Kongresse


Hier finden Sie alle Kongressangebote in chronologischer Reihenfolge sortiert. Sie haben die Möglichkeit, in der rechten Spalte nach Kongressangeboten in einem bestimmten Zeitraum und in Eingrenzung auf einzelne Bundesländern zu suchen. Diese Funktion ist zudem kombinierbar mit einem freien Suchbegriff.Hilfe

 

nur Kongresse
alle Kurse/Kongresse

1 - 30 of 47 data sets

» Page: [1] 2

 Shortview
 

In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern

Ruhrstadtkongress Weltmusik 2015
Workshops und Masterclasses mit Gastdozenten aus aller Welt

Beschreibung:
Die Idee des Kongresses der Akademie im BOLA – HAUS DER KULTUREN RUHR ist es, im Zusammenspiel mit dem Ruhrstadt-Festival, Akteuren unterschiedlicher künstlerischer Disziplinen einen Freiraum für gegenseitige Inspiration und Innovation zu geben. Im Mittelpunkt stehen außerdem das Kennenlernen und Entwickeln neuer Ausdrucksformen sowie das Erweitern ihrer interkulturellen Netzwerke.

Der Fachkongress ist eine berufliche Weiterbildung der Akademie der Kulturen NRW – ein produktives Kreativtreffen zur Entwicklung von künstlerischer Innovationen, Ideen und Projekten. Dabei tauschen sich Weltmusiker sowie Akteure und Liebhaber anderer Genres und Kunstformen miteinander aus.

Ab Juni 2015 bieten wir verschiedene Workshops und Seminare von Künstlern in den Bereichen intuitiver Musik & Medien, Musik & Tanz, Musik und Heilung an. Die Teilnehmer des Fachkongresses wählen sich die für ihre eigene Entwicklung interessantesten Workshops und Begegnungen individuell aus.

Neben der Teilnahme an verschiedenen Workshops/Masterclasses gibt es Raum für individuelles Coaching und Praxiszeiten sowie freie Zeit für informellen Austausch mit den Special Guests und Dozenten, die alle eine herausragende Rolle in ihrem Bereich spielen.


Bobo (Christiane Hebold) – Gesangs- und Stimmtraining – 17.08. – 20.08.

Paulina Abufhele Meza – Workshop Tanz und Improvisation – 24.08. – 27.08

Abbos Kosimov – Masterclass Percussion – 31.08. – 4.09.

Isabel Gilton – Yoga-Tanz – 4.9. – 5.9.

Darüberhinaus zielt der Kongress auf Erfahrungsaustausch sowie interkulturelle & internationale Co-Produktionen ab, die im Ruhrgebiet und international präsentiert werden.

Im Rahmen dieser beruflichen Weiterbildung ist es möglich, Bildungsurlaub zu beantragen bzw. unter bestimmten persönlichen Voraussetzungen Stipendien oder Förderungen in Anspruch zu nehmen. Informationen zur Bildungsprämie (Bund) und zum Bildungsscheck NRW erhalten Sie in der Regel bei ihrer VHS.

Kursleiter:
Bobo (Christiane Hebold), Paulina Abufhele Meza, Abbos Kosimov, Isabel Gilton

Zielgruppe/Teilnehmer:
Der Kongress richtet sich an Profis aller Berufsfelder, die die Inspiration von führenden Spitzenmusikern, Tänzern, bildenden Künstlern und Performern als Anregung für ihr eigenes Arbeitsfeld aufgreifen und wichtige Impulse für die berufliche Weiterentwicklung aufnehmen möchten.

Zusatzinformationen:
Bildungsurlaub, Bildungsscheck NRW, Bildungsprämie und Sonderkonditionen mit bis zu 50% möglich. In besonderen Fällen kann ein Stipendium in Anspruch genommen werden.

Termin:
17.08.2015 - 13.09.2015

weitere Termine:
40 Uh, die im genannten Zeitraum frei wählbar sind. Stellen Sie sich Ihr perfektes Programm selbst zusammen! Auch individuelle Absprachen ausserhalb der Workshopzeiten sind möglich. Bobo (Christiane Hebold) 17.08. – 20.08. // Paulina Abufhele Meza 24.08. – 27.08 // Abbos Kosimov 31.08. – 4.09. // Isabel Gilton 4.9. – 5.9.

Veranstaltungsort:
BOLA Haus der Kulturen
Herbergsweg1
44879 Bochum

Veranstalter:
Akademie der Kulturen NRW

Träger:
Akademie der Kulturen NRW

Kosten:
1000€ für 40 Uh (Sonderkonditionen siehe Zusatzinformationen)

Anmeldung:
Telefon: 0234- 5892040 / 95067319
akademie@prokulturgut.net

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
ruhrstadt-festival.de


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

SoundTrack_Cologne 12

Beschreibung:
In praxisorientierten Masterclasses, Werkstattgesprächen und Panels widmet sich SoundTrack_Cologne den aktuellen Themen der internationalen Film- und Medienmusikszene. Konzerte sowie das Musikfilmfestival SEE THE SOUND runden das Programm ab.

Termin:
19.08.2015 - 23.08.2015

Veranstaltungsort:
50667 Köln

Veranstalter:
Televisor

Anmeldung:
SoundTrack_Cologne 12
Televisor Troika GmbH
Trajanstraße 27, 50678 Köln
Telefon: 0221 931 844 0
Fax: 0221 931 844 9
info@soundtrackcologne.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.soundtrackcologne.de/de/kong...


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

Wie kann musikalische Begabung gefördert werden?
Fachtagung

Beschreibung:
Wie kann musikalische Hochbegabung definiert werden? Wie findet man Hochbegabte? Was behindert den Fortgang der Entwicklung junger Talente? Was sind Gelingensbedingungen musikalischer Begabung? Wie sollten wir mit Programmen wie "Jedem Kind ein Instrument" und den dort gefundenen Begabten umgehen? Aussondern oder mitnehmen?
In der Fachtagung geht es um diese und ähnliche Fragen, die in Vortragsform und Podiumsgesprächen behandelt werden. Erörtert wird auch die Rolle der Lehrenden und die Frage, ob wir aus dem Sport Impulse für die Förderung in der Musik ableiten können. Auch Programme wie "Jedem Kind ein Instrument" und ähnliche Ansätze und deren Umgang mit Begabung werden thematisiert.

mit Prof. Andreas C. Lehmann, Würzburg


Zielgruppe/Teilnehmer:
Musikpädagog/inn/en

Termin:
29.08.2015

Veranstaltungsort:
Landesmusikakademie NRW e.V.
Steinweg 2
48619 Heek

Veranstalter:
Landesmusikakademie NRW e.V.

Partner:
Jugendakademie Münster der Musikhochschule und der Westfälischen Schule für Musik, Jungstudierenden-Institut der Musikhochschule Detmold, Precollege der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Nachwuchsförderinstitut i.Gr. der Folkwanguniversität Essen, Ausbildungszentrum Schumann junior der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf

Kosten:
40,- Euro

Anmeldung:
Kursnr.: 1507V03
Mit dem Formular auf der Webseite.
Landesmusikakademie NRW e.V.
Steinweg 2, 48619 Heek
Telefon: 02568 93 05 0
Fax: 02568 10 62

Anmeldeschluss: 19.08.2015

Webseite:
www.landesmusikakademie-nrw.de


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

Musik/Hören: gestern, heute, morgen
Symposium

Beschreibung:
Hören ist als eine kulturell geprägte Praxis zu verstehen, die sich im Laufe der Jahrhunderte gravierend gewandelt hat. Die uns vertraute Konzertkultur, die unser Hörverhalten bis heute lenkt, wurde entscheidend durch musikkulturelle Innovationen der Beethoven-Zeit geprägt und beruht auf zahlreichen kultur- wie mediengeschichtlichen Voraussetzungen. Zugleich haben in der Gegenwart Musik und Klang schon längst auch den öffentlichen Raum außerhalb von Konzert und Konzertsälen erobert und gehen neue Verbindungen mit den Klanglandschaften unserer Alltagswelt ein. Digitale Technologien lassen erahnen, in welche Richtungen sich zukünftig global vernetzte musikalische Praktiken und Hörkulturen entwickeln könnten.

Das Symposium geht in Performance Lectures, Hörexperimenten, Vorträgen und moderierten Gesprächsrunden solchen Veränderungen nach und blickt dafür in Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Es bringt Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen mit Komponisten und Klangkünstlern in einen Dialog und sucht die Diskussion mit den Besucherinnen und Besuchern.

Die abschließende Podiumsdiskussion des Symposiums wird am Sonntag, den 13.9. ab 19.05 Uhr auf WDR 3 im »WDR 3 Forum« ausgestrahlt.

Programm (Stand 08.07.2015):
Samstag 5.9.2015

15.00–18.00 Uhr

Begrüßung und Einführung durch Bettina Schlüter und Raoul Mörchen

Sektion 1: »Musik/Hören – Begegnungen mit Künstlern und Wissenschaftlern«

Performance Lectures
von und mit Sam Auinger, Sabine Breitsameter, Edwin van der Heide und Manos Tsangaris

Sonntag 6.9.2015
10.30–13.00 Uhr

Begrüßung durch den Kulturdezernenten Martin Schumacher

Sektion 2: »Musik/Hören: gestern«
- Bettina Schlüter: »Beethoven/Hören um 1800«
- Peter Payer: »Hörraum Wien – Zur Geschichte einer urbanen Klanglandschaft«
Vorträge und Diskussion
Moderation: Raoul Mörchen

13.00–15.00 Uhr - Mittagspause und Gelegenheit zum Gespräch
(ein Imbiss wird vor Ort angeboten)

15.00–16.00 Uhr
Sektion 3: »Musik/Hören: heute«
Gespräche
mit Edwin van der Heide, Alexander Kleinschrodt, Annelie Kürsten und Raoul Mörchen

16.30–18.00 Uhr
Sektion 4: »Musik/Hören: gestern, heute, morgen«
Podium und Diskussion im Plenum
mit Sam Auinger, Sabine Breitsameter, Hans-Georg Soeffner und Nike Wagner
Moderation: Raoul Mörchen

Zu den Akteuren:
- Sam Auinger, Komponist und Klangkünstler, Linz
- Sabine Breitsameter, Expertin für Sound- und Medienkultur, Darmstadt/Berlin
- Edwin van der Heide, Stadtklangkünstler Bonn 2015, Rotterdam
- Alexander Kleinschrodt, Musik- und Kunstwissenschaftler, Bonn
- Annelie Kürsten, Musik- und Kunstwissenschaftlerin, Bonn
- Peter Payer, Historiker und Stadtforscher, Wien
- Raoul Mörchen, Journalist, Köln
- Bettina Schlüter, Musik- und Medienwissenschaftlerin, Bonn
- Hans-Georg Soeffner, Kultursoziologe, Essen/Bonn
- Manos Tsangaris, Komponist, Künstler und Autor, Köln/Dresden
- Nike Wagner, Intendantin des Beethovenfestes Bonn

Das Forum Internationale Wissenschaft ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Bonn. Neben seinen Forschungsschwerpunkten führt es in Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn und weiteren ansässigen Institutionen koordinierte wissenschaftliche Programme und Veranstaltungen auf den Gebieten kultureller, medialer und globaler Transformationen durch (www.fiw.uni-bonn.de).

Konzeption und Leitung:
Bettina Schlüter, Annelie Kürsten, Alexander Kleinschrodt, Björn Müller-Bohlen
Moderation: Raoul Mörchen

Termin:
05.09.2015 - 06.09.2015

Veranstaltungsort:
Bonner Universitätsforum
Heussallee 18-24
53113 Bonn

Veranstalter:
Forum Internationale Wissenschaft der Universität Bonn

Partner:
bonn hoeren, Liaison Office der Stadt Bonn, WDR3

Kosten:
Eintritt 15 € (50% Ermäßigung für Schüler, Studierende u. a.). Kartenvorverkauf und weitere Informationen unter: www.beethovenfest.de (im Preis inbegriffen ist ein Mittagsimbiss am Sonntag).

Anmeldung:
Abteilung Digitale Gesellschaft / Ressort Strategische Partnerschaften
Forum Internationale Wissenschaft der Universität Bonn
Björn Müller-Bohlen, Telefon: 0228 / 736 29 87
b.mueller-bohlen@uni-bonn.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.beethovenfest.de/programm/mu...


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

Der Militärmusikdienst der Bundeswehr 1955-2015: Rückblick - Reflexion - Ausblick
11. Symposium Militärmusik im Diskurs

Beschreibung:
2015 kann der Militärmusikdienst der Bundeswehr auf 60 Jahre seines Wirkens und seiner fachlichen Bewährung blicken. Als eigener Fachdienst innerhalb des sogenannten "westdeutschen Verteidigungsbeitrages" zur Jahreswende 1955/56 aufgestellt und im Kontext der Inneren Führung organisiert, bilden seine Musikeinheiten die Bundeswehr seither nicht nur klingend in der deutschen Öffentlichkeit ab, sondern wirken ebenso als kulturelle Botschafter der Bundesrepublik Deutschland im internationalen Bereich.

Werden, Wirken und Wirkung der Militärmusik als besondere Form eines Friedensbeitrages der Bundeswehr geben daher Anlass zum interdisziplinären Austausch über ihre Bedeutung und Verantwortung. Dieser wird in einer weiteren Veranstaltung der Reihe Militärmusik im Diskurs am 8. und 9. September 2015 im Gustav-Stresemann-Institut Bonn erfolgen.

