsten Jahren werden Kinder und Jugendliche mit mehrheitlich unterschiedlichen Herkünften das kulturelle Leben in unserem Land prägen. Für die kommunalen Musikschulen stellt es daher eine allgemeine Notwendigkeit dar, sich mit der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung und deren kulturellen Auswirkungen zu befassen. Musik verbindet, aber erst die tiefgehende Kenntnis und Wertschätzung anderer hier lebender Kulturen ermöglicht ein Zusammenleben mit allen Menschen auf gleicher Augenhöhe. Nur das ermöglicht eine kulturelle Teilhabe für alle.

Kursleiter:
Nuray Ateş, Prof. Dr. Dorothee Barth, Elena Lazaridou, Christian Papadopoulos, Prof. Ulrich Rademacher, Ruddi Sodemann (Leitung), Prof. Dr. Raimund Vogels, N.N.

Termin:
17.09.2015

Veranstaltungsort:
Dietrich-Keuning-Haus
44147 Dortmund

Veranstalter:
Verband deutscher Musikschulen

Kosten:
EUR 80,00

Anmeldung:
Britta Schütz
Verband deutscher Musikschulen
Plittersdorfer Str. 93, 53173 Bonn
Telefon: 0228/95706-18
Fax: 0228/95706-33
schuetz@musikschulen.de

Anmeldeschluss: 21.08.2015

Webseite:
www.musikschulen.de


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Musik- und Bildungskongress: Akkordeon das globale Instrument
in Verbindung mit Verbänden, Ausbildungsstätten, Verlagen und Instrumentenherstellern

Beschreibung:
Globale Musik bezeichnet die Vermischung von Musikstilen und -genres aus der ganzen Welt. Dabei bezieht sie sowohl ethnische als auch soziale Aspekte der Musikausübung der jeweiligen Ursprungsregionen mit ein. Gerade das Akkordeon mit seinen unterschiedlichen Ausprägungen vom Bajan über das Bandoneon bis hin zur Harmonika kann in diesem Zusammenhang als globales Instrument gesehen werden. Daher wollen wir uns in der ersten Edition unseres Musik- und Bildungskongresses zur Globalen Musik mit dieser Instrumentenfamilie beschäftigen und ihre Musik betrachten, erleben und selber machen.
Dazu gibt es unterschiedliche Formate wie Workshops, Konzerte, Ensembles, Ausstellungen und Diskussionsforen mit Angeboten für erfahrene Spieler/innen, Professionals und Wiedereinsteiger. Auch Tagesgäste sind bei einzelnen Veranstaltungen herzlich willkommen.

Folgende Themen, Instrumente und Formate sind im Einzelnen geplant:
Weltmusik · Tango · Klezmer · Musette/Varieté · Volksmusik
Akkordeon · Bandoneon · Steierische Harmonika · Bajan
Masterclasses · Angebote für (Wieder)Einsteiger
Orchester · Ensembles · Kammermusik

Kursleiter:
n.n.

Termin:
30.09.2015 - 04.10.2015

Veranstaltungsort:
Landesmusikakademie NRW e.V.
Steinweg 2
48619 Heek

Veranstalter:
Landesmusikakademie NRW e.V.

Anmeldung:
Mit dem Formular auf der Webseite.
Landesmusikakademie NRW e.V.
Steinweg 2, 48619 Heek
Telefon: 02568 93 05 0
Fax: 02568 10 62

Anmeldeschluss: 01.09.2015

Webseite:
www.landesmusikakademie-nrw.de


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Gender und Identität im Jazz
14. Darmstädter Jazzforum

Beschreibung:
Der Jazz war lange Zeit eine Männermusik. Nicht nur waren die meisten der stilbildenden Musiker männlichen Geschlechts, auch seine Ästhetik und sein soziales Umfeld waren männlich dominiert und männlich besetzt. Frauen spielten in der öffentlichen Wahrnehmung des Jazz, aber auch im Selbstverständnis dieser Musik bei den ausübenden Künstlern eine genauso geringe Rolle wie andere, dem männerbündnerischen Ursprung dieser Musik nicht passende Identitätsbilder. Starke, individuelle, ihre eigene Stimme suchende und findende Frauen oder gar Musiker oder Musikerinnen, die nicht dem anderen, sondern dem eigenen Geschlecht zugeneigt waren, wurden lange Zeit entweder ausgegrenzt, als Ausnahme abgetan oder als Feigenblatt für eine postulierte Offenheit dieser Musik genutzt.

