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10.07.2017 70 Jahre Budde Music Publishing - Rolf Budde fordert höhere Lizenzen für Musikautoren aus Streaming-Umsätzen

 

„Es ist höchste Zeit, dass Online-Musik-Plattformen wie YouTube endlich von ihren Milliarden-Euro-Umsätzen eine angemessene Vergütung an die Autoren und Musikverlage zahlen”, das erklärte Prof. Dr. Rolf Budde, Inhaber von Budde Music Publishing in Berlin. „Hier wird immer noch gemauert. Ein Hindernis für die Piraten ist die Safe Harbour-Regelung mit Haftungsausschlüssen, die vor einigen Jahren eingeführt worden sind, um jungen Startups die geschäftliche Tätigkeit bei Umsetzung ihrer neuen Geschäftsideen zu erleichtern. Jetzt muss damit Schluss sein. Es ist eine Ungerechtigkeit, dass Milliarden-Unternehmen wie YouTube sich immer noch darauf berufen können und Autoren die Opfer sind“, so Budde. Der Musikverleger appelliert an die EU-Kommission, endlich in der vorliegenden Richtlinie zum Urheberrecht festzulegen, dass die Plattformen, bei denen Nutzer Inhalte, wie z.B. Musik hochladen, einer gesetzlichen Vergütungspflicht unterliegen. „Eine angemessene faire Vergütung der Kreativen durch diese Online-Plattformen erfolgt immer noch nicht. Das ist eine große Ungerechtigkeit und darf nicht weiter geduldet werden”, so Budde zum 70-jährigen Jubiläum von Budde Music Publishing in Berlin, das am 13. Juli 2017 in der deutschen Hauptstadt begangen wird. Budde bedauerte, dass oftmals die Verwerter von Musik den Respekt vor den kreativen Leistungen der Autoren vermissen lassen. Sie versuchen, mit Kritik an der GEMA die Tarife zu drücken.

Seit 70 Jahren steht der Name Budde für einen unabhängigen Musikverlag mit hoher internationaler Reputation. Benjamin Budde an der Seite seines Vaters Rolf ist mittlerweile die dritte Generation in der Geschäftsführung. 1947 gründete Rolf Budde, sen. den nach ihm benannten Musikverlag und machte ihn in wenigen Jahren zusammen mit seinem Partner, Textdichter Hans Bradtke, mit Schlagern wie „Pack die Badehose ein“ und „Kalkutta liegt am Ganges“ zu einer Erfolgsgeschichte. Nach dem 2. Weltkrieg erkannte man schnell auch das internationale Potential der Lieder. So sangen plötzlich Weltstars wie Frank Sinatras „Summer Wind“ und Nat King Coles „Those Lazy Crazy Days of Summer“. Berlin wurde so durch Budde Music schnell zu einer sicheren Adresse für Hits.

Quelle: http://www.buddemusic.de/

 
 

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