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03.04.2017 Minister Boris Rhein übernimmt Schirmherrschaft für den Bereich Music Education der Musikmesse

 

Unter dem Themenbereich „Music Education“ bündelt die Musikmesse (5. bis 8. April) pädagogische und gesellschaftsrelevante Angebote rund um das Musizieren. Dazu zählen ein neues Präsentationsareal für Bildungsträger und Verbände, das Vortragsprogramm Musikbiz & Culture Forum, der InstruMental Room der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft, das Einsteigerprojekt Discover Music sowie der Fachtag „KlassenMusizieren“ am 7. April. Schirmherr für den Bereich Music Education ist der hessische Minister für Wissenschaft und Kunst Boris Rhein. „Von dem Engagement der Messe Frankfurt, die Begeisterung für das Musizieren zu wecken und der kulturellen Bedeutung von Musik eine Plattform zu geben, profitiert nicht nur die Musikwirtschaft, sondern am Ende die gesamte Gesellschaft. Daher habe ich in diesem Jahr gerne die Schirmherrschaft für den Bereich Music Education auf der Musikmesse übernommen“, so Rhein.

Die Angebote im Bereich Music Education sind ein weiterer Schritt bei der kontinuierlichen Erweiterung der Musikmesse um neue Themenschwerpunkte. „Die Musikmesse ist mehr als eine Instrumentenschau: Sie ist ein Treffpunkt und Impulsgeber für die nationale und internationale Musiklandschaft sowie Akteure aus Bildung und Kultur. Die Übernahme der Schirmherrschaft für den Bereich Music Education durch Boris Rhein ist ein weiterer Beleg für den Stellenwert dieser Themen im Rahmen der Veranstaltung“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Die Angebote im Bereich Music Education auf der Musikmesse

Mit einem Gemeinschaftsstand in Halle 8.0 gibt die Musikmesse Organisationen aus Bildung, Kultur und Wirtschaft eine neue Heimat. Zahlreiche Verbände und pädagogische Einrichtungen präsentieren sich in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Veranstaltung –  darunter der Verband der Bundes- und Landesmusikakademien in Deutschland, die Landesmusikräte Hessen und Rheinland-Pfalz sowie die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft. Ebenso vertreten sind die Popakademie Baden Württemberg, das BIMM Institute Berlin, die newmusic-academy GmbH, der Bundesverband der Freien Musikschulen, der Verband Unabhängiger Musikunternehmen und weitere. Teil des Areals ist die „Music Education Lounge“, die zum interdisziplinären Austausch einlädt.

Gemeinsam mit diesen und weiteren Partnern veranstaltet die Messe Frankfurt das Seminarprogramm Musikbiz & Culture Forum in Halle 8.0. In über 20 Vorträgen und Diskussionsrunden werden Themen wie Ausbildungsszenarien in der Musikbranche, die gesellschaftliche Relevanz des Musizierens sowie Kreativitätstechniken behandelt. Des Weiteren findet am 7. April die Verleihung des Musikeditionspreis „Best Edition“ statt, der die editorische Leistung der deutschen Musikverleger würdigt.

Einen spannenden Einblick in die Welt der Musiktherapie gibt der InstruMental Room (Raum Symmetrie, Halle 8.1). Bei Workshops, Klangreisen und interaktiven Programmpunkten können Besucher die Vielfalt der musiktherapeutischen Methodiken kennenlernen. Die „Tischtrommelkonferenz“ zeigt Möglichkeiten auf, nonverbal zu kommunizieren, und der „DrumCircle“ lädt Teilnehmer zu einem musikalischen Gruppenprozess ein. Zudem werden spezielle musiktherapeutische Instrumente wie Monochord, Sansula und Oceandrum präsentiert. Das Programm findet am Messefreitag und -samstag (7. und 8. April) statt.  

Auch in diesem Jahr leistet die Musikmesse einen Beitrag dazu, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den Spaß am Musikinstrument näherzubringen. Das etablierte Nachwuchs-Förderareal Music4Kidz geht 2017 im neuen Areal Discover Music auf. In einem 600 Quadratmeter großen Zelt auf dem Freigelände haben bereits die jüngsten Besucher die Möglichkeit, eine Vielzahl an Musikinstrumenten auszuprobieren. Den Besuchern steht ein Team von erfahrenen Musikern der Frankfurt Music Academy bereit, das sie bei den ersten Versuchen am Instrument unterstützt.

Eine weitere Veranstaltung im Themenbereich Music Education ist der Fachtag „KlassenMusizieren“ am 7. April. Die von der Akademie für Musikpädagogik initiierte Veranstaltung richtet sich schwerpunktmäßig an Musiklehrer an allgemeinbildenden Schulen und Musikschulen sowie an Studenten im Bereich Musikpädagogik. Die Vorträge behandeln das Klassenmusizieren im Kontext von kultureller Bildung und Teilhabe sowie die musikalische Interaktion und Kooperation von Schülerinnen und Schülern. Ebenso wird die Bewertung und Beurteilung von Musik aus pädagogischer Sicht thematisiert.

Die Angebote im Bereich Music Education sind für Besucher der Musikmesse kostenfrei zugänglich.

Informationen zum Themenbereich finden Sie unter www.musikmesse.com/music-education.

Quelle: http://www.musikmesse.com

 
 

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