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04.05.2018 c/o pop Festival und c/o pop Convention begehen 2018 ihr 15-jähriges Jubiläum

 

Im August dieses Jahres finden das c/o pop Festival und die c/o pop Convention zum 15. Mal in Köln statt. Diese Jubiläumsausgabe zementiert nicht nur den nationalen Anspruch der beliebten Musik- und Branchen-Veranstaltung, man nimmt sie auch gerne zum Anlass, um alte und neue Freund*innen, Acts und Künstler*innen einzuladen und gemeinsam zu feiern. Das schönste Geschenk: Die deutschen Hip-Hop-Legenden BEGINNER kehren nach 15 Jahren zurück und eröffnen das Festival mit einem fetten Konzert im Tanzbrunnen, gemeinsam mit SAMY DELUXE (+ DLX BND).

Beeindruckendes Jubiläum eines Entdeckerfestivals

2003 entstanden als Ersatz, aber auch als konsequente Weiterentwicklung zur nach Berlin abgewanderten Popkomm, hat man über 14 Ausgaben hinweg eindrucksvoll bewiesen, dass das Zusammenspiel von lokaler und internationaler Szene funktionieren kann. Heute ist das fünftägige Spektakel nicht mehr aus der Festival-Landschaft wegzudenken.

Für Nobert Oberhaus, seit 2004 Geschäftsführer der cologne on pop GmbH, fing alles mit einem halbseitigen Business-Plan an: „Wenn man uns prophezeit hätte, dass wir eines Tages mit der Popkomm nach Jahren in Köln gleichziehen würden, wir hätten nur laut gelacht. Aber dennoch schließt sich jetzt für uns auch ein Kreis, denn die Beginner spielten schon bei der Erstausgabe des Festivals und auch viele andere Künstler sind eine weite Strecke mit uns gegangen. Arcade Fire, Franz Ferdinand, The Whitest Boy Alive, Phoenix, Caribou, Roosevelt, Wanda,...Sie alle haben alle bei uns gespielt, bevor sie dann durch die Decke gegangen sind.“

Das für internationale Furore sorgende, jüngste Beispiel: Die Kölner Erfolgs-Band AnnenMayKantereit.     2013 durften sie erstmals beim c/o pop Festival auftreten: „Wir haben im Rahmen der c/o pop in dem kleinen Laden Green Guerilla auf der Roonstraße ein Konzert gespielt. Durch diesen Auftritt haben wir unser Management kennen gelernt.“ 2016 betitelte die FAZ sie als „Rockband der Stunde“. Und nicht zuletzt spielten sie 2017 als Headliner des c/o pop Festivals vor 10.000 Zuschauern.

Zahllose Anekdoten wissen die Veranstalter aus 15 Jahren c/o pop Festival zu erzählen, darunter die über eine dänische Delegation, die mit ihrem Party-Reisebus Probleme mit der Polizei bekam, bis sie ein Selfie des damaligen OBs vorweisen konnte, ein Bühnensturm durch euphorische Fans beim Konzert des englisch-tamilischen Acts M.I.A. im Gloria und einer Sängerin, die lässig auf der Theke weitertanzte, fliegende Klavierstühle am Offenbachplatz und ein mittlerweile leider verstorbener Künstler (Steve Strange, VISAGE), der sich Backstage eine halbe Stunde in einem Kühlschrank versteckt hielt.

„Wir spielten 2009 im Gloria, Bombenstimmung im Saal wie auch im Backstage, wo wir mit Metronomy auf dem Parkplatz hinterm Club Cricket spielten. Ich erinnere mich auch an wildes Hindernislaufen im Publikum mit Fans, welche Kostüme von der Bühne klauten“, so der Schweizer Songwriter und Musikproduzent Bonaparte und immer gern gesehener Gast des Festivals.   

Skurrile Szenen gab es in jedem Jahr. Das c/o pop Festival wird seit Gründung von allen Beteiligten – Publikum wie Künstler – euphorisch angenommen.

Die Schlüssel zum Erfolg: Popspektakel und das leidenschaftliche Bekenntnis zu einer Stadt namens Köln

Die Einbindung der lokalen Kölner Szene steht dennoch von jeher an erster Stelle des c/o pop Festivals und der c/o pop Convention. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2004, die damals noch insgesamt 16 Tage lang war, arbeitet man stets mit Kölner Künstler*innen zusammen; dadurch haben sich nicht nur künstlerische, sondern auch private Lebensläufe eng mit dem Festival verbunden.

Kein Wunder also, dass sich in diesen Tagen viele Gratulanten aus der Künstlerriege, aus der Musikbranche, aus den Medien, aber auch der Stadt zu Wort melden und die Macher auch perspektivisch bestärken:

Der Kölner Journalist Thomas Venker, ehem. Intro-Chef-Redakteur, heute Kaput-Mag, nennt die c/o pop liebevoll das Trüffelschweinfestival:

„Es war schön zu sehen, dass man ein Popspektakel – denn ein solches ist ein Festival mit anhängigen Kongress – auch weniger hierarchisch (und somit businessmäßig) und mehr auf Augenhöhe mit den Künstler*innen und Zuschauer*innen denken kann. Die daraus resultierende Nähe spiegelt sich in vielen Festivalorten und Events nieder, und man spürt sie definitiv auf den Straßen Kölns während des Festivals.“

Das international bekannte Techno-und-House-Label, und langjährige Partner des c/o pop Festivals, Kompakt erkennt eine tiefe konzeptionelle Gemeinsamkeit zum aktuellen Jubiläum: "Die große Gemeinsamkeit, die c/o pop und Kompakt miteinander verbindet, ist das uneingeschränkte und oft leidenschaftliche Bekenntnis zu einer Stadt namens Köln, […]. Im Rahmen vieler gemeinsamer Aktivitäten […] haben das Kölner Musikfestival c/o pop und die Kölner Schallplattenfirma Kompakt unermüdlich versucht zu beweisen, dass es durchaus möglich ist Ja! zu sagen, ohne von hier wegzuziehen.“

c/o pop Festival und c/o pop Convention waren durch die Jahre auch immer daran interessiert, nicht nur als Spielstätte, sondern als Plattform für die lokale und internationale Kreativwirtschaft zu fungieren. Dr. Ulrich S. Soénius, stellv. Hauptgeschäftsführer, IHK Köln, bestätigt: „Die c/o pop ist seit 15 Jahren fester Bestandteil im Festivalkalender und ein wichtiger Standortfaktor für Köln und die Region. […] Zur c/o pop trifft sich die Szene und seit der ersten c/o pop Convention die gesamte Kultur- und Kreativwirtschaft, aber auch Vertreter anderer Branchen. Das Netzwerk ist einmalig und ein Kölner Markenprodukt geworden.“

Quelle: http://c-o-pop.de

 
 

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