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13.02.2018 MaerzMusik bringt Kollektiv-Kompositionen von Berliner Schüler*innen zur Uraufführung

 

Das Projekt QuerKlang bringt im Rahmen von MaerzMusik 2018 fünf neue Kollektiv-Kompositionen von Schüler*innen Berlins zur Uraufführung. In dem Projekt erforschen sie Klänge, setzen diese in Beziehung zueinander und machen ihre Entdeckungen für andere hörbar. Begleitet werden sie von Teams, bestehend aus je einem Pädagogen, Komponisten und Studierenden. Die Welt der Schule, die der universitären Ausbildung und die der Musiker und Komponisten werden dabei in einen spannungsreichen Zusammenhang gebracht.

Wenn ein Kollektiv von Schüler*innen komponiert, ist das „ein kontinuierlicher Aushandlungsprozess“. Da gibt es so viele Ideen, Vorschläge, Möglichkeiten, Diskussionen und Fragen, jeder soll und will mitmachen, gehört werden. „Manche Leute denken, es sei leicht, so ein Durcheinander zu komponieren, aber es war harte Arbeit und wir mussten viel ausprobieren und diskutieren um zu unserem Stück zu kommen, aber jetzt ist es richtig gut geworden und wir sind stolz, dass wir es geschafft haben“, so der 10-jährige Tim über das experimentelle Komponieren.

Das Gestalten von Musik – dies ist die Aufgabe, die QuerKlang an die Schüler*innen stellt. Was simpel klingt, ist aber tatsächlich eine große Herausforderung. Denn: Wer hat zuvor schon einmal komponiert? Was ist komponieren? Was brauche ich dazu? Welches musikalische Material verwende ich als Grundlage? Was ist die Idee oder das Thema für die gemeinsame Komposition?

Das Beherrschen eines Instrumentes oder ein vertrauter Umgang mit zeitgenössischer Musik werden bei QuerKlang nicht vorausgesetzt. Vielmehr sind Konzentration, wache Ohren, gute Ideen und Mut Neues auszuprobieren zentrale Aspekte des Arbeitens. Im Projekt werden die Schüler*innen ermutigt, selbsttätig Klänge zu entdecken, mit ihrem musikalischen Material zu experimentieren und daraus eigene Kompositionen zu gestalten.

Den Schüler*innen zur Seite steht ein Team, zusammengesetzt aus einem Pädagogen, einem Komponisten und Studierenden. So verknüpft QuerKlang vier üblicherweise voneinander unabhängige Arbeitswelten: die Welt der Schule, einmal aus Sicht der Lehrer*innen und einmal aus Sicht der Schüler*innen, die Welt der universitären Ausbildung und die Welt der freischaffenden Musiker*innen, Komponist*innen. Das ungewohnte Aufeinandertreffen von diesen vier unterschiedlichen Gruppen, mit unterschiedlichen Erfahrungen, Ideen und Vorstellungen, liefert viel Potenzial – zu Reibungen, zu Spannungen, zu Kompromissen und zu viel gemeinsamen Lernen und Wachsen.

Weitere Informationen und Impressionen: www.querklang.eu

Quelle: http://www.querklang.eu

 
 

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