Musikwirtschaft

Einführung in das Thema:
Musikwirtschaft

Aktuelles aus den MIZ-Datenbanken
 

Musikwirtschaft
Die Musikwirtschaft ist durch ein vielfältiges Geflecht unterschiedlichster wirtschaftlicher Aktivitäten geprägt. Doch welche Branchenzweige umfasst sie und wie hoch sind ihre Umsätze? Michael Söndermann beleuchtet in einem Gesamtüberblick den Facettenreichtum der Branche vom Veranstaltungsmarkt über die Musikverlage und die Musikinstrumentenproduktion bis hin zum Musikfachhandel.
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Musikverlage
Für die Musikverlage ist der klassische Notendruck schon längst nicht mehr die einzige Einnahmequelle: Zunehmend übernehmen sie auch weitere Aufgaben, wie Tonträgerproduktion, Künstlervermittlung oder die Veranstaltung von Konzerten. Thomas Tietze gibt einen Überblick über die Arbeit der Musikverlage.
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Phonomarkt
Kaum ein Markt befindet sich so sehr im Wandel wie der deutsche Phonomarkt. Starke Umsatzeinbußen vor allem durch die Verbreitung von Musiktauschbörsen haben die Branche in den letzten Jahren vor neue Herausforderungen gestellt. Lothar Scholz beschreibt Strukturen und Entwicklungen des Phonomarkts, analysiert die Absatzzahlen der angebotenen Produkte und beleuchtet Handelsformen und Käuferschichten.
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Musikinstrumentenbau
Wie viele steuerpflichtige Betriebe gibt es in Deutschland im Bereich des Musikinstrumentenbaus? Wie hoch ist ihr Umsatz? Und welche Instrumente werden in welchem Umfang ins Ausland exportiert? Birgit Böcher beschreibt die wichtigsten wirtschaftlichen Rahmendaten. Darüber hinaus skizziert sie die Geschichte des Musikinstrumentenbaus in Deutschland und zeigt verschiedene Ausbildungswege auf.
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Musikfachhandel
Der Musikfachhandel gehört zu den traditionsreichsten Wirtschaftszweigen in Deutschland. Doch wie steht es um seine aktuelle wirtschaftliche Situation? Und welchen Einfluss hat das Internet als neue Vertriebsform? Birgit Böcher beantwortet diese Fragen und spürt dabei sowohl Potenziale als auch Probleme des deutschen Musikfachhandels auf.
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Konzertdirektionen und Künstleragenturen
Konzertdirektionen und Künstleragenturen leisten einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Deutschland: Sie betreuen Künstler der verschiedensten Richtungen, organisieren Konzerte und Festivals sowie sonstige Live Events. Michael Russ erklärt, weshalb dieser Zweig zur umsatzstärksten Branche der Musikwirtschaft avancierte und beleuchtet die Rahmenbedingungen im Live Entertainment.
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August 2016
Aktuelle Statistiken zur Veranstaltungswirtschaft online
Basierend auf Daten der derzeit aktuellen vom Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft in Auftrag gegebenen Studie „Live Entertainment in Deutschland“ der Gesellschaft für Konsumforschung präsentiert das MIZ aktuelle Statistiken zum Musikveranstaltungsmarkt in Deutschland. Neben einer Übersicht zum Gesamtumsatz, auch in Relation zum Nicht-Musikveranstaltungsmarkt, werden ausdifferenzierte Umsatzentwicklungen des Musikveranstaltungsmarkts der verschiedenen Musikrichtungen berücksichtigt und darüber hinaus auch Daten zu Besucherreichweiten und Ticketpreisen dargestellt.
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Juli 2016
Musikindustrie in Zahlen: Aktuelle Statistiken zum Phonomarkt online
Mit einer Steigerung von über 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Phonormarkt in Deutschland 2015 weiterhin positiv entwickelt. Dies teilt der Bundesverband Musikindustrie in seinem Jahrbuch 2015 mit. Demnach setzte die Branche über 1,5 Milliarden Euro mit dem Verkauf physischer Tonträger und digitaler Musikprodukte um. Mit rund 1,1 Milliarden Euro wurden dabei über zwei Drittel der Umsätze mit dem Verkauf von physischen Tonträgern erzielt. Dennoch konnte das Digitalgeschäft mit einem Plus von rund 30 Prozent gegenüber 2014 noch einmal deutlich zulegen. Großen Anteil an dieser Entwicklung hat die gestiegene Nachfrage nach Audio-Streaming, dessen Umsatzanteil sich 2015 dem der Downloads deutlich genähert hat. Aktuelle Ergebnisse zu zentralen wirtschaftlichen Entwicklungen des Phonomarkts sind nun auch im Statistikportal des MIZ zu finden.
