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05.03.2019 42. Internationale Händel-Festspiele Karlsruhe ziehen Bilanz

 

„Die diesjährigen Festspiele werden lang in Erinnerung und in den Herzen der Fans bleiben – mit dem umjubelten Serse als einem Höhepunkt der Festspiel-Geschichte“, resümiert Generalintendant Peter Spuhler nach den 42. INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELEN KARLSRUHE.

Rund um den Geburtstag Georg Friedrich Händels zelebrierten die Festspiele den Komponisten und sein Werk mit festspielwürdigen Operninszenierungen in internationaler Starbesetzung sowie einzigartigen Konzerten renommierter Barockspezialist*innen. Musiker*innen aus zahlreichen Nationen, renommierte Orchester, brillante Chöre und zahlreiche hochkarätige künstlerische Gäste unterhielten im Rahmen der Festspiele bei 19 Veranstaltungen rund 12.800 Barock-Fans aus aller Welt. Die ausgezeichnete Auslastung lag erneut bei fast 90%.

Der nach Karlsruhe geströmten internationalen Barock-Elite bot sich bei den 42. INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELEN ein wahres Fest der großen Stimmen, eine Parade der besten Barocksänger*innen der Welt: Franco Fagioli, Max Emanuel Cencic, David Hansen, Lauren Snouffer, Lauren Fagan, Vivica Genaux, Ann Hallenberg, Romina Basso und Deborah York – sie alle gaben sich die Ehre und begeisterten ihr Publikum zusammen mit den DEUTSCHEN HÄNDEL-SOLISTEN.

Eine wahrhaft grandiose Eröffnung der diesjährigen Festspiele garantierte die Premiere von Serse, inszeniert als Serse-Supershow in Las Vegas. Die Inszenierung des weltberühmten Countertenors Max Emanuel Cencic, der in der Doppelrolle als Darsteller und Regisseur brillierte, ist ein Triumph für alle Beteiligten: Die Weltstars Franco Fagioli und Cencic interpretierten ihre Rollen als konkurrierende Brüder Serse und Arsamene auf höchstem Niveau und begeisterten neben renommierten Barockstimmen wie Lauren Snouffer, Katherine Manley, Ariana Lucas, Pavel Kudinov und Yang Xu das Publikum und die Presse. Die DEUTSCHEN HÄNDEL-SOLISTEN präsentierten sich mit George Petrou am Pult in absoluter Höchstform. Alle fünf Vorstellungen des Serse waren bis auf den letzten Stehplatz ausverkauft.

Alcina in der Regie von James Darrah kehrte mit einer exzellenten Besetzung zurück auf den Spielplan: An der Seite der 2018 gefeierten Solist*innen David Hansen, Aleksandra Kubas-Kruk und Benedetta Mazzucato präsentierte sich erstmals die Sopranistin Lauren Fagan, 2018 nominiert für den Musiktheater-Oscar, mit großem Erfolg als Alcina. Samuel Boden überzeugte als Oronte, Alica Duport-Percier, jüngster Shootingstar aus Frankreich, als Oberto, und Polens Neuentdeckung Daniel Miroslaw als Melisso. Die musikalische Leitung lag mit Andreas Spering in den Händen eines führenden Barockspezialisten. Die Herzstücke der diesjährigen FESTSPIELE, Händels Dramen Serse und Alcina, erlebten insgesamt acht umjubelte Aufführungen in Karlsruhe: Die Begeisterung des Publikums gipfelte bei allen Opernvorstellungen der Festspiele in stehende Ovationen.

Mit stehenden Ovationen wurde auch die Barock & Belcanto Gala mit Ann Hallenberg und Vivica Genaux gekrönt. Die beiden international etablierten Barocksängerinnen glänzten mit einem eigens für die Festspiele entwickelten Format und verzauberten ihr Publikum im Duello Amoroso mit einer außergewöhnlichen Repertoirezusammenstellung aus Solostücken und Duetten.

Die DEUTSCHEN HÄNDEL-SOLISTEN ließen keine Wünsche offen und überzeugten bei jeder Gelegenheit durch ihren mitreißenden Händelklang. Unter den drei exzellenten Dirigenten George Petrou, Andreas Spering und Hervé Niquet entwickelte das flexible Ensemble einen jeweils einzigartigen Klang und bereicherte die Zuhörer*innen um wahre Sternstunden der Barockmusik.

Zu den weiteren Höhepunkten des Festspiel-Programms gehörten die Abendsterne-Konzerte, die in der CHRISTUSKIRCHE stattfanden. Mit Künstlern wie der Altistin Romina Basso sowie der Blockflötistin Anna Fusek wurde die 2017 ins Leben gerufene Reihe eindrucksvoll weitergeführt. Mit dem dritten Konzert der Abendsterne eröffnete die britische Sopranistin Deborah York die 33. INTERNATIONALE HÄNDEL-AKADEMIE KARLSRUHE mit einer spannenden Kombination aus Werken von Händel, Domenico Scarlatti und Johann Sebastian Bach.

Zum Abschluss der 42. INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE gab sich in einer fulminanten Händel-Gala niemand geringerer als Max Emanuel Cenic mit dem Programm Arien für Senesino die Ehre und wurde vom Karlsruher Publikum erneut mit Applaus und Anerkennung überschüttet. Der Publikumsliebling wird bei den 43. INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELEN 2020 als Arsamene in seiner Erfolgsinszenierung Serse auf die Bühne des STAATSTHEATERS zurückkehren. In der Titelpartie wird der Countertenor David Hansen den konkurrierenden Bruder geben. Außerdem kann sich das Publikum auf die Neuinszenierung des Tolomeo von Regisseur Benjamin Lazar freuen.

Der Ticketverkauf läuft.
Weitere Informationen, Termine und Tickets finden Sie unter: http://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/haendel-festspiele-2019/2020.

Quelle: http://www.staatstheater.karlsruhe.de

 
 

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