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In dieser Rubrik finden Sie Positionspapiere, Stellungnahmen, Studien und weitere kulturpolitisch relevante Dokumente unterschiedlicher Institutionen und Organisationen des Musiklebens, sofern sie online verfügbar sind. Die Sortierung erfolgt chronologisch; über die linke Navigation können die Dokumente aber auch inhaltlich erschlossen werden. Eine Auswahl selbstständiger Literatur, die Einblick in die Strukturen und Entwicklungen des Themengebiets sowie weiterführende Informationen vermittelt, erhalten Sie in unseren Themenportalen.

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2017 August Landeskulturbericht Nordrhein-Westfalen 2017

Am Ende ihrer Legislaturperiode hat die damalige Landesregierung NRW im März 2017 einen Landeskulturbericht vorgelegt. Gemäß dem Kulturfördergesetz NRW – dem Gesetz zur Förderung und Entwicklung der Kultur, der Kunst und der Kulturellen Bildung in Nordrhein-Westfalen – betrachtet der Bericht die Kunst- und Kulturszene in Nordrhein-Westfalen, die vielfältige kommunale, privatwirtschaftliche und gemeinnützige Aktivitäten einschließt. Der Bericht erstreckt sich über den Zeitraum 2010-2014 und enthält auch Ergebnisse empirischer Untersuchungen und externer Studien. Diese Materialien werden ebenfalls online zur Verfügung gestellt.
Quelle: https://www.mkw.nrw/kultur/kulturfoerdergesetz/landeskulturbericht-nordrhein-westfalen-2017

 

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2017 August "Kulturförderung gemeinsam gestalten"

Am 22. März 2017 fand im Düsseldorfer Kulturzentrum Boui Boui eine Fachkonferenz zum ersten Landeskulturbericht NRW statt. Thema der Veranstaltung waren die mit dem Kulturfördergesetz NRW verbindlich eingesetzten Instrumente des Kulturförderplanes und des Landeskulturberichts, zu denen Staatssekretär a.D. Bernd Neuendorf und Kulturabteilungsleiterin Hildegard Kaluza aus der Perspektive des Landes Stellung nahmen. Daneben gab es Vorträge unter anderem zu den Themen "Individuelle Künstlerinnen- und Künstlerförderung", "Digitalisierung und Kultur", "Kulturelle Bildung" und "Der erste Landeskulturbericht NRW. Vorstellung der Ergebnisse" sowie moderierte Runden und  Thementische. In einer Dokumentation sind die Inhalte und Ergebnisse der Konferenz zusammengefasst.
Quelle: http://mfkjks.nrw

 

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2017 August Streaming-Dienste: Die Zukunft des Medienkonsums ist online

Streaming-Plattformen nehmen im Vergleich zu den traditionellen Medien einen immer größeren Stellenwert ein. Wie eine Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young auf Basis einer repräsentativen Befragung unter 1.400 erwachsenen Personen in Deutschland zeigt, hören 73% der 18-bis-20-Jährigen ausschließlich oder zum Großteil Musik online – nur zwei Prozent nutzen ausschließlich traditionelle Abspielgeräte wie den CD-Player oder das Radio. Im Durchschnitt aller Altersklassen halten sich diejenigen, die ausschließlich oder zum Großteil online Musik hören und diejenigen, die ausschließlich auf traditionellen Abspielgeräten Musik konsumieren, mit jeweils etwa einem Viertel der Befragten die Waage. Am intensivsten werden die Streaming-Angebote von Männern genutzt.
Quelle: http://www.ey.com/de/

 

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2017 August Cantate Domino Canticum Novum

"Wir ... unterbreiten diese Stellungnahme, die unsere große Liebe zum Schatz der Kirche, zur liturgischen Musik, zum Ausdruck bringt sowie unsere tiefe Besorgnis angesichts ihrer verzweifelten gegenwärtigen Lage, katholischen Gläubigen in aller Welt." Mehr als 200 Musiker, Seelsorger und Lehrende unterzeichneten anlässlich des 50. Jahrestages der Verkündung der Instruktion "Musicam sacram" vom 5. März 1967 eine Stellungnahme zur gegenwärtigen Lage der Kirchenmusik mit dem Titel "Cantate Domino canticum novum". Das Dokument plädiert für eine traditionelle Kirchenmusik und Liturgie und wurde in neun Sprachen veröffentlicht.
Quelle: www.altaredei.com

 

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2017 Juli Forderungskatalog der Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen

In einem Forderungskatalog wendet sich die Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (bklm) im Vorfeld der Bundestagswahl an die im Bundestag vertretenen Parteien und an die FDP. Diese werden aufgefordert, sich nachhaltig für die Verbesserung der Situation der Lehrbeauftragten einzusetzen. In diesem Zusammenhang sollen mehr feste Stellen geschaffen, Honorare an die Bezüge von Angestellten im öffentlichen Dienst angepasst und eine auch im Alter greifende soziale Absicherung etabliert werden. Derzeit erteilen die Lehrbeauftragten einer Umfrage der bklm zufolge etwa 40 bis 60 Prozent des Unterrichts, erhalten dafür aber nur gut ein Drittel der Vergütung fest angestellter Dozentinnen und Dozenten.
Quelle: www.bklm.org

 

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2017 Juli „Musikfestivals und Musikfestspiele in Deutschland“ – Erhebung des Hessischen Statistischen Landesamts

Im Jahr 2015 waren hierzulande rund 32 Millionen Menschen bei Musikfestivals und -festspielen zu Gast. Zu diesem wie zu weiteren Ergebnissen gelangt eine Erhebung des Hessischen Statistischen Landesamts, die erstmals unter den Veranstaltern von 554 Musikfestivals und -festspielen in Deutschland durchgeführt wurde. Die Erhebung erfolgte im Rahmen des Projektes „Aufbau einer bundeseinheitlichen Kulturstatistik“ im Auftrag der Kultusministerkonferenz sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Quelle: www.statistik.hessen.de

 

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2017 Juli Dokumentation: „Zusammenhalt in Vielfalt“

Mit ihren 15 Thesen hat die Initiative kulturelle Integration 2017 eine gesellschaftliche Diskussion zu Fragen des Zusammenlebens angestoßen. Die vorliegende Dokumentation umfasst Text- und Redebeiträge von Monika Grütters, Thomas de Maizière, Thorben Albrecht, Aydan Özoğuz, Christian Höppner und Olaf Zimmermann, die den pluralistischen Ansatz der Initiative unterstreichen.

Quelle: http://kulturelle-integration.de

 

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2017 Juni Interview mit dem Generalsekretär des Deutschen Musikrats: "Die Hefe im Teig"

Wie kann Kultur den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken? Im Interview spricht Theresa Brüheim mit Christian Höppner über die Rolle, die Kultur und Musik für einen gesellschaftlichen Entwicklungsprozess einnehmen, in dem sowohl das Eigene wie auch das Fremde und Neue zur Geltung gelangen können.

Quelle: http://kulturelle-integration.de

 

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2017 Mai „Stuttgarter Appell“ des Verbands deutscher Musikschulen

In seinem anlässlich des Musikschulkongresses 2017 verabschiedeten „Stuttgarter Appell“ fordert der Verband deutscher Musikschulen (VdM) die Träger seiner Mitgliedsschulen auf, den Anteil angestellter Lehrkräfte kontinuierlich zu erhöhen, um die von den kommunalen Spitzenverbänden geforderte Qualität der öffentlichen Musikschulen zu gewährleisten. Nur über qualitätssichernde Rahmenbedingungen bleibe das Berufsbild des Musikschulpädagogen auch für zukünftige Studienbewerber attraktiv. Für Musikschulen, die das Ziel einer Vollausstattung mit angestellten Lehrkräften noch nicht erreicht haben, empfiehlt der VdM eine stufenweise, in Tempo und Grad an die jeweiligen Rahmenbedingungen angepasste Erhöhung des durch angestellte Lehrkräfte erteilten Unterrichts.
Quelle: www.musikschulen.de

 

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2017 Mai „Zusammenhalt in Vielfalt“ – 15 Thesen der Initiative kulturelle Integration

Im Mai 2017 hat die Initiative kulturelle Integration 15 Thesen zu Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Bedeutung, die Kultur in diesem Zusammenhang einnimmt, veröffentlicht. Die Mitglieder der Initiative – ein Bündnis aus Zivilgesellschaft, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Sozialpartnern, Medien, Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden – möchten damit eine breite gesellschaftliche Diskussion in Gang bringen und machen sich für eine weltoffene Gesellschaft und für gemeinsame europäische Werte stark.

