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In dieser Rubrik finden Sie Positionspapiere, Stellungnahmen, Studien und weitere kulturpolitisch relevante Dokumente unterschiedlicher Institutionen und Organisationen des Musiklebens; die Sortierung erfolgt chronologisch.

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2020 Mai Offener Brief: Notruf Musikwirtschaft – Perspektiven für die Kulturelle Vielfalt erhalten

In einem offenen Brief appellieren der Präsident des Deutschen Musikrats Martin Maria Krüger und die Verbände und Verwertungsgesellschaften der Musikwirtschaft an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Kulturstaatsministerin Monika Grütters, das Überleben der Musikwirtschaft zu sichern. Gerade für den Musikbereich mit seiner strukturellen Heterogenität passe kein Einheitskonzept zur Linderung der desaströsen Folgen der Corona-Krise. In dieser Situation werde die Vielfalt als Stärke des Musiklebens zu ihrer Achillesferse. Die Unterzeichner*innen des Briefs sorgen uns um den Erhalt der Kulturellen Vielfalt, die das Kulturland Deutschland wesentlich kennzeichne. Es bedürfe daher neben einer für die Branche geeigneten Soforthilfe eines Konjunkturprogramms für die Musikwirtschaft.

 

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2020 Mai Studienergebnisse: Arbeitsbedingungen für Musikvermittler*innen im deutschsprachigen Raum

Auf Grundlage einer gemeinsam mit dem Institut EDUCULT durchgeführten Umfrage zu Arbeitsbedingungen von Musikvermittler*innen im deutschsprachigen Raum hat das Netzwerk Junge Ohren eine Zusammenfassung und Auswertung der Ergebnisse vorgelegt. Ziel der Umfrage war es, Informationen über Kontexte und Tätigkeitsbereiche, Leistungsspektren und Rahmenbedingungen des noch jungen Arbeitsfeldes zu generieren. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass die überwiegend jungen und in der Mehrzahl weiblichen Musikvermittler*innen hochmotiviert und sehr gut ausgebildet sind. Mit der Arbeit werden Leidenschaft und Freude verbunden. Allerdings zeigen sich auch prekäre Arbeitsverhältnisse, und tritt ein erheblicher Gender Pay Gap zutage.

 

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2020 Mai Kunst und Kultur: Eckpunkte für Öffnungsstrategien

Die Kultur-Ministerkonferenz und die Staatsministerin für Kultur und Medien haben sich auf Eckpunkte für eine planvolle Öffnung weiterer kultureller Einrichtungen und Aktivitäten verständigt. Diese enthalten Empfehlungen und Kriterien für Öffnungskonzepte für Kunst- und Kultureinrichtungen aller Sparten und Branchen vor dem Hintergrund der lokalen Entwicklungen der Infektionszahlen. Grundlage der kriterienbasierten Handlungsempfehlungen sind Konzepte, die durch einschlägige Branchen- und Berufsverbände entwickelt wurden. Sie sollen eine bundesweit möglichst einheitliche und transparente und sichere Handhabung gewährleisten, bedürfen aber mit Blick auf erst zukünftig vorliegende wissenschaftliche Erkenntnisse über die Pandemie und deren Bekämpfung fortlaufender Anpassung.

 

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2020 Mai Offener Brief der Gesellschaft für Neue Musik an die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten

Die Gesellschaft für Neue Musik (GNM) sieht in der aktuellen Corona-Krise die Notwendigkeit, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ihre bereits schnell wahrgenommene Verantwortung für die Kultur auf eine Verantwortung auch für die Kulturschaffenden ausweiten. Es seien die lebenden Komponist*innen und die aktuell schaffenden Interpret*innen, die ganz unmittelbar von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie betroffen sind, und für welche diese einschneidend als auch existenzgefährdend sind. Daher fordert die GNM, dass die Rundfunkanstalten ihren Fokus auf die Produktion und Ausstrahlung der Arbeit von lebenden Komponist*innen und von Musiker*innen und Ensembles der Freien Szene legen.

