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In dieser Rubrik finden Sie Positionspapiere, Stellungnahmen, Studien und weitere kulturpolitisch relevante Dokumente unterschiedlicher Institutionen und Organisationen des Musiklebens; die Sortierung erfolgt chronologisch.

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2020 August Stellungnahme des Deutschen Musikrats zum Diskussionsentwurf des Bundes zur Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinien

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat am 24. Juni 2020 einen Diskussionsentwurf für ein „Zweites Gesetz zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarkts“ zur Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinien veröffentlicht. Der Deutsche Musikrat begrüßt den Entwurf, sieht aber Schwierigkeiten in der Einführung einer vergütungsfreien Schranke in § 51a UrhG (Musikzitat) sowie einzelnen Änderungen zum Urhebervertragsrecht, die zum Teil hinter den europäischen Vorgaben zurückblieben bzw. die bisherige deutsche Rechtslage verschlechterten. Klärungsbedarf sieht der Musikrat zudem bei einzelnen Regelungen im Entwurf für ein separates Urheberrechts-Diensteanbieter-Gesetz.

 

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2020 Juli Offene Briefe zur Bedrohung der Schulmusik in Baden-Württemberg

Im Rahmen der Corona-Verordnungen ist an Schulen in Baden-Württemberg das Singen in geschlossen Räumen sowie die Verwendung von Blasinstrumenten derzeit nicht gestattet. Nachdem das Kultusministerium am 7. Juli 2020 ein Konzeptpapier veröffentlicht hatte, das eine Fortsetzung des pauschalen Verbots für das gesamte Schuljahr 2020/21 vorsieht, haben sich mehrere Landesmusikverbände wie auch Professor*innen und Lehrbeauftragte an Musikhochschulen, Kirchenmusiker*innen und Kantor*innen mit offenen Briefen an die Kultusministerin gewandt, um auf die Bedrohung für sämtliche Chor- und Ensemblearbeit an den Schulen in Baden-Württemberg aufmerksam zu machen und ein Überdenken der Maßnahmen einzufordern.

 

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2020 Juli Genderverteilung der Lehrenden in den Fächern Komposition, Elektroakustische Komposition und Musiktheorie an Musikhochschulen

An Musikhochschulen in Deutschland liegt der Anteil von Frauen unter den Lehrenden aller Statusgruppen im Fach Musiktheorie bei ca. 21 Prozent, im Fach Komposition bei knapp 15 Prozent. In dem kleinen Fach der elektroakustischen Komposition sind es nur 10 Prozent. Unter den Professuren ist der Frauenanteil dabei am geringsten. Die Zahlen beruhen auf einer Recherche der hauptberuflichen Frauenbeauftragten der UdK Berlin, Vertreterinnen aus dem Fachbereich Komposition der Fakultät Musik sowie KLANGZEITORT, dem gemeinsamen Institut für Neue Musik der Universität der UdK Berlin sowie der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin (HfM Berlin). Veröffentlicht wurde die Studie in der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie.

 

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2020 Juni Frauen und Männer im Kulturmarkt

Welche Berufe werden zu den Kultur- und Medienberufen gezählt? Wie viele junge Menschen absolvieren eine Ausbildung oder ein Studium für einen Kultur- oder Medienberuf? Wie viele Erwerbstätige gibt es in Kultur- oder Medienberufen, was verdienen sie und wie hat sich die Altersstruktur in diesem Bereich des Arbeitsmarkts entwickelt? Diesen und vielen weiteren Fragen geht die jüngste Studie des Deutschen Kulturrats nach und bündelt die Erkenntnisse auf mehr als 500 Seiten. Ausgewertet wurden Daten der Bundesagentur für Arbeit, des Statistischen Bundesamts, der Künstlersozialkasse und des Sozio-ökonomischen Panels der Jahre 2013 bis 2019. Das Buch ist bestellbar über den Shop des Deutschen Kulturrats.

 

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2020 Juni Für Diversität in Kunst und Kultur: Erster Konsens des Runden Tisches NRW für eine Kunst- und Kulturlandschaft der Gesellschaft der Vielen!

