Bildung & Ausbildung

Einführung in das Thema:
Bildung & Ausbildung

Aktuelles aus den MIZ-Datenbanken
 

Musik in der allgemein bildenden Schule
Wie ist die Lage des Musikunterrichts an allgemein bildenden Schulen? Ortwin Nimczik und Walter Lindenbaum referieren die Verankerung des Fachs in den diversen Schulformen, skizzieren bildungspolitische Rahmenbedingen und entwerfen vor diesem Hintergrund neue Handlungsperspektiven.
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Außerschulische Musikerziehung
Vom Säuglings- und Kleinkindalter über das Vorschul- und Schulalter bis hin zum Erwachsenen: Michael Dartsch umreißt Strukturen und Entwicklungen der außerschulischen Musikerziehung in Deutschland.
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Vorschulische Musikerziehung
Dass schon junge Kinder mit Musik in Berührung kommen sollten, steht außer Frage. Doch wie sieht die Praxis aus? Michael Dartsch untersucht die Rolle des Singens und Musizierens in der Familie, in Tageseinrichtungen für Kinder und in Musikschulen.
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Ausbildung für Musikberufe
Entsprechend der Vielfalt der Erscheinungsformen von Musik existiert eine Bandbreite von Berufen, die unmittelbar mit Musik in Zusammenhang stehen. Ortwin Nimczik, Hans Bäßler und Detlef Altenburg beschreiben die Situation der beruflichen Musikausbildung an deutschen Musikhochschulen und Universitäten.
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Musikalische Fort- und Weiterbildung
Die Angebote zur musikalischen Fort- und Weiterbildung sind außerordentlich vielfältig. Sie reichen von Meisterkursen über Lehrgänge für Leiter von Laienensembles und musikpädagogische Fortbildungen bis hin zu Praxisworkshops in den Bereichen Medien und Musikwirtschaft. Karl Ermert und Franz Riemer beschreiben Strukturen und Entwicklungen der musikalischen Fort- und Weiterbildungslandschaft.
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Musikvermittlung
Initiativen und Projekte im Bereich der Musikvermittlung erleben derzeit eine bemerkenswerte Konjunktur. Allerorts entstehen spezielle Förderprogramme, um Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene gezielt an die Musik heranzuführen. Ingrid Allwardt beleuchtet das Thema in seinen verschiedenen Facetten.
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Oktober 2016
Kleine Anfrage zum Musikunterricht an Regelschulen in Thüringen
Eine statistische Erhebung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport hat ergeben, dass im Untersuchungszeitraum Anfang September 2016 an 65 von insgesamt 187 Thüringer Regelschulen kein vollumfänglich nach der Stundentafel vorgesehener Musikunterricht stattfand. Damit reagierte das Ministerium auf eine Kleine Anfrage der CDU-Landtagsfraktion zur Situation des Musikunterrichts an Thüringer Regelschulen. Konkrete Fragestellungen betrafen u.a. den Umfang des erteilten Musikunterrichts nach Stundentafel, Möglichkeiten der Lehrkräfte zur Realisierung weitergehender schulischer Angebote, Initiativen zur verstärkten Ausbildung von Referendaren und deren Bindung an das Land Thüringen sowie Weiterbildungsmaßnahmen für längerfristig fachfremd Musik unterrichtende Lehrerinnen und Lehrer.
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Oktober 2016
„Dresdner Erklärung“ der Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen
In ihrer „Dresdner Erklärung“ vom 23. Oktober 2016 fordert die Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (bklm) Maßnahmen, um eine soziale Sicherung aller Angehörigen dieser Berufsgruppe zu ermöglichen. Hierzu sollen die Lehrauftragshonorare an die Bezüge vergleichbarer Festangestellter angeglichen werden. Darüber hinaus fordert die bklm die Schaffung neuer Festanstellungen für bewährte Lehrkräfte sowie zusätzliche Beitragszahlungen der Hochschulen zur Rentenversicherung und zur betrieblichen Altersvorsorge. Derzeit erhalten nicht festangestellte Lehrbeauftragte etwa 22-44 Prozent des Gehalts, das festangestellte Dozentinnen und Dozenten für einen vergleichbaren Arbeitsaufwand beziehen.
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Oktober 2016
„Für musikalische Bildung an Schulen“ – Grundsatzpapier des Bundesverbands Musikunterricht
In seinem auf dem Bundeskongress Musikunterricht 2016 in Koblenz verabschiedeten Grundsatzpapier „Für musikalische Bildung an Schulen“ setzt sich der Bundesverband Musikunterricht (BMU) für eine Stärkung des Musikunterrichts an allgemein bildenden Schulen ein. Neben Zustandsbeschreibungen zur Rolle der Musik in der Gesellschaft, zur aktuellen Situation des Musikunterrichts und der Musiklehrerbildung entwirft das Papier eine Agenda mit Aufgaben zur Weiterentwicklung der musikalischen Bildung an Schulen. Diese richtet sich an die politischen Entscheidungsträger und soll als Basis für die landesspezifischen Positionierungen der einzelnen BMU-Landesverbände dienen. Eine der Hauptforderungen stellt die Einbeziehung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen als selbstverständlicher Teil der Arbeitszeit von Musiklehrerinnen und -lehrern dar.
