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29.09.2020 Bayerns Kunstminister ernennt Alex Esposito zum Bayerischen Kammersänger

 

Der italienische Bassbariton Alex Esposito wurde gestern von Kunstminister Bernd Sibler im Anschluss an die Aufführung von Mozarts „La nozze di Figaro“ in der Bayerischen Staatsoper in München zum Bayerischen Kammersänger ernannt. „Alex Esposito ist auf den großen internationalen Bühnen zuhause und zieht Zuschauerinnen und Zuschauer aus aller Welt in seinen Bann. Deshalb sind wir besonders dankbar, dass er der Bayerischen Staatsoper und seiner großen Fangemeinde in München eng verbunden ist. Mit der Auszeichnung zum Bayerischen Kammersänger würdigen wir seine enorme künstlerische Leistung. Die Figuren, die Alex Esposito auf die Opernbühne bringt, sind echte Menschen aus Fleisch und Blut. Verliebt, zornig, himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt –er überzeugt in jeder Rolle. Dafür feiert ihn zu Recht das Publikum. Ein wunderbarer Neuzugang im erlesenen Kreis der Bayerischen Kammersänger! Meinen herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung!“, betonte Staatsminister Sibler.

Bayerische Kammersängerinnen und Kammersänger

Die Dienstbezeichnung “Bayerische/r Kammersänger/in” wird seit 1955 durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst auf Vorschlag der Bayerischen Staatsoper bzw. eines der anderen Bayerischen Staatstheater für herausragende künstlerische Leistungen verliehen. Voraussetzung ist eine mindestens fünfjährige Zugehörigkeit zu den Bayerischen Staatstheatern als Ensemblemitglied oder im Rahmen regelmäßiger Gastauftritte. Bisher wurden über 130 Sängerinnen und Sänger ausgezeichnet, darunter Hans Hotter (1955), Fritz Wunderlich (1962), Astrid Varnay (1963), Birgit Nilsson (1970), Wolfgang Brendel (1976), Júlia Várady (1979), Edita Gruberova (1989) und Jonas Kaufmann (2013). Zuletzt wurden an der Bayerischen Staatsoper Christian Gerhaher (2015) und Anja Kampe (2018) zu Bayerischen Kammersängern ernannt.

Informationen zum Solisten:

Alex Esposito

Alex Esposito wurde 1975 in Bergamo geboren. Dort studierte er auch Klavier, Orgel und Gesang. Der italienische Bassbariton wurde 2007 mit dem „Premio Abbiati“ des italienischen Kritikerverbandes als „Bester Sänger der Saison 2005/2006“ ausgezeichnet. Seitdem arbeitet er mit bekannten Dirigenten wie Claudio Abbado, Myung-Whun Chung und Daniele Gatti zusammen. Er trat u.a. an der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden in London, am Teatro Real in Madrid, an der Opéra National in Paris und bei den Festspielen in Salzburg auf. Esposito ist besonders bekannt für seine Mozart- und Rossini- Interpretationen. Neben seiner außerordentlichen stimmlichen Begabung werden auch seine schauspielerischen Fähigkeiten hochgeachtet. 2009 gab er sein Hausdebüt an der Bayerischen Staatsoper als Leporello in „Don Giovanni“. Danach stand er insgesamt an fast 100 Abenden auf der Bühne des Nationaltheaters, unter anderem in La Cenerentola, Die Zauberflöte, Il turco in Italia, Lucrezia Borgia, L’elisir d’amore und Les Contes d’Hoffmann.

Quelle: https://www.stmwk.bayern.de

 
 

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