Quelle: http://kulturelle-integration.de

 

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2017 April Musikindustrie in Zahlen: Jahrbuch 2016

Mit einem Wachstum von 3 Prozent blickt der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Nach Angaben des Verbands setzten die Tonträgerhersteller in Deutschland  im Jahr 2016 insgesamt 1,593 Milliarden Euro um. Mit rund 989 Millionen Euro hatte der Verkauf von physischen Tonträgern nach wie vor den größten Anteil am Gesamtumsatz. Doch die Tendenz ist sinkend. Wurden in diesem Bereich im vergangenen Jahr noch 68,6 der Gesamtumsätze erwirtschaftet, sind es aktuell nur noch 62,1 Prozent. Wie auch in den vorangegangenen Jahren konnten die digitalen Produkte auch 2016 weiterhin aufholen. Mit einem Volumen von 604 Millionen Euro betrug ihr Anteil am Gesamtumsatz 37,9 Prozent und damit 6,5 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.
Quelle: www.musikindustrie.de

 

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2017 April Orchester 2030 - Kommunal- und Staatsorchester in Deutschland

Die inzwischen vierte Auflage des Positionspapiers „Orchester 2030“ hat die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) veröffentlicht. Das Papier erschien erstmals 2015 und wendet sich vorrangig an Politiker auf kommunaler, Landes- sowie Bundesebene sowie an die Verantwortlichen für Kultur- und Finanzpolitik der entsprechenden Verwaltungen, aber auch an alle anderen Interessierten. Beschrieben werden Strukturen, Finanzierung und Entwicklungsmöglichkeiten von Kommunal- und Staatsorchestern in Deutschland. Abschließend prognostiziert die DOV Entwicklungen des öffentlichen Musik- und Konzertlebens und formuliert 11 Forderungen für die Sicherung der Infrastruktur und öffentlichen Finanzierung.
Quelle: www.dov.org

 

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2017 März Landeskulturbericht Nordrhein-Westfalen

Mit dem Landeskulturbericht NRW legt das Land Nordrhein-Westfalen nach zweijährigen Recherchen und Studien erstmals eine detaillierte Bestandsaufnahme vor, die neben der kulturellen Infrastruktur des Bundeslandes die Wahrnehmung und Teilhabe an kulturellen Angeboten, die Produktionsbedingungen für Kunst und Kultur sowie auch die öffentliche Kulturfinanzierung in den Blick nimmt. Wesentliches Augenmerk wird dabei auf das Kulturpublikum im Zeitalter des demografischen Wandels gelegt, aber auch auf die Situation der Kulturschaffenden, die rund zwei Prozent aller Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen ausmachen. Künftig wird der Landeskulturbericht jeweils zum Ende einer Legislaturperiode veröffentlicht.
Quelle: www.mfkjks.nrw

 

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2017 Februar Jahresstatistik 2016 des Bundesverbands der Freien Musikschulen

Der Bundesverband der Freien Musikschulen (bdfm) hat zum zweiten Mal eine Statistik über seine Mitgliedsschulen vorgelegt. Demnach wurden im Jahr 2016 bundesweit knapp 160.000 Musikschülerinnen und -schüler, davon 82 Prozent Kinder und Jugendliche, von ca. 6.300 Lehrkräften in bdfm-Schulen unterrichtet. Weiterhin gibt die Statistik Auskunft über Beschäftigungsverhältnisse und Honorarhöhen der Lehrkräfte sowie Kooperationsmodelle der Musikschulen. Die Daten basieren auf Hochrechnungen, die auf der Grundlage einer schriftlichen Befragung der Mitgliedsschulen (Teilnehmerquote 36 Prozent) erstellt wurden.
Quelle: www.freie-musikschulen.de

 

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2017 Februar „Spartenbericht Musik“ des Statistischen Bundesamts

Im Rahmen des Projekts „Aufbau einer bundeseinheitlichen Kulturstatistik“, das im Auftrag der Kultusministerkonferenz sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ins Leben gerufen wurde, hat das Statistische Bundesamt nun den „Spartenbericht Musik“ veröffentlicht. Er basiert auf Sekundärstatistiken unterschiedlicher Verbände und Institutionen des Musikbereichs in Deutschland, die Daten zur Verfügung gestellt haben, darunter insbesondere auch das MIZ. Dargestellt werden die Ergebnisse des Spartenberichts anhand des 3-Sektoren-Modells: öffentlich geförderter Musiksektor, intermediärer Musiksektor und privatwirtschaftlicher Musiksektor.
Quelle: www.destatis.de

 

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2016 Dezember „Frauen in Kultur und Medien – Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge“ – Studie des Deutschen Kulturrats