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August 2016
Neue Statistiken: Freiberuflich Tätige in der Sparte Musik in der Künstlersozialkasse
In grundlegend neu bearbeiteten Statistiken beleuchtet das MIZ die Anzahl sowie die Durchschnittseinkommen der ca. 50.000 in der Künstlersozialkasse versicherten freiberuflichen Musikerinnen und Musiker nach verschiedenen Tätigkeitsbereichen. Dabei ergeben sich markante Unterschiede in den einzelnen Berufsgruppen. Während Texter und Librettisten mit rund 25.000 Euro jährlich (vor Steuern, entspricht der Differenz der Betriebseinnahmen und –ausgaben) die höchsten Einnahmen unter den Versicherten erzielen, liegt das durchschnittliche Jahreseinkommen in anderen Tätigkeitsbereichen zum Teil deutlich niedriger. Sichtbar fällt auch die Differenz zwischen den Einkommen männlicher und weiblicher Versicherter aus.
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August 2016
Positionspapier der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung
In ihrem Positionspapier „Spiel und Kunst von Anfang an – für junge und sehr junge Kinder“ fordern die Mitglieder der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) umfassende und qualitativ hochwertige Bildungsmöglichkeiten für Kinder von null bis sechs Jahren. In diesem Zusammenhang formulieren die Unterzeichner eine Reihe von Qualitätskriterien für kulturelle Bildungsmaßnahmen sowie daran anschließende Entwicklungs- und Handlungsempfehlungen zu deren Umsetzung. Dazu gehört neben der Verankerung der Kulturellen Bildung in den Bildungsplänen aller Bundesländer und der intensiveren Ausbildung pädagogischer Fachkräfte auch eine größere Öffnung kultureller Einrichtungen für Kinder im Vorschulalter.
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Mai 2016
Statistiken: Öffentliche Musikschulen im VdM 2015
Turnusgemäß hat der Verband deutscher Musikschulen (VdM) Daten und Fakten zum öffentlichen Musikschulwesen in Deutschland veröffentlicht. Demnach wurden im Kalenderjahr 2014 über 1,4 Millionen Schülerinnen und Schüler an insgesamt 931 öffentlichen Musikschulen unterrichtet. Fast alle Altersgruppen verzeichneten in den absoluten Zahlen Steigerungen im Vergleich zum Vorjahr. Mit rund 35.000 Schülerinnen und Schülern stieg fachbezogen die Schülerzahl am deutlichsten in den Grundfächern mit Angeboten für Kleinkinder, Musikalische Früherziehung u.a. Auch der wachsende Stellenwert des Klassenmusizierens mit Instrumental- oder Chorklassen und Bandklassen ist statistisch nachvollziehbar.
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April 2016
Grundsatzprogramm des VdM
Im Grundsatzprogramm „Musikalische Bildung in Deutschland. Ermöglichen – Gewährleisten – sichern“ bekennen sich die Mitglieder des Verbands deutscher Musikschulen (VdM) zum Recht auf qualifizierte Teilhabe an musikalisch-kultureller Bildung. In diesem Papier weist der Verband auf den notwendigen Beitrag der musikalischen Ausbildung zu einer humanen und werteorientierten Gesellschaft hin und fordert den Ausbau verlässlicher Infrastrukturen zur Stärkung öffentlicher Musikschulen. Dabei nimmt er besonders die Bundesländer in die Pflicht und regt eine gesetzliche, ordnungspolitische und förderrechtliche Verankerung des Themas Musikschulen in Landesregelungen an. Zudem setzt sich der VdM dafür ein, die Förderung von Kultur und Bildung als Staatsziel in das Grundgesetz aufzunehmen.
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Januar 2016
Instrumentalunterricht in der Grundschule - Prozess- und Wirkungsanalysen zum Programm "Jedem Kind ein Instrument"
Ein neu erschienener Sammelband präsentiert die wissenschaftlichen Ergebnisse der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekte zum Programm "Jedem Kind ein Instrument" (JeKi). Unter diversen Blickwinkeln werden Ergebnisse der vier Forschungsperspektiven Wirkungen von Instrumentalunterricht in der Grundschule, Kooperation der Musik- und Grundschullehrenden, Unterrichtsqualität und Teilhabe/Teilnahme vorgestellt. Die Ergebnisse der aktuell noch geförderten Projekte zur weiteren Entwicklung der musikalischen Bildungsverläufe im Übergang in die weiterführenden Schulen werden im Rahmen einer Abschlusstagung am 1. Juli 2016 in Dortmund präsentiert.
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Dezember 2015
Deutscher Musikrat: Memorandum zur Situation der Lehrbeauftragten an den künstlerischen Hochschulen
Das Präsidium des Deutschen Musikrats hat ein Memorandum zur Situation der Lehrbeauftragten an künstlerischen Hochschulen in Deutschland verabschiedet. Das Papier bündelt wesentliche Forderungen mit dem Ziel, die Situation der Lehrbeauftragten nachhaltig zu verbessern. So sollten u.a. Pflichtangebote der künstlerischen und künstlerisch-pädagogischen Lehrfächer grundsätzlich durch hauptamtliche Lehrende abgedeckt und nur die Zusatzangebote oder die zeitlich befristete Versorgung von fehlenden Kapazitäten durch Lehrbeauftragte übernommen werden. Die Unterzeichner fordern die politisch Verantwortlichen auf, den Hochschulen die dafür notwendigen Rechte und Mittel zur Verfügung zu stellen.
