Der Beirat des MIZ


Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard (Vorsitz)
Staatssekretär a.D.


Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard studierte Geschichte, Latein, Historische Hilfswissenschaften und Philosophie an den Universitäten Frankfurt am Main und Heidelberg. Nach dem Assessorexamen für das wissenschaftliche Bibliothekswesen in München war er von 1978 bis 1984 Referent bzw. Abteilungsleiter an den Universitätsbibliotheken in Bamberg, Passau und Heidelberg. Danach war er bis 1987 stellvertretender Leiter der Fachgruppe Wissenschaftliches Bibliothekswesen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Bonn. Im Anschluss hatte er vier Jahre lang das Amt des Direktors der Universitätsbibliothek Tübingen inne. Von 1991 bis 2001 war Joachim-Felix Leonhard Vorstand und Direktor der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv Frankfurt am Main und Potsdam-Babelsberg. Im Rahmen dieser Tätigkeit übte er auch von 1992 bis 1993 die treuhänderische Verwaltung des Programmvermögens von Hörfunk und Fernsehen der DDR aus, die mit der Gründung des Rundfunkarchivs „Ost“ in Berlin-Adlershof (jetzt Potsdam-Babelsberg) und seiner Zuordnung zum Deutschen Rundfunkarchiv endete. Von 2001 bis 2003 bekleidete er das Amt des Generalsekretärs des Goethe-Instituts Inter Nationes, dessen Fusion er federführend begleitete. Von 2003 bis 2007 war er Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und koordinierte die Fusion und Privatisierung der Universitätskliniken Gießen und Marburg. Von 2007 bis 2011 war er Gründungspräsident der Von-Behring-Röntgen-Stiftung mit Sitz in Marburg. Er ist Träger des Verdienstkreuzes I. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, der Puschkin-Medaille der Russischen Föderation und der Friedrich-Behn-Medaille der Unesco Weltkulturerbestadt Lorsch/Bergstrasse sowie Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis. Ab 1997 war er Honorarprofessor an der Humboldt Universität zu Berlin. Er gehörte und gehört zahlreichen nationalen und internationalen Gremien in zum Teil leitender Funktion an, darunter z.B. als Vorsitzender dem Deutschen Nominierungskomitee für das UNESCO-Programm „Memory of the World“.

 


Dr. Klaus-Dieter Anders Dr. Klaus-Dieter Anders
Vorsitzender des Verbandes deutscher Musikschulen Landesverband Sachsen e.V.


Seit 1997 ist Dr. Klaus-Dieter Anders Direktor des Kommunalen Eigenbetriebes Musikschulen des Landkreises Leipzig. Nach dem Studium als Diplomlehrer für Deutsche Sprache und Musik an der Universität Leipzig erfolgte 1991 am Institut für Musikwissenschaft die Promotion. Seit 2006 ist er 1. Vorsitzender des Landesverbands Sachsen des VdM und seit 2014 Mitglied des Bundesvorstands. Ferner ist er Beiratsvorsitzender beim Kulturraum Leipziger Raum.

 

Oswald Beaujean Oswald Beaujean
Programmbereichsleiter BR-KLASSIK


1961 in Aachen geboren, war Oswald Beaujean langjähriges Mitglied bei den Aachener Domsingknaben. Er studierte Germanistik, Philosophie, Musikwissenschaft und Geschichte in Bonn. Wichtige journalistische Erfahrungen sammelte er durch freie Mitarbeit bei Tageszeitungen in Aachen und Bonn sowie in der Musikredaktion des Westdeutschen Rundfunks. Seit 1988 ist er als Musikredakteur beim Bayerischen Rundfunk angestellt, wo er als Kammermusik-Produzent tätig war, häufig moderierte, in verschiedenen Abteilungen von BR-KLASSIK als Redaktionsleiter arbeitete und heute Programmbereichsleiter von BR-KLASSIK ist. Daneben schrieb er zahlreiche Artikel für die ZEIT, die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine.

