Kongresse


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Musikalische Bildungsverläufe nach der Grundschulzeit: Adaptivität, Teilhabe und Wirkung
Abschlusstagung des BMBF-Forschungs-Schwerpunkts "Musikalische Bildungsverläufe"

Beschreibung:
Viele Kinder sammeln während der Grundschulzeit Erfahrungen mit Instrumentalunterricht, sei es in außerschulischen Angeboten oder etwa durch eine Teilnahme an Programmen wie Jedem Kind ein Instrument. Was geschieht aber am neuralgischen Übergang zur weiterführenden Schule? Wie entwickeln sich in den Folgejahren die musikalischen Bildungsverläufe der Schülerinnen und Schüler?

Der vom BMBF geförderte Forschungsschwerpunkt „Musikalische Bildungsverläufe“ geht im Anschluss an den Forschungsschwerpunkt zu Jedem Kind ein Instrument seit 2013 diesen Fragen nach, indem die beteiligten Projekte sich auf Aspekte der Wirkung und Adaptivität der Angebote richten und nach dem Ausmaß an kultureller Teilhabe und Teilnahme am Instrumentallernen fragen.

Die eintägige Fachtagung im Dortmunder U präsentiert in interdisziplinärer Perspektive von Musikpädagogik, Erziehungswissenschaft und Neurowissenschaften Ergebnisse der Teilprojekte im Forschungsschwerpunkt und bietet zudem in einem spezifischen „Methoden-Forum“ Einblicke in unterschiedliche Forschungsmethoden und ihre Anwendung im Bereich der Forschung zur kulturellen Bildung.

Das detaillierte Tagungsprogramm finden Sie im Flyer auf der Webseite.


Zielgruppe/Teilnehmer:
alle an Forschung zur Kulturellen Bildung Interessierten

Termin:
01.07.2016

Veranstaltungsort:
Dortmunder U - Zentrum für Kunst und Kreativität
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund

Veranstalter:
Technische Universität Dortmund

Kosten:
Die Teilnahme an der Tagung (inkl. eines Mittagsimbisses) ist kostenlos.

Anmeldung:
Mit dem Formular auf der Webseite.
Koordinierungsstelle des Forschungsschwerpunkts "Musikalische Bildungsverläufe", Prof. Dr. Ulrike Kranefeld, Svenja Koal / Anna-Lisa Mause, Fakultät Kunst- und Sportwissenschaften - Institut für Musik und Musikwissenschaft
Emil-Figge-Straße 50, 44227 Dortmund
Telefon: (0231) 755.7173
Fax: (0231) 755.6236
mupaefo@post.tu-dortmund.de

Anmeldeschluss: 15.06.2016

Webseite:
www.jeki-forschungsprogramm.de/2...


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Changes?! Elementare Musik- und Tanzpädagogik im Wandel der Medien
9. Internationales Orff-Schulwerk Symposium

Beschreibung:
Im medialen Zeitalter sehen sich Musik- und Tanzlehrende neuen Herausforderungen, Chancen als auch Gefahren gegenüber. Der zunehmenden Technologisierung des Alltags und der Erweiterung der medialen Möglichkeiten scheint die Elementare Musik- und Tanzpädagogik diametral gegenüber zu stehen. Welche Bedeutung erhalten körperorientiertes Musizieren, die Sensibilisierung der ästhetischen Wahrnehmung, die Differenzierung der individuellen musikalisch-tänzerischen Ausdrucksmöglichkeiten angesichts technologischer Veränderungen in einer digitalen Gesellschaft? Welche Medien unterstützen und bereichern unsere Arbeit?

Das 9. Internationale Symposium des Orff-Instituts bietet Anlass, solchen Fragen nachzugehen. Vielfältige Ansätze und Angebote mit Medien unterschiedlichster Art geben Impulse für Auseinandersetzung und Diskussion.

Kursleiter:
Sonja Stibi, Micaela Grüner, Shirley Salmon

Termin:
07.07.2016 - 10.07.2016

Veranstaltungsort:
Universität Mozarteum und Orff-Institut
Mirabellplatz 1 und Frohnburgweg 55
5020 Salzburg

Veranstalter:
Carl-Orff-Institut Salzburg

Partner:
Orff-Schulwerk Forum Salzburg

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Siehe Formular auf Website
Carl-Orff-Institut Salzburg
Frohnburgweg 55, 5020 Salzburg
Telefon: +43 676 88122432
orff.symposium.salzburg@moz.ac.at

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
uni-mozarteum.at/apps/stud/osw


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Konferenz zu historisch informierter Aufführungspraxis jiddischer Musik (YHIP)

Beschreibung:
„Musiker*innen, die sich – in welchem Maß auch immer – auf historische Aufführungspraxis berufen, sollten ihre Aufmerksamkeit auf die wissenschaftliche Forschung richten, egal, ob sie diese Erkenntnisse letztendlich nutzen oder nicht. […] Während Fragen der Aufführungspraxis und des technischen Trainings das tägliche Brot der Musiker*innen sein sollten, dürfen fundamentale Fragen, die Zukunft unserer Forschung und unseres Musizierens betreffend, nicht ignoriert werden. […]”
(Trevor Pinnock: “Reflections of a ‘Pioneer’,” in Early Music XVI/1 (2013): 21)

Trevor Pinnock, einer der Pioniere der historischen Aufführungspraxis, schrieb diese Sätze im Jahr 2013. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits Jahrhunderte seit der Wiederentdeckung der Musik des Mittelalters, der Renaissance und des Barock vergangen. In Hinsicht auf Forschung und Aufführungspraxis hatte sich, in zuvor nie dagewesenem Maße, eine professionelle Szene entwickelt, die sowohl aus Wissenschaftler*innen, als auch aus Musiker*innen bestand.

Jiddische Musikkulturen sind seit den 1970er Jahren in den USA und Europa ebenfalls enthusiastisch wiederbelebt worden, jedoch mit dem grundlegenden Unterschied, dass die Musikwissenschaft – mit wenigen Ausnahmen – weder darauf vorbereitet war, noch großen Enthusiasmus erkennen ließ, diese Bewegung zu unterstützen. Daher wurde es für die meisten Musiker*innen zur Notwendigkeit, auch Musikethnolog*innen zu sein. Sie fanden und studierten Aufnahmen und Sammlungen, leisteten musikethnologische Feldarbeit und gaben ihr Wissen mündlich, also in der traditionellen Unterrichtsmethode, an Student*innen und Kolleg*innen weiter.

Heute, 40 Jahre später, in einer (noch näher zu diskutierenden) Post-Revival-Ära, stellt sich die Frage, ob Pinocks Aussage auch auf die heutigen Klezmorim und Jiddisch-Sänger zutrifft. Ist für die Musiker*innen der heutigen Generation die Musizier- und Aufführungspraxis wirklich das tägliche Brot? Oder, weitergehend gefragt: Wäre es ihnen überhaupt möglich, sich damit zu beschäftigen?

Daher lädt diese Konferenz Wissenschaftler*innen, Musiker*innen, Bibliothekar*innen und Archivmitarbeiter*innen gleichermaßen ein, folgenden Themenbereiche in den Blick zu nehmen:

• Quellen der historischen Aufführungspraxis: Sammlungen, Zugänglichkeit von Materialien und deren Edition, strukturelle Unterstützung
• Welche Musik wurde/wird im Revival gespielt? Stil, Stilperioden, geografische und andere Zuordnungen sowie ästhetische Kriterien
• Analyse des Instrumentalmusik-, Lied- und Tanz-Repertoires.
• Analyse der Aufführungspraxis: Verzierungen, Mikro-Improvisation, Stilistik der Instrumentalmusik, des jiddischen Liedes und des jiddischen Tanzes.
• Analyse von Instrumental- und Gesangstechnik
• Vorschläge für die Standardisierung der Musiknotation jiddischer Verzierungstechniken
• Beziehungen zwischen jiddischer und anderer zeitgenössischer Aufführungspraxis (z. B. Theatermusik, Volksmusik, Popmusik, chassidische und (para-)liturgische Musik, Jazz, urbane und ländliche Musik, genderspezifische Musik etc.)
• Analyse der musikalischen Kontinuität zwischen Aschkenas I und Aschkenas II
• Institutionalisierung und Ausbildung: kritische Reflektion

Das Augenmerk der Konferenz liegt auf jiddischer Musik in ihrer historischen und geografischen Bandbreite, von den Anfängen im Mittelalter bis hin zu ihren europäischen und weltweiten Ausprägungen des 21. Jahrhunderts.

Im Nachgang zur Konferenz wird ein Handbuch „Jiddische Musik – Historische Aufführungspraxis” (Arbeitstitel) erscheinen. Alle Konferenzteilnehmer*innen sind verpflichtet, der Veröffentlichung ihrer Beiträge zuzustimmen. Hierbei bieten wir verschiedene Möglichkeiten und Formate an: a) ein Essay b) eine Transkription des Vortrages. Alle Vorträge werden aufgenommen.

Abendprogramm
19.7. Di, 20:00 @Musikschule
WAKS/Anna Shternshis & Psoy Korolenko
Doppelkonzert

20.7. Mi, 20:00 @Tanzwerkstatt
YHIP Tantshoyz – Die Konferenz tanzt!

21.7. Do, 20:00 @Musikschule
YHIP Gesprächskonzert – Die Konferenz spielt!


Zusatzinformationen:
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, in Zusammenarbeit mit dem Seminar für Jüdische Studien der Universität Halle-Wittenberg.

Termin:
19.07.2016 - 22.07.2016

Veranstaltungsort:
99423 Weimar

Veranstalter:
other music e.V.

Kosten:
Tagespass (ohne Abendveranstaltungen): 5 €. Konferenzpass (alle Tage inklusive Abendveranstaltungen): 58,50 € / 34,50 €. --- Als Zuhörer ist eine Teilnahme problemlos möglich (und wir möchten Euch und Sie ermutigen, dies zu tun). Die Frist zur Einreichung eines Abstracts endete am 1. März 2016.

Anmeldung:
Mit dem Formular auf der Webseite.
Telefon: (03643) 858310

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
yiddishsummer.eu/de/extra/konfer...


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Musikpraxis im Film
XI. Symposium zur Filmmusikforschung

Beschreibung:
Das XI. Symposium zur Filmmusikforschung wird am Zentrum für Populäre Kultur und Musik Freiburg stattfinden und sich der filmischen Repräsentation musikalischer Praxis widmen. Szenen und Sequenzen, in denen filmische Figuren Musik machen, gehören seit jeher zu den zentralen Attraktionen des Films.

Was bedeutet es also, wenn in einem Film Figuren beginnen zu singen und/oder zu spielen? Welche Topoi, Konventionen und Stereotype lassen sich über Musik- und Filmgenregrenzen hinweg feststellen? Welche Sicht auf den Akt des Musikmachens bieten Filme und Fernsehformate? Welche populären Auffassungen über Bedingungen, Regeln und Besonderheiten der Musikausführung in historischen, ökonomischen und politischen Zusammenhängen prägen die filmische Darstellung? Welches Bild wird von den Handlungen auf der "Hinterbühne" (Proben, Aufnahmen, Kompositionsprozess, Management etc.) gezeichnet?

Im Zentrum der Tagung stehen daher Analyse und Interpretation von Szenen und Sequenzen, in denen musiziert und/oder der Akt des Musizierens vorbereitet wird. Diese sollen in narratologischen, ästhetischen, stilistischen, musikanalytischen, performance- und gender-theoretischen Kontexten untersucht und zur Diskussion gestellt werden. Es geht dabei keineswegs nur um "Musikfilme" oder filmische Biographien von Musikern, sondern um jedes filmische Format, in dem musiziert wird.

Die unten angeführten Themenvorschläge sollen den inhaltlichen Rahmen der Tagung abstecken und der Orientierung und Inspiration für eigene Themenvorschläge dienen. Auch davon abweichende Vorschläge sind durchaus erwünscht.

Neben dem thematischen Schwerpunkt wird es wie gewohnt auch einen thematisch offenen Teil geben, zu dem sämtliche Fragestellungen zum Thema Filmmusik prinzipiell willkommen sind. Insbesondere junge ForscherInnen werden ausdrücklich ermutigt, ihre Projekte bzw. Abschluss- und Qualifikationsarbeiten vorzustellen.