Das 14. Darmstädter Jazzforum, das zugleich ein Vierteljahrhundert Jazzinstitut feiert, will sich dem Thema “Gender”, von verschiedenen Seiten nähern. Uns ist bewusst, dass es genauso wenig “weiblichen Jazz” gibt wie “männlichen”, dass Musik an und für sich weder Geschlecht noch sexuelle Orientierung besitzt. Und doch spielt die Identität, die wir in unser jeweiligen Umwelt entwickelt haben und leben, eine wichtige Rolle sowohl dabei, wie wir kreativ tätig sind, als auch, wie wir über Kunst oder Musik nachdenken, welche Assoziationen wir mit verschiedenen Genres, wenn nicht gar spezifischen Klängen haben. “I don’t care whom you’re screwing”, stellte der Pianist Orrin Evans im September letzten Jahres beim ersten “Queer Jazz Festival” in Philadelphia fest, “as long as you’re screwing somebody” – Musik handle nun mal vom Zwischenmenschlichen; sie sei also nichts für Eremiten.

Wie aber bestimmt unsere Identität unser Verhältnis zur Musik bzw. zum Jazz? Oder noch konkreter: Ist Jazz wirklich eine Männermusik? Und wenn, woher kommen dann seine scheinbaren maskulinen Attribute? Spielt die Betonung von “masculinity” in der afro-amerikanischen Gesellschaft eine Rolle bei der Ausprägung maskuliner Haltungen im Jazz? Wie lässt sich eine solche Haltung näher festmachen – und wie übersetzt sie sich in andere Kultursphären? Warum beispielsweise wirkt sich die Auflösung maskuliner Werteschemata in der globalen Popkultur seit den 1970er Jahren nicht stärker auf die Wahrnehmung des Jazz aus? Oder tut sie genau dies und es fällt uns im Wandel der Werte einfach nicht genügend auf? Welche musikalischen Qualitäten sind denn tatsächlich identitätsbestimmt (um es vorsichtig auszudrücken und etwa nicht von “geschlechterspezifisch” zu sprechen)? Dass es unterschiedliche geschlechterspezifische Herangehensweisen an Projekte genauso wie an Problemlösungen gibt, ist ja hinreichend bekannt, wie aber drücken solche sich in Musik aus? Spielen Männer konfrontativer, Frauen eher auf Konsens bedacht? Sind Begriffe wie “einfühlsam” oder “kraftvoll” automatisch auch geschlechterbestimmte Vokabeln? Wie sieht die Selbst- und die Fremdsicht auf dieses Thema aus? Wie diskutiert man das Phänomen, dass ein Musiker wie Gary Burton erkläre, er mache selbstverständlich keinen “gay jazz”, und dennoch erzählt, nach seinem Coming Out hätten ihm viele Kollegen gesagt, er spiele jetzt viel “freier?

Wie also nimmt man die Rollen, die man in der realen Welt spielt, mit in eine Kunst, die zum einen davon handelt, “sich selbst” zu spielen, zum anderen auf offene Kommunikation klarer Individuen angelegt ist? Denn ausgerechnet im Jazz, dieser über-individualisierten Musik, zu argumentieren, dass es doch völlig egal sei, woher man käme, wirkt seltsam. “Where you come from is where you go to”, lautet zumindest zum Teil die Devise: Wer du bist, bestimmt, was und wie du spielen wirst.

Für unser 14. Darmstädter Jazzforum wollen wir diesen komplexen Themenkreis von sehr unterschiedlichen Warten betrachten. Wir haben dafür drei Themenblöcke vorgesehen. (1) Zum einen wollen wir uns allgemein mit der Thematik Maskulinität / Gender / Intersektionalität / Identität befassen. (2) Wir laden Referenten und Referentinnen ein, sich in analytischen Case Studies an die musikalische Aktivität einzelner Musiker oder Musikerinnen anzunähern, ohne von vornherein nur auf den Genderaspekt ihrer Kunst zu blicken. (3) In einem dritten Block wollen wir schließlich Schlaglichter auf gelebte Wirklichkeit in Geschichte wie Gegenwart werfen, uns dafür fokussierte Blicke in die Jazzgeschichte erlauben, aber auch aktuelle Zeitzeugen zu Worte kommen lassen.

Dass der Blick auf den Jazz verfälscht wird, wenn man seine Protagonisten auf einzelne Teile ihrer vielfältigen Identität reduziert, ist klar. Diese jedoch in Jazzgeschichte und -gegenwart völlig außer Acht zu lassen, ist ein genauso großes Versäumnis. Beim 14. Darmstädter Jazzforum wollen wir einen Diskurs fortführen, der auch in unserer bereits erheblich veränderten Welt wichtig bleibt.