Seit 2015 trifft sich der Runde Tisch Diversität als Gremium der kulturfördernden Institutionen und Initiativen in NRW. Teilnehmende sind der Landesverband der Musikschulen in NRW, das NRW KULTURsekretariat, der Landesmusikrat NRW, der Landesverband Freie Darstellende Künste NRW, der Interkultur Ruhr, die Landesmusikakademie NRW, die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren in NRW und die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW. Weitere Institutionen können sich anschließen.

Der erste Konsens „Für eine Kunst und Kulturlandschaft der Gesellschaft der Vielen!“ zeigt das gemeinsame Bestreben, Methoden zum Abbau von Diskriminierung und Handlungsstrategien für eine Chancengleichheit in der Förderung zu erarbeiten. Zentrale Forderung ist die Verstetigung und Vertiefung von Fördermaßnahmen im Bereich Teilhabe und Interkultur.

 

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2020 Juni "Mit Mindestabstand geht es nicht!" – Überbrückungsprogramm für die Veranstaltungswirtschaft

In seinem Forderungspapier erläutert der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV), warum eine wirtschaftliche Durchführung von Veranstaltungen mit Abstandsregeln von 1,50m unmöglich sei. Dies bedeute für einen unabsehbaren Zeitraum den weiteren Stillstand des Veranstaltungsgeschäfts. Sollten für die kleinen, mittleren und großen Privatbetriebe der deutschen Veranstaltungswirtschaft die Abstandsregeln aus Infektionsschutzgründen erforderlich bleiben, müssten daher staatlichen Finanzierungsinstrumente eingeführt bzw. ausgebaut werden müssten, um einen Veranstaltungsbetrieb weiterhin zu ermöglichen. Auch müssten öffentlich-rechtliche Regelungsinstrumente für den Wirtschaftszweig angepasst bzw. erleichtert werden, um die Wirtschaftlichkeit des Betriebs zu gewährleisten.

 

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2020 Juni Offener Brief des Forum Musik Festivals zur Bewältigung der Krise und Zukunftssicherung in Bayern

Mit einem offenen Brief hat sich das Forum Musik Festivals an die Bayerische Staatsregierung gewandt, um auf einen Nachbesserungsbedarf bei den Planungen zur Öffnung des Kulturbetriebs in Bayern ab dem 15. Juni 2020 aufmerksam zu machen. Die formulierten Handlungsrichtlinien für die Wiederaufnahme des Veranstaltungsbetriebes seien in mehreren Punkten nicht schlüssig und in der betrieblichen Praxis überwiegend nicht anwendbar. Es brauche Regeln, die nachvollziehbar, praktikabel sowie gerecht sind. Die Forderungen in dem Schreiben umfassen bundesweit vergleichbare Regeln für Veranstaltungen, die Rücknahme einer durchgehenden Maskenpflicht, keine Personalisierungen aller Tickets, einheitliche und praktikable Handlungshilfen, Planungssicherheit bei öffentlichen Förderungen und eine Insolvenz-Sicherung.

 

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2020 Juni Forum Musik Festivals – Politische Positionen für die Kultur von morgen

Parallel zur Beantwortung drängender Fragen der akuten finanziellen Sicherung des Kulturbetriebs in der Coronakrise hat das Forum Musik Festivals Vorschläge "für eine Kultur von morgen" erarbeitet. 12 Ziele für die Zeit nach der Coronakrise werden erörtert. Zur politischen Umsetzung der Ziele werden ein „New Deal for Culture“ sowie Solidarische Leistungen in Form eines "Kulturgroschens" vorgeschlagen.

