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In dieser Rubrik finden Sie Positionspapiere, Stellungnahmen, Studien und weitere kulturpolitisch relevante Dokumente unterschiedlicher Institutionen und Organisationen des Musiklebens, sofern sie online verfügbar sind. Die Sortierung erfolgt chronologisch; über die linke Navigation können die Dokumente aber auch inhaltlich erschlossen werden. Eine Auswahl selbstständiger Literatur, die Einblick in die Strukturen und Entwicklungen des Themengebiets sowie weiterführende Informationen vermittelt, erhalten Sie in unseren Themenportalen.

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2018 Januar Migranten als Publikum in öffentlichen deutschen Kulturinstitutionen

In einer repräsentativen, deutschlandweiten Umfrage wurden Kulturinstitutionen zum Thema „Migranten“ befragt. Mittels eines standardisierten Fragebogens wurde erstmalig erforscht, inwieweit sich deutsche Kulturinstitutionen mit dem Thema beschäftigen, inwiefern sie für die Ansprache von Migranten gesonderte Marketinginstrumente einsetzen, welche dieser Instrumente sich als besonders erfolgreich erwiesen haben und ob sie ihre Bemühungen auf spezielle Gruppen fokussieren.

 

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2018 Januar Chormusik und Migrationsgesellschaft

Der Band dokumentiert die Ergebnisse des Forschungs- und Diskursvorhabens „Chormusikkultur und Migrationsgesellschaft – Projekt zur Erkundung und Entwicklung der Möglichkeiten, Chöre als Orte interkulturellen Lernens zu gestalten“ des Arbeitskreises Musik in der Jugend e. V. (AMJ) sowie der Tagung „Chormusikkultur und Migrationsgesellschaft – Kinder und Jugendchöre als Orte transkulturellen Lernens?“, die im Oktober 2015 von AMJ und Bundesakademie
für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel veranstaltet wurde.

 

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2018 Januar Dokumentation: Zusammenhalt in Vielfalt

Mit 15 Thesen hat die Initiative kulturelle Integration – ein Bündnis aus Zivilgesellschaft, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Sozialpartnern, Medien, Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden – eine breite gesellschaftliche Diskussion zu Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Bedeutung, die Kultur in diesem Zusammenhang einnimmt, angestoßen. Die vorliegende Veröffentlichung ist um Text- und Redebeiträge von Monika Grütters, Thomas de Maizière, Thorben Albrecht, Aydan Özoğuz, Christian Höppner und Olaf Zimmermann ergänzt, die den pluralistischen Ansatz der Initiative unterstreichen.

Quelle: http://kulturelle-integration.de

 

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2018 Januar Stellungnahme des Deutschen Kulturrats zum Erhalt des materiellen Kulturerbes aus Anlass des Europäischen Kulturerbejahres

Mit acht Forderungen richtet sich der Deutsche Kulturrat primär an alle mit dem Erhalt des kulturellen Erbes befassten Bundesministerien. Es bestehe dringender Handlungs- und Förderbedarf, um das materielle Kulturerbe zu erhalten, zu erschließen, zu pflegen und zugänglich zu machen. Dies betreffe insbesondere schriftliche Zeugnisse, Bestände kleinerer Museen, Bibliotheken und Archive, Künstlernachlässe, analoge Speichermedien, Denkmäler, sowie Design und angewandte Kunst. Auch erfordere der Kulturerbeerhalt, dem Fachkräftemangel im handwerklichen und akademischen Bereich sowie der weiteren Schwächung der sogenannten kleinen geisteswissenschaftlichen Fächer entgegenzuwirken. Die Stellungnahme wurde aus Anlass des Europäischen Kulturerbejahres 2018 verfasst.