In diesem Zusammenhang stellt sich auch als zentrale Frage, auf welcher Grundlage sich das eigene Musikverständnis des Militärmusikdienstes aufbaut und welcher Musikbegriff sich zukünftig entwickeln soll.

Weitere Informationen demnächst auf der Webseite.

Termin:
08.09.2015 - 09.09.2015

Veranstaltungsort:
Gustav-Stresemann-Institut
Langer Grabenweg 68
53175 Bonn

Veranstalter:
Zentrum Militärmusik der Bundeswehr

Kosten:
15 Euro

Anmeldung:
Zentrum Militärmusik der Bundeswehr
Robert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn
ZMilMusBw@Bundeswehr.org

Anmeldeschluss: 31.08.2015

Webseite:
www.militaermusik.bundeswehr.de


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

14. Symposium der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM)

Beschreibung:
Voraussichtliches Programm
(Stand 05.08.2015 - Änderungen möglich)

Freitag, 11. September 2015
15:00 -18:00 Workshops und Treffen der AGs
18:00 Mitgliederversammlung
19:00 Gesprächskonzert:
Alexander Scriabin (1872-1915)
Musikalischer Visionär und Musiker-Medizinischer „Fall“

Samstag, 12. September 2015
9:00 Uhr – 13:00 Uhr
Musiker-Medizin interdisziplinär: FALLVORSTELLUNGEN UND INTERDISZIPLINÄRE “GRAND-ROUNDS”, JEWEILS 50 MINUTEN
1) Gaumensegel-Insuffizienz (u.a. HNO, Neurologie, Atemtherapien, Pädagogik)
2) „Durchgespielte“ Finger (u.a. Orthopädie, Neurologie, Bewegungslehre, Pädagogik)
3) Bogenzittern (u. a. Psychosomatik, Pädagogik, Neurologie, Bewegungslehre, Coaches)
4) Husten, Schnupfen, Heiserkeit (u.a. Innere Medizin, HNO, Psychologie, Pädagogik)

15:00 Uhr – 17:00 Uhr
Arbeitsplatz Orchester: Himmel und Hölle
Podium und Diskussion u.a. mit Orchestermusikern, Mediatoren, Psychotherapeuten, Orchesterdirektoren, Dirigenten

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. med. Eckart Altenmüller

Termin:
11.09.2015 - 12.09.2015

Veranstaltungsort:
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Emmichplatz 1
30175 Hannover

Veranstalter:
Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin

Kosten:
Mitglieder der DGfMM, der HMTMH und Studierende der HMTMH: frei; Nichtmitglieder: 40 €; Studierende: 10 €

Anmeldung:
Siehe Formular auf der Webseite
Dagmar Segert
Ostfeldstraße 53, 30559 Hannover
Telefon: 0511 270 64 114
geschaeftsstelle@dgfmm.org

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.dgfmm.org


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

Neue Wege beschreiten - Musikunterricht im Fokus
20. Fortbildungstagung des VDS-/BMU-Brandenburg

Beschreibung:

Konzerte
Eröffnungskonzert: Die Tagung wird am Mittwoch, dem 16. September 2015, um 19.30 Uhr, im Theater der Bundes- und Landesmusikakademie Rheinsberg mit einem Konzert des Erich-Fried-Chores Berlin eröffnet. Unter der Leitung von Andreas Bunckenburg und Maria Haupert werden traditionelle und moderne Lieder in teilweise sehr interessanten Arrangements zu Gehör gebracht.

Hofkonzert: Am Freitag, dem 18. September 2015, findet im Innenhof der Musikakademie ab 19.30 Uhr das Hofkonzert statt. Es spielen Caro Jordanow und Band aus Potsdam.

Kursangebote
(17. und 18. September 2015)

1. Wer stört hier wen? (Prof. Dr. Daniel Mark Eberhard, Augsburg)
In seinem Kurs wendet sich Professor Eberhard einer Problematik zu, die für Musiklehrer_innen im Alltag oft sehr belastend ist – der Umgang mit Unterrichtsstörungen, gerade, wenn es darum geht, den Beruf dauerhaft und langfristig durchführen zu können. Darüber hinaus befürchten Lehrende, dass das „outing“ über den eigenen Misserfolg im Unterricht ein Anzweifeln ihrer Professionalität zur Folge hat. Im Rahmen des Kurses sollen nach einem Erfahrungsaustausch und der Selbstreflexion der Kursteilnehmer_innen Handlungskonzepte aufgezeigt werden, die weitere Arbeit positiv beeinflussend.
(Zielgruppe: Musiklehrer_innen der Sek. I/II)

2. Musik mit Leib und Kehle (Prof. Werner Beidinger, Berlin)
Der Workshop zeigt Beispiele eines körperorientierten Musizierens und bezieht dabei Klanggesten (Bodypercussion) und einfache Tanzformen gleichermaßen mit ein. Themen der Reflexionsphasen sind Fragen der Liederarbeitung, der Materialauswahl sowie die Bewusstmachung unterschiedlicher Gestaltungsvariationen. Die Beispiele reichen von einstimmigen Melodien über die einfache Zweistimmigkeit bis zum mehrstimmigen Satz und sind somit schulstufenübergreifend und dienen auch der persönlichen Erfahrungserweiterung aller TeilnehmerInnen.
(Zielgruppe: Musiklehrer_innen der Sek. I/II)

3. Trommeln total: Let´s groove (Knut Dembowski, Lübeck)
Alle wollen trommeln - und vor allem: laut! Trommeln ist für Kinder ein großes haptisch-motorisches Vergnügen. In diesem Workshop wird ein Weg beschrieben, der Schülerinnen und Schüler von Klasse 1 bis Klasse 10 spielerisch an das Trommeln heranführt und sofort ins Grooven bringt. Dazu gilt die einfache Formel: Eine Schlagtechnik = 3 Sounds! Der Einsatz von Kleinpercussion und Songs ergänzt den „Trommel-Trubel“. So entwickeln sich Arrangements, an dem jedes Klassenmitglied aktiv teilhaben kann. Im Kurs werden wir Spieltechniken lernen und alle Spielvorschläge praktisch ausprobieren. Trommelerfahrungen werden nicht voraus gesetzt.
(Zielgruppe: Musiklehrer_innen der Grundschule und Sek. I (II))

4. Tanzwerkstatt und Musik aktiv! (Renate und Walter Kern, Wien)
In der Tanzwerkstatt stellt Renate Kern Tänze unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen und Epochen für 8- bis 12- Jährige vor. Methodische Tipps zur Erarbeitung von Schritten und Figuren, Wissenswertes über Tanz- und Musikstile und Informationen über die Herkunft der Tänze werden vermittelt. Bewusstes Hören, Singen und Musizieren bereichern die Tanzgestaltung und ermöglichen allen Kindern einer Klasse die Freude am gemeinsamen Erleben von Musik und Bewegung.
Singen, Musizieren, Hören, Bewegen….. diese Bereiche sollen und müssen im Musikunterricht durch selbstständiges, aktives Tun erfahren und erlebt werden. Exemplarische Beispiele für die 8- bis 12- Jährigen werden im zweiten Teil des Workshops unter dem Motto „Lernen heißt Selbst-Tun“ von Walter Kern vorgestellt und erarbeitet. So reiht sich z.B. ein Action Song an ein Spielstück mit Bodypercussion, ein Spiel-mit-Satz aus dem klassischen Bereich an ein Jahreszeitenlied, ein Sprechstück an einen Kanon usw.
(Zielgruppe: Musiklehrer_innen der Grundschule und Sek. I)

5. apps4music – Unterrichtskonzepte für die Verwendung von Musikapps (Matthias Krebs, Berlin)
Smartphones und Tablets wie iPod, iPad, Galaxy Tab, HTC & Co lassen sich mittels geeigneter Musikapps in Instrumente verwandeln. Durch die intuitive Bedienung und die direkte Berührungssteuerung per Touchscreen haben die Apps hohen Aufforderungscharakter und motivieren auch Schüler_innen, mit wenig Musiziererfahrungen, mit Klängen kreativ zu experimentieren und eigene Musikstücke zu gestalten. Indem die kleinen Mobilgeräte an ein Mischpult angeschlossen werden, können in Projekten z.B. auch spontane Smartphone-Bands entstehen. Im Workshop können verschiedene praxiserprobte Unterrichtskonzepte zum Musikmachen mit den digitalen Alltagsgeräten kennengelernt und selbst ausprobiert werden. Anschließend werden diese diskutiert und können als Vorlagen für den eigenen Unterricht genutzt werden.
(Zielgruppe: Musiklehrer_innen Sek. I/II)

6. Populäre Tanzformen in der Schule (Bettina Neumann [Ohligschläger], Glienicke/Nordbahn)
In diesem Kurs werden aktuelle Tanz- und Bewegungsformen aus den Bereichen Pop und Hip-Hop vorgestellt. Aus den gelernten Bausteinen werden Choreografien für die Klassenstufen 5-8 entwickelt. Mit kleinen Tricks entstehen aus einfachen Bewegungen attraktive Bilder und synchrone Figuren. Es gibt Warm-ups zur Vorbereitung der Tänze sowie Hinweise zu Reduktionsmöglichkeiten.
Hinweis: Bitte Sportschuhe und bequeme Kleidung mitbringen!
(Zielgruppe: Musiklehrer_innen der Grundschule und Sek. I)

Abschlussveranstaltung
(19. September 2015)

Referent der Abschlussveranstaltung der 20. Fortbildungstagung wird in diesem Jahr der neue künstlerische Leiter der Kammeroper Rheinsberg, Frank Matthus, sein. Mit ihm und durch ihn wird das Motto der diesjährigen Fortbildung wieder aufgegriffen. Nicht nur die Musiklehrer_innen des am Abend des 17. September neu gegründeten BMU-Landesverbandes Brandenburg, sondern auch er beschreiten neue Wege. Das Thema seiner Veranstaltung wird „Die Oper im 21. Jahrhundert – Schloss Rheinsberg in Gegenwart und Zukunft“ sein, aber auch die Frage, wie man Jugendliche stärker für klassische Musik begeistern, sie an diese heranführen kann.


Zusatzinformationen:
Das Programm als PDF-Datei: http://www.vds-brandenburg.de/media/material_aktuell/Rheinsberg%202015/Rheinsbergprogramm%2015%20bru.pdf

Termin:
16.09.2015 - 19.09.2015

Veranstaltungsort:
Bundes- und Landesmusikakademie Rheinsberg
Kavalierhaus der Schlossanlage
16831 Rheinsberg

Veranstalter:
Bundesverband Musikunterricht Brandenburg

Kosten:
Die Teilnehmergebühr beträgt (inklusive Unterkunft und Vollverpflegung) für VDS/BMU‐Mitglieder: 128,00 €; für Studenten/Referendare: 99,00 €; für Nichtmitglieder: 178,00 €; ohne Unterkunft: 70,00 €; als Tagesgast: 35,00 €.

Anmeldung:
Andreas-Flaemig@gmx.net

Anmeldeschluss: 15.07.2015

Webseite:
www.vds-brandenburg.de/media/mat...


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

Führungsforum Musikschule: Spektrum Inklusion - Kulturelle Vielfalt an Musikschulen
Tagung für Führungskräfte an Musikschulen

Beschreibung:
Deutschland ist ein Einwanderungsland. Insbesondere in den Metropolregionen an Rhein und Ruhr, Hamburg, Berlin, München und dem Rhein-Main-Gebiet weist Deutschland eine heterogene Bevölkerung mit vielfältigen kulturellen Prägungen auf. Darüber hinaus werden sich in Zukunft zunehmend die Schwerpunkte der Bevölkerungsstruktur verschieben: denn in den nächsten Jahren werden Kinder und Jugendliche mit mehrheitlich unterschiedlichen Herkünften das kulturelle Leben in unserem Land prägen. Für die kommunalen Musikschulen stellt es daher eine allgemeine Notwendigkeit dar, sich mit der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung und deren kulturellen Auswirkungen zu befassen. Musik verbindet, aber erst die tiefgehende Kenntnis und Wertschätzung anderer hier lebender Kulturen ermöglicht ein Zusammenleben mit allen Menschen auf gleicher Augenhöhe. Nur das ermöglicht eine kulturelle Teilhabe für alle.

Kursleiter:
Nuray Ateş, Prof. Dr. Dorothee Barth, Elena Lazaridou, Christian Papadopoulos, Prof. Ulrich Rademacher, Ruddi Sodemann (Leitung), Prof. Dr. Raimund Vogels, N.N.

Zielgruppe/Teilnehmer:
Leitungskräfte an Musikschulen

Termin:
17.09.2015

Veranstaltungsort:
Dietrich-Keuning-Haus
44147 Dortmund

Veranstalter:
Verband deutscher Musikschulen

Träger:
Verband deutscher Musikschulen

Partner:
Landesverband der Musikschulen NRW

Kosten:
EUR 80,00

Anmeldung:
Britta Schütz
Verband deutscher Musikschulen
Plittersdorfer Str. 93, 53173 Bonn
Telefon: 0228/95706-18
Fax: 0228/95706-33
schuetz@musikschulen.de

Anmeldeschluss: 21.08.2015

Webseite:
www.musikschulen.de


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

SysMus 2015 - Internationale studentische Konferenz für Systematische Musikwissenschaft

Beschreibung:
SysMus ist eine jährlich stattfindende, studentisch organisierte Konferenz, die eine Möglichkeit für fortgeschrittene Studierende (v.a. Master und Doktoranden) darstellen soll, ihre Projekte zu präsentieren und mit anderen zu diskutieren. Dabei können all die vielfältigen Theorien und Methoden der systematische Musikwissenschaft aus Geistes- und Naturwissenschaften genutzt werden, um das Phänomen "Musik" in seinen weiten Erscheinungsformen zu untersuchen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 von u.a. Manuela Marin und Richard Parncutt, fand SysMus schon in verschiedenen Ländern in Europa und Nordamerika statt (z.B. Österreich, Belgien, Deutschland, Kanada, Italien und Großbritannien). Immer wieder konnten international renommierte Forscher aus verschiedenen Bereichen der systematischen Musikwissenschaft als Hauptredner gewonnen werden. Und so freuen wir uns, in diesem Jahr Daniela Sammler (Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig), Eric Clarke (University of Oxford) und Matthias Vogel (Universität Gießen) in Leipzig begrüßen dürfen.