Termin:
21.07.2016 - 23.07.2016

Veranstaltungsort:
Universität Freiburg, Zentrum für Populäre Kultur und Musik
Rosastraße 17-19
79098 Freiburg

Veranstalter:
Zentrum für Populäre Kultur und Musik

Partner:
Kieler Gesellschaft für Filmmusikforschung

Anmeldung:
Tarek Krohn und Willem Strank
filmmusik@email.uni-kiel.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.filmmusik.uni-kiel.de/tagung...


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Symposium Musik und Medizin auf dem Bardentreffen Nürnberg

Beschreibung:
„Das klingt gut“ – „In der richtigen Stimmung sein“ oder „über etwas verstimmt“. Der Zusammenhang zwischen Sprache und Musik ebenso wie physiologische und psychologische Erkenntnisse zeigen, wie eng Gesundheit und Musik zusammengehören. Bereits bei der Geburt ist das Hörorgan fertig ausgebildet, im Gegensatz zum Sehen. Es ist also nicht „hergeholt“, dass Musik und Medizin zusammen gehören! Eine medizinische Wirkung von Musik ist Jahrtausende bekannt, und dennoch - die Anwender tun sich schwer. Die Musik-Therapie beginnt mancherorts erst, sich akademisch zu verankern, Mittel für die Wissenschaft sind schwer aufzutreiben, die Forschungs-Methodik ist komplex, und obwohl so naheliegend, ist die Integration von musikmethodischem Vorgehen selbst in Psychotherapie und Psychosomatik eher noch eine Herausforderung. Zudem fehlt bisher die Plattform des Austauschs der Disziplinen, die sich mit Musik, und den Musikern in der Medizin beschäftigen. Das soll sich ändern!

Unser Symposium hat die praktische Fortbildung, den wissenschaftlichen wie persönlichen Austausch und die konkrete Vernetzung von Menschen zum Ziel, bei denen Beziehung und Interaktion im Zentrum ihres Berufes stehen – und: für die Musik dabei eine wesentliche Rolle spielt oder spielen soll. Zu den Vorträgen, praktischen Workshops, Gesprächen, dem gemeinsamen Erarbeiten und Musizieren sind ReferentenInnen eingeladen, die zum Thema Musik und Medizin maßgeblich in ihren Disziplinen forschend und lehrend tätig sind. Das Weltmusik-Festival Bardentreffen von Freitag bis Sonntag Abend bleibt nicht daneben im Hintergrund des Kongresses, es bringt diesen vielmehr als Impulsgeber mit zum Klingen! Genügend Zeit dafür ist eingeplant, die Tagungsräume liegen unmittelbar fußläufig am Rand der attraktiven Nürnberger Altstadt.


Zielgruppe/Teilnehmer:
Ärzte(innen) und Psychotherapeuten(innen), die Musik therapeutisch einsetzen oder einsetzten möchten (Fortbildungspunkte bei der ÄK beantragt). Alle, die Musiker(innen) medizinisch, therapeutisch, psychologisch behandeln, MusiktherapeutenInnen, tätige oder in Ausbildung befindlich Musiker(innen) und Musik-Lehrer(Innen). Alle am Thema beruflich Interessierten oder anders Engagierten.

Termin:
29.07.2016 - 31.07.2016

Veranstaltungsort:
Ringhotel Loew's Merkur
Pillenreuther Str. 1
90459 Nürnberg

Veranstalter:
GeWISS e.V.

Partner:
Stiftung Bewusstseinswissenschaften, Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft (DMTG), Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM), Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGFMM), Singende Krankenhäuser - internationales Netzwerk zur Förderung des Singens in Gesundheitseinrichtungen e.V., Hochschule für Musik Nürnberg (HfMN)

Kosten:
Basispreis pro Teilnehmer (extern): 250,- EUR, respektive ermäßigt für Mitarbeiter der kooperierenden Einrichtungen / Institutionen und Verbände 220,- EUR, Pausengetränke (Mineralwasser, Apfelschorle) inklusive. Frühbucher zahlen bis zum 31.3.2016 200,- EUR (ermäßigte 170 EUR). Bei Rücktritt bis zum 1.6. wird der Betrag rückerstattet.

Anmeldung:
Thomas Loew
Fax: (0941) 9447377
info@gewiss.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
musik-und-medizin.de


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Christian Artists Seminar 2016

Beschreibung:
Beim diesjährigen Interdisziplinären Kongress für Künstler wird die ansteigende Arbeitslosigkeit von Künstlern in allen Sparten das Grundthema sein. Neben Vorträgen, die helfen wollen, diese Problematik zu lösen werden 60 professionelle Künstler in 80 Workshops (für Laien bis zur Meisterklassen) aus allen künstlerischen Bereichen (Tanz, Musik, Grafik, Malerei, Skulptur, etc.) weitere Lösungen unter dem Motto "lebenslanges Lernen" anbieten. Neben Zeiten des Austausches werden die Abende mit außergewöhnlichen Konzerten bereichert.


Zielgruppe/Teilnehmer:
Professionelle Künstler aller Richtungen und welche die es evtl. werden wollen.

Zusatzinformationen:
Unterkunft im KSI oder für den kleinen Geldbeutel Zelten vor Ort. Die Verkehrssprache ist Englisch, alle Vorträge werden ins Deutsche simultan übersetzt.

Termin:
30.07.2016 - 05.08.2016

Veranstaltungsort:
Katholisches Soziales Institut (KSI) Bad Honnef
Selhofer Str. 11
53604 Bad Honnef

Veranstalter:
Christian Artists Vereniging, Niederlande

Anmeldung:
Siehe Formular auf Website

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.christianartists.org


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Fidula-Tagung 2016
Arbeitskreise - Plenum - Chor

Beschreibung:
ARBEITSKREISE VORMITTAGS
1.) Tjark Baumann: "Stell dir vor, du bist ein Baum" - Stimme, Atem und Klang formen durch Stimmbilder.
2.) Daniel Giordani und Yela Brodesser: "Das Rhythmusorakel" - kreatives Trommeln an der Djembe
3.) Johanna Niegl: Gospeltänze
4.) Werner Rizzi: "Wenn es groovt" (Typische Afro-Latin-Rhythmen erleben und selbst erfundene mit Body Percussion und Instrumenten gestalten)
5.) Gabriele Westhoff: Hexen-Cancan und Windgeister-Tanz (Vor- und Grundschulkinder singen, tanzen, musizieren und gestalten herbstliche und andere Lieder aus vielen Ländern in unterschiedlichen Ton- und Taktarten)

ARBEITSKREISE NACHMITTAGS
6.) Daniel Giordani und Yela Brodesser: "Das Rhythmusorakel" - kreatives Trommeln an der Djembe
7.) Johanna Niegl: Tänze für Feste und Feiern
8.) Werner Rizzi: "Musikwerkstatt für Kinder" (mit Stimmgeschichten experimentieren, Ideen zum Lauschen und Hören erproben, ...)
9.) Andreas Schmittberger: Musicals in der Schule (u. a. praktische Übungen im Tin-Whistle-Spiel für Anfänger/innen und Fortgeschrittene, Erproben typischer Spielweisen: Irish Folk und Kwela)
10.) Gabriele Westhoff: Hexen-Cancan und Windgeister-Tanz (Vor- und Grundschulkinder singen, tanzen, musizieren und gestalten herbstliche und andere Lieder aus vielen Ländern in unterschiedlichen Ton- und Taktarten)

PLENUM
9 Uhr
Sing! Warm Ups für Körper und Stimme mit Werner Rizzi

17.30 bis 18.30
Chorsingen / Chorarbeit mit Tjark Baumann

20 Uhr
Abendveranstaltungen (Einzelheiten s. unter Termine weiterer Kursbestandteile!)

Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten unter www.fidula-tagung.com

Kursleiter:
Tjark Baumann • Yela Brodesser • Daniel Giordani • Johanna Niegl • Prof. Werner Rizzi • Andreas Schmittberger • Gabriele Westhoff • ... und als Gäste: Titlá - Neue Volksmusik aus Südtirol • Tagungsleitung: Georg Holzmeister und Katharina Holzmeister, FIDULA

Zielgruppe/Teilnehmer:
Alle, deren berufliche oder nebenberufliche Aufgabe die Musik- oder Tanzerziehung ist: Lehrerinnen, Lehrer und Dozenten, Referendarinnen und Referendare aller Schul- / Fachschul-(akademie-) / Musikschul- und Hochschularten, Studentinnen und Studenten

Termin:
30.07.2016 - 06.08.2016

weitere Termine:
20 Uhr Abendveranstaltungen SA 30. Juli Tagungseröffnung: Vorstellung der Referenten und Empfang SO 31. Juli Mitmachtänze für größere Gruppen (Leitung: Johanna Niegl) MO 1. August Rhythmusspiele mit Trommeln und dem ganzen Körper (mit Yela Brodesser und Daniel Giordani) Der 2. August steht als freier Tag zur Verfügung: Stadtbesichtigung Innsbruck • leichte Bergwanderung • Gipfeltour • oder anderes MI 3. August Konzert der Gruppe TITLÁ Titlá („tut nur!“) war vor zwanzig Jahren die Antwort eines Wirtes auf die Frage, ob man hier Musik machen könne. Seit dieser Zeit ist die Gruppe Titlá das Aushängeschild für Neue Volksmusik aus Südtirol. Nach keltischen und jiddischen Einflüssen haben die Fünf zu ihren Wurzeln zurückgefunden: vom Jodler über Landler bis hin zur Polka, mit alter und neuer Musik aus Tirol, urig und innig, mit Liedern im Pustertaler Dialekt. DO 4. August Andreas Schmittberger: Die Tin Whistle im Schulunterricht‘ Vortrag und Mitmachaktionen: • musikalische Wurzeln (afrikanische „Kwela“-Musik, irischer Folk) • die besondere Eignung der Tin Whistle für den Schulunterricht • Neue Kurzfilme aus der Schulpraxis • Ausschnitte aus dem Musical KWELA • besonders geeignete Stücke aus Klassik, Folk und Jazz FR 5. August Festliches Büfett, danach Abschlussabend mit Beiträgen aus den Arbeitskreisen

Veranstaltungsort:
Bildungshaus St. Michael oberhalb Matrei am Brenner (bei Innsbruck)
Schöfens 12
6143 Matrei am Brenner

Veranstalter:
Fidula Verlag

Träger:
Fidula-Verlag Holzmeister GmbH Boppard am Rhein

Kosten:
Kursgebühr: 290 € (Studierende und Referendare 99 €); die Kosten für Unterkunft und Vollpension (320 € bis 460 €) zahlen Sie bitte direkt an das Bildungshaus nach Ihrer Ankunft.

Anmeldung:
Fidula-Verlag Holzmeister GmbH
Katharina Holzmeister
Ahornweg 21, 56154 Boppard
Telefon: 06742 - 2488
Fax: 2661
tagung@fidula.de

Anmeldeschluss: 25.07.2016

Webseite:
www.fidula-tagung.com


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SoundTrack_Cologne 13
Fachkongress für Musik und Sound in Film, Fernsehen, Games und Medien

Beschreibung:
SoundTrack_Cologne ist der größte deutsche Fachkongress für Musik und Ton in Film, Games und Medien und Impulsgeber der wachsenden europäischen Festival- und Kongresslandschaft. In rund 40 Diskussionsrunden, Panels, Workshops und Networking Events stehen aktuelle Entwicklungen in Kultur, Recht, Markt und Technik der Medienmusik im Fokus, sowie Business-Cases, Professionalisierung und Vernetzung.