 

Dr. Jürgen Brandhorst Dr. Jürgen Brandhorst
Geschäftsführer der GEMA-Stiftung

Dr. Jürgen Brandhorst arbeitet als Direktor bei der GEMA. Zudem hat er auch die Geschäftsführung der GEMA-Stiftung inne und bekleidet das Amt des Vorstands der Franz Grothe-Stiftung. Er studierte u. a. Musikwissenschaft, Geschichte und Germanistik und wurde im Jahr 1992 durch die Westfälische Wilhelms-Universität Münster zum Dr. phil. promoviert. Anschließend war er als Dozent für das Fach Musikwissenschaft am Konservatorium in Osnabrück sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim DFG-Forschungsprojekt "Politischer Wertewandel und populäre Musik" am Institut für Politikwissenschaft in Münster tätig. Er ist Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten und Hochschulen. Regelmäßig hält er Vorträge zu Themen des Kulturmanagements und zu musikrechtlichen Fragen.

 

Prof. Dr. Andreas Eckhardt Prof. Dr. Andreas Eckhardt
Präsident der Hindemith-Stiftung in Blonay (Schweiz)

Prof. Dr. Andreas Eckhardt ist seit 1999 Präsident der Hindemith-Stiftung in Blonay (Schweiz). Er studierte Schulmusik, Geschichte und Musikwissenschaft in Mainz und Wien. Nach der Referendar- und Assessorphase arbeitete er von 1971 bis 1979 im Musikverlag B. Schott's Söhne Mainz und war Bundesgeschäftsführer des Verbands Deutscher Schulmusiker (VDS). Von 1980 bis 1998 war Andreas Eckhardt Generalsekretär des Deutschen Musikrats in Bonn und dort einer der Initiatoren und langjährigen Herausgeber des Musik-Almanachs. In den Jahren 1998 bis 2009 übernahm er das Amt des Direktors des Beethoven-Hauses Bonn. Darüber hinaus lehrte er Kulturmanagement an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Hamburg. Er ist Mitglied in Beiräten von Musikfestivals, der International Beethoven Competition Bonn, im Deutschen Musikinstrumentenfonds sowie Fachkurator Musik in der Jürgen Ponto-Stiftung. Er ist Ehrenmitglied des Deutschen Musikrats und Träger des Bundesverdienstkreuzes 1.Klasse.

 

Michael Fernau Michael Fernau
Direktor und ständiger Vertreter der Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek

Michael Fernau studierte Rechts-, Politik-, Verwaltungs- und Finanzwissenschaften in Gießen, Frankfurt am Main, Speyer und Siegburg. Nach seinem Rechtsreferendariat war er von 1988 bis 2001 Jurist in der hessischen Finanzverwaltung, zuletzt als Regierungsdirektor. 2001 wechselte er als Leitender Verwaltungsdirektor zur Deutschen Nationalbibliothek, der er seit 2008 als Direktor in Leipzig und als ständiger Vertreter der Generaldirektorin vorsteht. Von Ende 2010 bis Mitte 2016 leitete er zudem das Deutsche Musikarchiv.

 

Dr. Tilo Gerlach Dr. Tilo Gerlach
Geschäftsführer Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL)

Dr. Tilo Gerlach ist seit 2001 Geschäftsführer der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL), zuvor war er seit 1996 dort als Justitiar tätig. Zudem ist der promovierte Jurist Präsident der AEPO-ARTIS (Europäische Dachorganisation der Verwertungsgesellschaften für ausübende Künstler) sowie Board-Member der SCAPR (Internationale Dachorganisation der Verwertungsgesellschaften für ausübende Künstler). Der gebürtige Berliner ist ferner Lehrbeauftragter an der Humboldt-Universität Berlin und veröffentlichte zahlreiche Publikationen zum Urheberrecht und zum Recht der ausübenden Künstler.

 

Elisabeth Herzog-Schaffner Elisabeth Herzog-Schaffner
Geschäftsführerin des Deutschen Tonkünstlerverbandes e.V. (DTKV)

Elisabeth Herzog-Schaffner ist seit 2010 Geschäftsführerin des Deutschen Tonkünstlerverbandes e.V. Sie studierte Geschichte, Philosophie und Archäologie und kuratierte im Anschluss daran eine Ausstellung und ein Buchprojekt zur Geschichte der Frauen in Passau. Von 1999 bis 2003 war sie Projektmanagerin des Euregio Symphonieorchesters. Im Rahmen einer 6-jährigen Tätigkeit im Bereich Veranstaltungen und Messe bei der Passau Event GmbH stieg sie im Jahr 2004 mit einem Geschäftsbestellungsvertrag beim Deutschen Tonkünstlerverband ein. Elisabeth Herzog-Schaffner ist Schatzmeisterin des Vereins Freunde der Tonkunst und Musikerziehung e.V. und Mitglied im Bundesfachausschuss „Arbeit und Soziales“ des Deutschen Kulturrats.