Das ausführliche Programm finden Sie unter
https://sysmus2015.files.wordpress.com/2015/01/sysmus15schedule.pdf


Zusatzinformationen:
Die gesamte Konferenz wird in englischer Sprache stattfinden.

Termin:
17.09.2015 - 19.09.2015

Veranstaltungsort:
Universität Leipzig, Institut für Musikwissenschaft
Beethovenstr. 15
04107 Leipzig

Veranstalter:
SysMus 2015

Kosten:
€ 50,- (inkl.Verpflegung)

Anmeldung:
Siehe Formular auf der Webseite
Laura Neumann
sysmus2015@gmail.com

Anmeldeschluss: 31.08.2015

Webseite:
www.sysmus2015.com


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

21. Weimarer Schulmusiktage

Beschreibung:
Das ausführliche Programm finden Sie unter
http://th.bmu-musik.de/fileadmin/Medien/LV-TH/Anmeldeformular_Weimarer_Schulmusiktage.pdf

Termin:
18.09.2015 - 19.09.2015

Veranstaltungsort:
Staatliches Spezialgymnasium für Musik
Belvedere 1
99425 Weimar

Veranstalter:
Bundesverband Musikunterricht LV Thüringen

Partner:
Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM), Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar, Musikgymnasiums Schloss Belvedere Weimar

Kosten:
Gesamte Tagung 50,- €, Mitglieder des BMU (Bundesverband Musikunterricht) ermäßigt 30,- €. 1 Tag (Freitag oder Samstag) 30,- €, Mitglieder des BMU ermäßigt 20,- €. Referendare 15,- € (beide Tage) bzw. 10,- € (ein Tag) Studierende 10,- € (beide Tage) bzw. 5,- € (ein Tag) Einzelveranstaltung 10,- €.

Anmeldung:
anmeldung@schulmusiktage.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
th.bmu-musik.de/fortbildungen/we...


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

Gemeinsam musikalisch lernen - Heterogene Lerngruppen als produktiver Impuls für den Musikunterricht
2. Landeskongress Bündnis für Musikunterricht in Hessen

Beschreibung:
Die Vorstandsmitglieder von BMU und VdM Hessen freuen sich, die hessischen Musikkolleginnen und -kollegen der Schulen und der öffentlichen Musikschulen vom 18.9. bis 19.9.2015 zur zweiten gemeinsamen Fortbildungstagung von Schulmusik und Musikschule in die Landesmusikakademie Schloss Hallenburg in Schlitz einzuladen.

Inhaltliche Schwerpunkte sind der Umgang mit inklusiver musikalischer Praxis und die Grundlagen eines integrativen Musikunterrichts mit sowohl multikulturellen wie auch musikalisch heterogenen Gruppen.

Mit einem attraktiven Fortbildungsangebot von 30 Workshops für alle Schulformen und -stufen und der gemeinsamen Auseinandersetzung über das Lernen von Inhalten und Kompetenzen im Fach Musik mit Vorträgen, Diskussion und Foren sowie zahlreichen Verlagsausstellungen erwartet Sie bzw. Euch ein vielseitiges und spannendes Programm über zwei Tage.

Frau Prof. Elisabeth Danuser aus Zürich wird unter dem Thema „Musik greif-, spür-, hör- und sichtbar“ das Musik-Lernen in heterogenen Gruppen vorstellen. Ihr Vortrag beleuchtet die Grundlagen der Wahrnehmungsstrukturen des Kindes und deren Bedeutung für das Lernen in Musik. Vermittelt werden Ansätze in Theorie und Praxis zur Differenzierung der Wahrnehmung in Nah- und Fernsinne unterstützt durch gefilmte Unterrichts-Sequenzen.
Frau Dr. Eva Mittmann wird über das Thema „Grenzen sind relativ – Hören mit allen Sinnen“ referieren.

Workshop-Themen sind u.a. :
- „Singen auch für Jungen attraktiv machen“ (M. Ansohn)
- „Diskussionsforum: Musikunterricht in der Oberstufe“, zwischen kompetenzorientiertem Kerncurriculum und Zentralabitur (R. Böttcher/ T. Spahn)
- „Der Igel mit der roten Mütze“, Lieder, Bewegungs- und Instrumentalspiel zu einem Bilderbuch (A. Cohrs)
- „Minimal Music“ und „Neue Musik in der Ensemblepraxis“ (U. Götte)
- „Sticheln, Stänkern, Stören“, gelassen und selbstbewusst mit Konflikten umgehen (M. Grohe)
- „Beatbox Complete“, Beatboxworkshop für Einsteiger (Indra)
- „BodyGroove für Kids“, fantastic plastic Grooves (U. Moritz)
- „Alles außer Eins“, Perkussion mit allen Mitteln (O. Pyras)
- „Singen mit Hand und Fuß“, praxisbezogener Umgang mit der Kinderstimme in GS und Stufe 5/6 besonders auch der Förderschule (G. Roth)
- „MusikManufaktur“ aus dem Monheimer Modell, Auftragskompositionen für Grundschulorchester (J. Sommer feld)
- „Gemeinsames Musizieren in heterogenen Gruppen“ (Prof. B. Wüstenhube)

Die Verbände BMU und VdM in Hessen arbeiten schon viele Jahre erfolgreich im Bündnis für Musikunterricht zusammen und engagieren sich stark für die Zukunft unseres Fachs, damit wir gemeinsam mit den hessischen Musiklehrkräften den Musikunterricht an den hessischen Schulen und öffentlichen Musikschulen ausbauen und dessen Qualität sichern und weiter entwickeln können.

Leitung:
Dorothee Graefe-Hessler, Volkhard Stahl, Michael Eberhardt


Zusatzinformationen:
Wer eine Übernachtungsmöglichkeit benötigt, sollte sich frühzeitig anmelden, damit die Akademie rechtzeitig Zimmer bei umliegenden Hotels buchen kann. Wer während des Kongresses Mitglied einer der beiden Verbände BMU oder VdM wird, zahlt für die Veranstaltung die ermäßigten Gebühren. Wer nicht über die volle Zeit am Kongress teilnehmen kann, kann sich als Tagesgast anmelden. Sie können so auch am gemeinsamen Essen in der Akademie teilnehmen. Der Landeskongress wird durch die hessische Lehrkräfteakademie akkreditiert und als zweitägige Fortbildung anerkannt. Dies wird auf Ihrer Teilnahmebestätigung dokumentiert.

Termin:
18.09.2015 - 19.09.2015

Veranstaltungsort:
Landesmusikakademie Hessen Schloss Hallenburg
Gräfin-Anna-Str. 4
36110 Schlitz

Veranstalter:
Landesmusikakademie Hessen

Anmeldung:
Geschäftsstelle BMU-Hessen
Katrin Streb
Am Fuchsfeld 11, 63683 Ortenberg
Telefon: 06046 341 868 60
streb@bmu-hessen.de

Anmeldeschluss: 10.09.2015

Webseite:
www.bmu-hessen.de/fileadmin/user...


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

Jahrestagung der Musikbibliotheken und Musikarchive

Beschreibung:
Zur Jahrestagung der Internationalen Vereinigung der Musikbibliotheken, Musikarchive und Musikdokumentationszentren (AIBM), Gruppe Deutschland laden in diesem Jahr die Stadtbibliothek Stuttgart, die Württembergische Landesbibliothek und die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart vom 22. bis zum 25. September 2015 in die Baden-Württembergische Landeshauptstadt ein.

Die Stadtbibliothek Stuttgart - Bibliothek des Jahres 2013, vom Deutschen Bibliotheksverband (dbv) und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius verliehen - bietet in diesem Jahr einen architektonisch attraktiven Tagungsort. Seit 2011 residiert sie im Neubau am Mailänder Platz. Innovative Einrichtungs- und Bibliothekskonzepte wurden hier umgesetzt und regen seitdem die Diskussion über die Rolle der Bibliothek in der heutigen Zeit an. Führungen durch das Gebäude werden die Gelegenheit bieten, die Stadtbibliothek vom Keller bis zur Dachterrasse kennen zu lernen und sich intensiv darüber auszutauschen.

Das vielfältige Tagungsprogramm für die schätzungsweise 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den deutschsprachigen Ländern schlägt einen thematischen Bogen vom Lokalen zum Globalen. Schlaglichter aus dem Stuttgarter Musikleben (z.B. zur Stuttgarter Oper oder SWRMusic) stehen ebenso auf dem Programm wie die Arbeit des Internationalen Quellenlexikons der Musik RISM und die Anpassung der Katalogisierung in Bibliotheken an das internationale Standardwerk RDA. Das digitale Informationszeitalter in Musikbibliotheken wird thematisiert - MusikApps, Digitalisierungsprojekte, Fachinformationsdienst, Webarchivierung. Der Fokus der Öffentlichen Musikbibliotheken richtet sich auch vermehrt auf Zielgruppen, die bisher eher im Hintergrund standen. Inklusion ist hier ein aktuelles Thema, aber auch Angebote zum aktiven Musizieren, z.B. mit Senioren.

Schon fast traditionell widmet sich ein Themenblock der Einführung des neuen Erschließungsstandards RDA. Insbesondere die musikspezifischen Anwendungsregeln stehen hier im Mittelpunkt der Fachdiskussion. Als Grundlage für das Verständnis von RDA wird eine Schulung zu FRBR angeboten. In einer weiteren Schulung können sich die Fachkolleginnen und -kollegen auf einen aktuellen Stand zum Thema Urheberrecht in der Musikbibliothek bringen lassen.


Zusatzinformationen:
Ausführliches Tagungsprogramm unter: http://www.aibm.info/wp-content/uploads/2013/10/AIBM-2015-RZ-X1a.pdf

Termin:
22.09.2015 - 25.09.2015

Veranstaltungsort:
u.a. Stadtbibliothek am Mailänder Platz
Mailänder Platz 1
70173 Stuttgart

Veranstalter:
Internationale Vereinigung der Musikbibliotheken, Musikarchive und Dokumentationszentren (IVMB), Gruppe Bundesrepublik Deutschland e. V.

Kosten:
Für AIBM-Mitglieder und Studierende beträgt der Tagungsbeitrag 25 € bzw. 13 € (1 Tag) bei Anmeldung und Überweisung bis zum 10. Juli 2015. Ab dem 11. Juli gelten die Tagungsbeiträge von 35 € bzw. 18 € (1 Tag). Für Nicht-Mitglieder beträgt der Tagungsbeitrag 35 € bzw. 18 € (1 Tag). Registrierung und Online-Anmeldung: http://www.aibm.info/my_aibm

Anmeldung:
Stadtbibliothek am Mailänder Platz
Beate Straka
Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart
Telefon: 0711 216 965 50
beate.straka@stuttgart.de

Anmeldeschluss: 10.07.2015

Webseite:
www.aibm.info/tagungen/2015-stut...


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

»... hinübergetragen durch die Zeit«? Interdisziplinäre wissenschaftliche Tagung zu Max Regers Liedschaffen

Beschreibung:
Im Œuvre Max Regers nimmt das Liedschaffen eine wichtige, dem Klavierwerk vergleichbare Rolle ein. In allen Lebensphasen hat er sich ihm gewidmet und rund 300 Klavierlieder geschrieben. Die mit Musikwissenschaftlern, Germanisten, Informatikern, einem Neurologen sowie Interpreten besetzte Tagung verbindet historiografische mit aktuellen Fragestellungen. Indem sie sich entstehungsgeschichtlichen, ästhetischen und kompositionstechnischen, editorischen und informationstechnischen sowie interpretatorischen Aspekten widmet, setzt sie sich erstmals umfassend mit Regers Liedschaffen auseinander.


Zusatzinformationen:
Weitere Informationen zum Ort und zum Programm folgen in Kürze auf liedtagung.max-reger-institut.de (Stand: 03.08.15).

Termin:
23.09.2015 - 25.09.2015

Veranstaltungsort:
Badische Landesbibliothek
Erbprinzenstraße 15
76133 Karlsruhe

Veranstalter:
Max-Reger-Institut/Elsa-Reger-Stiftung

Partner:
Badische Landesbibliothek Karlsruhe

Anmeldung:
Siehe Webseite.
info@max-reger-institut.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
liedtagung.max-reger-institut.de


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

13. Landeskongress der Musikpädagogik Baden-Württemberg

Beschreibung:
Der 13. Landeskongress der Musikpädagogik Baden-Württemberg findet vom 24. bis 26. September 2015 in den Räumen der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart statt. Nach 1997 und 2005 ist Stuttgart damit zum dritten Mal Gastgeber dieser weit über die Landesgrenzen hinaus wirkenden Begegnung. Zur Teilnahme herzlich eingeladen sind daher neben Pädagogen und Lehrenden aus allen Bereichen insbesondere auch alle Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.