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Dezember 2015
Bericht der Kultusministerkonferenz: Ganztagsschulen in Deutschland
Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat am 3.12.2015 einen Bericht zur Ganztagsschule veröffentlicht. Der Bericht enthält unter anderem länderspezifische Informationen zur Bedeutung der Ganztagsschule, zur Beschreibung des Ganztagsschulangebots, zu allgemeinen pädagogischen Grundsätzen, zu Unterstützungsleistungen und zur Qualitätssicherung an Ganztagsschulen sowie zur Aus- und Fortbildung von Lehrkräften und zur Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, auch im Bereich Musik.
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November 2015
Neue Daten zu Studierenden in Studiengängen für Musikberufe
Die Zahl der Studierenden in Studiengängen für Musikberufe an deutschen Hochschulen ist im Wintersemester 2014/15 erneut gestiegen. Nach aktuellen Berechnungen des MIZ waren für den Fachbereich Musik insgesamt 32.854 Studentinnen und Studenten eingeschrieben, über die Hälfte davon an Musikhochschulen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen leichten Zuwachs um 1,5 Prozent. Die Studierenden verteilten sich zu 41 Prozent auf die künstlerischen und zu 35 Prozent auf die künstlerisch-pädagogischen Studiengänge, 24 Prozent waren im Studiengang Musikwissenschaft immatrikuliert. Der Anteil der ausländischen Studierenden lag im Durchschnitt bei einem Viertel, in einzelnen Studiengängen (Instrumental-/ Orchestermusik, Komposition, Dirigieren) sogar bei über der Hälfte der Studierenden.
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August 2015
Statistiken zu öffentlichen Musikschulen im VdM 2014 online
Turnusgemäß hat der Verband deutscher Musikschulen (VdM) Daten und Fakten zum öffentlichen Musikschulwesen in Deutschland veröffentlicht. Demnach wurden im Kalenderjahr 2013 über 1,3 Millionen Schülerinnen und Schüler an insgesamt 930 öffentlichen Musikschulen unterrichtet, ein Großteil davon im Alter zwischen 6 und 14 Jahren. Erstmals berücksichtigt wurden in dieser Zählung auch Schülerinnen und Schüler, die nur unterjährig an Projekten und anderen zeitlich begrenzten Angeboten teilgenommen haben bzw. die im Laufe des Jahres aus einer Musikschule ausgeschieden sind. Das MIZ hat die wichtigsten Daten in übersichtlichen Zeitreihen zusammengestellt.
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Juli 2015
Studie: Jugend/Kunst/Erfahrung. Horizont 2015
Jugendliche aus bildungsfernen Elternhäusern haben bis zum Ende der Pflichtschulzeit im Schnitt erheblich weniger Zugänge zu kultureller Bildung und ein deutlich niedrigeres Kulturinteresse als Kinder aus Akademikerhaushalten. Das ist das zentrale Ergebnis einer bundesweit repräsentativen Befragung unter Schülerinnen und Schülern aus neunten und zehnten Klassen, die das Institut für Demoskopie Allensbach auf Initiative des Rates für Kulturelle Bildung durchgeführt hat. Die Studie untersucht detailliert, für welche kulturellen Bereiche sich die Schülerinnen und Schüler interessieren und mit welchen Bereichen sie im Elternhaus und in der Schule in Berührung kommen.
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Mai 2015
Neues Leitbild der öffentlichen Musikschulen im VdM
Im Rahmen des 23. Musikschulkongresses hat der Verband deutscher Musikschulen (VdM) sein neues Leitbild der öffentlichen Musikschulen im VdM vorgestellt. Es behandelt Ziele und Aufgaben der Musikschulen wie auch ihren Anspruch an Qualität und Kontinuität. Mit dem im neuen Leitbild enthaltenen Bekenntnis der Musikschulen zur „musikalisch-kulturellen Teilhabe aller Menschen“ und „zur Inklusion als Anspruch und Aufgabe“ durch „diskriminierungsfreie, auch aufsuchende Angebote, durch weitgehende Selbstbestimmung jedes Einzelnen sowie eine äußere und innere Barrierefreiheit“ ist Inklusion als wesentlicher Bestandteil des Leitbilds verankert.
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April 2015
Resolution: Künstlerische Schulfächer sind unverzichtbarer Teil des schulischen Bildungsauftrags
Der Deutsche Kulturrat hat in einer aktuellen Resolution die zunehmende Erosion der kulturellen Bildung in der Schule durch die Schwächung der künstlerischen Schulfächer kritisiert und die Bedeutung der Schulfächer Kunst, Musik und Theater für die Allgemeinbildung von Kindern und Jugendlichen unterstrichen. Die Zusammenlegung von Kunst, Musik und Theater zu einem Kultur-Fach (Lernbereich Künste, Ästhetische Bildung oder ähnliches) wird dabei entschieden abgelehnt. Ebenso warnt der Kulturrat vor einer Reduzierung der künstlerischen Fächer in den Stundentafeln und fordert stattdessen, die Fächer Kunst, Musik und Theater einschließlich neuer künstlerischer Entwicklungen und Ausdrucksformen zu stärken.
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März 2015
Kleine Anfrage zur Anzahl der Musiklehrerinnen und Musiklehrer in Brandenburg
Im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage der CDU-Fraktion im brandenburgischen Landtag (Drucksache: 6/820) zu Referendariatsplätzen für Absolventen des Masters Lehramt im Bereich Musik der Universität Potsdam informierte Bildungsminister Günter Baaske (SPD) über die Anzahl der Musiklehrerinnen und -lehrer in Brandenburg. Demnach seien im Schuljahr 2014/15 1.585 Lehrkräfte an Schulen öffentlicher Träger tätig, die über eine Ausbildung im Fach Musik verfügten. Die Anzahl der Lehramtskandidaten im Vorbereitungsdienst belaufe sich im Fach Musik aktuell auf 33.