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Juli 2016
Offener Brief europäischer Kulturschaffender an die EU-Kommission
Kulturschaffende aus Europa fordern in einem Offenen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eine angemessene Vergütung für die wirtschaftliche Nutzung kreativer Inhalte im Internet. Die Unterzeichner, darunter zahlreiche Prominente des Musiklebens in Deutschland wie Andreas Bourani, Alex Christensen, Frida Gold oder Wolfgang Niedecken, üben Kritik an Online-Plattformen wie Youtube, die wirtschaftlich von der Nutzung kreativer Inhalte profitierten, Urheber aber entweder überhaupt nicht oder deutlich unter Wert vergüteten. An die Europäische Kommission richten sie den Appell, die Schöpfer der Werke fair an den Einnahmen zu beteiligen und rechtliche Lösungen zu finden, die Kulturschaffenden, Verbrauchern und kleineren Unternehmen gleichermaßen zugutekommen.
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Mai 2016
Studie zu wirtschaftlichen Auswirkungen der Musikpiraterie in der EU
Die vom Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) in Auftrag gegebene Studie „Die wirtschaftlichen Kosten der Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums in der Tonträgerindustrie“ befasst sich mit direkten und indirekten Einnahme- und Arbeitsplatzverlusten durch Produktpiraterie in der Musikbranche sowie mit deren Auswirkungen auf die öffentlichen Finanzen. Den Ergebnissen zufolge erlitt die Musikindustrie durch die illegale Verbreitung digitaler und physischer Formate im Jahr 2014 einen Schaden von 170 Mio. Euro. Zählt man die indirekten Verluste hinzu, entgingen der Musikindustrie im Jahr 336 Mio. Euro durch Produktpiraterie. Die Studie analysiert Umsatzdaten aus den 19 EU-Mitgliedstaaten, in denen 2014 insgesamt 99 % aller entsprechenden EU-Verkäufe getätigt wurden.
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November 2015
Rede von Kulturstaatsministerin Grütters zur Zukunft des Urheberrechts
Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat auf einer hochrangig besetzten Fachkonferenz der Initiative Urheberrecht in Kooperation mit dem Institut für Urheber- und Medienrecht zum Thema „Die Zukunft des Urheberrechts - 50 Jahre Urheberrecht in Deutschland“ eine kulturpolitische Keynote gehalten. In ihrer Rede erläuterte Grütters die wichtige kulturpolitische Dimension des Urheberrechts und skizzierte notwendige Maßnahmen zur Anpassung des Urheberrechts an das digitale Zeitalter. Sie betonte ihre Wertschätzung für die Kultur- und Kreativwirtschaft als Innovationsmotor in allen gesellschaftlichen Bereichen. „Die Künstler und Kreativen tragen die Fackel, an der viele andere das Feuer eigener schöpferischer und produktiver Kraft entzünden“, hob die Staatsministerin hervor.
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November 2015
Monitoring Kultur- und Kreativwirtschaft 2014
Die deutsche Kultur- und Kreativwirtschaft ist weiter auf Wachstumskurs. Umsatz, Bruttowertschöpfung und die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse der Branche legten im Vergleich zum Vorjahr um über 2 Prozent zu. Auch die Zahl der Unternehmen und Erwerbstätigen ist kontinuierlich gestiegen. Insgesamt erwirtschafteten die rund 249.00 Unternehmen der Branche mit über einer Million Erwerbstätigen im Jahr 2014 einen Umsatz in Höhe von 146 Milliarden Euro. Dies sind zentrale Ergebnisse des Monitoringberichts 2014, der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erarbeitet wurde.
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November 2015
Topografie des Musikinstrumentenbaus
Der Musikinstrumentenbau in Deutschland fußt auf einer langen Tradition und steht mit seinen hohen Fertigungsstandards seit Generationen für Qualität und Präzision. Zahlreiche Betriebe beispielsweise aus den Bereichen Klavier- und Cembalobau, Geigen- und Bogenbau sowie Metallblas- und Schlaginstrumentenbau genießen weltweit einen exzellenten Ruf - bei Profis wie bei Laienmusikern. In einer neuen topografischen Darstellung zeigt das MIZ sowohl Standorte als auch historisch gewachsene Zentren des Musikinstrumentenbaus.