 

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2020 Mai Gemeinsamer Appell an die Bundesregierung zur Anpassung der Regularien der Corona Soforthilfen

In ihrem Appell vom 11. Mai 2020 fordern 26 Bundes- und Landesverbände aus den Bereichen Musik und Darstellende Kunst die Bundesregierung auf, die Regularien bei den bestehenden Corona-Hilfen an den tatsächlichen Bedarf von Soloselbständigen aller Branchen anzupassen und insbesondere die spezifischen Lebens- und Arbeitsrealitäten freier Künstler*innen zu berücksichtigen. Außerdem müssten mittelfristig wirksame und passgenaue Konzepte entwickelt werden, die über den Zeithorizont der Soforthilfen hinaus gedacht werden und der spezifischen Situation der freischaffemden Künstler*innen als auch den entsprechenden Infrastrukturen entsprechen. Zwar sei es richtig, die kulturelle Infrastruktur zu stützen. Ausübende Künstler*innen müssten aber auch individuell in die Lage versetzt werden, ihre Arbeit professionell fortzusetzen.

 

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2020 Mai Hilfsprogramm für die Musikwirtschaft

Die maßgeblichen Verbände und Verwertungsgesellschaften der deutschen Musikwirtschaft fordern angesichts der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie ein staatliches Hilfsprogramm für alle Sektoren der Musikwirtschaft, das unverzüglich in Kraft treten müsse. Auf Grundlage des Schadensberichts, den die unterzeichnenden Verbände Ende März 2020 vorgelegt haben, wird ein Finanzbedarf in Höhe von 582,17 Millionen Euro errechnet. Anderenfalls müsse damit gerechnet werden, dass bis zum Ende des Jahres 2020 rund die Hälfte der ausübenden Künstler*innen und Urheber*innen und Unternehmen des Wirtschaftsbereichs zahlungsunfähig werden.

 

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2020 Mai Musikindustrie in Zahlen 2019

Der Bundesverband Musikindustrie hat den Report „Musikindustrie in Zahlen“ mit den zentralen Marktdaten für das Jahr 2019 veröffentlicht. Insgesamt verzeichnete die Musikindustrie 2019 einen starken Umsatzzuwachs von 8,2 Prozent. Der Branchenumsatz betrug 1,62 Milliarden Euro, mit einem digitalen Marktanteil von 64,4 Prozent. Während der Absatz von CDs und Downloads weiter sank, übersprangen Audio-Streams in Deutschland die 100-Milliarden-Marke. Neben den Details zu Um- und Absatz liefert der Bericht auch Daten zu Musiknutzung, Musikhandel, Repertoire und Charts sowie zu den Profilen von Musikkäufer*innen und in Deutschland.
Quelle: https://www.musikindustrie.de

 

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2020 Mai Offener Brief des Deutschen Musikrats zur verantwortungsvollen Öffnung von außerschulischen Bildungs- und Kultureinrichtungen

In einem offenen Brief appellieren der Präsident des Deutschen Musikrats Prof. Martin Maria Krüger und Generalsekretär Prof. Christian Höppner an die Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder, das Signal für eine verantwortungsvolle Öffnung für die außerschulischen Bildungs- und Kultureinrichtungen zu setzen. Es gebe auch für den Musikbereich mittlerweile intelligente Lösungsvorschläge für Hygiene-Konzepte, auf deren Basis eine Wiederinbetriebnahme vieler Institutionen möglich sei. Wenn jetzt nicht gegengesteuert werde, würden kurz- und mittelfristig Musikverlage, Musikinstrumentenhersteller, Musikveranstalter, Musikagenturen, der Musikhandel, Orchester, Chöre, Kultureinrichtungen sowie viele Soloselbstständige vor dem wirtschaftlichen Aus stehen. Der fundamentale Verlust der bildungskulturellen Infrastruktur müsse abgewendet werden.