Zielgruppe/Teilnehmer:
Filmkomponisten, Sounddesigner, Regisseure, Studenten aus dem Bereichen Film und Musik, Film- und Musikinteressierte

Termin:
24.08.2016 - 28.08.2016

Veranstaltungsort:
Fritz Thyssen Stiftung
Apostelnkloster 13
50672 Köln

Veranstalter:
SoundTrack_Cologne 11

Träger:
TelevisorTroika GmbH

Kosten:
Vollakkreditierung: € 100 (€ 40 Studenten)

Anmeldung:
Kursnr.: 13
SoundTrack_Cologne
TelevisorTroika GmbH
Trajanstraße 27, 50678 Köln
Telefon: 0221 93 18 44 0
Fax: 0221 931 844 9
akkreditierung@televisor.de

Anmeldeschluss: 24.08.2016

Webseite:
soundtrack.cologne


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Brain & Voice
12th International Voice Symposium Salzburg

Beschreibung:
Keynotes / Workshops / Free Papers:
- Introduction in Neuroscience
- Holistic Approaches in psychoemotional Voice Disorders
- Biophonetic Tools in Voice Coaching and Voice Medicine
- Care of the high professional Voice
- Diagnostic Trails and non-surgical Treatment-Options for benign vocal fold Lesions
- Manipulation – Streeching – Releasing / Osteopathic Trials in Voice Therapy

Workshop and Masterclass:
- Act - Perform - Project your Voice
- Teaching the combine Elements of pop Music with Classical

Social Events:
Voice Beer Party, Visit to the Salzburg Festival

Termin:
26.08.2016 - 28.08.2016

Veranstaltungsort:
Konferenzzentrum Heffterhof Salzburg
Maria-Cebotari-Straße 1-7
5020 Salzburg

Veranstalter:
Austrian Voice Institute

Kosten:
- Physicians: 420 Euro (after 30 May: 480 Euro) - Speech-Language Pathologists, Allied Heath Care Professionals, RN, NP, PA: 330 Euro including the preconference (after 30 May: 390 Euro) - Clinical Speech Language Pathology Fellows, Grad Students, Voice Teachers: 170 Euro including the preconference, no CME/CEU credits (after 30 May: 250 Euro)

Anmeldung:
Austrian Voice Institute
Fax: +43 (0) 6216 403020
voicesymposium@sbg.at

Anmeldeschluss: 30.05.2016

Webseite:
www.voicesymposium.com


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13th Sound and Music Computing Conference and Summer School

Beschreibung:
The conference motto is S.T.R.E.A.M.
(Sound – Technology – Room – Emotion – Aesthetics – Music).

Keynote speakers will be John Chowning, Trevor Pinch and Cat Hope. A music festival with a total of 8 concerts will accompany the conference, featuring a special concert on real-time composition/notation and animated scores as well as a concert showcasing music by John Chowning. The opening day of the conference will present the past and present of computer music in Hamburg, home of two of the earliest and most influential digital audio workstations (Cubase and Logic), and long-time residence of new music visionary György Ligeti. The conference will also host a summer school on the topic of “Neurons and Networks” from August 26 to 30, 2016.

Sound & Music Computing is supervised jointly by several European countries. The countries currently involved are:
France [AFIM – Association Francaise d’Informatique Musicale]
Italy [AIMI – Associazione Italiana di Informatica Musicale]
Germany [DEGEM – Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik]
Greece [HACI – Hellenic Association of Music Informatics]
Portugal and Spain [SITEMU – Sociedad(e) Iberica de TEcnologa MUsical]

Termin:
31.08.2016 - 03.09.2016

Veranstaltungsort:
HAW Hamburg - Fakultät DMI
Finkenau 35
22081 Hamburg

Veranstalter:
Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Partner:
Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg, Universität Hamburg, Leuphana Universität Lüneburg

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Rolf Grossmann
paperchair@smc2016.net

Anmeldeschluss: 15.04.2016

Webseite:
quintetnet.hfmt-hamburg.de/SMC2016


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Stimmungen und Vielstimmigkeit der Aufklärung
Interdisziplinäre Tagung

Beschreibung:
Noch heute beruft man sich auf Errungenschaften und Grundwerte der Aufklärung, wobei meist auf sehr ausgewählte Diskurse oder Formeln zurückgegriffen wird. Unser Anliegen besteht darin, nicht nur einer epistemisch-transzendentalen Tradition zu folgen, sondern vor allem auch die monistisch-naturalistische Diskurslinie der Aufklärung neu zu sichten. In dieser Linie wird der Mensch als Einheit innerhalb der Natur verstanden – als denkendes und handelndes, aber vor allem auch empfindendes Wesen. Dabei maßen die Aufklärer gerade dem Akustischen eine besondere Rolle zu: Im Ohr sitzt die „Seel’“ – heißt es etwa bei Barthold Hinrich Brockes. Ausgehend von diesem ‚acoustic turn‘ der Aufklärung fokussieren wir bei unserer Tagung mit der ‚Stimmung‘ und der ‚Vielstimmigkeit‘ zwei musikalische Paradigmen, die es als diskursive Bündelungspunkte inter- und transdisziplinär zu untersuchen gilt.

Historisch besehen trifft man in der Frühaufklärung, d.h. ab dem ausgehenden 17. Jahrhundert, auf eine intensive musiktheoretische Debatte um Fragen der richtigen musikalischen ‚Temperatur‘. Im Spannungsfeld zwischen Tonartencharakteristik und Modulierbarkeit propagiert fast jede Theorie mit ihrer jeweils eigenen rhetorischen, metaphorischen oder naturwissenschaftlichen Argumentation eine individuelle Lösung. Trotz der Heterogenität der einzelnen Ansätze zeichnet sich in den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts ein Paradigmenwechsel ab, in dessen Verlauf sich das Harmoniemodell zusehends von einer äußeren, als statisch aufgefassten Sphärenharmonie ablöst und sich in den einzelnen Menschen verlagert, dessen sinnliches Vermögen fortan den Bezugspunkt für die ‚richtige‘ Stimmung bildet. Neben den andauernden Versuchen, Stimmungen mathematisch und physikalisch exakt – und in diesem Sinn objektiv – zu berechnen, rückt die Stimmung somit immer stärker in einen Schwellenbereich zwischen Innen- und Außenwelt und eröffnet dadurch eine diskursive Schnittstelle, an deren Theoretisierung Physiologie, Medizin und Philosophie gleichermaßen partizipieren.

Man kann also davon ausgehen, dass sich das Aufkommen der neuen physiologisch begründeten Ästhetik der späteren Aufklärung zu einem wesentlichen Anteil auf dem Rücken des Stimmungsparadigmas (und damit verwandten Paradigmen wie etwa jenem der ‚Resonanz‘) vollzog. Der beschriebene Paradigmenwechsel im Stimmungsdiskurs der Aufklärung bedingte jedoch eine zweite Frage, die zunächst einen Spannungspol bildet: Die Frage nach der Organisation von Vielstimmigkeit. Denn gerade die Loslösung des Stimmungsparadigmas von der Vorstellung der prästabilierten Sphärenharmonie und – damit einhergehend – die Pluralisierung verschiedener Stimmungssysteme, verlangte nach neuen Koordinations- und Organisationsoptionen. Was im ersten Moment innermusikalisch nicht in den Blick kommt, wird über die Disziplinverschränkung mit den politischen Anliegen der Aufklärung augenfällig. So ist eine der beliebtesten literarischen, aber auch philosophisch-ästhetischen, ja sogar ökonomischen Debattierform der Dialog. Mehrstimmigkeit ist in einer Diskussionskultur des Salons paradigmatisch.

Die Frage nach dem Verhältnis zwischen Harmonik und Melodie, wie es Rousseau in vermeintlicher Absetzung von Rameau darstellt, macht deutlich, dass der einzelnen Melodie die klangliche Qualität der menschlichen Stimme zugesprochen wird. Der musikalische Kontrapunkt wie die Form des Dialogs zielt auf eine zumindest intendierte Gleichwertigkeit aller Stimmen, welche sich in die Diskussion einmischen und das Ihre beitragen. So werden im Laufe des 18. Jahrhunderts äußerst dynamische Modelle entwickelt, welche nicht auf eine Essenz abzielen, sondern den Dialog in Figuren der Selbstreflexion und Suspension immer offenhalten.

Aus der Sicht der musikalischen Paradigmen von Stimmung und Vielstimmigkeit kann man nur unterstreichen, wie sehr die pluraliter verstandenen „Lumières“ im Prozess des „Enlightenments“ zu verstehen sind. Damit werden die Stimmen nicht zu einer Syntheseleistung gezwungen, sondern in einem Stimmungssystem zueinander in Beziehung gesetzt, zueinander ‚temperiert‘ – wie es im Fachjargon der Zeit und darüber hinaus lauten könnte. Das Prozessuale äußert sich zusätzlich im Wechselspiel zwischen künstlerisch vermitteltem Inhalt und künstlerischer Form – was in den literarischen Gattungen der Komödie, der Satire, der Poesie etc. besonders zum Ausdruck kommt.

Wenn sich die Tagung für ästhetische Produktionen und Reflexionen interessiert, so immer auch mit Blick auf die Gegenwart – doch weniger im Sinne eines postmodernen Nebeneinanders als vielmehr im Sinne einer Aktualisierung der musikalischen Parameter der Aufklärung und deren sozialpolitischen Dimensionen selbst. Die Beschäftigung mit der historisch eingrenzbaren Aufklärung sucht den Anschluss an eine unabgeschlossene Aufklärung der Gegenwart. Die Anschlussfähigkeit konzentriert sich auf Fragen der Unabschließbarkeit und des Prozessualen heutiger Diskussionen und Diskurslinien, aber auch auf Fragen nach dem Menschen selbst – in seinem Denken, Handeln und Fühlen.

Wenn Stimmung und Polyphonie als Parameter der heutigen Kultur Urständ feiern, so ist deren Profil aus der Sicht der Aufklärung zu schärfen. Dafür bilden ästhetische Modelle und Kunstwerke die Grundlage zur heutigen Diskussion. In der Konfrontation der historischen mit der gegenwärtigen Aufklärung ist gerade durch den ästhetischen Fokus ein Mehrwert zu erwarten, welche wiederum auf weitere Felder von Interkulturalität, Politik und Umwelt übertragbar sind.

Um das breite Diskursfeld von Stimmung und Vielstimmigkeit möglichst facettenreich auszuleuchten, ist die Tagung betont interdisziplinär und transdisziplinär angelegt. Experten aus Musik- und Literaturwissenschaft, aber auch aus der Philosophie und der Musikpraxis sollen in einen Dialog zueinander treten. Darüber hinaus bietet das zeitgleich stattfindende Lucerne Festival einen idealen Rahmen, um die Diskussion mit ästhetischen Erfahrungen zu bereichern. In einem Lecture Recital lässt der Cembalist Johannes Keller verschiedene Stimmungen aus der Warte der historischen Aufführungspraxis sinnlich erfahrbar werden. Die Relevanz der Paradigmen von Stimmung und Vielstimmigkeit für das aktuelle Komponieren wird in einem Werkstattgespräch mit dem Komponisten Michel Roth diskutiert, dessen Oper „Die künstliche Mutter“ beim Lucerne Festival ihre Uraufführung erlebt.

Kursleiter:
Prof. Dr. Boris Previšić, Laure Spaltenstein (postdoc), Silvan Moosmüller (MA)

Zusatzinformationen:
Die Konferenz wird vom 1. bis 3. September 2016 an der Universität Luzern und Aufführungsorten des Lucerne Festivals stattfinden. Die Vortragsdauer sollte 30 Minuten nicht überschreiten. Um die Einreichung eines Themenvorschlags mit kurzer Erläuterung (maximal eine halbe Seite) wird per Mail an silvan.moosmueller@unilu.ch bis zum 30. Oktober 2015 gebeten. Die Ergebnisse der Tagung sollen möglichst zeitnah publiziert werden. Für Unterkunft (Hotel) und Verpflegung wird gesorgt. Ökozertifizierte Reisekosten von Bahnfahrten werden voraussichtlich übernommen.

Termin:
01.09.2016 - 03.09.2016

Veranstaltungsort:
Universität Luzern, Lucerne Festival
Frohburgstrasse 3
6002 Luzern

Veranstalter:
Universität Luzern

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Silvan Moosmüller
silvan.moosmueller@unilu.ch

Anmeldeschluss: 30.10.2016


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Chorkongress des ChorVerbandes NRW
Markt der Möglichkeiten

Beschreibung:
Workshops, Vorträge, Ausstellungen und Konzerte - der ChorVerband NRW präsentiert eine Vielfalt von Themen für Sängerinnen, Sänger, Chorleiterinnen und Chorleiter...

Kursleiter:
diverse...

