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08.01.2019 Staatsoper Hamburg sucht Geflüchtete zur Mitwirkung in Nabucco

 

Die Staatsoper Hamburg sucht Geflüchtete zur Mitwirkung in der Neuproduktion Nabucco von Giuseppe Verdi in der Inszenierung des russischen Regisseurs Kirill Serebrennikov. Auftakt ist ein Get-together am 10. Januar 2019 um 18.30 Uhr in der Hamburgischen Staatsoper. Die Proben beginnen am 30. Januar 2019. Sieben Vorstellungen sind ab dem 10. März bis zum 5. April 2019 disponiert. Die Mitwirkung wird vergütet. Anmeldungen bitte bei christoph.boehmke@staatsoper-hamburg.de.

Zur Eröffnung der Italienischen Opernwochen 2019 wird am 10. März 2019 der russische Regisseur Kirill Serebrennikov Verdis Freiheitsoper Nabucco szenisch neu deuten. Am Pult des Philharmonischen Staatsorchesters steht mit Paolo Carignani ein Spezialist für italienisches Repertoire.

Jerusalem ist besetzt, der jüdische Tempel zerstört, das hebräische Volk ins verfeindete Babylon verschleppt. Im babylonischen Exil geht der Kampf weiter, um Land, Glauben und die Freiheit des jüdischen Volkes. Machtgier lässt den Babylonierkönig Nabucco nach gottgleicher Herrschaft streben. Mit Wahnsinn gestraft, lässt ihn die Liebe zur eigenen Tochter Erlösung finden: Ein demütiger Ruf nach dem Gott der Hebräer bricht aus Nabucco heraus. Die Gedanken, auf goldenen Flügeln, erreichen den Himmel. Auf Erden geht die Suche nach gesellschaftlicher Zugehörigkeit und religiöser Identität weiter. Eine immerwährende Suche, die auch Jahrtausende nach dem gescheiterten Turmbau zu Babel, in Zeiten von internationaler Weltsprache und Menschenrechtsabkommen zu Gewalt und Unterdrückung führt.

Weitere Informationen unter: www.staatsoper-hamburg.de

Quelle: http://www.staatsoper-hamburg.de

 
 

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