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10.07.2017 Bundesvereinigungen des Laienmusizierens sind weiterhin Programmpartner von "Kultur macht stark"

 

Die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände e.V. (BDO) ist im Verbund mit der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. (BDC) Programmpartner im neu aufgestellten Förderprogramm „Kultur macht stark“ des Bundesbildungsministeriums. Somit werden Kindern und Jugendlichen im gesamten Spektrum der Musik künftig niedrigschwellige Zugänge zu außerschulischer musikalischer Bildung, zum gemeinsamen Singen und Instrumentalspielen angeboten.

Die Jury hat insgesamt 32 bundesweit tätige Einrichtungen – von der Alltagskultur über die Literatur und die Musik bis hin zum Theater und Zirkus – vorgeschlagen, die nun für die Jahre 2018 bis 2023 Fördermittel an lokale Akteure weiterleiten oder Projekte selbst durchführen können. BDO und BDC hatten mit ihrem Konzept „Musik für alle“ überzeugt. Durch gemeinsames Singen und Musizieren werden Kinder und Jugendliche dabei in ihren musikalischen Fertigkeiten und in ihren sozialen Kompetenzen gestärkt. Das soll in so unterschiedlichen Maßnahmen wie musikpädagogischen Kursen, Ferienfreizeiten oder Workshops bis hin zu Bühnenproduktionen, z.B. mit einem Musical, umgesetzt werden. Kern ist stets ein „Bündnis“ von drei Institutionen vor Ort, die für ein solches Projekt zusammenarbeiten. Dies können Kindergärten, Schulen, Kommunen, Jugendämter, lokale Instrumentenhersteller, Jugendzentren, kirchliche Organisationen, Integrationsbeauftragte, lokale Vereine wie z.B. Feuerwehr oder Schützenverein, Vereine der Wohlfahrtsverbände, Jugendwerke, Jugendhäuser, Kulturvereine, Musikschulen, Jugendring, Wohngesellschaften oder Sportvereine sein; federführend soll stets ein Chor oder Musikverein sein.

Während es in den vergangenen Jahren bei „Kultur macht stark“ keine expliziten Angebote zum Singen im Chor gab – diese Lücke schließt die BDC nun – wurden von den Musikvereinen im Bereich des Instrumentalmusizierens bereits viele Projekte erfolgreich umgesetzt und Erfahrungen gesammelt. BDO-Präsident Ernst Burgbacher ist froh über die Fortführung des Programms: „Wir sehen im Vorschlag der Expertenjury eine Anerkennung unserer bisherigen Arbeit und setzen uns gerne weiter mit unseren Mitgliedsverbänden und den Menschen vor Ort dafür ein, allen Kindern einen Zugang zur Musik zu ermöglichen. Dazu gehört auch, dass wir nun dank unserer Partnerorganisation, der Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände, auch Bündnisse für Chöre anbieten können.

Quelle: http://www.orchesterverbaende.de

 
 

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