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September 2015
Neue Studie zur Musikwirtschaft
Die Teilbranchen der Musikwirtschaft in Deutschland haben im Jahr 2014 insgesamt elf Milliarden Euro umgesetzt. Mit 127.000 Selbstständigen und Arbeitnehmern übertreffen sie die Erwerbstätigenzahlen jeder anderen Medienbranche. Dies sind zentrale Ergebnisse der Studie „Musikwirtschaft in Deutschland“, die nun im Auftrag der wichtigsten Verbände der Musikwirtschaft, der Hansestadt Hamburg und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Jena vorgelegt wurde. Ziel der Studie war es, vorhandene Informationslücken zu schließen und die Aussagekraft bereits bestehender Untersuchungen zu vervollständigen.
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Juni 2015
Musikindustrie in Zahlen: Tonträgerhersteller verzeichnen Wachstum
Die Erlöse aus Musikstreaming-Angeboten sind in Deutschland erneut in die Höhe geschossen. Wie der Bundesverband Musikindustrie meldete, waren sie mit einer Steigerung um 78,6 Prozent entscheidend verantwortlich für das Wachstum des Musikmarkts im Jahr 2014, der um 1,8 Prozent auf 1,48 Milliarden Euro zugelegt hat. Zwar sind die Streaming-Zuwächse etwas geringer ausgefallen als im Vorjahr, trotzdem sind die digitalen Geschäftsfelder mit 13,1 Prozent deutlicher gewachsen als im Vorjahr. Bei einem Umsatz von insgesamt 371 Millionen Euro haben sie nun einen Anteil von 25 Prozent am deutschen Musikmarkt. Mit nur minimalen Verlusten bleibt daneben das physische Geschäft das solide Fundament.
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März 2015
Positionspapier: Kulturpolitische Forderungen für das Urheberrecht im digitalen Umfeld
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Monika Grütters, hat am 10. März 2015 ihre Forderungen für Reformen im Urheberrecht vorgelegt. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung komme dem Urheberrecht im Umgang mit Musik, Filmen, Büchern und sonstigen Werken eine völlig neue Bedeutung zu. Die für die analoge Welt entwickelten, bewährten Rechtsgrundsätze müssten auch in der digitalen Welt gelten. Unter dem Titel "Kulturpolitische Forderungen für das Urheberrecht im digitalen Umfeld" beschreibt das Papier zentrale Anliegen, wie illegalen Angeboten im Netz entgegenzutreten und die Urheber zu stärken.
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November 2014
Resolution des Deutschen Musikrats: Veränderung braucht den Dialog
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, und das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe, mit der Durchführung des Monitoring der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland beauftragt. Der aktuelle Monitoringbericht 2013 setzt das Monitoring der vergangenen Jahre fort. Er untersucht die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft für die Gesamtwirtschaft und stellt die Entwicklung wirtschaftlicher Kennzahlen für den Zeitraum 2009 bis 2013 dar. Grundlage für diese Analysen sind die Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sowie der Bundesagentur für Arbeit.
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Oktober 2014
Resolution des Deutschen Musikrats: Veränderung braucht den Dialog
Die Mitgliederversammlung 2014 des Deutschen Musikrats hat am 18. Oktober 2014 im Berliner Abgeordnetenhaus einstimmig die Resolution „Veränderung braucht den Dialog. Aufruf für den Schutz und die Förderung der Kulturellen Vielfalt in Deutschland“ verabschiedet. Diese enthält einen 10-Punkte-Forderungskatalog an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel zu den internationalen Freihandels- und Dienstleistungsabkommen TTIP, CETA und TiSA. Der Deutsche Musikrat warnt vor einer Entwurzelung kultureller Identitäten und einem Zurückdrängen der Daseinsvorsorge, wie es bei der Umsetzung der Freihandelsabkommen und insbesondere von TiSA vorhersehbar wäre. Gleichzeitig kritisieren die Unterzeichner den Europäischen Rat und die Europäische Kommission für die Intransparenz in der Verhandlung entscheidender Zukunftsfragen und für die Gefährdung der Kulturellen Vielfalt durch marktradikale Liberalisierungsbestrebungen.