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Januar 2015
OrchestermusikerIn der Zukunft: Studie der Jungen Deutschen Philharmonie
Die Junge Deutsche Philharmonie hat anlässlich des Symposiums "OrchestermusikerIn der Zukunft", das am 26./27. Januar 2015 in der Hochschule für Musik und Tanz Köln als Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Orchestervereinigung, des Deutschen Bühnenvereins und der deutschen Musikhochschulen stattfand, eine Umfrage unter ihren Musikerinnen und Musikern durchgeführt. Der von der Planungsgruppe des Symposiums erarbeitete Fragebogen wurde an sämtliche Mitglieder sowie an alle Mitwirkenden der Projekte zwischen August und Dezember 2014 verschickt. Der Rücklauf an ausgefüllten Fragebögen belief sich auf 107.
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Januar 2015
Studie: Musizieren fördert Bildungserfolge von Jugendlichen
Jugendliche, die schon in jungen Jahren Musikunterricht hatten, haben bessere Schulnoten als andere. Darüber hinaus sind sie gewissenhafter, offener und ehrgeiziger. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Untersuchung auf der Basis von Daten der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) im DIW Berlin. Für die deutschlandweit repräsentative Untersuchung wurden zwischen 2001 und 2012 erhobene Angaben von knapp 4.000 Jugendlichen analysiert. Die Berechnungen konzentrierten sich dabei auf die 17-Jährigen, die seit ihrem achten Lebensjahr musizierten. Die Studie ist kürzlich online in der Fachzeitschrift „Economics of Education Review“ erschienen.
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Dezember 2014
Studierende in Studiengängen für Musikberufe
Die Zahl der Studierenden in Studiengängen für Musikberufe an deutschen Hochschulen ist im Wintersemester 2013/14 erneut gestiegen. Nach aktuellen Berechnungen des MIZ waren für den Fachbereich Musik insgesamt rund 32.370 Studentinnen und Studenten eingeschrieben, über die Hälfte davon an Musikhochschulen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen leichten Zuwachs um 2 Prozent. Mit rund 5.370 Studierenden war die Zahl der Erstsemester erstmals leicht zurückläufig, ebenso wie die Zahl der Absolventen, die nach einem deutlichen Anstieg in den vergangenen Jahren auf 6.290 fiel. Der Anteil der ausländischen Studierenden belief sich auf rund 25 Prozent, wobei die Fachrichtungen Instrumentalmusik, Komposition und Dirigieren besonders gefragt waren.
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November 2014
Berliner Resolution der Lehrbeauftragten an Hochschulen
Während eines bundesweiten Aktionstags am 6. November 2014 haben Lehrbeauftragte, Studierende und Sympathisanten in Berlin auf die prekären Arbeitsbedingungen an den deutschen Fachhochschulen, Musik- und Kunsthochschulen aufmerksam gemacht. Lehrbeauftragte leisteten in der Lehre die gleiche Arbeit wie fest angestellte Kolleginnen und Kollegen, erhielten dafür jedoch nur einen Bruchteil deren Einkommens. Die Unterzeichner der Resolution fordern daher von der Politik unter anderem die Einrichtung regulärer sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse anstelle von Lehraufträgen sowie eine Vergütung in Anlehnung an die Bezahlung der hauptamtlichen Beschäftigten.
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Juni 2014
Statistiken: Öffentliche Musikschulen im VdM 2013
Über eine Million Schülerinnen und Schüler werden derzeit an insgesamt 929 öffentlichen Musikschulen in Deutschland unterrichtet, ein Großteil davon im Alter zwischen 6 und 14 Jahren. Aufgrund der demografischen Entwicklung ist inzwischen jedoch auch die musikalische Bildung für Menschen im Erwachsenenalter in den Fokus gerückt. Zurzeit liegt der Anteil der über 19-Jährigen bei rund 10 Prozent. Turnusgemäß hat der Verband deutscher Musikschulen (VdM) Daten und Fakten zum öffentlichen Musikschulwesen veröffentlicht. Das aktuelle Jahrbuch des VdM gibt Auskunft über die Entwicklung der Schülerzahlen und Lehrkräfte sowie über die Finanzierung der öffentlichen Musikschulen in Deutschland. Grundlage der Daten sind die zum 1.1.2012 erhobenen Daten aller Mitgliedsschulen des VdM. Das MIZ hat die wichtigsten Zahlen in übersichtlichen Zeitreihen zusammengestellt.
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Mai 2014
Fachbeitrag zum Thema „Vorschulische Musikerziehung“
Dass schon junge Kinder mit Musik in Berührung kommen sollten, steht außer Frage. Doch wie sieht die Praxis aus? Insgesamt findet sich ein reiches Spektrum an musikpädagogischen Angeboten, die von Kindern im Vorschulalter wahrgenommen werden können und die eine zunehmend positive Einschätzung der Bedeutung früher musikalischer Bildung in der Gesellschaft verdeutlichen. In diesem Kontext haben verschiedene Träger in den letzten Jahren Projekte, Fort- und Weiterbildungsprogramme aufgelegt, die die Qualität der vorschulischen Musikerziehung weiter steigern sollen. Michael Dartsch untersucht im Auftrag des MIZ die Rolle des Singens und Musizierens in der Familie, in Tageseinrichtungen für Kinder und in Musikschulen. Darüber hinaus nimmt er Angebote privater und kirchlicher Träger in den Blick.