 

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2020 Mai Offener Brief: Notruf Musikwirtschaft – Perspektiven für die Kulturelle Vielfalt erhalten

In einem offenen Brief appellieren der Präsident des Deutschen Musikrats Martin Maria Krüger und die Verbände und Verwertungsgesellschaften der Musikwirtschaft an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Kulturstaatsministerin Monika Grütters, das Überleben der Musikwirtschaft zu sichern. Gerade für den Musikbereich mit seiner strukturellen Heterogenität passe kein Einheitskonzept zur Linderung der desaströsen Folgen der Corona-Krise. In dieser Situation werde die Vielfalt als Stärke des Musiklebens zu ihrer Achillesferse. Die Unterzeichner*innen des Briefs sorgen uns um den Erhalt der Kulturellen Vielfalt, die das Kulturland Deutschland wesentlich kennzeichne. Es bedürfe daher neben einer für die Branche geeigneten Soforthilfe eines Konjunkturprogramms für die Musikwirtschaft.

 

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2020 Mai Studienergebnisse: Arbeitsbedingungen für Musikvermittler*innen im deutschsprachigen Raum

Auf Grundlage einer gemeinsam mit dem Institut EDUCULT durchgeführten Umfrage zu Arbeitsbedingungen von Musikvermittler*innen im deutschsprachigen Raum hat das Netzwerk Junge Ohren eine Zusammenfassung und Auswertung der Ergebnisse vorgelegt. Ziel der Umfrage war es, Informationen über Kontexte und Tätigkeitsbereiche, Leistungsspektren und Rahmenbedingungen des noch jungen Arbeitsfeldes zu generieren. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass die überwiegend jungen und in der Mehrzahl weiblichen Musikvermittler*innen hochmotiviert und sehr gut ausgebildet sind. Mit der Arbeit werden Leidenschaft und Freude verbunden. Allerdings zeigen sich auch prekäre Arbeitsverhältnisse, und tritt ein erheblicher Gender Pay Gap zutage.

 

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2020 Mai Kunst und Kultur: Eckpunkte für Öffnungsstrategien

Die Kultur-Ministerkonferenz und die Staatsministerin für Kultur und Medien haben sich auf Eckpunkte für eine planvolle Öffnung weiterer kultureller Einrichtungen und Aktivitäten verständigt. Diese enthalten Empfehlungen und Kriterien für Öffnungskonzepte für Kunst- und Kultureinrichtungen aller Sparten und Branchen vor dem Hintergrund der lokalen Entwicklungen der Infektionszahlen. Grundlage der kriterienbasierten Handlungsempfehlungen sind Konzepte, die durch einschlägige Branchen- und Berufsverbände entwickelt wurden. Sie sollen eine bundesweit möglichst einheitliche und transparente und sichere Handhabung gewährleisten, bedürfen aber mit Blick auf erst zukünftig vorliegende wissenschaftliche Erkenntnisse über die Pandemie und deren Bekämpfung fortlaufender Anpassung.

 

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2020 Mai Offener Brief der Gesellschaft für Neue Musik an die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten

Die Gesellschaft für Neue Musik (GNM) sieht in der aktuellen Corona-Krise die Notwendigkeit, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ihre bereits schnell wahrgenommene Verantwortung für die Kultur auf eine Verantwortung auch für die Kulturschaffenden ausweiten. Es seien die lebenden Komponist*innen und die aktuell schaffenden Interpret*innen, die ganz unmittelbar von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie betroffen sind, und für welche diese einschneidend als auch existenzgefährdend sind. Daher fordert die GNM, dass die Rundfunkanstalten ihren Fokus auf die Produktion und Ausstrahlung der Arbeit von lebenden Komponist*innen und von Musiker*innen und Ensembles der Freien Szene legen.

 

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2020 Mai Gemeinsamer Appell an die Bundesregierung zur Anpassung der Regularien der Corona Soforthilfen

In ihrem Appell vom 11. Mai 2020 fordern 26 Bundes- und Landesverbände aus den Bereichen Musik und Darstellende Kunst die Bundesregierung auf, die Regularien bei den bestehenden Corona-Hilfen an den tatsächlichen Bedarf von Soloselbständigen aller Branchen anzupassen und insbesondere die spezifischen Lebens- und Arbeitsrealitäten freier Künstler*innen zu berücksichtigen. Außerdem müssten mittelfristig wirksame und passgenaue Konzepte entwickelt werden, die über den Zeithorizont der Soforthilfen hinaus gedacht werden und der spezifischen Situation der freischaffemden Künstler*innen als auch den entsprechenden Infrastrukturen entsprechen. Zwar sei es richtig, die kulturelle Infrastruktur zu stützen. Ausübende Künstler*innen müssten aber auch individuell in die Lage versetzt werden, ihre Arbeit professionell fortzusetzen.