Zielgruppe/Teilnehmer:
Sängerinnen, Sänger, Chorleiterinnen und Chorleiter

Termin:
03.09.2016 - 04.09.2016

Veranstaltungsort:
Stadthalle Hagen
Wasserloses Tal 2
58093 Hagen

Veranstalter:
ChorVerband NRW e.V.

Träger:
ChorVerband NRW e.V.

Kosten:
ab € 20

Anmeldung:
Kursnr.: CK2016
ChorVerband NRW e.V.
Gallenkampstr. 20, 47051 Duisburg
Telefon: 0203/2988401
geschaeftsstelle@cvnrw.de

Anmeldeschluss: 22.07.2016

Webseite:
www.cvnrw.de


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Die Militärmusik der Bundeswehr und ihr Repertoire
Symposium Militärmusik im Diskurs 2016

Beschreibung:
Immer wiederkehrend stand und steht das Repertoire von Militärorchestern in der Diskussion. Den einen war es vom ästhetischen Anspruch her zu „seicht“, anderen fragwürdiges Imitat „hoher Kunstmusik“ und Dritten als zu eindimensional auf Traditionspflege hin festgelegt. Außerdem erscheint es heute wiederum unter dem Begriff symphonische Blasmusik als etwas vermeintlich Beliebiges, was den militärmusikalischen Ansprüchen eher abträglich und dem Publikumsinteresse entgegen zu laufen scheint.

Doch waren es u.a. Militärorchester, die scheinbar zeitüberdauernd Musiken popularisierten und im kollektiven öffentlichen Bewusstsein (mit) verankerten. Zum einen als Gebrauchsmusiken zu zeremoniellen Funktionalitäten benutzt und zum anderen aus eigenem militärmusikalischem Kunstverständnis als artifizieller eigenständiger Beitrag von Bläsermusik angeboten, stimulierte Militärmusik gerade durch und mittels ihres besonderen Repertoires Vorbehalt und Wertschätzung gleichermaßen.

Ein breites und zumeist bläserspezifisches Repertoire (u.a. militärische Funktionsmusik wie z. B. Märsche) bildet jenseits politischer Systembrüche den sog.
Traditionsbestand deutscher Militärmusik, und hieran entzünden sich relativ wenige Diskussionen. Der Militärmusikdienst leistet zudem die fachliche Verankerung gegenüber der Bundeswehr, indem er einen maßgeblichen Gestaltungsrahmen dazu setzt. Doch sind mittlerweile auch Tendenzen spürbar, bei dem die „klingende Symbolik der Traditionsmärsche“ auf ein schwindendes Geschichts- und Traditionsverständnis trifft und so zu kontroversen Bewertungen der jüngeren und jüngsten Soldatengenerationen jenseits von militärischen Hierarchien führt.

Die Konzertliteratur der Musikkorps der Bundeswehr pendelt also zwischen traditionell verfestigten sog. „klassischen Werken“ und zeitaktuellen Musikstilen, so wie dies für Militärmusik immer zutreffend war. Die Frage der Orchesterleiter: „Was spiele ich für wen und wann?“ bildet(e) dabei bis heute den künstlerischen Orientierungsrahmen zur erfolgreichen Musikvermittlung in militärischen Kontexten.

Das 90jährige Jubiläum des Donaueschinger-Blasmusik-Experiments von 1926, bei dem erstmals Originalkompositionen für Militärorchester zur Uraufführung bei den damals zeitgenössischen Kammermusik-Aufführungen kamen, eröffnet für die hier kurz angezeigte Thematik einen sinnvollen historischen Bezugsrahmen.

Das diesjährige Symposium soll sich daher mit der dienstlich notwendigen und künstlerisch frei gewählten Literatur und ihren Schnittstellen zwischen Traditionspflege und Konzerten für den Militärmusikdienst und seine Musikeinheiten befassen.

Termin:
06.09.2016 - 07.09.2016

Veranstaltungsort:
Gustav-Stresemann-Institut e.V
Langer Grabenweg 68
53175 Bonn

Veranstalter:
Zentrum Militärmusik der Bundeswehr, Bonn

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Zentrum Militärmusik der Bundeswehr
Robert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn
Telefon: (0228) 43320 310
Fax: (0228) 43320 420
ZMilMusBw@bundeswehr.org

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.kommando.streitkraeftebasis....


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AIBM-Jahrestagung 2016

Beschreibung:
Die Tagung soll verschiedene Themen mit musikbibliothekarischer Relevanz behandeln, u.a.
- Erschließungs- und Präsentationsformen für physische bzw. digitale Musikbibliotheksbestände
- Approval Plans für Musikbibliotheken
- urheberrechtliche Fragestellungen
- Musik-Streaming-Dienste in Musikbibliotheken
- Musik-Apps
- aktuelle Projekte in Musikbibliotheken

Termin:
06.09.2016 - 09.09.2016

Veranstaltungsort:
Hochschule für Musik Detmold
Hornsche Str. 39
32756 Detmold

Veranstalter:
Bibliothek der Hochschule für Musik Detmold, Lippische Landesbibliothek / Theologische Bibliothek und Mediothek, Musikwissenschaftliches Seminar Detmold/Paderborn

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Dr. Katharina Talkner (Sekretärin AIBM Deutschland)
Hochschule für Musik und Theater Hannover
Emmichplatz 1, 30175 Hannover
sekretaerin@aibm.info

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.aibm.info/tagungen/2016-detmold


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Akustik und Musikalische Hörwahrnehmung
32. Jahrestagung der DGM 2016

Beschreibung:
Unter dem Tagungsthema "Akustik und musikalische Hörwahrnehmung" soll es darum gehen, die Entstehungs-, Übertragungs- und Wahrnehmungsprozesse beim Musizieren und Musikhören aus den Perspektiven der Musikpsychologie, der Psychoakustik und der musikalischen Akustik zu betrachten. Durch die Verknüpfung dieser und anderer Fachbereiche sollen neue, zukunftsweisende und die Fächer verbindende Fragestellungen aufgeworfen werden.

Keynotes von Prof. Dr. Wolfgang Auhagen (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Prof. Gregor Widholm (Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien) werden bestehende Anknüpfungspunkte zwischen den Disziplinen aufzeigen und Impulse für neue Ideen und Diskussionen setzen.

Erwünscht sind Einreichungen aus den Bereichen Klang- und Geräuschwahrnehmung, Musikinformatik, Music Information Retrieval (MIR), Instrumenten-, Raum- und Psychoakustik, Auditory Scene Analysis (ASA) und Wirkung von Musik. Darüber hinaus sind Beiträge willkommen, die den Nutzen von neuen Messmethoden sowie Mathematik und Informatik für die Musikpsychologie und die musikalische Akustik demonstrieren. Wie immer sind auch freie Beiträge aus anderen Themengebieten willkommen.

Kursleiter:
Prof. Dr. Christoph Reuter

Termin:
09.09.2016 - 11.09.2016

Veranstaltungsort:
Universität Wien, Hörsaalgebäude C2
Spitalgasse 2-4, AAKH Campus Hof 2
1090 Wien

Veranstalter:
Deutsche Gesellschaft für Musikpsychologie e.V.

Anmeldung:
Deutsche Gesellschaft für Musikpsychologie e. V.
Michael Oehler (MHMK)
Richmodstr. 10, 50667 Köln
Telefon: (0221) 5101141
Fax: (0221) 5626732
kontakt@michaeloehler.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
music-psychology.de


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Wege der Musikwissenschaft
Internationaler Kongress der Gesellschaft für Musikforschung 2016

Beschreibung:
Die Beschäftigung mit der Geschichte des Faches Musikwissenschaft hat in den letzten beiden Jahrzehnten stark an Bedeutung gewonnen. Die Konferenz möchte daher ein Forum bieten, die Erkenntnisse und Diskussionen um Vergangenheit und gewordene Gegenwart der Musikforschung als akademische (universitäre und außeruniversitäre) Disziplin zu bündeln und im Sinne einer Selbstreflexion als primär wissensgeschichtliche Debatte zu vertiefen. Ausgehend von den neueren Forschungen um personelle und institutionelle Strukturen (einzelne Protagonisten, Netzwerke, Hierarchien, Generationen, etc.) sollen dabei vorrangig thematisch-inhaltliche Phänomene verfolgt werden, weshalb Fragen nach jeweiligen Traditionen und gewachsenen Tendenzen in Themensetzung, Forschungsschwerpunkten und Interessensfeldern, Fragestellungen, Methodiken und Erkenntniswegen des Fachs im Fokus stehen. Ausgehend von einer solchen Standortbestimmung ist auch die Diskussion zukünftiger Wege der Musikwissenschaft bezogen etwa auf Inhalte, Methoden, Medien und technische Weiterentwicklung sehr erwünscht.


Zusatzinformationen:
Kongresssprachen sind Deutsch und Englisch.

Termin:
14.09.2016 - 17.09.2016

Veranstaltungsort:
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Jakob-Welder-Weg 18
55128 Mainz

Veranstalter:
Gesellschaft für Musikforschung e.V. (GfM)

Anmeldung:
Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft, Abteilung Musikwissenschaft der Uni Mainz
Programmkomitee GfM 2016
gfm2016@uni-mainz.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.musikforschung.de/index.php/...


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3. Bundeskongress Musikunterricht
Musik erleben - Musik reflektieren

Beschreibung:
In diesem Jahr steht das Motto „Musik erleben – Musik reflektieren“ im Zentrum der Aktivitäten. Damit werden zwei grundlegende Begegnungsweisen mit Musik thematisiert: Das Erleben als aktive, lebendige Wahrnehmung, als Hören, Musizieren und Handeln; das Reflektieren als Verbalisieren und Transformieren von Musik, als Erschließen von Bedeutungskontexten, von musikalischem Sinn – immer in Auseinandersetzung mit dem Gehörten und Erlebten. Erleben und Reflektieren gehören für den Musikunterricht aller Schulformen und -arten stets zusammen und werden deshalb bei diesem Bundeskongress vielfältig aufeinander bezogen.

Neben den bewährten Kursformaten, wie z.B. Workshops, Diskussionen, Ausstellungen, Projekte, Konzerte, Preisverleihungen uvm., werden die Teilnehmer/innen erstmalig auch Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte erhalten, die in einem neuartigen Format publikumswirksam dargeboten werden. Ein umfangreiches Programm speziell für junge Kolleg/innen in Schule, Referendariat und Studium präsentiert das Junge Forum Musikunterricht (JFM). Das detaillierte Kursprogramm wird im März 2016 veröffentlicht. Der zentrale Kongressort, die Rhein-Mosel-Halle, bietet einen optimalen Ort für Begegnungen und fachlichen Austausch. Weitere Tagungsorte finden sich fußläufig ganz in der Nähe der Halle.

Sicherlich wird auch der Flair von Koblenz auf die Kongressbesucher positiv ausstrahlen: Am Zusammenfluss von Rhein und Mosel gelegen bietet Koblenz als eine der schönsten und ältesten Städte Deutschlands gleichermaßen Historisches wie Kulinarisches an.

Das Kursprogramm beinhaltet
- rund 400 Kurse an fünf Veranstaltungstagen (Workshops, Vorträge und Arbeitskreise) für alle Schularten und Schulstufen, die von 150 renommierte Kursleitern aus dem In- und Ausland durchgeführt werden
- Podiumsdiskussionen zur aktuellen Bildungspolitik und Grundfragen der Musikdidaktik
- „Junges Forum Musikunterricht“ für Studierende und Referendare
- „Musik in der Kita“ für Erzieherinnen und Erzieher
- Schulpraktisches Klavierspiel
- Kongressensembles
- ein attraktives Rahmenprogramm: Führungen, Konzerte, Preisverleihungen, große Verlags- und Musikalienausstellung

Die konkrete Programmvorschau finden Sie auf der Webseite unter http://bkmu.bmu-musik.de/programm/kursangebot.html


Zielgruppe/Teilnehmer:
Musiklehrer/innen aller Schularten, Hochschuldozent/innen, Lehramt Musik-Studierende, Referendar/innen sowie Erzieher/innen

Zusatzinformationen:
Für Unterkünfte siehe Website

Termin:
21.09.2016 - 25.09.2016

Veranstaltungsort:
Rhein-Mosel-Halle
Julius-Wegeler-Str. 4
56068 Koblenz

Veranstalter:
Bundesverband Musikunterricht e.V.

