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In dieser Rubrik finden Sie Positionspapiere, Stellungnahmen, Studien und weitere kulturpolitisch relevante Dokumente unterschiedlicher Institutionen und Organisationen des Musiklebens; die Sortierung erfolgt chronologisch.

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2016 Januar Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung zur sozialen und politischen Partizipation von Zuwanderern

Viele Zuwanderer wissen das deutsche Vereinswesen zu schätzen und bringen sich aktiv ein. Jeder vierte Deutsche mit Migrationshintergrund und jeder fünfte in Deutschland lebende Ausländer ist Mitglied in einem deutschen Verein. In Bereich Kultur/Kunst/Musik engagieren sich 15 Prozent der Deutschen mit Migrationshintergrund, bei den Befragten ohne deutsche Staatsangehörigkeit liegt der Anteil mit 25 Prozent sogar deutlich höher. Im Vergleich dazu sind 21 Prozent der Deutschen ohne Migrationshintergrund Mitglied in einem Kultur-/Kunst-/Musikverein. Dies ergibt eine neue empirische Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung, die sich mit der sozialen und politischen Partizipation von Migranten und Ausländern befasst.
Quelle: www.kas.de

 

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2016 Januar Instrumentalunterricht in der Grundschule - Prozess- und Wirkungsanalysen zum Programm "Jedem Kind ein Instrument"

Ein neu erschienener Sammelband präsentiert die wissenschaftlichen Ergebnisse der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekte zum Programm "Jedem Kind ein Instrument" (JeKi). Unter diversen Blickwinkeln werden Ergebnisse der vier Forschungsperspektiven Wirkungen von Instrumentalunterricht in der Grundschule, Kooperation der Musik- und Grundschullehrenden, Unterrichtsqualität und Teilhabe/Teilnahme vorgestellt. Die Ergebnisse der aktuell noch geförderten Projekte zur weiteren Entwicklung der musikalischen Bildungsverläufe im Übergang in die weiterführenden Schulen werden im Rahmen einer Abschlusstagung am 1. Juli 2016 in Dortmund präsentiert.
Quelle: www.bmbf.de

 

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2015 Dezember Deutscher Musikrat: Memorandum zur Situation der Lehrbeauftragten an den künstlerischen Hochschulen in Deutschland

Das Präsidium des Deutschen Musikrats hat am 27. November 2015 ein Memorandum zur Situation der Lehrbeauftragten an künstlerischen Hochschulen in Deutschland verabschiedet. Das Papier bündelt wesentliche Forderungen mit dem Ziel, die Situation der Lehrbeauftragten nachhaltig zu verbessern. So sollten u.a. Pflichtangebote der künstlerischen und künstlerisch-pädagogischen Lehrfächer grundsätzlich durch hauptamtliche Lehrende abgedeckt und nur die Zusatzangebote oder die zeitlich befristete Versorgung von fehlenden Kapazitäten durch Lehrbeauftragte übernommen werden. Die Unterzeichner fordern die politisch Verantwortlichen auf, den Hochschulen die dafür notwendigen Rechte und Mittel zur Verfügung zu stellen.
Quelle: www.musikrat.de

 

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2015 Dezember Bericht der Kultusministerkonferenz: Ganztagsschulen in Deutschland

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat am 3.12.2015 einen Bericht zur Ganztagsschule veröffentlicht. Der Bericht enthält unter anderem länderspezifische Informationen zur Bedeutung der Ganztagsschule, zur Beschreibung des Ganztagsschulangebots, zu allgemeinen pädagogischen Grundsätzen, zu Unterstützungsleistungen und zur Qualitätssicherung an Ganztagsschulen sowie zur Aus- und Fortbildung von Lehrkräften und zur Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, auch im Bereich Musik.
Quelle: www.kmk.org

 

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2015 November Rede von Kulturstaatsministerin Grütters zur Zukunft des Urheberrechts

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat auf einer hochrangig besetzten Fachkonferenz der Initiative Urheberrecht in Kooperation mit dem Institut für Urheber- und Medienrecht zum Thema „Die Zukunft des Urheberrechts - 50 Jahre Urheberrecht in Deutschland“ eine kulturpolitische Keynote gehalten. In ihrer Rede erläuterte Grütters die wichtige kulturpolitische Dimension des Urheberrechts und skizzierte notwendige Maßnahmen zur Anpassung des Urheberrechts an das digitale Zeitalter. Sie betonte ihre Wertschätzung für die Kultur- und Kreativwirtschaft als Innovationsmotor in allen gesellschaftlichen Bereichen. „Die Künstler und Kreativen tragen die Fackel, an der viele andere das Feuer eigener schöpferischer und produktiver Kraft entzünden“, hob die Staatsministerin hervor.
Quelle: www.kulturstaatsministerin.de