Quelle: http://www.kulturrat.de

 

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2018 Januar Kulturelle Bildung an Ganztagsschulen - Schulleitungsbefragung zur Gestaltung und Qualitätssicherung des kulturellen Ganztagsangebots

Musik ist Schwerpunkt bei kulturellen Ganztagsangeboten, so lautet eines der zentralen Ergebnisse der vom Rat für Kulturelle Bildung initiierten Schulleiterbefragung, die durch das Hamburger Forschungszentrum der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) durchgeführt wurde. Um Ganztagsangebote der kulturellen Bildung zu gewährleisten, kooperierten Schulen in Deutschland mit Abstand am häufigsten mit Musikschulen (71 %), die darüber hinaus als bewährte und verlässliche Partner gesehen werden. Spartenübergreifend macht die Studie einen Mangel an qualifiziertem pädagogischen Personal an Ganztagsschulen aus: nur etwa 16 % der dort tätigen Kräfte seien ausgebildete Künstler oder Kulturpädagogen, was in Zusammenhang mit organisatorischen und finanziellen Schwierigkeiten der Schulen stehe. Gleichzeitig steige die Zufriedenheit der Schulleiter mit dem kulturellen Ganztagsangebot, wenn diese künstlerisch-pädagogisches Fachpersonal beschäftigen.

Quelle: http://www.rat-kulturelle-bildung.de

 

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2017 Dezember Webradiomonitor - Online-Audio-Angebote und -Nutzung in Deutschland 2017

Der Radio- und Musikkonsum der Online-Audionutzer in Deutschland wächst und wird immer mobiler. Bei der Nutzung liegen die klassischen Radiomarken vorne, reine Webradio- und Online-Audioangebote erfreuen sich ebenfalls zunehmender Beliebtheit. On-Demand-Angebote wie Podcasts erschließen zusätzliche Nutzungssituationen, und sprachgesteuerte Geräte in den Haushalten könnten Auffindbarkeit und den Zugang zu Audioinhalten nachhaltig verändern. Zu diesen Ergebnissen kommt der Webradiomonitor 2017, der im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) von der Beratungs- und Forschungsgruppe Goldmedia durchgeführt wurde. Mit mehr als 11.800 Webradios und redaktionell kuratierten Playlists sei der Online-Audio-Markt vielfältiger denn je.

Quelle: http://webradiomonitor.de

 

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2017 Dezember Einkommenssituation und Arbeitsbedingungen von Musikschullehrkräften und Privatmusiklehrern

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di veröffentlichte am 11. Dezember 2017 die Ergebnisse ihrer dritten bundesweiten Umfrage zur sozialen Lage von Musikschullehrkräften seit 2008. Befragt wurden Angestellte und Honorarkräfte an kommunalen Musikschulen sowie Privatlehrkräfte. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Zahl der prekären Beschäftigungsverhältnisse gestiegen ist; feste Stellen werden weiterhin in Honorarverhältnisse mit geringen Stundendeputaten und Honorarsätzen umgewandelt. In den neuen Bundesländern sind 66,9% der Verträge befristet, in den alten Bundesländern betrifft dies jeden vierten Vertrag. Die Einkommen der Honorarkräfte haben sich im Vergleich zur Befragung im Jahr 2012 wieder erhöht und haben etwa das Niveau des Jahres 2008 erreicht.
Quelle: http://musik.verdi.de

 

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2017 Dezember Monitoring Kultur- und Kreativwirtschaft 2017

Der Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2017 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) untersucht die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft für die Gesamtwirtschaft und stellt die Entwicklung wirtschaftlicher Kennzahlen für den Zeitraum 2011 bis 2016 dar. Über diesen Zeitraum weist die Musikwirtschaft mit 5,5 Prozent die höchste durchschnittliche jährliche Wachstumsrate unter den einzelnen Teilmärkten auf. Im Erhebungsjahr 2016 wird die Gesamtzahl an Musikunternehmen auf ca. 14.000 geschätzt, mit ca. 50.000 Kernerwerbstätgigen und einem Gesamtumsatz von knapp 8,7 Millionen Euro. Im Vergleich zu den Vorjahren verzeichneten insbesondere die Musikinstrumentenhersteller und -einzelhändler, der Tonträgereinzelhandel, Musikverlage, Theater- und Konzertveranstalter sowie private Musikveranstaltungsstätten Umsatzsteigerungen.
Quelle: http://www.kultur-kreativ-wirtschaft.de