Das Kongressmotto "Herausforderung Musikunterricht, Pädagogik - Kunst - Wissenschaft" bildet die Tatsache ab, dass eine sich immer schneller wandelnde Gesellschaft das Schul- und Bildungswesen vor gewaltige Herausforderungen stellt. Themen wie die zunehmende Heterogenität in den Klassen, die Durchlässigkeit der Bildungswege, der Trend zur Ganztagsschule oder die Inklusion sind nur einige Beispiele.

Diese Herausforderungen betreffen im Besonderen auch die musikalische Bildung, innerhalb wie außerhalb der Schule: Denn der Wandel der Musikpädagogik vollzieht sich beim Musikunterricht in der Schulklasse gleichermaßen wie bei den Musikschulen, in der Amateurmusik mit all ihren Ausprägungen, bei den Kooperationen der Schulen mit der professionellen Musikszene und damit über das gesamte Musikleben unseres Landes.

Zunehmend wird sich auch die Frage nach dem Selbstverständnis und dem Selbstbild zukünftiger Musiklehrkräfte stellen: Als Künstlerinnen und Künstler, die gleichzeitig pädagogisch und fachwissenschaftlich kompetent sein müssen?

Die Landeskongresse der Musikpädagogik finden seit 1991 im zweijährigen Turnus statt und wirken inzwischen weit über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus. Austragungsort ist immer eine Pädagogische Hochschule oder eine Staatliche Hochschule für Musik des Landes.

In zahlreichen Workshops, Vorträgen und Podiumsdiskussionen werden die Aspekte des Kongressthemas aus der Sicht von Wissenschaft, schulischer Praxis und Bildungspolitik erörtert. Daneben sind Veranstaltungen zu allgemeinen musikpädagogischen Themen vorgesehen.


Zielgruppe/Teilnehmer:
Musiklehrer aller Schularten

Zusatzinformationen:
Weitere Informationen zu gegebener Zeit unter https://schulmusik-online.de/index.php/eigene-projekte/396-landeskongress-2015.

Termin:
24.09.2015 - 26.09.2015

Veranstaltungsort:
Musikhochschule Stuttgart
Urbansplatz 2
70182 Stuttgart

Veranstalter:
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Kosten:
keine Angabe

Anmeldung:
Siehe Webseite.
BMU-Bundesgeschäftsstelle
Weihergarten 5, 55116 Mainz
info@bmu-musik.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.bmu-musik.de/fortbildungen.html


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

50 Jahre Musiksoziologie in Wien
Internationale Konferenz über historische Wurzeln, aktuellen Status und Zukunftsperspektiven

Beschreibung:
Vor nunmehr fünfzig Jahren wurde das Institut für Musiksoziologie an der damaligen Akademie für Musik in Wien begründet. Um dieses Jubiläum gebührlich zu feiern, veranstaltet das Institut ein Symposium, bei dem die Entwicklung, der Status Quo und die Zukunft des Faches Musiksoziologie thematisiert werden.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie auf der Website.

Bei der Konferenz stellen einige der bedeutendsten Vertreterinnen und Vertreter des Faches ihre Positionen und Perspektiven zur Diskussion:
- Howard S. Becker
- Marie Buscatto
- Tia DeNora
- Antoine Hennion
- Christian Kaden
- Peter J. Martin
- Motti Regev
- Alfred Smudits


Zusatzinformationen:
Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie auf der Website des Instituts für Musiksoziologie: https://www.mdw.ac.at/ims/50yearsims

Termin:
24.09.2015 - 25.09.2015

Veranstaltungsort:
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Fanny Hensel-Saal
Anton-von-Webern-Platz 1
1030 Wien

Veranstalter:
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Institut für Musiksoziologie

Kosten:
Der Eintritt ist frei.

Anmeldung:
Siehe Formular auf der Webseite.

Anmeldeschluss: 31.08.2015

Webseite:
www.mdw.ac.at/ims/50yearsims


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

32. Wissenschaftliche Jahrestagung der DGPP

Beschreibung:
HAUPTTHEMEN
- Kinderaudiometrie (objektiv versus subjektiv)
- Genetik und Immunologie in der Phoniatrie und
Pädaudiologie
- Dysphagie
- Musikermedizin

HAUPTVORTRÄGE

Prof. Dr. Eckart Altenmüller, Hannover
Wirkungen und Nebenwirkungen des Singens und
Musizierens: Hirnphysiologische und
musikpsychologische Befunde

Prof. Dr. Wolfgang Angerstein, Düsseldorf
Morphologie und Funktion der Blechbläserlippen

Priv.-Doz. Dr. Christiane Hey, Frankfurt a.M.
Rationale Dysphagiediagnostik in Klinik und Praxis

Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Oldenburg
Vom diagnostischen Schrotschuss zur
Modell-geleiteten, rationalen Hördiagnostik
Tutorials in den Bereichen Kinderaudiometrie,
Dysphagie und Sonographie der Artikulationsorgane.

TAGUNGSPROGRAMM

Donnerstag, 24.09.2015
- Tutorials
- Mitgliederversammlung DGPP

Freitag, 25.09.2015
- Eröffnung
- Genetik und Immunologie
- Industrievorträge
- Freie Vorträge
- After-Work-Party im Campus Wechloy

Samstag, 26.09.2015
- Musikermedizin
- Kinderaudiometrie (objektiv versus subjektiv)
- Freie Vorträge
- Mitgliederversammlung DBVPP
- Get-together in der „Alten Fleiwa“

Sonntag, 27.09.2015
- Dysphagie
- Freie Vorträge


Zusatzinformationen:
Das ausführliche Programm finden Sie auf der Webseite.

Termin:
24.09.2015 - 27.09.2015

Veranstaltungsort:
Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg, Campus Wechloy
Carl-von-Ossietzky-Straße 9-11
26129 Oldenburg

Veranstalter:
Deutsche Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie e.V.

Kosten:
Siehe Webseite

Anmeldung:
Siehe Formular auf der Webseite

Anmeldeschluss: 17.09.2015

Webseite:
www.dgpp.de/cms/pages/de/jahrest...


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

46. D-A-CH-Tagung 2015
"Die Rolle des freischaffenden Musikers/Solisten für die Gesellschaft“

Beschreibung:
Ziel der Tagung
Die Tagung soll den Stellenwert des freischaffenden Musikers/Solisten für die musikalische Kultur und die wechselseitige Beziehung zu Publikum bzw. Gesellschaft beleuchten. Die Kluft zwischen schöpferischen und rezipierenden Menschen wird immer größer. Musikalische Bildung von Jugend an zur Heranziehung eines Publikums, das auch Zugang zum zeitgenössischen Musikschaffen hat, sind Voraussetzung zur Wahrung und Weiterentwicklung unserer musikalischen Kultur.
In Fachreferaten mit Referenten aus Politik, Wirtschaft und Kultur aus den drei Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz werden die Chancen und Probleme der freischaffenden Musiker/Solisten, deren Stellung in der Gesellschaft, ihr finanzieller Status in Hinsicht auf Existenzsicherung-Prekatiat-Verdienstmöglichkeiten-Arbeitgeber, Möglichkeiten der Förderung und zur Selbsthilfe – Ausbildung, zusätzliche Qualifikationen, Fortbildung etc. aufgezeigt. In Arbeitsgruppen und Workshops werden konkrete Fragen wie Eigenmanagement–Fremdmanagement, Medienpräsenz, Publikumsverhalten und neue Formen von Konzerten u. a. m. erörtert.
Nur wenn die Einbindung der aktuellen Musikschaffenden in das öffentliche Musikleben gelingt, bleibt Musikkultur lebendig.
Von der Tagung werden Anregungen und Impulse für eine Profilierung der freischaffenden Musiker/Solisten, für deren Wertschätzung in der Gesellschaft und deren Wertschöpfung für die Kultur- und Kreativwirtschaft erwartet.

Organisatorische Durchführung:
Zu einzelnen Themen werden hochkarätige Referenten geladen, die aus der Sicht der jeweilig vertretenen Länder (Deutschland, Österreich, Schweiz) Inhalte, Erfahrungen, und Entwicklungen aufzeigen. Es wird genügend Raum zum Diskutieren zur Verfügung gestellt.


Zielgruppe/Teilnehmer:
Adressaten sind neben Mitgliedern der Tonkünstlerverbände freischaffende Musikers/Solisten und Studierende, denen eine Orientierung für die Gestaltung ihres Studiums und die spätere Berufstätigkeit gegeben werden soll.

Termin:
25.09.2015 - 27.09.2015

Veranstaltungsort:
Bildungszentrum der Hanns-Seidel-Stiftung Kloster Banz
Bildungszentrum Kloster Banz
94231 Bad Staffelstein

Veranstalter:
Deutscher Tonkünstlerverband

Träger:
Deutscher Tonkünstlerverband e.V.

Partner:
Arbeitsgmeinschaft Musikerzieher Österreich (AGMÖ), Schweizerischer Musikpädagogischer Verband (SMPV), Hanns-Seidel-Stiftung (HSS)

Anmeldung:
Deutscher Tonkünstlerverband
Alte Poststr. 9f, 94036 Passau
Telefon: 0851/2259 1848
info@dtkv.org

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.dtkv.org


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

Musik- und Bildungskongress: Akkordeon das globale Instrument
in Verbindung mit Verbänden, Ausbildungsstätten, Verlagen und Instrumentenherstellern

Beschreibung:
Globale Musik bezeichnet die Vermischung von Musikstilen und -genres aus der ganzen Welt. Dabei bezieht sie sowohl ethnische als auch soziale Aspekte der Musikausübung der jeweiligen Ursprungsregionen mit ein. Gerade das Akkordeon mit seinen unterschiedlichen Ausprägungen vom Bajan über das Bandoneon bis hin zur Harmonika kann in diesem Zusammenhang als globales Instrument gesehen werden. Daher wollen wir uns in der ersten Edition unseres Musik- und Bildungskongresses zur Globalen Musik mit dieser Instrumentenfamilie beschäftigen und ihre Musik betrachten, erleben und selber machen.
Dazu gibt es unterschiedliche Formate wie Workshops, Konzerte, Ensembles, Ausstellungen und Diskussionsforen mit Angeboten für erfahrene Spieler/innen, Professionals und Wiedereinsteiger. Auch Tagesgäste sind bei einzelnen Veranstaltungen herzlich willkommen.

Folgende Themen, Instrumente und Formate sind im Einzelnen geplant:
Weltmusik · Tango · Klezmer · Musette/Varieté · Volksmusik
Akkordeon · Bandoneon · Steierische Harmonika · Bajan
Masterclasses · Angebote für (Wieder)Einsteiger
Orchester · Ensembles · Kammermusik

Kursleiter:
n.n.

Zielgruppe/Teilnehmer:
Akkordeonist/inn/en

Termin:
30.09.2015 - 04.10.2015

Veranstaltungsort:
Landesmusikakademie NRW e.V.
Steinweg 2
48619 Heek

Veranstalter:
Landesmusikakademie NRW e.V.

Anmeldung:
Kursnr.: 1507A04
Mit dem Formular auf der Webseite.
Landesmusikakademie NRW e.V.
Steinweg 2, 48619 Heek
Telefon: 02568 93 05 0
Fax: 02568 10 62

Anmeldeschluss: 01.09.2015

Webseite:
www.landesmusikakademie-nrw.de


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

Gender und Identität im Jazz
14. Darmstädter Jazzforum

Beschreibung:
Der Jazz war lange Zeit eine Männermusik. Nicht nur waren die meisten der stilbildenden Musiker männlichen Geschlechts, auch seine Ästhetik und sein soziales Umfeld waren männlich dominiert und männlich besetzt. Frauen spielten in der öffentlichen Wahrnehmung des Jazz, aber auch im Selbstverständnis dieser Musik bei den ausübenden Künstlern eine genauso geringe Rolle wie andere, dem männerbündnerischen Ursprung dieser Musik nicht passende Identitätsbilder. Starke, individuelle, ihre eigene Stimme suchende und findende Frauen oder gar Musiker oder Musikerinnen, die nicht dem anderen, sondern dem eigenen Geschlecht zugeneigt waren, wurden lange Zeit entweder ausgegrenzt, als Ausnahme abgetan oder als Feigenblatt für eine postulierte Offenheit dieser Musik genutzt.

Das 14. Darmstädter Jazzforum, das zugleich ein Vierteljahrhundert Jazzinstitut feiert, will sich dem Thema “Gender”, von verschiedenen Seiten nähern. Uns ist bewusst, dass es genauso wenig “weiblichen Jazz” gibt wie “männlichen”, dass Musik an und für sich weder Geschlecht noch sexuelle Orientierung besitzt. Und doch spielt die Identität, die wir in unser jeweiligen Umwelt entwickelt haben und leben, eine wichtige Rolle sowohl dabei, wie wir kreativ tätig sind, als auch, wie wir über Kunst oder Musik nachdenken, welche Assoziationen wir mit verschiedenen Genres, wenn nicht gar spezifischen Klängen haben. “I don’t care whom you’re screwing”, stellte der Pianist Orrin Evans im September letzten Jahres beim ersten “Queer Jazz Festival” in Philadelphia fest, “as long as you’re screwing somebody” – Musik handle nun mal vom Zwischenmenschlichen; sie sei also nichts für Eremiten.

