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29.04.2019 Preis für deutschen Jazzjournalismus 2019 an Stefan Hentz verliehen

 

Der Hamburger Journalist Stefan Hentz ist für inhaltlich und sprachlich besonders kompetente Berichterstattung über Jazz ausgezeichnet worden. Er erhielt den alle zwei Jahre verliehenen und mit 5.000 Euro dotierten „Preis für deutschen Jazzjournalismus“ am Samstag, 27. April 2019, im Rahmen der Fachmesse jazzahead! in der Messe Bremen. Das Preisgeld stiftete die Dr. E. A. Langner-Stiftung aus Hamburg.

Mit der Auszeichnung würdigte die Jury unter anderem die „europaweite Strahlkraft“ der Veröffentlichungen von Stefan Hentz. Er gewinne immer wieder für seine Themen überregionale Redaktionen, die nicht unbedingt mit Jazz betraut seien. Auf diese Weise schaffe er es, Jazz prominent zu platzieren, heißt es in der Laudatio. „Mit Hingabe und Konsequenz hat er sich dem Jazzjournalismus verschrieben, und geht diesen Weg bis heute mit einer Kompromisslosigkeit, die große Achtung hervorruft.“ Die Jury bildeten die Musikjournalisten Eva Garthe und Martin Laurentius sowie die Jazzpianistin Anke Helfrich.

Stefan Hentz wurde 1957 in Kaiserslautern geboren und wuchs in Offenbach/Main auf. Er studierte Germanistik und Politik in Marburg und Hamburg. Seit 1984 lebt er in Hamburg und arbeitet seither freiberuflich für unterschiedliche Medien. „Für mich ist dieser Preis vor allem eine große Freude“, reagierte Hentz auf die Auszeichnung. Dieser Preis sei „so etwas wie ein Schwarzes Loch, in dem die verdichtete allgemeine Anerkennung den Frust und die schlechte Laune, die sich über Jahre unter meinem Schreibtisch angesammelt haben, aufsaugt und als positive Energie wieder ausspuckt.“

Der „Preis für deutschen Jazzjournalismus“ ist Teil der German Jazz Expo und wurde zum fünften Mal von der jazzahead! vergeben, in diesem Jahr erneut in Kooperation mit dem Sendesaal Bremen. Er soll die qualifizierte Berichterstattung über Jazz in den deutschen Medien fördern. Frühere Preisträger waren Hans-Jürgen Linke (2012), Ralf Dombrowski (2013), Wolfgang Kampmann (2015) und Martin Laurentius (2017).

Quelle: http://www.messe-bremen.de