 

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2017 Dezember JIM-Studie 2017 - Jugend, Information, (Multi-)Media

Jeder vierte Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren musiziert regelmäßig, spielt also ein Instrument oder singt in einem Chor. Nach Freunden treffen, Sport und Familienunternehmungen ist das Musikmachen damit bei den beliebtesten non-medialen Freizeitbeschäftigungen an vierter Stelle. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle JIM-Studie, in der Jugendliche zu ihrer Mediennutzung, aber auch zu Freizeitaktiväten befragt wurden.  Zu regelmäßigen Aktivitäten zählen demnach auch der Besuch von Opern- oder klassischen Konzertveranstaltungen (10% der Befragten) sowie von Rock-, Pop- und Jazzkonzerten (6%).

Seit 1998 wird mit der JIM-Studie im jährlichen Turnus eine Basisstudie zum Umgang von 12- bis 19-Jährigen mit Medien und Information durchgeführt. Sie ist als Langzeitprojekt angelegt und bildet allgemeine Entwicklungen und Trends kontinuierlich ab.

Quelle: https://www.mpfs.de

 

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2017 November Eltern/Kinder/Kulturelle Bildung. HORIZONT 2017

Eltern sehen kulturelle Bildung als wichtige Grundlage für den Lebenserfolg ihrer Kinder an. Doch die kulturelle Förderung des Nachwuchses hängt wesentlich vom Bildungshintergrund der Eltern ab. In der repräsentativen Studie „Eltern/Kinder/Kulturelle Bildung. Horizont 2017“, die das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) im Auftrag des Rates für Kulturelle Bildung durchgeführt hat, präsentieren die Herausgeber auch Zahlen im Bereich Musik: Mehr als 80% der Eltern, die mindestens einmal im Monat ein Instrument spielen, musizieren regelmäßig mit ihren Kindern; drei Viertel dieser Kinder spielen darüber hinaus auch ohne ihre Eltern. Dagegen lernt nur jedes vierte Kind, dessen Eltern nicht selbst musizieren, ein Instrument. Zudem befassen sich Kinder, deren Eltern klassische Musik wichtig ist, auch selbst weit häufiger mit dieser Kunstform.
Quelle: http://www.rat-kulturelle-bildung.de

 

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2017 November Opernstudios im deutschsprachigen Raum. Eine Bestandsaufnahme

Opernstudios haben sich im deutschsprachigen Raum als Bindeglied zwischen Ausbildung und professioneller Sängerkarriere etabliert. Aber welche Ausbildung brauchen Sängerinnen und Sänger, um über ein ganzes Arbeitsleben erfolgreich zu sein? Und welche Impulse können vom Nachwuchs für die Zukunft der Oper ausgehen? Um den Antworten auf diese und weitere Fragen näherzukommen, entstand im Auftrag der Körber-Stiftung eine Studie zu Opernstudios im deutschsprachigen Raum. Ein Ergebnis: Opernstudios geben eine sehr gute Einführung in die gegenwärtige Berufspraxis, doch sie machen kaum Ausbildungsangebote, um die Sänger auf die Herausforderungen eines schwieriger werdenden Berufsfeldes vorzubereiten. Alternative Karrieremöglichkeiten werden nur wenig aufgezeigt.
Quelle: www.koerber-stiftung.de

 

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2017 Oktober Wie weiblich ist die Kulturwirtschaft? - Dossier „Frauen in der Kultur- und Kreativwirtschaft“

Das Dossier, das im Rahmen aktueller Initiativen zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit vom Deutschen Kulturrat unter der Herausgeberschaft Olaf Zimmermanns und Theo Geisslers veröffentlicht wurde, beleuchtet die Rolle der Frauen in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Dazu porträtieren die Autorinnen und Autoren Frauen und Männer aus der Kultur- und Kreativwirtschaft in Form von Texten, Interviews und Fotografien.
Quelle: http://www.kulturrat.de

