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09.06.2020 Profilförderung der Kinderoper Köln – Oberbürgermeisterin Reker betont Stellenwert kultureller Bildung

 

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRWKULTURsekretariat fördert die Kinderoper Köln bis Ende der Spielzeit 2021/22 mit einem Betrag von 1,24 Millionen Euro.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker betont: „Die Förderung würdigt das herausragende Engagement der einzigartigen Kinderoper der Stadt Köln. Es kann nicht oft genug betont werden, wie wichtig kulturelle Bildung auch für Kinder ist. Die Teilhabe am kulturellen Geschehen unserer Gesellschaft ist sowohl für ihre persönliche Entwicklung als auch für die Förderung eines positiven Gemeinschaftsgedankens von großer Bedeutung.“

Die Oper Köln hat 1996 als erstes Opernhaus Europas eine eigene Bühne für Kinder eröffnet. Werke der großen Opernliteratur werden für junges Publikum und Opern-Einsteiger in eigener Bearbeitung auf die Bühne gebracht. Bei der Auswahl der Stücke legt die Kinderoper Köln besonderen Wert auf Länge, Sujet und die Transparenz der Handlung. Um der Aufmerksamkeitsspanne der Kinder gerecht zu werden, werden Werke der Opernliteratur zwar auf eine Spieldauer von etwa einer Stunde gekürzt, aber die Intention wird beibehalten. Hinzu kommen Auftragswerke, die am jetzigen Standort der Kinderoper im StaatenHaus uraufgeführt werden.

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert seit 2019 die Profilbildung kommunaler Theater und Orchester. Für das Förderprogramm „Neue Wege“ stehen von 2019 bis 2022 insgesamt 25 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel sollen die Stärkung und Ausbildung besonderer Profile, von künstlerischer Qualität und künstlerischen, organisatorischen, strukturellen oder experimentellen Impulsen fördern. Für die Entscheidung über die zu fördernden Projekte wird eine Fachjury ins Leben gerufen. In Partnerschaft mit dem Kulturministerium NRW erfolgt die Steuerung durch das NRW KULTURsekretariat (Wuppertal) als Verbund der theater- und orchestertragenden Städte Nordrhein-Westfalens.

Quelle: https://www.stadt-koeln.de