 

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2015 November Monitoring Kultur- und Kreativwirtschaft 2014

Die deutsche Kultur- und Kreativwirtschaft ist weiter auf Wachstumskurs. Umsatz, Bruttowertschöpfung und die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse der Branche legten im Vergleich zum Vorjahr um über 2 Prozent zu. Auch die Zahl der Unternehmen und Erwerbstätigen ist kontinuierlich gestiegen. Insgesamt erwirtschafteten die rund 249.00 Unternehmen der Branche mit über einer Million Erwerbstätigen im Jahr 2014 einen Umsatz in Höhe von 146 Milliarden Euro. Dies sind zentrale Ergebnisse des Monitoringberichts 2014, der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erarbeitet wurde.
Quelle: www.kultur-kreativ-wirtschaft.de

 

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2015 Oktober 4. Berliner Appell: "Schöne neue Medienwelt: Kreative schützen!"

Neue Medien bieten großartige Chancen und Potenziale für die Musik und ihre Künstlerinnen und Künstler. Zunehmende Ökonomisierung der Medienlandschaft, marktliberaler Ansatz und totale Nutzerorientierung haben jedoch auch zu einer Nivellierung von Medienangeboten geführt. Vertreter von über 100 Dachverbänden des Musiklebens haben vor diesem Hintergrund auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrats den 4. Berliner Appell verabschiedet. Unter dem Titel „Schöne neue Medienwelt: Kreative schützen!“ bündelt das Positionspapier zentrale Forderungen für den Bildungs- und Kulturbereich in Bezug auf die Entwicklungsperspektiven der Medienlandschaft in Deutschland.
Quelle: www.musikrat.de

 

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2015 Oktober Resolution des Deutschen Musikrats: „Willkommen in Deutschland: Musik macht Heimat! Von der Willkommens- zur Integrationskultur“

Die Mitglieder des Deutschen Musikrats haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 23. und 24. Oktober 2015 in Berlin die Resolution „Willkommen in Deutschland: Musik macht Heimat! Von der Willkommens- zur Integrationskultur“ verabschiedet. Die Unterzeichner betonen die zentrale Rolle der Musik, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede deutlich werden lässt und Kommunikation auf einer nicht sprachlichen Ebene in einzigartiger Weise ermöglicht. Auf der Zweibahnstraße des Verstehens des jeweils Anderen solle der Förderung von musikalischen Projekten mit Kindern und Jugendlichen daher ein besonderer Stellenwert eingeräumt werden.
Quelle: www.musikrat.de

 

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2015 Oktober Positionspapier der Bundesregierung zum Schutz von Kultur und Medien bei TTIP-Verhandlungen

Auf Initiative von Kulturstaatsministerin Grütters und Bundeswirtschaftsminister Gabriel hat sich die Bundesregierung in einem Positionspapier auf konkrete Forderungen zum Schutz von Kultur und Medien im Rahmen der weiteren TTIP-Verhandlungen geeinigt. Die Bundesregierung tritt nachdrücklich dafür ein, dass das Abkommen keine Bestimmungen enthält, die geeignet sind, die kulturelle und mediale Vielfalt in Deutschland zu beeinträchtigen. Der Schutz der kulturellen- sowie der Meinungs- und Medienvielfalt müsse auch angesichts der Asymmetrie der Märkte im Internetsektor sichergestellt werden.
Quelle: www.kulturstaatsministerin.de

 

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2015 September Musikwirtschaft in Deutschland - Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung von Musikunternehmen unter Berücksichtigung aller Teilsektoren und Ausstrahlungseffekte

Die Teilbranchen der Musikwirtschaft in Deutschland haben im Jahr 2014 insgesamt elf Milliarden Euro umgesetzt. Mit 127.000 Selbstständigen und Arbeitnehmern übertreffen sie die Erwerbstätigenzahlen jeder anderen Medienbranche. Dies sind zentrale Ergebnisse der Studie „Musikwirtschaft in Deutschland“, die nun im Auftrag der wichtigsten Verbände der Musikwirtschaft, der Hansestadt Hamburg und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Jena vorgelegt wurde. Ziel der Studie war es, vorhandene Informationslücken zu schließen und die Aussagekraft bereits bestehender Untersuchungen zu vervollständigen.
Quelle: www.dmv-online.com