Wie aber bestimmt unsere Identität unser Verhältnis zur Musik bzw. zum Jazz? Oder noch konkreter: Ist Jazz wirklich eine Männermusik? Und wenn, woher kommen dann seine scheinbaren maskulinen Attribute? Spielt die Betonung von “masculinity” in der afro-amerikanischen Gesellschaft eine Rolle bei der Ausprägung maskuliner Haltungen im Jazz? Wie lässt sich eine solche Haltung näher festmachen – und wie übersetzt sie sich in andere Kultursphären? Warum beispielsweise wirkt sich die Auflösung maskuliner Werteschemata in der globalen Popkultur seit den 1970er Jahren nicht stärker auf die Wahrnehmung des Jazz aus? Oder tut sie genau dies und es fällt uns im Wandel der Werte einfach nicht genügend auf? Welche musikalischen Qualitäten sind denn tatsächlich identitätsbestimmt (um es vorsichtig auszudrücken und etwa nicht von “geschlechterspezifisch” zu sprechen)? Dass es unterschiedliche geschlechterspezifische Herangehensweisen an Projekte genauso wie an Problemlösungen gibt, ist ja hinreichend bekannt, wie aber drücken solche sich in Musik aus? Spielen Männer konfrontativer, Frauen eher auf Konsens bedacht? Sind Begriffe wie “einfühlsam” oder “kraftvoll” automatisch auch geschlechterbestimmte Vokabeln? Wie sieht die Selbst- und die Fremdsicht auf dieses Thema aus? Wie diskutiert man das Phänomen, dass ein Musiker wie Gary Burton erkläre, er mache selbstverständlich keinen “gay jazz”, und dennoch erzählt, nach seinem Coming Out hätten ihm viele Kollegen gesagt, er spiele jetzt viel “freier?

Wie also nimmt man die Rollen, die man in der realen Welt spielt, mit in eine Kunst, die zum einen davon handelt, “sich selbst” zu spielen, zum anderen auf offene Kommunikation klarer Individuen angelegt ist? Denn ausgerechnet im Jazz, dieser über-individualisierten Musik, zu argumentieren, dass es doch völlig egal sei, woher man käme, wirkt seltsam. “Where you come from is where you go to”, lautet zumindest zum Teil die Devise: Wer du bist, bestimmt, was und wie du spielen wirst.

Für unser 14. Darmstädter Jazzforum wollen wir diesen komplexen Themenkreis von sehr unterschiedlichen Warten betrachten. Wir haben dafür drei Themenblöcke vorgesehen. (1) Zum einen wollen wir uns allgemein mit der Thematik Maskulinität / Gender / Intersektionalität / Identität befassen. (2) Wir laden Referenten und Referentinnen ein, sich in analytischen Case Studies an die musikalische Aktivität einzelner Musiker oder Musikerinnen anzunähern, ohne von vornherein nur auf den Genderaspekt ihrer Kunst zu blicken. (3) In einem dritten Block wollen wir schließlich Schlaglichter auf gelebte Wirklichkeit in Geschichte wie Gegenwart werfen, uns dafür fokussierte Blicke in die Jazzgeschichte erlauben, aber auch aktuelle Zeitzeugen zu Worte kommen lassen.

Dass der Blick auf den Jazz verfälscht wird, wenn man seine Protagonisten auf einzelne Teile ihrer vielfältigen Identität reduziert, ist klar. Diese jedoch in Jazzgeschichte und -gegenwart völlig außer Acht zu lassen, ist ein genauso großes Versäumnis. Beim 14. Darmstädter Jazzforum wollen wir einen Diskurs fortführen, der auch in unserer bereits erheblich veränderten Welt wichtig bleibt.

Das Darmstädter Jazzforum findet seit 1989 alle zwei Jahre statt und widmet sich dabei jedes Mal einem anderen Oberthema. Es ist eine weltweit einmalige Mischung aus Fachkongress, Konzertreihe, Workshop und Ausstellung und wird von Anfang an in Buchform dokumentiert. Die daraus resultierende Buchreihe "Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung" ist mit bislang zehn Bänden die einzige in Deutschland erscheinende regelmäßige Buchreihe, die sich zwischen Wissenschaft und Dokumentation mit dem Jazz auseinandersetzt.

Leitung:
Wolfram Knauer (Konzeption), Arndt Weidler (Konzerte, Workshops), Doris Schröder (Visuelle Projekte)


Zielgruppe/Teilnehmer:
Musikwissenschaftler, Musiker, Musikinteressierte (Jazzbezug)

Termin:
01.10.2015 - 04.10.2015

Veranstaltungsort:
64283 Darmstadt

Veranstalter:
Jazz-Institut Darmstadt

Träger:
Wissenschaftsstadt Darmstadt

Kosten:
Symposium: Eintritt frei; Konzerte/Workshops: unterschiedliche Preise

Anmeldung:
Jazzinstitut Darmstadt
Bessunger Straße 88d, 64285 Darmstadt
Telefon: (06151) 963700
Fax: (06151) 963744
jazz@jazzinstitut.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.jazzinstitut.de


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

chor.com 2015
Messe | Workshops | Konzerte

Beschreibung:
Vom 1. bis zum 4. Oktober 2015 trifft sich die deutsche und internationale Chorszene zur dritten chor.com in Dortmund. Vom 1. bis zum 4. Oktober 2015 trifft sich die deutsche und internationale Vokalszene zur dritten chor.com in Dortmund.
Die chor.com ist Chorleiterfortbildung, Verlagsmesse und Festival in einem und bietet damit seit 2011 im Zwei-Jahres-Rhythmus eine Plattform für den Austausch aller Akteure der Chorszene.

Die mehr als 150 Workshops, Intensivkurse, Coachings und Reading Sessions eröffnen ChorleiterInnen, KantorInnen, MusikpädagogInnen und anderen die Möglichkeit, mit vielen der hierzulande renommiertesten ChorleiterInnen, KomponistInnen, Coaches und Ensembles zusammenzuarbeiten. Die Bandbreite der Themen reicht dabei von Alter Musik bis zum Beatboxing, vom Singen im Kindergarten bis zu inklusiver Musikpädagogik, von Gregorianik bis zu zeitgenössischen Kompositionen.

In diesem Jahr angeboten werden Workshops und Konzerte u. a. mit Voces8, Vokalakademie Berlin, Slixs, Florian Benfer, Anne Kohler, Erik Sohn, Deutscher Jugendkammerchor, Niniwe, Frank Markowitsch, Markus Detterbeck, Rupert Huber, I Vocalisti, Peter Schindler, Gero Schmidt-Oberländer, Raimund Wippermann, Alwin Schronen, Matthias Beckert, Maybebop, Chor des Bayerischen Rundfunks, Oliver Gies, Bertrand Gröger, Reiner Schuhenn, Onair und Sabine Wüsthoff.

Kursleiter:
Rupert Huber, Enjott Schneider, Anne Kohler, Erik Sohn, Friedhilde Trüün, Oliver Gies, Sabine Wüsthoff, Markus Detterbeck, Alwin Schronen, Mårten Jansson, Felix Powroslo, Bine Becker-Beck, Graham Lack, Bertrand Gröger, Raimund Wippermann, Robert Sund, Martin Steidler, Matthias Böhringer, Michael Gohl, Matthias E. Becker, Peter Schindler, Reiner Schuhenn

Zielgruppe/Teilnehmer:
Chorleiterinnen und Chorleiter, Chormanager, Verlegerinnen, Produzenten, Komponistinnen, Arrangeure, Professorinnen, Dozenten und andere Fachleute

Termin:
01.10.2015 - 04.10.2015

Veranstaltungsort:
Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund
Rheinlanddamm 200
44137 Dortmund

Veranstalter:
Deutscher Chorverband e.V.

Partner:
Stadt Dortmund, neue musikzeitung (nmz), Deutschlandradio Kultur, WDR

Anmeldung:
unter www.chor.com

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.chor.com


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

15. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH): ›Gegliederte Zeit‹

Beschreibung:
Der 15. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie beschäftigt sich zum 25. Jahrestag der Wiedervereinigung mit der zeitlichen Dimension von Musik und Musiktheorie. Gliederung von musikalischer Zeit findet auf allen hierarchischen Ebenen statt. Sie ist ein fundamentaler Aspekt der Musikwahrnehmung. Ferner stehen sowohl Kompositionen als auch Theorien und Konzepte der Musik in historischen Zusammenhängen. Die komplexen Verhältnisse zwischen Kompositionsgeschichte, Geschichte der Musiktheorie und Kultur- und Sozialgeschichte sind Gegenstand musiktheoretischer Reflexion, wobei der Stellenwert der Geschichtlichkeit selbst geschichtlichen Veränderungen unterworfen ist. Der Umgang mit einer Vielzahl von Zeitebenen prägt Musikleben und -lehre. Dadurch treten Praktiken, Konzepte und Theorien unterschiedlicher Zeiten in Beziehung mit der Gegenwart.

Der Kongress widmet sich dem Thema ›Gegliederte Zeit‹ in drei Sektionen:

Sektion 1: Revolution und Evolution in der Musik

Veränderung kann plötzlich, radikal, das Alte verwerfend, oder allmählich, Altes bewahrend stattfinden. Der Rückblick auf charakteristische Neuerungen führt zur Gliederung der musikgeschichtlichen Zeit in Epochen und zur Einstufung von Werken als anachronistisch oder ›unmodern‹. Auch die Geschichte der Musiktheorie kennt allmähliche Entwicklungen und kopernikanische Wenden.

Mögliche Themenfelder:

- Musik und Musiktheorie während und nach der deutschen Teilung
- Gesellschaftliche Umwälzungen im Spiegel der Musik
- Radikale Evolution, friedliche Revolution?
- Folgenlose Revolutionen und ›Sackgassen‹
- Unterschiedliche Konzepte von Nachfolge und Bezugnahme

Sektion 2: Rhythmus, Metrum, Form

Zeitgliederung in der Musik ist Gegenstand der Musiktheorie von der Elementarlehre bis hin zur individualisierenden Werkanalyse. Während die Formenlehre, also die Lehre von der musikalisch gegliederten Zeit auf höheren hierarchischen Ebenen, in Lehre und Forschung umfänglich gewürdigt wird, erhalten Rhythmus und Metrum weniger Aufmerksamkeit.

Mögliche Themenfelder:

- Interdisziplinäre Implikationen des Rhythmus-Begriffs
- Rhythmusnotation: Geschichte und neue Herausforderungen
- Gibt es ungegliederte musikalische Zeit?
- Psychologische Repräsentation musikalischer Zeitgliederung

Sektion 3: Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen

Musiktheorie und Musikpraxis finden immer auf mehreren historischen Zeitebenen statt. Diese Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen ist prägend für die gegenwärtige Musikkultur. Der Ansatz, Werke anhand der Terminologie ihrer Entstehungszeit zu analysieren, zeugt ebenso wie die Historisch informierte Aufführungspraxis von dem Bestreben, Zeitebenen zu synchronisieren.

Mögliche Themenfelder:

- Historisch informierte Aufführungspraxis und ihre Beziehung zur Neuen Musik
- Zeitgliederung im Musiktheorieunterricht
- Theorien im Unterricht und ihr historischer Kontext

Sektion 4: Freie Sektion


Zusatzinformationen:
Das ausführliche Programm finden Sie unter http://gmth.blob.core.windows.net/site/2015_Kongress_Berlin_Programm.pdf

Termin:
01.10.2015 - 04.10.2015

Veranstaltungsort:
u.a. Universität der Künste Berlin
Bundesallee 1-12
10719 Berlin

Veranstalter:
Universität der Künste Berlin, Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

Kosten:
Kongressgebühr bei Überweisung (nur möglich bis 18.09.2015): 60€ bzw. 30€ (Studierende). Kongressgebühr vor Ort: 70€ bzw. 35€ (Studierende).

Anmeldung:
Siehe Webseite.

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.gmth.de/veranstaltungen/jahr...


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

„Inklusion und Partizipation in der Kulturellen Bildung“ (AT)

Beschreibung:
2015 will die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V. ihren Jahreskongress dem Thema „Partizipation & Veränderung“ widmen. Dabei geht es ihr darum, sowohl Praxis als auch Strukturen hinsichtlich des Paradigmas PARTIZIPATION im Horizont von INKLUSION zu befragen, u. a.:

• Welches Verständnis von Partizipation liegt dem Konzept Kultureller Bildung zugrunde?
• Wie partizipativ ist die Praxis der Kulturellen Bildung, sind die Organisations- und Fachstrukturen tatsächlich? Können (alle) Kinder und Jugendliche hier gut mitgestalten – wenn nicht, was muss verändert werden, wie, wo und warum?
• Wie können wir Partizipation im Horizont von Inklusion – im Sinne von Verschiedenheit als Normalfall – realisieren? Wie können/müssen wir zur Partizipation befähigen?
• Was muss sich möglicherweise im Selbstverständnis der Fachkräfte und Organisationen verändern?
• Was muss sich verändern, damit Kinder und Jugendliche mittels kultureller Ausdrucksformen ihre Interessen vertreten und gesellschaftliche Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse beeinflussen können?
• Widersprechen sich künstlerischer Qualitätsanspruch und partizipativer Gestaltungsprozess?

Weitere Fragen sollen in einem partizipativen Prozess im Vorfeld des Kongresses mit vielen unterschiedlichen Beteiligten entwickelt und konkretisiert werden.




Zielgruppe/Teilnehmer:
Fachkräfte und Multiplikator/innen der Kulturellen Bildung, interessierte Öffentlichkeit

Termin:
02.10.2015 - 03.10.2015

Veranstaltungsort:
JugendKulturZentrum PUMPE
Lützowstraße 42
10785 Berlin

Veranstalter:
Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
bkj.de


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

AMPF-Jahrestagung 2015
Musikpädagogik und Erziehungswissenschaft

Beschreibung:
CfP und Tagungsprogramm werden im Lauf des Jahres auf der Homepage des AMPF veröffentlicht.