 

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2017 Oktober Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Deutscher Musikrat appelliert an die Ministerpräsidenten der Länder

In einer gemeinsamen Resolution fordert die Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrats von den Ministerpräsidenten der Länder die politische Sicherung der grundgesetzlich gebotenen Staatsferne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die ARD müsse unangetastet ihrem Auftrag auf unabhängiges und Vielfalt sicherndes Sendeangebot nachkommen können. Die Rundfunkkommission der Länder wird von den Mitgliedern des Deutschen Musikrates aufgefordert, die Zukunftsfähigkeit der öffentlich-rechtlichen Sender und ihres Gemeinschaftsprogramms der ARD in einer diesem Auftrag angemessenen Weise zu gewährleisten.
http://www.musikrat.de

 

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2017 Oktober Transfer-Effekte und Wirkungen musikalischer Aktivitäten auf ausgewählte Bereiche der Persönlichkeitsentwicklung

Dass Musik etwas bewirkt, hat wohl jeder schon einmal – bewusst oder unbewusst – erlebt: Beim Hören des Lieblingsstücks, beim Tanzen oder beim gemeinsamen Singen. Professor Dr. Heiner Gembris vom Institut für Begabungsforschung in der Musik an der Universität Paderborn hat im Auftrag der Bertelsmann Stiftung die bis Sommer 2015 erschienene Literatur gesichtet und seriöse Aussagen zu dem Potenzial von Musik zusammengestellt. Die Expertise belegt das große Potenzial: Es gibt es viele gut belegte Aussagen dazu, welche Wirkung und Transfereffekte Musik haben kann, von denen einige bereits in der Arbeit musikalischer Integrationsprojekte genutzt werden.

Quelle: https://www.bertelsmann-stiftung.de

 

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2017 Oktober Freie Musikschulen erheben Forderungen an die kommende Bundesregierung

Ungefähr die Hälfte aller Musikschülerinnen und Musikschüler in Deutschland erlernen ihr Instrument bei einer privaten Musikschule oder einer privaten Lehrkraft. Vor diesem Hintergrund hat sich der Bundesverband der Freien Musikschulen (bdfm) mit einem konkreten Forderungskatalog an die kommende Bundesregierung gewandt. Im Mittelpunkt des Appells stehen drei Aspekte: Ersten sollen die Kosten außerschulischer kultureller Bildung künftig insbesondere für Familien mit Kindern steuerlich absetzbar sein. Gemeinnützige Musikschulen sollen zweitens unabhängig von ihrer Trägerschaft (kommunal oder nicht kommunal) gleichberechtigt gefördert werden. Drittens soll die Inanspruchnahme von qualifiziertem Musikunterricht bei privaten Musikschulen oder selbständigen Musiklehrkräften gefördert werden.
Quelle: https://www.freie-musikschulen.de

 

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2017 Oktober Ehrenamt in Musikvereinen und Chören: 12 Impulse zur erfolgreichen Vereinsarbeit

Im Juli 2017 hat die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen ihre erste Weiterbildung zu Verbandspilot*innen durchgeführt. Das Angebot richtete sich an Verbandsvorstände sowie an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen von Amateurmusikverbänden auf Kreis-, Landes- und Bundesebene. Mit BLick auf die Organisationsentwicklung von Vereinen und Verbänden stellte die Bundesakademie auch ein neues Papier „Ehrenamt in Musikvereinen und Chören: 12 Impulse zur erfolgreichen Vereinsarbeit“ vor. Es liefert Tipps für die Organisation und Verwaltung, gibt Hinweise zu Führungsstilen und bietet Anhaltspunkte für Aufgabenverteilung und Arbeitsabläufe.