 

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2020 Mai Positionspapier des Forums Musik Festivals zur Zukunftssicherung der musikalischen Festivallandschaft

In seinem aktuellen Positionspapier fordert das im April 2020 gegründete Forum Musik Festivals (FMF) einen Zukunftssicherungsfonds, um den durch die COVID-19-Pandemie in ihrer Existenz bedrohten Festivals zu helfen und Ausfallgagen für die betroffenen Künstler*innen finanziell und zuwendungsrechtlich möglich zu machen. Darüber hinaus legt das FMF ein Konzept für eine behutsame Öffnung des Veranstaltungsbetriebs vor. Dies soll unter anderem dazu beitragen, dass die Festivals im weiteren Verlauf des Jahres ihre kulturell bedeutenden Aufgaben und wertschöpfende Funktion an den jeweiligen Orten zumindest teilweise wieder wahrnehmen können. Der Vorschlag umfasst ein Zweistufenmodell bestehend aus einem Gesundheits- und Sicherheitskonzept und einer Gefährdungsbeurteilung in Bezug auf Künstler*innen und Publikum vor. Adressaten sind die Beauftragte des Bundes für Kultur und Medien, die Kulturminister*innen der Länder sowie Kulturpolitiker*innen aller Fraktionen. Ziel ist der Eintritt in einen gemeinsamen konstruktiven Lösungsprozess zur Sicherung der musikalischen Festivallandschaft.

 

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2020 April Offener Brief der Deutschen Konzerthauskonferenz

Mit einem offenen Brief hat sich die Deutsche Konzerthauskonferenz heute, am 28. April 2020, an Staatsministerin Monika Grütters, die Kulturminister*innen der Länder sowie die Kulturdezernent*innen der Kommunen mit Konzerthäusern gewandt.

 

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2020 April Offener Brief der Generalmusikdirektoren- und Chefdirigentenkonferenz e.V. zur aktuellen Situation der Opernhäuser und der Orchester in der Corona-Krise

Am 1. Mai 2020 trifft sich die GMD Konferenz zu ihrer halbjährigen Konferenz, die dieses Mal digital stattfinden wird. Im Vorfeld hat die Konferenz einen Offenen Brief des Vorstands an die Politik zu einer Öffnung der Opernhäuser und Konzertsäle verfasst.
 

 

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2020 April Offener Brief des Deutschen Musikrats an den Bundeswirtschaftsminister zu Hilfsmaßnahmen für Soloselbständige

In einem offenen Brief hat sich der Deutsche Musikrat (DMR) an den Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, gewandt und auf dringende Nachsteuerungsbedarfe in Bezug auf die aktuellen Hilfsmaßnahmen für Soloselbständige hingewiesen. In dem Schreiben vom 20. April 2020 betonen der Präsident des DMR Martin Maria Krüger und Generalsekretär Christian Höppner, dass viele Kulturschaffende aufgrund der aktuellen Vergaberegeln keine Soforthilfen erhalten könnten. Auch wird Kritik an Kredit- und Stundungsverfahren sowie an ALG II-Bezügen geäußert. Um die Existenzbedrohung Kulturschaffender und die langfristige Zerstörung der bildungskulturellen Infrastruktur zu vermeiden, bittet der DMR nachdrücklich darum, den Vorschlag der Wirtschaftsministerkonferenz der Länder zu Pauschalzahlungen umzusetzen.

 

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2020 April Forum Musik Festivals – Bewältigung der Krise und Zukunftssicherung

Für die Kulturausschusssitzung des Bundestages am 22. April 2020 haben sich 40 Musikfestivals, stellvertretend für Hunderte weitere, unter dem Namen FORUM MUSIK FESTIVALS, zusammengeschlossen, um auf ihre existenzbedrohende Lage hinzuweisen.

Der Forderungskatalog wurde an die Bundeskanzlerin, die Minister des Bundeskabinetts, an die Ministerpräsidenten, den Vorsitzenden des Kulturausschusses des Bundestages sowie an die Kulturstaatsministerin geschickt.  

