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22.09.2020 Deutsche Jazzunion lädt zum 25. Jazzforum nach Leipzig und online ein

 

„Jazz Now! 2020“: die 25. Jubiläumsausgabe des biennalen Jazzforums der Deutschen Jazzunion findet am 15. und 16. Oktober 2020 unter neuem Namen im Kunstkraftwerk Leipzig statt. In Kooperation mit den Leipziger Jazztagen lädt der Berufsverband der Jazzmusiker*innen in Deutschland zu zwei Tagen voller Panels, Workshops und Konzerten ein.

„Leipzig ist eine der lebhaftesten Jazzmetropolen in Deutschland und Europa,“ sagt Nikolaus Neuser, Vorsitzender der Deutschen Jazzunion. „Gemeinsam mit den Leipziger Jazztagen setzen wir mit der Jazz Now! 2020 ein Zeichen für den Stellenwert des Jazz gerade in Coronazeiten!“

Das umfangreiche Tagungsprogramm richtet sich nicht nur an die rund 1.250 Mitglieder, sondern auch an alle anderen Jazzinteressierten und Neugierigen. Coronabedingt werden alle Programmpunkte auch digital zugänglich sein. Der Besuch der Jazz Now! 2020 ist kostenlos, eine Anmeldung bis zum 1. Oktober 2020 unter www.jazznow.de erforderlich.

Nach der von Multiinstrumentalist Miles Perkin umrahmten Eröffnung werden in prominent besetzten Panels Schwerpunktthemen wie die Bedeutung von Berufsinteressenvertretungen vor dem Hintergrund der Coronakrise oder der Einsatz musisch-kreativer Konzepte zur Förderung von Demokratiefähigkeit diskutiert. Als neues Format finden erstmals digitale International Talks in englischer Sprache statt, in denen am Donnerstagnachmittag gemeinsam mit Kolleg*innen aus anderen europäischen Ländern über Themen wie Nachhaltigkeit, Diversität und Urheberrecht diskutiert werden wird. Online-Workshops ermöglichen Einblicke unter anderem in die Arbeit mit den Notations- und Studioprogrammen Sibelius und Logic, die Leistungen der Künstlersozialkasse oder die Hürden beim Selfpublishing.

Zum Abschluss der Veranstaltung wird die von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien maßgeblich geförderte Publikation „Gender.Macht.Musik“ vorgestellt und die Bedeutung der Studienergebnissen für den neuen Projektbereich Gender & Diversity diskutiert.

Im Rahmenprogramm der Jazz Now! finden in Kooperation mit den Leipziger Jazztagen hochkarätig besetzte Konzertabende statt.

Der erste Tag der Jazz Now! 2020 mündet in die Eröffnung der 44. Leipziger Jazztage mit der Verleihung des Leipziger Jazznachwuchspreises samt Konzert des preisgekrönten Ensembles Perplexities on Mars. Im Anschluss konzertiert das Trio Tanrikulu/Cohen/Tsalikov im eindrucksvollen Ambiente des Kunstkraftwerks. Im weiteren Verlauf des Donnerstagabends ist außerdem das Duo Kosack/Scholz im Neuen Schauspiel zu erleben.

Der zweite Tag der Jazz Now! 2020 wird von einem Doppelkonzert mit Angelika Niescier/Alexander Hawkins und Die Ernte im Kunstkraftwerk sowie der Uraufführung von „Rumors from an Aeolian Harp“ mit Beilschmidt/Rom in der Liebfrauenkirche und Space Shuttle im Neuen Schauspiel gekrönt. Weitere Infos zu den Konzerten unten.

Die Jazz Now! 2020 wird gefördert aus Mitteln der Stadt Leipzig, der GEMA-Stiftung sowie der GVL.

Referent*innen, Panelteilnehmer*innen und Moderator*innen der Jazz Now! 2020: Dr. Laura Block, Dr. Bettina Bohle, Christina Fuchs, Sebastian Haas, Monika Heinzelmann, Lena Krause, Michael Krüger, Isabell Köster, Dr. Rolf Johnen, Dorothee Janssen, Özcan Karadeniz, Thomas Krüger, Alexandra Lehmler, Erik Leuthäuser, Nikolaus Neuser, Pamela Owusu-Brenyah, Benjamin Schaefer, Christoph Schlimbach, Arndt Weidler, Wolfgang Wierzyk, Nils Wogram. (Änderungen vorbehalten.)

Aktuelle Programmübersicht unter www.jazznow.de
Infos zum Veranstaltungsort: www.kunstkraftwerk-leipzig.com
Konzerttickets und weitere Infos zu den 44. Leipziger Jazztagen: www.jazzclub-leipzig.de

Über die Deutsche Jazzunion: Die Deutsche Jazzunion versteht sich als Sprachrohr der Jazzmusiker*innen in Deutschland und vertritt seit über 45 Jahren deren Interessen in der Bundespolitik.  In ihrem Gründungsjahr 1973 veranstaltete der Berufsverband das 1. Deutsche Jazzforum in Marburg. Seither folgten weitere 24 Jazzforen in verschiedenen Städten der Bundesrepublik, darunter Mannheim, Köln, Hamburg, Würzburg, Hannover, Weimar und Berlin.
 
Weitere Infos: www.deutsche-jazzunion.de

Quelle: http://www.deutsche-jazzunion.de

 
 

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