Quelle: https://www.bundesakademie-trossingen.de

 

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2017 September Music Consumer Insight Report des IFPI

Urheberrechtsverletzungen bleiben für die Musikindustrie weltweit eine zentrale Herausforderung: 40 Prozent der Konsumenten hören Musik über nicht-lizenzierte Angebote. In Deutschland beschaffen sich 30 Prozent der Nutzer musikalische Inhalte über nicht-lizenzierte Quellen und insgesamt 26 Prozent nutzen Streamripper. Dies sind zentrale Ergebnisse des von der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI), dem Dachverband des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), veröffentlichten Music Consumer Insight Report 2017 “Connecting with Music”. Die von Ipsos Connect durchgeführte Studie hat die Musiknutzung in 13 der weltweit größten Musikmärkte untersucht. Befragt wurden Internet-Nutzer im Alter zwischen 16 und 64 Jahre in Australien, Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Mexiko, Süd-Korea, Spanien, Schweden, UK und den USA.
Quelle: www.musikindustrie.de

 

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2017 September Jugend und Musik - Eine Studie zu den musikalischen Aktivitäten Jugendlicher in Deutschland

Immer mehr Jugendliche machen aktiv Musik: Waren es 2001 bis 2005 noch 19 Prozent, musizierten im Jahr 2015 fast 29 Prozent. Dies ergab eine Studie, die an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung entstand. Doch der Aufwärtstrend geht an Jugendlichen aus den einkommensschwächsten Haushalten eher vorbei, während Jugendliche aus Familien mit mittlerem Einkommen verstärkt an bezahltem Musikunterricht teilnehmen. Auch die Schulform beeinflusst die musikalische Aktivität: Besucht ein Jugendlicher kein Gymnasium, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass er Musik macht, um 50 Prozent. Für die Studie wurden Daten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ausgewertet, die seit 2001 im Rahmen der SOEP-Jugendbefragung gewonnen wurden.
Quelle: www.bertelsmann-stiftung.de

 

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2017 September Die Hefe im Teig

Wie kann Kultur den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken? Im Interview spricht Theresa Brüheim mit Christian Höppner über die Rolle, die Kultur und Musik für einen gesellschaftlichen Entwicklungsprozess einnehmen, in dem sowohl das Eigene wie auch das Fremde und Neue zu Geltung gelangen können.

Quelle: http://kulturelle-integration.de

 

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2017 August Landeskulturbericht Nordrhein-Westfalen 2017

Am Ende ihrer Legislaturperiode hat die damalige Landesregierung NRW im März 2017 einen Landeskulturbericht vorgelegt. Gemäß dem Kulturfördergesetz NRW – dem Gesetz zur Förderung und Entwicklung der Kultur, der Kunst und der Kulturellen Bildung in Nordrhein-Westfalen – betrachtet der Bericht die Kunst- und Kulturszene in Nordrhein-Westfalen, die vielfältige kommunale, privatwirtschaftliche und gemeinnützige Aktivitäten einschließt. Der Bericht erstreckt sich über den Zeitraum 2010-2014 und enthält auch Ergebnisse empirischer Untersuchungen und externer Studien. Diese Materialien werden ebenfalls online zur Verfügung gestellt.
Quelle: https://www.mkw.nrw/kultur/kulturfoerdergesetz/landeskulturbericht-nordrhein-westfalen-2017

 

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2017 August "Kulturförderung gemeinsam gestalten"

Am 22. März 2017 fand im Düsseldorfer Kulturzentrum Boui Boui eine Fachkonferenz zum ersten Landeskulturbericht NRW statt. Thema der Veranstaltung waren die mit dem Kulturfördergesetz NRW verbindlich eingesetzten Instrumente des Kulturförderplanes und des Landeskulturberichts, zu denen Staatssekretär a.D. Bernd Neuendorf und Kulturabteilungsleiterin Hildegard Kaluza aus der Perspektive des Landes Stellung nahmen. Daneben gab es Vorträge unter anderem zu den Themen "Individuelle Künstlerinnen- und Künstlerförderung", "Digitalisierung und Kultur", "Kulturelle Bildung" und "Der erste Landeskulturbericht NRW. Vorstellung der Ergebnisse" sowie moderierte Runden und  Thementische. In einer Dokumentation sind die Inhalte und Ergebnisse der Konferenz zusammengefasst.
Quelle: http://mfkjks.nrw