 

Prof. Dr. Wolfgang Rathert Prof. Dr. Wolfgang Rathert
Professor für Musikwissenschaft an der LMU München

Prof. Dr. Wolfgang Rathert ist Professor für Historische Musikwissenschaft an der LMU München mit Schwerpunkt 20. Jahrhundert und Musik der Gegenwart. Nach einer Kirchenmusiker-Ausbildung studierte er Musikwissenschaft, Philosophie und Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin und wurde mit einer Arbeit über Charles Ives promoviert, die mit dem Joachim Tiburtius-Preis des Landes Berlin 1988 ausgezeichnet wurde. Nach der Laufbahn-Prüfung zum Wissenschaftlichen Bibliothekar leitete er von 1991 bis 2002 die Musik- und Theaterbibliothek der heutigen Universität der Künste Berlin. 1999 habilitierte er sich an der Humboldt-Universität zu Berlin. Wolfgang Rathert ist stellvertretender Vorsitzender des Beirats des Deutschen Musikarchivs, Mitglied und stellvertretender Geschäftsführer der Karl Amadeus-Hartmann-Gesellschaft München sowie Mitglied der Stiftungsräte der Géza Anda-Stiftung Zürich und der Paul Sacher-Stiftung Basel.


Prof. Dr. Dörte Schmidt Prof. Dr. Dörte Schmidt
Professorin für Musikwissenschaft an der Universität der Künste Berlin und Präsidiumsmitglied des Deutschen Musikrats

Prof. Dr. Dörte Schmidt ist Professorin für Musikwissenschaft an der Universität der Künste Berlin. Sie studierte Schulmusik, Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft in Hannover, Berlin und Freiburg, wo sie 2001 mit einer Arbeit über zeitgenössisches Musiktheater promoviert wurde. Nach Forschungsstipendien in Basel und Paris wurde sie Assistentin am Musikwissenschaftlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum, wo sie sich 1997 habilitierte. Im Jahr 2000 folgte sie einem Ruf auf eine Professur für Musikwissenschaft an die Musikhochschule Stuttgart, bevor sie 2006 nach Berlin wechselte. Von 2002 bis 2005 war Dörte Schmidt verantwortlich für den Aufsatzteil der Zeitschrift "Die Musikforschung", seit 2005 gehört sie dem Vorstand der Gesellschaft für Musikforschung an, seit 2009 als deren Vizepräsidentin. Seit 2010 ist sie Vizepräsidentin des Landesmusikrats Berlin, wo sie den Wettbewerb "Jugend forscht Musik" ins Leben rief. Seit 2013 ist sie Mitglied im Präsidium des Deutschen Musikrats.  


Dr. Heinz Stroh Dr. Heinz Stroh
Geschäftsführer des Deutschen Musikverleger-Verbandes e.V.


Seit 1998 ist Dr. Heinz Stroh Geschäftsführer des Deutschen Musikverleger-Verbands e.V. Ferner ist er Geschäftsführer des Gesamtverbands Deutscher Musikfachgeschäfte, des Bunds Deutscher Klavierbauer und der Musikhandel Verlagsgesellschaft mbH. Nach der Beendigung seines Studiums der Rechtswissenschaft an der Universität zu Köln mit den beiden Staatsexamen wurde Heinz Stroh 1983 Justitiar des Deutschen Musikverleger-Verbands e.V. 1994 erfolgte die Promotion.

 

Dr. Robert von Zahn Dr. Robert von Zahn
Generalsekretär des Landesmusikrats NRW


Robert von Zahn ist seit 2005 Generalsekretär des Landesmusikrats NRW. Er studierte Musikwissenschaft, Geschichte und Osteuropäische Geschichte in Köln und legte 1989 eine Dissertation über "Musikpflege in Hamburg um 1800" vor. Zwischen 1990 und 1993 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Historischen Archiv der Stadt Köln. Von 1993 bis 2005 war er am Joseph Haydn-Institut beschäftigt, wo er drei Bände der Haydn-Gesamtausgabe vorlegte. Zwischen 2001 und 2005 war er Sprecher des Initiativkreises Freie Musik in Köln; seit vielen Jahren ist er im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für rheinische Musikgeschichte aktiv.

 

 

 

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