Zusatzinformationen:
Aktuelle Infos unter www.ampf.info

Termin:
02.10.2015 - 04.10.2015

Veranstaltungsort:
Universität Erfurt
0000 Erfurt

Veranstalter:
Arbeitskreis Musikpädagogische Forschung e.V. (AMPF)

Anmeldung:
Online-Formular auf der Hompage

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.ampf.info


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

Internationales Schönberg-Symposium am Arnold Schönberg Center in Wien

Beschreibung:
Das Arnold Schönberg Center in Wien veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg am Institut für Musikalische Stilforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien von 8. bis 10. Oktober 2015 ein internationales Symposium. Angesichts der Vielfalt an Projekten zu Arnold Schönberg ist die Tagung offen für jegliche Standpunkte der aktuellen Schönberg-Forschung.
Willkommen sind Referate zu Leben und Schaffen Arnold Schönbergs sowie seinem historischen Umfeld. In Beiträgen zu Schülern, Zeitgenossen und Nachwirkung sollte ein unmittelbarer Zusammenhang zur Person Arnold Schönberg gewahrt bleiben. Thematische Sektionen werden abhängig von den Einsendungen gebildet.
Das Symposium bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, Stand und Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte in einem Vortrag von 20 Minuten Länge zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Eine Publikation der Symposiumsbeiträge ist als e-Journal und/oder in gedruckter Form vorgesehen. Symposiums-Sprachen sind Deutsch und Englisch.

Programm (Stand 04.08.2015):

Donnerstag, 8. Oktober 2015


15.00 Uhr - Workshop
Werkverzeichnis/Registerband zur Arnold Schönberg Gesamtausgabe
Therese Muxeneder (Wien), Ulrich Krämer (Berlin), Hella Melkert (Berlin)

17.00 Uhr - Projektpräsentation
Brief-Datenbank Universal Edition
Katharina Bleier (Wien)

19.00 Uhr - Begrüßung & Eröffnung
Peter Fischer-Appelt (Hamburg)
Arnold Schönberg und Karl Barth
Die Konstellation zweier Gedankenwelten in der Suche nach gewaltfreier Gotteserkenntnis

Musikprogramm

Freitag, 9. Oktober 2015

10.00 Uhr
- Caroline A. Kita (St. Louis): Schönberg’s Die Jakobsleiter and Modern Jewish Biblical Drama
- Katrin Eggers (Basel): »Quasi-Bilder« der Bewegung: Formgebärden im Musiktheater Arnold Schönbergs
- Mark Berry (London): Staging Moses und Aron: Representing a Representation of the Unrepresentable

15.00 Uhr
- Therese Muxeneder (Wien): Der Herr ist hier! - The Enigma of Modern Music Arrives in America
- Luca Antonucci (Boston / Wien): Arnold Schönberg, Conductor: A Performance from Schönberg’s East Coast Year
- J. Daniel Jenkins (Columbia): From Verstehen to Fasslichkeit: Schönberg, Recording Technology, Liner Notes, and Public Musicology
- Fusako Hamao (Santa Monica): The Reception of Arnold Schönberg in Japan

Samstag, 10. Oktober 2015

10.00 Uhr
- Alexander Gurdon (Dortmund): »Wir paar Leute, muessen zusammenhalten!« – Oskar Fried und Arnold Schönberg
- Elizabeth Keathley (Greensboro): Schönberg’s French Connection: Marya Freund, Pierrot lunaire, and Schönberg in Paris
- Dennis Gerlach (Berlin): Die Macht des Maestro - Herbert von Karajans Aufnahme der Variationen für Orchester op. 31

14.30 Uhr
- Philip Stoecker (Hempstead, NY): A »Theoretical Trifle« in Schönberg’s Serenade, op. 24
- Charles Stratford (Boston): »Die alten Formen in der neuen Musik«: Neoclassicism in Schönberg’s Serenade, Op. 24

Termin:
08.10.2015 - 10.10.2015

weitere Termine:
Im Rahmen des Symposiums wird ein Workshop zum Thema »Werkverzeichnis/Registerband zur Arnold Schönberg Gesamtausgabe« stattfinden.

Veranstaltungsort:
Arnold Schönberg Center Privatstiftung
Schwarzenbergplatz 6
1030 Wien

Veranstalter:
Arnold Schönberg Center Privatstiftung

Kosten:
Der Eintritt ist frei.

Anmeldung:
direktion@schoenberg.at

Anmeldeschluss: 16.03.2015

Webseite:
www.schoenberg.at/index.php/de/v...


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

Symposion "Musikpraxis in der Grundschule"
LUST auf MUSIK: LERNLUST statt LERNFRUST

Beschreibung:
Musik ist tief in uns drin. Von Anfang an. Kaum kann ein Kleinkind stehen, wippt es zur Musik, die es gerade hört. Ins Spiel vertieft hören wir den Singsang eines Kindes (wir bezeichnen das so gerne herablassend wohlwollend, dabei ist das Kind schon musikalisch kreativ).
Und plötzlich ist die musikalische Spontaneität weg! „Hör auf zu singen, das klingt ja furchtbar!“ oder „Wann kapierst du endlich, dass Du an dieser Stelle ein Fis spielen musst!“ – Mit diesen Sätzen wird das Kind konfrontiert, wenn es Lust hat, sich musikalisch auszudrücken…..
Und dann sitzt das Kind in der Schule: Dort trägt der ins Curriculumkorsett gezwängte Musikunterricht nicht zu spontanen oder gar lustvollen Erlebnissen bei.
Wir wollen das ändern, weil wir wissen, dass es anders geht! Und weil wir das seit vielen Jahren mit Erfolg in der Praxis jeden Tag erfahren.
Die Hirnforscher erklären uns seit 20 Jahren, wie wichtig gerade das musikalische Tun für die Entwicklung einer Persönlichkeit ist. Musik gehört in den MITTELPUNKT des Schulalltages. Wir müssen es nur anpacken!
Unter diesem Motto steht das dritte Symposion „Musikpraxis in der Grundschule“:

LUST auf MUSIK: LERNLUST statt LERNFRUST.

Meine seit Jahren treuen und geschätzten Referenten und ich haben untenstehende Workshops vorbereitet. Haben Sie den Mut, bei der Auswahl mindestens einen Workshop zu besuchen, bei dessen Inhalt Sie sagen: „Ich kann das nicht!!!!“ Probieren Sie es aus! Sie können sich nicht blamieren, wir sind ja unter uns!

Viel Spaß beim Erleben von Musik,
Am Freitag: ab 17 Uhr

Das neue Unterrichtswerk: Lust auf Musik „Bläserklasse in der Grundschule“
Atem – Klang – Ton – Harmonie
Schnupperkurs für Anfänger und blutige, neugierige Laien, Sie dürfen die Instrumente selbst ausprobieren! Referenten freitags: TMK (Saxophon), JS (Klarinette), CH (Querflöte), A le Gallo (Trompete, Posaune)

F-Flöte für Einsteiger. Mit Annette Schug-Willisch

Liedbegleitung mit allerlei Instrumenten. Mit Heiko Hoevekenmeier


Am Samstag: 09. - 15 Uhr

Der „Hör auf zu singen, das klingt ja furchtbar!“ – Chor
Ein Workshop für alle, die diesen Satz oder Ähnliches schon einmal gesagt bekamen.
Motivation im Musikunterricht. Nicht ziel- sondern prozessorientiert an den Bedürfnissen der Gruppe arbeiten. Wenn auch der kleinste Fortschritt positiv verstärkt wird, können Sie ungeahnte Energien bei den Kindern freisetzen.
In diesem Workshop sollen Sie das selbst erfahren. Mein Standardsatz: „Mach weiter, es wird gut!“ wird uns 90 Minuten lang begleiten. Mal sehen, was am Ende dabei herauskommt…….. TMK

Rhythmusschulung originell. Mit Heiko Hoevekenmeier

„Play Along“: Wie kann ich die Vielfalt individueller Flötenkenntnisse der Schüler in meinem Unterricht nutzen? Mit Annette Schug-Willisch

Mini Musical: Musik muss auf die Bühne! Mit Claudia Hallermann

„Lust auf Musik“: Ein abwechslungsreicher Musikunterricht erfordert eine clevere Unterrichtsplanung – mit vielen praktischen Beispielen. Mit Stefan Gabriel

Neue Tanzchoreografien für Groß und Klein. Mit Judith Schmalen

Thomas Martin Klein


Kursleiter:
Thomas Martin Klein, Claudia Hallermann, Judith Schmalen, Annette Schug-Willisch, Stefan Gabriel, Heiko Hövekenmeier

Zielgruppe/Teilnehmer:
fachfremd Musik unterrichtende Grundschullehrerinnen

Termin:
09.10.2015 - 10.10.2015

Veranstaltungsort:
LMAH Schloss Hallenburg in Schlitz
36110 Schlitz

Veranstalter:
Musikpädagogisches Institut

Träger:
Musikpädagogisches Institut Taunusstein

Kosten:
90,00 plus Unterkunft und Vepflegung: 65,00

Anmeldung:
Musikpädagogisches Institut
Thomas Martin Klein
Drosselweg 13, 65232 Taunusstein
Telefon: 06128-944933
Fax: 06128-944934
info@mpinet.de

Anmeldeschluss: 31.07.2015

Webseite:
www.mpinet.de


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

Landeskongress Mecklenburg-Vorpommern "Stimme und Meer"

Beschreibung:
"Stimme und Meer" ist das Thema des diesjährigen Landeskongresses MV. Geplant sind 15 verschiedene Workshops rund um das Thema Stimme.

Es erwartet Sie ein vielfältiges Angebot von Klanggeschichten, Anregungen für Chöre über Impulse zum Klassenmusizieren bis hin zum Einsatz neuer Medien im Musikunterricht.

Eröffnet wird der Kongress durch Dr. Michael Pabst-Krüger (Bundespräsident des BMU).

Nutzen Sie die Gelegenheit in den Pausen bei Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen und bei den verschiedenen Ausstellern zu stöbern.

Referenten:
Daniela Albrecht (Rostock), Torsten Allwardt (Hamburg), Anita Bergt (Rostock), Katja Brunsmann (Rostock), Markus Detterbeck (Bensheim), Micaëla Grohé (Berlin), Dr. Jan-Peter Koch (Rostock), Udo Petersen (Hamburg), Juliane Sayk (Rostock), Steffen Thormälen (Stolberg), Cathleen Wiese (Leipzig)


Zusatzinformationen:
Das ausführliche Programm finden Sie unter http://mv.bmu-musik.de/fileadmin/user_upload/Programm_Landeskongress.pdf

Termin:
09.10.2015 - 10.10.2015

Veranstaltungsort:
Hochschule für Musik und Theater Rostock
Beim St.-Katharinenstift 8
18055 Rostock

Veranstalter:
BMU LV Mecklenburg-Vorpommern

Kosten:
BMU-Mitglieder: 1. Tag: 10,00 €; 2. Tag: 15,00 €; beide Tage: 25,00 €. Studierende und Referendare, die BMU-Mitglieder sind, zahlen gar nichts! Nichtmitglieder: 1. Tag: 15,00 €; 2. Tag: 30,00 €; beide Tage: 45,00 €. Studierende/Referendare: 1. Tag: 5,00 €; 2. Tag: 10,00 €; beide Tage: 15,00 €. Ab dem 15.09. wird eine Nachmeldegebühr in Höhe von 10,00 € zuzüglich zu den Teilnahmekosten erhoben!

Anmeldung:
BMU LV Mecklenburg-Vorpommern
Anita Bergt
Il.-St-Jürgen-Str. 12, 18055 Rostock
anita.bergt@bmu-musik.de

Anmeldeschluss: 15.09.2015

Webseite:
mv.bmu-musik.de/projekte/landesk...


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

Zehnter Hamburger JeKi-Tag

Beschreibung:
Zum zehnten Mal treffen sich die Vertreter der JeKi-Schulen und die JeKi-Lehrkräfte zum Hamburger JeKi-Tag: eine Gelegenheit für Rückblick und Vorausschau, für Grundsätzliches und Fröhliches. Neben kleinen Präsentationen aus JeKi-Schulen und einem Grundsatzvortrag zur Musikpädagogik werden wir aber auch arbeiten
und Anregungen für den Unterricht austauschen. Das genaue Programm wird unter Auswertung der Erfahrungen des laufenden Schuljahres im Sommer 2015 entwickelt.

Der Tagungsablauf und die Anmeldeunterlagen stehen ab ca. 07.09.2015 unter
www.hamburg.de/jeki zur Verfügung.

Kursleiter:
div.

Zielgruppe/Teilnehmer:
JeKi-Lehrkräfte

Termin:
10.10.2015

Veranstaltungsort:
Bildungszentrum Tor zur Welt
Krieterstraße 2
21109 Hamburg

Veranstalter:
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg

Träger:
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung

Kosten:
für JeKi-Lehrkräfte frei

Anmeldung:
www.hamburg.de/jeki
Jedem Kind ein Instrument
Felix-Dahn-Str. 3, 20357 Hamburg
Telefon: 040 / 42 88 42 - 638
Fax: 040 / 427 966 390
Cornelia.Kunze@bsb.hamburg.de

Anmeldeschluss: 02.10.2015

Webseite:
www.hamburg.de/jeki


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

Die Münchner Schule. Musiktheorie und Kompositionslehre um 1900
Symposion

Beschreibung:
Das Symposion will in der Zusammenführung unterschiedlicher Perspektiven sowohl von arrivierten, internationalen Wissenschaftlern als auch von Nachwuchsforschern unter drei verschiedenen Aspekten das Phänomen der Münchner Schule vergegenwärtigen: Zunächst dreht es sich um den Umstand, dass die Stammväter der Münchner Schule an der Kgl. Musikschule München – der späteren Akademie für Tonkunst – musiktheoretische Fächer gelehrt haben und dass ihre Lehre u.a. einen bedeutsamen, verloren geglaubten Teil deutscher Partimentopraxis des 19. Jahrhunderts repräsentiert; ein zweiter Block ist der kompositorischen Tätigkeit der Protagonisten gewidmet, während abschließend ästhetische Fragestellungen zur Bewertung dieser Kompositionen, aber auch Fragen nach »eklektizistischem« Komponieren im Kontext der Satzlehre im 19. Jahrhundert im Mittelpunkt stehen.