 

 

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2020 März Folgen der Corona-Pandemie für die Kultur- und Kreativwirtschaft

In seinen laufenden Beobachtungen hat das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes eine erste Analyse der möglichen ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie in Deutschland zusammengestellt. Auch wird eine internationale Perspektive auf die Corona-Pandemie in der Kultur- und Kreativwirtschaft genommen. Im Ergebnis wird deutschlandweit damit gerechnet, dass einigen Selbstständigen bzw. Unternehmen der Musikwirtschaft ein großer Teil des jährlichen Umsatzes wegfallen wird. Dem mittleren Szenario zufolge könnten der Musikwirtschaft Umsatzeinbußen von mehr als 2,5 Mrd. € entstehen (29 Prozent der jährlichen Umsätze). Je nach Schwere der Szenarien reichen die Umsatzeinbußen von 1,6 Mrd. € (19 Prozent des jährlichen Umsatzes) bis 5,1 Mrd. € (59 Prozent).

 

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2020 März Bericht der Verbände der deutschen Musikwirtschaft zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die maßgeblichen Verbände und Organisationen der deutschen Musikwirtschaft (BDKV, BVMI, BV POP, DMV, EVVC, GEMA, GVL, LiveKomm, SOMM, VUT) haben innerhalb von zwei Wochen einen Schadensbericht zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Musikwirtschaft erarbeitet. Erstmalig wird damit der Schaden beziffert, der den einzelnen Sektoren der Musikwirtschaft – nach Kenntnisstand zum Monatsende März 2020 – durch die Krise entstehen wird. Die Berechnungen beruhen auf Schätzungen entstandener und entstehender Schäden bei einer angenommenen Dauer der notwendigen gesundheitspolitischen Maßnahmen von insgesamt sechs Monaten.

 

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2020 März Wirtschaftliche Unterstützung der Kultureinrichtungen und der Kulturschaffenden in der Abfederung der Folgen der COVID-19 Pandemie

Die Minister*innen sowie Senator*innen für Kultur sind sich einig darin, dass gegen die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung alles unternommen werden muss und dazu auch die erforderlichen Maßnahmen im Kulturbereich zu treffen sind. Dadurch werde das Kulturleben voraussichtlich zum Erliegen kommen. Von den wirtschaftlichen Folgen dieser Entwicklung sind sowohl öffentliche wie auch private Kultureinrichtungen bzw. kulturelle Veranstaltungsbetriebe und Künstler*innen betroffen. Große Sorge bereite, dass kleine Institutionen und freischaffende Künstler*innen und in ihrer Existenz gefährdet, aber auch größere Institutionen von erheblichen wirtschaftlichen Einbußen bedroht sind. Ohne sehr schnelle und unbürokratische staatliche Hilfen bestehe die Gefahr, dass das für eine starke Demokratie unverzichtbare vielfältige kulturelle Leben in Deutschland nachhaltig Schaden erleidet.
Quelle: http://www.kmk.org

 

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2020 März Musikunterricht in der Grundschule: Aktuelle Situation und Perspektive

Eine gemeinsam initiierte Studie vom Deutschen Musikrat, der Konferenz der Landesmusikräte und der Bertelsmann Stiftung

Die Studie zeigt das Ergebnis der ersten bundesweiten Erhebung und Auswertung von Daten zum Musikunterricht an Grundschulen. Die Projektpartner haben dafür eng mit den Kultusministerien der Länder sowie der Kultusministerkonferenz zusammengearbeitet. 14 Länder haben ihre Daten zur Verfügung gestellt. Erstmals können nun Defizite in der musikalischen Bildung nicht nur vage benannt, sondern auf valider Forschungsgrundlage präzise dargestellt werden. So soll die öffentliche Diskussion über das wichtige Thema intensiviert werden. Es gilt, das gesellschaftliche Bewusstsein für die Unverzichtbarkeit einer kontinuierlichen und qualifizierten musikalischen Bildung zu stärken und Wege zu finden, dieses Ziel zeitnah zu erreichen.