Kosten:
Gesamtkongresskarte Mitglieder (BMU, VdM) 130,- EUR*, Nicht-Mitglieder 180,- EUR* *) Anmeldungen ab 1.09.2016: Aufschlag 20,- EUR auf die Gesamtkongresskarte. Tageskarten Do, Fr, Sa (pro Tag, Mitglieder) 50,- EUR Do, Fr, Sa (pro Tag, Nicht-Mitglied) 70,- EUR Mi, So (pro Tag, Mitglieder) 35,- EUR Mi, So (pro Tag, Nicht-Mitglied) 45,- EUR Ermäßigungen - Sondertarif Erzieher/innen 30,- EUR - Gruppenkarte Studierende/Referendare ab 5 Pers. p.P. 45,- EUR - Leiter einer Studierenden-/Seminarsgruppe (Hochschul-/Seminarlehrer) 25 % auf die Gesamtkongress- bzw. Tageskarten - Studierende / Referendare (ohne Gruppenanmeldung) 50% auf die Gesamtkongress- bzw. Tageskarten. In der Teilnehmergebühr sind enthalten: - Eintritt für alle Kursveranstaltungen und die Ausstellung - Kongressmappe und -tasche inkl. Programmheft und Stundenplan (NEU: bei Anmeldungen bis zum 1.09. senden wir Ihnen das Programmheft vorab zu!) - Teilnahme am Rahmenprogramm (gesonderter Eintritt nur für die Kongressparty)

Anmeldung:
Siehe Formular auf Website
Bundesverband Musikunterricht e.V.
Weihergarten 5, 55116 Mainz
Telefon: (06131) 234049
bmu@bmu-musik.de

Anmeldeschluss: 09.09.2016

Webseite:
www.bk-mu.de


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33. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP)

Beschreibung:
Hauptthemen:
1. CMV-bedingte kindliche Schwerhörigkeit
2. Funktionsstörungen bei Kopf-Hals-Tumoren
3. Grenzfälle der Versorgung der frühkindlichen Schwerhörigkeit

Kursleiter:
Prof. Dr. med. Peter Kummer

Termin:
22.09.2016 - 25.09.2016

Veranstaltungsort:
Universitätsklinikum Regensburg
Franz-Josef-Strauß-Allee 11
93053 Regensburg

Veranstalter:
Deutsche Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie e.V.

Anmeldung:
DGPP-Geschäftsstelle
Nikolaistraße 29, 37073 Göttingen
Telefon: (0551) 488 57 601
Fax: (0551) 488 57 79
office@dgpp.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.dgpp.de/cms/pages/de/jahrest...


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Ernst Krenek - nicht nur Komponist
Tagung der Ernst Krenek Institut Privatstiftung

Beschreibung:
Ernst Krenek ist als Komponist, besonders als Opernkomponist, bekannt. Dass er sich mit seiner umfassenden Ausbildung und seinen breitgefächerten Interessen in den mehr als 70 Schaffensjahren nicht nur auf seinem "eigentlichen" Gebiet betätigte, ist Thema dieser Tagung anlässlich seines 25. Todestages am 22.Dezember 2016. Es geht um den Komponisten von Schauspielmusiken (nicht von Opern), den Medienpionier, der sich schon sehr früh für den Rundfunk und später für Film und Fernsehen interessierte, den (nicht nur sich selbst) analysierenden Musikwissenschaftler und den Verfasser mehrerer autobiographischer Texte.

Programm (Stand 14.06.2016)
Donnerstag, 22. September 2016


15:00 Uhr: Begrüßung - Claudia Maurer Zenck, Antje Müller

I Ernst Krenek und die Medien
Moderation: Matthias Henke

15:30 Uhr: Momente des Akusmatischen in Kreneks Bühnenwerken" - Matthias Henke, Universität Siegen
16:15 Uhr: Intermedialität: Bühne und Film – Kreneks Jedermann-Musiken" - Clemens Zoidl, EKIP Krems
17:00 Uhr: Kaffeepause
17:30 Uhr: „Universelles Musiktheater“? Ernst Kreneks Fernsehspiel Flaschenpost vom Paradies oder Der englische Ausflug op. 217 - Sara Beimdieke, Universität Siegen
18:15 Uhr: „Spooky spielt Jonny“ – Ein DJ transformiert Jazzgeschichte - Christina Zenk, Universität Siegen
20:00 Uhr: Konzert im Audimax der Donau-Universität Krems, Dr. Karl Dorrek Straße 30: Ensemble „die reihe“, Dirigent: Ernst Kovacic

Freitag, 23. September 2016
II Der analytische Blick

Moderation: Claudia Maurer Zenck

09:30 Uhr: Krenek, Ockeghem and Hamline University - David Fallows, University of Manchester
10:15 Uhr: Krenek analysiert Beethoven live - Claudia Maurer Zenck, Universität Hamburg
11:00 Uhr: Kaffeepause
11:30 Uhr: Webern im Fokus. Begegnungen, Auseinandersetzungen - Monika Kröpfl, Wien
12:15 Uhr: „de rebus prius factis“ - Christoph Taggatz, Verlag Neue Musik, Berlin
13:00 Uhr: Mittagspause

III Was reizt den Opernkomponisten an Schauspielmusik?
Verantwortlich: Camilla Bork, KU Leuven
Moderation: Antje Tumat

15:30 Uhr: Kreneks Musik zu Goethes Theater - Antje Tumat, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover / Universität Basel
16:15 Uhr: Ernst Kreneks Bühnenmusik zu Shakespeares Sommernachtstraum - Friederike Mühle, Hamburg
17:00 Uhr: Ein Mythos für das 20. Jahrhundert? Ernst Kreneks Schauspielmusik König Oedipus - Matthias Pasdzierny, Universität der Künste Berlin
19:00 Uhr: Konzert im Ernst Krenek Forum, Minoritenplatz 4: „Aber der Mensch ist anders geworden …“ Ernst Krenek, Kurt Weill und die „Zeitoper“ der Weimarer Republik - Stefanie Wüst, Gesang; Reinhard Schmiedel, Klavier; Jürgen Schebera, Moderation
Anschließend Heurigenbesuch

Samstag, 24. September 2016
IV Historische Quellen und Autofiktion

Moderation: Gernot Gruber, ÖAW Wien; Matthias Schmidt, Universität Basel

09:30 Uhr: Epochenbewusstsein als Kategorie des Autobiographischen in Ernst Kreneks Selbstbeschreibungen - Volker Depkat, Universität Regensburg
10:15 Uhr: „Was bin ich also eigentlich?“ Autobiographische Texte von Ernst Krenek - Eva Maria Stöckler, Donau-Universität Krems
11:00 Uhr: Kaffeepause
11:30 Uhr: Autobiographie als amerikanisches Medium: Ernst Kreneks interkulturelles Leben - Alfred Hornung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
12:15 Uhr: Grenzgänge zwischen Kunstwerk und Autobiographie: Autofiktion in Kreneks Atem der Zeit - Nicole Jost-Rösch, Universität Basel
13:00 Uhr: Schlussrunde
Anschließend gemeinsames Mittagessen

Termin:
22.09.2016 - 24.09.2016

Veranstaltungsort:
Kolping Campus Krems
Alauntalstraße 95 und 97
3500 Krems

Veranstalter:
Ernst Krenek Institut Privatstiftung

Kosten:
Tagung: Eintritt frei. Konzerte: € 20, ermäßigt € 10.

Anmeldung:
Telefonisch oder per E-Mail.
Ernst Krenek Institut Privatstiftung
Dr. Karl Dorrek Straße 30, 3500 Krems
Telefon: (0043/2732) 7157013
office@krenek.com

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.krenek.at


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3. Würzburger Tagung zur Musiktherapie bei Behinderung und Demenz

Beschreibung:
(Stand 20.05.2016)

Freitag, 23. September 2016

10.00-10.15 Uhr Begrüßung und Eröffnung der Tagung
Hochschule und Studiengangleitung MA MT

10.15-10.45 Uhr Sprachförderung in der Musiktherapie für Kinder mit Behinderung
Referentin Claudia Berger

10.50-11.20 Uhr Soziale Interaktion bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung im Rahmen musiktherapeutischer Improvisation
Referentin Laura Ottermann

11.30-12.15 Uhr Including parents when working with children with special needs
Keynotespeaker Prof. Dr. Stine Lindahl Jacobsen

12.15-13.15 Uhr Mittagspause

13.15-13.45 Uhr Elternarbeit und Musiktherapie in der Entwicklungsrehabilitation
Referentin Brigitte Stentzel

13.50-14.20 Uhr Musiktherapie in der interdisziplinären therapeutischen Arbeit
Referentin Carina Petrowitz

14.30-15.00 Uhr Pilotprojekt zu Musiktherapie an Schulen für Prävention und Teilhabe bei seelischer Verletzung (Behinderung)
Referentin Shanti De Racskai Robert

15.00-15.30 Uhr Kaffeepause

15.30-16.00 Uhr Musiktherapie in der Grundschule
Referentin Magdalena Brunner

16.10-16.40 Uhr Music Therapy for persons with Down Syndrome
Referent Xinsheng Lo

16.50-17.20 Uhr Aufmerksamkeit in der Musiktherapie in der Entwicklungsrehabilitation
Referentin Zhi Gao

17.20-17.30 Uhr Tagesabschluss

Samstag, 24. September 2016

10.00-10.15 Uhr Begrüßung und Eröffnung der Tagung
Studiengangleitung MA MT

10.15-10.45 Uhr Kompetenzen eines Musiktherapeuten in der Arbeit mit Menschen mit Demenz
Referentin Julia Kraus

10.50-11.20 Uhr Volksliedgut im Wandel in der Musiktherapie im Alten- und Demenzbereich
Referentin Sofie Ohm

11.30-12:15 Uhr Clinical Model of Active Music Therapy for Stroke Rehabilitation – Intervention, Case Examples and Outcomes
Keynotespeaker Prof. Dr. Esa Ala-Ruona

12.15-13.15 Uhr Mittagspause

13.15-13.45 Uhr Musiktherapie als Unterstützung in den Bereichen Nahrungsaufnahme und Kommunikation in der Altenpflege
Referentin Andrea Schäfer

13.50-14.20 Uhr Möglichkeiten und Grenzen der Musiktherapie in der Behandlung von CI - Trägern
Referentin Johanna Schroth

14.30-15.00 Uhr Regulative Music Therapy in early stage of Parkinson-syndrom
Referent Evan Williams

15.00-15.30 Uhr Kaffeepause

15.30-16.00 Uhr Musiktherapie in der Palliativversorgung
Referentin Eri Shimagaki

16.10-16.40 Uhr Musiktherapie mit älteren Flüchtlingen. Empirische Untersuchung und Diskussion zur Bedeutung von Werten in der Musiktherapie
Referentin Sibylle Unser

16.40-17.00 Uhr Tagungsabschluss

Kursleiter:
Prof. Dr. Thomas Wosch, Prof. Dr. Stine L. Jacobsen, Prof. Dr. Esa Ala-Ruona, Prof. Dr. Dorothea Muthesius, Dr. Melanie Voigt

Zielgruppe/Teilnehmer:
Interessierte an Musiktherapie bei Behinderung und an Musiktherapie bei Demenz

Zusatzinformationen:
Der Besuch der kompletten Tagung wird mit 16 Fortbildungspunkten von der DMtG anerkannt. Die Bescheinigung dazu wird direkt auf der Tagung ausgehändigt.