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Mai 2014
"Potsdamer Erklärung" des Verbands deutscher Musikschulen: Musikschule im Wandel – Inklusion als Chance
„Die Musikschule der Zukunft und die Zukunft der Musikschule sind inklusiv“ ist der Tenor der Potsdamer Erklärung, die der Verband deutscher Musikschulen (VdM) auf seiner Hauptarbeitstagung am 16./17. Mai 2014 in Potsdam verabschiedet hat. Darin vertritt der Verband die Leitidee einer inklusiven Gesellschaft, wie sie seit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung von 2009 umzusetzen ist. Das Ziel einer inklusiven Musikschule ist nach der Potsdamer Erklärung eine „Musikschule für alle“, die als Zielgruppen „Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund sowie Erwachsene und Senioren mit jeweils spezifischen Bedürfnissen“ bis hin zu Hochbegabten in den Blick nimmt, ebenso wie Kinder und Jugendliche, die angesichts von G8 und Ganztagsschule für die Angebote der öffentlichen Musikschulen weiterhin ansprechbar und erreichbar sein sollen.
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Mai 2014
Ergebnisse der theaterjobs.de-Vergütungsumfrage 2013
Die Vergütungsumfrage 2013 des Internetportals theaterjobs.de befragte insgesamt 1.817 Tanz- und Theaterschaffende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über ihre berufliche Situation, insbesondere aber über ihre Einkommenssituation am Theater. Die Teilnahme an der Umfrage erfolgte mittels eines Online-Fragebogens im Zeitraum vom 07.05. bis 10.06.2013 auf freiwilliger Basis, d.h. es handelt sich um eine so genannte willkürliche Stichprobe. Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen die schwierige wirtschaftliche Lage der Tanz- und Theaterschaffenden. Sehr angespannt ist die finanzielle Lebenssituation für selbstständige Theaterschaffende. Die einzelnen Auswertungen zeigen, dass deren Einkommen im Vergleich zu den Angestellten deutlich geringer ist.
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April 2014
Beschäftigung und Arbeitslosigkeit in Musikberufen
In neuen Tabellen und Überblicksgrafiken hat das MIZ Quellen zur Beschäftigung und Arbeitslosigkeit in Musikberufen zusammengestellt, darunter die Beschäftigungs- und Arbeitsmarktstatistiken der Bundesagentur für Arbeit, der Mikrozensus des Statistischen Bundesamts sowie die Versichertenstatistik der Künstlersozialkasse. Das Material gibt Auskunft über einzelne Musikberufe, für die sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Arbeitslose bzw. freiberuflich Tätige eigens ausgewiesen werden. Erfasst sind u.a. Instrumental- und Orchestermusiker/innen, Sänger/innen, Komponisten/Komponistinnen sowie Tätigkeiten im Musikfachhandel und im Musikinstrumentenbau.
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April 2014
Für fachliche Qualität und Professionalität - Stellungnahme von AfS und VDS zur Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur kulturellen Kinder-und Jugendbildung
Im Oktober 2013 hat die Kultusministerkonferenz ihre Empfehlung zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung beschlossen. In einer gemeinsamen Stellungnahme begrüßen die Musiklehrerverbände Arbeitskreis für Schulmusik (AfS) und der Verband Deutscher Schulmusiker (VDS) ausdrücklich die in diesem Papier verstärkt geforderten Aktivitäten in der außerschulischen kulturellen Bildung. Gleichwohl halten die Verbände einige Schlussfolgerungen für problematisch, da sie weder mit der wissenschaftlichen noch mit der alltagspraktischen Erfahrung in Einklang zu bringen seien.
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März 2014
Statistiken: Studierende in Studiengängen für Musikberufe
Die Zahl der Studierenden in Studiengängen für Musikberufe an deutschen Hochschulen ist im Wintersemester 2012/13 erneut gestiegen. Nach aktuellen Berechnungen des MIZ waren für den Fachbereich Musik insgesamt rund 31.850 Studentinnen und Studenten eingeschrieben, über die Hälfte davon an einer der 24 staatlichen Musikhochschulen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen leichten Zuwachs um 4 Prozent. Während die Zahl der Erstsemester mit rund 5.500 Studierenden auf hohem Niveau stagnierte, konnte bei den Absolventen ein deutlicher Anstieg um 11 Prozent verzeichnet werden. Im Vergleich zum Jahr 2000 hat sich die Zahl der Absolventen sogar beinahe verdoppelt. Berücksichtigt wurden neben dem 1. Studienfach auch die Studierenden mit Musik als 2. und 3. Studienfach.
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März 2014
Resolution: Fehlende Freiräume für musikalische Talente
Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen im schulischen Bereich (G8, Ganztagsschule) sieht die Zentralkonferenz der Wettbewerbe "Jugend musiziert" die Ausbildung des musikalischen Nachwuchses zunehmend gefährdet. In einer Resolution fordern die Organisatoren des Wettbewerbs, im Rahmen des regulären Stundenplans ebenso wie in der Ganztagsbetreuung Freiräume für das individuelle Musizieren und das Ensemblespiel während des Schultags zu schaffen. Auch die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände und der Projektbeirat "Deutscher Orchesterwettbewerb" im Deutschen Musikrat unterstützen diese Forderung und weisen in einer eigenen Erklärung auf ihre Sorge um den Erhalt und die Pflege des Laienmusizierens hin, das durch die neuen schulischen Rahmenbedingungen ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werde.