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Juli 2014
Fachbeitrag zu Konzertdirektionen und Künstleragenturen
Konzertdirektionen und Künstleragenturen zählen zu den zentralen Akteuren des Musiklebens. Ihre Bedeutung ergibt sich vor allem aus der strategischen Markteinführung und Karriereentwicklung von Künstlerinnen und Künstlern sowie der Bereitstellung eines nahezu flächendeckenden Angebots an Konzertveranstaltungen, das alle Genres von der Klassik über den Jazz bis hin zur populären Musik abdeckt. Aktuell kann der deutsche Veranstaltungsmarkt auf ein Umsatzergebnis von 3,8 Milliarden Euro zurückblicken, das sich aus Ticketverkäufen für Musikveranstaltungen mit einem Umsatz von 2,7 Milliarden Euro und für Nicht-Musikveranstaltungen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro zusammensetzt. In einem neuen Fachbeitrag für das MIZ erklärt Burkhard Glashoff, Geschäftsführer der Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette, weshalb dieser Zweig zu einem der umsatzstärksten der Musikwirtschaft avancierte.
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Juni 2014
GfK-Konsumstudie zum Konzert- und Veranstaltungsmarkt 2013
Nach einem schwierigen Jahr 2012 ist der deutsche Konzert- und Veranstaltungsmarkt 2013 auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Wie sich die Branche im Detail entwickelte, zeigt die neue GfK-Konsumstudie zum Veranstaltungsmarkt 2013, herausgegeben und erstellt im Auftrag von „musikmarkt“ und dem Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (bdv). Der Umsatz der gesamten Branche stieg nach Angaben der Studie um 15 Prozent, auf insgesamt 3,822 Milliarden Euro, was einem Plus von 500 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Zurückzuführen ist dies nicht zuletzt auf eine deutliche Zunahme der Veranstaltungsbesucher, deren Zahl auf 32,9 Millionen stieg. Auf insgesamt 40 Seiten liefert die Studie ausführliche Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung des Veranstaltungsmarkts – auch im Hinblick auf die benachbarten Entertainment-Märkte.
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Mai 2014
Kultur- und Kreativwirtschaftsindex Berlin Brandenburg 2013
Zum zweiten Mal legen die Länder Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der IHK Berlin und der IHK Potsdam den Kultur- und Kreativwirtschaftsindex (KKI) vor. Der KKI gibt einen Einblick in die wirtschaftliche Lage der Kultur- und Kreativwirtschaft der Region und reflektiert das aktuelle Stimmungsbild innerhalb ihrer Branchen. Die Untersuchung erweitert die Zahlen der amtlichen Statistik zu Anzahl und Umsatz der Unternehmen um wichtige „weiche“ Merkmale wie Geschäftsklimafaktoren, Standortzufriedenheit, Einschätzung der wirtschaftlichen Situation und Zukunftsperspektiven der Unternehmen. Hierzu hat das Forschungsinstitut House of Research Vertreter von insgesamt 949 Unternehmen und Selbständige in elf Teilmärkten, darunter die Musikwirtschaft und der Markt für Darstellende Künste, befragt.
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April 2014
Willenserklärung zu Mindestgagen und Clubförderung im Jazz
Als kulturpolitisches Signal der zentralen Protagonisten im Jazz hat die Union Deutscher Jazzmusiker gemeinsam mit über 50 Veranstalterinnen und Veranstaltern im Rahmen der Musikmesse jazzahead! eine Willenserklärung vorgelegt, in der sie Mindeststandards für die Förderung von Spielstätten und die Bezahlung von Musikerinnen und Musikern fordert. Um langfristig das künstlerische und kulturelle Potential zu erhalten und weiter zu entwickeln, sieht die Erklärung eine Einstiegsgage von 250,- Euro pro Musiker vor, wenn die Spielstätte gleichzeitig zu mindestens 1/3 öffentlich gefördert wird. Ebenfalls berücksichtigt werden Standards in Bezug auf Festivals oder Rundfunkmitschnitte.