 

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2015 August Kulturfinanzbericht 2014

Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2011 insgesamt 9,4 Milliarden Euro für Kultur ausgegeben, dies entspricht einer Steigerung von 2,9 % gegenüber 2009. Der größte Teil der Ausgaben entfiel auf den Bereich Theater und Musik (34,6 %), gefolgt von den Bereichen Museen, Sammlungen, Ausstellungen (19,5 %) und Bibliotheken (14,4 %). Zu diesem Ergebnis kommt der Kulturfinanzbericht 2014 der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Die Publikation gibt einen Überblick über die öffentliche Finanzierung von Kultur und Kulturnahen Bereichen sowie über die Kulturausgaben der privaten Haushalte in Deutschland. Die Arbeiten wurden begleitet von der Kultusministerkonferenz, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie dem Deutschen Städtetag.
Quelle: www.destatis.de

 

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2015 Juli Studie: Jugend/Kunst/Erfahrung. Horizont 2015

Jugendliche aus bildungsfernen Elternhäusern haben bis zum Ende der Pflichtschulzeit im Schnitt erheblich weniger Zugänge zu kultureller Bildung und ein deutlich niedrigeres Kulturinteresse als Kinder aus Akademikerhaushalten. Das ist das zentrale Ergebnis einer bundesweit repräsentativen Befragung unter Schülerinnen und Schülern aus neunten und zehnten Klassen, die das Institut für Demoskopie Allensbach auf Initiative des Rates für Kulturelle Bildung durchgeführt hat. Die Studie untersucht detailliert, für welche kulturellen Bereiche sich die Schülerinnen und Schüler interessieren und mit welchen Bereichen sie im Elternhaus und in der Schule in Berührung kommen.
Quelle: www.rat-kulturelle-bildung.de

 

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2015 Juli Singing Europe Studie

Singing Europe Studie: 27 Millionen Chorsängerinnen und -sänger in Europa
Nach Ergebnissen der Studie "Singing Europe", die von der European Choral Association - Europa Cantat im Rahmen des VOICE Projekts koordiniert und von der Europäischen Union finanziell unterstützt wurde, singen 37 Millionen Menschen auf dem europäischen Kontinent aktiv in einem Chor, das entspricht 4,5 Prozent der europäischen Gesamtbevölkerung. Für Deutschland sind die Zahlen überdurchschnittlich (Details s. Anhang der Studie). Die Untersuchung basiert auf verschiedenen nationalen Erhebungen, die in ein gemeinsames Zahlenwerk übersetzt wurden. Zusätzlich wurde eine qualitative Umfrage durchgeführt, bei der ca. 4.000 Antworten ausgewertet werden konnten.
Quelle: www.singingeurope.org

 

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2015 Juni Resolution: Musikräte Deutschlands, Österreichs und der Schweiz fordern Ausnahme von Kunst, Kultur und Wissenschaft in TTIP

Die nationalen Musikräte Deutschlands, Österreichs und der Schweiz appellieren an den Europäischen Rat, die Europäische Union, die nationalen Parlamente und Regierungen der Mitgliedsländer Europas, sich für eine allgemeine Ausnahme von Kunst, Kultur und Wissenschaft aus dem Anwendungsbereich des Freihandelsabkommens TTIP einzusetzen. Ziel des gemeinsamen Forderungspapieres ist, dass die kulturelle und mediale Vielfalt Europas effektiv geschützt wird. Der Bayerische Musikrat trägt die Erklärung ebenfalls mit und unterstreicht damit die möglichen Auswirkungen auf föderaler Ebene.
Quelle: www.musikrat.de

 

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2015 Mai Resolution der Deutschen Orchesterkonferenz zu möglichen Gefahren von TTIP und TiSA

Mehr als 130 professionelle Musikerinnen und Musiker aus unterschiedlichen Konzert-, Theaterorchestern und Rundfunkklangkörpern haben anlässlich der Deutschen Orchesterkonferenz in Mainz vor möglichen Gefahren des Transatlantischen Handelsabkommens TTIP und des Abkommens über den Handel mit Dienstleistungen (TiSA) gewarnt. In einer Resolution fordern die Delegierten, dass der Kulturbereich aus dem Geltungsbereich der Abkommen ausgeschlossen wird. Darüber hinaus wird eine maximal mögliche Transparenz bei den Verhandlungen angemahnt.
Quelle: www.dov.org