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November 2013
Empfehlungen zur Kulturellen Bildung in Baden-Württemberg - Expertenbericht
Am 12. November 2013 überreichte der Fachbeirat Kulturelle Bildung seinen Expertenbericht an die Landesregierung Baden-Württemberg. Mit dem Ziel, die Vermittlung von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten durch kulturpädagogische Arbeitsformen wie Kunst- und Musikpädagogik, Theater-, Tanz-, Museums- und Spielpädagogik und Literaturvermittlung zu fördern, liefert das 100 Seiten starke Dokument konkrete Empfehlungen, Ziele und Maßnahmen speziell für Bildungs- und Kultureinrichtungen, Verwaltungen von Land, Kommunen und Regionen sowie Rundfunk und Medienunternehmen.
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Oktober 2013
Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung - Neufassung 2013
2013 hat die Kultusministerkonferenz die Neufassung der undefined"Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung“ verabschiedet. Den jüngeren Entwicklungen entsprechend, sind in dieser überarbeiteten Empfehlung aus dem Jahr 2007 die Themen Ganztag, Kulturorte als Lernorte, Inklusion, Interkulturalität und Partizipation/Teilhabe, Fortbildung und Verankerung der kulturellen Bildung als Querschnittsthema im Schulcurriculum stärker berücksichtigt. Auch der Aspekt des Zusammenwirkens von Schulen, Kultureinrichtungen und außerschulischer Kinder- und Jugendbildung wurde deutlicher hervorgehoben.
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Juli 2013
Dossier: Musikhochschulen in Baden-Württemberg
In einer Beratenden Äußerung vom 15. Juli 2013 hat der Rechnungshof Baden-Württemberg weitreichende Strukturreformen an den fünf baden-württembergischen Musikhochschulen empfohlen. Vor diesem Hintergrund hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg Überlegungen für eine Umstrukturierung der Musikhochschullandschaft in Baden-Württemberg angestellt, die vor allem auf stärkere Spezialisierungen und Profilbildungen der einzelnen Einrichtungen zielen. Als Reaktion auf die Vorschläge des Rechnungshofs und die Pläne des Ministeriums haben sich zahlreiche Akteure zu Wort gemeldet. Das MIZ hat eine Auswahl der Standpunkte zusammengestellt.
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Juli 2013
Bundestagswahl 2013: Parteipositionen zur Musikalischen Bildung
Der Verband deutscher Musikschulen (VdM) hat die Antworten der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien auf seine Fragen zur Bundestagswahl 2013 veröffentlicht. Die Fragen zielten auf die Themen und Forderungen, die der Verband im April 2013 in seiner Bamberger Erklärung zum Ausdruck gebracht hatte: „Musikalische Bildung braucht Zeiten und Räume in der Schule!“, „Struktursicherung für Zugangsoffenheit und Qualität öffentlicher Musikschulen“ und „Sicherung von Rahmenbedingungen Musikalischer Bildung durch Steuererleichterungen“.
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Juni 2013
Statistiken zum öffentlichen Musikschulwesen 2012
Wie jedes Jahr hat der Verband deutscher Musikschulen (VdM) auch für das Jahr 2012 wieder Daten und Fakten zum öffentlichen Musikschulwesen veröffentlicht. Im aktuellen Jahrbuch des Verbands finden sich differenzierte Daten zur Entwicklung der Schülerzahlen, zu Lehrkräften und zur Finanzierung der öffentlichen Musikschulen sowie ein Raking der am häufigsten gewählten Instrumentalfächer. Grundlage sind die zum Stichtag 1. Januar 2011 erhobenen Daten aller Mitgliedsschulen des VdM. Das MIZ hat die wichtigsten Zahlen in übersichtlichen Zeitreihen zusammengestellt.
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Juni 2013
Stellungnahme der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen zum Forderungskatalog „Mindeststandards der Arbeitsbedingungen für die Lehrbeauftragten an Musikhochschulen“
In einer Stellungnahme vom 21. Juni 2013 äußert sich die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) zum Forderungskatalog „Mindeststandards der Arbeitsbedingungen für die Lehrbeauftragten an Musikhochschulen" der Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (bklm). Unter Verweis auf Leistungs- und soziale Gerechtigkeit appelliert die RKM an die zuständigen Ministerien, durch regelmäßig anwachsende Mittelzuweisungen die Anhebung der Honorarsätze für Lehrbeauftragte zu ermöglichen.
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Juni 2013
Statistiken: Studierende in Studiengängen für Musikberufe
Die Zahl der Studierenden in Studiengängen für Musikberufe an deutschen Hochschulen ist im Wintersemester 2011/12 erneut gestiegen. Nach aktuellen Berechnungen des MIZ waren für den Fachbereich Musik insgesamt rund 30.600 Studentinnen und Studenten eingeschrieben, über die Hälfte davon an einer der 24 staatlichen Musikhochschulen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen leichten Zuwachs um 2 %. Die Zahl der Erstsemester erreichte mit rund 5.500 Studierenden ihren Höchststand in den letzten 10 Jahren. Berücksichtigt wurden neben dem 1. Studienfach erstmals auch Studierende mit Musik als 2. und 3. Studienfach.