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März 2014
Digital Music Report 2014
Die im Auftrag des internationalen Tonträgerverbandes IFPI durchgeführte Studie untersucht Angebot, Umsatz und Reichweite legaler Musikdienste im Internet und stellt die Aktivitäten der Musikwirtschaft zur Bekämpfung der Musikpiraterie vor. Demnach konnte der weltweite digitale Musikmarkt im Jahr 2013 erneut um 4,3 Prozent gesteigert werden. Das Geschäft mit Downloads und Streaming machte damit mittlerweile 39 Prozent der weltweiten Musikumsätze aus. Insgesamt ging der weltweite Umsatz aus physischen und digitalen Musikverkäufen, Leistungsschutzrechten und Synchronisation in 2013 jedoch um 3,9 Prozent zurück. Im europäischen Musikmarkt hingegen konnte zum ersten Mal seit 12 Jahren wieder ein Umsatzwachstum um 0,6 Prozent verzeichnet werden.
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Februar 2014
Monitoring zu ausgewählten wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft 2012
Ob Architektur, Musik oder Werbung - die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine vielfältige Branche. Ihr gehören sowohl freiberuflich arbeitende Künstler und Kulturschaffende als auch Klein- und Kleinstunternehmer an. Der im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erstellte Monitoringbericht 2012 gibt Aufschluss über die besonderen Merkmale und Strukturen der Branche. Er beinhaltet auch erstmalig Steckbriefe zu den elf Teilmärkten der Kultur- und Kreativwirtschaft. Ein Schwerpunkt des aktuellen Monitoringberichts ist die Digitalisierung der Kultur- und Kreativwirtschaft.
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September 2013
Music as a Service: Eine Alternative für Musikpiraten? Eine empirische Untersuchung zur Nutzungsintention von Streaming-Services für Musik
Für die Studie „Music as a Service: eine Alternative für Musikpiraten?“ befragten Forscherinnen und Forscher der TU Darmstadt und der Ludwig-Maximilians-Universität München 8.000 Studierende nach ihrer Einstellung zu sogenannten Freemium-Geschäftsmodellen: Angeboten, bei denen Basisdienstleistungen wie Streaming gratis sind. In der Stichprobe machten die Wissenschaftler auch 132 Musikpiraten aus, also Nutzer, die sich auf Internetplattformen mit illegalen Musikkopien versorgen. Und um deren Einstellung und Nutzungsverhalten ging es vor allem in der Studie.
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Mai 2013
Monitoring zur Kultur- und Kreativwirtschaft 2011
Die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft nimmt im öffentlichen Diskurs einen immer größeren Raum ein. Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung hat vor diesem Hintergrund ein Monitoring zur Kultur- und Kreativwirtschaft eingerichtet, mit dem jährlich über die aktuellen wirtschaftlichen Eckdaten zu diesem Wirtschaftsfeld berichtet werden soll. In dem vorliegenden dritten Analysebericht wird darüber hinaus die Entwicklung der Branche von 2009 bis einschließlich 2011 dargestellt.
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April 2013
Musikindustrie in Zahlen: Bundesverband veröffentlicht Jahrbuch 2012
Mit einem Anstieg um 19,3 Prozent legte der digitale Musikmarkt in Deutschland im Jahr 2012 erneut deutlich zu. Wie der Bundesverband Musikindustrie bekannt gab, geht mittlerweile ein Fünftel der durch Musikverkäufe generierten Umsätze auf das Konto von Downloads oder dem Streaming von Musik. Der physische Markt stellt mit einem Umsatzanteil von knapp 80 Prozent nach wie vor den Grundpfeiler der deutschen Musikindustrie dar. Allein mit CDs wurde 2012 rund eine Milliarde Euro erwirtschaftet. Insgesamt gingen 2012 die Umsätze aus Musikverkäufen jedoch um 3,2 Prozent leicht zurück auf 1,44 Milliarden Euro.
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April 2013
Studie zur Digitalen Content-Nutzung 2013
Die von der GfK im Auftrag des Bundesverbands Musikindustrie (BVMI), des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) durchgeführte dritte DCN-Studie untersucht Nutzergewohnheiten beim digitalen Medienkonsum und ermittelt Einstellungen der Konsumenten zu Urheberrechtsverletzungen und legalen Online-Angeboten. Vor dem Hintergrund der 2012 intensiv geführten öffentlichen Diskussionen um das Urheberrecht fokussiert die auf Grundlage einer repräsentativen Befragung erstellte Studie in ihrer dritten Auflage ausschließlich auf die Einstellungen und Kenntnisse der Bevölkerung zu diesem Themenkomplex.
