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19.05.2017 Dirigentenwerkstatt des Kritischen Orchesters verzeichnet Anmeldungsrekord

 

Rund 70 junge Dirigentinnen und Dirigenten aus 20 Ländern haben sich in diesem Jahr für die Dirigentenwerkstatt des Kritischen Orchesters beworben, etwa doppelt so viele wie in den vergangenen Jahren. Zehn international ausgewählte Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten vom 24. bis zum 28. Mai 2017 im Studiosaal der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin zusammen mit den Mitgliedern renommierter Orchester, die ihr Dirigat kritisch hinterfragen werden. Weltweit einzigartig ermöglicht diese Konstellation jungen Dirigierenden, von den Erfahrungen der Orchestermusikerinnen und -musiker zu profitieren. 

Die Dirigentenwerkstatt ist am Sonntag, 28. Mai für das Publikum geöffnet, der Eintritt ist frei. 

Bereits zum 15. Mal versammelt das Kritische Orchester ehrenamtlich Mitglieder großer Orchester, u.a. der Staatskapellen Berlin und Dresden, der Orchester der Deutschen und der Komischen Oper, des Konzerthausorchesters Berlin, des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, des NDR Elbphilharmonie Orchesters, des Gewandhausorchesters Leipzig, des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover, des Beethoven Orchesters Bonn. Gleich mehrere aktive und ehemalige Konzertmeister verschiedener Klangkörper werden in diesem Jahr das Kritische Orchester unterstützen. Die Künstlerische Leitung hat der 1. Konzertmeister der Staatskapelle Berlin Prof. Lothar Strauss, Mentor für die Teilnehmer ist der Dirigent Lothar Zagrosek. Auf dem Programm stehen die Londoner Sinfonie von Joseph Haydn, die Eroica von Ludwig van Beethoven und die Sinfonie Nr. 4 von Johannes Brahms. 

„Sie müssen wissen, welche Klänge möglich sind, damit Sie sie von uns fordern können“, rät Lothar Strauß einem jungen Dirigenten in der Dirigentenwerkstatt. „Vor, während und nach dem Dirigieren konnte ich mich mit vielen Rückmeldungen aus den Reihen des Orchesters und der Mentoren auseinandersetzen und sie umsetzen“, berichtet der griechische Dirigent Ektoras Tartanis von seiner Teilnahme im letzten Jahr. „Dirigieren ist für mich eine Körpersprache. Die Dirigenten haben die Chance, ihre Körpersprache im Dialog mit uns Musikern auszuprobieren und zu verbessern“, fasst Hana Liskova, Mitglied des Kritischen Orchesters und stellvertretende Solohornistin der Niedersächsischen Staatsoper Hannover, zusammen.

Die Vorbereitung auf die Arbeit mit dem Kritischen Orchester wurde in diesem Jahr ausgeweitet: Schlagtechnik, Strichtechnik und Klangbalance behandeln die vorbereitenden Meisterkurse und Seminare, für die Lothar Zagrosek sowie der Geiger Radboud Oomens vom Elbphilharmonie Orchester und der Klarinettist Martin Spangenberg, Professor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, gewonnen werden konnten. 

Zu den Teilnehmern vergangener Dirigentenwerkstätten zählen Patrick Lange, Eivind Gullberg Jensen, Michał Dworzynski, David Afkham und Kristiina Poska.

XV. Dirigentenwerkstatt des Kritischen Orchesters 

  • Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 104 D-Dur „Londoner“
  • Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“
  • Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll, op. 98 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der XV. Dirigentenwerkstatt 2017:

  • Georgios Balatsinos (Griechenland)
  • Nuno Coelho (Portugal)
  • Marta Gardolińska (Polen)
  • Pak Lok Alvin Ho (Hong Kong)
  • Gabor Hontvári (Ungarn)
  • Piero Lombardi Iglesias (Spanien)
  • Yuwon Kim (Südkorea)
  • June-Sung Park (Südkorea)
  • Christian Reif (Deutschland)
  • Yu Sugimoto (Japan)
  • Prof. Lothar Strauß (Künstlerische Leitung)
  • Lothar Zagrosek (Dirigentischer Mentor)
  • Dr. Ingrid Allwardt (Projektbeauftragte)

Quelle: http://www.dirigentenwerkstattinteraktion.de

 
 

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