Die im Juni 2016 vom Deutschen Kulturrat vorgestellte und nun als E-Book verfügbare Studie „Frauen in Kultur und Medien – Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge“ untersucht die Berufssituation von Frauen im Kultur- und Medienbereich. Dabei werden sowohl die Ausbildungssituation als auch die Präsenz von Frauen in Führungspositionen, die Partizipation von Frauen an der individuellen Künstlerinnen- und Künstlerförderung und andere Aspekte in den Blick genommen. Zu den zentralen Ergebnissen gehört, dass Frauen in vielen Bereichen, auch in den Kulturverbänden, deutlich unterrepräsentiert sind. Vor allem im freiberuflichen Umfeld verdienen sie zudem meist deutlich weniger als Männer.
Quelle: www.kulturrat.de

 

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2016 Dezember Ergebnisse der DMR-Umfrage „Willkommen in Deutschland: Musik macht Heimat“

Über den Zeitraum von einem Jahr führte der Deutsche Musikrat (DMR) unter seinen Mitgliedsverbänden eine Umfrage zum Thema „Geflüchtete im Musikland Deutschland“ durch, deren Ergebnisse Ende 2016 präsentiert wurden. Ziel der Umfrage war es, Informationen zu den vielfältigen Initiativen für Geflüchtete in Deutschland auf Kommunal- und Länderebene zu sammeln und diese in Politik und Medien zu vermitteln. Über 90 Prozent der Umfrageteilnehmer hatten das Thema Geflüchtete bereits aufgegriffen und Konzerte, Musiktheater oder musikpädagogische Angebote in Begegnungen organisiert. Dabei erfuhren sie eine große Unterstützung u.a. durch ehrenamtliche Tätigkeit, Geld- und Sachspenden sowie öffentliche Mittel. Die Umfrage zeigt auch, dass an vielen Stellen noch weitere Unterstützung benötigt wird.

Quelle: www.musikrat.de

 

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2016 Dezember Forderungskatalog des Deutschen Musikrats „Fuck you 1Falt. Musikalische Vielfalt ermöglichen und nutzbar machen“

Das Präsidium des Deutschen Musikrats hat am 5. Dezember 2016 einstimmig den Forderungskatalog „Fuck you 1Falt. Musikalische Vielfalt ermöglichen und nutzbar machen“ verabschiedet. Mit dem Forderungskatalog reagiert der Deutsche Musikrat auf die aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen und fordert, dass die Musikalische Vielfalt für die gesellschaftliche Fortentwicklung stärker im öffentlichen und politischen Bewusstsein verankert wird. Das Positionspapier richtet sich mit sechs Kernforderungen an den Deutschen Bundestag, die Bundesregierung, den Bundesrat und die Dachvereinigungen der Kommunen und Länder.
Quelle: www.musikrat.de

 

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2016 Dezember JIM-Studie 2016 des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest

Musizieren hat im Leben von Jugendlichen noch immer einen hohen Stellenwert: Mindestens 21 Prozent der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland geben an, mehrmals in der Woche selbst musikalisch aktiv zu sein. Dies geht aus der vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) durchgeführten Studie „Jugend, Information, (Multi-)Media“ (JIM-Studie) 2016 hervor, nach deren Ergebnissen das Musikmachen in dieser Altersgruppe noch immer zu den beliebtesten non-medialen Freizeitaktivitäten gehört. Den größten Anteil unter den aktiv Musizierenden stellen danach die 14- bis 15-Jährigen dar; befragt wurden insgesamt 1.200 Jugendliche aus Deutschland im Alter zwischen 12 und 19 Jahren.
Quelle: www.mpfs.d

 

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2016 November Monitoring Kultur- und Kreativwirtschaft 2015

Im Jahr 2015 setzte die Kultur- und Kreativwirtschaft ihren Wachstumstrend erneut fort. Mit ca. 250.600 Unternehmen verzeichnete sie im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung der Unternehmenszahlen von rund 1,5 Prozent. Insgesamt erwirtschafteten die Unternehmen in den verschiedenen Wirtschaftszweigen einen Umsatz von schätzungsweise 150 Milliarden Euro. 5, 6 Prozent der Umsätze entfielen dabei auf die Unternehmen der Musikwirtschaft. Um 3,2 Prozent auf über 830.000 zugenommen hat auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Angestellten in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Rückgänge gab es hingegen bei en geringfügig Beschäftigten in diesem Bereich. Gemeinsam mit den rund 250.600 Selbstständigen ergibt sich eine Kernerwerbsquote in der Kultur- und Kreativwirtschaft im Jahr 2015 von rund einer Million Erwerbstätigen.
Quelle: www.kultur-kreativ-wirtschaft.de