 

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2020 Mai Hilfsprogramm für die Musikwirtschaft

Die maßgeblichen Verbände und Verwertungsgesellschaften der deutschen Musikwirtschaft fordern angesichts der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie ein staatliches Hilfsprogramm für alle Sektoren der Musikwirtschaft, das unverzüglich in Kraft treten müsse. Auf Grundlage des Schadensberichts, den die unterzeichnenden Verbände Ende März 2020 vorgelegt haben, wird ein Finanzbedarf in Höhe von 582,17 Millionen Euro errechnet. Anderenfalls müsse damit gerechnet werden, dass bis zum Ende des Jahres 2020 rund die Hälfte der ausübenden Künstler*innen und Urheber*innen und Unternehmen des Wirtschaftsbereichs zahlungsunfähig werden.

 

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2020 Mai Musikindustrie in Zahlen 2019

Der Bundesverband Musikindustrie hat den Report „Musikindustrie in Zahlen“ mit den zentralen Marktdaten für das Jahr 2019 veröffentlicht. Insgesamt verzeichnete die Musikindustrie 2019 einen starken Umsatzzuwachs von 8,2 Prozent. Der Branchenumsatz betrug 1,62 Milliarden Euro, mit einem digitalen Marktanteil von 64,4 Prozent. Während der Absatz von CDs und Downloads weiter sank, übersprangen Audio-Streams in Deutschland die 100-Milliarden-Marke. Neben den Details zu Um- und Absatz liefert der Bericht auch Daten zu Musiknutzung, Musikhandel, Repertoire und Charts sowie zu den Profilen von Musikkäufer*innen und in Deutschland.
Quelle: https://www.musikindustrie.de

 

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2020 Mai Offener Brief des Deutschen Musikrats zur verantwortungsvollen Öffnung von außerschulischen Bildungs- und Kultureinrichtungen

In einem offenen Brief appellieren der Präsident des Deutschen Musikrats Prof. Martin Maria Krüger und Generalsekretär Prof. Christian Höppner an die Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder, das Signal für eine verantwortungsvolle Öffnung für die außerschulischen Bildungs- und Kultureinrichtungen zu setzen. Es gebe auch für den Musikbereich mittlerweile intelligente Lösungsvorschläge für Hygiene-Konzepte, auf deren Basis eine Wiederinbetriebnahme vieler Institutionen möglich sei. Wenn jetzt nicht gegengesteuert werde, würden kurz- und mittelfristig Musikverlage, Musikinstrumentenhersteller, Musikveranstalter, Musikagenturen, der Musikhandel, Orchester, Chöre, Kultureinrichtungen sowie viele Soloselbstständige vor dem wirtschaftlichen Aus stehen. Der fundamentale Verlust der bildungskulturellen Infrastruktur müsse abgewendet werden.

 

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2020 Mai Positionspapier des Forum Musik Festivals zur Zukunftssicherung der musikalischen Festivallandschaft

