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06.12.2019 Frank Möbius wird Kurator beim Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim 2020

 

Im Jahr 2020 vergibt die IG JAZZ Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit der Alten Feuerwache Mannheim gGmbH bereits zum 15. Mal den Neuen Deutschen Jazzpreis. Es ist mit 10.000,-Euro der höchstdotierte Bandpreis für professionelle Jazzbands und der einzige Publikumspreis der deutschen Jazzszene. Das Festivalwochenende findet am 13. und 14. März 2020 in der Alten Feuerwache Mannheim statt.

Mit der Wahl des Kurators schlagen wir eine Brücke zum allerersten „Neuen Deutschen Jazzpreis" 2006 und zum Gewinner in diesem Jahr, dem Ausnahmekünstler und Gitarrenvirtuosen Frank Möbus. Dessen Siegerband „Der Rote Bereich" geniest heute Kultstatus und ist im Jazz zum Synonym für die spannungsvolle Verschmelzung verschiedenster Stilistiken geworden.

Nun wird „Der Rote Bereich" im März 2020 im Rahmen des Kuratorenkonzertes ein neues und energiegeladenes Crossover aus Jazz, Rock, Pop und freien Elementen zu Gehör bringen. Frank Möbus, Jahrgang 1966, hat in den seither vergangenen 16 Jahren eine beeindruckende Kariere gemacht, die in Ihrer Art und dem Umfang seines künstlerischen Schaffens einzigartig ist.

Möbus ist als Gitarrist auf über 60 Alben zu hören, gastierte auf allen bedeutenden Jazz Festivals Europas, wurde in Weimar zum Professor für Jazzgitarre berufen, war Solist der RIAS BigBand und Mitglied des Ensembles für Neue Musik Zürich und ist mit bis zu 300 Konzerten pro Jahr einer der gefragtesten Gitarristen der deutschen Jazzlandschaft.

Auch 2020 wird wieder der Neue Deutsche Kompositionspreis vergeben. Ermöglicht wird der Kompositionspreis durch die Förderung der Firma MST agion Funktionelle Oberflächentechnik. Hier entscheidet am Ende ebenfalls das Publikum. Der Neue Deutsche Kompositionspreis ist kein Arrangement-Preis, gewünscht ist vielmehr eine Jazz-Komposition für die von der IG JAZZ festgelegte Besetzung: Saxophon oder Klarinette, Cello, Akkordeon, Tuba und Schlagzeug.

Die Wettbewerbskompositionen werden von der von IG JAZZ Mitglied Matthias Dörsam zusammengestellten Band zur Eröffnung präsentiert und das Publikum stimmt direkt danach über die Gewinnerkomposition ab.

Die Wettbewerbskonzerte des Bandwettbewerbss und die Publikumsabstimmung über die Preisträger finden am Samstag, den 14.03.2020 statt.

Neuer Hauptpartner des Bandpreises ist im Jahr 2020 erstmals die MWS Projektentwicklungsgesellschaft (MWSP). Die MWSP ist aktiver Stadtgestalter in vielen Bereichen Mannheims, das Unter-nehmen entwickelt die Konversionsflächen zu lebendigen Stadtquartieren und übernimmt auch in bestehenden Quartieren Verantwortung für ein vielfältiges Zusammenleben.

Mit I'M SOUND, einer Marke der Mannheimer Versicherung, die „Musik am Stromkreis" versichert, konnte ein weiterer renommierter Partner aus der Region für den Neuen Deutschen Jazzpreis 2020 gewonnen werden.

Stifter des Solistenpreises ist die wsp design Werbeagentur GmbH aus Heidelberg, die auch den visuellen Auftritt gestaltet.

Ausgeschrieben und organisiert wird der Neue Deutsche Jazzpreis von der IG JAZZ Rhein-Neckar e.V., die sich seit über 30 Jahren für die Förderung des Jazz in der Region einsetzt.

Eine Jury wählt aus den meist über 200 Bewerberbands in einer anonymisierten Anhörsession zehn Bands aus. Der jährlich wechselnde Kurator – immer ein international anerkannter Jazzmusiker  – bestimmt aus dieser Vorauswahl drei Bands, die in Mannheim auftreten werden. Das dort anwesen-de Publikum entscheidet direkt nach den Konzerten mit Stimmzetteln, wer der Gewinner des mit 10.000,- Euro dotierten Bandpreises und des mit 1.000,- Euro dotierten Solistenpreises ist. Auch beim neuen Kompositionspreis trifft eine Jury eine Vorauswahl, und der Kurator wählt anschließend die drei Komponisten aus, die den Kompositionsauftrag erhalten. Die bisherigen Kuratoren waren Alexander von Schlippenbach, Wolfgang Muthspiel, Jasper van't Hof, Joachim Kühn, Kenny Wheeler, Bojan Z., Django Bates, Louis Sclavis, Tomasz Stanko, Kenny Garrett, Jacky Terrasson, Norma Winstone, Wallace Roney und Renaud Garcia-Fons.

Quelle: http://www.ig-jazz.de/