 

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2020 März Dossier: Frauen in Berufsorchestern

Nach Veröffentlichung des Dossiers im Jahr 2019 skizziert die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) auch in diesem Jahr die aktuelle Situation von Frauen in Beruforchestern anhand einiger Kennwerte. Der Frauenanteil unter den Berufsmusiker*innen betrage mittlerweile bereits 41 Prozent. In den letzten Jahrzehnten sei der Anteil der Frauen unter den Orchestermitgliedern stark gestiegen: in der Altersgruppe von 25 bis 45 Jahren sind Frauen mittlerweile bereits in der Mehrheit. Frauen besetzten allerdings weiterhin wenige Führungspositionen, und je berühmter ein Orchester, desto geringer sei der Frauenanteil. Im Vergleich zu anderen Feldern des Kultursektors und vielen Wirtschaftszweigen existiert in den Berufsorchestern aber – bei identischer Tätigkeit – absolute Lohngleichheit.
Quelle: https://www.dov.org

 

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2020 Februar Positionen des Landesmusikrats NRW zur musikalischen Bildung

Der Landesmusikrat NRW und seine Mitgliedsverbände haben sich in einem mehrmonatigen Diskurs auf grundsätzliche Positionen zur Situation und zu den Herausforderungen der musikalischen Bildung verständigt und Handlungsempfehlungen formuliert. Das Positionspapier verbindet die Unterscheidung von „allgemeiner musikalischer Bildung“ und „individueller musikalischer Bildung“ mit drei zentralen Bereichen der musikalischen Bildungsarbeit in NRW: „Musikalische Bildungsarbeit in der Kindertagestätte“, „Musikalische Bildungsarbeit in der Grundschule und in den Sekundarstufen I und II“ sowie „Musikalische Bildungsarbeit durch Musikschulen, Musikverbände und Musikbibliotheken“.

Quelle: https://www.lmr-nrw.de

 

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2019 Dezember Die deutsche Orchesterlandschaft: Kulturförderung, Interessenorganisation und Arbeitsbedingungen seit 1900

Der Interessenverband FREO – Freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V. hat im November 2019 die Studie „Die deutsche Orchesterlandschaft: Kulturförderung, Interessenorganisation und Arbeitsbedingungen seit 1900“ veröffentlicht. Die Abhandlung des Historikers PD Dr. Martin Rempe widmet sich der Entstehung, Entwicklung und Segmentierung der deutschen Orchesterlandschaft, mit der auch die Entwicklung der Kulturförderung und der Interessenorganisation von Berufsmusiker*innen eng verbunden ist. Die Studie liefert eine historisch basierte Erklärung für die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, unter denen freie Ensembles und Orchester heute ihrer Arbeit nachgehen. Unter anderem zeigt die Studie den Einfluss von Interessenvertretungen auf die Entwicklung, Verstetigung und Priorisierung von Strukturen.
Quelle: www.freo.online

 

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2019 November Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2019 (Kurzfassung)

Der Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2019 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie beleuchtet Entwicklungen, Stand und Perspektiven der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland. Ein Schwerpunktthema widmet sich zudem der Situation im ländlichen Raum. Die Kultur- und Kreativwirtschaft erzielte 2018 insgesamt über 168 Milliarden Euro Umsatz. Dies ist zwar der höchste Umsatz seit 2009, ihr Anteil am Umsatz der Gesamtwirtschaft ist allerdings rückläufig. Auch die Musikwirtschaft erzielte 2018 Höchstwerte: ein Umsatz von knapp 8,7 Milliarden Euro, rund 53.500 Kernerwerbstätige. Die Anzahl der Unternehmen der Musikwirtschaft (2018 rund 13.380) verringerte sich allerdings im Vergleich zum Vorjahr, besonders in den Wirtschaftszweigen Musik-/Tanzensembles (-9%) und Einzelhandel mit Musikinstrumenten etc. (- 6%). Letzterer verzeichnete seit 2009 gar einen Rückgang an Unternehmen um knapp 28%, bei gleichzeitiger Steigerung des Umsatzes um 22%.
Quelle: https://www.bmwi.de