In seinem aktuellen Positionspapier fordert das im April 2020 gegründete Forum Musik Festivals (FMF) einen Zukunftssicherungsfonds, um den durch die COVID-19-Pandemie in ihrer Existenz bedrohten Festivals zu helfen und Ausfallgagen für die betroffenen Künstler*innen finanziell und zuwendungsrechtlich möglich zu machen. Darüber hinaus legt das FMF ein Konzept für eine behutsame Öffnung des Veranstaltungsbetriebs vor. Dies soll unter anderem dazu beitragen, dass die Festivals im weiteren Verlauf des Jahres ihre kulturell bedeutenden Aufgaben und wertschöpfende Funktion an den jeweiligen Orten zumindest teilweise wieder wahrnehmen können. Der Vorschlag umfasst ein Zweistufenmodell bestehend aus einem Gesundheits- und Sicherheitskonzept und einer Gefährdungsbeurteilung in Bezug auf Künstler*innen und Publikum vor. Adressaten sind die Beauftragte des Bundes für Kultur und Medien, die Kulturminister*innen der Länder sowie Kulturpolitiker*innen aller Fraktionen. Ziel ist der Eintritt in einen gemeinsamen konstruktiven Lösungsprozess zur Sicherung der musikalischen Festivallandschaft.

 

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2020 April Offener Brief der Deutschen Konzerthauskonferenz

Mit einem offenen Brief hat sich die Deutsche Konzerthauskonferenz heute, am 28. April 2020, an Staatsministerin Monika Grütters, die Kulturminister*innen der Länder sowie die Kulturdezernent*innen der Kommunen mit Konzerthäusern gewandt.

 

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2020 April Offener Brief der Generalmusikdirektoren- und Chefdirigentenkonferenz e.V. zur aktuellen Situation der Opernhäuser und der Orchester in der Corona-Krise

Am 1. Mai 2020 trifft sich die GMD Konferenz zu ihrer halbjährigen Konferenz, die dieses Mal digital stattfinden wird. Im Vorfeld hat die Konferenz einen Offenen Brief des Vorstands an die Politik zu einer Öffnung der Opernhäuser und Konzertsäle verfasst.

 

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2020 April Offener Brief des Deutschen Musikrats an den Bundeswirtschaftsminister zu Hilfsmaßnahmen für Soloselbständige

In einem offenen Brief hat sich der Deutsche Musikrat (DMR) an den Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, gewandt und auf dringende Nachsteuerungsbedarfe in Bezug auf die aktuellen Hilfsmaßnahmen für Soloselbständige hingewiesen. In dem Schreiben vom 20. April 2020 betonen der Präsident des DMR Martin Maria Krüger und Generalsekretär Christian Höppner, dass viele Kulturschaffende aufgrund der aktuellen Vergaberegeln keine Soforthilfen erhalten könnten. Auch wird Kritik an Kredit- und Stundungsverfahren sowie an ALG II-Bezügen geäußert. Um die Existenzbedrohung Kulturschaffender und die langfristige Zerstörung der bildungskulturellen Infrastruktur zu vermeiden, bittet der DMR nachdrücklich darum, den Vorschlag der Wirtschaftsministerkonferenz der Länder zu Pauschalzahlungen umzusetzen.

 

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2020 April Forum Musik Festivals – Bewältigung der Krise und Zukunftssicherung

Für die Kulturausschusssitzung des Bundestages am 22. April 2020 haben sich 40 Musikfestivals, stellvertretend für Hunderte weitere, unter dem Namen FORUM MUSIK FESTIVALS, zusammengeschlossen, um auf ihre existenzbedrohende Lage hinzuweisen.

Der Forderungskatalog wurde an die Bundeskanzlerin, die Minister des Bundeskabinetts, an die Ministerpräsidenten, den Vorsitzenden des Kulturausschusses des Bundestages sowie an die Kulturstaatsministerin geschickt.

 

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2020 März Folgen der Corona-Pandemie für die Kultur- und Kreativwirtschaft

In seinen laufenden Beobachtungen hat das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes eine erste Analyse der möglichen ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie in Deutschland zusammengestellt. Auch wird eine internationale Perspektive auf die Corona-Pandemie in der Kultur- und Kreativwirtschaft genommen. Im Ergebnis wird deutschlandweit damit gerechnet, dass einigen Selbstständigen bzw. Unternehmen der Musikwirtschaft ein großer Teil des jährlichen Umsatzes wegfallen wird. Dem mittleren Szenario zufolge könnten der Musikwirtschaft Umsatzeinbußen von mehr als 2,5 Mrd. € entstehen (29 Prozent der jährlichen Umsätze). Je nach Schwere der Szenarien reichen die Umsatzeinbußen von 1,6 Mrd. € (19 Prozent des jährlichen Umsatzes) bis 5,1 Mrd. € (59 Prozent).