 

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2015 Mai Inklusion als Anspruch und Aufgabe: Neues Leitbild des Verbands deutscher Musikschulen

Im Rahmen des 23. Musikschulkongresses hat der Verband deutscher Musikschulen (VdM) sein neues Leitbild der öffentlichen Musikschulen im VdM vorgestellt. Es behandelt Ziele und Aufgaben der Musikschulen wie auch ihren Anspruch an Qualität und Kontinuität. Mit dem im neuen Leitbild enthaltenen Bekenntnis der Musikschulen zur „musikalisch-kulturellen Teilhabe aller Menschen“ und „zur Inklusion als Anspruch und Aufgabe“ durch „diskriminierungsfreie, auch aufsuchende Angebote, durch weitgehende Selbstbestimmung jedes Einzelnen sowie eine äußere und innere Barrierefreiheit“ ist Inklusion als wesentlicher Bestandteil des Leitbilds verankert.
Quelle: www.musikschulen.de

 

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2015 April Evaluation des Spielstättenprogrammpreises Rock, Pop, Jazz

Der Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop, Jazz wurde 2013 mit dem Ziel entwickelt, die Bedeutung der Spielstätten im Rock-, Pop- und Jazzmusikbereich zu unterstreichen und deren Betreiber sowie Veranstalter zu würdigen. Die von der Initiative Musik beauftragte Evaluation zielt darauf ab, die Wirksamkeit der Maßnahme zu überprüfen, qualifizierte Grundlagen für die Ableitung von Handlungsempfehlungen zu schaffen und letztlich die Abläufe des Spielstättenprogrammpreises zu verbessern. Dabei wurden sowohl der laufende erste Spielstättenprogrammpreis aus dem Jahr 2013 als auch der aktuelle Stand des zweiten Sppp in 2014 einbezogen. Der Bericht zeigt im Ergebnis, dass das Förderprogramm effizient und effektiv realisiert sowie damit etabliert werden konnte.
Quelle: www.initiative-musik.de

 

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2015 April Studie: Der gesellschaftliche Nutzen von Opernhäusern

Lange nach ihrer Errichtung sind barocke Opernhäuser ein wichtiger Einflussfaktor auf die Ansiedlungsentscheidung von hochqualifizierten Arbeitnehmern. Und deren Konzentration an den von ihnen favorisierten Standorten wirkt positiv auf die Produktivität und damit das nominale Lohnniveau von ungelernten, qualifizierten und hochqualifizierten Arbeitnehmern. Kultur zahlt sich demnach für alle aus! Diesen Zusammenhang zeigt Oliver Falck, ifo Institut, mit seinem Koautoren im CESifo Working Paper 5183.
Quelle: www.cesifo-group.de

 

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2015 April Resolution des Deutschen Kulturrats: Künstlerische Schulfächer sind unverzichtbarer Teil des schulischen Bildungsauftrags

Der Deutsche Kulturrat hat in seiner Resolution „Künstlerische Schulfächer sind unverzichtbarer Teil des schulischen Bildungsauftrags“ die zunehmende Erosion der kulturellen Bildung in der Schule durch die Schwächung der künstlerischen Schulfächer kritisiert und die Bedeutung der Schulfächer Kunst, Musik und Theater für die Allgemeinbildung von Kindern und Jugendlichen unterstrichen. Die Zusammenlegung von Kunst, Musik und Theater zu einem Kultur-Fach (Lernbereich Künste, Ästhetische Bildung oder ähnliches) wird dabei entschieden abgelehnt. Ebenso warnt der Kulturrat vor einer Reduzierung der künstlerischen Fächer in den Stundentafeln und fordert stattdessen, die Fächer Kunst, Musik und Theater einschließlich neuer künstlerischer Entwicklungen und Ausdrucksformen zu stärken.
Quelle: www.kulturrat.de

 

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2015 April Rede von Bundespräsident Joachim Gauck zur Verleihung der Zelter- und Pro-Musica-Plakette