Termin:
23.09.2016 - 24.09.2016

Veranstaltungsort:
Museum im Kulturspeicher Würzburg
Oskar-Laredo-Platz 1
97080 Würzburg

Veranstalter:
Campus Weiterbildung

Träger:
Campus Weiterbildung der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

Kosten:
59 € (Tageskarte 30 €)

Anmeldung:
CAMPUS WEITERBILDUNG, Frau Ann-Kathrin Folle
Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt
Münzstraße 12, 97070 Würzburg
Telefon: (0931) 35116301
ann-kathrin.folle@fhws.de

Anmeldeschluss: 31.07.2016

Webseite:
mmt.fhws.de


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Jubiläumstagung: Beziehungen gestalten
Musiktherapie für Kinder und Jugendliche

Beschreibung:
Der Fachbereich Musiktherapie der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg wird im Herbst 2016 zwanzig Jahre alt. Gemeinsam wollen wir dies feiern
mit unserer Jubiläumstagung Beziehung gestalten. Bereits in den Jahren 2006 und 2010 fanden zwei Fachtagungen zum Thema statt, die bundesweit
auf große Resonanz stießen. Auch diesmal ist es uns wieder gelungen, namhafte Referierende der Musiktherapie und -pädagogik aus Praxis, Lehre
und Forschung zu gewinnen. In Vorträgen und Workshops werden Ihnen Anregungen
und praxisnahe Konzepte der musiktherapeutischen Arbeit vom Vorschulkind bis zum Jungerwachsenen vermittelt.

Kursleiter:
Tagungsleitung Karin Holzwarth

Zusatzinformationen:
Teilnehmerzahl min. 30, Info: karin.holzwarthvonwrochem@bsb.hamburg.de

Termin:
24.09.2016

Veranstaltungsort:
Staatliche Jugendmusikschule, Michael Otto Haus
Mittelweg 42
20148 Hamburg

Veranstalter:
Landesmusikakademie Hamburg

Träger:
Landesmusikakademie Hamburg

Partner:
Staatliche Jugendmusikschule Hamburg

Kosten:
90,- Euro, Studierende 45,- Euro

Anmeldung:
Staatliche Jugendmusikschule
Herr Wichmann
Mittelweg 42, 20148 Hamburg
Telefon: 040 42801 4170
Fax: 040 42801 4133
info@landesmusikakadmie-hamburg.de

Anmeldeschluss: 30.08.2016

Webseite:
www.landesmusikakademie-hamburg.de


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1. Forum Schloss Kapfenburg - Musik & Medizin

Beschreibung:
Musik und Medizin - das zukünftig alle zwei Jahre stattfindende Forum Schloss Kapfenburg fördert den offenen interdisziplinären Austausch zwischen Musikern, Pädagogen, Therapeuten, Ärzten und allen Interessierten.
Nach einer Vortragsreihe am Vormittag haben die Teilnehmer die Möglichkeit, an verschiedenen Arbeitsgruppen teilzunehmen.
Themen des 1. Forum Schloss Kapfenburg sind unter anderem aktuelle Forschungsergebnisse aus den Bereichen der Musikermedizin und Hörakustik, Physioprophylaxe, Stimme, Auftritt & Lampenfieber sowie der Innovationsgedanke Musik & Medizin.
Als Referenten konnte die Stiftung Schloss Kapfenburg Experten wie Prof. Dr. med. Claudia Spahn (Leiterin des Freiburger Instituts für Musikermedizin), Prof. Dr. med. Annette Limberger (Hochschule Aalen), Alexandra Türk-Espitalier MsC (Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien), Hardy Müller M.A. (Wissenschaftliches Institut für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen) oder Nisma Bux-Cherrat (Freiburger Institut für Musikermedizin) gewinnen.

Programm
09.30 Uhr Registrierung & Begrüßungskaffee
Foyer Bandhaus

10.00 Uhr Begrüßung: Erich W. Hacker M.A. (Akademiedirektor Stiftung Schloss Kapfenburg)
Konzertsaal

10.15 Uhr Eröffnungsvortrag: Hardy Müller M.A. (WINEG – Wissenschaftliches Institut für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen)
Konzertsaal
Kann Mozarts Musik die Narkose ersetzen? Der Anthropologe und Gesundheitswissenschaftler Hardy Müller beschäftigt sich mit den Herausforderungen unserer Gesundheitsversorgung. Er spricht über Nutzenbewertungen innovativer medizinischer Verfahren sowie die Unterschiede von Medizinmusik und Musikmedizin. Er stellt die These vor, dass die Verbindungen von Musik und Medizin einen festen Platz in der gesundheitlichen Versorgung verdienen und schildert die hierfür notwendigen Voraussetzungen.

10.45 Uhr Aktuelles aus der Forschung in der Hörakustik: Prof. Dr. med. Annette Limberger (Hochschule Aalen)
Konzertsaal
Würde Ludwig van Beethoven noch leben, dann käme er in den Genuss modernster Möglichkeiten der Hörakustik. Frau Prof. Dr. Annette Limberger thematisiert Bereiche der Hörakustik, mit denen heutzutage ohne Zweifel jeder (Orchester-)Musiker konfrontiert wird. Vom Schallschutz bis zum Zusammenhang von Musik und der auditiven Wahrnehmung eines jeden von uns, gibt sie Einblick in ihr Schaffen und zeigt Perspektiven in der Präventionsarbeit.

11.00 Uhr Tagungsfit
Konzertsaal
Mit einem lockeren und entspannten Körpergefühl bleibt die Freude am Musizieren erhalten, denn der Klang des Instrumentes wie auch der Stimme ist immer nur so gut, wie man sich fühlt. Die Sport- und Bewegungstherapeutinnen von Schloss Kapfenburg geben einen kurzen Einblick in ihre Arbeit.

11.15 Uhr Pause

11.30 Uhr Aktuelles aus der Forschung in der Musikermedizin und inhaltliche Einführung in das Nachmittagsprogramm: Prof. Dr. med. Claudia Spahn (Leiterin des Freiburger Instituts für Musikermedizin)
Konzertsaal
Gesund bis ins hohe Alter musizieren! Berufs- und Freizeitmusiker profitieren von aktuellen Erkenntnissen in der Musikermedizin. Frau Prof. Dr. Claudia Spahn spricht über die Entwicklungen in der Prävention von musikerspezifischen Erkrankungen, stellt die Möglichkeiten der individuellen Gesundheitsförderung eines Musikers dar und zeigt die wichtige Verbindung von Forschung und Lehre.

12.00 Uhr Podiumsdiskussion
Konzertsaal

13.00 Uhr Mittagessen
Fruchtkasten

14.30 Uhr Arbeitsgruppen & Vorträge
Hochschloss
I: Schwerpunkt „Auftritt & Lampenfieber“ (Prof. Dr. med. Claudia Spahn)
Lampenfieber gehört zur Berufsrealität eines jeden Musikers. Optimal genutzt, kann die Aufregung den Auftritt beflügeln. Frau Prof. Dr. Claudia Spahn spricht über die Erscheinungsformen des Lampenfiebers, diskutiert mit den Teilnehmern Praxiserfahrungen und vermittelt praktische Übungen.
II: Schwerpunkt „Musiker in Bewegung“ (Alexandra Türk-Espitalier MSc)
Problemzone Musiker – wie sieht Physioprophylaxe aus? Frau Alexandra Türk-Espitalier gibt Einblick aus ihrer langjährigen Erfahrung mit musikerspezifischen Beschwerdebildern, funktionellen Störungen und zeigt Möglichkeiten zur Vorbeugung von Spielerkrankungen auf. Von der Grob- bis zur Feinmotorik – mittels der Bewegungsanalyse mit dem Instrument erleben die Teilnehmer praxisnahe Präventionsarbeit.

15.15 Uhr Kaffeepause
Hochschloss

15.45 Uhr Arbeitsgruppen & Vorträge Hochschloss
III: Schwerpunkt „Stimme und Gesundheit“ (Nisma Bux-Cherrat)
Der Körper als Instrument – wie hängen Körperwahrnehmung, Atmung, Haltung, Bewegung und Stimme zusammen? Frau Nisma Bux-Cherrat, Atem-, Stimm- und Sprechtherapeutin, zeigt Zusammenhänge der stimmlichen und mentalen Gesundheit. Sie geht unter anderem der Frage nach, wie sich die Stimme in ein ganzkörperliches System einbetten und gesunderhalten lässt.
IV: Innovationsgedanke Musik & Medizin (Prof. Dr. med. Annette Limberger, Hardy Müller M.A.)
Musik und Medizin – unvereinbarer Gegensatz oder wertvolle Einheit? Frau Prof. Dr. Annette Limberger und Herr Hardy Müller zeigen im Dialog die Unterschiede von Medizinmusik und Musikmedizin auf. An konkreten Beispielen werden die derzeitige Praxis sowie die erforderlichen und möglichen Entwicklungen skizziert. Zudem sollen die dafür notwendigen Voraussetzungen diskutiert werden.

16.30 Uhr Ausklang: abschließende Gespräche & Kulinarisches
Hochschloss

Kursleiter:
Prof. Dr. med. Claudia Spahn, Prof. Dr. med. Annette Limberger, Alexandra Türk-Espitalier MSc, Hardy Müller und Nisma Bux-Cherrat

Zusatzinformationen:
Für die Teilnahme am „1. Forum Schloss Kapfenburg – Musik & Medizin“ wurde bei der Ärztekammer Stuttgart die Zertifizierung mit 6 Fortbildungspunkten beantragt.

Termin:
24.09.2016

Veranstaltungsort:
Schloss Kapfenburg
73466 Lauchheim

Veranstalter:
Internationale Musikschulakademie Schloss Kapfenburg

Kosten:
60,00 Euro inkl. Verpflegung für VdM-Lehrkräfte in Baden-Württemberg; 90,00 Euro inkl. Verpflegung für weitere TeilnehmerInnen.

Anmeldung:
Online auf www.fit-mit-musik.de im Menüpunkt „Bildung & Gesundheit - Forum Schloss Kapfenburg“.
Stiftung Internationale Musikschulakademie Kulturzentrum Schloss Kapfenburg, Bildung & Gesundheit
73466 Lauchheim
Telefon: (07363) 96180
info@schloss-kapfenburg.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.schloss-kapfenburg.de/seite/...


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11. Internationale Stuttgarter Stimmtage

Beschreibung:
Das interdisziplinäre Forum zum Phänomen Stimme, das seit 1996 alle zwei Jahre zu wechselnden Schwerpunktthemen stattfindet, richtet sich an Sprech- und Sprachwissenschaftler, Musik- und Kulturwissenschaftler, Schauspieler, Sänger und Stimmkünstler, Pädagogen, Ärzte und Logopäden und interessierte Laien.

2016 lautet das Generalthema »Das Phänomen Stimme: Stimmmoden und Sprechstile«.
Nachwuchswissenschaftler sind eingeladen, zu diesem thematischen Schwerpunkt Abstracts für Kurzvorträge (max. 15 Minuten) einzureichen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich für Workshops (90 Minuten) zu bewerben, in denen der Dozent aktuelle künstlerische oder therapeutische Ansätze und Methoden aus der Stimmforschung vorstellt und mit den Teilnehmern erarbeitet.

Das ausführliche Programm finden Sie auf der Webseite.


Zusatzinformationen:
Interessenten reichen ihre Bewerbung (Abstract mit max. 2.000 Zeichen inkl. Leerzeichen und Vita; bei Bewerbung für Workshop mit Angabe der Zielgruppe, z. B. Anfänger oder Fortgeschrittene) schriftlich oder per Mail bis zum 15. November 2015 ein bei: Akademie für gesprochenes Wort Haußmannstraße 22 70188 Stuttgart Telefon 0711 / 22 10 12 www.gesprochenes-wort.de www.internationale-stuttgarter-stimmtage.de stimmtage@gesprochenes-wort.de Die Auswahl der Referenten erfolgt durch das Programmkomitee der 11. Internationalen Stuttgarter Stimmtage: Prof. Dr. Lutz-Christian Anders, KS Sibrand Basa, Prof. Dr. Michael Fuchs, Annikke Fuchs-Tennigkeit, Prof. Dr. Kati Hannken-Illjes, Dr. Gabriele Hinrichs, Eva Kleinitz, Prof. Cornelia Krawutschke, Prof. Uta Kutter, Gisela Lohmann, Prof. Angelika Luz, Prof. Dr. Andreas Meyer, Sergio Morabito, Prof. Dr. Bernhard Richter, Prof. Dr. Hans-Ulrich Schnitzler. Die Bewerber werden im Januar 2016 über den Entscheid des Programmkomitees informiert.

Termin:
29.09.2016 - 02.10.2016

Veranstaltungsort:
Akademie für gesprochenes Wort
Haußmannstraße 22
70188 Stuttgart

Veranstalter:
Akademie für gesprochenes Wort

Partner:
in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und der Oper Stuttgart

Kosten:
€ 120-240, ermäßigt € 70-150 Die genaue Zusammensetzung der Paketpreise finden Sie auf der Webseite.

