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09.11.2017 Saxofonistin und Komponistin Angelika Niescier mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet

 

Im Rahmen des am Sonntag zu Ende gegangenen Jazzfest Berlin hat die Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ) zum 13. Mal den Albert-Mangelsdorff-Preis (Deutscher Jazzpreis) verliehen. Der Preis, der als wichtigste Auszeichnung für Jazz im deutschsprachigen Raum gilt, wurde am Freitagabend im Haus der Berliner Festspiele an die Kölner Saxofonistin und Komponistin Angelika Niescier überreicht.

Nach Grußworten von Richard Williams, dem künstlerischen Leiter des Jazzfests, Gebhard Ullmann und Silke Eberhard (UDJ-Vorstand), Dr. Jürgen Brandhorst (GEMA Stifung) und Rolf Becker (GVL) hielt Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, die Laudatio auf die Preisträgerin: „Angelika Niescier gehört zu einer Generation passionierter Jazzmusikerinnen, die das Genre zugleich feminisiert, professionalisiert und geschlechtergerechter aufgestellt haben. Heute führt an den prägenden Frauen des zeitgenössischen Jazz kein Weg mehr vorbei.“ (Vollständige Laudatio)

Im Anschluss an ein furioses und von den rund 500 Besuchern umjubeltes Preisträgerkonzert mit dem „Angelika Niescier NYC Trio“ mit Chris Tordini und Tyshawn Sorey, der als Artist in Residence mehrere Auftritte auf dem Jazzfest hatte, trafen sich Gäste, Musiker, Presse und Funktionäre zum festlichen Empfang der Union Deutscher Jazzmusiker im Foyer des Festspielhauses.

Mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis zeichnet die Union Deutscher Jazzmusiker im zweijährigen Turnus Persönlichkeiten aus, die mit hervorragenden musikalischen Leistungen eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung des Jazz in Deutschland spielen. Ausgezeichnet werden kann sowohl ein Lebenswerk, als auch ein von einer unabhängigen Jury ausgewählter Künstler bzw. eine Künstlerin von großem aktuellen Einfluss. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird von der GEMA-Stiftung, der GVL, dem Förderungs- und Hilfsfonds des Deutschen Komponistenverbandes und dem Förderkreis Jazz gestiftet.

Die Union Deutscher Jazzmusiker dankt an dieser Stelle den Stiftern des Preises sowie den Berliner Festspielen mit ihrem Intendanten Dr. Thomas Oberender und seinem ganzen Team für die Gastfreundschaft und große Unterstützung sowie für ein wundervolles Jazzfest 2017.

Quelle: http://www.u-d-j.de

 
 

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