 

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2020 März Bericht der Verbände der deutschen Musikwirtschaft zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die maßgeblichen Verbände und Organisationen der deutschen Musikwirtschaft (BDKV, BVMI, BV POP, DMV, EVVC, GEMA, GVL, LiveKomm, SOMM, VUT) haben innerhalb von zwei Wochen einen Schadensbericht zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Musikwirtschaft erarbeitet. Erstmalig wird damit der Schaden beziffert, der den einzelnen Sektoren der Musikwirtschaft – nach Kenntnisstand zum Monatsende März 2020 – durch die Krise entstehen wird. Die Berechnungen beruhen auf Schätzungen entstandener und entstehender Schäden bei einer angenommenen Dauer der notwendigen gesundheitspolitischen Maßnahmen von insgesamt sechs Monaten.

 

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2020 März Wirtschaftliche Unterstützung der Kultureinrichtungen und der Kulturschaffenden in der Abfederung der Folgen der COVID-19 Pandemie

Die Minister*innen sowie Senator*innen für Kultur sind sich einig darin, dass gegen die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung alles unternommen werden muss und dazu auch die erforderlichen Maßnahmen im Kulturbereich zu treffen sind. Dadurch werde das Kulturleben voraussichtlich zum Erliegen kommen. Von den wirtschaftlichen Folgen dieser Entwicklung sind sowohl öffentliche wie auch private Kultureinrichtungen bzw. kulturelle Veranstaltungsbetriebe und Künstler*innen betroffen. Große Sorge bereite, dass kleine Institutionen und freischaffende Künstler*innen und in ihrer Existenz gefährdet, aber auch größere Institutionen von erheblichen wirtschaftlichen Einbußen bedroht sind. Ohne sehr schnelle und unbürokratische staatliche Hilfen bestehe die Gefahr, dass das für eine starke Demokratie unverzichtbare vielfältige kulturelle Leben in Deutschland nachhaltig Schaden erleidet.
Quelle: http://www.kmk.org

 

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2020 März Musikunterricht in der Grundschule: Aktuelle Situation und Perspektive

Eine gemeinsam initiierte Studie vom Deutschen Musikrat, der Konferenz der Landesmusikräte und der Bertelsmann Stiftung

Die Studie zeigt das Ergebnis der ersten bundesweiten Erhebung und Auswertung von Daten zum Musikunterricht an Grundschulen. Die Projektpartner haben dafür eng mit den Kultusministerien der Länder sowie der Kultusministerkonferenz zusammengearbeitet. 14 Länder haben ihre Daten zur Verfügung gestellt. Erstmals können nun Defizite in der musikalischen Bildung nicht nur vage benannt, sondern auf valider Forschungsgrundlage präzise dargestellt werden. So soll die öffentliche Diskussion über das wichtige Thema intensiviert werden. Es gilt, das gesellschaftliche Bewusstsein für die Unverzichtbarkeit einer kontinuierlichen und qualifizierten musikalischen Bildung zu stärken und Wege zu finden, dieses Ziel zeitnah zu erreichen.

 

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2020 März Dossier: Frauen in Berufsorchestern

Nach Veröffentlichung des Dossiers im Jahr 2019 skizziert die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) auch in diesem Jahr die aktuelle Situation von Frauen in Beruforchestern anhand einiger Kennwerte. Der Frauenanteil unter den Berufsmusiker*innen betrage mittlerweile bereits 41 Prozent. In den letzten Jahrzehnten sei der Anteil der Frauen unter den Orchestermitgliedern stark gestiegen: in der Altersgruppe von 25 bis 45 Jahren sind Frauen mittlerweile bereits in der Mehrheit. Frauen besetzten allerdings weiterhin wenige Führungspositionen, und je berühmter ein Orchester, desto geringer sei der Frauenanteil. Im Vergleich zu anderen Feldern des Kultursektors und vielen Wirtschaftszweigen existiert in den Berufsorchestern aber – bei identischer Tätigkeit – absolute Lohngleichheit.
Quelle: https://www.dov.org