Anmeldung:
Siehe Formular auf Webseite
Telefon: 0711 221 012
stimmtage@gesprochenes-wort.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.internationale-stuttgarter-s...


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Protestantisch-höfische Musikkultur zwischen 1700 und 1750: Gottfried Heinrich Stölzel (1690–1749) im Kontext seiner Zeit
Interdisziplinäre Tagung

Beschreibung:
Die protestantische Musikkultur an mitteldeutschen Höfen im frühen 18. Jahrhundert bietet nach wie vor Forschungspotentiale hinsichtlich der musikalischen Praxis, ihrer Akteure und Netzwerke sowie nicht zuletzt ihrer historisch-politischen Kontextualisierung. Dies betrifft auch einen der zeitgenössisch bedeutenden, heute jedoch im öffentlichen Bewusstsein vergleichsweise unbekannten Vertreter der protestantischen Musikpraxis in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, den Kapellmeister, Komponisten, Musiktheoretiker und Theologen Gottfried Heinrich Stölzel (1690-1749). Dabei prägte er diese während seiner über dreißigjährigen Tätigkeit als Gothaer Hofkapellmeister (1720 bis 1749) am Hof selbst und darüber hinaus. Er legte ein umfangreiches Œuvre in fast allen musikalischen Gattungen vor, von denen ein Bruchteil in Gotha, Sondershausen und anderen (mittel)deutschen Archiven und Bibliotheken überliefert ist.

Die Tagung soll Stölzels Wirken mittels musikwissenschaftlichen, kultur- und politikhistorischen sowie theologischen Zugriffen erstmals breit im zeitgenössischen Spannungsfeld von Musik, Hofkultur, Politik und Konfession analysieren. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme zum Wirken Stölzels stehen einerseits das Amt, die Funktionen und Netzwerke des Gothaer Hofkapellmeisters und andererseits der Gothaer Hof als Raum konfessioneller Musikkultur im Mittelpunkt. Das Themenfeld ‚Gothaer Hofkapellmeister‘ wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet: Neben den Aufgaben, der Bedeutung und der Reichweite des Kapellmeisteramts im Zeitraum von 1700 bis 1750 steht die Musik als Medium höfischer Kultur in Gestalt von höfischen Strategien, musikalischen Praktiken und ihren Inszenierungsmedien, intermedialen Kontexten sowie der Repertoire- und Musikertransfer zwischen den mitteldeutschen (und italienischen) Höfen der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Zentrum. Im Themenfeld ‚Gothaer Hof als Raum konfessioneller Musikkultur‘ wird der Blick auf die Musik als konfessionell-höfisches Ereignis, als Grundlage konfessioneller Bildung am und durch den Hof (Musiktheorie, Musikästhetik, Musikausbildung an protestantischen Eliteschulen im Herzogtum etc.) sowie als über den Hof hinaus wirkendes konfessionelles Medium (Rezeption der Werke, Verschenken von Abschriften, Ausleihen von Musikern etc.) gerichtet. Die Tagung setzt in besonderer Weise auf die Verbindung von Quellenarbeit mit interaktiven Formaten: Bestandteil der Tagung wird sowohl ein quellenorientierter Workshop, der den interdisziplinären Austausch intensivieren soll, als auch ein Gesprächskonzert mit dem Telemannischen Collegium Michaelstein unter der Leitung von Prof. Ludger Rémy sein.

Kursleiter:
Dr. Erik Dremel, Bert Siegmund, Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt

Zusatzinformationen:
Wir bitten interessierte Nachwuchswissenschaftler/innen um Korreferate aus allen kulturhistorisch arbeitenden Fachrichtungen (z. B. Geschichte, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Musik und Theologie bzw. Kirchengeschichte) zu folgenden Themenbereichen: Themenfeld I: Der Gothaer Hofkapellmeister: Amt, Funktionen, Netzwerke - Höfische Strategien, Musik als Medium höfischer Kultur; musikalische Praktiken und ihre Inszenierungsmedien, intermediale Kontexte, z.B. ausgehend von Bildmedien (Druckgraphik, Gemälde), Gesangbücher - Repertoire- und Musikertransfer zwischen den mitteldeutschen (und italienischen) Höfen der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts Themenfeld II: Der Gothaer Hof als Raum konfessioneller Musikkultur - Musik als konfessionell-höfisches Ereignis (Fokus auf ausgewählte Kompositionen) - Musik als Grundlage von konfessioneller Wissensbildung am und durch den Hof (Musiktheorie, Musikästhetik, Musikausbildung an protestantischen Eliteschulen im Herzogtum etc.) - Musik als über den Hof hinaus wirkendes konfessionelles Medium (Fokus auf Rezeption der Werke) Themenvorschläge für einen Vortrag (Abstract von max. 2.500 Zeichen) sowie eine Kurzvita können bis zum 30. November 2015 an hendrikje.carius@uni-erfurt.de eingereicht werden. Eine Publikation der Tagungsbeiträge ist geplant.

Termin:
30.09.2016 - 03.10.2016

Veranstaltungsort:
Forschungsbibliothek Gotha
Schloss Friedenstein
99867 Gotha

Veranstalter:
Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt

Partner:
Theologische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Stiftung Kloster Michaelstein, Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena

Kosten:
Eine Übernahme der Reise- und Aufenthaltskosten wird angestrebt, kann aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht in Aussicht gestellt werden.

Anmeldung:
Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/Gotha
Dr. Hendrikje Carius
Schloss Friedenstein, 99867 Gotha
Telefon: (0361) 737 5532
hendrikje.carius@uni-erfurt.de

Anmeldeschluss: 30.11.2015


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16. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH)
›Klang‹: Wundertüte oder Stiefkind der Musiktheorie

Beschreibung:
Der Klang ist in der Musiktheorie angekommen. Ob im Bereich der Neuen Musik, der Pop- und Rockmusik, der Hochromantik: In all diesen Bereichen zeichnet sich – ausgelöst möglicherweise durch Entwicklungen innerhalb der musikalischen Post-Avantgarde – auch im analytischen und theoretischen Schrifttum, bis hinein in den Kanon universitärer Studiengänge, eine Tendenz ab, den Klang als das anzuerkennen und zu diskutieren, was er immer schon war: als zentrale, unvermeidbare Kategorie von Musik. Dabei ist nach wie vor unklar bzw. umstritten, was im Einzelfall unter Klang zu verstehen sei – eine ›Klangfarbe‹, ein Geräusch, ein Akkord, ein Komplex aus harmonischen, instrumentalen, figürlichen, rhythmischen Bestimmungen oder aber eine Wundertüte, aus der sich jeder herausnehmen darf, was er mag? Was unterscheidet musikalischen von außermusikalischem Klang, und mit welchem begrifflichen Instrumentarium ist den unterschiedlichen Bedeutungsvarianten beizukommen, will man über eine rein assoziative Ebene hinausgelangen? Indem wir den Klang in all seiner begrifflichen Offenheit zum Thema eines Jahreskongresses der GMTH machen, wollen wir einerseits die Möglichkeiten und Probleme des Begriffs sichtbar werden lassen, andererseits das Interesse an Klang von der Musik ›seit Berlioz‹ auf die Musik früherer Jahrhunderte übertragen. Es soll dabei um Orchestration gehen, aber auch um all das, was mitschwingt, wenn wir von Klang reden: um die Registrierung von Klängen, um ihre ›Inszenierung‹, ihre Ausbreitung, ihren Zeichencharakter, ihre strukturelle/dramaturgische Funktion, um die Rolle des Klanges bei kompositionsgeschichtlichen Umwälzungen.

Zu dem Kongressthema sind fünf Sektionen vorgesehen:

Sektion 1: Terminologisches, Theoriegeschichtliches, Philosophisches
Keynote: Christian Grüny, Witten / Herdecke
Diese Sektion beschäftigt sich mit grundsätzlichen Fragen: Was ist eigentlich und wie übersetzt man Klang? Ist es ein Synonym für Harmonik oder für Klangfarbe oder ein übergeordneter Begriff, der Kategorien wie Registrierung, Textur und Verlauf notwendig mit umfasst? Ist es ein akustischer Sachverhalt oder eine Ansammlung mehr oder weniger synchroner Spielanweisungen in der Partitur? Ein wahrnehmungspsychologischer, ästhetischer, semiotischer oder soziologischer? Ein Kaleidoskop von Hörerinnerungen, die wir einem akustischen Phänomen anheften? Oder ein Label für alles, was nicht Struktur ist, mithin flüchtig, ›Oberfläche‹, pure »Präsenz«? Gibt es eine Grenze zwischen musikalischem und außermusikalischem Klang?

Sektion 2: Klang als Gegenstand des Komponierens
Keynote: Oliver Schneller, Eastman School of Music, Rochester
Dass der Klang seit Berlioz mehr und mehr, wenngleich nicht kontinuierlich, ins Zentrum des kompositorischen Interesses gerückt sei, galt lange Zeit als fait accompli. In der Musik der jüngeren und jüngsten Vergangenheit – einschließlich Pop und Rock sowie in der elektronischen Musik – wird denn auch ein Schwerpunkt dieser und anderer Sektionen liegen. Und doch fällt es mit zunehmender ›Historisierung‹ der Musiktheorie schwerer, dieses simplifizierende Geschichtsbild aufrechtzuerhalten. Denn erstens steht außer Frage, dass der Klang auch in früheren Jahrhunderten das Denken in und Komponieren von Musik geprägt hat, dass er immer auch Movens stilistischer Veränderungen oder Mittel stilistischer Unterscheidungen war. Zweitens konstituiert die Art und Weise, wie ein bestimmter Akkord auf einem Instrument registriert und dargeboten wird, dessen Klang mindestens ebenso wie die je unterschiedliche Darstellung desselben Akkords mit den Mitteln eines großen Orchesters: Nicht der Akkord bzw. der ›Tonsatz‹, sondern dessen ›Ausleuchtung‹, virtuose Inszenierung und der daraus resultierende Klang sind dann vielfach das Primäre.

Sektion 3: Klang als Analyse-Kategorie (nicht nur) in der neuen Musik
Keynote: Helga de la Motte-Haber, Technische Universität Berlin (emerita)
Ansätze zu einer am Hörerlebnis orientierten Analyse klangzentrierter Neuer Musik gibt es spätestens seit 1966, als Pierre Schaeffer und Helmut Lachenmann Kategoriensysteme für die elektroakustische Musik bzw. für eine klanglich/spieltechnisch avancierte (und reflektierte) Instrumentalmusik vorlegten; Rainer Wehinger zeigte 1970 mit seiner »Hörpartitur« von Ligetis elektronischem Stück Artikulation das Potential graphischer Analyseformen; die Vertreter der musique spectrale stellten das zum Verständnis ihrer Musik und ihrer Klänge notwendige Vokabular in den 1980er und 1990er Jahren selbst zur Verfügung; Methoden, die sich an der digitalen Analyse konkreter Einspielungen orientierten, sind hinzugekommen, rein höranalytische und solche, die Klang und Struktur im individuellen Werk zueinander in Bezug setzen. Diese Sektion bietet insofern auch einen Überblick über die gegenwärtige Methodenvielfalt in der Klanganalyse, der zu weiteren Forschungen und Experimenten stimuliert.

Sektion 4: Klang als Teildisziplin der Kompositionslehre
Keynote: Fabien Lévy, Hochschule für Musik Detmold
Ist Orchestration als eigenständiger Teil der Ausbildung zum Komponisten im 21. Jahrhundert noch zeitgemäß? Wenn ja, wie sähe eine solche Ausbildung aus? Oder ist sie obsolet geworden, weil jede individuelle Ästhetik ihre eigene Orchestrationstechnik erzwingt und weil das traditionelle Instrumentarium als lästiger, vermeintlich verpflichtender historischer Ballast empfunden wird? Inwieweit verändern elektronische Instrumente, Live-Elektronik und computergestütztes Komponieren das Terrain und die Herangehensweise? Wie steht es mit der – technischen und ästhetischen – Haltbarkeit von Kompositionen, deren Herstellung und Ausführung an eine zum Entstehungszeitraum aktuelle Software gebunden ist?
Davon ausgehend ergibt sich eine Reihe von Fragen an eine historisch informierte Musiktheorie: Wie lernte man in früheren Epochen Orchestration; welchen Einfluss hatten Veränderungen in der Bauweise, im Klang und in der Spieltechnik der Instrumente; welche Auswirkungen hatten veränderte Aufführungsorte und -situationen sowie veränderte soziale Bedingungen im Konzertwesen? Inwieweit kann man von regionalen Schulen sprechen?

