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04.06.2020 Jungen Deutsche Philharmonie setzt mit Beethovens „Pastorale“ ein Zeichen für den Klimaschutz

 

Mitglieder der Jungen Deutschen Philharmonie im Berliner FUTURIUM werden am morgigen UN-Weltumwelttag (05. Juni 2020) auf Initiative der Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters eine kammermusikalische Fassung von Beethovens 6. Symphonie „Pastorale“ aufführen. Die Kulturstaatsministerin beteiligt sich am Pastoral Project im Rahmen des Beethoven-Jubiläums.

Staatsministerin Monika Grütters: „Beethovens Werk ist nicht nur eine Hommage an die Schönheit der Natur, sondern sie regt auch zum Nachdenken über das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt an. Eine Aufführung zum Pastoral Project beizusteuern, war mir deshalb ein großes Anliegen. Denn die Kultur steht in der ersten Reihe, wenn es um die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft geht. Gerade in der Kultur gibt es beim Thema Umweltschutz viele Vorreiter. Ein nachhaltiger Betrieb oder eine umweltbewußte Produktion sind möglich, ohne den künstlerischen Reichtum zu beschränken. Der Kulturbereich zeigt auf vielfältige Weise, wie er seine Mitverantwortung für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen wahrnimmt – auch um seiner gesellschaftlichen Vorbildfunktion gerecht zu werden.“

Stefan Brandt, Direktor des FUTURIUMS: „Die Aufführung der Pastorale wird im Denkraum Natur unserer Zukunftsausstellung stattfinden. Hauptthema dort ist der verantwortungsvollere Umgang mit den natürlichen Ressourcen – ein direkter Bezug zum Anliegen des UN-Weltumwelttages. Neben wissenschaftlichen Ansätzen interessieren uns bei der Annäherung an die großen Zukunftsherausforderungen auch künstlerische Perspektiven, denn wir sind von der Kraft interdisziplinärer Zugänge überzeugt. Das Pastoral Project ist in diesem Sinne ein schönes Beispiel für die Verbindung von Information und Phantasie.“

Carola Reul, Geschäftsführerin der Jungen Deutschen Philharmonie: „Über die Einladung unserer Schirmherrin Monika Grütters zur Mitwirkung am Pastoral Project haben wir uns besonders gefreut. Für die Mitglieder der Jungen Deutschen Philharmonie ist es ein wichtiges Anliegen, mit der für sie natürlichen Ausdrucksform, dem Musizieren, am Weltumwelttag ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Durch die Corona-Krise findet die Klima-Diskussion in der Öffentlichkeit aktuell so gut wie nicht statt. Vor diesem Hintergrund ist die Mitwirkung am Pastoral Project umso bedeutender, können wir doch den Fokus für einen Moment wieder auf das Verhältnis zu unserer Umwelt lenken und unseren Beitrag leisten, die Diskussion ins allgemeine Bewusstsein zurückzuholen. Für die Mitglieder der Jungen Deutschen Philharmonie ist es eine Freude und ein Privileg, in dieser von Einschränkungen geprägten Zeit öffentlich aufzutreten und so ihren Musikerkolleginnen und Kollegen sowie dem Publikum Mut zu machen, dass wir uns einer neuen Normalität nähern und Musik bald wieder im öffentlichen Raum zu hören sein wird.“

Musikerinnen und Musiker der Jungen Deutschen Philharmonie bringen Beethovens Symphonie in einer Fassung für Streichsextett zu Gehör. Das Konzert wird am Abend des 5. Juni als zeitversetzter Livestream online unter www.pastoralproject.org und auf den Social Media Kanälen der Deutschen Welle (Twitter: @dw_culture) und der Beethoven Jubiläums GmbH (Youtube / Facebook: BTHVN2020) ausgestrahlt (Beginn ca. 20:30 Uhr). Der komplette Konzertmitschnitt wird im Nachgang als Video auf der Webseite des Pastorale Projekts (www.pastoralproject.org) veröffentlicht.

Das Konzert findet im Rahmen des Beethoven Pastoral Project statt, das ein Teil des von Kulturstaatsministerin Monika Grütters geförderten Beethoven-Jubiläums ist. Bei diesem gemeinsam vom Weltklimasekretariat der Vereinten Nationen und der Beethoven Jubiläums GmbH ins Leben gerufenen Projekt sind Ensembles und Orchester in aller Welt dazu aufgerufen, die Pastorale im Beethoven-Jahr zu spielen und auf geeignete Weise Position für mehr Nachhaltigkeit zu beziehen.

Den Höhepunkt bildet der morgige Weltumwelttag. Dieser wird seit 1973 begangen und soll auf die Bedrohung der Natur aufmerksam machen und zu größerem umweltpolitischen Engagement anhalten.

Das FUTURIUM in Berlin ist als „Haus der Zukünfte“ ein Ort, an dem sich Besucher und Besucherinnen mit Zukunftsvorstellungen, -ideen und -visionen auseinandersetzen können. Unter der Leitfrage „Wie wollen wir leben?“ geht es um gemeinsame Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft.

Quelle: http://www.kulturstaatsministerin.de

 
 

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