 

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2017 August Streaming-Dienste: Die Zukunft des Medienkonsums ist online

Streaming-Plattformen nehmen im Vergleich zu den traditionellen Medien einen immer größeren Stellenwert ein. Wie eine Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young auf Basis einer repräsentativen Befragung unter 1.400 erwachsenen Personen in Deutschland zeigt, hören 73% der 18-bis-20-Jährigen ausschließlich oder zum Großteil Musik online – nur zwei Prozent nutzen ausschließlich traditionelle Abspielgeräte wie den CD-Player oder das Radio. Im Durchschnitt aller Altersklassen halten sich diejenigen, die ausschließlich oder zum Großteil online Musik hören und diejenigen, die ausschließlich auf traditionellen Abspielgeräten Musik konsumieren, mit jeweils etwa einem Viertel der Befragten die Waage. Am intensivsten werden die Streaming-Angebote von Männern genutzt.
Quelle: http://www.ey.com/de/

 

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2017 August Cantate Domino Canticum Novum

"Wir ... unterbreiten diese Stellungnahme, die unsere große Liebe zum Schatz der Kirche, zur liturgischen Musik, zum Ausdruck bringt sowie unsere tiefe Besorgnis angesichts ihrer verzweifelten gegenwärtigen Lage, katholischen Gläubigen in aller Welt." Mehr als 200 Musiker, Seelsorger und Lehrende unterzeichneten anlässlich des 50. Jahrestages der Verkündung der Instruktion "Musicam sacram" vom 5. März 1967 eine Stellungnahme zur gegenwärtigen Lage der Kirchenmusik mit dem Titel "Cantate Domino canticum novum". Das Dokument plädiert für eine traditionelle Kirchenmusik und Liturgie und wurde in neun Sprachen veröffentlicht.
Quelle: www.altaredei.com

 

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2017 Juli Forderungskatalog der Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen

In einem Forderungskatalog wendet sich die Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (bklm) im Vorfeld der Bundestagswahl an die im Bundestag vertretenen Parteien und an die FDP. Diese werden aufgefordert, sich nachhaltig für die Verbesserung der Situation der Lehrbeauftragten einzusetzen. In diesem Zusammenhang sollen mehr feste Stellen geschaffen, Honorare an die Bezüge von Angestellten im öffentlichen Dienst angepasst und eine auch im Alter greifende soziale Absicherung etabliert werden. Derzeit erteilen die Lehrbeauftragten einer Umfrage der bklm zufolge etwa 40 bis 60 Prozent des Unterrichts, erhalten dafür aber nur gut ein Drittel der Vergütung fest angestellter Dozentinnen und Dozenten.
Quelle: www.bklm.org

 

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2017 Juli „Musikfestivals und Musikfestspiele in Deutschland“ – Erhebung des Hessischen Statistischen Landesamts

Im Jahr 2015 waren hierzulande rund 32 Millionen Menschen bei Musikfestivals und -festspielen zu Gast. Zu diesem wie zu weiteren Ergebnissen gelangt eine Erhebung des Hessischen Statistischen Landesamts, die erstmals unter den Veranstaltern von 554 Musikfestivals und -festspielen in Deutschland durchgeführt wurde. Die Erhebung erfolgte im Rahmen des Projektes „Aufbau einer bundeseinheitlichen Kulturstatistik“ im Auftrag der Kultusministerkonferenz sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Quelle: www.statistik.hessen.de

 

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2017 Mai „Stuttgarter Appell“ des Verbands deutscher Musikschulen