Im Rahmen der diesjährigen Tage der Chor- und Orchestermusik in Celle hat Bundespräsident Joachim Gauck am 15. März 2015 die Zelter- und Pro-Musica-Plakette an traditionsreiche Chöre bzw. Orchester und Musikvereinigungen, die auf eine mindestens hundertjährige Geschichte zurückblicken können, verliehen. In seiner Rede würdigte Gauck das Engagement der Musikerinnen und Musiker. Die so genannte musikalische Hochkultur gebe es nur, weil es an der Basis, in den Dörfern und Kleinstädten unzählige Orte gebe, wo aktiv musiziert werde. Gleichzeitig betonte Gauck auch die Herausforderung, die Tradition der Chor- und Orchestermusik in die Zukunft zu führen. In einer Migrationsgesellschaft sei es von herausragender Bedeutung, ob und wie Migranten einen Zugang zu diesem unverwechselbaren Bestandteil unserer Kultur finden. Auch die Bedeutung der Kirchen stellte der Bundespräsident in diesem Zusammenhang heraus.
Quelle: www.bundespraesident.de

 

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2015 März Kleine Anfrage zur Anzahl der Musiklehrerinnen und Musiklehrer in Brandenburg

Im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage der CDU-Fraktion im brandenburgischen Landtag (Drucksache: 6/820) zu Referendariatsplätzen für Absolventen des Masters Lehramt im Bereich Musik der Universität Potsdam informierte Bildungsminister Günter Baaske (SPD) über die Anzahl der Musiklehrerinnen und -lehrer in Brandenburg. Demnach seien im Schuljahr 2014/15 1.585 Lehrkräfte an Schulen öffentlicher Träger tätig, die über eine Ausbildung im Fach Musik verfügen. Die Anzahl der Lehramtskandidaten im Vorbereitungsdienst belaufe sich im Fach Musik aktuell auf 33.
Quelle: http://www.parldok.brandenburg.de

 

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2015 März Positionspapier der BKM: Kulturpolitische Forderungen für das Urheberrecht im digitalen Umfeld

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Monika Grütters, hat am 10. März 2015 ihre Forderungen für Reformen im Urheberrecht vorgelegt. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung komme dem Urheberrecht im Umgang mit Musik, Filmen, Büchern und sonstigen Werken eine völlig neue Bedeutung zu. Die für die analoge Welt entwickelten, bewährten Rechtsgrundsätze müssten auch in der digitalen Welt gelten. Unter dem Titel "Kulturpolitische Forderungen für das Urheberrecht im digitalen Umfeld" beschreibt das Papier zentrale Anliegen, wie illegalen Angeboten im Netz entgegenzutreten und die Urheber zu stärken.
Quelle: www.kulturstaatsministerin.de

 

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2015 Februar Positionspapier der Dachverbände des Musiklebens: „Handelshemmnis öffentliche Kulturförderung? Musikleben durch TiSA in Gefahr“

Die Dachverbände des Musiklebens in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Bayern haben in einem gemeinsamen Positionspapier Stellung zu den Verhandlungen der internationalen Abkommen TTIP (Freihandelsabkommen) und TiSA (Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen) bezogen. Darin äußern die Musikratsvertreter große Sorgen zur Zukunft der Musiklandschaft im deutschsprachigen Raum. Sollte es zu einer Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen durch TiSA kommen, sei die öffentliche Kulturförderung und damit das Fundament der gesamten Kulturlandschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefährdet.
Quelle: www.musikrat.de

 

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2015 Februar Gutachten: TTIP bedroht die kulturelle Vielfalt

Zu den möglichen Auswirkungen von TTIP auf den Kulturbereich hat die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ein Gutachten bei Prof. Dr. Hans-Georg Dederer, Professor für Staats- und Verwaltungsrecht, Völkerrecht, Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht an der Universität Passau in Auftrag gegeben. Das Gutachten zeigt: TTIP könnte die kulturelle Vielfalt in Deutschland und Europa bedrohen. Anders als bei CETA, dem Abkommen mit Kanada, wo ein „Interessengleichklang“ zwischen Kanada und der EU besteht, was den Schutz und die Förderung kultureller Vielfalt angeht, ist bei TTIP mit einer „Gegenläufigkeit der Interessen“ zwischen den USA und der EU zu rechnen.
Quelle: http://www.gruene-bundestag.de

 

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2015 Februar Stellungnahme des Deutschen Kulturrats: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk in der digitalen Medienwelt