Vorträge von:
Juliane Brandes (Hochschule für Musik Freiburg)
Ludwig Holtmeier (Hochschule für Musik Freiburg)
Sebastian Kleissle (Hochschule für Musik »Franz Liszt«, Weimar)
Immanuel Ott (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
Birger Petersen (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
Jan Philipp Sprick (Hochschule für Musik und Theater Rostock)
Robert Wason (Eastman School of Music Rochester)
Lena Werner (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
Stephan Zirwes (Hochschule der Künste Bern)

Termin:
16.10.2015

Veranstaltungsort:
Beethoven-Raum der Hochschule für Musik Mainz
Jakob-Welder-Weg 28
55128 Mainz

Veranstalter:
Hochschule für Musik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Partner:
Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung, Forschungsförderung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Anmeldung:
Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Hochschule für Musik
Univ.-Prof. Dr. Birger Petersen
Jakob Welder-Weg, 55128 Mainz
birger@uni-mainz.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.musik.uni-mainz.de/112_DEU_H...


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

450 Jahre Staatskapelle Berlin – eine Bestandsaufnahme
Symposium

Beschreibung:
Die Entwicklung der Hofmusik von der kurfürstlichen Kapelle von Brandenburg zum Hoforchester des ersten Königs in Preußen

Die Staatskapelle Berlin feiert im Jahr 2020 ihr 450jähriges Bestehen und ist damit eines der ältesten Orchester der Welt. Im Vorfeld des Jubiläums veranstaltet die Staatsoper im Schiller Theater eine jährlich stattfindende Symposiums-Reihe, die sich der Geschichte der Staatskapelle Berlin und ihrer internationalen Bedeutung widmet. Das Symposium möchte sich dabei nicht allein der Staatskapelle als Institution zuwenden. Vielmehr soll auch ihre Verankerung im und ihre Interaktion mit dem Berliner Musikleben in den Blick genommen und mit anderen Orchestern in europäischen Metropolen verglichen werden.
Das erste Symposium im Oktober 2015 macht sich auf die Spurensuche nach der Entwicklung der Kapelle von ihrem Stiftungsdatum 1570 unter Kurfürst Joachim II. von Brandenburg (1505-1571) bis 1713 zum Regierungsantritt König Friedrich Wilhelms I. in Preußen (1688-1740). Björn Priebe charakterisierte die Umstrukturierung der preußischen Hofkapelle unter König Friedrich I. in Preußen (1657-1713) als einen „Wendepunkt in der brandenburg-preußischen Musikgeschichte" – der Forschungsstand zur Kapelle bis zu diesem Zeitpunkt ist jedoch defizitär und basiert in hohem Maße auf Curt Sachs Monographie Musik und Oper am kurbrandenburgischen Hof von 1910.

Aus diesem Grunde sollen elementare Fragen zur Hofmusik am brandenburg-preußischen Hof neu gestellt werden. Wir laden besonders zu Vorträgen ein, die sich folgenden Aspekten widmen:
- Musikalische Vorbilder für den Aufbau der Kapelle am kurbrandenburgischen Hof bzw. das Orchester vom königlich preußischen Hof?
- Kapellaufgaben am kurbrandenburgischen und am königlich preußischen Hof
- Wirkung der Kapelle am Hof und Interaktionen mit der Stadt Berlin
- Fokus auf einzelne Sänger, Instrumentalisten, Sängerchöre, Komponisten oder Werke (z.B. Johannes Wesalius, Elias Göttling, Johan de Vaulx, Johann Eccard, William Brade, Jean-Baptsiste Volumier, Reinhard Stricker)
- Bedeutung das englischen Instrumentalspiels für die Kapelle im 17. Jahrhundert
- Vergrößerung der Kapelle unter Kurfürst Johann Sigismund
- der Große Kurfürst und persönlicher Einsatz für die Musik
- Einflüsse des Musikernetzwerkes von Königin Sophie Charlotte in Preußen auf das preußische Hoforchester und die Repertoirebildung
- Repertoire am brandenburgisch-preußischen Hof im Vergleich zu anderen deutschen und/oder europäischen Höfen


Zusatzinformationen:
Das ausführliche Programm finden Sie unter http://www.staatsoper-berlin.de/de_DE/symposion-2015-2016

Termin:
16.10.2015 - 18.10.2015

Veranstaltungsort:
Schloss Charlottenburg (16.10.15), Staatsoper im Schiller Theater (17. und 18.10.15)
Bismarckstraße 110
10625 Berlin

Veranstalter:
Staatsoper im Schiller Theater

Anmeldung:
Keine Angabe.

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.staatsoper-berlin.de/de_DE/s...


In MyMIZ gespeichert

Eintrag in MyMIZ speichern
 

Internationaler Kongress für Kirchenmusik Bern 2015

Beschreibung:
Ist Klang der Sinn? - Mit Gesprächen und Konzerten, Vorträgen und Gottesdiensten spürt der 5. Internationale Kirchenmusikkongress Bern 2015 dieser Frage von Kurt Marti nach. In einer Zeit neuer Glaubenskämpfe, aber auch einer Entleerung und Schliessung von Kirchen erproben wir überkonfessionell den Aufbruch: Wie klingt Kirchenmusik für morgen? Und was hat sie mit uns zu tun? Veranstaltungen zu jeder Tageszeit, in Berner Kirchen, in der Synagoge und der Universität diskutieren geistliche Heimat, schaffen gemeinsame Erlebnisse, setzen uns der Kunst aus – aber auch dem Wort –, vertiefen Fragen und Erfahrungen in Workshops, geben Anstösse für das Leben. Öffnung und Erneuerung, ohne die Tradition zu verleugnen, das heisst auch: neue Formate ausprobieren. Gerne laden wir Sie mit dem wortmächtigen Alfred Wälchli ein, sich zu beteiligen auf dieser Suche nach den «Sinnen der Sphinx»!

Programm (Stand 15.05.2015):
Mittwoch 21. Oktober 2015


- 12.30 Uhr - Dreifaltigkeitskirche - Konzert: Orgelspaziergang, Teil 1, Hauptorgel (Mathis 1980) und Chororgel (Fratti 2008)
- 13.45 Uhr - Pauluskirche - Konzert: Orgelspaziergang, Teil 2, Paulus-Orgel (Metzler 2009)
- 15.00 Uhr - Kirche St. Peter und Paul - Konzert: Orgelspaziergang, Teil 3, Hauptorgel (Goll-Wälti 2011)
- 16.30 Uhr - Französische Kirche Bern - Konzert: Orgelspaziergang, Teil 4, Goll-Orgel (1991)
- 19.00 Uhr - Berner Münster - Eröffnungsfeier: Eröffnet wird der Kongress durch den Festvortrag «Zwischentöne» von Thomas Hürlimann, die Uraufführung einer Komposition von Xavier Dayer durch den Münsterorganisten Daniel Glaus und ein Rezital des Orgelwettbewerb-Gewinners, Maximilian Schnaus. Grussworte durch Dr. Thomas Gartmann (Präsident Trägerverein), Dr. Bernhard Pulver, Regierungsrat, Erziehungsdirektor Kanton Bern, Dr. Gottfried W. Locher, Präsident des Rates des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK), und Bischof Markus Büchel, Bischof von St. Gallen, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz (SBK).

Donnerstag 22. Oktober 2015

- 06.30 Uhr - Kirche St. Peter und Paul - Gottesdienst: Laudes nach christkatholischem Ritus
- 08.00 Uhr - Dreifaltigkeitskirche - Gottesdienst: 12 aphoristische Betrachtungen über das Wesen des Menschen vom Berner Organisten Hans Studer, nach den Worten von Jeremias Gotthelf
- 08.00 Uhr - Christengemeinschaft - Gottesdienst: Vorstellung der Viertelton-Orgel von Peter Kraul mit Musik in erweiterter Tonalität (inkl. «Naturtöne»)
- 08.00 Uhr - Französische Kirche Bern - Gottesdienst: Antonio García, orgue; Marie-Josèphe Glardon, pasteur; Claudio Giampietro, électronique

- 09.00 Uhr - Universität Bern (Hauptgebäude) - Podium: Funktionsäquivalenz von Musik und Religion
Referate und Podium zum Tagesthema Funktionsäquivalenz von Musik und Religion
Begrüssung und Einleitung: Prof. Dr. David Plüss, Professor für Praktische Theologie, Theologische Fakultät der Universität Bern
- 09.15 Uhr - "Das Werk ist der Ritus": Prof. Lennart Dohms, Studiengangsleiter MA Music Performance / MA Spec. Music Performance, Hochschule der Künste Bern
- 10.00 Uhr - "Neue geistliche Musik – ausserhalb der Kirche": Dr. Roman Brotbeck, Publizist und Berater für Musik, Kulturpolitik, Forschungsentwicklung
- 11.00 Uhr - Podiumsdiskussion mit Prof. Lennart Dohms, Dr. Roman Brotbeck und Dr. h. c. Hans Zender, Komponist, Dirigent und Publizist. Publikumsfragen. Leitung: Prof. Dr. David Plüss

- 12.30 Uhr - Kirche Nydegg - Gottesdienst: Mittagsandacht "Weg-Los". Frühbarockes Programm für Orgel und Zink

- 14.30 Uhr - Universität Bern (Hauptgebäude) - Workshop "Was ist religiöse Musik?": Prof. Dr. Rainer Bayreuther, Vertretungsprofessur Musikwissenschaftliches Seminar Universität Freiburg
- 14.30 Uhr - Universität Bern (Hauptgebäude) - Workshop "Bach und Händel in den Diktaturen": Dr. Thomas Gartmann, Leiter Forschung, Hochschule der Künste Bern
- 14.30 Uhr - Haus der Religionen - Workshop "Welche Orgel braucht die Zukunft? Tendenzen im zeitgenössischen Orgelbau": Zum Auftakt werden in einem kurzen Konzert die «Himmelspfeifen» (orgelähnliches Instrument, Architekturbüro Thurston und Orgelbau Wälti; Klangkonzeption Hans Eugen Frischknecht) präsentiert. Referenten: Simon Hebeisen (Orgelbau Goll), Franz Xaver Höller (Orgelbau Mathis), Hans-Peter Keller (Orgelbau Kuhn) und Thomas Wälti (Orgelbau Wälti); weitere Diskussionsteilnehmer: Maximilian Schnaus (Gewinner International Organ Competition Berne 2015) und Tobias Willi (Orgelprofessor ZHdK). Gesprächsleitung: Prof. Martin Hobi (Prof. für Kirchenmusik HSLU). Eine Veranstaltung der Gesellschaft Schweizerischer Orgelbaufirmen G.S.O.
- 14.30 Uhr - HipHop Center Bern - Workshop "HipHop in der Kirche": Benjamin Müller, Rapper, Soziokultureller Animator FH und Betriebsleiter des HipHop Centers Bern
- 14.30 Uhr - Universität Bern (Hauptgebäude) - Workshop "Hörübungen in zeitgenössischer Musik": Dr. Roman Brotbeck, Publizist und Berater für Musik, Kulturpolitik, Forschungsentwicklung
- 14.30 Uhr - Workshop "Explorationen: Neuere Lieder im Reformierten, Christkatholischen und Katholischen Gesangbuch": Singworkshop mit Dieter Wagner, Kantor und Organist, Leiter Projekt "Musik in der Kirche" der Reformierten Landeskirche Aargau

- 16.00 Uhr - Universität Bern (Hauptgebäude) - Workshop "Was ist religiöse Musik?": Prof. Dr. Rainer Bayreuther, Vertretungsprofessur Musikwissenschaftliches Seminar Universität Freiburg
- 16.00 Uhr - Universität Bern (Hauptgebäude) - Workshop "Bach und Händel in den Diktaturen": Dr. Thomas Gartmann, Leiter Forschung, Hochschule der Künste Bern
- 16.00 Uhr - Universität Bern (Hauptgebäude) - Workshop "Hörübungen in zeitgenössischer Musik": Dr. Roman Brotbeck, Publizist und Berater für Musik, Kulturpolitik, Forschungsentwicklung

- 17.30 Uhr - Heiliggeistkirche - Gottesdienst: Kantate aus "Das geistliche Jahr" von Jörg Herchet mit dem Ensemble Vertigo der Hochschule der Künste Bern unter der musikalischen Leitung von Lennart Dohms

- 20.00 Uhr - Berner Münster - Konzert: Konzert Junge Stimmen. Ein gemeinsames Projekt des Chors des Gymnasiums Neufeld Bern unter der Leitung von Christoph Marti, Adrienne Rychard, Bruno Späti und des Chors der Universität Bern unter der Leitung von Matthias Heep. Uraufführungen von Burkhard Kinzlers «Kain und Abel», Christian Henkings «Ruh du nur in guter Ruh» und Iris Szeghys «Stabat mater». Andrea Suter, Sopran; Kai Wessel, Altus; Richard Helm, Bariton; Bettina Boller, Violine.