In seinem anlässlich des Musikschulkongresses 2017 verabschiedeten „Stuttgarter Appell“ fordert der Verband deutscher Musikschulen (VdM) die Träger seiner Mitgliedsschulen auf, den Anteil angestellter Lehrkräfte kontinuierlich zu erhöhen, um die von den kommunalen Spitzenverbänden geforderte Qualität der öffentlichen Musikschulen zu gewährleisten. Nur über qualitätssichernde Rahmenbedingungen bleibe das Berufsbild des Musikschulpädagogen auch für zukünftige Studienbewerber attraktiv. Für Musikschulen, die das Ziel einer Vollausstattung mit angestellten Lehrkräften noch nicht erreicht haben, empfiehlt der VdM eine stufenweise, in Tempo und Grad an die jeweiligen Rahmenbedingungen angepasste Erhöhung des durch angestellte Lehrkräfte erteilten Unterrichts.
Quelle: www.musikschulen.de

 

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2017 Mai „Zusammenhalt in Vielfalt“ – 15 Thesen der Initiative kulturelle Integration

Unter dem Titel „Zusammenhalt in Vielfalt“ hat die Initiative kulturelle Integration im Mai 2017 15 Thesen zu Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Bedeutung, die Kultur in diesem Zusammenhang einnimmt, veröffentlicht. Mit ihren Thesen möchten die Mitglieder der Initiative – ein Bündnis aus Zivilgesellschaft, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Sozialpartnern, Medien, Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden – eine breite gesellschaftliche Diskussion in Gang bringen und sich für eine weltoffene Gesellschaft und für gemeinsame europäische Werte stark machen.

Quelle: http://kulturelle-integration.de

 

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2017 April Musikindustrie in Zahlen: Jahrbuch 2016

Mit einem Wachstum von 3 Prozent blickt der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Nach Angaben des Verbands setzten die Tonträgerhersteller in Deutschland  im Jahr 2016 insgesamt 1,593 Milliarden Euro um. Mit rund 989 Millionen Euro hatte der Verkauf von physischen Tonträgern nach wie vor den größten Anteil am Gesamtumsatz. Doch die Tendenz ist sinkend. Wurden in diesem Bereich im vergangenen Jahr noch 68,6 der Gesamtumsätze erwirtschaftet, sind es aktuell nur noch 62,1 Prozent. Wie auch in den vorangegangenen Jahren konnten die digitalen Produkte auch 2016 weiterhin aufholen. Mit einem Volumen von 604 Millionen Euro betrug ihr Anteil am Gesamtumsatz 37,9 Prozent und damit 6,5 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.
Quelle: www.musikindustrie.de

 

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2017 April Orchester 2030 - Kommunal- und Staatsorchester in Deutschland

Die inzwischen vierte Auflage des Positionspapiers „Orchester 2030“ hat die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) veröffentlicht. Das Papier erschien erstmals 2015 und wendet sich vorrangig an Politiker auf kommunaler, Landes- sowie Bundesebene sowie an die Verantwortlichen für Kultur- und Finanzpolitik der entsprechenden Verwaltungen, aber auch an alle anderen Interessierten. Beschrieben werden Strukturen, Finanzierung und Entwicklungsmöglichkeiten von Kommunal- und Staatsorchestern in Deutschland. Abschließend prognostiziert die DOV Entwicklungen des öffentlichen Musik- und Konzertlebens und formuliert 11 Forderungen für die Sicherung der Infrastruktur und öffentlichen Finanzierung.
Quelle: www.dov.org

 

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2017 März Landeskulturbericht Nordrhein-Westfalen

Mit dem Landeskulturbericht NRW legt das Land Nordrhein-Westfalen nach zweijährigen Recherchen und Studien erstmals eine detaillierte Bestandsaufnahme vor, die neben der kulturellen Infrastruktur des Bundeslandes die Wahrnehmung und Teilhabe an kulturellen Angeboten, die Produktionsbedingungen für Kunst und Kultur sowie auch die öffentliche Kulturfinanzierung in den Blick nimmt. Wesentliches Augenmerk wird dabei auf das Kulturpublikum im Zeitalter des demografischen Wandels gelegt, aber auch auf die Situation der Kulturschaffenden, die rund zwei Prozent aller Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen ausmachen. Künftig wird der Landeskulturbericht jeweils zum Ende einer Legislaturperiode veröffentlicht.
Quelle: www.mfkjks.nrw

 

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