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Mai 2013
Rede von Bundespräsident Gauck anlässlich des 50. Gründungsjubiläums von „Jugend musiziert“
Am 26. Mai 2013 fand auf Einladung des Bundespräsidenten ein Wandelkonzert im Schloss Bellevue anlässlich des 50. Gründungsjubiläums von „Jugend musiziert“ statt. Bundespräsident Joachim Gauck unterstrich in seiner Ansprache die gesellschaftspolitische Bedeutung der Musikalischen Bildung für Deutschland. Die Erfahrungen, die Kinder und Jugendliche beim gemeinsamen Musizieren machten, seien ein kostbarer Schatz, der sowohl positiven Einfluss auf die individuelle Entwicklung der Kinder und Jugendlichen als auch auf das gesellschaftliche Miteinander nehmen würde.
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Mai 2013
Bayerischer Musikrat: Dokumentation "Musik kennt keine (Alters-)Grenzen"
Musikgeragogik, eine Fachdisziplin im Schnittfeld von Musikpädagogik und Geragogik, die sich mit musikbezogenen Vermittlungs- und Aneignungsprozessen sowie musikalischer Bildung im Alter beschäftigt, war das Thema der Arbeitstagung 2012 des Bayerischen Musikrats. Ziel der Tagung war es, das Bewusstsein für die Potentiale intergenerativer Vernetzung zu wecken und Anregungen zum Ausbau musikgeragogischer Angebote zu geben. Die Dokumentation "Musik kennt keine (Alters-)Grenzen" mit den Vorträgen der Referenten steht jetzt zum Download zur Verfügung.
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April 2013
"Bamberger Erklärung" des Verbands deutscher Musikschulen
Im Rahmen des VdM-Kongresses 2013 unter dem Motto „Faszination Musikschule!“ diskutierten die Delegierten die Herausforderungen für die Musikschulen durch die veränderten Rahmenbedingungen im Bereich der allgemein bildenden Schulen. Mit den Forderungen „Musikalische Bildung braucht Zeiten und Räume in der Schule!“, „Struktursicherung für Zugangsoffenheit und Qualität öffentlicher Musikschulen“ und „Sicherung von Rahmenbedingungen musikalischer Bildung durch Steuerbefreiungen und -erleichterungen“ verabschiedete der Verband die „Bamberger Erklärung“ mit Wahlprüfsteinen an die im Bundestag vertretenen Parteien zur Bundestagswahl 2013.
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November 2012
Grundsatzpapier des Deutschen Musikrats „Musikalische Bildung in Deutschland – ein Thema in 16 Variationen“
Am 6. Novemer 2012 hat der Präsident der Kultusministerkonferenz in Hamburg das Grundsatzpapier „Musikalische Bildung in Deutschland – ein Thema in 16 Variationen“ des Deutschen Musikrats entgegengenommen. Das gemeinsam mit der Konferenz der Landesmusikräte erstellte Papier ist eine detaillierte Bestandsaufnahme zur Situation der Musikalischen Bildung in Deutschland. Es stellt erstmals Daten und Fakten aller 16 Bundesländer zusammen und beschreibt wesentliche länderspezifische Merkmale und Unterschiede.
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Oktober 2012
Musikalische Bildung in der Schule - Weimarer Resolution der Föderation der musikpädagogischen Verbände Deutschlands
Zum Abschluss des 1. Bundeskongresses Musikunterricht, der vom 19. bis 23. September 2012 in Weimar stattfand, gaben der Arbeitskreis für Schulmusik (AfS) und der Verband Deutscher Schulmusiker (VDS) zusammen mit der Föderation der musikpädagogischen Verbände Deutschlands eine Resolution heraus. Die Unterzeihner fordern ein umfassendes Konzept für musikalische Bildung in jeder Schule, genügend qualifizierte Musiklehrkräfte sowie ausreichende Zeitkontingente für kooperative Angebote.
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Oktober 2012
Neue Studie zur Situation der Musikschul- und Privatmusiklehrkräfte
Von März bis Mai 2012 wurde im Auftrag der ver.di Fachgruppe Musik eine bundesweite Umfrage zu Einkommenssituation und Arbeitsbedingungen von Musikschullehrkräften und privaten Musiklehrern durchgeführt. Den Ergebnissen zufolge hat sich ihre Situation drastisch verschlechtert, die weit überwiegende Zahl der Lehrkräfte lebt unterhalb der Armutsgrenze oder ist von Armut bedroht. Erzielte ein freier Mitarbeiter 2008 im bundesweiten Durchschnitt noch 13.330 € Jahreseinkommen, so sank dieses Einkommen auf jetzt gerade noch 12.404 €. Bundesweit werden mittlerweile 58% der Lehrkräfte als freie Mitarbeiter beschäftigt.
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Juli 2012
Laudatio von Norbert Lammert zur Verleihung des Nationalpreises an "Canto elementar"
Am 20. Juni wurde der mit € 50.000 dotierte Deutsche Nationalpreis in Berlin an das vor zehn Jahren von Karl Adamek für Kindergärten entwickelte Singprogramm „Canto elementar“ verliehen. In seiner Laudatio unterstrich der Bundestagspräsident die Bedeutung der kulturellen Bildung für die individuelle und gesellschaftspolitische Entwicklung. Er betonte, dass musikalische Erfahrung eine bessere Voraussetzung für die eigene Entwicklung schaffe, und wies in diesem Zusammenhang auf Artikel 29 der UN-Kinderrechtskonvention zur kulturellen Teilhabe hin.