Sektion 5: Sound in der Pop- und Rockmusik
Wenn es eine Musik gibt, in der das, was man in einer konventionellen Partitur notieren könnte, gegenüber dem vielschichtigen, nicht notierten und schwer analysierbaren Komplex, den man ›Sound‹ nennt, in aller Regel nachrangig ist, dann die Pop- und Rockmusik. Auch hier wird die Analyse des ›Sound‹, wird Analyse überhaupt erst seit den 1990er Jahren als Gegenstand musikwissenschaftlichen bzw. -theoretischen Interesses ernst genommen. Von einer klaren und adäquaten Begrifflichkeit ist man bisher aber weit entfernt. Einzelstudien, Repertoirestudien und ästhetische Fragestellungen sind hier gleichermaßen denkbar.

Konferenzsprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch.


Zusatzinformationen:
Die Einreichfrist für Abstracts endete am 01.05.2016.

Termin:
30.09.2016 - 02.10.2016

Veranstaltungsort:
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH)
Emmichplatz 1
30175 Hannover

Veranstalter:
Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH) e.V.

Partner:
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Anmeldung:
Siehe Webseite.
Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH) e.V.
Löwenzahnweg 26, 12357 Berlin

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.gmth.de/veranstaltungen/jahr...


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Musik und Migration
Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft (ÖGMW) 2016

Beschreibung:
Ortswechsel und Migration, auch Pluri- und Multilokalität werden in der jüngeren kultur-, gesellschafts- und geschichtswissenschaftlichen Forschung in zunehmendem Maße zum Ausgangspunkt von Perspektivwechsel und Innovation. Das wachsende Interesse an Themen im Kontext der „kulturellen Mobilität“ (Greenblatt 2009) hat die These eines „new mobility paradigm“ (Sheller / Urry 2006) begünstigt. Vor diesem Hintergrund erweisen sich die Annahmen von Statik, räumlicher Fixierung und Sesshaftigkeit nur für historische Sonderfälle als zutreffend. Struktur und Methode zahlreicher geisteswissenschaftlicher Fächer, meist von der Annahme von Statik geprägt, stehen damit auf der Probe.

Musik gilt aufgrund ihrer physischen und kulturellen Beschaffenheit in der Regel als beweglich. In geschichtlichen Kontexten von Kolonisierung, Migration, Plurilokalität und Vertreibung können musikalische Handlungen als zentraler Gegenstand des Aneignens und Mitnehmens, häufig sogar als Movens sowohl von Arbeits- als auch Fluchtmigration erkannt werden.

In der Forschung blieb Musik bisher weit überwiegend Gegenstand räumlich fixierter Narrative wie lokaler, regionaler oder nationaler Musikhistoriografie, Musikphilologie, Identitätspolitik. Eine Forschungsagenda, die Migrationsphänomene als Gegenstand ernst nimmt, stellt das Fach Musikwissenschaft deshalb vor neue Herausforderungen.

Der Programmbeirat der ÖGMW-Jahrestagung 2016 lädt ein zu Vorschlägen für Referate und Poster-Präsentationen, in denen das Innovationspotenzial einer Migrations- bzw. Mobilitätsphänomene fokussierenden Forschung ausgelotet wird. Fallbeispiele sollten dabei mit der Frage nach Möglichkeiten einer methodischen Neuperspektivierung und zeitgemäßen Theoriebildung verknüpft werden.

Termin:
06.10.2016 - 08.10.2016

Veranstaltungsort:
Universität Salzburg
Erzabt-Klotz-Str. 1
5020 Salzburg

Veranstalter:
Universität Salzburg und Universität Mozarteum

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Wolfgang Gratzer, Nils Grosch, Federico Celestini
oegmw2016@sbg.ac.at

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.musau.org/oegmw/aktuell/


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AMPF-Jahrestagung 2016
Musikpädagogik und Kulturwissenschaft

Beschreibung:
CfP und Tagungsprogramm werden im Lauf des Jahres auf der Homepage des AMPF veröffentlicht.


Zusatzinformationen:
Aktuelle Infos unter www.ampf.info

Termin:
07.10.2016 - 09.10.2016

Veranstaltungsort:
Kloster Freising
85354 Freising

Veranstalter:
Arbeitskreis Musikpädagogische Forschung e.V. (AMPF)

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Online-Formular auf der Hompage

Anmeldeschluss: 06.09.2016

Webseite:
www.ampf.info


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15. Symposium der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM) an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
"Die vielen Gesichter der Musikermedizin"

Beschreibung:
Physiologie erfolgreichen Übens.
Prävention von Musikerkrankheiten.
Häufige Musikerkrankheiten aus interdisziplinärer Sicht.

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. med. Alexander Schmidt

Termin:
07.10.2016 - 08.10.2016

Veranstaltungsort:
Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
Standort Marstall, Schloßplatz 7
10178 Berlin

Veranstalter:
Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin

Partner:
Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
geschaeftsstelle@dgfmm.org

Anmeldeschluss: Keine Angabe

Webseite:
www.dgfmm.org


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Fachtagung "Einfach machen"

Beschreibung:
Die Fachtagung thematisiert die Wechselwirkung zwischen künstlerischer Praxis und pädagogischer Arbeit. Was sind die Besonderheiten einer solchen Musik- oder Kunstpädagogik, die Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene an Musik und Kunst heranführt, sie darin unterstützt, sich und ihr künstlerisches Potential zu entdecken, zu entfalten, und berufsorientierend wirken kann? Wie beeinflussen künstlerisches Denken und Handeln neue Ansätze in der Pädagogik – und welche Erkenntnisse aus Fächern wie Psychologie, Pädagogik oder Neurologie sind für eine zeitgemäße Kunst- und Musikpädagogik relevant? Und last but not least: Welchen Beitrag können Kunst, Theater, Tanz oder Musik in der kulturellen Bildung für eine gelingende gesellschaftliche Integration bieten?

Kursleiter:
siehe Programm

Zielgruppe/Teilnehmer:
Lehrkräfte der Musik- und Kunstschulen, Lehrkräfte für Kunst und Musik an den allgemein bildenden Schulen sowie pädagogische Mitarbeiter in Kindertagesstätten und Behinderteneinrichtungen

Termin:
07.10.2016 - 08.10.2016

Veranstaltungsort:
Altes Gymnasium Neuruppin
Am Alten Gymnasium 1-3
16816 Neuruppin

Veranstalter:
Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg e.V.

Träger:
VdMK Brandenburg

Anmeldung:
VdMK Brandenburg e.V.

Anmeldeschluss: 15.09.2016

Webseite:
https://www.events.vdmk-brandenb...


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Musiktheater im höfischen Raum des frühneuzeitlichen Europa
Internationale Tagung

Beschreibung:
Die Vereinigung der Künste im „Gesamtkunstwerk“ der höfischen Oper bildete zwar schon wiederholt den Gegenstand unterschiedlicher musikwissenschaftlicher Forschungen. Doch obgleich die verschiedensten Künste an der Realisierung musiktheatraler Aufführungen beteiligt waren, gestaltet sich vor allem der interdisziplinäre Zugriff noch immer zögerlich. Kaum beachtet wurde beispielsweise die spezifisch räumlich-architektonische Seite der höfischen Oper. Musiktheater meint aber szenische Aufführung und Architektur gleichermaßen. Beide bildeten wesentliche Komponenten herrschaftlicher Selbstdarstellung des 17. und 18. Jahrhunderts. Für die Inszenierung und Repräsentation der Dynastie wie der Person dienten dem Adel Europas Oper oder Ballett genauso wie Schlossbauten. Im Alten Reich veranlasste nicht nur der reichständische Adel musiktheatrale Aufführungen, sondern auch kleinere Höfe brachten Ballette und Opern je nach ihren Möglichkeiten auf die Bühne. Selbst im städtischen Raum gab es vereinzelt Opernhäuser, für deren Einrichtungen von adliger Seite gesorgt worden war.

Die Tagung widmet sich daher in einer europäischen Perspektive gezielt den vielfältigen Verbindungen, die zwischen dem Musiktheater und dem höfischen Raum im engeren und weiteren Sinne bestanden. Dabei sollen vor allem die szenische Aufführung und der gebaute Raum im Zentrum der Betrachtung stehen. Gefragt wird nach den wechselseitigen Beziehungen, die zwischen den unterschiedlichen Ausprägungen des Musiktheaters, der Architektur, der Spielstätte und der Bühne bestanden. Wie wurde ein spezieller „Spielraum“ mittels Musik, Geräusch, Sprache und Bewegung (Tanz, Mimik und Gestik), Architektur, Bild und Skulptur sowie Licht und Technik inszeniert? Welche spezifischen Räume des Hofes wurden dazu geschaffen, benutzt, umfunktioniert und an welche Traditionen wurde angeknüpft? Von zentraler Bedeutung ist auch die Frage, inwiefern sich Aufführungsort und musiktheatrales Kunstwerk bedingten. Dabei sollen die Ausprägungen des italienischen, französischen, wie des spanischen oder schwedischen des Musiktheaters gleichermaßen Beachtung erfahren. In den Blick genommen werden die Transferbedingungen und Netzwerke sowie die Herausbildung besonderer Typen. Hieran anknüpfend gilt es zu untersuchen, ob und inwieweit es an den Höfen zur Ausbildung europäischer Standards kam und diese mit den üblichen nationalen Charakteristika „italienisch“ und „französisch“ in Einklang zu bringen sind. Gefragt wird ferner nach den Rezipienten, dem Transfer in verschiedenen sozialen Bereichen, der höfischen Beteiligung an der künstlerischen Umsetzung und den personellen Grenzen, die bestanden.

Entscheidend ist bei allen thematischen Zugängen immer, dass ausschließlich höfische Kontexte gemeint sind. Es geht vor allem um die genuin höfischen Gegebenheiten sowie Aufführungs- und Inszenierungsformen, wie sie lediglich vom europäischen Adel umgesetzt, verstanden und in Anspruch genommen wurden. Eines der Kernprobleme gilt deshalb auch der Frage exakter sozialer wie ästhetischer Distinktion der Phänomene Musiktheater und „höfischer Raum“.

Unter dem Aspekt des Höfischen werden bevorzugt interdisziplinäre Beiträge zu folgenden Themenkreisen gesucht:

- Hof, Oper und Architektur als Mittel fürstlicher Selbstdarstellung
- Die Präsenz des Herrschers im Bühnenraum
- Höfische Spielstätten und Bühnenräume
- Musiktheatrale Inszenierung in- und außerhalb des Bühnenraums
- Bühnentechnik, Bühnenlicht, Bühnenbild und Akustik
- Bewegung im Bühnenraum (Bühnentanz, Mimik, Gestik)
- Typen und Aufführungsorte im Vergleich
- Unterschiedliche Normen und Praktiken an den europäischen Höfen
- Das höfische Publikum

Aber auch andere Themenbereiche können abgedeckt und in entsprechenden Vortragsvorschlägen benannt werden.


Zusatzinformationen:
Die Tagung findet vorbehaltlich der Einwerbung bzw. Zuweisung von Mitteln statt. Eine Publikation der Beiträge ist geplant.

Termin:
27.10.2016 - 29.10.2016

Veranstaltungsort:
Schloss Friedenstein
Schloss Friedenstein
99853 Gotha

Veranstalter:
Stiftung Schloss Friedenstein Gotha

Partner:
Rudolstädter Arbeitskreis zur Residenzkultur e.V., Institut für Musikwissenschaft der Universität des Saarlandes, Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München

Kosten:
Keine Angabe

Anmeldung:
Dr. Heiko Laß
heiko.lass@kunstgeschichte.uni-muenchen.de

Anmeldeschluss: Keine Angabe


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