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05.11.2020 Rust-Preis wird auf 2021 verschoben

 

Der Rust-Preis, ursprünglich vom 13. bis 15. November 2020 im „Alten Theater“ Dessau geplant, wird auf 2021 verschoben. Das teilte die Ostdeutsche Sparkassenstiftung, Ausrichterin dieses Violin-Förderwettbewerbs, heute mit. Der Wettbewerb richtet sich an Geigerinnen und Geiger im Alter zwischen 12 und 21 Jahren aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Zu gewinnen gibt es 14 Meistergeigen der Stiftung, dazu Geldpreise und Auftrittschancen. 

„Es ist uns sehr schwer gefallen, diese Entscheidung zu treffen. Junge Musikerinnen und Musiker – wie alle Künstlerinnen und Künstler – brauchen den Live-Auftritt vor Publikum. Allerdings lassen die aktuell geltenden Rahmenbedingungen eine Durchführung des Wettbewerbs jetzt nicht zu. Wir schauen aber zuversichtlich auf 2021.“ So Dr. Michael Ermrich, Vorstandsvorsitzender der Ostdeutschen Sparkassenstiftung. “Und es gibt auch eine gute Nachricht: Alle jungen Geigerinnen und Geiger, die sich beim Rust-Preis 2018 eine unserer Meistergeigen erspielt haben, können diese bis zum Wettbewerb 2021 behalten. Damit wollen wir dem Fördergedanken des Rust-Preises auch in dieser besonderen Situation Rechnung tragen.“ 

Der Rust-Preis erfüllt eine wichtige Funktion: Jeder gute Musiker braucht ein gutes Instrument. Das gilt besonders für begabte Nachwuchsgeiger. Erst mit einem Instrument, das zu ihnen und ihrem Können passt, wird es möglich, außergewöhnliche Klangfarben zu erzeugen und einen ganz eigenen Ton zu entwickeln. Eine wirklich gute Geige allerdings ist nicht so leicht zu bekommen. Doch beim Rust-Preis können sich die jungen Musiker ihre Meistergeige erspielen und sie mindestens zwei Jahre behalten.

Alle beim Wettbewerb vergebenen Instrumente wurden im Auftrag der Stiftung von ostdeutschen Geigenbauern gebaut. So fördert sie gleichzeitig den künstlerischen Nachwuchs und das traditionsreiche Handwerk – eine Kombination, die bundesweit einmalig ist.

Namensgeber des Wettbewerbs ist Friedrich Wilhelm Rust (geboren 1739 in Wörlitz, gestorben 1796 in Dessau). Er war nicht nur ein hervorragender Geiger und Komponist. Er leitete auch die Hofkapelle, baute sie weiter aus und trug mit seinem Können und seiner Persönlichkeit maßgeblich zur Entwicklung eines wachsenden Musiklebens in Dessau bei. Die Anhaltische Philharmonie, die aus der fürstlichen Hofkapelle hervor­ging, ist ohne ihn und sein Wirken nicht denkbar.

Weitere Informationen: https://ostdeutsche-sparkassenstiftung.de/projekte/rust-preis/

Quelle: https://ostdeutsche-sparkassenstiftung.de

 
 

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