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23.03.2020 Claussen-Simon-Stiftung stellt Förderprogramme infolge der Pandemie um

 

Die Claussen-Simon-Stiftung stellt ihre Förderaktivitäten für das laufende Jahr um: Zur Unterstützung unserer Geförderten im Stipendienprogramm stART.up wird ein „Was zählt!"-Fonds für stART.up-Geförderte in Höhe von 100.000 Euro aufgelegt. Damit unterstützen wir Kunstschaffende dabei, in nächster Zeit alternative künstlerische Projekte und Konzepte zu erarbeiten und damit Ausfälle durch die Einschränkung des öffentlichen und kulturellen Lebens abzufedern. Über die genauen Vergabemodalitäten werden wir kurzfristig informieren.

Außerdem legen wir einen „Was zählt!“-Fonds für Lehre und Lernen in Hamburg auf: Um die Aufrechterhaltung des Lehr- und Lernbetriebs an Hamburger Schulen und Hochschulen zu gewährleisten, werden Fördergelder in Höhe von insgesamt 300.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Verteilung der Fördergelder soll u.a. in Absprache mit der Behörde für Schule und Berufsbildung geschehen, um Bedarfe zu ermitteln und die relevanten Adressaten zu identifizieren. Auf Schulen und Hochschulen, die durch Förderprogramme und Wettbewerbe bereits mit der Stiftung verbunden sind, werden wir aktiv zugehen und Bedarfe abfragen. Vertreter/-innen Hamburger Lehrinstitutionen können sich auch direkt an die Claussen-Simon-Stiftung wenden. Auch die Anschaffung technischer Lösungen für digitale Lehre und Forschung sind möglich.

Zusätzlich wird sich die Claussen-Simon-Stiftung an zwei weiteren bundesweiten Fonds, die zurzeit in Vorbereitung sind, mit insgesamt 100.000 Euro beteiligen.

Dr. Regina Back, Geschäftsführender Vorstand der Claussen-Simon-Stiftung: „Die Claussen-Simon-Stiftung wird sich mit aller Kraft dafür einsetzen, Notlagen und besondere Bedarfssituationen bei Kunstschaffenden, Schulen und Hochschulen abzufedern. Dafür haben wir Fördermittel in Höhe von insgesamt 500.000 Euro für das Jahr 2020 aktiviert.“

Anstehende Auswahlverfahren für Stipendienprogramme werden außer für das Early Bird-Frühstudium und Zugvogel in digitaler Form durchgeführt; die Teilnehmenden werden rechtzeitig darüber informiert. Über alle Änderungen und weitere Entwicklungen informieren wir kurzfristig.

Dr. Regina Back im Gespräch

Wie geht’s in Zeiten von Corona? Das ist das Thema des Interviews, in dem sich Dr. Regina Back, Geschäftsführender Vorstand, Fragen zur Situation in Stiftungen und zur Neuausrichtung der Arbeit der Claussen-Simon-Stiftung stellt. Am 16. März 2020 startete Prof. Dr. Martin Zierold vom Institut für Kultur- und Medienmanagement (KMM) an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg den Wie geht's?-Podcast zu Kultur in Zeiten von Corona: Er spricht mit Vertreter/-innen der Kulturszene und des Non-Profit-Bereichs über die Auswirkungen, Herausforderungen und Alternativen angesichts des zum Erliegen gekommenen Kultur- und Bildungswesens. Dr. Regina Back war am 19. März 2020 zu Gast. Der Podcast ist auch bei iTunes und Spotify zu hören:

wiegehts.podigee.io/4-reginaback

Quelle: https://www.claussen-simon-stiftung.de