 

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2016 November Anforderungen der C-Prüfung für Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in der katholischen Kirche (Rahmenordnung)

Am 26. November 2002 hatte der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz eine Rahmenordnung für die Anforderungen der C-Prüfung für Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in der katholischen Kirche beschlossen. Das Dokument liegt hier in einer aktualisierten Fassung mit Ergänzungen vom 23. Juni 2015 vor. Es gibt u. a. Auskunft über den in der Prüfung zu berücksichtigen Fächerkanon, den Prüfungsablauf sowie das Benotungssystem und gibt somit den Ausbildungsinstituten eine Orientierung zur Gestaltung ihres Unterrichts.
Quelle: www.dbk.de

 

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2016 November Kulturbericht 2013-2016 für das Land Schleswig-Holstein

Mitte November 2016 hat die zuständige Kulturministerin Anke Spoorendonk den Kulturbericht 2013-2016 für Schleswig-Holstein vorgelegt. Daraus geht hervor, dass der Kulturhaushalt des Bundeslands im Berichtszeitraum von knapp 27 Millionen Euro auf rund 33 Millionen Euro erhöht wurde. Dies bedeutet ein Plus von rund 20 Prozent. Auch auf kommunaler Ebene konnte eine Steigerung der Kulturausgaben verzeichnet werden. So erhöhte sich die Förderung kommunaler Theater zwischen 2013 und 2016 um rund 1,3 Millionen Euro auf über 38 Millionen Euro. Besondere Schwerpunkte legte die Landesregierung in ihrer Kulturpolitik auf die Bereiche kulturelle Teilhabe, Integration und Inklusion und setzte damit wesentliche Punkte ihres vor drei Jahren erarbeiteten Kulturkonzepts „Kulturperspektiven Schleswig-Holstein“ um.
Quelle: www.schleswig-holstein.de

 

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2016 November "Kippa, Koscher, Klezmer?" - Dossier des Deutschen Kulturrats

Das im Oktober 2016 veröffentlichte Dossier "Judentum und Kultur" des Deutschen Kulturrats befasst sich mit jüdischer Kultur und zeigt sowohl historische als auch aktuelle Perspektiven auf jüdisches Leben in Deutschland, jüdische Kultur sowie Erinnerungskultur. Im Dossier werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Buchreligionen herausgestellt, wissenschaftliche Jüdische Studien vorgestellt und die »Jeckes« in Israel betrachtet.
Quelle: www.kulturrat.de

 

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2016 Oktober Kleine Anfrage zum Musikunterricht an Regelschulen in Thüringen

Eine statistische Erhebung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport hat ergeben, dass im Untersuchungszeitraum Anfang September 2016 an 65 von insgesamt 187 Thüringer Regelschulen kein vollumfänglich nach der Stundentafel vorgesehener Musikunterricht stattfand. Damit reagierte das Ministerium auf eine Kleine Anfrage der CDU-Landtagsfraktion zur Situation des Musikunterrichts an Thüringer Regelschulen. Konkrete Fragestellungen betrafen u.a. den Umfang des erteilten Musikunterrichts nach Stundentafel, Möglichkeiten der Lehrkräfte zur Realisierung weitergehender schulischer Angebote, Initiativen zur verstärkten Ausbildung von Referendaren und deren Bindung an das Land Thüringen sowie Weiterbildungsmaßnahmen für längerfristig fachfremd Musik unterrichtende Lehrerinnen und Lehrer.
Quelle: http://www.parldok.thueringen.de (Drucksache 6/2793)

 

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2016 Oktober „Dresdner Erklärung“ der Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen

In ihrer „Dresdner Erklärung“ vom 23. Oktober 2016 fordert die Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (bklm) Maßnahmen, um eine soziale Sicherung aller Angehörigen dieser Berufsgruppe zu ermöglichen. Hierzu sollen die Lehrauftragshonorare an die Bezüge vergleichbarer Festangestellter angeglichen werden. Darüber hinaus fordert die bklm die Schaffung neuer Festanstellungen für bewährte Lehrkräfte sowie zusätzliche Beitragszahlungen der Hochschulen zur Rentenversicherung und zur betrieblichen Altersvorsorge. Derzeit erhalten nicht festangestellte Lehrbeauftragte etwa 22-44 Prozent des Gehalts, das festangestellte Dozentinnen und Dozenten für einen vergleichbaren Arbeitsaufwand beziehen.
Quelle: www.bklm.org