Der Deutsche Kulturrat hat sich in einer Stellungnahme zum Öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der digitalen Medienwelt geäußert. Aufgrund der historischen Erfahrungen mit einem Staatsrundfunk habe die grundgesetzlich garantierte Rundfunkfreiheit in Deutschland eine herausragende Bedeutung. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk müsse staatsfern und unabhängig von ökonomischen und politischen Interessen agieren und gleichzeitig jedem Bürger den Zugang zu Information, Bildung, Unterhaltung und Kultur ermöglichen. Der Öffentlich-rechtliche Rundfunk dürfe nicht auf Verbreitungswege außerhalb des Internets beschränkt werden.
Quelle: www.kulturrat.de

 

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2015 Januar OrchestermusikerIn der Zukunft: Studie der Jungen Deutschen Philharmonie

Die Junge Deutsche Philharmonie hat anlässlich des Symposiums "OrchestermusikerIn der Zukunft", das am 26./27. Januar 2015 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln als Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Orchestervereinigung, des Deutschen Bühnenvereins und der deutschen Musikhochschulen stattfand, eine Umfrage unter ihren Musikerinnen und Musikern durchgeführt. Der von der Planungsgruppe des Symposiums erarbeitete Fragebogen wurde an sämtliche Mitglieder sowie an alle Mitwirkenden der Projekte zwischen August und Dezember 2014 verschickt. Der Rücklauf an ausgefüllten Fragebögen belief sich auf 107.
Quelle: www.jdph.de

 

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2015 Januar Studie: Musizieren fördert Bildungserfolge von Jugendlichen

Jugendliche, die schon in jungen Jahren Musikunterricht hatten, haben bessere Schulnoten als andere. Darüber hinaus sind sie gewissenhafter, offener und ehrgeiziger. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Untersuchung auf der Basis von Daten der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) im DIW Berlin. Für ihre deutschlandweit repräsentative Untersuchung haben die DIW-Forscher die zwischen 2001 und 2012 erhobenen Angaben von knapp 4.000 Jugendlichen analysiert. Die Berechnungen konzentrierten sich dabei auf die 17-Jährigen, die seit ihrem achten Lebensjahr musizierten. Die Studie ist kürzlich online in der Fachzeitschrift „Economics of Education Review“ erschienen.
Quelle: www.diw.de

 

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2014 Dezember Studie „Kultur in den Ländlichen Räumen Baden Württembergs“

Die Studie „Kultur in den Ländlichen Räumen Baden Württembergs“ des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg gibt erstmals einen Überblick über die allgemeine Situation der Kultur im Ländlichen Raum. Sie unterstreicht dabei die große Bedeutung eines lebendigen Kulturlebens und soll dazu anregen, die kulturelle Teilhabe im Ländlichen Raum zu erhalten und weiterzuentwickeln. Um die Studie auf eine möglichst breite inhaltliche Basis zu stellen, wurden Gespräche mit Experten aus verschiedenen Kulturbereichen geführt. Außerdem fand eine schriftliche Befragung aller Gemeinden, Stadt- und Landkreise und zahlreicher kulturschaffender Verbände und Organisationen statt.
Quelle: www.mlr.baden-wuerttemberg.de

 

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2014 November Berliner Resolution der Lehrbeauftragten an Hochschulen

Während eines bundesweiten Aktionstags am 6. November 2014 haben Lehrbeauftragte, Studierende und Sympathisanten in Berlin auf die prekären Arbeitsbedingungen an den deutschen Fachhochschulen, Musik- und Kunsthochschulen aufmerksam gemacht. Lehrbeauftragte leisteten in der Lehre die gleiche Arbeit wie fest angestellte Kolleginnen und Kollegen, erhielten dafür jedoch nur einen Bruchteil deren Einkommens. Die Unterzeichner der Resolution fordern daher von der Politik unter anderem die Einrichtung regulärer sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse anstelle von Lehraufträgen sowie eine Vergütung in Anlehnung an die Bezahlung der hauptamtlichen Beschäftigten.
Quelle: www.dov.org

 

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2014 November Monitoring Kultur- und Kreativwirtschaft 2013

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, mit der Durchführung des Monitoring der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland beauftragt. Der aktuelle Monitoringbericht 2013 setzt das Monitoring der vergangenen Jahre fort. Er untersucht die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft für die Gesamtwirtschaft und stellt die Entwicklung wirtschaftlicher Kennzahlen für den Zeitraum 2009 bis 2013 dar. Grundlage für diese Analysen sind die Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sowie der Bundesagentur für Arbeit.
Quelle: www.kultur-kreativ-wirtschaft.de

 

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