 

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2020 Februar Positionen des Landesmusikrats NRW zur musikalischen Bildung

Der Landesmusikrat NRW und seine Mitgliedsverbände haben sich in einem mehrmonatigen Diskurs auf grundsätzliche Positionen zur Situation und zu den Herausforderungen der musikalischen Bildung verständigt und Handlungsempfehlungen formuliert. Das Positionspapier verbindet die Unterscheidung von „allgemeiner musikalischer Bildung“ und „individueller musikalischer Bildung“ mit drei zentralen Bereichen der musikalischen Bildungsarbeit in NRW: „Musikalische Bildungsarbeit in der Kindertagestätte“, „Musikalische Bildungsarbeit in der Grundschule und in den Sekundarstufen I und II“ sowie „Musikalische Bildungsarbeit durch Musikschulen, Musikverbände und Musikbibliotheken“.

Quelle: https://www.lmr-nrw.de

 

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2019 Dezember Die deutsche Orchesterlandschaft: Kulturförderung, Interessenorganisation und Arbeitsbedingungen seit 1900

Der Interessenverband FREO – Freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V. hat im November 2019 die Studie „Die deutsche Orchesterlandschaft: Kulturförderung, Interessenorganisation und Arbeitsbedingungen seit 1900“ veröffentlicht. Die Abhandlung des Historikers PD Dr. Martin Rempe widmet sich der Entstehung, Entwicklung und Segmentierung der deutschen Orchesterlandschaft, mit der auch die Entwicklung der Kulturförderung und der Interessenorganisation von Berufsmusiker*innen eng verbunden ist. Die Studie liefert eine historisch basierte Erklärung für die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, unter denen freie Ensembles und Orchester heute ihrer Arbeit nachgehen. Unter anderem zeigt die Studie den Einfluss von Interessenvertretungen auf die Entwicklung, Verstetigung und Priorisierung von Strukturen.
Quelle: www.freo.online

 

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2019 November Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2019 (Kurzfassung)

Der Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2019 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie beleuchtet Entwicklungen, Stand und Perspektiven der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland. Ein Schwerpunktthema widmet sich zudem der Situation im ländlichen Raum. Die Kultur- und Kreativwirtschaft erzielte 2018 insgesamt über 168 Milliarden Euro Umsatz. Dies ist zwar der höchste Umsatz seit 2009, ihr Anteil am Umsatz der Gesamtwirtschaft ist allerdings rückläufig. Auch die Musikwirtschaft erzielte 2018 Höchstwerte: ein Umsatz von knapp 8,7 Milliarden Euro, rund 53.500 Kernerwerbstätige. Die Anzahl der Unternehmen der Musikwirtschaft (2018 rund 13.380) verringerte sich allerdings im Vergleich zum Vorjahr, besonders in den Wirtschaftszweigen Musik-/Tanzensembles (-9%) und Einzelhandel mit Musikinstrumenten etc. (- 6%). Letzterer verzeichnete seit 2009 gar einen Rückgang an Unternehmen um knapp 28%, bei gleichzeitiger Steigerung des Umsatzes um 22%.
Quelle: https://www.bmwi.de

 

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2019 November Stuttgarter „Reformatio“

Als Interessenvertretung der Lehrbeauftragten kämpft die Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (bklm) seit zehn Jahren mit Unterstützung der Deutschen Orchestervereinigung für die finanzielle und soziale Besserstellung der Lehrbeauftragten. In einer Erklärung, die im Oktober 2019 in Stuttgart verabschiedet wurde, fordern DOV und bklm, den Lehrauftrag als privatrechtliches Vertragsverhältnis auszugestalten. Nur so könnten die Hochschulen gleichzeitig faire Arbeitsbedingungen und Qualität der Lehre sicherstellen.
Quelle: www.dov.org

 

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