 

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2019 November Stuttgarter „Reformatio“

Als Interessenvertretung der Lehrbeauftragten kämpft die Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (bklm) seit zehn Jahren mit Unterstützung der Deutschen Orchestervereinigung für die finanzielle und soziale Besserstellung der Lehrbeauftragten. In einer Erklärung, die im Oktober 2019 in Stuttgart verabschiedet wurde, fordern DOV und bklm, den Lehrauftrag als privatrechtliches Vertragsverhältnis auszugestalten. Nur so könnten die Hochschulen gleichzeitig faire Arbeitsbedingungen und Qualität der Lehre sicherstellen.
Quelle: www.dov.org

 

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2019 Oktober Musikalische Bildung in der Grundschule

In seiner Stellungnahme „Musikalische Bildung in der Grundschule: BMU-Position zur inhaltlichen und personellen Ausgestaltung des Musikunterrichts an der Grundschule“ benennt der Bundesverband Musikunterricht e.V. zentrale Kernpunkte für den Ausbau und die Sicherung der Qualität musikalischer Bildung in Grundschulen. Das Papier richtet sich an alle politischen Entscheidungsträger in Bund und Ländern.

Quelle: https://www.bmu-musik.de

 

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2019 Oktober Hamburger Appell: Mehr Lebensqualität für Menschen mit Demenz durch Musik!

Mit der Fachtagung „Musik und Demenz“ 2019, die am 25. und 26. Oktober 2019  unter Beteiligung von mehr als 200 Teilnehmer*innen stattfand, greift der Landesmusikrat Hamburg im Rahmen seiner Reihe „Musik im Alter“ eine der großen Herausforderungen des demografischen Wandels auf: Die Sicherstellung einer empathischen, aktivierend-befähigen­den Pflege, Betreuung und Unterstützung der wachsenden Zahl überwiegend alter und hochaltriger demenziell beeinträchtigter Menschen, in stationären Settings ebenso wie im häuslichen Umfeld. Zugleich öffnet der Landesmusikrat damit den Blick für ein bisher nur in Ansätzen erschlossenes Berufsfeld für Musikpädagog*innen und -therapeut*innen. In einem HAMBURGER APPELL haben die rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses die Verantwortlichen in Politik und bei Kostenträgern dazu aufgerufen, entsprechende Ressourcen für die stärkere Einbeziehung von Musik in die Versorgungund Unterstützungvon demenziell Erkrankten zur Verfügung zu stellen.

 

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2019 Oktober 5. Berliner Appell: Musik machen – Haltung zeigen

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates (DMR) hat den 5. Berliner Appell „Musik machen – Haltung zeigen“ sowie die Resolution „Jüdisches Leben schützen“ verabschiedet. Damit bekennen sich die Mitglieder des DMR dazu, sich gegen jegliche Form des Rassismus und Antisemitismus zu engagieren und fordern den Schutz der Werte und Normen des Grundgesetzes. Es ist das erste Mal, dass sich der DMR als zivilgesellschaftlicher Dachverband des Musiklebens mit einem Berliner Appell zu aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen äußert. Der 5. Berliner Appell spannt in seinen drei Bereichen Appell, Forderungen und Notwendigkeiten bewusst einen breiten Themenfächer und ist damit Bezugspunkt für künftige Stellungnahmen des DMR zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen.
Quelle: https://www.musikrat.de

 

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2019 Oktober Resolution "Jüdisches Leben schützen" des Deutschen Musikrats

Die Bekämpfung des Antisemitismus, ob verdeckt oder offen gezeigt, gehört in den Mittelpunkt zivilgesellschaftlichen und staatlichen Handelns. Die Mitglieder des Deutschen Musikrats bekennen sich daher dazu, Gesicht zu zeigen und aufzustehen gegen Antisemitismus. Sie appellieren an alle Bürger*innen, dies ebenfalls zu tun und Politiker*innen ihre Unterstützung bei Anfeindungen von rechts zu geben. An die Parlamentarier*innen und Regierungen auf Bundes- und Landesbene stellen sie Forderungen, um eine nachhaltig wirksame Politik für eine demokratische und offene Gesellschaft umzusetzen, damit Antisemitismus, Hass und Gewalt keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft haben.
Quelle: https://www.musikrat.de