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Juni 2012
4. Bildungsbericht zum Thema "Kulturelle/musisch-ästhetische Bildung" erschienen
Der Bericht „Bildung in Deutschland 2012“ zeigt die Gesamtentwicklung des deutschen Bildungssystems und widmet sich in seinem Schwerpunktkapitel dem Thema „Kulturelle/musisch-ästhetische Bildung im Lebenslauf“. Die Untersuchung gibt Einblick in die künstlerischen und musisch-ästhetischen Aktivitäten der Bevölkerung, die Angebote von Bildungseinrichtungen sowie die Qualifikation des kunst- und kulturvermittelnden Personals. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen, auf welche künstlerischen Sparten sich die Aktivitäten beziehen und welche Bedeutung sie für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen nach sozialer Lage, kulturellem Hintergrund, Lebenssituation und Geschlecht haben.
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Mai 2012
Ergebnisse des 2. Jugend-KulturBarometers
In den letzten Jahren hat sich das Interesse der jungen Leute für Kunst und Kultur in der Fläche kaum verändert: 10% der 14- bis 24-Jährigen interessieren sich für Klassische Musik, 7% für das Klassische Theater und 3% für die Oper. Das ist das Fazit des 2. Jugend-KulturBarometers, mit dem das Zentrum für Kulturforschung erstmals seit 2004 umfangreiche empirische Daten zu kulturellen Interessen und Aktivitäten junger Leute in Deutschland vorlegt.
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Mai 2012
„Lübecker Erklärung“ der Verbände für Musikschulen und Schulmusik
In ihrer „Lübecker Erklärung“ betonen der Verband deutscher Musikschulen, der Verband deutscher Schulmusiker und der Arbeitskreis für Schulmusik die große gesellschaftliche Bedeutung musikalischer Bildung. Diese trage zu einer insgesamt positiven Persönlichkeitsbildung bei und sei darüber hinaus in der Lage, Menschen unterschiedlichster Herkunft zu verbinden und eine Verständigungsebene auch zwischen den Kulturen zu schaffen. Wichtig sei dabei das aktive Musizieren, also die Anregung junger Menschen, selbst ein Instrument zu spielen oder zu singen.
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Mai 2012
Studie: Musikangebote in Nordrhein-Westfalen für Menschen ab 60 Jahren
Der Landesmusikrat NRW hat im Rahmen seines Themenschwerpunkts „Musik und Alter“ eine Studie in Auftrag gegeben, die Auskunft darüber geben soll, welche Angebote für Menschen über 60 Jahren an Musikschulen und Volkshochschulen in Nordrhein-Westfalen bereits bestehen. Befragt wurden die 160 Musikschulen des Landesverbands der Musikschulen sowie die 135 Volkshochschulen in NRW. Die Ergebnisse zeigen, dass zwei Drittel der befragten Einrichtungen Angebote für Erwachsene in der nachberuflichen Phase bereit stellen.
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April 2012
Kleine Anfrage zum Musikunterricht in Schleswig-Holstein
Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) hat mit Hilfe des Verbands deutscher Schulmusiker und des Landesmusikrats Schleswig-Holstein im Rahmen einer Kleinen Anfrage an die schleswig-holsteinische Landesregierung neun Fragen verfasst, die die Situation des Musikunterrichts an den Schulen in Schleswig-Holstein erfassen sollen. Gefragt wurde nach der derzeitigen Versorgung mit Musiklehrerinnen und -lehren ebenso wie nach bevorstehenden Pensionierungen und zu erwartendem Nachwuchs an Musiklehrkräften.
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März 2012
ver.di untersucht Einkommenssituation und Arbeitsbedingungen von Musikschul- und Privatmusiklehrkräften
Der Bundesvorstand der Fachgruppe Musik der ver.di veranstaltet zwischen März und Mai 2012 eine Umfrage und ruft alle fest- oder teilzeitangestellten Musikschullehrkräfte und freiberuflichen Privatmusiklehrerinnen und -lehrer auf, sich – unabhängig von ihrer Mitgliedschaft in der ver.di-Fachgruppe Musik – zu beteiligen und Fragen zur Einkommenssituation, zu Arbeitsbedingungen und zu Erfahrungen aus Kooperationen mit allgemeinbildenden Schulen zu beantworten.
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News

01.12.2016
Anmeldungen für den Wettbewerb "Kinder zum Olymp!" bis Mitte Dezember möglich: Bis 15. Dezember 2016 sind noch Anmeldungen für den Wettbewerb Kinder zum Olymp! 2016/2017 möglich....
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28.11.2016
Koalitionsvertrag der Berliner Landesregierung sieht verbesserte Förderung von Musikschulen vor: Zwei Monate nach der Abgeordnetenhauswahl ist in Berlin der Koalitionsvertrag für die bundesweit erste...
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24.11.2016
Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig gründet Zentrum für Gegenwartsmusik: An der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig wird im...
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24.11.2016
Gesellschaft für Musikforschung vergibt Promotionspreis 2016: Die Gesellschaft für Musikforschung (GfM) vergibt in Kooperation mit Schott Music jährlich einen...
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24.11.2016
EUROTREFF - Arbeitskreis Musik in der Jugend veranstaltet 18. internationales Festival für junge Chöre: Vom 6. bis 10. September 2017 veranstalt der Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ) in Wolfenbüttel zum...
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