Das Darmstädter Jazzforum findet seit 1989 alle zwei Jahre statt und widmet sich dabei jedes Mal einem anderen Oberthema. Es ist eine weltweit einmalige Mischung aus Fachkongress, Konzertreihe, Workshop und Ausstellung und wird von Anfang an in Buchform dokumentiert. Die daraus resultierende Buchreihe "Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung" ist mit bislang zehn Bänden die einzige in Deutschland erscheinende regelmäßige Buchreihe, die sich zwischen Wissenschaft und Dokumentation mit dem Jazz auseinandersetzt.

Kursleiter:
Wolfram Knauer (Konzeption), Arndt Weidler (Konzerte, Workshops), Doris Schröder (Visuelle Projekte)

Termin:
01.10.2015 - 04.10.2015

Veranstaltungsort:
64283 Darmstadt

Veranstalter:
Jazz-Institut Darmstadt

Kosten:
Symposium: Eintritt frei; Konzerte/Workshops: unterschiedliche Preise

Anmeldung:
Jazzinstitut Darmstadt
Bessunger Straße 88d, 64285 Darmstadt
Telefon: (06151) 963700
Fax: (06151) 963744
jazz@jazzinstitut.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.jazzinstitut.de


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„Inklusion und Partizipation in der Kulturellen Bildung“ (AT)

Beschreibung:
2015 will die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V. ihren Jahreskongress dem Thema „Partizipation & Veränderung“ widmen. Dabei geht es ihr darum, sowohl Praxis als auch Strukturen hinsichtlich des Paradigmas PARTIZIPATION im Horizont von INKLUSION zu befragen, u. a.:

• Welches Verständnis von Partizipation liegt dem Konzept Kultureller Bildung zugrunde?
• Wie partizipativ ist die Praxis der Kulturellen Bildung, sind die Organisations- und Fachstrukturen tatsächlich? Können (alle) Kinder und Jugendliche hier gut mitgestalten – wenn nicht, was muss verändert werden, wie, wo und warum?
• Wie können wir Partizipation im Horizont von Inklusion – im Sinne von Verschiedenheit als Normalfall – realisieren? Wie können/müssen wir zur Partizipation befähigen?
• Was muss sich möglicherweise im Selbstverständnis der Fachkräfte und Organisationen verändern?
• Was muss sich verändern, damit Kinder und Jugendliche mittels kultureller Ausdrucksformen ihre Interessen vertreten und gesellschaftliche Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse beeinflussen können?
• Widersprechen sich künstlerischer Qualitätsanspruch und partizipativer Gestaltungsprozess?

Weitere Fragen sollen in einem partizipativen Prozess im Vorfeld des Kongresses mit vielen unterschiedlichen Beteiligten entwickelt und konkretisiert werden.



Termin:
02.10.2015 - 03.10.2015

Veranstaltungsort:
JugendKulturZentrum PUMPE
Lützowstraße 42
10785 Berlin

Veranstalter:
Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
bkj.de


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Zehnter Hamburger JeKi-Tag

Beschreibung:
Zum zehnten Mal treffen sich die Vertreter der JeKi-Schulen und die JeKi-Lehrkräfte zum Hamburger JeKi-Tag: eine Gelegenheit für Rückblick und Vorausschau, für Grundsätzliches und Fröhliches. Neben kleinen Präsentationen aus JeKi-Schulen und einem Grundsatzvortrag zur Musikpädagogik werden wir aber auch arbeiten
und Anregungen für den Unterricht austauschen. Das genaue Programm wird unter Auswertung der Erfahrungen des laufenden Schuljahres im Sommer 2015 entwickelt.

Der Tagungsablauf und die Anmeldeunterlagen stehen ab ca. 07.09.2015 unter
www.hamburg.de/jeki zur Verfügung.

Kursleiter:
div.

Termin:
10.10.2015

Veranstaltungsort:
Bildungszentrum Tor zur Welt
Krieterstraße 2
21109 Hamburg

Veranstalter:
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg

Kosten:
für JeKi-Lehrkräfte frei

Anmeldung:
www.hamburg.de/jeki
Jedem Kind ein Instrument
Felix-Dahn-Str. 3, 20357 Hamburg
Telefon: 040 / 42 88 42 - 638
Fax: 040 / 427 966 390
Cornelia.Kunze@bsb.hamburg.de

Anmeldeschluss: 02.10.2015

Webseite:
www.hamburg.de/jeki


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ESTA-Kongress
Nationaler ESTA-Kongress

Beschreibung:
Fortbildung

Kursleiter:
Diverse

Termin:
23.10.2015 - 25.10.2015

Veranstaltungsort:
Musikschule Leipzig Johann-Sebastian Bach
Petersstraße 43
04109 Leipzig

Veranstalter:
European String Teachers Association (ESTA) - Union der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Kosten:
ca 100,00 Euro

Anmeldung:
ESTA-Sekretariat
Trixi Wentscher-Helpenstein
Katzenberg, 55126 Mainz
Telefon: 06131-479565
info2@esta-de.de

Anmeldeschluss: 30.09.2015

Webseite:
esta-de.de


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Chormusikkultur und Migrationsgesellschaft
Chöre als Orte transkulturellen Lernens?