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Februar 2013
Neuer Fachbeitrag beleuchtet den deutschen Phonomarkt
Der deutsche Phonmarkt ist nach wie vor eine der umsatzstärksten Branchen der Musikwirtschaft. Als drittgrößter Phonomarkt der Welt und größter in Europa generierte er für das Jahr 2011 einen Gesamtumsatz von 1,67 Milliarden Euro. Starke Umsatzeinbußen vor allem durch die Verbreitung von Musiktauschbörsen haben die Branche in den letzten Jahren jedoch vor neue Herausforderungen gestellt. In einem neuen Beitrag für das MIZ beschreibt der Musikjournalist Lothar Scholz Strukturen und Entwicklungen des Phonomarkts, analysiert die Absatzzahlen der angebotenen Produkte und beleuchtet Handelsformen und Käuferschichten.
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Dezember 2012
Neuer Fachbeitrag zur Lage der Musikwirtschaft
Im Jahr 2010 (letzter Datenstand) existierten in Deutschland insgesamt mehr als 13.700 Musikunternehmen. Dazu zählen selbstständige Musiker, private Ensembles, Verlage, Instrumentenhersteller, Konzertveranstalter und -agenturen, Tonträgerhersteller, Tonstudios und sonstige Musikverwerter. Sie verzeichneten zusammen einen steuerbaren Gesamtumsatz von rund 6,3 Milliarden Euro, was einem einen minimalen Rückgang von minus 0,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2009 entspricht. Michael Söndermann beleuchtet in einem neuen Gesamtüberblick für das MIZ die aktuelle Lage der Musikwirtschaft und ihrer Teilmärkte.
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Oktober 2012
Positionspapier des Deutschen Kulturrats zur Zukunft des Urheberrechts
Der Deutsche Kulturrat hat als Spitzenverband der Kulturverbände in Deutschland ein Positionspapier "Zur Zukunft des Urheberrechts" vorgelegt. Darin misst er den Künstlern, als Urheber neuer Werke oder auch als Interpreten von Werken, eine herausragende Bedeutung zu. Das Positionspapier behandelt in neun Punkten u.a. die Themen Schutz des Urhebers, Urhebervertragsrecht, Schrankenregelungen, Nutzung von verwaisten und vergriffenen Werken, Geräte- und Speichermedienvergütung sowie die Kompetenz der Verwertungsgesellschaften.
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August 2012
Zweite Studie zur Digitalen Content-Nutzung veröffentlicht
Mehr als ein Drittel aller Deutschen hat im Jahr 2011 Medieninhalte online genutzt oder heruntergeladen. Dies entspricht einer Steigerung von 11% gegenüber dem Vorjahr. Auf dem Vormarsch sind dabei sowohl legale als auch illegale Streaming-Angebote. Zu diesem Ergebnis kommt die 2. Studie zur Digitalen Content-Nutzung, die von der Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag des Bundesverbands Musikindustrie durchgeführt wurde. Sie untersucht Nutzergewohnheiten beim digitalen Medienkonsum und ermittelt Einstellungen der Konsumenten zu Urheberrechtsverletzungen und legalen Online-Angeboten.
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August 2012
Neue Studie zum Konzert- und Veranstaltungsmarkt erschienen
Der deutsche Konzert- und Veranstaltungsmarkt hat sich von den Umsatzrückgängen der Jahre 2008 und 2009 erholt. Das belegt eine neue Studie der Gesellschaft für Konsumforschung. Nachdem der Branchenumsatz in den Jahren 2008 und 2009 gegenüber 2007 um 15 Prozent von 3,9 Milliarden auf 3,2 Milliarden Euro gesunken war, wurde der Spitzenumsatz von 2007 im Jahr 2011 mit 3,943 Milliarden Euro sogar noch übertroffen. Der Umsatz basiert auf 32,9 Millionen Besuchern, was einem Zugewinn von 7 Prozent entspricht. Insgesamt wurden 122,1 Millionen Besuche und damit fast 16 Millionen mehr als 2009 ermittelt. Eine Auswahl an Grafiken zum Veranstaltungsmarkt 2011 steht online zu Verfügung.