 

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2019 Oktober Clubsterben stoppen − Antrag der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag

Wegen steigender Miet- oder Pachtgebühren, der Nicht-Verlängerung von Verträgen und dem Verkauf von Grundstücken müssen immer mehr Clubs in Deutschland schließen. Daher beantragen die Abgeordneten der Fraktion Die Linke im Bundestag, dass Clubs als kulturelle Einrichtungen anerkannt und rechtlich Konzertsälen, Opern und Theatern gleichgestellt werden. Baunutzungsverordnung und Baugesetzbuch sollen dahingehend geändert werden, dass Clubs als Anlagen für kulturelle und soziale Zwecke behandelt werden, Kulturschutzgebiete geschaffen werden und Kulturschutz als Teil der Erhaltungsordnung eingeführt wird. Außerdem plädieren die Abgeordneten für eine neue Baugebietskategorie "Kulturgebiet".
Quelle: https://www.bundestag.de

 

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2019 Oktober Stellungnahme „Keine neuen Steuern für musikalische Bildungsangebote durch willkürliche Verkürzung der Umsatzsteuerbefreiung!“

Nach einem Gesetzesentwurf der Bundesregierung, der im Zuge der Umsetzung einer EU-Richtlinie die Neuregelung der Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsdienstleistungen vorsieht, könnten musikalische Bildungsangebote künftig von zusätzlichen Steuerbelastungen betroffen sein. Der Deutsche Musikrat und seine Mitgliedsverbände Verband deutscher Musikschulen, Deutscher Tonkünstlerverband und Bundesverband der Freien Musikschulen fordern daher von Bundesregierung und Bundestagsfraktionen eine verbindliche Klarstellung im Gesetzestext, die barrierefreie Bildungszugänge zu den Angeboten von öffentlichen wie privaten Musikschulen auch künftig gewährleistet.
Quelle: www.musikrat.de

 

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2019 Oktober Exil in der Bundesrepublik Deutschland. Bedingungen und Herausforderungen für Künstlerinnen und Künstler

Die Studie von Laura Lotte Lemmer und Jochen Oltmer (Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück) bietet einen Überblick über die aktuellen Bedingungen und Herausforderungen des Exils von Künstler*innen in Deutschland. Im Vordergrund der von der Kulturstaatsministerin in Auftrag gegebenen Untersuchung stehen Arbeits- und Lebensbedingungen geflüchteter Künstler*innen sowie Förderstrukturen und -systeme. Grundlage bilden neben teilnehmenden Beobachtungen vor allem Interviews und Gespräche sowohl mit Kunstschaffenden − fünf der 13 Interviews wurden mit Musiker*innen geführt − als auch mit Fördereinrichtungen. Handlungsempfehlungen der interviewten Expert*innen werden systematisch zusammengefasst. Zudem bietet eine tabellarische Darstellung der vielfältigen Förderinstitutionen und -programme in Deutschland Übersicht über die fragmentierte Förderlandschaft.
Quelle: https://www.bundesregierung.de

 

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2019 September Stellungnahme des Verbandes deutscher Musikschulen: Keine neuen Steuern für musikalisch-kulturelle Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche!

Der von der Bundesregierung vorgelegte „Entwurf eines Gesetzes zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften“ sieht eine Neuregelung der Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsdienstleistungen vor. Musikschulverbände befürchten, dass die Änderung der bisherigen Befreiungsregelungen auch musikalische Bildungsangebote betrifft, die künftig von zusätzlichen Steuern belastet sein könnten. Der Verband deutscher Musikschulen hat zu dem Thema eine Stellungnahme veröffentlicht.
Quelle: www.musikschulen.de

 

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