 

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2016 Oktober BKJ: Recht auf Teilhabe geflüchteter Kinder und Jugendlicher umsetzen

In einer Stellungnahme zum Thema „Kulturelle Bildung in einer vielfältigen Einwanderungsgesellschaft“ von Oktober 2015 fordert die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (bkj) die umfassende Umsetzung der Kinder- und Jugendrechte für geflüchtete Kinder und Jugendliche. Sie beschreibt die Verantwortung und den potenziellen Beitrag Kultureller Bildung – auch angesichts eines erforderlichen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungsprozesses – und formuliert konkreten Handlungsbedarf.
Quelle: www.bkj.de

 

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2016 Oktober „Für musikalische Bildung an Schulen“ – Grundsatzpapier des Bundesverbands Musikunterricht

In seinem auf dem Bundeskongress Musikunterricht 2016 in Koblenz verabschiedeten Grundsatzpapier „Für musikalische Bildung an Schulen“ setzt sich der Bundesverband Musikunterricht (BMU) für eine Stärkung des Musikunterrichts an allgemein bildenden Schulen ein. Neben Zustandsbeschreibungen zur Rolle der Musik in der Gesellschaft, zur aktuellen Situation des Musikunterrichts und der Musiklehrerbildung entwirft das Papier eine Agenda mit Aufgaben zur Weiterentwicklung der musikalischen Bildung an Schulen. Diese richtet sich an die politischen Entscheidungsträger und soll als Basis für die landesspezifischen Positionierungen der einzelnen BMU-Landesverbände dienen. Eine der Hauptforderungen stellt die Einbeziehung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen als selbstverständlicher Teil der Arbeitszeit von Musiklehrerinnen und -lehrern dar.
Quelle: www.bmu-musik.de

 

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2016 Oktober Stellungnahme des Deutschen Kulturrats zur Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Medien

Aufbauend auf den Ergebnissen der von ihm in Auftrag gegebenen Studie „Frauen in Kultur und Medien“ tritt der Deutsche Kulturrat in einer Stellungnahme für mehr Geschlechtergerechtigkeit ein. Zu den Forderungen gehören neben Verbesserungen bei der individuellen Förderung von Künstlerinnen und Künstlern auch Reformen bei Schulen und Hochschulen, öffentlich-finanzierten Kultureinrichtungen und öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sowie bei Kultur- und Medienverbänden. Zudem macht sich der Deutsche Kulturrat für eine kontinuierliche Evaluation ergriffener Maßnahmen zur Erreichung der Geschlechtergerechtigkeit stark, um Entwicklungen in diesem Bereich besser erfassen zu können.
Quelle: www.kulturrat.de

 

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2016 September VdM: Zur Integration von Flüchtlingen an Musikschulen

Welchen Beitrag können Musikschulen zu einer gelingenden Integration von Geflüchteten leisten? Dazu hat der Verband deutscher Musikschulen im September 2016 „Leitgedanken und Handlungsempfehlungen“ herausgegeben, die das integrative Potenzial von Musik als Mittel der Verständigung und Begegnung in den Vordergrund rückt. Die Stellungnahme basiert auf einem Papier des Verbands Bayerischer Sing- und Musikschulen.
Quelle: https://www.musikschulen.de

 

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2016 August Positionspapier der Deutschen Chorjugend: Willkommenskultur im Chor

Anlässlich des Chorjugendtags 2016 in Frankfurt am Main hat die Deutsche Chorjugend (DCJ), der Bundesverband der Kinder- und Jugendchöre im Deutschen Chorverband, das Positionspapier „Willkommenskultur in der Deutschen Chorjugend. Voneinander lernen – miteinander leben“ erarbeitet. Darin bekräftigt der Verband seinen Beitrag zur Willkommenskultur in Deutschland und plädiert für Anpassungen in der Chorleiter- und Chormanagementausbildung im Hinblick auf die Themen Integration und Partizipation. In diesem Zusammenhang fordern die Unterzeichner, Mittel und Methoden zur Ansprache fremdsprachiger Bevölkerungskreise und bildungsferner Schichten stärker in den Fokus zu rücken und in die Chorarbeit zu integrieren.

Quelle: www.deutsche-chorjugend.de

 

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