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Juli 2012
Neuerscheinung: Monitoring Kultur- und Kreativwirtschaft 2010
Soeben wurde das neue "Monitoring zu wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft 2010" vom Bundeswirtschaftsministerium veröffentlicht. Damit liegt nun der dritte Bericht nach dem Monitoring 2009 (erschienen 2010) und dem Forschungsbericht (2009) zur Lage der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland vor. Kernfragen der Untersuchung sind, welches ökonomische Gewicht die Kultur- und Kreativwirtschaft innerhalb der Gesamtwirtschaft und im Vergleich zu anderen Branchen hat, was die einzelnen Teilmärkte auszeichnet und wo ihre Stärken und Potenziale liegen.
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Juni 2012
Deutscher Musikverlegerverband: Offenbacher Resolution zum Urheberrecht
Im Rahmen seiner Jahrestagung 2012 in Offenbach hat der Deutsche Musikverlegerverband (DMV) eine Resolution zum Urheberrecht verabschiedet. Die Unterzeichner fordern darin eine Anpassung des geltenden Rechts an das digitale Zeitalter und die dadurch bedingte veränderte Medienrezeption – allerdings nicht auf Kosten der Urheber und ihrer Verlage. An die Politik und insbesondere an die Bundesjustizministerin wird appelliert, schnell zu handeln und die Überarbeitung des Urheberrechts nicht länger hinauszuschieben.
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April 2012
Landesmusikrat NRW verabschiedet Positionspapier zum Urheberrecht
Mit einem Positionspapier spricht sich der Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen gegen unangemessene Vereinfachungen in der Debatte um Urheberrecht und Digitalisierung aus. Vor dem Hintergrund, dass die bei weitem überwiegende Zahl der professionell arbei­tenden musikalischen Urheber es ablehnt, dass ihr Schaffen im Internet ohne Rück­frage beim Urheber verwertet wird, nur weil die Technik es möglich macht, wurden elf Thesen entwickelt, die vom Präsidium des Landes­musikrats im April 2012 verabschiedet wurden.
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April 2012
Neuer Fachbeitrag zum Musikfachhandel in Deutschland online
Der Musikfachhandel gehört zu den traditionsreichsten Wirtschaftszweigen in Deutschland. Birgit Böcher hat im Auftrag des MIZ seine Strukturen und aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen sowie den Einfluss des Internets als neue Vertriebsform untersucht. Der Beitrag referiert Daten und Fakten des Statistischen Bundesamts sowie zentraler Fachverbände.
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März 2012
Sven Regener zur Urheberrechtsdiskussion im Internet
In einem Radiointerview für die Sendung „Zündfunk“ des Bayerischen Rundfunks äußerte sich Sven Regener, Sänger und Gitarrist von Element Of Crime, mit außergewöhnlich scharfen Worten über die Themen Urheberrecht und Internet aus der Sicht eines Künstlers. Er kritisierte dabei die Einstellung vieler in der Gesellschaft, dass Musik im Internet kostenlos verfügbar sein müsse, und wehrt sich gegen einen Zeitgeist, der Urhebern ihre lang erkämpften Rechte streitig macht. "Eine Gesellschaft, die so mit ihren Künstlern umgeht, ist nichts wert".
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Februar 2012
Kompendium: Zehn Jahre Brennerstudie
Aus Anlass der zehnten Ausgabe der Brennerstudie, die 2011 veröffentlicht und mit Ausweitung auf die Film- und Buchbranche in „Studie zur Digitalen Content-Nutzung (DCN)“ umbenannt wurde, hat der Bundesverband Musikindustrie ein Kompendium mit den zentralen Ergebnissen aus zehn Jahren zusammengestellt. Der Rückblick veranschaulicht, in welchem Umfang Musik im vergangenen Jahrzehnt gebrannt, gespeichert oder illegal heruntergeladen wurde. Illegal heruntergeladen wurden demnach insgesamt knapp 7 Milliarden Songs.
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Musikverlag Breitkopf & Härtel bestellt neue Geschäftsführung: Lieselotte Sievers, geschäftsführende Gesellschafterin, hat die Geschäftsführung des...
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19.01.2017
1,58 Mrd. Euro Gesamtumsatz – Deutscher Musikmarkt wächst zum vierten Mal in Folge: Der deutsche Musikmarkt ist 2016 ersten Hochrechnungen zufolge um 2,4 Prozent und damit zum vierten Mal in Folge...
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