Beschreibung:
In Deutschland gibt es aktuell rund 59.000 Chöre mit knapp 1,5 Mio. aktiven Sängerinnen und Sängern. Aber mindestens in der klassisch organisierten Chorszene sind Menschen mit Migrationshintergrund unterrepräsentiert – jedenfalls aus außereuropäischen Traditionen. Woran liegt das? An unterschiedlichen musikalischen Traditionen, unterschiedlichen Kulturbegriffen, unterschiedlicher Nähe zum aktiven chorischen Musizieren oder auch an der gesungenen Literatur?

Auf diesem Fachtreffen sollen Bedingungen und Wirkung von Chorarbeit insbesondere mit Kindern und Jugendlichen zunächst gesichtet werden. Ziel ist, zu untersuchen, wie aus musikalisch-kultureller Arbeit musikalisch-interkulturelle und musikalisch-transkulturelle Arbeit werden kann, die die derzeit bestehenden Schwellen für Menschen mit Migrationshintergrund abbauen kann.

Damit sollen objektive gesellschaftliche Notwendigkeiten ebenso aufgenommen werden wie mögliche Defizite innerhalb der musikalischen Kulturarbeit in Chören.

Die Expertentagung wird von der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel und dem Arbeitskreis Musik in der Jugend in Kooperation durchgeführt. Sie gehört zu einem Untersuchungs- und Diskursprojekt, das der AMJ mit Förderung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien durchführt.

Kostenanteil: kostenfrei auf Einladung; passive Teilnahme zum Selbstkostenpreis auf Anfrage möglich. Bitte wenden Sie sich bei Interesse direkt an den Arbeitskreis Musik in der Jugend (siehe: www.amj-musik.de; E-Mail: info@amj-musik.de) oder an den Programmbereich Musik an der ba •.

Kursleiter:
Dr. Karl Ermert

Termin:
27.10.2015 - 28.10.2015

Veranstaltungsort:
Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V.
Schlossplatz 13
38304 Wolfenbüttel

Veranstalter:
Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V.

Anmeldung:
Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V.
Programmbereich Musik
Schlossplatz 13, 38304 Wolfenbüttel
Telefon: 05331-808417
Fax: 05331-8080413
post@bundesakademie.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.bundesakademie.de


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ERTA-Kongress & Mitgliederversammlung
Alte und Neue Klänge wagen: Improvisation auf Blockflöten durch die Jahrhunderte

Beschreibung:
Der ERTA-Kongress 2015 blickt auf ein spannendes Thema, das für Blockflötistinnen und Blockflötisten eine zentrale Stellung einnimmt. Denn seit jeher gehört das „freie Spiel“ – unabhängig von Zeitläufen, musikalischen Moden, Besetzungen und Stilen – auf dem Podium und im Unterricht zum selbstverständlichen Repertoire. Seminare und Workshops, Konzerte und Recitals laden ein, die vielfältigen Facetten und kreativen Möglichkeiten im Umgang mit Improvisation kennen zu lernen und in gemeinsamer Praxis weiter zu vertiefen. Darüber hinaus auf dem Kongress-Programm: Impulse für die musikalische und pädagogische Arbeit, Aktuelles vom Instrumenten- und Notenmarkt, kollegiales Miteinander, Austausch und Begegnungen ...

Themen:
- Alte und Neue Klänge wagen
• zu allen Zeiten: Improvisation in allen Stilen
• absolut selbstverständlich: notenfrei durch Jazz/Rock/Pop
• von Anfang an: freies Spiel im Instrumentalunterricht
• selbst gemacht: Komponieren mit Kindern und Jugendlichen
• neu & alt: Crossover-Interpretationen und -Bearbeitungen Alter Musik
- News
• alltagstauglich: Zeitgenössische Blockflöten-Klänge für den Unterricht
• hochaktuell: Neueste Musik für Blockflöte(n)
- Impulse
• Moderieren & Präsentieren
• Musik & Medizin: Atmung

Mitgliederversammlung der ERTA Deutschland

Kursleiter:
noch k.A.

Termin:
06.11.2015 - 08.11.2015

Veranstaltungsort:
Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen
Hugo-Herrmann-Straße 22
78647 Trossingen

Veranstalter:
Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen

Kosten:
k.A.

Anmeldung:
Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen
Hugo-Herrmann-Straße 22, 78647 Trossingen
Telefon: 07425 - 9493-0
Fax: 07425 - 9493-21
sekretariat@bundesakademie-trossingen.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.bundesakademie-trossingen.de


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