- 23.00 Uhr - Synagoge Bern - Konzert: Nachtkonzert WortKlangRaum mit dem israelischen Lyriker Elazar Benyoëtz und Daniel Glaus an der winddynamischen Orgel. Benyoëtz, der ursprünglich aus der Wiener Neustadt stammt, aber schon lange in Jerusalem lebt, pflegt die altehrwürdige, anspruchsvolle Kunst des Aphorismus.

Freitag 23. Oktober 2015

- 08.00 Uhr - Pauluskirche - Gottesdienst: "Der Kunst (der Fuge) ausgesetzt". Eine Auswahl aus Johann Sebastian Bachs "Kunst der Fuge".
- 08.00 Uhr - Friedenskirche Bern - Gottesdienst: Texte von Jeremias Gotthelf und Psalmen, Psalmvertonungen für Orgel.
- 08.00 Uhr - Kirche Bruder Klaus - Gottesdienst: Klassische Laudes nach katholischem Ritus mit deutschem Psalmengesang.

- 09.00 Uhr - UniTobler (Raum F023) - Podium: Neue geistliche Musik in Geschichte und Gegenwart
Referate und Podium zum Tagesthema Neue geistliche Musik in Geschichte und Gegenwart
Begrüssung und Einleitung: Dr. Thomas Gartmann, Leiter Forschung, Hochschule der Künste Bern
- 09.15 Uhr - "Tradition, Reform, Innovation: Kirchenmusik im Spannungsfeld von Geschichtlichkeit und Gegenwärtigkeit": Prof. Dr. Klaus Pietschmann, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft, Abteilung Musikwissenschaft
- 10.00 Uhr - "PunktKlangKugel": Prof. Dr. h. c. Daniel Glaus, Komponist und Organist am Berner Münster
- 10.20 Uhr - "Zeitgenössische Positionen geistlichen Komponierens: Komponieren als Spurensuche nach dem Ewigen": Lukas Langlotz, Komponist
- 11.00 Uhr - Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. h. c. Daniel Glaus, Lukas Langlotz und Pfrn. Esther Schläpfer. Publikumsfragen. Leitung: Dr. Thomas Gartmann

- 12.30 Uhr - Heiliggeistkirche - Gottesdienst: Orgelpunkt zum Wochenschluss: Berner Orgelmusik aus drei Jahrhunderten mit Werken von Martin Spiess, Johann Jakob Mendel, Daniel Glaus («Echofantasie») u.a., Mitwirkende: Marc Fitze, Orgel

- 14.30 Uhr - UniTobler - Workshop "Musik über den Gottesdienst hinaus. Beispiele für eine vielfältig klingende Kirchgemeinde": Pfr. Marc van Wijnkoop Lüthi und Christine Lüthi, Musikerin und Leiterin Kultursekretariat LINKultur
- 14.30 Uhr - UniTobler - Workshop "Kirche, Musik und Milieus". Einführung in die Sinus-Milieustudie der Zürcher Landeskirche ("Lebenswelten") und Folgerungen für das musikalische Angebot in Gottesdienst und Gemeinde: Leitung: Pfr. lic. theol. Roland Beat Diethelm
- 14.30 Uhr - Workshop "(Neue) Kirchenmusik und ihr potenzielles Publikum": Barbara Balba Weber, Dozentin für Musikvermittlung an der Hochschule der Künste Bern und Leiterin des Kantonalberner Projektes "Tönstör"
- 14.30 Uhr - Kirche St. Peter und Paul - Workshop "Offenes Singen leiten": Ein Workshop für Chorleitende, Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen Workshop mit Michael Gohl, Dirigent, Musikpädagoge, Dozent an der ZHdK, international erfahrener Leiter von Offenen Singen
- 14.30 Uhr - Workshop: Forschungskolloquium für DoktorandInnen und HabilitandInnenForschungskolloquium für DoktorandInnen und HabilitandInnen im Rahmen des V. Internationalen Kongresses für Kirchenmusik, Bern 21.-25. Oktober 2015
- 14.30 Uhr - Workshop "Komponisten im Gespräch": Im Nachgang der Uraufführungen von Christian Henkings "Ruh du nur in guter Ruh", Burkhard Kinzlers "Kain und Abel" und dem "Stabat mater" von Iris Szeghy durch die Chöre des Gymnasiums Neufeld und der Universität Bern sprechen die Komponistin, die beiden Komponisten und die Chorleiter unter der Leitung von Prof. Dr. Alois Koch über die Werke. (Das Konzert findet am 22. Oktober um 20.00 Uhr im Berner Münster statt.)

- 17.30 Uhr - Dreifaltigkeitskirche - Gottesdienst: Werke von Ernst Pfiffner, Caroline Charrière u.a.

- 20.00 Uhr - Französische Kirche Bern - Konzert: Das hochkarätige SWR Vokalensemble unter der Leitung von Marcus Creed präsentiert tief aufrüttelnde Meisterwerke, die Fragen an den jüdischen und christlichen Glauben aufwerfen: Neben Arnold Schönbergs Psalm «De profundis» erklingt als Schweizer Erstaufführung Heinz Holligers Motette «Hölle Himmel» nach Gedichten von Kurt Marti sowie «Psalm» auf einen Text von Paul Celan. Zudem wird das von der Lyrik des jüdischen Aphoristikers Elazar Benyoëtz inspirierte neue Stück von Daniel Glaus uraufgeführt.

- 23.00 Uhr - Kirche St. Peter und Paul - Konzert: Vertonung der Messetexte des Sprachkünstlers und Komponisten Alfred Wälchli mit viel Lautmalerei: oft dadaistisch, aber immer hochpoetisch. Mit Studierenden der Masterstudiengänge «Jazz Composition & Arrangement» und «Jazz Performance» der Hochschule der Künste Bern.

Samstag 24. Oktober 2015

- 08.00 Uhr - Johanneskirche - Gottesdienst: "Jeremias Gotthelf und die Musik zu seiner Zeit".
- 08.00 Uhr - Kirche St. Peter und Paul - Gottesdienst: Die Morgenandacht nach christkatholischem Ritus erklingt in einer Neuvertonung von Johann Sonnleitner.

- 09.00 Uhr - UniTobler (Raum F023) - Podium: Theologie der Musik, Musik der Liturgie
Referate und Podium zum Tagesthema Theologie der Musik, Musik der Liturgie
Begrüssung und Einleitung: Prof. Dr. Matthias Zeindler, Leiter Bereich Theologie, Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn
- 09.15 Uhr - "Der Ton macht den Glauben: jüdisch-theologische Ansätze zur Funktion und Stellung von Musik im synagogalen Gottesdienst": Dr. Sarah Ross, Assistentin für Kulturelle Anthropologie der Musik am Institut für Musikwissenschaft sowie Studienfachleiterin des Masterstudienganges «World Arts» am Center for Cultural Studies an der Universität Bern
- 09.45 Uhr - "Nil impurum aut lascivum. Fragen zur musikalischen Theologie der katholischen Kirche": Prof. Dr. Alois Koch, em. Rektor der Hochschule Luzern – Musik
- 10.15 Uhr - "Klingende Asche, tönender Staub. Musiktheologische Überlegungen aus protestantischer Perspektive": Dr. Stefan Berg, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Hermeneutik und Religionsphilosophie der Universität Zürich
- 11.00 Uhr - Podiumsdiskussion Dr. Sarah Ross, Prof. Dr. Alois Koch, Dr. Stefan Berg und Dr. Konrad Klek, Professor für Kirchenmusik an der Universität Erlangen-Nürnberg, Universitätsmusikdirektor. Publikumsfragen. Leitung: Prof. Dr. Matthias Zeindler

- 12.30 Uhr - Französische Kirche Bern - Gottesdienst: erke von Darius Milhaud, Arthur Honegger, Jean Langlais und Improvisationen.

- 14.30 Uhr - Le Cap (Französische Kirche) - Workshop "Neue Lieder für den Gottesdienst": Singworkshop mit Esther Handschin, Internationale Arbeitsgemeinschaft für Hymnologie, Pastorin der Evang.-Methodistischen Kirchgemeinde in Salzburg
- 14.30 Uhr - Friedenskirche Bern - Workshop "Offenes Familiensingen": Kathrin Günther, Kirchenmusikerin in der evang.-ref. Kirchgemeinde Worb. In Zusammenarbeit mit der Kirchlichen Elternbildung Bern.
- 14.30 Uhr - Workshop "Musik und Liturgie: Anregungen für ihr Zusammenspiel": Prof. Dr. Andreas Marti, Theologische Fakultät der Universität Bern
- 14.30 Uhr - UniTobler - Workshop "Wie klingt katholisch?": Prof. Martin Hobi (Universität Luzern), Prof. Dr. Alois Koch
- 14.30 Uhr - UniTobler - Workshop "Egal ob alt oder neu: Hochkultur im Gottesdienst – eine Zumutung?": Dr. Konrad Klek, Prof. für Kirchenmusik an der Universität Erlangen-Nürnberg, Universitätsmusikdirektor
- 14.30 Uhr - UniTobler - Workshop "Weltmusik Kirchenmusik: zwischen Globalisierung und Kontextualisierung": Workshop mit Dr. Katrin Kusmierz und Pfr. Dr. Benedict Schubert

- 16.00 Uhr - UniTobler - Workshop "Egal ob alt oder neu: Hochkultur im Gottesdienst – eine Zumutung?": Dr. Konrad Klek, Prof. für Kirchenmusik an der Universität Erlangen-Nürnberg, Universitätsmusikdirektor
- 16.00 Uhr - Workshop "Musik und Liturgie: Anregungen für ihr Zusammenspiel": Prof. Dr. Andreas Marti, Theologische Fakultät der Universität Bern
- 16.00 Uhr - UniTobler - Workshop "Weltmusik Kirchenmusik: zwischen Globalisierung und Kontextualisierung": Workshop mit Dr. Katrin Kusmierz und Pfr. Dr. Benedict Schubert

- 17.30 Uhr - Berner Münster - Gottesdienst: Willy Burkhard: "Die Sintflut", Kantate nach dem Bericht aus dem 1. Buch Mose.

- 20.00 Uhr - Berner Münster - Konzert: Die Regensburger Domspatzen sind mit ihrer über tausendjährigen Geschichte einer der ältesten Knabenchöre der Welt, gleichzeitig einer der berühmtesten und renommiertesten Chöre überhaupt. Im Berner Münster sind die jungen Sänger unter der Leitung von Domkapellmeister Roland Büchner mit alter und neuerer Sakralmusik aus Polen zu hören. Unter den vorgestellten Kompositionen findet sich auch ein Werk von Henryk Górecki, dem mit seiner "Sinfonie der Klagelieder" ein Welterfolg gelang und der es in den 90er-Jahren bis in die Popcharts schaffte. Zwischenmusik mit Franziska Baumann, Stimme, und Matthias Ziegler, Flöte.

- 23.00 Uhr - Dreifaltigkeitskirche - Konzert: "Homo Viator". Gesänge der Pilger – eine musikalische Wallfahrt
Mitwirkende: Luzerner Choralschola «Linea et Harmonia»; John Voirol, Saxophon-Improvisationen; David Eben, Leitung
Ein wichtiges Konzept für die mittelalterliche Gesellschaft war das Bild des wandernden Menschen, des „homo viator“. Jeder Mensch ist fortwährend auf dem Weg; jeder ist in dieser Welt ein Pilger, symbolisch oder faktisch. Von daher waren Pilgerfahrten eine deutliche Metapher für den menschlichen Lebensweg, dessen Endziel das himmlische Jerusalem ist. So gehören Pilgerfahrten zum typischen Phänomen des Mittelalters. Zu den populärsten Zielen gehörten Jerusalem, Rom, Santiago da Compostella, Montserrat und viele weitere lokale Zentren.
Das heutige Konzert möchte eine „musikalische Walfahrt“ anbieten und mit Hilfe des entsprechenden Repertoires die wichtigsten Walfahrtsorte besuchen. Das Programm schöpft u. A. aus dem berühmten Codex Calixtinus, dessen Gesänge die Pilger auf dem Jakobsweg begleitet haben. Ein besonderes Repertoire enthält auch der sogen. Llibre Vermeil von Montserrat. Seine Gesänge wenden sich zur hl. Jungfrau, die in diesem katalanischen Kloster durch das hochgeschätzte Bild der „Schwarzen Madonna“ dargestellt ist. Auf unserem Weg besuchen wir auch die Schweizerischen Hochstätten der Heiligenverehrung, die bis in die heutige Zeit zahlreiche Pilger anziehen.
Da wir voraussetzten können, dass die Pilger nicht nur sangen, sondern auch von Instrumenten begleitet wurden, möchten wir diese Verbindung auch im heutigen Konzert schaffen. Es handelt sich jedoch um einen musikalischen Dialog besonderer Art: auf unserer Pilgerfahrt begleitet uns John Voirol mit dem Saxophon.

Sonntag 25. Oktober 2015

- 10.00 Uhr - Berner Münster - Ökumenischer Schlussgottesdienst: Der ökumenische Schlussgottesdienst mit der neuen Komposition "Gebet" für Chor, Orgel und zwei Saxophone von Lukas Langlotz sorgt für den würdigen Abschluss des Festivals.

Termin:
21.10.2015 - 25.10.2015

Veranstaltungsort:
Universität Bern u.a.
3012 Bern

Veranstalter:
Verein "V. Internationaler Kongress für Kirchenmusik 2015"

Anmeldung:
Siehe Webseite.
info@kirchenmusikkongress.ch

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.kirchenmusikkongress.ch


1 - 30 of 47 data sets

» Page: [1] 2